Die Vereine äußern sich zum 9. Spieltag

Dietmar Bebber, 03.11.2011

Die Vereine äußern sich zum 9. Spieltag

SV Friedersdorf 1920 - HSV Gröbern 3:0
Friedersdorf: Am Samstag war der Aufsteiger und Nachbar Gröbern in Friedersdorf zu Gast. Schon früher waren diese Begegnungen umkämpft und so hofften 170 Zuschauer auf ein spannendes Spiel. Der SVF zeigte ab der ersten Minute wer hier der Herr auf dem Platz ist. Maximilian Hübner kann von der rechten Seite einen Ball auf Marcell Siedler schlagen, doch der Torwart ist zur Stelle(4.).Nach zehn Minuten hatte Gröbern eine erste kleine Möglichkeit. Der Freistoß bringt nichts ein. Danach spielt eigentlich nur eine Mannschaft, der SV Friedersdorf. Gröbern zieht sich fast komplett in die eigene Hälfte zurück und wartet auf Kontermöglichkeiten. Doch unser Team ist hell wach und lässt keinen gefährlichen Angriff zu. So entwickelt sich ein Spiel in eine Richtung. Robin Zern tritt in der 12.Minute einen Freistoß, der wird durch die Mauer abgefälscht. In letzter Sekunde kann Frank Malerz den Ball parieren. Gröbern hat immer Probleme, wenn wir das Spiel über die Außen schnell machen. Martin Schulz flankt von rechts, Hübner verlängert auf Ronny Telle, doch der nimmt nicht richtig Maß, knapp am Tor vorbei(20.). Nur zwei Minuten später, diesmal Siedler auf Zern, der Kopfball geht leider neben das Tor. Man hätte zu diesem Zeitpunkt schön langst führen müssen. So steht es immer noch 0:0. In der 33.Minuten eine gute Aktion von Gröbern. Eine Ecke wird kurz ausgeführt, unsere Abwehr ist etwas ungeordnet. Den Schuss kann Mario Karalus nicht festhalten und zum Glück ist kein Gegner zur Stelle. Im Gegenzug flankt Hübner in den Strafraum. Torwart Malerz zögert beim Herauslaufen und Christian Grunert hat keine Schwierigkeiten in der 35.Minute das 1:0 zu erzielen. Der HSV legte dann eine etwas härtere Gangart ein. In der 37.Minute gibt es Freistoß kurz vor dem Strafraum. Die Mauer steht keine 9 Meter vom Ball entfernt. Nach der Freigabe durch den Schiri sprintet ein Spieler auf den ausführenden Robin Zern zu und verletzt diesen am Kopf. Zern musste blutend vom Platz. Nach dem sich die Aufregung gelegt hatte, wurde der Freistoß wiederholt. Glück für Gröbern, der Ball kracht an den Pfosten. Viel Beifall bekam Robin Zern, als dieser nach einer längeren Behandlungspause ins Spiel zurückkehrte. In der Folgezeit hatten wir weiter gute Chancen das Ergebnis zu erhöhen. Siedler bediente Hübner, der Kopfball knapp vorbei(40.). Stefan Matuszewski zieht freistehend ab, der Torwart lässt prallen und der Einschuss bereite Hübner hat wieder nicht genau Maß genommen(42.). Kurz vor dem Pausenpfiff sorgte erneut ein Foul für Aufregung. Auf der linken Seite setzt sich Zern durch, der wird durch Rene Ziegler zu Fall gebracht. Da Ziegler keine Chance hatte an den Ball zu kommen, sahen viele Zuschauer die Aktion gegen Zern als Tätlichkeit an und forderten Rot. Der umsichtige und gute pfeifende Schiri, Jens Becker, zeigte nur die gelbe Karte. So ging es beim Stand von 1:0, für den SVF, in die Kabine. Nach dem Pausentee blieb die Tahirovic-Elf weiter die spielbestimmende Mannschaft. Maximilian Hübner passte klug durch die Mitte zu Christian Grunert. Der Schuss geht leider über das Tor(49.). In dieser Phase des Spiels versucht der HSV durch körperbetonten Einsatz den Gastgeber zu beeindrucken. Aber man ließ sich nicht aus dem Tritt bringen und hielt das Tempo hoch. Florian Braun setzt in der 56.Minute Grunert in Szene. Der bekommt den Ball nicht richtig unter Kontrolle und die Möglichkeit ist dahin. In Minute 64. erneut Aufregung im Gröbener Strafraum. Ein Klasse Freistoß von Robin Zern. Den Ball kann der Torwart im letzten Moment abwehren. Der Abpraller senkt sich genau in den Fünfmeterraum. Dort steht Hübner und der Ball ist im Netz. Der Schiri entscheidet aber nicht auf Tor sondern ahndet die Torwartbehinderung. So bleibt es beim 1:0. Martin Ungefroren erzielt dann das schönste Tor des Tages. Philipp Anton bedient den freistehenden Ungefroren und der zieht einfach mal ab. Das Leder geht von unten an die Latte und schlägt hinter der Torlinie auf (2:0;68.). Für Malerz war da nichts zu halten. Das Spiel war nun endgültig entschieden. Weitere gute Chancen wurden leichtfertig vergeben, anstatt etwas für das Torverhältnis zu tun. Der SVF nahm etwas das Tempo raus und Gröbern bekam mehr Ballbesitz. In der 80.Minute war mal ein sehenswerter Spielzug über rechts zusehen, doch ohne Gefahr für die SVF Abwehr. Einen weiteren schönen Angriff klärt Karalus und nur eine Minute später geht ein Fernschuß knapp am Friedersdorfer Tor vorbei. Das waren aber schon die einzigen Aktionen des Gastes. Der Endstand fiel in der 89.Minute, Grunert flankt auf den gut postierten Siedler und der vollendet per Kopf zum 3:0. Nach dem Spiel zogen beide Trainer ein Fazit.
