Der 3. Spieltag aus Sicht der Vereine

Dietmar Bebber, 11.09.2011

Der 3. Spieltag aus Sicht der Vereine

SV Blau Rot Pratau-SV Glück Auf Möhlau 6:1
Pratau: .. tat sich in den ersten 45 Minuten mit der recht defensiven Taktik der Gäste aus Möhlau sehr schwer. Die Gastgeber die ersten Szenen im Gästestrafraum. In der 2. Spielminute behauptet Jörg Steiner den Ball, doch als er ihn nach innen legen will wird dieser geblockt. Auch drei Minuten später, als Robert Lehmann über die rechte Seite kam wurde sein Pass in den Strafraum abgefangen. Jetzt legten auch die Gäste ein paar gute Szenen hin. In der 6. Minute spielt ein Möhlauer fast ungehindert im Strafraum der BLAU-ROTen, doch am Ende hat er sich etwas zu viel zugemutet und den Ball vertändelt. Fünf Minuten später war es erneut Möhlau, die durch einen 16 Meter-Schuß, den Michael Jasinski aber problemlos halten konnte, auf sich aufmerksam machten. Nur eine Minute später wieder die Gäste, die sich am Strafraum durchsetzten und zum Abschluß kamen, vorbei. In der nächsten Szene kam dann das was wir alle eigentlich vermeiden wollten. Über die rechte Seite konnte ein Möhlauer in den Pratauer 16 Meter-Raum durchdringen passt den Ball kurz auf Oskar Burmeister und der befördert ihn an zwei Pratauer Abwehrspielern vorbei ins Tor. Da war er der Rückstand, 0:1 nach 15 Minuten. Doch von nun an übernahmen die Pratauer hier das Zepter und die Gäste aus Möhlau zogen sich komplett mit allen Spielern in die eigene Hälfte zurück, wollten jetzt schon den Vorsprung nur noch verwalten und setzten auf gelegentliche Konter. In der 20.Minute war es Jörg Steiner der die erste gute Möglichkeit nach dem Rückstand für unsere Elf hatte. Er dreht sich mit dem Ball am Fuß um seinen Gegenspieler und schießt vom Strafraumeck knapp am langen Pfosten vorbei. Dann einer dieser Konter auf die die Gäste nun setzten. Zwei Möhlauer spielen durch die Pratauer Hälfte, der Pass kommt zum Mitspieler, doch sein Schuß verfehlt das Tor von Micha Jasinski. Nach knapp einer halben Stunde war es wieder Jörg Steiner der einen Fernschuß nur knapp am Pfosten vorbei setzte. Unsere Elf spielte wie auch schon in Dabrun beim Pokalspiel oft zu umständlich und immer wieder durch die Mitte. Matthias Lehniger, der sich gut an der Strafraumbegrenzung durchsetzen kann und einen guten Schuß abgibt, scheitert am Torhüter. Nur eine Minute später kommt die Flanke von Stefan Hinkelmann in den Strafraum und Jörg Steiner, der den Ball direkt nimmt, bugsiert die Kugel über das Tor. Doch noch vor dem Seitenwechsel dann der verdiente Ausgleich. Erneut ein langer Ball vom vielleicht wichtigsten Pratauer Spieler Stefan Hinkelmann auf Jörg Steiner. Jörg setzt sich gegen seinen Gegenspieler durch und schießt das Leder ins lange Eck zum 1:1 Ausgleich in der 43. Spielminute. HALBZEIT Die zweite Halbzeit sollte nun zur Gala der Pratauer werden. In der 49.Spielminute schloß Stefan Hinkelmann eine schöne Einzelleistung ab, als er über die linke Seite in den Strafraum ging mit dem Treffer zum 2:1 für unsere BLAU-ROTen. Möhlau mit derselben Defensivtaktik wie über weite Strecken der ersten 45 Minuten war jetzt wohl auch konditionell nicht mehr in Topform. Nach 55. Minuten hatte Mario Höse den Treffer zum 3:1 auf dem Fuß, nur Möhlaus Torwart hatte noch etwas dagegen. Fünf Minuten später war es erneut