Hier äußern sich die Vereine zum 10. Spieltag
Dietmar Bebber, 07.11.2011
SV Allemannia 08 Jessen - ASG Vorwärts Dessau 2:0
Jessen: Wir haben den 10. Spieltag in der Landesklasse 5 absolviert. Unsere Gäste konnten in ihrem letzten Heimspiel einen Sieg gegen Aufsteiger und Geheimfavorit Reppichau und die damit verbundenen 3Punkte einfahren. Dem entsprechend motiviert waren die Gäste auch. Unsere Allemannia dagegen hatte auch wieder in diesem Spiel viele personelle Probleme, die es zu lösen galt. Jessen machte von Anfang an Druck und so ergab sich auch gleich die erste große Chance in der 3. Minute. Enrico Bahr läuft super über links, spielt in den Strafraum zu dem einlaufenden Steffen Ullmann, dieser verfehlt aber das Tor. In der 10. Spielminute bekommt Matthias Friedrich nach einem Fehlpass unserer Gäste den Ball kurz vor dem gegnerischen Strafraum, scheitert aber am Torwart. Aus dieser Möglichkeit gab es auch gleich die erste große Chance für die ASG - eine Kontermöglichkeit von Jeffrey Neumann - dieser zieht vorm Strafraum ab, der Ball kommt gefährlich auf unser Tor, doch Fabian Köhler pariert den Ball super. In der 20. Spielminute gab es dann eine super Kontermöglichkeit für unsere Allemannia - Philipp Schumann läuft in die gegnerische Abwehr, Jessen ist in Überzahl, Matthias Lossin bekommt den Ball zugespielt, bekommt diesen aber nicht unter Kontrolle. Gleich eine Minute später gab es wieder einen schönen Angriff von unserer Allemannia - Patrick Bachmann spielt einen sehr guten Pass auf Matthias Friedrich, dieser gibt gleich auf Alex Engelmann ab, welcher dann aber leider knapp das Tor verfehlt! Was Jessen in den ersten 30 Minuten zusammen spielte war einfach nur super, es gab schöne Laufwege zu sehen, es wurde um jeden Ball gekämpft und die Abwehr stand auch super! In der 31. Spielminute spielt Enrico Bahr den Ball auf Benjamin Philipp, dieser flankt auf Matthias Friedrich und da ist das längst verdiente 1:0 für unsere Allemannia. In der 43. Minute haben unsere Gäste aus Dessau noch eine gefährliche Freistoßsituation, aber auch diesen Ball hält Fabian Köhler überragend. Nach 45 Minuten wird die erste Halbzeit abgepfiffen und Jessen führt hoch verdient 1:0 zur Pause. Die Seiten wurden gewechselt! Jessen macht weiterhin Druck und man merkte der Mannschaft an, dass sie sich die Führung auf keinen Fall mehr nehmen lassen wollte! In der 53. Minute zeigte Patrick Bachmann mal wieder seine Klasse - ein perfektes Zuspiel auf den einlaufenden Benjamin Philipp, dieser gibt den Ball wieder zurück auf Patrick Bachmann, welcher seine super Leistung mit einem Tor zum 2:0 krönt. Wer dachte, dass die Schwarz Weißen sich damit zufrieden geben würde, irrte sich. Jessen macht immer weiter Druck, Alex Engelmann flankt auf den einlaufenden Philipp Schumann, dieser verfehlt aber nur knapp das Tor. Unsere Allemannia machte ein super Spiel und hatte noch mehrere ansehnliche Chancen. Es machte einfach Spaß, dieser Mannschaft beim Spielen zu zuschauen. In der 83. Minute gab es noch einmal eine große Möglichkeit für unsere Mannschaft - Enrico Bahr setzt sich super über links durch und schießt auf das Tor, aber der TW Sergej Befort kann den Ball noch aus der Ecke kratzen. Jessen hat eine super geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt und geht nach 90. Minuten als verdienter Sieger vom Platz