Hagen Giese: „ Friedersdorf hat verdient gewonnen. Sie waren besser und immer ein Schritt schneller am Ball. Wir hatten zu keiner Zeit die Chance hier zu gewinnen.“
Send Tahirovic: „ Eine souveräner Sieg meiner Mannschaft. Ich will keinen Spieler herausheben, alle waren Top.
Gröbern: Der HSV reiste als klarer Außenseiter zum Spitzenreiter Friedersdorf. Vielleicht geht ja heute was, nachdem man weiß, dass alles andere als ein Sieg der Heimelf eine Überraschung wäre. Laut Ansage sehen die Partie 170 Zuschauer. Wenn man sich so umsieht denkt man allerdings, es seien mehr. Egal, das Wetter vom Feinsten, also gibt Schiedsrichter Jens Becker aus Wittenberg das Spiel frei. In der 4.Minute der erste Gruß an HSV Keeper Frank Malerz, der pariert sicher. Friedersdorf macht das Spiel breit und rückt mit allen Mannschaftsteilen nach vorne. Der HSV, wieder mit nur einer Spitze, setzt auf ein kompaktes Mittelfeld und will Nadelstiche setzen. Doch davon ist die Gastmannschaft erst einmal weit  entfernt, da Friedersdorf Ball und Gegner laufen lässt und das mit sehr viel Druck. Bevor der Ball in bedrohliche Tornähe kommt, gelingt es dem HSV fast immer zu blocken. Es reicht aber kaum, um hinten Luft zu machen. Großes Glück für den Gast aus Gröbern in der 21.min, als Robin Zern völlig unbedrängt zum Kopfball kommt. Der Ball geht allerdings vorbei. Der HSV in der Abwehr voll gebunden und Besuche in der Friedersdorfer Hälfte sind selten. Das ändert sich aber nach etwa 25.min, dann wird der HSV aggressiver im Spiel nach vorne. Man sieht auch, die Friedersdorfer Hintermannschaft ist nicht unüberwindbar. Es gelingt dem HSV aber nicht, sich dauerhafter festzusetzen. Die Anhänger des Spitzenreiters beginnen bereits Ihren Unmut über die Spielweise kund zu tun. In der 32.min prüft Hannes Körsten SVF Schlussmann Mario Karalus. Der Versuch blieb leider erfolglos. Fast im Gegenzug dann das verdiente 1:0 für den Favoriten. Torschütze Christian Grunert. Die HSV Abwehr nicht energisch genug und da passieren dann eben solche Tore. Dann verletzte sich Friedersdorfs Spielmacher Robin Zern bei einem Luftkampf an der Schläfe. Der Blutende wurde behandelt, kam aber zum Glück nach kurzer Zeit mit Turban wieder aufs Spielfeld. In dieser Zeit Rudelbildung kurz vor dem HSV Strafraum, aber Schiedsrichter Becker - umsichtig handelnd - hatte alles im Griff. Weniger im Griff hatte sich allerdings ein sogenannter Sportfreund auf der Friedersdorfer Bank. Laufend kommentierte er sinnlos das Spiel, aber Schiedsrichter samt Linienrichter beeindruckte das herzlich wenig. Ich weiß nicht, was solche Leute auf der Ersatzbank zu suchen haben! Ja, Fußball wurde dann auch wieder gespielt, allerdings ziemlich einseitig. Der HSV kam aus der Abwehr nicht ins konstruktive Angriffsspiel. Friedersdorf hatte Pech, als ein Freistoß in der 38. Min nur an den Pfosten ging. Große Parade dann wieder von HSV Keeper Malerz, der einen Aufsetzer entschärfte. Bis zum Halbzeitpfiff rannten die Friedersdorfer weiter an, aber die HSV Abwehr hielt stand und so ging es mit einem knappen Rückstand in die Pause. In der Halbzeit wurde dann das Halbfinale im Opel-Cup ausgelost. Pouch/Rösa trifft auf Görzig und die zweite Partie lautet wie die heutige: Friedersdorf gegen Gröbern! Wieder muss der HSV auswärts ran. Ist im diesjährigen Pokal schon tragisch. Zur 2.Halbzeit kam dann beim HSV Simon Krause als zweite Spitze für Marc Stockmann. Der Spielverlauf änderte sich aber dadurch nicht. Friedersdorf energisch im Angriff und der HSV versuchte im Spiel zu bleiben. Frank Malerz