Wie gewohnt - die Sicht der Vereine zum 4. Spieltag
Dietmar Bebber, 19.09.2011
SV Allemannia 08 Jessen - HSV Gröbern 4:1
Jessener Bericht: Am Samstag um 15 Uhr war es wieder soweit - der Ball rollte in der Landesklasse 5 in Jessen. Vor heimischer Kulisse wollten unsere Allemannen wieder 3 Punkte einfahren, um so den Erwartungsdruck von sich zu nehmen. Das Spiel begann zunächst ruhig. Keine der beiden Mannschaften konnte in den Anfangsminuten Akzente setzen. Johannes Rost wurde in der 4. Minute im gegnerischen Strafraum angespielt und scheiterte nur knapp am Torwart. In der nächsten Viertelstunde passierte nicht viel. In der 20. Minute gab es dann eine gute Freistoßsituation für Jessen. Stefan Lutzmann Geschoss blieb in der vielbeinigen Abwehr hängen, Philipp Schumann schaltete nach Zuspiel von Johannes Rost am schnellsten und schoss aus Nahdistanz zum 1:0 ein. Die nächste große Chance gab es in der 26. Minute nach Vorarbeit von Stefan Lutzmann sehen. Er bediente den von rechts einlaufenden Johannes Rost super, dieser scheiterte dann aber in der Abwehr. In der 31. Minute gab es die erste große Chance für unsere Gäste aus Gröbern. Nach einem Abwehrfehler war Ingo Müller vollkommen frei vor dem Tor, scheiterte aber am Pfosten. Bis dahin war es insgesamt ein eher zerfahrenes Spiel. Keine der beiden Mannschaften war wirklich besser und Jessen spielte nach der Führung sehr defensiv. Dann ging es in die Kabine. Nach der Halbzeit fanden zunächst unsere Gäste besser ins Spiel. In der 48. Minute traf Ingo Müller nur knapp am Tor vorbei! Die Abwehr der Allemannen wackelte ein bisschen und Ingo Müller wurde von den Füßen geholt. Der Schiedsrichter sah, dass der Ball gespielt wurde und es gab keinen Elfmeter. In der 52. Minute gab es dann das Tor durch Ingo Müller, der einen Abwehrfehler nutzte und den Ball ins Tor schoss – Spielstand 1:1. In der 58. Minute wachten unsere Allemannen wieder auf. Nach einer super Flanke von Enrico Bahr köpfte der einlaufende Philipp Schumann den Ball in die Maschen zum 2:1. Jessen spielte dann besser zusammen und so ergaben sich immer wieder Chancen für unsere Allemannen. In der 74. Minute setzte Matthias Friedrich ein super Solo an und zeigte damit wieder mal seine Schnelligkeit. Er schoss den Ball ins Tor zum 3:1. In der 83. Minute setzte sich Enrico Bahr klasse über rechts durch. Der Ball prallte am gegnerischen Torwart in Richtung Pfosten ab und ging rein, ein Eigentor zum 4:1. So blieb dann auch der Endstand, Jessen holte vor heimischer Kulisse 3 Punkte.
Der HSV schreibt: Den HSV plagten heute wieder Aufstellungssorgen, zahlreiche verletzte Spieler und auch Kapitän Rene Steudel musste beruflich passen. Doch das HSV Trainergespann brachte 11 Mann auf den Platz und die machten Ihre Sache gut obwohl das Ergebnis eine andere Sprache spricht. Anfangsphase der HSV munter dabei, der hoch gehandelte Favorit von Allemannia Jessen offensiv nicht aufgetaucht. In der 8.min scheitert Tino Schmidt mit seinem Torschuß, genau wie Rene Ziegler in de 15.min.Zwei gute Chancen und Jessen hätte sich über einen Rückstand nicht beschweren dürfen. In de 20.min eine Flanke in den HSV Strafraum, Keeper Schneeberger hatte zwei Optionen fausten oder fangen? Er entschied sich für Variante zwei und bekam den Ball aber nicht unter Kontrolle, Philipp Schumann sagte danke und erzielte das 1:0 für Jessen. Kurz danach strich noch ein Schuß von Allemannia Kapitän Stefan Lutzmann knapp am HSV Gehäuse vorbei. Dann war es aber auch schon vorbei mit der Offensive des Favoriten. Der HSV stand kompakt und Jessen fiel nichts ein das HSV Bollwerk zu überwinden. Gröbern viel effektiver in der Spieleröffnung und schnell in der gegnerischen Hälfte. Die Abwehr der Jessener nicht immer sattelfest, profitierten von der Abschluss-Schwäche der Heidekicker. So vergab in der 32.min Marc Stockmann die Ausgleichschance. Auch die Anhänger von Jessen waren mit dem Spiel Ihrer Mannschaft sehr unzufrieden und es gab einige Diskussionen die schon sehr persönlich wurden! Mit einem 1:0 Vorsprung von Jessen ging es in die Pause. 