Die Rundschau aus Vereinsberichten
Dietmar Bebber, 16.05.2011
ASG Vorwärts Dessau - FC Grün Weiß Piesteritz II 2:4
ASG Vorwärts Dessau
Vierte Niederlage in Folge
Unsere ASG Vorwärts Dessau hat heute nachmittag ihr vorletztes Heimspiel gegen die Verbandsligareserve vom FC Grün-Weiß Piesteritz mit 2:4 verloren. Vor dem Spiel wurde der fast 50 Jahre alte Volker Schmidt für sein 100. Pflichtspielspiel und unser Goalgetter N. Frauendorf für sein 150. Pflichtspiel geehrt. Die ersten guten Chancen im Spiel hat unsere ASG in der 9. Minute durch N. Frauendorf und kurz danach durch D. Nesterovskyy, doch beide Mal war der Keeper auf der Hut. Das Auslassen dieser Chancen bestraften unsere Gäste mit dem 0:1 in der 18. Spielminute. Kurz darauf scheiterte N. Frauendorf mit einem Freistoß am Piesteritzer Schlussmann. Danach fehlte es unserer Mannschaft an Laufbereitschaft und das Spiel wurde zu statisch. So fiel nach einer halben Stunde das 0:2. Den ersten Schuss konnte S. Befort noch halten, beim Nachschuss war er jedoch machtlos. Auch danach gabe es Chancen auf beiden Seiten. Eine tolle Parade zeigte der Grün-Weiß Schlussmann Chr. Springer in der 32. Minute, als er bei einem tollen Freistoß von N. Frauendorf blitzschnell in der rechten unteren Ecke war und den Ball zur Ecke klärte. Mit der Einwechslung von D. Meier kam etwas mehr Schwung in das ASG-Spiel. Dieser hatte auch in der 41. Spielminute eine Riesenchance, doch der Ball wurde mit viel Einsatz noch von der Torline geschlagen. Einen völlig berechtigten Foulelfmeter verwandelte N. Frauendorf unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff zum 1:2. Dies war der 30. Saisontreffer von N. Frauendorf, welcher die 2. Halbzeit nocheinmal spannend machte. In dieser war unsere Mannschaft optisch überlegen und erzielte in der 66. Spielminute den verdienten Ausgleich. Einen schönen Schuss auf nassem Rasen konnte. Chr. Springer nur prallen lassen. J. Neumann war zur Stelle und markierte den Ausgleich. Mit einem Punkt gaben sich aber beide Teams nicht zufrieden. Die besseren Chancen jedoch hatten unsere Gäste. In der 72. Minute konnte S. Befort den Rückstand noch verhindern, als er nach einem unglücklichen Foul von V. Schmidt, einen Foulelfmeter hielt. Nur wenig später war unsere Defensive jedoch offen wie ein Scheunentor. Mutterseelenallein marschierte ein Piesteritzer Spieler auf das Tor von S. Befort und erzielte die erneute Führung. Ein platzierter Schuss fünf Minuten später bedeutete den 2:4 Endstand und die vierte Niederlage ein Folge. Coach T. Voigt sprach nach dem Spiel von einer unnötigen Niederlage. Jedoch fehlte ihm auch der letzte Einsatz und Siegeswille.