machte heute wieder ein sehr gutes Spiel im HSV Tor. Er brachte die Friedersdorfer nicht nur einmal Mal zur Verzweiflung mit seinen Paraden. Was immer der HSV auch nach vorne versuchte kam postwendend zurück. So war es nicht verwunderlich, dass weitere Tore für den Favoriten fallen. In der 68.min packte SVF Kapitän Martin Ungefroren einen ganz exzellenten Sonntagschuss aus, der unhaltbar im HSV Kasten einschlug. Marke Tor des Monats! Der HSV war geschlagen. Man versuchte wirklich mit letztem läuferischem Einsatz das Ergebnis nicht in schwindelnde Höhen kommen zu lassen. Kämpferisch gaben die Heidekicker alles, aber fehlendes Training aus beruflichen Gründen ist auf die Dauer nicht zu kompensieren. Man sollte keine allzu hohen Ansprüche an die Mannschaft stellen. Jeder der Spieler macht unter der Woche einen harten Job und gibt am Wochenende alles für den Verein! In der 82.min zauberten die Friedersdorfer mit 3 Kopfballdubletten. Am Ende aber hatte Frank Malerz den Ball sicher in seinen Armen. Der Mann des Tages beim HSV musste leider trotzdem ein drittes Mal hinter sich greifen. In der 89.min war Marcell Siedler der Torschütze zum 3:0. Friedersdorf am Ende verdienter Derbysieger. Das Team von Senand Tahirovic steht nicht umsonst ganz oben in der Tabelle. Der HSV kann trotz dieser Niederlage erhobenen Hauptes das nächste Derby am kommenden Sonntag in Angriff nehmen. Ein Sieg wäre machbar!

SV Blau-Rot Pratau - SG 1919 Trebitz 3:5
Pratau: Auch im zweiten Spiel gegen einen direkten Konkurrenten aus dem "Süden der Tabelle" verstand es unsere Elf nicht sich am Ende die so wichtigen Punkte zu holen. Mit dieser Niederlage stehen wir zum wiederholten Male diese Saison auf einem der drei Plätze die niemand mag. Nach einem Kopfball von Christoph Keil in der 4.Spielminuteder das Ziel aber verfehlte nahm das Unheil bereits seinen Lauf. Neu eine Minute danach kamen die Gäste über die linke Seite brachten dann die Flanke in den Strafraum Kopfball an die Latte, doch im Nachsetzen bringt Enrico Franzel das Leder im Tor unter. Wieder musste unsere Elf einen Rückstand hinterherlaufen, doch zunächst blieben die Gäste aus Trebitz gefährlicher. In der 8.Minute folgt nach einer Ecke ein Distanzschuß, bei dem Matthias Lehniger klärend in der Flugbahn steht. Die folgende Ecke war die nächste brenzlige Situation im Strafraum unserer BLAU-ROTen. Am langen Pfosten steht ein Trebitzer Akteur frei sein Abschluß geht aber zum Glück über den Kasten von Denny Schenk. Wieder machte der Sekundenzeiger nur eine Umdrehung und abermals eine gute Möglichkeit für die SG aus Trebitz. Langer Ball auf die linke Seite, der Schuß des Hellblauen ging dann am langen Pfosten vorbei. Dann war es die 13.Minute und die Pratauer Elf war im Angriff, verliert das Leder und die Trebitzer fahren einen schnellen Konter der mit einem Heber über Denny Schenk endete und zum 0:2 führte. In nur acht Minuten lagen wir hier gegen einen direkten Mitkonkurrenten um die unteren Tabellenplätze mit 2:0 in Rückstand. Ein Distanzschuß des fleißigen Mario Höse in Minute 17 ließ dann vermuten, daß sich hier noch nicht alle aufgegeben haben, auch wenn dessen Schuß knapp rechts am Tor vorbei ging. Und siehe da drei Minuten später dann der viel umjubelte Treffer zum 1:2 Anschluß. Nach einem Freistoß, getreten von Stefan Hinkelmann, war es Steven Schmidt der mit dem Kopf zur Stelle war und die Hoffnung auf Pratauer Seite neues Leben einhauchte. Doch irgendwie vermochte man es auf Pratauer Seite nicht wirklich das Spiel an sich zu reißen um hier noch vor dem Wechsel die Wende zu schaffen. Aber auch die Gäste hatten nur noch eine gute Möglichkeit vor dem Seitenwechsel. Einem Freistoß aus dem Mittelfeld folgte ein Kopfball der am langen Eck vorbei strich. Vor der Pause dann aber doch nochmal unsere Jungs. 