48.min ein verdeckter Schuß von Ingo Müller verfehlte das Jessener Gehäuse sehr knapp. In der 50.min übersah Schiri Niemeier ein klares Foul an Andreas Franke im Strafraum der Allemannia obwohl Er nur 3m daneben stand. Zwei Minuten später wurde das Bemühen des HSV doch belohnt, auch der Jessener Keeper Köhler patzte und Ingo Müller machte das verdiente 1:1.Man sah der HSV konnte dem hohen Favoriten Paroli bieten. Nach dem Ausgleich erhöhte Jessen die Schlagzahl und setzte den HSV unter Druck. Konnte HSV Abwehrchef Denis Seliger in der 56.min den Ball noch vor der Torlinie retten so war auch Er machtlos als Philipp Schumann zum Slalom durch die HSV Abwehr ansetzte und mit dem 2:1 abschloß. Der HSV gab aber nicht auf und attackierte weiter. Riccardo Schulze prüfte nach knapp 70 min Allemannia Keeper Köhler der den Schuß sicher hielt. Die Vorentscheidung fiel in der 74.min durch Matthias Friedrich der das 3:1 erzielte. Es wurden Parallelen zum Spiel in Gräfenhainichen sichtbar, der HSV gut gespielt vergibt seine Chancen und wird gnadenlos ausgekontert! In der 83.min pariert HSV Keeper einen Gewaltschuß von Enrico Bahr aus kürzester Entfernung ganz stark der abprallenden Ball springt Rene Ziegler vor die Beine und von dort aus ins Tor 4:1 der Endstand. Nach dem Schlusspfiff anerkennendes Hände schütteln und Schulter klopfen für die engagierte Leistung des HSV von der Jessener Trainerführung und auch von den Spielern. Es war ein gutes und sehr faires Spiel mit einem Ergebnis das den wahren Spielverlauf nicht ganz so entspricht.
SG 1948 Reppichau-SV Turbine Zschornewitz 4:3
Der Reppichauer Bericht kurz und präzise: Die SG Reppichau hat das Spiel gegen den SV Turbine Zschornewitz am Samstag, den 17.09.2011 mit 4:3 gewonnen. Das Ergebnis beschreibt jedoch nicht den Spielverlauf. Unsere Mannschaft war 90 Minute klar überlegen, verpasste es jedoch mehr Tore zu schiessen. Aber was zählt sind 3 Punkte. Bereits kurz nach dem Anpfiff verfehlte Hagen Hemmerling das Tor der Gäste nur knapp. In der 17.Spielminute machte Nico Frauendorf nach Zuspiel von Marco Ecke den 1:0 Führungstreffer. Kurz darauf konnten die Zschornewitzer einen Schuss von Kevin Jersak von der Linie klären. 2 weitere Minuten später scheiterte Nico Frauendorf nach Zuspiel von Marcel Lorch an der Latte. Mit den ersten beiden Torchancen in der 36. und 42. Minute kamen unsere Gäste zum Ausgleich und sogar zur 2:1 Führung. Kurz vor dem Halbzeitpfiff glich Marco Ecke nach Vorlage von Kevin Jersak mit einem schönen Schuss aus. Wenige Minuten nach der Pause traf Jens Krökel aus 20 Metern nur den Pfosten. Den Nachschuss konnte der gute Zschornewitzer Torwart abwehren. 5 Minuten später machte Kevin Jersak nach Zuspiel von Jens Krökel den 3:2 Führungstreffer. Direkt im Gegenzug glichen die Gäste erneut aus. 10 Minuten vor dem Ende landete ein Freistoß von Florian Keil an der Latte. Im nächsten Versuch erneut die Führung zu erzielen scheiterte Nico Frauendorf per Kopf am Torwart. Dieser wurde 2 Minuten später im Strafraum zu Fall gebracht, jedoch verwehrte der Schiedsrichter den Pfiff. In der 89. Spielminute setzte sich Kevin Jersak auf der linken Seite gut durch und machte den 4:3 Siegtreffer. Dann beendete der Schiedsrichter das Spiel und unsere Mannschaft siegte nach vielen ausgelassenen Chancen in letzter Minute noch 4:3.