Prataus "Ersatzkapitän" der nach einem Eckball zum Abschluß kam, doch mit seinem schwächeren Rechten das Tor knapp verfehlte. Im Anschluß daran waren es noch einmal die Gäste die jetzt ihre gefährlichsten Aktionen der zweiten Halbzeit hatten. In der 61. kommt ein langer Ball in unseren Strafraum gesegelt. Möhlaus Angreifer ist per Kopf zur Stelle, doch auch Michael Jasinski im Kasten der BLAU-ROTen hat sich hier die Note eins mit Sternchen für diese Parade verdient. Gleich in der nächsten Minute die zweite und letzte Mögklchkeit der Gäste hier noch einen Treffer zu erzielen. Hier war unser Torhüter schon geschlagen, doch Stefan Hinkelmann konnte das Leder zur Ecke klären. Dann die Beruhigungspille für alle BLAU-ROT Anhänger. Matthias "Matze" Lehniger erzielt das 3:1 in der 67.Minute. Nachdem sich Steven Schmidt energisch im Möhlauer Strafraum durchsetzte, sein Schuß aber von R. Albrecht gehalten wurde kam der Ball zu Matze, der wenig Mühe hatte einzunetzen. Ein direkter Freistoß der Gäste brachte nichts ein und es ging weiter nur in eine Richtung. Jörg Steiner war es der dann eine viertel Stunde vor Schluß das 4:1 auf dem Fuß hatte, doch sein Schuß aus naher Distanz ging über das Tor. Zwei Minuten danach war es Stefan Hinkelmann der Jörg Steiner mustergültig in Szene setzte, doch dessen Heber über Torwart Albrecht konnte noch auf der Linie geklärt werden. Erneut drehte der Sekundenzeiger zwei Runden ehe es dann doch noch klappte. Schöne Flanke von der rechten Seite durch Mario Höse und Jörg Steiner mit dem Kopf entgegen der Laufrichtung des Torhüters ins lange Eck zum 4:1(79.)Eine Minute später hatte erneut Mario Höse seinen ersten Treffer hier auf dem Fuß, als er gut in Szene gesetzt wurde den Ball dann aber vertändelte. Steven Schmidt hieß dann der nächste Pratauer Torschütze. Mit einem satten Schuß aus ca. 25 Metern, der noch die Lattenunterkante streifte, ließ er Albrecht im Möhlauer-Tor keine Chance zur Abwehr. 5:1 in der 83.Spielminute. In der 88.Minute dann war es Matthias Lehniger der per Kopf zurücklegte auf Stefan Jahns, dessen Volleyschuss aber über das Tor ging. Mit dem Abpfiff dann machte Robert Lehmann das halbe Dutzend voll. Mit seinem Fernschuß ins lange Eck zum 6:1 in der 90.Minute beendete er diese Partie.
Möhlau: Leider hielt die junge Möhlauer Mannschaft (Durchschnittsalter 23 Jahre) nur eine Halbzeit mit und musste dann noch eine deutliche Packung hinnehmen. Zunächst spielerisch stark dagegen haltend, gelang Oskar Burmeister nach schöner Vorarbeit von Chris Wudel die nicht unverdiente Führung (15.). Glückauf weiter nach vorn spielend haderte danach mit zwei nicht gegebenen Strafstößen. Einmal wurde Kevin Götz unsanft von den Beinen geholt, danach blieb ein Handspiel ungeahndet. Pratau seinerseits gelang praktisch mit dem Pausenpfiff gegen die aufgerückten Gäste der schmeichelhafte Ausgleich (43.). Dem darauf folgenden couragierten Auftritt der Blau-Roten hatte Möhlaus-Elf jedoch überraschendend nichts mehr entgegen zu setzen. Jetzt machte sich das Fehlen von routinierten Stammkräften und nicht ausreichende Alternativen auf der Bank bemerkbar. Fünf Treffer (49.,67.,79.,83.,90.) mussten so noch hingenommen werden. Da Möhlaus Personal auch in den nächsten Partieen überschaubar bleiben wird, sollte jeder zu erreichender Punkt als Erfolg gewertet werden.

