Spielbericht komplett aus Sicht der Roßlauer

Daniel Richter, 18.10.2011

Spielbericht komplett aus Sicht der Roßlauer

Germania kann zu Hause einfach nicht gewinnen. Gegen den "alten Bekannten" aus Gräfenhainichen stand es nach 90 aufregenden Minuten 0:1.

Das Spiel begann mit einer Schrecksekunde für die Gastgeber, Scheffler kam beim ersten Angriff der Gäste an den Ball, doch Schneider war hellwach und konnte die Situation klären. Germania fand gut ins Spiel, jedoch ohne sich Chancen zu erarbeiten. Anders der VfB, ein Kopfball von Wagner nach einer ging über das Tor. Die Gäste überließen den Roßlauern das Spiel, die damit aber wenig anfangen konnten. Einzig Lang bot sich der Ansatz einer Gelegenheit, doch überrascht, überhaupt noch an den Ball zu kommen, ging sein Versuch über den Kasten. Die beste Möglichkeit zur Gästeführung hatte vor der Pause Hartling, der die heimische Abwehr „alt aussehen“ ließ, aber am stark reagierenden Schneider scheiterte.

Germania ging mit der festen Absicht, das Spiel zu gewinnen, in die 2. Hälfte und übernahm auch die Initiative. Mit viel Aufwand versuchte die Heimelf nach vorn zu spielen, doch die Gästeabwehr ließ nicht viel zu. Als dann Mau energisch in den Gästestrafraum dribbelte, konnte er nur durch ein Foul gestoppt werden. Timo Triepel übernahm die Verantwortung, scheiterte aber an Wiesegart. Michael Arndt kam nach schönen Zuspiel in den 16, sein Schuss ging rechts am Tor vorbei (68.). Und auch T. Triepels zweiter Versuch nach Eingabe von Hannes Triepel wurde nicht belohnt. Auch die Gäste wurden danach wieder aktiver. Nach einem langen Einwurf der Gäste landete ein Kopfball von Wlodarski auf der eigenen Torlatte. Germania wollte den Siegtreffer, doch den erzielten sieben Minuten vor Schluß die Gäste. Nach einer flachen Eingabe von der linken Seite stand Pannier frei und schob den Ball zum Entsetzen der Heimelf ein.

Trotz der Niederlage zeigte sich das Trainer Duo Kopocz/ Kube nicht unzufrieden. „Das war ein Schritt in die richtige Richtung. Zur Zeit stimmen die Ergebnisse leider einfach nicht. Keinen Vorwurf an Timo Triepel, jeder der schon einmal da gestanden hat weiß, dass das Tor mitunter etwas kleiner wird, je näher man kommt…“.


Quelle:Homepage Germania