Der 2. Spieltag aus dem Blickwinkel der Vereine

Dietmar Bebber, 30.08.2011

Der 2. Spieltag aus dem Blickwinkel der Vereine

SV Allemannia 08 Jessen - SG 1919 Trebitz 5:2
Jessen:
Der 2. Spieltag der Landesklasse 5 wurde erfolgreich vor heimischer Kulisse absolviert. Die Gäste erzielten in der 19. Min nach einem Stellungsfehler in unserer Abwehr durch Andreas Meene die überraschende Führung. Bis dahin war es ein eher zerfahrenes Spiel ohne Höhepunkte. In der 35. min sorgte Matthias Friedrich mit seinem Treffer zum 1 : 1 für Erleichterung! Mit diesem Stand ging es die Kabine. Es war bis hierhin eine eher durchschnittliche Leistung der Allemannen.Der Beginn der zweiten Spielhälfte versprach kaum Besserung, aber nach einer Viertelstunde gingen die Allemannen nach einen schnellen und gut vorgetragenen Angriff in Führung. Stefan Lutzmann bediente Benjamin Philipp, der sich links durchsetzte und den Ball in die Mitte flankte. Dort wartete Matthias Friedrich und schoss zum 2:1 ein! Trebitz hatte aber einen Andreas Meene, der in 66. Min den Ausgleich erzielte. Nun überschlugen sich die Ereignisse. Die Allemannen steigerten sich, spielten konsequenter nach vorn und das mit Erfolg. In der 74. Min wurde Thomas Maler im gegnerischen Strafraum von den Beinen geholt und der Schiri entschied auf Elfmeter. Enrico Bahr schnappte sich den Ball und verwandelte den Elfer souverän zum 3:2! Vier Minuten später setzte sich Benjamin Philipp wieder über links durch und flankte den Ball auf den freistehenden Thomas Maler, der den Ball zum 4:2 ins Tor köpfte und seinen ersten Treffer für die Allemannen machte! Kurz vor Schluss versenkte Matthias Friedrich nach einer Hereingabe von Enrico Bahr noch einmal den Ball per Kopf ins gegnerische Tor zum 5:2 Endstand (83.).
Trebitz: - Hier ist nur das schon bekannte Ergebnis zu lesen

SG 1948 Reppichau - SG Blau-Weiß Klieken 2:1
Reppichau:
Unsere SG Reppichau sicherte sich nach einem über weite Strecken gutem Spiel den ersten Heimsieg der Saison. Die Mannschaft von Trainer Andreas Wolf lieferte ein gute Leistung ab. Das einzige ist die fehlende Chancenverwertung die sich die Mannschaft vorwerfen lassen musste. In der 9.Minute steckte Nico Deistler den Ball durch die Abwehr auf Kevin Jersak der zum 1:0 vollendete. Mitte der ersten Halbzeit köpfte Nico Frauendorf nach einem Freistoß knapp am Tor vorbei. Es vergingen weitere 10 Minuten bis Marcel Lorch völlig frei vor dem Tor scheiterte. Kurz vor der Halbzeit spielte Nico Frauendorf sich gut durch den Strafraum, legte quer auf Marcel Lorch, dieser erhöhte die Führung auf 2:0. Nach dem Wiederanpfiff nahm unsere Mannschaft das Tempo etwas raus. So kamen die Gäste in der 63.Minute über einen Konter zu einer guten Chance. Diese vereitelte unser guter Torwart Fabian Becker. Nach weiteren 3 Minuten verfehlte ein strammer Schuss von Nico Deistler das Kliekener Tor nur knapp. Kurz danach spielte Marco Ecke einen schönen Pass auf Kevin Jersak. Dieser legte nochmal quer auf den freistehenden Nico Frauendorf, der die Chance völlig frei vor dem Tor vergab. 10 Minuten vor dem Ende kam Klieken über einen Konter zum 2:1. In den letzten Minuten des Spiels versuchte Klieken noch zum Ausgleich zu kommen. Die Angriffe der Gäste scheiterten alle in der Reppichauer Abwehr. Damit sicherte sich unsere Mannschaft den ersten dreier der Saison. Am kommenden Samstag trifft unser Team im Kreispokal auswärts auf den Kreisoberligisten Holzweißiger SV.