HSV Gröbern-SG 1948 Reppichau 2:0
Gröbern: Bei herrlichem Spätsommerwetter und vor 178 Zuschauern wurde vor der Partie Kevin Böttcher als bester Spieler der letzten Saison mit einem Pokal ausgezeichnet. Leider ist Kevin Böttcher im Augenblick verletzt aber wir hoffen alle das er wieder für den HSV Gröbern auflaufen kann! Beide Mannschaften traten mit ziemlichen Personalproblemen an und das merkte man dem Spiel auch an. Abspielfehler und Missverständnisse auf beiden Seiten prägten so fast die gesamte Erste Hälfte. In einer zerfahrenen Partie bekam der HSV Gröbern als erster die Beine besser auf den Platz und begann langsam zu dominieren aber zählbares kam auch nichts dabei raus. Die beiden Abwehrreihen standen sicher wurden aber auch nicht so gefordert. Als man dachte das es Torlos bleibt fasste sich Marko Drefke ein Herz und zog in der 43.min einfach mal ab und sein Aufsetzer schlug unhaltbar ein im Tor von Fabian Becker zum 1:0 für den HSV. Im Gegenzug Glück für die Heidekicker als ein Schuß von Gästekapitän Florian Keil am Lattenkreuz landete. Mit einer sehr glücklichen Führung ging es in die Pause aus HSV Sicht. Die Gäste gingen nicht in die Kabine, Trainer Wolf machte seine Einschätzungen und neue Anweisungen im Freien! Anpfiff zur Zweiten Hälfte und die Gäste gleich wieder präsent im HSV Strafraum, HSV Keeper Malerz aber auf dem Posten. Zwei gute Chancen für die Gäste aber ein Tor gelang Ihnen noch nicht. Schiedsrichter Griebel pfiff im großen und ganzen recht ordentlich aber bei seinem Karten zeigen kam doch einige Verwunderung auf. Es war ein umkämpftes Spiel, aber jederzeit fair! In der 63.min hatte Reppichau die ganz große Chance zum Ausgleich aber Marcel Lorch konnte seine Möglichkeit nicht nutzen. Die HSV Führung auf wackeligen Füßen aber die Abwehr um den heute überragenden Marko Drefke hielt dem Druck der Gäste stand. In der 75.min hatte Marc Stockmann auch seine große Chance aber er kam nicht richtig zum Ball und so rollte der Ball am Tor vorbei. In den letzten 15 Minuten mobilisierten die Gäste die letzten Kraftreserven um das Remis zu erringen. In der 77. min rettete Marko Drefke auf der Linie für seinen schon geschlagenen Torhüter Malerz. In der 87. min segelt ein Ball in die HSV Abwehr, ein Gästespieler geht zu Boden. Schiri Griebel pfeift und hat eine gelbe Karte in der Hand und viele dachten es wäre eine Schwalbe gewesen doch die Karte sieht Tino Schmidt vom HSV und es gibt Strafstoß. Nico Frauendorf legt sich den Ball zurecht, läuft an und sein Schuß wird glänzend pariert von HSV Keeper Frank Malerz! Malerz hält die 3 Punkte fest. 89. min kapitales Missverständnis in der Gästeabwehr, Sebastian Hartmann spitzelt den Ball weg und locht überlegt ein und es steht 2:0! Die Gäste hatten es in der Hand einen Punkt zu erkämpfen wurden aber am Ende eiskalt getroffen.
Reppichau: Die SG Reppichau verlor am Samstag, den 10.09.2011 das Auswärtsspiel beim HSV Gröbern mit 2:0. Unser Trainer Andreas Wolf musste mit Marco Ecke, Maik Exner, Nico Deistler, Dirk Lange, Maik Georgius und Norman Walla auf 6 wichtige Spieler verzichten. In der ersten Halbzeit gab es wenige Torchancen auf beiden Seiten. Erst nach 43 Spielminuten kamen die Gastgeber zu ihrer ersten Torchance und nutzten diese zum 1:0 Führungstreffer. Direkt im Gegenzug scheiterte Florian Keil mit seinem Schuss aus ca. 20 Metern an der Latte. Nach der Halbzeit spielte fast nur noch die SG Reppichau. Nach einer guten Stunde verfehlte Kevin Jersak das Gröberner Tor nur knapp. In der 80. Minute steckte Florian Keil einen Ball durch die Abwehr auf Nico Frauendorf, dieser schob den Ball in die lange Ecke, wo ein Abwehrspieler des HSV´s in letzter Sekunde klären konnte. Kurze Zeit später wurde Florian Keil im Strafraum zu Fall gebracht. Nico Frauendorf verpasste es den fälligen Strafstoß zu verwerten. Direkt im Gegenzug kamen die Hausherren durch einen Abspielfehler von Fabian Becker zum 2:0. Dann beendete der Schiedsrichter das Spiel und unsere Mannschaft stand leider mit leeren Händen da. Nach einer kämpferischen 2. Halbzeit wäre 1 Punkt verdient gewesen.