FC Grün Weiß Piesteritz II
Auswärtssieg bei der ASG Vorwärts Dessau
15.05.2011 - Carsten Eckert
Am 27. Spieltag Landesklasse LK 5 ging es für unsere zweite Mannschaft zum schweren Auswärtsspiel bei der ASG Vorwärts Dessau. Mit halbstündiger Verspätung durch Probleme mit dem online-Spielberichtsbogen begann das Spiel und unser Gastgeber übernahm sofort das Kommando auf dem Platz. Die erste dicke Möglichkeit für unseren Gastgeber dann in der 10 min. als Nico Frauendorf im Strafraum freigespielt wurde und aus acht Metern abzog, aber unser Christoph Springer im Tor mit einer klasse Parade den Ball abwehren konnte. Nach dieser Aktion kam unsere Mannschaft etwas besser in das Spiel und versuchte Ihrerseits offensive Aktionen zu starten. In der 20 min. wurden wir dann auch belohnt als Christoph Springer mit einen langen Abschlag Marcus Müller erreichte und dieser per Kopf auf unseren Torjäger Maik Trollmann legte und dieser den Torwart noch ausspielte und zur 1:0 Führung einschob. Trotz dieser Führung blieb unser Gastgeber jederzeit gefährlich, so auch in der 24 min. als Jeffry Neumann eine gekonnte Freistoßvariante mit einen tollen Schuss von der Strafraumgrenze abschloss, aber wiederum in unseren Christoph Springer seinen Meister fand. Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein sehr Ausgeglichenes Spiel in dem die Kleinigkeiten entscheiden sollten. In der 32 min. dann eine klasse Aktion von Philipp Scopp der Marcus Müller mit einen klasse Pass freispielte und dieser sich die Chance nicht nehmen ließ und auf 2:0 erhöhte. Die ASG ihrerseits versuchte trotz des Rückstandes weiter Druck auf unsere Hintermannschaft auszuüben was ihnen vor allem durch Standartsituationen gelang. So auch in der 35 min. als Nico Frauendorf es mit einen Freistoß von der Strafraumgrenze versuchte aber wiederum hielt unser Christoph Springer großartig. Als alles schon auf den Halbzeitpfiff wartete setzte sich Nico Frauendorf im Strafraum durch und konnte nur durch ein Foul aufgehalten werden. Den fälligen Strafstoß in der 45 min. verwertete er gleich selbst und es stand 2:1. In der Halbzeitpause mahnte unser Trainer Dietmar Hüller jetzt nicht das Spiel aus der Hand zu geben, sondern weiter nach vorn zu spielen und die doch sehr löchrige Abwehr unserer Gastgeber weiter unter Druck zu setzten. Die zweite Halbzeit begann und wiederum brauchten unsere Jungs eine gewisse Zeit um wieder ins Spiel zu finden. So gehörte die Anfangsphase wieder klar unserem Gastgeber. In der 66 min. dann der Ausgleichtreffer für die ASG als Nico Frauendorf aus zwanzig Meter abzog und unser Christoph Springer den Ball nicht festhalten konnte und Jeffry Neumann den Ball aufnahm und versenkte. Jetzt war das Spiel wieder völlig offen, denn beide Mannschaften wollten jetzt auch den Sieg. Entscheidend für die letzten zwanzig Minuten waren dann sicherlich auch die Einwechslungen zwanzig Minuten vor Schluss, als unsere Verantwortlichen mit Henry Knape, Christian Winterstein und Olli Richter nochmals drei Frische Offensivkräfte brachten. In der 74 min. dann ein langer Ball auf Christian Winterstein der den Ball klasse mitnahm und im Strafraum nur auf Kosten eines Elfmeters aufgehalten werden konnte. Den fälligen Strafstoß vergab aber leider unser Maik Trollmann. Nur eine Minute später war die Welt aber wieder in Ordnung, denn in der 75 min. spielte unser Philipp Scopp unseren Christian Winterstein mit einer klasse Vorarbeit frei und dieser ließ sich Nervenstark diese Möglichkeit nicht nehmen und schob zur 3:2 Führung für unsere Jungs ein. Unser Gastgeber gab sich aber noch nicht Geschlagen und wollte wiederrum den Ausgleichtreffer erzielen. Das dies nicht gelang war letzten Endes der Verdienst unserer Abwehr, denn sowohl Christopher Butsch als auch Dennis Kögel, Daniel Schwibbe und Bodo Grauss ließen kaum noch eine Möglichkeit für unseren Gastgeber zu und was dann noch auf das Tor kam war eine sicher Beute für unseren an diesen Tage besten Mann auf den Platz Christoph Springer. In der 81 min. dann wohl das schönste Tor des Tages als Olli Richter sich an der Mittelinie den Ball erkämpfte und dann quer auf Karsten Niesar spielte und dieser mit einen Schlenzer aus 22m den Ball im Kasten der ASG zum 4:2 versenkte. Die letzte Möglichkeit für unsere Jungs dann in der 86 min. als Philipp Scopp noch mal aus 20m abzog aber leider seine sehr gute Leistung diesmal nicht mit einem Tor krönen konnte, denn diesen Ball wehrte der Torwart von Dessau in großer Manier ab. Fazit: Eine sehr gute Leistung auf Gegners Platz brachte am Ende doch den verdienten Sieg für unsere Mannschaft, in der sich Christoph Springer und der erstmals im Männerbereich spielende David Möbius Bestnoten verdienten. Personalie: Leider musste unser Andreas Thöner verletzt ausgewechselt werden, wünschen wir Ihm schnelle Genesung.