Klieken: wie immer Fehlanzeige

SV Glück Auf Möhlau - SV Turbine Zschornewitz 2:1
Möhlau: Am 2. Spieltag der Landesklasse 5 trafen unsere Schwarz Gelben auf die Mannen von Turbine Zschornewitz. Die Klinowsky-Elf war dabei auf Wiedergutmachung für das letzte Wochenende aus. Diese sollte auch glücken. Aber der Reihe nach:
Für den erhofften Erfolg im Derby wurden sowohl Uwe Sturm als auch Sven Krause reaktiviert. Das Spiel begann für die Glück Auf Kicker aber denkbar schlecht . Nach einer Unstimmigkeit in der Hintermannschaft konnte Marian Kasper eine Flache Hereingabe aus naher Distanz zur frühen Turbinenführung vollenden. Es entwickelte sich daraufhin eine kampfbetonte Partie, in der Möhlau den frischeren und auch durchaus besseren Eindruck machte. Die Zschornewitzer ließen die Möhlauer agieren und verwalteten die Führung. Glück Auf fand selten einen Weg durch die Zschornewitzer Abwehr und somit egalisierten sich beide Teams weitesgehend. Einzig ein Fernschuss von unserm Christian "Pommes" Wirkner sorgte für ein kurzes Raunen beim Publikum(25.). Turbines Schlussmann wusste diesen aber zu vereiteln. Bei der weiterhin mit wenig Chancen gespickten Partie war es dann ein Geniestreich von Uwe Sturm, der den Ausgleich einleiten sollte. Sturms weiter Pass in den Lauf von Michael Hauke, wusste dieser Perfekt umzusetzen und fand mit seiner Flanke den in der Mitte stehenden Kevin Götz. Götz setzte sich daraufhin gegen seinen Gegenspieler durch und netzte per Direktabnahme zum Ausgleich ein(34.). Mit diesem Ergebnis ging es dann auch in die Halbzeitpause. Der erste Abschnitt war bereits sehr kampfbetont, so dass der unparteiische Felix Schmidt aus Jessen das ein oder andere Mal den gelben Karton zückte. Diese Härte sollte allerdings in den zweiten 45. Minuten noch deutlich zunehmen. Beide Teams schenkten sich nichts und so fand das Spiel weitesgehend im Mittelfeld statt und Torchancen waren eher Mangelware. So hatten beide Mannschaften jeweils eine kurze Drangperiode, die aber in beiden Fällen nicht in Zählbares umgewandelt werden konnte. Erwähnenswert hierbei ist ein Zweikampf zwischen Kevin Götz und Tony Kasper im Turbine-Strafraum. Götz lässt sich trotz klaren Foules nicht fallen. Die Chance wurde vertan und der Elfmeterpfiff blieb ebenfalls aus. Die Schlussviertelstunde hatte es dann allerdings in sich und die Ereignisse überschlugen sich. Nach wiederholtem Foulspiel wurde unser Stephan Wendt mit der Ampelkarte des Feldes verwiesen(75.). Zschornewitz witterte so seine Chance doch noch einen Dreier zu landen. Dennoch blieben zwingende Torchancen aus. In der 87. Spielminute sahen die 155 Zuschauer dann die spielentscheidende Szene. Es kam einen vor, als sei es die Wiederholung einer bereits gesehen Aktion. In einem von wenigen Entlastungsangriffen nach der Gelb-Roten Karte setzte sich Götz wiedereinmal hervorragend auf seiner Seite durch und traf erneut im Strafraum auf Tony Kasper. Blieb der Pfiff einige Minuten vorher noch aus, so entschied der Schiedsrichter diesmal auf Foul und Elfmeter für Möhlau. Zugegeben war es diesmal nicht so deutlich wie in der ersten Aktion, dennoch ging der Pfiff wohl in Ordnung. Umso deutlicher waren dann die folgenden Szenen. Turbines Schlussmann, Florian Baumann, ließ sich, aufgebracht vom Elfmeterpfiff, zu einer klaren Tätlichkeit gegenüber Götz hinreißen. Dies blieb allerdings vom Unparteiischen ungeahndet. Nachdem sich die Gemüter wieder halbwegs beruhigt hatten, verwandelte unser Kapitän Oskar Burmeister den Strafstoß sicher und brachte Glück Auf auf die Siegerstraße(88.). Turbine warf dann alles nochmal nach vorne. Eine größere Tormöglichkeit sollte für das Team von Swen Schöbe allerdings nicht mehr herausspringen. In der Nachspielzeit sah Marian Kasper dann noch wegen Unsportlichkeit die rote Karte. Wenige Sekunden später wurde die Partie abgepfiffen und die ersten drei Punkte in der Landesklasse waren unter Dach und Fach. Die Szenen, die sich dann allerdings nach Abpfiff ereigneten auf dem Sportplatz nichts zu suchen und waren schlichtweg hässlich. Vereinzelte, aufgebrachte Turbine-Anhänger konnten ihren Frust nicht zurückhalten und stürmten den Platz, um den Schiedsrichter zur Rede zu stellen. Die Möhlauer Ordner hatten alle Hände voll zu tun, um die Situation zu beruhigen. Weiterhin verewigten sich sogenannte Zschornewitzer "Fans" in dem Gästebuch unserer Homepage und wurden dort auch ausfällig und beleidigend. Sowas gehört sich absolut nicht, und man erkennt daran klar, dass einzelne Zschornewitzer Anhänger schlichtweg schlechte Verlierer sind. Was bleibt ist eine Partie, die keine der beiden Mannschaften dominierte und durch Kleinigkeiten entschieden wurde. Dennoch ist der Möhlausieg keineswegs unverdient. Unser Rene Brückner musste Mitte der ersten Halbzeit mit Verdacht auf Armbruch ausgewechselt werden. Diese Vermutung bestätigte sich leider später im Krankenhaus. Wir wünschen "Brücke" auf diesem Wege alles erdenklich Gute und eine möglichst schnelle Genesung.
Zschornewitz:
Leider war der Spielleiter an diesem Tag dem regionalen Klassiker nicht gewachsen ! Derbys zwischen Möhlau und Zschornewitz leben nun einmal ihr eigenes Leben, darauf sollten sich Unparteiische einstellen können und müssen.155 Zuschauer in der Glück-Auf-Arena wunderten sich nicht nur einmal über "spektakuläre" Meinungspfiffe. Fussball wurde auch noch ein bischen gespielt, so endete der erste Durchgang 1:1.Philipp Werner -11.- setzte die Gästeführung mit seinem dritten Saisontor. Nach einer reichlichen halben Stunde gelang der umformierten Klinowsky-Truppe der Ausgleich. Kevin Götz erzielte das erste Möhlauer-Landesklassentor 2011. Als in der zweiten Halbzeit alles Richtung Unentschieden trudelte sorgte eine heiss diskutierter Elfmeterentscheidung für die Punktvergabe. Oskar Burmeister traf gegen Turbine und Florian Baumann zum 2:1.