SV Turbine Zschornewitz-VfB Gräfenhainichen 0:2
Zschornewitz: 

Das erste Gräfenhainicher Stadtduell in der Landesklasse 5, sah vor 281 Zuschauern am Ende den VfB als 2:0 Sieger. Gegen den Aufsteiger wirkte die Jacobi-Elf bei typischem Derby-Klima aber phasenweise ungeschickt. Turbine stand gut in der Defensive und besaß sogar die besseren von einer handvoll Torgelegenheiten im ersten Abschnitt. Die Begegnung wurde offener in Halbzeit Zwo, beide Mannschaften mühten sich eine halbe Stunde um ein Erfolgserlebnis. Dann in Minute 75 jubelte der Favorit und neue Tabellenführer. Wanderfußballer Dennis Vogt -er kickte vorher schon für ein halbes Dutzend anderer Vereine im Landkreis- bewegte den Ball aus kürzester Distanz nach einem Abpraller über die Torlinie. Nur wenige Zeit später fehlte dem SV-Kapitän Toni Hanslik ein Sekundenbruchteil beim Versuch auszugleichen. In den letzten Zuckungen der Partie gelang dem Ex-Tornauer David Hartling noch ein schöner und cleverer Abschluss zum 0:2. Sonderereignis: Feldverweis (Ampelkarte) für Tony Kasper Mitte des zweiten Durchgangs

Gräfenhainichen: siehe Spielstatistik

SG Blau Weiß Klieken-SV Allemannia 08 Jessen 5:3
Klieken: In einer sehr unterhaltsamen Partie hatten die Gäste den besseren Start, und gingen in der 4. Minute durch Maik Weimann in Führung. Auch danach blieben die Allemannen am Drücker und erspielten sich Möglichkeit um Möglichkeit. Ein Spiel der Blau Weißen fand in den ersten 20 Minuten überhaupt nicht statt, besonders in der Abwehr ging es manchmal drunter und drüber. Und als Enrico Bahr in der 17. Minute Jessen mit einen Foulelfmeter mit 2:0 in Führung brachte wetteten nur noch wenige auf Klieken. Aber der klare Rückstand rüttelte den Gastgeber endlich wach, und als Karsten Niesar mit einem wunderschönen Freistoß den Anschlusstreffer erzielte war Klieken wieder im Spiel (22). Immer wenn der Ball schnell und direkt in die Spitze gespielt wurde hatte Jessen große Probleme mit den Kliekener Angriffsspiel. Lohn  der blau-weißen Bemühungen war dann der verdiente Ausgleich durch Florian Fischer (32). Die Jessener hatten dann Ihrerseits viel Pech, als ein 25 Meter Freistoß von Kapitän Stefan Lutzmann vom Innenpfosten wieder ins Feld sprang. (35) Von einer Irren ersten Halbzeit waren dann die Kliekener wieder am Drücker, und erzielten durch Kevin Schünhoff das vielumjubelte 3:2 Führungstor. (41) Auch nach dem Wechsel spielten die Blau Weißen weiter frech nach vorn und brachten den aktuellen Spitzenreiter immer wieder in Verlegenheit. Mit seinen ersten beiden Saisontoren sorgte dann Daniel Schmidt schon so etwas wie eine Vorentscheidung. (54,59.) Die Gäste gaben nicht auf und antworteten mit wütenden Angriffen. Dabei spielte Ihnen die Gelb-Rote Karte von Kliekens Florian Fischer auch noch in die Karten. Aber die blau-weiße Abwehr stand gut und was dann noch aufs Tor kam wurde sichere Beute von Torhüter Kevin Paeschke. In der Schlussphase überschlugen sich dann noch einmal die Ereignisse. Zuerst sah Benjamin Philipp wegen Linienrichterbeleidigung den roten Karton. (84). Danach vergab Einwechsler Dirk Kessler die große Chance die Kliekener Führung auszubauen, ehe dann im Gegenzug Matthias Friedrich mit dem dritten Tor für Jessen Ergebniskosmetik betrieb (86). Am Ende ein verdienter Kliekener Sieg der für die kommenden Spiele viel Selbstbewusstsein bringen sollte.
Jessen: trauert noch und das kann dauern....