SV Einheit Wittenberg – SG 1919 Trebitz 2:1
SV Einheit Wittenberg
Einen großer Schritt Richtung Klassenerhalt, ist den Wittenbergern, mit einem verdienten Sieg gegen Trebitz gelungen. Das gleichzeitige Unentschieden des schärfsten Konkurrenten, Dessau 97, hat den Abstand zum Abstiegsplatz auf 5 Punkte anwachsen lassen. Das Team von Andreas Jaekel konnte nahtlos an das gute Spiel der Vorwoche anknüpfen. Die erste Gelegenheit im Spiel, hatten aber die Gäste. Eckball Dennis Vogt und Enrico Heede versucht es mit einer Direktabnahme, verfehlt aber das Ziel (10.). Phillipp Mücke trifft nur eine Minute später den Pfosten des Trebitzer Gehäuses. Es entwickelte sich jetzt ein offenes Spiel mit vielen Chancen auf beiden Seiten. Die Lutherstädter hätten hierbei einfach in Führung gehen müssen, aber Stephan Schlegel und Andreas Jeakel schafften es nicht, allein vor Keeper Christian Gieloff auftauchend ihre Möglichkeiten zu nutzen (18.,23.). Auch ein genialer Pass von Dennis Vogt auf Christian Pflug brachte keinen Erfolg . Der aufgerückte Gästeverteidiger versemmelte diese gute Schusschance (28.) Hatte Phillipp Mücke in der Anfangsphase seine Schussstiefel noch nicht richtig geschnürt, so änderte sich das in der 29. Minute. Nach einem herrlichen Diagonalpass von Alexander Rüffler, war er zur Stelle und erzielt das 1:0. Kurz danach war wieder die Wittenberger Defensive gefordert. Bei einem Freistoß in den Strafraum behindern sich Keeper David Becker und Sören Kampfhenkel gegenseitig, so dass die Kugel plötzlich frei vor Enrico Franzel liegt. Mit einem Knaller zwingt er David Becker zu einer Superparade (36.). Sofort im Gegenzug hätte Heiko Hoffmann für eine Vorentscheidung sorgen können. Andreas Jäckel bedient ihn mit einem schnell ausgeführten Freistoß, aber der Trebitzer Keeper ist auf dem Posten und verhindert einen höheren Rückstand (37.). Die letzten fünf Minuten des ersten Abschnitts hatten es dann auch nochmal in sich. Erst dürfen sich die Gäste über den Ausgleich freuen, Torschütze fast wie gewohnt bei den Trebitzern, Enrico Franzel (41.). Vom Anstoß weg ergabt sich für Phillipp Mücke die nächste Riesengelegenheit. Sein Kopfball 5 Meter vor dem Tor strich ganz knapp über die Latte. Kurz vor dem Pausenpfiff bewahrte David Becker seine Mannen vor dem Rückstand. Erneut Enrico Franzel war der Absender dieses sehenswerten Schusses (44.). Der zweite Abschnitt hatte dann nicht mehr die Qualität der ersten Hälfte. Den Lutherstädtern gelang, nach groben Abwehrschnitzer in Trebitzer Reihen, der Führungstreffer. Torschütze nach guter Vorarbeit von Kapitän Heiko Hoffmann war Kaj Schumann (55.). Jetzt zog sich der Gastgeber zurück und lauerte auf Konter. Bei diesen fehlte dann aber die Präzision beim letzten Pass. Als dann doch mal alles klappte, stand Tobias Noack völlig frei vor dem Trebitzer Kasten, schaffte es aber nicht die Kugel zu versenken (82.). So mussten die Wittenberger bis in die Schlussphase hinein, zittern. Den Gästen gelang es aber nur noch einmal, einen gefährlichen Akzent zu setzten. Wieder war Enrico Franzel zur Stelle, sein Fallrückzieher traf aber nur den Pfosten (90.). Somit haben die Lutherstädter aus den letzten 3 Begegnungen 7 Punkte geholt und sich diesen Vorsprung auf den Abstiegsplatz verdient. Am nächsten Samstag kommt es dann zum direkten Vergleich mit Dessau 97. Hier könnte der Klassenerhalt schon fest gemacht werden!