Turbine sieht es folgendermaßen: Vor den Augen von 100 Zuschauern und den Aufzeichnungsgeräten des Fernsehsenders RBW entspann sich eine kurzweilige und Torreiche Landesklassen-Partie. Schon mit der ersten Ballumdrehung setzte die SG auf Angriffsfussball. Der Aufsteiger stellte sich dem entgegen, hatte aber einige Probleme. Zum ersten Mal in Rückstand geriet der SV, nachdem Nico Frauendorf (17.) die Kugel unter den Querbalken gedroschen hatte. Daraufhin litt das Auftreten der SG Reppichau an desolater Chancenverwertung und zunehmender Unruhe im Abwehrbereich. Turbine gelang der Ausgleichstreffer - Chris Werner, 36.- und sogar die Führung. Steve Reichmann klatschte mit seinen Teamkameraden ab, als ein von ihm getretener Freistoss im Netz zappelte (42.). Zeitnah am Pausenpfiff schraubte Marco Ecke den Gast wieder herunter, besorgte mit einer sehenswerten Aktion das 2:2. Der Beginn der zweiten Halbzeit glich den Anfangsminuten, die "Repps" legten wieder vor - Kevin Jersak, 54.-. Nur 90 Sekunden lief die Begegnung aus dem Anstosskreis weiter, da schob Michel Reimer den verdutzten 48`ern den erneuten Ausgleich zwischen die Pfosten. Je weiter der Uhrzeiger sich bewegte um so mehr musste sich Turbine nun verteidigen. Schlussmann Florian Baumann rückte in den Brennpunkt, hielt seine Mannschaft mit einigen Glanztaten im Spiel. Eine Minute vor dem Endpfiff schaffte Kevin Jersak dann doch noch das heiss umjubelte Siegtor.
VfB Gräfenhainichen-SV Blau Rot Pratau 2:0
VfB: siehe Statistikteil
Aus Pratauer Sicht: Am Ende stand eine 2:0 Niederlage beim Tabellenführer aus Gräfenhainichen zu buche, dabei war es über weite Strecken ein Duell auf Augenhöhe mit sogar leichten Vorteilen auf Gästeseite, doch von Anbeginn an. Es dauerte nur 34 Sekunden und der Ball segelte das erste Mal in den Pratauer Strafraum. Das Leder kam von rechts in den 16er,aber etwas zu hoch für Gräfenhainichens, in der Mitte frei stehenden, Spieler. Dann die ersten Annährungsversuche unserer Jungs Richtung Tor von Rene Wiesegart. In der 8.Minute war es Jörg Steiners Schuß mit dem Wiesegart keine Probleme hatte. Etwas gefährlicher schon Jörgs Schuß nur vier Minuten später. Hier musste sich der GHC-Keeper schon etwas strecken, doch der Ball strich knapp am Pfosten vorbei. Unsere Elf hielt hier beim Spitzenreiter gut mit. Doch auch die Blau-Gelben hatten ihre Möglichkeiten. In der 18.Spielminute war es H.Wagner der mit einem Distanzschuß nur das Außennetz traf. Nur eine Minute später war es der herausstürmende Michael Jasinski der vor dem Gräfenhainicher Stürmer den Ball sichern konnte. Ähnliche Situation nur drei Minuten später wieder kommt Michael Jasinski aus seinem Tor erwischt den Ball nicht nur Gräfenhainichens H.Wagner und der fällt im Strafraum, Elfmeter. Dennis Vogt verwandelt den folgenden Foulelfmeter sicher zur Führung für die Gastgeber in der 23.Minute. Jetzt passierte bis zum Halbzeitpfiff nicht mehr viel beide Teams spielten gleichwertig und neutralisierten sich dabei. Zwei Szenen hab ich dann doch noch notiert. In der 28.Spielminute spielt Robert Lehmann den Ball auf die andere Seite zu Marc Schmitz, dieser nimmt den Ball direkt und schießt über das Tor. Vielleicht wäre es hier besser gewesen den Ball noch einmal zu stoppen und dann zu schießen Zeit genug war vorhanden. Auf Seiten der Gastgeber war es in der 34.ein 18 Meter-Schuß der Mich Jasinski aber vor keine großen Probleme stellte. HALBZEIT! In der Anfangsphase der zweiten Hälfte passierte lange Zeit nichts nennenswertes erst in der 54.Minute war es Dennis Vogt der eine Hereingabe direkt nahm und über den Kasten beförderte. Ereignisreicher dann schon der folgende Eckball für die Gräfenhainicher, Hannes Wagner ist mit dem Kopf zur