ASG Vorwärts Dessau - SV Blau-Rot Pratau 4:3
Vorwärts:
Unsere Landesklasse-Elf hat den Heimspielauftakt erfolgreich bestritten und Angstgegner Blau-Rot Pratau mit 4:3 bezwungen. Bereits vor dem Anpfiff wurden die leider nur 55 Zuschauer positiv überrascht. So gab Eintrittskarten im ASG-Layout und ein hochwertiges Programmheft zu bestaunen. Danach bedankte sich die Mannschaft mit einem großen Transparent bei Bärbel Flug, welche über sechs Jahre die Verantwortung bei der ASG hatte und auch weiterhin unseren Verein unterstützen wird. Nach einer Trauerminute für die Platzwartin, welche nach schwerer Krankheit viel zu jung verstarb, begann das erste Pflicht-Heimspiel für unsere ASG. Was danach folgte war eine sehr abwechslungsreiche Partie bei ungemütlichem Schmuddelwetter. Den besseren Start hatten unsere Gäste aus Pratau. In der ersten Spielminute konnte S. Befort, der diesmal den Vorzug bekam, den Rückstand noch verhindern, eine Minute später war er jedoch machtlos. J. Steiner schoss D. Meyer an und von dessen Rücken wurde der Ball ins Tor abgefälscht. Erinnerungen an das Zschornewitz-Spiel wurden wach. Doch man merkte sehr schnell, dass die Jungs sich heute viel vorgenommen hatten. Schnell wurde der Rückstand verkraftet und nach vorne gespielt. In der 8. Spielminute warf St. Schädel nach einem Einwurf in den Strafraum auf J. Neumann. Der ließ sich mit dem Ball einfach fallen und es stand 1:1. Auch dem Führungstreffer folgte eine Einwurfsvorlage von St. Schädel. Wieder schnappte sich J. Neumann den Ball und schloss erfolgreich ab. Für seine ganz starke Leistung am heutigen Tag belohnte sich J. Neumann in der 19. Minute mit einem lupenreinen Hattrick selber. Wieder startete er einen seiner bekannten Alleingänge und schoss auf in voller Geschwindigkeit aus beinahe unmöglichem Winkel auf das Tor. Weder der Schütze noch Gäste-Keeper D. Schenk konnten glauben, dass der Ball den Weg über das obere kurze Eck den Weg ins Tor fand. Nach diesr beruhigenden Führung zu diesem frühen Zeitpunkt deutete sich ein entspannter Fußball-Nachmittag an, doch weit gefehlt. Auch der SV Blau-Rot Pratau musste diese Partie gewinnen um nicht im Tabellenkeller zu verharren. Und dessen wurden sich die Gäste nun bewusst. Mit schönen weiten Diagonalpässen brachten sie unsere Defensive immer öfter in Verlegenheit und hatten auch das nötige Glück. So war der Innenpfosten bei einem schönen 20-Meter Schuss in der 23. Minute durch St. Hinkelmann als auch in der 45. Minute auf Pratauer Seite. Sechs Tore zur Halbzeit - was will das Fußballherz mehr? Was die Tore betrifft, konnte die zweite Halbzeit mit der Ersten nicht mithalten. Da aber beide Mannschaften den Sieg wollten, folgte eine von beiden Mannschaften offensiv geführte und sehr spannende Partie. Nach 56 Minuten musste sich unser Keeper ganz lang machen um den Rückstand zu verhindern und nach knapp einer Stunde verfehlte K. Minning mit einem schönem Schuss das Tor nur knapp. Nach einer Phase ohne größere Höhepunkte nahm unsere ASG das Ziel "erster Punktspielsieg" zehn Minuten vor Schluss noch einmal in Angriff. J. Neumann bediente seinen eingewechselten Sturmpartner G. Böckelmann, der jedoch völlig freistehend am Gästekeeper scheiterte. Viel Pech hatte E. Strokosch in der 84. Minute als er einen Freistoß denkbar knapp neben das Tor setzte. Doch bei ihrem letzten Angriff hatte unsere Mannschaft das nötige Glück. Nach schöner Vorarbeit von J. Neumann scheiterte St. Schädel zunächst an D. Schenk, blieb jedoch am Ball und war im Nachsetzen erfolgreich. Chr. Mahler gab in den Schlussminuten sein Debüt in der Landesklasse. Durch eine endlos und schwer nachvollziehbare Nachspielzeit blieb es bis zum Schluss extrem spannend. Diese Phase wurde mit viel Zittern aber unbeschadet überstanden. Was folgte war grenzenloser Jubel über den ersten Saison-Heimsieg und dem ersten Heimsieg seit dem 9. April (4:2 gegen Blau-Weiß Klieken). In dieser schwierigen Phase war dieser Sieg enorm wichtig - sowohl für unsere Jungs, als auch für die Fans, Sponsoren und Alle, die weiter an ihre ASG glauben.