SG 1919 Trebitz
ein Wort mit X - nix
Dessauer SV 97 – Oranienbaumer SV Hellas 09 1:1
Dessauer SV 97
Rund 70 Zuschauer unterstützten den DSV beim Vorhaben, nach der Niederlage in Nudersdorf, nun gegen Oranienbaum 3 Punkte einzufahren. Sie sahen gleich in der 7. min das 1:0, als Marcel Herold einen Freistoß aus 18 Metern sehenswert im Oranienbaumer Tor unterbrachte. Danach waren die Gäste am Drücker und trafen in der 15. min mit einem Freistoß den Pfosten. Kurz danach hatte der DSV wieder eine gute Möglichkeit - Marcel Herold`s Schuss konnte die Hellas Abwehr jedoch im letzten Moment klären. Die Gastgeber drängten nun weiter auf das 2:0, ein Schuss von Florian Rupprecht in der 33. min ging aber nur an das Außennetz. 6 Minuten später nimmt Marcel Herold einen weiten Abschlag von Keeper Karsten Schmidt auf, legt ab auf Seve Römmling, der schießt jedoch knapp über das Tor. So ging der DSV knapp, aber verdient, mit 1:0 in die Pause.Unmittelbar nach der Pause setzten die Gäste mit einem Lattentreffer die erste Duftmarke. Diesen Weckruf verstand der DSV und erspielte sich jetzt 2 bis 3 gute Möglichkeiten, ohne jedoch das vielleicht vorentscheidende 2:0 zu erzielen. Nach gelb-rot für Oranienbaum in der 55. min schien der DSV im Vorteil, was sich aber als Irrtum herausstellen sollte. Nach dem Ausgleich in der 58. min begannen die Gäste zu kämpfen und der DSV vergaß das Fußballspielen. So hatten die Gäste in der 65. und 89. min sogar noch die Chancen zum Siegtreffer. Nach dem Abpfiff war die Enttäuschung beim DSV groß, denn der eine Punkt ist zu wenig im Kampf gegen den Abstieg. So muss das nächste Heimspiel gegen Wittenberg unbedingt gewonnen werden, um wenigstens ein bisschen Hoffnung aufrecht zu erhalten.