41.Minute,nach einem Einwurf erkämpft sich Stefan Hinkelmann das Leder spielt ab auf Mario Höse, doch dessen Schuß aus halbrechter Position geht über das Tor. Eine Minute später spielte man mal schön durchs Mittelfeld aber im Abschluß blieb Philipp Schapelt dann erfolglos und schoß die Kugel am langen Toreck vorbei. Die erste gute Aktion der zweiten 45 Minuten dann auf Seiten der Gäste. Nachdem Torwart C. Gieloff eine Hinkelmann-Flanke abfing leitete er den schnellen Gegenzug ein. Dank einer guten Tat von Keeper Denny Schenk blieb es hier aber beim knappen 2:1 für die Gäste. Auch in der 50.Spielminute mußte Denny Schnek aus seinem Kasten eilen um einen schnellen Trebitzer Angriff zu entschärfen. Dann lief die 52.Minute ein langer Ball von Stefan Hinkelmann auf die andere Seite zu Jörg Steiner leitete dann den Ausgleich ein. Jörg setzt sich im Strafraum gegen zwei Gegenspieler durch und schießt das Runde dann ins Eckige zum 2:2 Ausgleich. Dann die 54.Minute und abermals kommt ein langer Ball in die Spitze, aber zuerst verpasst Mario Höse das Leder und dann bringt der hinter ihm stehende Jörg Steiner den Ball nicht unter Kontrolle. Das Pratauer Fußballvolk dachte nun ist man am Drücker um diese Partie gegen auf Zeit spielende Trebitzer noch zu drehen. Bis zur 57.Minute hatte man diese Hoffnung und dann kam ein langer Pass auf Andreas Meene und dieser fackelt nicht lang und versenkt die Kugel im Netz zur erneuten Führung für die SG. Pratau musste nun kommen verstand es aner nicht die richtigen Mittel zum Erfolg zu finden und Trebitz (?),die hatten mal wieder viel Zeit. Nach einem Konter der Tebitzer bis in den BLAU-ROT Strafraum war Denny Schenk der in der 71.Minute den knappen Rückstand hielt. Dem Treffer zum 2:4 ging ein Fehler von Stefan Jahns an der Mittelinie vorraus und plötzlich waren zwei Trebitzer auf dem Weg zum Pratauer Tor. Ein Querpass auf Mathias Burkhardt der zum 2:4 einnetzte war dann wohl die Entscheidung, da half auch das ganze protestieren unserer Spieler auf Abseits nichts. Der Teffer zum 2:4 nach 75 Minuten wurde vom (immer schlechter werdenden) Schiedsrichter K. Peuker anerkannt. Doch es war noch eine viertel Stunde zu spielen und drei Minuten nach dem Teffer brachte Mario Höse unsere Elf nochmal heran. Bereits im 16er kommt der Ball zu Höschen und der schießt ihn direkt zum 3:4 in der 78.Spielminute in die Maschen. Der erneute Anschlußtreffer konnte aber auf Seiten unserer BLAU-ROT-Kicker keine zusätzlichen kräfte freimachen um hier das Spiel noch mal spannend zu machen und auf Trebitzer Seite hatte man immer mehr Zeit um das Spiel hier zu verschleppen ohne das Schiedsrichter Peuker da einschritt. In der 81.Minute dann die endgültige Entscheidung zu Gunsten unserer Gäste. Ein schneller Konter über die rechte Seite geführt von Andreas Meene dieser geht an Marcel Schmidt vorbei und schießt den Ball zum 3:5 ins lange Eck. Auch der nächste Aufreger lag auf seiten der Gäste. In der 90.Minute sah Florian Müller wegen groben Foulspiels an Christoph Keil die rote Karte. Der Bericht begann mit einer Pratauer Möglichkeit und so soll er dann auch damit enden. Marcel Schmidt geht mit dem Ball am Fuß durchs Mittelfeld spielt ihn dann in die Spitze zu Steven Schmidt, doch dessen Schuß geht am Tor vorbei und dann war die Partie zu Ende.
