Plan B heißt Hallescher FC
17.02.2012 - PR Team 1

"Manchmal bin ich doch ein Schlitzohr", sagt der Piesteritzer Cheftrainer Uwe Ferl und verweist auf seinen Plan B. Sollte die für Sonntag geplante Regionalligapartie zwischen Germania Halberstadt und dem Halleschen FC nach der Platzbegehung am Freitag doch noch abgesagt werden, läuft der HFC am Sonnabend um 13 Uhr im Volkspark auf. Die Frage, ob der geplante Test als Fan-Entschädigung für das ausgefallene Landespokal-Halbfinale (die Grün-Weißen haben am 17. Dezember 2011 bekanntlich den Viertelfinal-Ort Stendal nicht erreicht) dient, wollte der Cheftrainer nicht beantworten. Für Ferl ist die Anfrage des Halleschen FC vielmehr Beweis, dass sich Piesteritz "zu einer interessanten Adresse" in der Region entwickelt hat.
Nach dem Aus von Plan A - Oberliga-Spiel gegen Wacker Gotha - läuft es laut Ferl "trotzdem weiter wie geplant". Verteidiger Daniel Gallin (Fußprobleme) und Keeper Jan Lindemann (Schleimbeutelentzündung im Ellenbogen) stehen gegen die Saalestädter nicht zur Verfügung. Für den Stammtorwart rückt der in Pokalspielen erprobte Daniel Zschiesche zwischen die Pfosten. Tim Hebsacker und Robert Römer haben ihre Verletzungen auskuriert und stehen laut Chefcoach wieder "voll im Futter". Der 53-Jährige ist froh, dass er fast sorgenfrei in die Rückrunde (26. Februar gegen Luckenwalde) starten kann. Innerhalb des Teams sei ein gesunder Konkurrenzkampf entstanden, die elf Plätze sind sehr begehrt. "Unser Saisonziel heißt einstelliger Tabellenplatz", versucht Ferl, Druck aufzubauen, auch wenn die Abstiegsfrage geklärt ist.
Der Piesteritzer Cheftrainer hat bereits begonnen, langfristig zu planen. Die Mannschaft müsse am Ende der Serie physisch und psychisch so stabil sein, damit in der Serie 2012 / 13 keine Talfahrt einsetzt. "Unser Ziel ist es, mindestens eine dritte Oberliga-Saison zu spielen." Den Aufstieg in die Regionalliga hält er persönlich (noch) für Utopie. In der Rückrunde gehe es darum, Teams wie Halle 96, Gotha oder Luckenwalde zu schlagen, um zu beweisen, dass die Mannschaft in sich gewachsen ist.
Quelle:Mitteldeutsche Zeitung - online
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