Oranienbaumer SV Hellas 09 – ohne Seite
SV Allemannia Jessen – SG Nudersdorf 5:1
SV Allemannia Jessen
Noch nichts
SG Nudersdorf
Nichts gefunden
FC Grün Weiß Wolfen II – SV Germania 08 Roßlau 5:1
FC Grün Weiß Wolfen II
Spielbericht von A. Bittl
Am vergangenen Samstag besiegte die Grün-Weiße Reserve überraschend deutlich im heimischen Jahnstadion die Germanen aus Roßlau mit 5:1. Das Spiel begann allerdings mit druckvollen Gästen. Sie kamen bereits nach wenigen Minuten durch eine Standardsituation gefährlich vor das Wolfener Tor. Mirko Dörfler war aber zur Stelle und klärte zur Ecke. Danach erspielte sich die Heimmannschaft zwei gute Möglichkeiten. Konnte Bastian Schneider, im Roßlauer Tor, die erste Chance noch verhindern, war er bei der zweiten Möglichkeit machtlos. Martin Schulz wuchtete den Ball aus gut 13 Metern unhaltbar ins Tor. Anschließend bestimmte Roßlau das Spiel und hatte durch Jens Görisch (12.min) und Sebastian Sens (28.min) zwei gute Chancen zum Ausgleich. Beide Versuche blieben jedoch ohne Erfolg. Weiteres ließen die Fuhnestädter in dieser kritischen Phase nicht zu. Im Gegenteil. Einen schönen Spielzug über Benjamin Koppe und Maik Schiemann verwertete David Pfordte aus spitzem Winkel zum 2:0. Nach diesem Treffer passierte in der 1. Hälfte nichts mehr. Der Beginn der 2. Halbzeit war ein Spiegelbild zur Ersten. Roßlau hatte mehr vom Spiel und wollte den Anschlusstreffer erzielen. Dies wäre auch fast gelungen.Steve Schaller rettete jedoch nach einem Kopfball von Markus Fräßdorf auf der Linie. In der 63. Minute brach dann Martin Schulz mit dem 3:0 den Widerstand der Gäste. In der Folgezeit hatte Wolfen noch zahlreiche Kontergelegenheiten. Patrick Brieg (69.) und abermals Martin Schulz (86.) nutzten dann jeweils eine dieser Chancen und schraubten das Ergebnis auf 5:0. Kurz vor dem Ende sorgte Christian Fräßdorf mit einem direkt verwandelten Eckball noch für den Ehrentreffer. Mehr passierte dann nicht mehr. Nach dem Schlusspfiff war die Freude riesig. Spielern, Trainergespann und Fans sah man die Erleichterung an. Nun will die Mannschaft am kommenden Sonntag in Nudersdorf den Klassenerhalt perfekt machen!
SV Germania 08 Roßlau
Mit einer insgesamt enttäuschenden Leistung präsentierte sich Germania 08 Roßlau am Samstag bei der Wolfener Verbandsligareserve. Dabei waren die Gäste eigentlich gewillt, das Spiel zu gewinnen. Und so begannen sie auch, M. Fräßdorf holte bereits in der ersten Minute einen Freistoß heraus, sein Bruder Christian brachte diesen auf den langen Pfosten, wo der Wolfener Schlußmann schon einige Mühe hatte, den Ball zur Ecke zu lenken. Bereits im Gegenzug musste Bastian Schneider auf der anderen Seite nach einem Konter der Heimelf retten. Nach 6 Minuten ging Wolfen in Führung. Die Germania-Abwehr konnte nicht richtig klären, Schulz schoss den Ball aus 14 m unter die Querlatte. Vorausgegangen war jedoch ein Pass, bei dem ein Wolfener Angreifer mehr als fünf Meter im Abseits stand. Germania bestimmte fortan das Spiel, tat sich jedoch schwer, eigene Chancen zu kreieren. Vielleicht hätte das Spiel einen anderen Verlauf genommen, wenn Görisch´s Schuss (12.) aus 20 m nicht an die Latte, sondern ins Tor gegangen wäre. Auch sein 2. Versuch nach 20 Minuten brachte nichts ein, er traf den Ball nicht richtig. Roßlau hatte im ersten Durchgang ein deutliches Übergewicht an Ballbesitz, doch die Heimmannschaft machte geschickt die Räume eng und liessen keine weiteren Chancen zu. Die gab es nur aus Standards. So nach 28 Minuten, als Sens nach einer Ecke völlig frei zum Kopfball kam, der Ball aber knapp am oberen rechten Torwinkel vorbei ging. Wolfen verlegte sich aufs Kontern und das spielte die junge Elf richtig gut. Koppe kam nach einem schnellen Angriff zum Schuss, Schneider hielt jedoch sicher (35.). Kurz darauf das zweite Tor für die Grün-Weissen. Nach einer Eingabe von der linken Seite stand Pfordte fast auf der Torlinie, als er den Ball einschob. Wie man in solch einer Situation nicht auf Abseits entscheiden kann, bleibt wohl ein ewiges Geheimnis des Schiedsrichtergespanns. Germania reagierte mit wütenden Protesten und verlor so den Spielfaden. Zwar war die Mannschaft