Trebitz: Nach vielen Rückschlägen in der noch jungen Saison wollten wir zeigen, dass wir besser spielen können als in den vergangenen Spielen. Dass es in diesem "Kellerduell" nicht leicht werden wird, war allen klar. Im Gegensatz zu einigen anderen Spielen sah man an diesem Tag aber bei allen, um was es geht. Von Beginn an zeigte unsere Mannschaft eine engagierte, motivierte und konzentrierte Leistung. Wir setzten die ersten Akzente und gingen in der 5. Min. in Führung. Nach Ballgewinn von E. Heede steckte dieser auf rechts durch, A. Meene brachte eine Flanke punktgenau zu E. Franzel, dessen Kopfball ging an die Latte und im Nachschuss traf E. Franzel doch noch... 14. Min. Konter in Überzahl und K. Bittag lupft den Ball mit links über den herauslaufenden Torwart. 20. Min. Freistoss Pratau. Der Ball kommt in den 16er, dort agieren wir nicht entschlossen genug und kassieren das 2:1. Wir hatten noch 2-3 gute Möglichkeiten, aber ein weiteres Tor sollte in der 1. Hz. nicht mehr fallen. Zur Halbzeit wussten alle, dass hier was drin ist und wir nur konzentriert weiter spielen müssen und vor allem an uns glauben müssen. 50. Min. Ecke Pratau. Wir erobern den 2. Ball, spielen einen guten Konter über halblinks, aber F. Müller scheitert am Pratauer Schlussmann. 53. Min. Wir klären den Ball schlecht, Pratau spielt einen guten Diagonalball auf rechts, J. Steiner spielt 3 Mann im Straufraum aus und vollstreckt zum 2:2. 57. Min. K. Bittag spielt einen langen Ball auf A. Meene, dieser kommt etwas glücklich an den Ball, setzt seine Schnelligkeit ein und vollendet gekonnt mit links zum 3:2. 75. Min. E. Heede erobert den Ball, spielt geschickt auf A. Meene, der legt den Ball ab auf M. Burkhardt 4:2. 78. Min. Pratau ist in Ballbesitz, wir agieren zu passiv und kassieren das 4:3. 81. Min. F. Müller spielt den Ball in den Lauf von A. Meene und der erzielt im Alleingang sein 2.Tor 5:3. 89. Min. F. Müller muss mit gelb-rot den Platz verlassen. Fazit: Eine starke Mannschaftsleistung mit einem verdienten Sieger, obwohl wir noch einige Chancen haben liegen lassen. Jetzt sollte die Mannschaft wieder neuen Mut schöpfen, in Annaburg ein vernünftiges Spiel abliefern und zu Hause im nächsten Punktspiel gegen Annaburg den nächsten Dreier einfahren. Mit der Leistung ist viel drin in dieser Liga, also seid alle erfolgshungrig und glaubt an euch.

SV Turbine Zschornewitz - SG Blau-Weiß Klieken 2:3
Zschornewitz: Während sich die Kliekener mit diesem Sieg beim Aufsteiger in gesicherte Regionen schoben, hängt Turbine weiter auf einem Abstiegsplatz fest. Reichhaltige Fussballkost wurde den 100 Fans im Sportzentrum zwischen der 18.und 28. Minute geboten. Karsten Niesar traf zum 0:1, erzielte damit zugleich den 20.Saisontreffer für Blau Weiss Klieken. Toni Hanslik gelang nur wenig später (21.) der Ausgleich, nachdem sich der Turbine Kapitän in eine Offensiv-Aktion eingeklinkt hatte. Die Gäste waren um eine Antwort nicht verlegen und holten sich über Kevin Kählitz die Führung zurück. In Turbine's Problemzeit nach der Pause rauschte das 1:3 von Thomas Berger und zugleich so etwas wie die gefühlte Vorentscheidung. Klieken mehr in Bewegung und mit einem Plus an Freiräumen. Der SV hielt so gut es ging dagegen, Chris Werner schaffte 10 Minuten vor dem Abpfiff den Anschluss zum 2:3.Ein Punkt sollte in der verbleibenden Restzeit noch her, allerdings mühten sich die Einheimischen vergebens.
