VfB Trainer im Spiegel der Presse

Dietmar Bebber, 17.06.2011

VfB Trainer im Spiegel der Presse

Lutz Jacobi übernimmt Trainerposten

GRÄFENHAINICHEN/MZ/BEB. Was viele schon vermutet haben, ist nun endgültig Gewissheit: Lutz Jacobi übernimmt die Landesklassen-Fußballer des VfB Gräfenhainichen. Nach seinem vierjährigen Abstecher zum Heidesportverein Gröbern (Fachverband Anhalt-Bitterfeld) kehrt er wieder an seine alte Wirkungsstätte zurück. Richtig weg war er eigentlich nie. Denn seit dem Ende seiner aktiven Laufbahn (1992) spielt der 49-Jährige bei den Alten Herren des VfB.

Begonnen hat sein intensives Verhältnis zum runden Leder im Alter von sieben Jahren bei der BSG Aktivist Gräfenhainichen. Nachdem er alle Nachwuchs-Teams im Verein durchlaufen hatte, folgte der Wechsel in den Männerbereich. Dort stand er unter anderem mit Hagen Giese zusammen auf dem Platz, mit dem er gemeinsam den Heidesportverein Gröbern jetzt in die Landesklasse führte. Für ihn war es nicht der Premierenerfolg als Übungsleiter. Denn die erste Erfahrungen sammelte er im Nachwuchsbereich des VfL. Auf seine zukünftige Aufgabe und das konkrete Saisonziel angesprochen, reagiert Jacobi zurückhaltend. Er wisse jetzt noch nicht, welche Mannschaft zum Trainingsauftakt am 5. Juli auf dem Platz steht. Konkret: Die Kaderplanungen laufen auf Hochtouren.

Wesentlich genauer kennt der Coach die Spieler, die zu 100 Prozent auflaufen. Da wären zum Beispiel Aron Scheffler, Oliver Pannier oder auch Sven Krawetzke zu nennen, die bereits unter seiner Regie im Nachwuchs kickten. Jacobi besitzt auch ein solides Fachwissen in Sachen Landesklassen-Konkurrenz. Die Trebitzer Andreas Meene und Fabrice Janowski oder auch Florian Braun vom SV Friedersdorf haben bei ihm in Gräfenhainichen das Fußball-Abc erlernt.

Mit all diesem Wissen will er nun beim VfB weiter erfolgreich Fußball spielen lassen. Bevorzugt soll dies aus einer sicheren Abwehr heraus mit "letztem Mann" geschehen. Denn für eine Viererkette besitze er nicht die passenden Akteure in der Mannschaft. Auf alle Fälle soll die Landesklassen-Elf weitestgehend zusammen bleiben. Punktuelle Verstärkungen sind geplant. Aus seiner Sicht liegt ein Platz im oberen Drittel im Bereich des Machbaren.


Quelle:Mitteldeutsche Zeitung