gewillt, in der zweiten Hälfte noch einmal zurückzukommen, doch ein schnelles Anschlusstor wollte nicht fallen. M. Fräßdorf´s Kopfball nach einer Ecke konnte auf der Linie geklärt werden, Wlodarski sprang der Ball auf den Fuss und von da ins Aus. Danach hatte Görisch auch mit seinem dritte Scgussversuch aus dem Hinterhalt kein Glück (58.). Und Sens kam nach einem Freistoss von C. Fräßdorf einen Schritt zu spät, der Ball ging ins Toraus. Mit dem dritten Gegentreffer nach 63 Minuten war es dann vorbei mit der Roßlauer Moral. Ein Schuss von Schulz setzte nach dem eingetretenen Regen kurz vor Scheider auf, der Ball ging in die kurze Ecke. Zehn Minuten später ging ein Stürmer allein auf Schneider zu, der konnte den Schuss nur prallen lasse, Brieg schob zum 4:0 ein. In der Folgezeit hätten die Gastgeber das Resultat durchaus noch höher schrauben können, von einer Roßlauer Gegenwehr war nicht mehr viel übrig geblieben. So folgte in der 86. das fünfte Tor durch Schulz. Den Ehrentreffer für die Gäste erzielte dann C. Fräßdorf praktisch mit dem Schlusspfiff mit einer direkt verwandelten Ecke. Nach dem Spiel erübrigten sich jegliche Kommentare, es war kein „Roßlauer Tag“.
VfL Eintracht Bitterfeld – SV Friedersdorf 1920 1:2
VfL Eintracht Bitterfeld
VfL Alles war für das Derby angerichtet. Das Wetter war gut, für die Verpflegung war gesorgt, zahlreiche Zuschauer fanden sich ein und zwei Mannschaften die heiß waren. Dachte man, aber was die Eintracht in der 1. Halbzeit ablieferte war indiskutabel. Von Beginn waren die Friedersdorfer einfach präsenter. Sicherlich überzeugte keines der Teams mit spielerischen Höhepunkten, aber in solch einem Spiel ist das auch nicht entscheidend. Völlig gehemmt standen die Eintracht-Kicker auf dem Platz. Und mit einfachen langen Bällen kamen die Friedersdorfer zu Ihren Chancen. So ließ das 1. Tor nicht lange auf sich warten. Gallasch wurde nach einem langen Ball, aber in klarer Abseitsposition, auf die Reise geschickt und lupfte überlegt zum 1:0 ein. Bitterfeld fand eigentlích gar nicht statt und konnte kaum Zweikämpfe für sich entscheiden. Im Anschluß an das erste Tor, ging es eigentlich nur über Einzelaktionen, um mal für Gefahr vor dem Gästetor zu sorgen. Das an diesem Tag nicht sehr glückliche Schiedsrichterteam verweigerte einen klaren Elfmeter für die Eintracht und nur wenige Minuten später hätte sich ein Eintrachtspieler über eine rote Karte als letzter Mann nicht beschweren können. Spielerische Höhepunkte gab es im gesamten Spiel von keiner der beiden Mannschaften, aber Friedersdorf hatte noch eine Möglichkeit die sie erfolgreich zum 2:0 nutzten. Wieder nach einem langen Ball und diesmal nicht im Abseits stehend, umkurvte Hübner den Eintrachtkeeper und erzielte das verdiente 2:0. So ging es auch in die Halbzeit. Was sollte man in der Halbzeitansprache sagen. Friedersdorf konnte zufrieden sein und bei Bitterfeld fehlten entweder die Worte oder man geigte sich mal gehörig die Meinung. Die Eintracht kam auch sehr zeitig aus der Kabine und man wollte sich nicht einfach so geschlagen geben. Die Antwort kam auch ziemlich schnell. Nach einer langen Hereingabe, köpfte Hempel den Ball zurück und Kuhlig nickte zum 1:2 ein. Man hoffte jetzt auf einen Sturmlauf der Eintracht, aber Friedersdorf verteidigte sicher und war durch ständige Konter immer gefährlich und hätte die Partie entscheiden müssen. Nach langer Verletzungszeit hatte der eingewechselte Michalak noch die große Chance zum Ausgleich, konnte den Ball aber nicht über die Linie drücken. Alles in allem hatte das spielerisch schlechte Spiel, aufgrund des größeren Willens, einen verdienten Sieger. Was nicht verwunderlich ist, denn in einem Ortsderby spielt nun mal der Wille eine große Entscheidung. Jetzt sind noch drei Spiele und es heißt sich ordentlich in die Sommerpause zu verabschieden. Vielleicht ist die Pause auch dringend notwendig, um sich zu sammeln und jeder Spieler die Pause bekommt die er schon lange nötig hat. Hoffen wir das alle Verletzungen ausheilen und jeder Spieler der Eintracht erhalten bleibt, die Zusagen haben alle Spieler gegeben. Zusammen sollte man einen neuen Anlauf für das nächste Jahr nehmen.