Pratau:
Hier in Dessau wo man bisher noch keinen Punkt abgab sollten nun die ersten drei Punkte der Saison eingefahren werden und es begann für unsere BLAU-ROTen recht ordentlich. Zweite Spielminute und Jörg Steiner bringt den ersten Torschuß an,den Dessaus Torwart zur Ecke abwehrt. Aus dieser Ecke entwickelte sich noch in derselben Minute die Pratauer Führung. Der Ball kommt in den Strafraum und erneut ist Jörg Steiner zur Stelle bringt das Leder per Kopf in Richtung Tor und da der Ball noch abgefälscht wird landet er unhaltbar zum 0:1 in der 2.Minute im Netz. Ob es an diesem frühen Tor lag oder nicht auf jeden Fall entwickelte sich hier ein rassiges temporeiches Lasndesklassenmatch, vor allem in der ersten Halbzeit. Bereits zwei Minuten nach der Führung verpasst Robert Lehmann eine Flanke die in den Strafraum kam.Wiederrum nur zwei Minuten danach war es Marcel Burdack der sich durchsetzen kann, doch dessen Schuß noch abgefälscht wird. Aus der Ecke entwickelte sich gleich die nächste Gästegelegenheit. Nach der Ecke kommt der Ball zu Christoph Keil dieser leitet weiter zu Steven Schmidt doch am Ende knapp am Tor vorbei. Ja und so kam was kommen musste. In der achten Spielminute gab es von der linken Seite einen Einwurf in den Pratauer Strafraum. Steven Schmidt stört Dessaus Angreifer nicht energisch, wohl auch um keinen Elfer zu provozieren, und im Fallen macht Jeffrey Neumann den Ball ins Tor zum 1:1 Ausgleich. Nur 5 Minuten danach war es erneut Jeffrey Neumann der die Dessauer in Führung brachte. Wieder ging ein Einwurf voraus der auf Neumann kam. Dieser geht zwei-drei Schritte am Strafraum entlang ohne konsequent gestört zu werden und haut den Ball ins Tor. Es entwickelte sich hier, vor allem in den ersten 45 Minuten, eine rassige temporeiche Landesklassenpartie, an der bei Teams ihren Anteil hatten. Chancen auf beiden Seiten taten sich auf, doch während auf Seite unserer BLAU-ROTen die Verwertung etwas hinkte machten es die Gastgeber cleverer. In der 17.Minute geht Matthias Lehniger in den 16er der ASG, doch sein Schuß wird noch geblockt und auch Stefan Hinkelmann hatte nur eine Minute danach kein Glück beim Schussversuch, vorbei. Dann folgte die 19.Minute und die Zuschauer und nach einem Matze-Fehler war erneut Jeffrey Neumann zur Stelle und haut das Leder ins kurze obere Eck. Es hatte den Anschein, als ob Denny Schenk die Fäuste gar nicht so schnell hoch bekam wie der Ball zum 3:1 im Tor einschlug. Doch wie gesagt es war ein gutes Spiel von beiden Teams und unsere Elf schlug zurück. In Person von Stefan Hinkelmann der in der 23.Minute einen 20-Meter-Schuß im langen Eck unterbringt und so den Anschluß erzielt. Dessau versuchte es jetzt öfters mit langen Bällen in die Spitze auf Jeffrey Neumann. Ihre nächste gute Gelegenheit hatten sie aber aus einem Standard. In der 27.Minute kam ein direkt getretener Freistoß über die Pratauer Mauer und ging nur knapp am Tor vorbei. Im Anschluß nahm das Tempo aus dieser ersten guten halben Stunde etwas ab bevor die BLAU-ROTen kurz vor der Pause nochmal auf den Ausgleich drängten. Nach einem Freistoß kommt Robert Lehmann per Kopf an den Ball, Glück für Dessau, da ihr Torwart den Ball nicht festhalten konnte. Zwei Minuten später bringt Matthias "Matze" Lehniger den Ball in den Strafraum und Christoph Keil kommt zum Schuß. Im letzten Moment bekommt noch ein Dessauer ein Bein dazwischen. Doch die Bemühungen unserer Jungs sollten noch vor dem Seitenwechsel belohnt werden. Von der rechten Seite bringt Robert Lehmann den Ball zu Christoph Keil dieser spielt auf Jörg Steiner und der trifft zum 3:3 Ausgleich in der 45.Minute.In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit dann noch mal ein Aufreger. Ein langer Ball in die Spitze Jörg Steiner setzt dem Ball nach und wird im Strafraum von Dessaus Abwehrspieler sowie vom Torwart der Gastgeber unsanft von den Beinen geholt. Als alle (vor allem Pratauer) den Elfmeterpfiff erwarteten pfiff Schieri Szuppa zur Halbzeit. Während die erste Halbzeit noch ziemlich ausgeglichen war hatten wir in den zweiten 45 Minuten etwas die Oberhand und die erste gute Chance in der 51.Spielminute.Freistoß von Stefan Hinkelmann und plötzlich waren drei oder vier Spieler unserer Elf im Strafraum frei, doch Jörg Steiner köpfte den Ball übers Tor. Vier Minuten später war es ein abgefälschter Distanzschuß von Marcel Schmidt den Dessaus Torhüter noch retten kann. Pratau jetzt ganz klar mit dem haft in der Hand konnte aber sich nicht wirkliche große Chancen zunächst herausspielen. Die Dessauer waren erstmals in der 66.Minute in unserer Hälfte doch auch hier nicht wirklich gefährlich. Wie gesagt auch wir konnten unsere optische Überlegenheit jetzt nicht nutzen. In der 72.Minute mal ein schneller Spielzug über Robert Lehmann der den Ball von der rechten Seite hätte auf Jörg Steiner spielen sollen, doch etwas zu lange wartete und dann der zu ungenaue Pass auf Stefan Hinkelmann kam. Drei Minuten danach ging die nächste Aktion ebenfalls von Robert Lehmann aus. Diesmal kommt sofort der steile Pass in den Strafraum der ASG auf Jörg Stienr, doch der stand knapp im Abseits. Wie gesagt wir waren hier bis zur 80.Minute die Mannschaft die mehr vom Spiel hatte und somit den Führungstreffer sich wohl verdient hätte. In der 83.Minute waren es dann mal wieder die Dessauer, die mit einem direkten Freistoß nur knapp am Tor vorbeischossen. Doch in der 86.war es dann soweit. Nach einem Ballverlust von Robert Lehmann entwickelte sich ein schneller Dessauer Angriff Neumann legt quer auf Steven Schädel. Der scheitert im ersten Versuch noch am gut haltenden Denny Schenk, konnte aber im Nachsetzen den Ball im Tor unterbringen. Natürlich zog man sich nun auf Seiten der Dessauer weit zurück um diesen knappen Vorsprung über die Zeit zu retten. Nachspielzeit 4 Minuten zeigte der Schiedsrichter an. Unsere BLAU-ROTe Elf warf noch mal alles in die Waagschale, doch außer ein langer Ball von Marcel Schmidt auf Bruder Steven, der mit dem Kopf nicht mehr herankam und das Leder somit knapp am Tor vorbeistrich kam nicht viel bei rum. Kurz danach war Schluß und mit unserer ersten Niederlage gegen die Dessauer starteten wir wie im letzten Jahr mit zwei Niederlagen in die Saison.