Klieken: hier herrscht noch Funkstille

SV Germania 08 Roßlau - SV Allemannia 08 Jessen 2:1
Roßlau: ....der Genießer lehnt sich erst einmal zurück schweigt sich aus
Jessen: Wir haben den 9. Spieltag der LKL 5 absolviert und unsere Mannschaft war zu Gast in Roßlau! Germania Roßlau konnte bis jetzt noch keinen Heimsieg einfahren. Unsere erste Männermannschaft war wieder vom Verletzungspech verfolgt und die Trainer mussten die schwere Aufgabe lösen. Jessen ließ zu nächst den Gegner laufen und die erste größere Aktion war in der 8.Spielminute Freistoßsituation für Jessen Maik Weimann legt den Ball auf Patrick Bachmann ab dieser trifft aber genau in die Mauer. Jessen zeigte in den ersten 10 Minuten keine gute Leistung, immer wieder Ballverluste und so ergaben sich immer wieder Chancen für die Gastgeber so auch in der 14. Minute nach einer langen herein Gabe von Danny Mergenthaler verwandelt Florian Mau den Ball zum 1:0 für die Germania. Langsam kam auch bei den mitgereisten Fans die Unruhe auf, immer wieder riefen einige Fans ihren Spielern zu „Aufwachen“. Aber daraus wurde nichts. Es spielte nur noch Roßlau eine groß Chance nach der anderen immer wieder waren schöne Spielzüge der Mannschaft zusehen und Jessen ließ sich weitere 20 Minuten vorführen. In der 39. Spielminute trifft Peter Handrich mit einem Distanzschuss zur Hoch verdienten 2:0 Führung. In der 42. Minute bekommt Thomas Maler den Ball auf außen zugespielt und probiert es mit einem Distanzschuss, verfehlt aber das Tor! In der 45. Spielminute wieder eine groß Chance für Germania Roßlau die unsere Abwehr vollkommen Vorführte. Ein guter Schuss von Jan Schöbe konnte nicht verwandelt werden da Patrick Bachmann auf der Linie klärte. Man muss ganz klar sagen das in der 1.Halbzeit sogar ein Klassenunterschied zusehen war Jessen glänzte nur mit Sinnlosen Ballverlusten. Unser Trainergespann war sichtlich mitgenommen und Absolut unzufrieden mit der gezeigten Leistung unsere Allemannia. Aber unser Trainergespann konnte seine Schützlinge wach rütteln und so ergab sich auch gleich in der 46.Minute die erste Freistoßsituation für Jessen, Alex Engelmann schnappt sich den Ball und verwandelt diesen zum 2:1. Eine Minute später wieder Jessen im Angriff Thomas Maler geht über rechts flankt den Ball auf Matthias Friedrich dieser trifft den Ball aber nicht richtig. Jessen spielte nun besser zusammen es waren jetzt schöne Laufwege zusehen und die Moral in der Mannschaft stimmte auch. Jessen machte immer wieder Druck und so ergab sich in der 70. Spielminute wieder eine Großchance für Jessen. Thomas Maler geht über rechts flankt auf den einlaufenden Matthias Friedrich dieser verfehlt aber nur ganz knapp das Tor mit den Kopf. In der 70.Spielminute gab es eine doppelt Einwechslung Marcel Freydank und Marcus Fritzsche kamen ins Spiel. Die beiden brachten nochmal frischen Aufwind in die Mannschaft aber keine ihrer Chancen konnte genutzt werden und das Spiel endete nach 90 Minuten 2:1!

SV Grün-Weiß Annaburg - SV Mildensee 1915 1:0
Annaburg: hier ist noch Feiertagsstille
Mildensee: Der 9. Punktspieltag brachte uns die weiteste Auswärtsfahrt nach Annaburg. Eine schwache Annaburger Mannschaft schockte gleich in der 2.Minute unsere mit 3 Spielen in Folge ohne Niederlage selbstbewußt angereiste Mannschaft mit einem Rückstand. Eigentlich zu unserem Vorteil müsste man meinen, dezimierte sich Annaburg in der 30.Minute nach einer Beleidigung gegen Sebastian Lehnert selbst. Diese personelle Überzahl konnte man jedoch nicht ummünzen, obwohl man sich im Laufe der gesamten Spielzeit ein klares Chancenplus und ein hohen Ballbesitzanteil erarbeiten konnte. Somit stand nach 90.Minuten leider eine unnötige Niederlage zu Buche, wobei die Zielvorgabe von Trainer Karsten Kuschel mindestens ein Remis war. Fazit: Eine schöne Busfahrt nach Annaburg, die ausgerechnet bei der derzeitig angespannten Personaldecke (Wehner, Heim, Skrzypiec verletzt) auch noch mit dem Verlust von Marius Götsch (gelb/rot) endete. So müssen wir nun die kommenden schweren Spiele, gerade Zuhause, versuchen positiv zu unseren Gunsten zu gestalten.