Stelle und trifft zum 2:0 in der 55.Spielminute. In der Folgezeit hatte unsere Elf hier klare Vorteile ohne sie aber nutzen zu können, vom Tabellenprimus gingen nur noch einige Konter gefährlich nach vorn. In der 68.setzt sich Jörg Steiner am Strafraum durch geht dann in Selbigen, doch sein Schuß streicht am Tor vorbei, im Gegenzug dann der vfB. David Hartling ist auf der rechten Seite durch auch Michael Jasinski der aus seinem Tor kam war schon geschlagen und der Ball rollte Richtung Tor. Stefan Jahns konnte in letzter Instanz das Leder noch vor dem Überschreiten der Torlinie retten. In der 70.Minute Pass von Jörg Steiner auf Steven Schmidt, doch ehe dieser zum Torabschluß kam war Rene Wiesegart zur Stelle. Fünf Minuten später ein Freistoß von Stefan Hinkelmann der das Ziel knapp verfehlte. Auch in der nächsten Szene war es Stefan Hinkelmann der kanpp am Tor vorbeischoß. Hinkel bekam das Zuspiel von Marcel Schmidt in den Strafraum, doch der Ball strich am langen Eck vorbei. Jetzt der Anschluß und hier wäre noch mal was gegangen denn der VfB stand meist tief in der eigenen Hälfte, doch uns fehlte die Durchschlagskraft um hier wirklich noch die Wende zu schaffen. Wie gesagt der Gastgeber hier mit einigen Kontern, doch meist waren das nur Entlastungen anstatt wirklich gefährliche Aktionen. So in der 80.Minute als der eingewechselte Stockmann, der übers Tor schoß. Sechs Minuten später legt Stockmann auf Vogt, doch ehe der den Ball richtig unter Kontrolle bringt ist Mario Höse dazwischen und kann klären. In der 87.Minute ein Freistoß von Stefan Hinkelmann und Steven Schmidt ist mit dem Kopf zur stelle, doch der geht knapp vorbei. Dann war es erneut der eingewechselte Jens Stockmann der einen Konter abschloß. Sein Kopfball war aber kein Problem für Michael Jasinski im Tor der Gäste. In der letzten Spielminute war es Markus Schmidt der mal abzog und knapp am Tor vorbei schoß und kurz danach zwingt ein Hinkelmann-Schuß aus gut 30 Metern Rene Wiesegart zu einer sehenswerten Aktion.
SV Glück Auf Möhlau-SV Grün Weiß Annaburg 2:1
Möhlau schreibt dazu: Von einem weiteren Heimerfolg konnte vor Anpfiff nicht unbedingt ausgegangen werden. Möhlaus Verletztenliste ist derzeit einfach zu lang und mit Annaburg war immerhin ein gestandenes Landesklassenteam angereist. Doch es begann nicht schlecht. Die Heimelf einfach engagierter ging durch Kapitän Oskar Burmeister, der den Ball im zweiten Versuch über die Linie brachte, nach elf Minuten in Führung. Vier Minuten später musste mit Kenneth Gottschling ein weiterer Rückhalt der Schwarz-Gelben verletzungsbedingt vom Platz. Aber der Aufsteiger hielt gegen die oft pomadig wirkenden Grün-Weißen weiter gut mit und hatten Glück, dass ein Freistoß von Christian Wirkner vom Annaburger Florian Kuchenbecker per Kopfball ins eigene Netz bugsiert wurde (28.). Kurz vor dem Halbzeitpfiff wurde ein Schuss von Tom Meike von der Linie geholt. Annaburg war mit Distanzschüssen gefährlich und drängte jetzt auf den Anschlusstreffer. Der gelang dann Marcel Schnabel in der 69. Minute. Doch Möhlau stemmte sich erfolgreich gegen den Ausgleichstreffer, verwertete aber hochkarätige Konterchancen nicht. Schlussmann Robert Albrecht war ein sicherer Rückhalt seiner Elf, wurde aber schwer am Kopf getroffen und mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ins Krankenhaus gebracht (Gute Besserung Albi). Der Annaburger Angreifer war bei dieser Aktion mit Gelb bestens bedient. So verstrich die Zeit und Glück Auf konnte den Platz als Sieger verlassen. Da aber auch Christian Pfennig und Chris Wudel Blessuren davon trugen und bereits verletzte Akteure noch nicht zurück kommen werden, stellt sich Raik Klinowskys Team im nächsten Pflichtspiel von selbst auf.