SG 1919 Trebitz-FC Grün Weiß Piesteritz II 0:5
Trebitz: nicht vorhanden
Piesteritz: ordnet scheinbar alles dem Oberligateam unter-leider noch kein Bericht

SV Einheit Wittenberg-SV Germania Roßlau 1:0
Einheit: Roßlau begann stark und hatte in den ersten 20 Minuten ein deutliches Übergewicht im Mittelfeld. Doch in der von Robert Günther gut organisierten Hintermannschaft gab es für die Roßlauer in dieser Phase des Spiels nicht viel zu holen. Einheit wachte auf. Zunächst noch überhastet( Kopfball Armin chmidt(10.), Rene Fischer aus 30 m drüber(14.)). Dann wieder Rene in der 16. Minute. Sein Schuss wird vom sehr starken Roßlauer Schlussmann Schneider gehalten. Dann die erste Chance der Rosslauer in der 24. Min. Ecke von rechts, Kopfball aus 8 Metern, aber David Becker ist zur Stelle. Jetzt beginnt der Einheit Sturmlauf erst richtig. Klasse Pass von Max Wolf, Sören Kampfhenkel rechts durch, allein vor dem Torhüter….vorbei(28.) Drei Minuten später. Flanke von Sören, Kopfball Phillip Mücke auf Udo Lindner. Dessen Kopfball fischt der Torhüter noch raus. Eine Minute später hat Phillip Mücke nach Eckball wieder die Chance und wieder hält der Roßlauer(32.). In der 34. Minute Doppelpass Armin Schmidt mit Rene Fischer wieder daneben. 37. Minute Armin wieder frei durch. Doch dann legt er sich den Ball zu weit vor. Eine Minute später, Phillip Mücke schießt doch der Torhüter hält wieder. Den Abpraller will Rene Fischer per Kopf machen. Doch der Roßlauer steht wieder und kann den Ball über die Latte lenken. Vor der Pause dann noch einmal Heiko Hoffmann(38.) und Udo Lindner in der 44. Minute. In der Nachspielzeit der ersten Halbzeit dann fast der Schock. Aber David klärt einen Schuss aus 6 Metern zur Ecke. Halbzeit Roßlau wie in der ersten Halbzeit zu Beginn besser. In der 49. Minute muss wieder David Becker retten. In der 58. Minute dann die dicksten Chancen für Einheit. Zunächst Sören Kampfhenkel, dann Armin Schmidt, Phillip Mücke und zum Schluss Tobias Noack. Das innerhalb von 10 Sekunden. Den Zuschauern, Trainern und Ersatzspielern blieb der Atem stehen. Nur dem Roßlauer Torhüter nicht. Eine Minute später wieder Rene Fischer nach Pass von Udo Lindner. Leicht verzogen und drüber. Nach 65 Minuten kam Stephan Schlegel für Rene Fischer. Es war das erste Spiel von Rene nach seiner Rückkehr. Dabei lieferte er eine starke Partie ab. Allerdings war er noch durch eine gerade überstandene Krankheit etwas geschwächt. Nur vier Minuten später setzt sich Stephan Schlegel zentral im Mittelfeld durch. Sein Pass auf die rechte Seite in den Lauf von Sören Kampfhenkel öffnet das Spiel. Seine Hereingabe wird von Udo Lindner aus 5 Metern mit dem Knie in das Tor gebracht. Endlich geschafft und 1:0 in Führung(69.) Danach gab es noch einige gute Möglichkeiten. Die beste hatte nach seiner Einwechslung Hendrik van Bentum in der 85. Minute. David Becker hielt mit einer Glanzparade in der 88. Minute den Sieg fest. Abpfiff und nur noch Freude überall. Als dann auch noch Jessen verloren hatte war die Freude über die Tabellenführung groß.
Roßlau: Knappe Niederlage in Wittenberg. Das Gegentor fiel in der 72. min. Germania stürmte, doch es reichte nicht mehr zum Ausgleich.