SV Germania 08 Roßlau - SV Grün-Weiß Annaburg 1:3
Roßlau:
Das hatten sich die Roßlauer gänzlich anders vorgestellt: gegen Grün-Weiß Annaburg gab es eine verdiente 1:3 Niederlage zum ersten Heimspiel. Die Gäste waren von Beginn an das aktiviere Team und hatten so bereits in der 5. (Kopfball Kassuba) und 8. Minute (Hinterhaltschuss von Blüthgen) Möglichkeiten, die jedoch von Torhüter Schneider entschärft wurden. Germania tat sich sehr schwer, es gab nur wenige Kombinationen und immer wieder leichte Fehlabspiele. Eine erste Chance hatten die Platzherren erst in der 19. Minute, als Fuchs von Lang in Szene gesetzt wurde und er aus spitzen Winkel abschloss, der Gäste-Torhüter jedoch zur Ecke klären konnte. Gefährlicher blieben da die Gäste. Als Mergenthaler am gegnerischen Strafraum den Ball verlor, spielten sie sofort schnell nach vorn und Kassuba zwang Schneider erneut zu einer Parade 34.). Als sich alle schon auf ein Unentschieden eingestellt hatten, fiel doch noch die Führung für Annaburg. Wiederholt gelang es der Germania-Abwehr nicht, den Ball aus der Gefahrenzone zu schlagen und Korge traf mit einem flachen Schuss zum 0:1. Auch nach der Pause waren es die Grün-Weissen, die die ersten Akzente setzten. So hatten sie zwischen der 49. und 51. Minute gleich drei Chancen zur Erhöhung, die größte wohl, als erst Kassuba allein vor Schneider stand und anschließend Elß auf der Linien klären musste. Folgerichtig gelang den Gästen in der 62. das 0:2. Nach einem Ballverlust wurde Mau auf der linken Abwehrseite überspielt, den Rückpass von der Grundlinie verwandelte Richter souverän. Doch das schien nun der Weckruf für die Heimelf gewesen zu sein, den plötzlich war deutlich mehr Tempo und Einsatz im Spiel. Vor Allem Mau sorgte mit seinen Dribblings für viel Gefahr. Doch sein Schuss in der 68. verfehlte das Tor knapp. Eine Minute später setzte er sich erneut auf links durch, diesmal passte er quer, wo Lang keine Mühe hatte, zum Anschlusstreffer einzuschieben. Germania setzte die Gäste jetzt unter Druck und war am Ausgleich dran, doch er wollte nicht gelingen. Lang mit einem Kopfball und Mergenthaler mit einem Schuss aus 20 m trafen nicht. Wiederum ein Schuss von Mau (84.) ging haarscharf über den Kasten. Nach einem erneuten Ballverlust vor der Abwehr kam Kassuba an den Ball und traf mit einem tollen Schuss in den linken Torwinkel zur endgültigen Entscheidung. Eine verdiente Niederlagen gegen eine starke Annaburger Mannschaft, Germania ist erst viel zu spät aufgewacht!
Annaburg:
Annaburg musste zum schweren Auswärtsspiel nach Roßlau reisen. Nach der Auftaktniederlage gegen  Einheit Wittenberg hatten die Grün-Weißen etwas gut zu machen. So gingen sie auch in das Spiel. Annaburg setzte Roßlau sofort unter Druck, Ecke von Dirk Blüthgen auf Steffen Kassuba und dieser köpft gefährlich auf das Tor, doch der Torwart von Roßlau ist zur Stelle. In der Folgezeit boten sich Annaburg mehrere Chancen, die entweder vom Torwart oder der Abwehr geklärt werden konnten. Dann aber die 40. Spielminute. Nach einem Freistoß von Dirk Blüthgen kommt der Ball zu Christian Korge, dessen Schuss schlägt zum entsetzen des Keepers aus Roßlau unten links ein. Mit dem 0:1 geht es auch in die Halbzeitpause und dieses Ergebnis ist nicht unverdient für Annaburg. In der zweiten Halbzeit dasselbe Bild, die Grün-Weißen machen da weiter wo sie aufgehört haben und vergeben fast im Minutentakt mehrere gute Chancen. Aber dann das an diesem Tag schönste heraus gespielte Tor, Steffen Kassuba setzt sich über rechts bis zur Grundlinie durch, spielt auf Marcel Schnabel, der mit gutem Auge zu Manuel Richter weiterleitet und dieser lässt dem Torwart keine Chance und es steht 0:2 (62.). Jetzt wacht Roßlau auf und kommt zu mehreren Gelegenheiten. So auch in der 70. Spielminute, Annaburg kann nicht klären, scharfe Hereingabe von links in den Strafraum, wo zwei Spieler von Roßlau frei vor dem Tor stehen und das 1:2 markieren. (68. Tor durch Lang) Roßlau wirft nun alles nach vorn, so dass sich den Annaburgern Platz zum kontern bietet. In der 86. Spielminute kommt Marcel Richter an den Ball, er überlupft den Torwart, aber der Ball springt gegen den Pfosten und kann geklärt werden. Nur eine Minute später dann die Vorentscheidung, Steffen Kassuba zieht an der Strafraumgrenze ab und sein Ball schlägt unhaltbar im Winkel ein. Dann noch mal Hektik auf dem Platz. Nach einer Tätigkeit von Timo Triepel sieht dieser Rot. Die Fans der Roßlauer finden das gar nicht gut und werfen mit einer Plastikflasche in Richtung des Schiedsrichters. Alles in allem fährt Annaburg mit verdienten 3 Punkten nach Hause.