SV Friedersdorf 1920
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SV Blau Rot Pratau – VfB Gräfenhainichen 1:6
SV Blau Rot Pratau
Eigentlich hatte man in Pratau auf Wiedergutmachung nach der Schmach von Annaburg gehofft, doch auch die Hoffnung stirbt irgendwann einmal. Dabei begann es gar nicht so schlecht und mit etwas Glück wären unsere BLAU-ROTen hier in Führung gegangen. In der zweiten Spielminute traf Steven Schmidt mit einem direkten Freistoß nur die Querlatte, da hätte GHC-Keeper Wiesegart alt ausgesehen. Ja aber wie das so ist im Fußball kam es ganz anders.In der 4.Minute kommt das Leder von links in den Strafraum der BLAU-ROTen Jens Stockmann ist zur Stelle und erzielt die Führung. Der Ball springt vor Schenki auf der dabei eine unglückliche Figur macht und das Leder nur noch aus dem Netz holen muß. Jetzt drückten die Gäste hier auf die Tube. Vier Minuten nach der Führung die Chance auf das 0:2 den ersten Schuß kann Denny Schenk noch parieren, der Nachschuß geht dann übers Tor. In der 15.Minute kommt das Leder hoch von links in unseren Strafraum und senkt sich gefährlich auf die Querlatte. Der folgende Eckball bringt dann das zweite Tor für den VfB.Rene Fischer kommt zum Kopfball und versenkt die Kugel im Netz. Unsere BLAU-ROTen sichtlich getroffen denn es waren weiterhin die Gäste die das Spiel bestimmten.In der 22.Minute lässt sich Stefan *Kante* Hentschel wie ein Schuljunge ausspielen und Denny Schenk rettet mit Fußabwehr. Nach 33 Minuten endlich wieder mal ein Lebenszeichen unserer Elf. Mathias Lehniger flankt in den Sechszehner, doch Torwart Rene Wiesegart ist vor Mario Höse am Ball und fängt ihn sicher. Zwei Minuten später vergibt Gräfenhainichen erneut die Chance hier die Führung auszubauen. Ein VfB Spieler läuft von Höhe der Mittellinie allein aufs Pratauer Tor zu trifft nur den Pfosten, bringt das Leder erneut in die Mitte wo sein Mitspieler den Kopfball neben den Kasten setzt. Jetzt beginnt die wohl beste Phase unserer BLAU-ROT Elf in den ersten 45 Minuten. Ein Hörnig Freistoß kann Wiesegart ebenso parieren wie den Nachschuß von Steven Schmidt. Zwei Minuten später legt Marcel Burdack auf das heutige Geburtstagskind Marcel Venediger, doch dessen Schuß geht am Tor vorbei. In der 40.Minute setzt sich Vedi gut auf der rechten Außenbahn durch geht nach innen und legt die Kugel zurück auf Mario Höse. Dessen Schuß kann Wiesegart aber gut parieren. Die letzte große Szene gehörte dann wieder den Gästen. David Hartling allein vorm Tor legt den Ball schon an Schenki vorbei doch trifft dann das leere Tor nicht. Mit einem 0:2 geht es in die Kabinen. In der zweiten Halbzeit gehörten die ersten guten Möglichkeiten zunächst den Gästen. In der 50.agierte man etwas zu Umständlich im Pratauer Strafraum und nur eine Minute danach waren zwei GHC-Spieler durch und konnten am Ende nur einen Eckball heraus holen. Von unserer Elf hätte ich ehrlich gesagt zu Beginn des Durchganges mehr Elan erwartet. Ein Schuß von Kartsen "Bulle" Koernicke