SV Grün Weiß Annaburg-ASG Vorwärts Dessau 1:0

Annaburg: Bei schönstem Fußball Wetter und vor 120 zahlenden Zuschauern traf Annaburg auf Vorwärts Dessau. Wenn man an die Vorsaison zurück denkt, dann konnte man sich auf viele Tore freuen. Da waren es in zwei Spielen 18 Treffer! Das Spiel wird angepfiffen und Annaburg gleich mit der ersten Chance. Marcel Schnabel spielt Marcel Richter frei und der läuft allein auf den Torwart zu aber kann den Ball nicht im Gehäuse unterbringen (1.). Dann geht es bei Dessau ganz schnell, der Ball kommt zu Neumann und dieser scheitert äußerst knapp (4.). In der 8. Spielminute das 1:0 für die Gastgeber, Dennis Neu kommt an der Mittellinie an den Ball und spielt einen Traumpass genau in den Lauf von Marcel Schnabel und dieser versenkt das Leder gekonnt zur viel umjubelten Führung. Nach der Führung wird das Spiel härter, es gibt einige Gelbe Karten und nach einem Foul und wiederholtem meckerns sogar die Gelb/Rote Karte für den Dessauer Andre Schubert (33.). Mit dem 1:0 ging es dann auch in die Halbzeitpause. Die zweite Halbzeit begann mit einer verunglückten Flanke von Dirk Blüthgen die zum Glück für den Gäste Torwart an die Latte ging. In der 59. Minute hätte es 2:0 stehen müssen, Axel Wägner flankt mustergültig auf Marcel Richter, der steht 5 Meter vor dem Tor aber ihm versagen die Nerven. Wieder ist es Axel Wägner der über rechts bis an die Grundlinie geht, den Ball vor das Tor bringt und Marcel Schnabel scheitert äußerst knapp mit seinem Kopfball, der über die Latte streift (71.) In einer mäßigen zweiten Halbzeit hat dann Axel Wägner die letzte Chance für die Grün-Weißen, aber auch er, schön frei gespielt und allein vor dem Torwart, vergibt (83.).

Vorwärts: Unsere ASG Vorwärts Dessau hat heute nachmittag ihr zweites Saison-Auswärtsspiel bei Grün-Weiß Annaburg knapp mit 0:1 verloren. Neuzugang P. Westendorf gab in dieser Partie sein Punktspieldebüt und auch V. Merbitz rückte wieder in den Kader. Arbeitsbedingt fehlte G. Böckelmann. Für E. Strokosch war dieses Match das 100. Pflichtspiel für die ASG Vorwärts Dessau - Herzlichen Glückwunsch! In der Anfangsphase versuchte unsere Mannschaft das Tor der Gastgeber in Bedrängnis zu bringen und hatte durch St. Schädel ihre erste Chance. Doch dieser verfehlte das Tor. Doch ausgerechnet in dieser Phase gelang Grün-Weiß Annaburg der Führungstreffer durch M. Schnabel. Doch dieses Tor wirkte sich nicht gut auf das weitere Spielgeschehen aus. Es entwickelte sich vor 120 Zuschauern eine sehr ereignisarme erste Halbzeit, in der sich Annaburg auf das Nötigste beschränkte und unsere ASG keine geeigneten Mittel fand um ernsthaft Torgefahr ausstrahlen zu können. Trauriger Höhepunkt war die Gelb-Rote Karte für A. Schubert. Kurz nach der durchaus berechtigten Gelben Karte zeigte ihm Schiedsrichter S. Görmer in der 33. Minute beim Weggehen unerklärlicherweise die Ampelkarte. Auch sonst zeigte der Unparteiische aus Dessau-Roßlau eine ganz schwache Leistung. Viele fragwürdige Entscheidungen und fünf weitere gelbe Karten auf seiten der ASG waren die Folge in einer von beiden Seiten durchaus fair geführten Partie. Durch diesen Platzverweis war das Konzept von T. Voigt über den Haufen geworfen. Nun hieß es erstmal bis zum Halbzeitpfiff nicht weiter in Rückstand zu geraten. Dies gelang ohne größere Probleme. Allerding musste das Trainergespann noch vor dem Halbzeitpfiff die Defensive umbauen. Für den am linken Knie verletzten Chr. Richter kam V. Merbitz in die Partie. Die zweite Halbzeit stand der ersten in Sachen Ereignislosigkeit kaum nach. Erster Höhepunkt war nach knapp einer Stunde eine gelungene Flanke von M. Planitzer, welche St. Schädel am Tor vorbei köpfte. Kurz danach hatte auch Annaburg seine erste Tormöglichkeit. So wenig heute auch spielerisch gelang - eins muss man der Mannschaft hoch anrechnen: Sie kämpfte bei hochsommerlichen Temperaturen mit einem Mann weniger und glaubte bis zum Schluss an einen Punkt. Mit den Einwechslungen von O. Galytskyi und G. Samberg brachte der Trainer nocheinmal frische Offensivkräfte. Doch auch diese konnten nicht die nötige Torgefahr ausstrahlen. Dafür machte die in letzter Zeit so gescholtene Defensive trotz Unterzahl eine gute Figur. Auch Annaburg hatte nur noch zwei nennenswerte Tormöglichkeiten. In der 71. Minute vergaben sie eine gute Kopfballchance und fünf Minuten vor dem Schlusspiff wurde eine schöne Hereingabe knapp verpasst. Schlussendlich geht der Sieg für Annaburg in Ordnung, da unsere Mannschaft keine Mittel fand das Grün-Weiß Tor ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Trotzdem stimmte der Einsatz, die Kampfbereitschaft und auch die Defensivarbeit unserer Elf. Dies erkannten auch die ca. 20 mitgereisten Fans, welche ihre Mannschaft trotz der Niederlage feierten.