Sonntag 30.10.2011
SV Glück Auf Möhlau - VfB Gräfenhainichen 0:3
Möhlau: Bei besten äußeren Bedingungen konnte sich Möhlaus Finanzchef Raik Friedrich über eine Rekordeinnahme von 305 zahlenden Zuschauern freuen. Auch wenn der Heimelf kein Punktgewinn gelang, entschädigte die gute Stadionatmosphäre für einiges. Der Gast, erstmals seit der Saison 1974/1975 im Möhlauer Sportforum im Punktekampf antretend, bestimmte weitgehend die über 90 Minuten äußerst fair geführte Partie. Glück Auf tauchte nur selten vor dem Gehäuse des VfB auf und hatte Pech, dass ein Treffer von Stephan Wendt die Anerkennung verwehrt blieb. Strittig in dieser Szene blieb, ob Rene Wiesegart den Ball zuvor schon sicher unter Kontrolle gebracht hatte oder nicht. Fast im Gegenzug traf Aron Scheffler nach Vorarbeit von Oliver Pannier gegen die aufgerückte Möhlauer (31.). Als David Hartling bereits drei Minuten nach Wiederanpfiff erhöhen konnte, war die Partie schon entschieden. Gräfenhainichen verwaltete das Ergebnis und traf in der 78. Minute durch den eingewechselten Georg Engelhardt. Die um einiges jüngere Heimelf zahlte Lehrgeld und wird es mehr als schwer haben, sich von einem Abstiegsplatz zu lösen. Es bleibt Coach Raik Klinowsky nur übrig, den Leistungsabstand zu den angestammten Landesklasseteams zu verringern und so vielleicht noch für die ein oder andere Überraschung in der laufenden Saison zu sorgen. Kopf hoch Jungs, es geht immer weiter.
VfB: siehe Statistik

SV Einheit Wittenberg - FC Grün-Weiß Piesteritz II 1:2
Einheit: Von allen lange erwartet stieg das erste Stadtderby am Sonntag gegen Grün Weiß Piesteritz II. Die Hausherren konnten wie schon in den letzten Wochen nicht in Bestbesetzung auflaufen. Ohne großes Abtasten ging es für beide Mannschaften gleich zur Sache. Grün Weiß hatte so bereits in der 3. Minute die erste Chance. Aber der trotz Erkältung spielende Schlussmann David Becker hält den Ball. So auch in der 6. Minute einen Schuss aus 20 m. Dann das erste Mal Einheit. In der 12. Minute ist Armin Schmidt durch, aber der Piesteritzer Torwart ist draußen und kann klären. In der 20. Minute dann eine Flanke von Heiko Hoffmann. Die Piesteritzer Abwehr kann aber zur Ecke klären. In der 30. Minute noch einmal die Gäste aus dem Volkspark. Nach einem unnötigen Ballverlust wird aus 25 m geschossen. Der Ball geht aber über das Tor. Viel passiert nicht mehr in der ersten Halbzeit. Man merkte aber dass die Gästeabwehr nicht die sicherste war. Wenn man konzentrierter nach vorn spielte hatten Sie so Ihre Probleme. In der zweiten Halbzeit setzte Einheit das erste Zeichen. Nach Flanke Heiko Hoffmann von links verlängerte Rene Fischer auf Sören Kampfhenkel. Dessen Schuss aus fast zentraler Position und ca. 15 m Entfernung geht rechts am Tor vorbei. In der 58.Minute dann das 0:1 aus Sicht der Gastgeber. Nach einem Eckball wird Martin Thauer vom Gegenspieler Christian Zentgraf runter gedrückt und erzielt so per Kop das Tor. Jammern hilft aber nicht. Einheit nun um den Ausgleich bemüht. Eine Minute nach dem Führungstor der Gäste ein Kopfball von Stephan Schlegel. Doch dieser ist zu ungenau und damit kein Problem für den Torhüter. In der 67. Minute trifft Sören Kampfhenkel freistehend den Ball nicht voll. Bisher war dies die größte Chance für Einheit. 76 Minuten sind gespielt, als der eingewechselte Udo Lindner sich links durchsetzt und zur Grundlinie startet. Sein uneigennütziger Querpass auf Rene Fischer bringt das 1:1. Rene hat keine Mühe diesen Pass aus 5 Metern über die Linie zu drücken. Einheit will nun mehr. Udo Lindner trifft in der 80. Minute den Ball nicht richtig. Dann die 88. Minute. Nach einem Missverständnis geht ein Piesteritzer auf und davon. Martin Thauer kann folgen. Aber an statt den Spieler nach außen abzudrängen entscheidet er sich zur Grätsche und trifft den Ball nicht. Den fälligen Elfmeter verwandelt Maik Trollmann zur 1:2 Führung und gleichzeitigem Endstand für die Gäste. Fazit: Insgesamt gesehen ein verdienter, wenn auch glücklicher Erfolg der Gäste. Spielerisch waren die Gäste besser. Einheit hielt kämpferisch dagegen. Deshalb wäre auch ein Unentschieden nicht unverdient gewesen. Nächste Woche geht es nach Mildensee zum Aufsteiger. Wenn sich alle so rein hängen wie in den letzten Wochen, sollte man dort bestehen können und drei Punkte mitnehmen.