Annaburg meint dazu: Annaburg fuhr an diesem Wochenende zum Neuling der Landesklasse nach Möhlau. Man wollte an die letzten Spiele anknüpfen und mit einem Sieg weiter in der Tabelle nach oben klettern. Nach abtasten in den ersten Minuten hat Annaburg die erste Chance des Spiels, der Schuss von Marcel Schnabel wird abgeblockt und kommt zu Markus Gräbner, aber dessen Schuss geht knapp rechts vorbei (7.). Das war es dann aber erstmal von Annaburger Seite, danach spielt nur noch Möhlau. In der 11. Minute steht es 1:0 für die Gastgeber, eine Flanke in den Strafraum, der Ball wird nicht richtig geklärt und der Nachschuss von Oskar Burmeister (abgefälscht von Manuel Richter) zappelt im Netz. Die Gastgeber bestimmen weiter das Geschehen, Annaburg mit vielen Fehlpässen und wenig Laufbereitschaft. In der 27. Minute dann sogar das 2:0. Ein hoher Feistoß von der Mittellinie in den Strafraum, Florian Kuchenbecker versucht zu klären aber sein Kopfball fliegt unglücklich über Patrik Karpinski und landet im eigenen Netz. Kurz vor der Pause noch eine Gelegenheit für Annaburg, Florian Kuchenbecker der neben Lucas Krause noch einer der besten ist, geht über rechts bis an die Grundlinie und bringt den Ball vor das Tor aber Manuel Richter verpasst. Im Gegenzug fast das 3:0, Marcus Kalich vertändelt den Ball im eigenen Strafraum aber Dirk Blüthgen kann geradeso auf der Linie retten. Mit diesem Spielstand geht es in die Pause. In der 55. Minute eine Doppelchance für Annaburg, erst scheitert Christian Korge mit seinem Kopfball am Torwart und im nachsetzen Michael Zerche. Dessen Kopfball wird vor der Linie geklärt. In der 67. Minute gelingt den Annaburgern der Anschlusstreffer, Marcel Richter spielt auf rechts außen zu Markus Gräbner und dessen Flanke drückt Marcel Schnabel über die Linie. Bis auf den Lattentreffer von Marcus Kalich (86.) gelingt den Annaburgern nicht mehr viel, Möhlau ist dem dritten Treffer näher als die Gäste dem Ausgleich und gewinnt am Ende verdient mit 2:1.
ASG Vorwärts Dessau-SV Einheit Wittenberg 1:2
Vorwärts erläutert das Spiel: So bitter kann Fußball sein - über weite Strecken die deutlich bessere Mannschaft, eine Vielzahl an Chancen und trotzdem steht man am Ende mit leeren Händen da. Durch zwei Unaufmerksamkeiten nach Standardsituationen in der Schlussphase hat unsere ASG ihr Punktspiel gegen den derzeit Tabellenzweiten Einheit Wittenberg völlig unnötig und unverdient mit 1:2 verloren. Bei schönem sonnigen Wetter sahen die leider nur 75 Zuschauer die beste erste Halbzeit seit langem. Unsere Mannschaft erarbeitete sich eine Vielzahl an Tormöglichkeiten und ließ in der Defensive so gut wie nichts anbrennen. Los ging es mit einem Freistoß von E. Strokosch aus ungünstigem Winkel direkt auf das Tor, wohl mehr in der Hoffnung, dass die Einheit mit einer Freistoßheringabe rechnet und sich überlisten lässt. Dies war jedoch nicht der Fall. Doch nur drei Minuten später konnten die ASG-Fans jubeln. Nach einer maßgenauen Freistoßhereingabe von E. Strokosch schraubte sich Neuzugang P. Westendorf hoch und sorgte mit einem wunderschönen Kopfball für die Führung. Danach tat unsere Mannschaft das einzig richtige und bemühte sich um einen Ausbau der Führung. Chancen dazu gab es genug. Aber weder G. Böckelmann, Chr. Wodke noch J. Neumann gelang ein weiterer Treffer. Entweder wurden die Schüsse abgeblockt oder wurden eine Beute des Einheit-Keepers. Auch in der 32. Minute fehlte das Glück. Ein erneuter Kopfball von P. Westendorf wurde gerade noch auf der Torlinie geklärt. Kurz darauf scheiterte E. Strokosch mit seinem Schuss am sicheren Gäste-Schlussmann und in der 41. Minute fehlte J. Neumann die Übersicht. So suchte er alleine den Abschluss und scheiterte, anstatt auf den besser positionierten Chr. Wodke abzuspielen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff verletzt sich unser Keeper S. Befort beim Herauslaufen und wurde durch R. Selonke ersetzt. Mit einer hochverdienten Führung und viel Applaus ging es in die Halbzeitkabine, die nach wenigen Minuten wieder verlassen wurde. Geduldig wartete man auf dem Spielfeld auf die Unparteiischen und den Gegner zum Wiederanpfiff. Kurz nach dem Wiederanpfiff entwickelte sich eine scharfe Hereingabe zum Torschuss und der Wittenberger Keeper musste sein ganzes Können aufbieten um diesen Ball noch über die Torlatte zu lenken. Nach knapp einer Stunde machten auch unsere Gäste das erste mal von sich Reden. Völlig frei kamen diese zum Abschluss, aber unser Keeper R. Selonke konnte mit einer Klasse-Parade den Ausgleich noch verhindern. Die nächste ASG-Riesenchance zum Ausbau der Führung hatte G. Böckelmann in der 64. Minute. Nach einer Freistoßhereingabe von E. Strokosch köpfte dieser jedoch völlig frei über das Tor. Und so kam es wie es kommen musste und was einige Zuschauer schon in der Halbzeitpause munkelten: "Wenn man seine eigenen Chancen nicht nutzt rächst sich dies meistens." Und so war es leider auch heute. Nach einer Standardsituation in der 73. Minute traf R. Fischer zum mehr als schmeichelhaften Ausgleich. Aber es kam noch schlimmer. Unsere Gäste nutzen die Schockphase unseree Elf geschickt aus. Nur zwei Minuten später gab es eine Ecke, wieder war R. Fischer zur Stelle und köpfte völlig freistehend zur Führung ein. Unsere Mannschaft versuchte danach alles um wenigstens noch einen Punkt zu retten. Es gelang jedoch nicht mehr viel und so stand am Ende trotz einer guten Leistung eine ganz bittere 1:2 Niederlage. Nach dem Abpfiff sah man viele enttäuschte Gesichter und man fragte sich wie man dieses Spiel verlieren konnte.