SV Mildensee-SV Friedersdorf 1920 0:1
Mildensee: wertet sicher noch die Niederlage aus
Friedersdorf: ... war mit Anpfiff durch Schiri Szuppa aus Gräfenhainichen sofort hellwach und riss das Spiel an sich. Mildensee zog sich zurück und stand tief in der eigenen Hälfte. Beide Trainer haben ihre Mannschaften mit einer jeweils anderen Taktik ausgestattet. Die Mildenseer versuchten aus einer sicheren Abwehr heraus mit einem Konter einen Torerfolg zu erzielen. Friedersdorf bestimmte das Match und erarbeitete sich erste Torchancen. In der 12.Minute war es dann soweit, nach Vorlage von Grunert konnte Telle das 1:0 für den SVF erzielen. Ein Fernschuss von Zern aus der 17.Minute strich knapp am Tor vorbei. Danach verflachte das Spiel etwas. Ein Kopfball der knapp am Tor vorbeiging war in der 24.Minute die erste Chance für den Gastgeber. 4 Minuten später der nächste Konter der Muldestädter. Ein Dessauer Spieler stand nach gutem Zuspiel frei vorm Friedersdorfer Tor konnte aber nichts daraus machen. Die letzte Chance des Gastgebers war in der 41. Minute, ein Freistoß aus 25m in zentraler Position der nichts brachte. Das Highlight kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit gehörte dem SVF. Mit einer tollen Direktkombination hebelten Hübner, Gruner und Telle die gesamte Abwehr der Mildenseer aus, leider blieb auch diesmal der finale Erfolg versagt. Friedersdorf knüpfte nahtlos in der zweiten Halbzeit an die guten Leistungen der ersten an. Sie nahmen von Anfang an wieder das Heft in die Hand. Nach tollem Zuspiel von Ungefroren bekam Hübner in der 48.Minute den Ball, konnte ihn aber nicht im Tor unterbringen. Friedersdorf wurde immer stärker und drängte den Gegner weit in dessen Hälfte konnte aber weiterhin auch die klarsten Chancen nicht nutzen. In der 66.Minute vergab Gruner die nächste hundertprozentige. Langsam wurde der Mildenseer Tormann Kopitzki berühmt. Er hielt alles was auf sein Tor kam und hatte dabei auch die Unterstützung von Pfosten und Abwehrspielen die auf der Linie retteten. Der Friedersdorfer Schlussmann Karalus glänzte in der 67.Minute als er bei einem der wenigen Gästekonter dem Stürmer im 1:1 Duell den Ball abnahm. Friedersdorf spielte von der 70 bis zur 80. Minute ein wahres Powerplay auf das Gastgeber Tor, leider ohne Erfolg. Die letzten Minuten des Spiels wurden dann logischerweise noch mal hektisch. Bedingt durch zweifelhafte Schiri Entscheidungen und dem knappen Vorsprung von nur einem Tor. Das Spiel gewann an Härte, letztendlich blieb es beim jederzeit verdienten Sieg des SVF. Er hätte halt nur höher ausfallen können - nein - sogar müssen. Im Resümee muss man sagen das die exzellente Abteilung Attacke des SVF mit Grunert, Hübner, Schulz, Siedler, Telle und Zern ihre Chancen in der Zukunft besser nutzen muss um ihr erklärtes Ziel den Aufstieg in Landesliga zu erreichen.