Piesteritz: leider noch nichts, wir warten weiter

ASG Vorwärts Dessau - SG 1948 Reppichau 3:2
Vorwärts: Obwohl unsere ASG als Außenseiter in diese Partie ging, war von abwartender oder defensiver Taktisch nichts zu spüren - ganz im Gegenteil. Vorwärts begann wie die Feuerwehr und wurde bereits in der 5. Minute für ihren Mut belohnt. Nach einer mustergültigen Freistoßhereingabe von E. Strokosch köpfte G. Böckelmann die in Führung. Und es ging genauso offensiv weiter. Sofort nach dem Wiederanpfiff hat wiederum G. Böckelmann das 2:0 auf den Fuß und nach einer Viertelstunde hätte es bereits 3:0 oder 4:0 stehen können. So traf ein angeschlagener aber unglaublich motivierter J. Neumann zweimal per Freistoß den Pfosten oder scheiterte am Reppichauer Schlussmann. Erst nach 24 Minuten gab es das erste Lebenszeichen von unseren Gästen, die bis dahin überhaupt nicht ins Spiel fanden. Nach einem Freistoß war ASG-Keeper S. Befort blitzschnell am Boden und konnte den Ausgleich verhindern. Ein weiterer SGR-Freistoß wurde zehn Minuten später erneut eine sichere Beute unseres Torhüters. Die letzte Chance in der 1. Halbzeit hatte die ASG durch J. Neumann, doch dieser hob den Ball über den Gästekeeper, aber auch über das Tor. Mit viel Applaus wurde die Mannschaft in die Halbzeit verabschiedet. Vor 237 begeisternden Zuschauern ging es in der zweiten Hälfte genauso weiter. Mit viel Einsatz kämpfte unsere Mannschaft auch in der zweiten Hälfte um jeden Ball. Chancen blieben zunächst Mangelware aber in der 56. Minute startete J. Neumann wieder eines seiner bekannten Alleingänge und traf in der 56. Minute zum viel umjubelten 2:0. Der Ball wäre wohl vorbeigegangen, aber R. Fräßdorf fälschte den Ball ab. So langsam erkannten auch unsere Gäste, dass die bis dahin gezeigte Leistung nicht reichen würde um heute erfolgreich zu sein. Nach einer Stunde kamen die Reppichauer etwas besser ins Spiel und sofort wurde es gefährlich. Nachdem S. Befort nach einer Stunde einen Freistoß noch parieren konnte, war er eine Minute später bei einem Schuss von M. Ecke an den Innenpfosten machtlos. Dieser Anschlusstreffer verunsicherte unsere Elf kurzzeitig und der Favorit nutzte diese Phase geschickt aus. In der 67. Minute stand S. Befort zu weit vor dem Tor als ein Ball unglücklich vor ihm aufsprang. Der eingewechselte J. Bönecke erkannte dies und hob den Ball ins Tor. Der Rettungsversuch von P. Westendorf blieb erfolglos. Doch diesen Ausgleichstreffer feierten unsere Gäste zu lange, während unsere ASG eine tolle Moral bewies und sofort wieder das SGR-Reppichau. Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff leistete sich der Reppichauer Keeper nach einer Rückgabe zu ihm einen schweren Patzer. Auf diesen spekulierte G. Böckelmann und köpfte zur erneuten Führung ein. Damit war die Moral unserer Gäste gebrochen. Diese spielten zwar nach vorne, fanden aber keine geeigneten Mittel mehr. Unsere Mannschaft ließ es nun etwas ruhiger angehen, spielte aber ebenfalls offensiv und hatte weiterhin mehr vom Spiel.So hatte J. Neumann und E. Strokosch noch mehrere Chancen zum Ausbau der Führung. Am Ende stand ein in allen Belangen hochverdienter Sieg 3:2 Sieg zu Buche, welchen Fans und Spieler ausgiebig feierten. Heute sah man eindrucksvoll, was man mit mannschaftlicher Geschlossenheit und Kämpferherz erreichen kann - egal wie schwierig die personelle Situation derzeit auch ist. Mit der heutigen Leistung braucht man sich auch nächsten Samstag bei Allemannia Jessen nicht verstecken.
Reppichau: ... hat die Niederlage im Derby scheinbar noch nicht verdaut


Quelle:Homepage der Vereine