Wittenberg jubelt und schildert den Erfolg: Fischi is back. So kann man sich das Gefühl von Heimkehrer Rene Fischer vorstellen. Freudestrahlend ging der zweifache Torschütze vom Platz. Aber der Reihe nach. Einheit kam in der ersten Halbzeit nie richtig in das Spiel. Nichts war zu sehen von den beeindruckenden Leistungen der Vorwochen. So war es auch Vorwärts die in der ersten Halbzeit die Akzente setzten. In der 10. Minute musste David Becker, der mit einer starken Erkältung in das Spiel ging zum ersten Mal retten. Bereits in der 12. Minute das 1:0 für die Hausherren. Eine weite Flanke von rechts in den 5 Meter Raum. Alle, inklusive des Torhüters schauen zu, wie ein Dessauer am langen Pfosten zur 1:0 Führung einköpfte. Die einzige Einheit Chance der ersten 45 Minuten hatte Tobias Noack der freistehend zum Kopfball kam. Es passte zum Spiel das er nicht richtig traf, und der Ball weit über das Tor ging. Ansonsten nur Dessau im Vorwärtsgang. Einzig David Becker bewahrte die Gäste bis zur Pause vor einem höheren Rückstand(14. 32. 40.). Einheit mit vielen Fehlpässen im Spielaufbau. Dazu musste Kapitän Heiko Hoffmann nach einem Zusammenprall verletzt vom Platz. Für Heiko war ab der 39. Minute Martin Thauer auf dem Platz, was noch zu zusätzlichen Umstellungen führte. In der Halbzeitpause gab es eine deftige Ansprache. Zu Beginn der zweiten Halbzeit zunächst wieder die Mannschaft aus Dessau besser. In der 50. Minute musste David Becker wieder retten. Ab jetzt besannen sich die Gäste auf Ihr Spiel und kamen besser in das Spiel. Zunächst trifft Andreas Jaekel in der 52. Minute den Ball freistehend nicht richtig. In der 55. Minute Sören Kampfhenkel über das Tor. In der 57. Minute setzt sich Udo Lindner auf der linken Seite durch. Sein Pass quer auf Rene Fischer. Dessen Schuss in die lange Ecke wird vom Dessauer Torwart gehalten. Jetzt war Einheit plötzlich das. In der 60. Minute war Udo Lindner plötzlich durch. Sein Schuss ging aber neben den Kasten. Eine Minute später war noch einmal Dessau mit einem Kopfball gefährlich. Dann aber Wieder Einheit. Auf der rechten Seite geht Andreas Jaekel durch und wird im Strafraum gelegt. Der fällige Pfiff vom schwachen und ängstlichen Schiedsrichter bleibt aus. Dann war es endlich so weit. In der 73. Minute war es dann endlich so weit. Der in der 65. Minute für den Gelb Rot gefährdeten Max Wolf in das Spiel gekommene Manuel Kühnl legt für Rene Fischer auf. Dieser vollendete zum 1:1. Einheit will nun mehr. Auch der in der 70. Minute eingewechselte Stephan Schlegel passte sich gut in das Spiel ein. Für Ihn ging Armin Schmidt vom Platz. Eine Minute nach dem Ausgleich versucht sich Martin Thauer mit einem Schuss. Dieser wird noch geblockt. Noch einmal eine Minute später in der 75. Minute dann die Führung. Eckball Manuel Kühnl von rechts vor das Tor. Rene Fischer ist da und markiert die Führung für Einheit. Nun musste wieder Vorwärts kommen. Doch die Abwehr stand jetzt sicher und lies nichts mehr anbrennen. Einheit blieb nun bei Kontern gefährlich und hätte auch noch erhöhen können.