FC Grün-Weiß Piesteritz II - SV Mildensee 1915 2:2
Piesteritz:
Am vergangen Samstag traf die zweite Vertretung von Grün-Weiß auf den Landesklassen-Neuling SV Mildensee 1915. Die Zielstellung lautete im heimischen Volkspark den ersten Dreier in dieser Saison einzufahren. Doch von Beginn an konnte man feststellen, dass die Piesteritzer an diesem Tag keine Mittel fanden, um die gut geordnete Defensive von Mildensee zu überwinden. Entweder kamen die langen Bälle nicht bei den Stürmern an oder man scheiterte beim Versuch mit kurzen Pässen durch das Zentrum zu agieren. Die Grün-Weißen schafften es auch nicht über die Außenspieler Druck zu erzeugen, sodass die 85 Zuschauer in der ersten Halbzeit ein Spiel sahen, dass sich den widrigen Bedingungen anpasste. Die Mannschaft von Mildensee stand sehr tief in den eigenen Reihen und kam durch schnelle Konter immer wieder in die Nähe des Piesteritzer Gehäuses. So auch in der 41.Minute als ein Angriff über rechts rollte und es Freistoß nach einem „plumpen“ Foul für Mildensee gab. Dieser wurde in Richtung Strafraum getreten, wo Tim Körnig den Ball unglücklich mit dem Kopf verlängerte und dieser sich hinter dem Torwart Daniel Zschiesche im Kasten senkte. Somit gingen die Gäste aus Mildensee mit einer 1:0 Führung in die Pause und Dietmar Hüller, Trainer der Grün-Weißen, musste in der Halbzeit die passenden Worte finden um seine Truppe wachzurütteln. Desweiteren wechselte er, den an diesem Tag glücklosen Michael Müller, aus und brachte Andreas Thöner, welcher für frischen Wind auf der rechten Außenbahn sorgen sollte. So ging es mit neuem Selbstbewusstsein in die zweite Halbzeit und mit der Vorgabe mehr zu investieren und sauberen Fußball zu spielen. Doch an diesem Tag konnten die Volksparkjungs das nicht umsetzen, da man in der zweiten Hälfte zwar mehr Gefahr auf das Tor des Gästekeepers George Burkhardt ausüben konnte, doch es nicht schaffte, den Ausgleichtreffer zu erzielen. Hüller reagierte in der 60.Spielminute und brachte für Philipp Scopp den alten Leitwolf der zweiten Mannschaft Tobias Keil. Damit wurde das Spielsystem der Viererkette aufgelöst und auf Libero umgestellt, um noch offensiver zu agieren. Doch das nutzten die Gegner aus ('66 min), nachdem Grün-Weiß im Aufbauspiel nach Vorne in der eigenen Hälfte den Ball verlor und Marius Götsch alleine auf das Tor von Zschiesche stürmte und ihm keine Abwehrchance ließ. Plötzlich stand es 0:2 und die Köpfe der Grün-Weißen waren tief gesenkt, doch sie erkämpften sich in der 80.Minute endlich den Anschlusstreffer. Nach Flanke von Andreas Thöner auf Christian Zentgraf, der den Ball aus sieben Metern einnickte. Nun begann die heiße Schlussphase, da die Piesteritzer wenigstens einen Punkt im heimischen Volkspark behalten, die Gäste hingegen diesen Sieg jetzt über die Zeit retten, wollten. Das spiegelte sich dann in der 82.Minute wieder, als Stürmer Mario Fähse von Mildensee den Ball, nach einem Pfiff des Schiedsrichters, wegschoß und dafür folgerichtig seine zweite Gelbe Karte sah und somit vorzeitig den Platz verlassen musste. Nun sollte doch in Überzahl der Ausgleichstreffer gelingen, dachten sich die Grün-Weißen und so kam es auch in der 90.Minute: Nach einem Abpraller im Strafraum, gelang es Tobias Klier den Ball im Tor der Gäste zu versenken. In der 5 minütigen Nachspielzeit, die von Schiedsrichter Sebastian Knick durch das auffällige Zeitspiel der Gäste korrekt nachgespielt wurde, gab es auf beiden Seiten noch Möglichkeiten das Spiel für sich zu entscheiden, doch blieb es bei dem 2:2, was unter dem Strich wohl in Ordnung geht. Die Gäste aus Mildensee hatten in der zweiten Halbzeit auch noch gute Tormöglichkeiten, welche aber von Keeper Zschiesche stark vereitelt wurden. Alles in allem muss man sagen, dass die Piesteritzer sich sicherlich mehr von diesem Spiel erhofft haben und nun nach zwei Spieltagen mit nur einem mageren Pünktchen da stehen. Doch jetzt heißt es Arschbacken zusammenkneifen und am kommenden Sonntag sich erst einmal auf die 2.Runde des Kreispokals konzentrieren, wo es zum aktuellen Spitzenreiter der Landesklasse St.5 geht, zum SV Allemannia 08 Jessen.