in der 55.war alles und er war nicht mal richtig gefährlich. Die Gäste waren da schon gefährlicher. Langer Freistoß in den Fünf-Meter-Raum und Direktabnahme die über das Schenki-Gehäuse ging. Dann doch wieder so etwas wie Leben in der Elf unserer Herzen. Distanzschuß von Vedi Venediger den der GHC-Torwart mit beiden Fäusten klärt. Dann 66.Minute Mario Höse spielt den Ball vors Tor doch erneut ist Wiesegart vor unserem Spieler, Marcel Burdack, am Ball. Dann der große Auftritt des Karsten "Bulle" Koernicke. Bulle bekommt das Leder auf halb rechts zugespielt geht zwei Schritte und zieht ab. Aus ca 20 Metern haut er den Ball unhaltbar in den Winkel. Nur noch 1:2 nach 67 gespielten Minuten und HOFFNUNG. Doch diese wurde direkt im Anschluß gleich wieder zunichte gemacht. Erst spielt sich ein VfB Akteur durch bis in den Strafraum. Zunächst kann Denny Schenk mit dem Fuß abwehren, doch der Nachschuß von Fischer, der frei an der Strafraumgrenze stand, war dann das Ende der kurzen Pratauer Freude über den Anschlußtreffer,1:3.Parallelen aus dem Annaburgspiel taten sich auf. Weiter ging es und nicht gerade positiv für unsere BLAU-ROTen. Fischer war in Richtung Pratauer Tor unterwegs und nur Jens Hilmer war noch da um ihn zu stellen. Im Zweikampf viel Fischer dann plötzlich zu Boden und Schiedsrichter Schmidt entschied auf Notbremse und schickte unseren Wessi, in der 73.mit Rot, zum duschen. In der 75.war es erneut der "gefoulte" R. Fischer der diesmal von der rechten Seite den Ball in den Strafraum spielte wo ihn sein Mitspieler nicht verwerten konnte. Im Gegenzug scheiterte Mario Hörnig mit einem Schuß am Pfosten. In Annaburg fielen in 15 Minuten fünf Tore gegen uns. Heute waren es in der Schlußviertelstunde "nur" noch drei. David Hartling markierte in der 77.Minute das 1:4 nachdem er sich gut durchgespielt hatte und versetzte uns wohl den letzten Schlag. Ergebniserhöhung betrieben dann noch Jens Stockmann der, aus stark Abseits verdächtiger Position, auf das Pratauer Tor zulief und zum 1:5 traf(78.) und nochmal war es D. Hartling der in der 84. einen langen Ball aufnimmt und allein aufs Tor zu geht. Die Pratauer Elf war verständlicher Weise weit aufgerückt und Gräfenhainichens Stürmer ließ es sich nicht nehmen das halbe Dutzend voll zumachen. Zwei Minuten vor dem Ende war es erneut Gräfenhainichens Neuzugang Hartling dessen Freistoß knapp am Schenk-Tor vorbei ging. Die letzten Minuten und Möglichkeiten dann auf Seiten unserer Elf. Mario Hörnig war es der sich noch mal im 16er durchsetzte und beim ersten Mal keinen freien Mitspieler fand. In seiner letzten Szene am heutigen Tage kam er erneut von rechts in den Strafraum umspielte den Torwart doch sein Schuß wurde geblockt.
Spielbericht vorbei: Mir fehlen die Worte. Es ist zur Zeit einfach nur ... am Ende weinte sogar der Himmel.
SG Blau Weiß Klieken – SV Grün Weiß Annaburg 2:1
SG Blau Weiß Klieken
Hier feiert man noch....
SV Grün Weiß Annaburg
....und hier trauert man!
Quelle:Homepage der Vereine