SV Germania 08 Roßlau-SV Friedersdorf 1920 1:5
Roßlau: findet noch nicht die richtigen Worte der Erklärung: Im wie erwartet schweren Heimspiel gegen den Staffelfavoriten Friedersdorf musste unsere Mannschaft eine deutliche 1:5 Pleite hinnehmen. Bereits zur Halbzeit stand es 1:4. Den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte Florian Mau. Damit rutschte unsere Mannschaft auf den vorletzten Tabellenplatz ab.
Friedersdorf erzählt dagegen: Friedersdorf musste erneut Auswärts antreten, zu Gast bei SV Germania 08 Roßlau. Wenn es nach den einheimischen Fans ging, wollte man den Favoriten schlagen. Aber diese Hoffnungen wurden schnell begraben. Der SVF war vom Anpfiff an aggressiv und Feld überlegen. Grunert startet auf der rechten Seite einen Vorstoß bis zur Grundlinie und flankt auf den, am Elfmeterpunkt, freistehenden Hübner. Der fackelt nicht lange und erzielt in der 4. Minute das 1:0! für den SVF. Nur eine Minute später genau derselbe Spielzug. Hübner kann aber den Ball nicht unter Kontrolle bringen. Das Spiel hätte schon in der ersten viertel Stunde entschieden sein können. Doch in Minute 21. griffen Nesterovskyy und Reppert bei einem Angriff von Roßlau auf der rechten Seite nicht konsequent durch. So konnte Mau den Ausgleich erzielen. Nach einer kurzen Schockphase rollten bis zur Halbzeit fast im Minutentakt Angriffe auf das Roßlauer Tor. Nach einem Freistoß wird Zern angespielt der flankt auf Anton ,2:1. Ein langer Ball auf Matuszewski und der lässt dem Torwart keine Abwehrchance, 3:1 (43.Minute). Hübner wird im Strafraum unfair vom Ball getrennt. Der Schiri zeigt sofort auf den Punkt. Zern legt sich die Kugel zurecht und erzielt das 4:1 (44.Minute). Mit diesem Resultat ging es in die Pause. Nach dem Pausentee starteten die Friedersdorfer verhaltener. Roßlau hatte so die Gelegenheit etwas mehr Ballbesitz zu bekommen. Doch die sich ergebenen Möglichkeiten klärte der Torwart des SVF oder die Angriffe wurden durch die Abwehr abgefangen. So dauerte es bis zur 67.Minute bevor die mitgereisten Fans wieder jubeln konnten. Zern startet ein Solo und erzielt das 5:1. Nun war Roßlau komplett am Boden. Der SVF hatte weitere hochkarätige Chancen. Leider wurden sie nicht in Tore umgesetzt. So zog Trainer Tahirovic ein kurzes Fazit, er hätte gern eine bessere Chancenverwertung gesehen.
SV Mildensee 1915-SG 1919 Trebitz 0:5
Mildensee: findet noch keine Worte
Trebitz erklärt den Sieg: In einem absolut fair geführten Spiel erreichte unsere Mannschaft einen 5:0 Erfolg... Da wir nach 10 Gegentoren in den letzten 2 Punktspielen nun auch noch auf 2 wichtige Spieler im Abwehrverbund verzichten mussten, war eine gewisse Unsicherheit zu erkennen, da nicht einfach gespielt wurde, sondern Bälle öfters zu leicht verloren wurden... Alle wussten, egal wie, 3 Punkte wollen wir holen und so gingen wir engagiert zu Werke. Die erste Chance hatte A. Meene in der 1. Min. Nach 15 Min. hatte Mildensee seinerseits die erste große Chance. Nach einem Fehlverhalten im Offensivbereich wurde der lange Ball nicht konsequent geklärt und Chr. Gieloff musste sein gesamtes Potenzial in die Waagschale werfen, um die Chance zu vereiteln. In der 19. Min. setzte sich A. Meene gut durch und kam aus 15 m zum Abschluss, der aber am Kasten vorbei ging. In der 21. Min. ein Konter von uns. A. Meene spielt auf E. Franzel, leider Abseits, aber eine äußerst knappe Entscheidung. Das Spiel lief ohne große Möglichkeiten weiter bis zur 43. Min. Ballgewinn Chr. Pflug, welcher endlich mal mit Tempo Richtung gegnerisches Tor zieht. Mildensee erobert den Ball am 16-m-Raum, aber wir setzen nach. A. Meene spielt einen guten Pass in die Gasse zu E. Franzel - Linksschuss TOOR... Kurz vor der Halbzeit schlafen wir nach zwei Flanken in der Abwehr und hatten das Quäntchen Glück auf unserer Seite. Halbzeit. Die Anfangsphase der 2.HZ ergab einen Freistoss für Mildensee ohne Ergebnis und eine gute Möglichkeit durch E. Franzel, der nach einem langen Ball frei mit dem Rücken zum Tor stand und leider bei der Drehung ausrutschte. Danach wollte Mildensee auf den Ausgleich drängen aber nennenswerte Szenen sprangen nicht raus bis auf eine, in der Chr. Gieloff nochmal gefragt war. Dann die kuriose Schlussphase nach 2 Wechsel in unserem Spiel. 