Mildensee:
Am zweiten Spieltag stand das Gastspiel bei der Reserve des frischgebackenen Oberligaaufsteigers von Piesteritz auf dem Plan. Schon in der Anfangsphase merkte man, dass die zweite Mannschaft von Piesteritz zeigen wollte wer hier der Herr im Hause ist, doch eine sehr disziplinierte und kampfstarke Mildenseer Mannschaft hielt gut dagegen. Durch ein sehr gutes Defensivverhalten des gesamten Teams ließ man dem Gegner nur wenig Raum und zwang ihn von hinten raus lange Bälle zu schlagen, die aber wiederum sehr gut abgewehrt wurden. In der Folgezeit kam man zu einigen eigenen Spielanteilen und ein paar nicht ungefährlichen Chancen. Kurz vor der Halbzeit war es dann soweit und man konnte die erste Führung der noch jungen Saison bejubeln. Ein von Sebastian Lehnert getretener Freistoss wurde abgefälscht und landete unhaltbar im langen Eck. So ging es dann auch in die Pause. Den besseren Start in die zweite Hälfte erwischten unsere Jungs und man versuchte dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Durch eine engagierte Leistung und einem stark aufspielenden Marius Götsch tauchte man einige Mal gefährlich vorm Tor der Gastgeber auf, was letztendlich auch zur 2:0 Führung durch Marius Götsch führte. Im weiteren Spielverlauf kam es dann zu einigen umstrittenen Entscheidungen des Schiedsrichters die dem Spiel an Brisanz verliehen. Eine Folge dessen war die gelb-rote Karte für Mario Fähse. Nur war Piesteritz am Drücker und durch einen ungerechtfertigten Freistossentscheidung an der eigenen Eckfahne gelang es den Gastgebern auf 2:1 zu verkürzen. Trotz aller Gegenwehr musste wir dann auch noch kurz vor Abpfiff der Partie (94.Min.) den Ausgleich hinnehmen. Die Freude über den ersten Punkt in der neuen Saison war natürlich verhalten, da den gesamten Spielverlauf betrachtet ein Sieg unserer Mannschaft verdient gewesen wäre.

VfB Gräfenhainichen - HSV Gröbern 3:1
Gräfenhainichen: siehe Homepage
Gröbern: Es ist schon einige Zeit her dass sich beide Teams im Punktspielbetrieb gegenüberstanden. Es ist ein Prestigeduell wo Verwandte und Freunde für 90 Minuten Gegner wurden! So spielten heute die beiden Stockmann Brüder gegeneinander, HSV Trainer Hagen Giese sah seinen Sohn in der Mannschaft des VfB Gräfenhainichen von der Seitenlinie aus. VfB Trainer Lutz Jacobi letzte Saison noch an der Seite von Giese beim HSV, es kam schon so einiges zusammen. Hiobsbotschaften im Aufgebot des HSV Gröbern, Leistungsträger Hannes Körsten und Conrad Eichel mussten verletzt passen! 412 zahlende Zuschauer hat man auch nicht jeden Tag im Stadion, daß Wetter meinte es auch sehr gut-also war alles optimal angerichtet. Bereits in der 1.Spielminute bekam HSV Keeper Malerz Schwierigkeiten bei einem Flatterball, rettete aber zur Ecke die ohne Folgen blieb. Der VfB mit Rückenwind in der 1.Halbzeit und die Abschläge von Rene Wiesegart wurden zur Vorlage seiner Mannschaftskollegen im Angriff.So eine Situation brachte Jens Stockmann in eine gute Schußposition aber er verzog. Auch der HSV spielte munter nach vorn mit und setzte mehr als nur Nadelstiche in die VfB Abwehr. In der 27.min hatten die Anhänger des HSV Gröbern schon fast den Torjubel angestimmt als VfB Keeper Wiesegart sensationell gegen Sebastian Hartmann rettete. Die Erste Hälfte war doch sehr von der Taktik geprägt, keiner wollte einen Fehler machen. In der 32.min hatte der HSV wieder Verletzungspech, Christoph Neubauer musste raus und wurde durch Marko Drefke ersetzt. Eine Minute später eine tolle Eingabe von Ingo Müller in den VfB Strafraum aber kein HSV Akteur im Zentrum! Bei dieser Aktion prallte Torhüter Rene Wiesegart mit einem Mitspieler zusammen konnte aber weitermachen. Glück dann kurz vor der Halbzeit als Dennis Vogt völlig frei vor HSV Keeper Malerz den Ball nicht optimal traf. Der Stadionsprecher forderte in der Pause Tore für die 2.Halbzeit und das hätte Er nicht tun sollen! Wieder Pech für Gröbern, Jörg Schräpler musste verletzt in der Kabine bleiben für Ihn rückte Sven Volland in die Abwehr. Es lief die erste Minute der 2.Hälfte, Der HSV vertändelt den Ball kurz vor dem eigenen Strafraum. Eine Flanke und David Hartling macht das 1:0 für Gräfenhainichen. Der HSV wenig beeindruckt hatte zwei Minuten später eine gute Chance durch Sebastian Hartmann die aber Wiesegart im VfB Tor abermals zu Nichte machte. Chancen jetzt im Minutentakt,der HSV drängt auf den Ausgleich!Freistoß von HSV Kapitän Steudel,Wiesegart kann den Hammer nicht festhalten und ließ prallen, Hartmann schießt aber genau in die Arme von Wiesegart. 51. min Rene Steudel zieht aus 25m mit links ab und der Ball schlägt unhaltbar im VfB Kasten ein 1:1! Es war ein offener Schlagabtausch ein tolles und spannendes Derby. Es ging hin und her. Chancen waren für den HSV aber hochkarätiger als für den VfB. Aber im Tor bei Gräfenhainichen stand ein Rene Wiesegart in Höchstform der die Spieler des HSV Gröbern verzweifeln ließ! Es brechen die letzten 10 Minuten an, Gräfenhainichen sieht optisch besser aus weil im Mittelfeld Platz ist zum kombinieren. HSV Mittelfeldmotor Rene Steudel hilft in der wackelnden Abwehr aus und kann so keine großen Impulse nach vorn machen. 81. min HSV Keeper Frank Malerz kann einen Schuß von VfB Kapitän Hiller nicht festhalten zum Glück kann Vogt die Chance nicht nutzen.86.min Vollversammlung im HSV Strafraum und irgendwie kommt Christian Ackermann an den Ball und erzielt das 2:1 für den VfB! Danach warf der HSV alles nach vorn,wollte den verdienten Punktgewinn erringen wurde aber in der 90+1 ausgekontern und fing sich noch das 3:1 durch Jens Stockmann ein.Der Jubel der Gräfenhainicher kannte keine Grenzen als der Schlusspfiff durch Schiri Schenke kam.Der HSV bot eine sehr gute Leistung und kann trotz der Niederlage stolz sein.Der VfB nutze eben seine Chancen gnadenlos aus und ging verdient als Sieger vom Platz!


SV Einheit Wittenberg - SV Friedersdorf 1920 1:1
Einheit:
Einheit ist weiter ungeschlagen. Gut eingestellt von den Trainern ging es in die Partie gegen den Staffelfavoriten aus Friedersdorf. Gleich in der ersten Minute die erste Chance für die Gastgeber. Nach Doppelpass mit Armin Schmidt schoss Alex Rüffler aber leider über das Tor. Die Gäste versuchten sich an zwei Freistößen in der 16. und 18. Minute. Dann wieder Einheit. Freistoß Michael Rebhahn. Tobias Noack und dann Udo Lindner verlängern zentral mit dem Kopf. Armin Schmidt ist zur Stelle und verwandelt eiskalt zum viel umjubelten 1:0 für unsere Truppe(22.). Friedersdorf machte nicht den Anschein dass Sie nun unser Tor berennen würden. Geschickt wie sich die Gastgeber verteidigten. Torchancen für Friedersdorf gab es einfach vor der Pause nicht mehr. Einmal musste David Becker noch mal raus laufen(39.). Dabei verletzte sich der Schlussmann an der Leiste. Friedersdorf vielleicht optisch überlegen, aber ohne Zug zum Tor. Mit einem verdienten 1:0 ging es in die Pause. Nach der Pause mehr Druck durch die Gäste. Zweimal kurz hintereinander klärte David Becker gefährliche Distanzschüsse zur Ecke (52.u.53.). Dann wieder der SV Einheit. Udo Lindner setzt sich rechts durch. Seinen scharfen Pass in die Mitte kann noch ein Verteidiger der Gäste vor dem einschussbereiten Armin Schmidt klären. Hätte das 2:0 sein können(63.). Nur zwei Minuten später hält der Friedersdorfer Torhüter einen Schuss von Tobias Noack links unten. Nun musste Michael Rebhahn verletzt vom Feld. Sören Kampfhenkel kam für Ihn in das Spiel. Kurz danach wurde auch Manuel Kühnl eingewechselt. Alexander Rüffler ging für Ihn vom Platz. Nicht zu übersehen war aber schon in dieser Phase das die Gäste stärker wurden. Einheit musste nun auch seiner hohen Laufbereitschaft Tribut zollen. In der 72. Minute dann doch der Ball im Einheit Tor. Aber Abseits. Durchschnaufen. Die 84. Minute. Freistoss für Friedersdorf. Der Ball flog an der Mauer vorbei, David machte sich lang doch kam er nicht mehr richtig an den Ball. 1:1. Nun begann eine turbulente Schlussphase. Friedersdorf wollte mehr. Konnten Sie doch auch in der Vorwoche gegen Piesteritz II das Spiel noch in den letzten Minuten drehen. Die Gastgeber hielten aber dagegen. Allen voran David Becker der in der 86. Minute die nächste Parade machen musste. Großes Lob auch an dieser Stelle an David, der trotz Verletzung bis zum Schluss durch hielt und einige Male einen Torerfolg der Gäste verhinderte. Der Torschütze Armin Schmidt verließ das Feld, und Marco Haseloff kam zu seinem ersten Einsatz in dieser Saison. Noch eine schlechte Nachricht zum Schluss. Heiko Hoffmann sah in der 89. Minute nach Notbremse noch die Rote Karte. Eine harte Entscheidung. Dann endlich der Abpfiff. Einheit feierte den Punktgewinn. Obwohl ich David vorhin heraus hob, muss man wie schon in Annaburg die ganze Mannschaft für Ihre beherzte Spielweise loben. Es gab im gesamten Team keine Schwachstelle. Somit ist der Punktgewinn auch verdient. Am Samstag empfängt unsere 1. Mannschaft im Pokal die 1. Mannschaft von Glück Auf Möhlau. Dazu natürlich mehr in den nächsten Tagen. Im Moment genießen wir, dass wir noch ungeschlagen auf Platz 3 der Tabelle sind.
Friedersdorf:
Ein spannendes und aufregendes Spiel der ersten Mannschaft des SVF verfolgten am Sonntag bei der Einheit aus Wittenberg die gutgelaunten Zuschauer an der Elbe. Der SV Friedersdorf ging früh mit 1:0 in Rückstand durch einen Treffer von Armin "Quaresma" Schmidt. Des weiteren erarbeiteten sich beide Teams nach harten Gefechten immer wieder neue Chancen, die ungenutzt blieben. In der Schlussphase schoss René Reppert (16) mit einem gewaltigen Freistoß sein Team zum gerechten Punkt.


Quelle:Homepage der Vereine