80.min. 2:0 Alleingang A. Meene mit nicht optimalem Abschluss, aber er holt sich den 2. Ball selbst wieder und spielt gut zu E. Franzel der vollendet. 83. Min. 3:0 ein super gespielter Ball von E. Heede auf rechts zu R. Roscher, welcher sich gut durchsetzt und den Ball vors Tor bringt. E. Franzel scheitert am TW aber im Nachschuss trifft D. Hanke. 84. Min. noch eine gute Chance der Hausherren, aber im Abschluss unglücklich - Latte. 89. Min. 4:0 langer Ball auf außen von E. Heede, A. Meene steckt gut durch auf D. Hanke, den Abschluss konnte der TW nur abklatschen und E. Franzel konnte vollenden. Nachspielzeit 5:0 Freistoss 20 m vorm Tor kurz ausgeführt, besser gesagt durchgesteckt von E. Franzel auf K. Bittag der souverän verwandelt. Alles in allem ein verdienter, aber von Seiten Mildensee, zu hoher Sieg! Oft genug wird über Schiedsrichter gemeckert, aber die Leistung des Gespanns war hervorragend, besonders die Leistung des wirklich guten Schiedsrichters.
FC Grün Weiß Piesteritz II-SG Blau Weiß Klieken 6:2
Piesteritz: für die Zweite ist wie immer kein Platz, enttäuschend schwach!
Klieken: Im Auswärtsspiel in Piesteritz konnten die Kliekener an Ihre gute Leistung vorige Woche gegen Jessen nicht anknüpfen. Gegen die Oberligareservemannschaft von Grün-Weiß hagelte es eine deftige 2:6 Klatsche. Dabei begann das Spiel für die Blau-Weißen optimal, denn schon in der 12. Minute konnte Karsten Niesar mit einem wunderschönen Freistoßtor aus 25 Metern seine Elf in Führung bringen. Doch schon im Gegenzug glich Piesteritz per Kopfball durch Daniel Zentgraf aus. In der 19. Minute hatte Daniel Schmidt die Führung auf den Fuß, doch im gegnerischen Strafraum konnte er den Torhüter nicht überwinden. Der Gastgeber machte es besser und kam nach Freistoß zum 2:1. Wiederum hieß der Torschütze Daniel Zentgraf. Auch in der Folgezeit waren die Grün-Weißen nicht unbedingt die bessere Mannschaft, aber vor dem Tor des Gegners viel effizienter wie die Kliekener. So war das 3:1 durch den Foulelfmeter von Andreas Thöner die logische Folge. Die Aufholjagd der Gäste in Durchgang zwei wurde schon in der 53. Minute zu den Akten gelegt, als Maik Trollmann mit einem direkten Freistoß auf 4:1 erhöhte. Die Blau-Weißen versuchten danach die Flucht nach vorn, entblößten dabei aber Ihre Abwehr. Der Gastgeber nutzte das aber gnadenlos aus, und erhöhte in der 62. und 71. Minute durch Frank Lehmann bzw. Christian Zentgraf auf 6:1. Danach fingen sich die Kliekener, und versuchten in den letzten 20. Minuten wieder Fußball zu spielen. Doch wie sehr sich Thomas Berger und Karsten Niesar im Mittelfeld auch bemühten, auf Ihre Mitspieler sprang dieser Funke leider nicht über. Dazu kam auf Kliekener Seite eine miserable Chancenauswertung. Denn außer dem 2:6 durch Thomas Berger (73.)hatten die Blau-Weißen noch etliche Möglichkeiten zur Resultatverbesserung. Doch weder Kevin Schünhoff (75.), Thomas Berger (78.), Daniel Schmidt (84.) und Tim Engel (87.) konnten den gegnerischen Torwart überwinden. So blieb es am Ende bei der klaren Niederlage. Nächste Woche gegen den Aufsteiger Mildensee haben die Kliekener viel gut zu machen.
Quelle:Homepage der Vereine