Dessau: Leider konnte unsere ASG Vorwärts Dessau nicht an die tolle Leistung vom letzten Sonntag anknüpfen und unterlag nicht unverdient mit 0:2 beim SV Allemannia Jessen. Die erste Chance im Spiel hatte unser Gastgeber bereits nach drei Minuten - sieben Minuten später die Nächste, doch unser Torwart war auf dem Posten. Im Gegenzug hätte unsere Elf dieses Auslassen fast bestraft, doch auch J. Neumann scheiterte am Schlussmann. Danach konnte unsere ASG zwar mit den Jessener gut mithalten, agierte aber viel zu pomadig. Ein Offensivspiel fand fast gar nicht statt. Chancen hatte danach nur die Allemannia. Jedoch scheiterte diese an unserem Keeper S. Befort oder die Schüsse wurden abgeblockt. So war die Führung nach einer halben Stunde durch M. Friedrich nicht unverdient. Danach wachte unsere Mannschaft endlich auf und fand über die Flügel ein geeignetes Mittel um die Gastgeber in Verlegenheit zu bringen. Dieses wurde leider über die gesamte Spielzeit betrachtet, jedoch viel zu selten genutzt. So flankte P. Westendorf kurz nach dem Führungstreffer auf D. Meyer, der von kurz vor der Torauslinie leider nur das Außennetz traf. Etwas später zog der Kapitän aus dem Rückraum ab, aber Allemannia-Keeper F. Köhler reagierte prächtig. Auch die letzte Chance in der ersten Hälfte hatte unsere Mannschaft, aber auch E. Strokosch scheiterte mit seinem Freistoß am Keeper. Die zweite Halbzeit war ein Spiegelbild der Ersten. Optisch war unsere Mannschaft nicht unterlegen, jedoch fehlte die Effektivität. In der 53. Minute verlor unsere Mannschaft im Vorwärtsgang den Ball und lief in einen Konter, welchen P. Bachmann zum 2:0 nutzte. Unsere Mannschaft hatte nun nichts mehr zu verlieren und spielte offensiver ohne jedoch ernsthaft Torgefahr verbreiten zu können. Jessen hatte jedoch auch bis zum Schlusspfiff die besseren Chancen. Die beste Chance zum Anschluss vergab J. Neumann per Freistoß, der knapp am Tor vorbei strich. Weiterhin übersah Schiedsrichter Chr. Bäck ein klares Foulspiel an D. Meyer im Strafraum. In der 84. Minute verhinderte S. Befort mit einer Glanzparade eine höhere Niederlage. Neuzugang A. Trebs gab in der 2. Halbzeit sein Landesklasse-Debüt. Im Endeffekt geht die Niederlage in Ordnung, da viel zu wenig für das Offensivspiel getan wurde und das erfolgversprechende Flügelspiel kaum praktiziert wurde.
SG 1948 Reppichau - SV Glück Auf Möhlau 5:1
Reppichau: Die SG Reppichau gewann das Heimspiel am 05.11.2011 gegen den SV Glück Auf Möhlau verdient mit 5:1. Nach schwachen Start und etwas Glück hatte die Mannschaft von Trainer Andreas Wolf ab der 15. Spielminute alles im Griff. In der 5. Minute müssen die Gäste jedoch in Führung gehen. Nach einer Flanke verfehlte ein freistehender Möhlauer Angreifer das Tor meilenweit. Dann wachte unsere Mannschaft nach und nach auf. Nach 20 gespielten Minuten scheiterte Marcel Lorch nach Zuspiel von Nico Deistler am Torwart. Dieser machte es wenige Momente später besser und köpfte einen Ball den die Gäste nicht aus dem eigenen Strafraum klären konnten zur Führung ins Tor. Kurz darauf bediente Norman Walla Nico Deistler. Dieser schob den Ball in die lange Ecke und erhöhte die Führung auf 2:0. Die Möhlauer beschränkten sich nur auf das Verteidigen. So blieben viele Reppichauer Angriffe in der Abwehr der Gäste hängen. Nico Frauendorf erhöhte nach Zuspiel von Marcel Lorch in der 38. Spielminute auf 3:0. Kurz vor der Pause köpfte Norman Walla am Tor vorbei. In der Halbzeitpause machte unser Trainer der Mannschaft klar nicht zu nachlässig mit der Führung umzugehen. Dies nahmen sich die Spieler zu herzen. In den ersten 20 Minuten nach der Pause passierte jedoch nicht viel auf dem Platz. Erst Mitte des zweiten Durchgangs mit einem direkt verwandelten Freistoß von Nico Frauendorf zum 4:0 kam wieder Fahrt ins Spiel. In der 84. Spielminute kam Möhlau durch einen indirekten Freistoß aus 5 Metern zum 4:1. Florian Keil erhöhte nach schöner Einzelleistung mit dem Schlusspfiff auf 5:1. SGR-Keeper Fabian Becker erlebte einen ruhigen Nachmittag im Reppichauer Waldstadion. Der Möhlauer Kenneth Gottschling und unser Spieler Maik Georgius verletzten sich in diesem Spiel schwer. Beiden wünschen wir gute Besserung und baldige Genesung.
Möhlau: Die Gäste leisteten sich fünfzehn schwache Minuten in der ersten Halbzeit und wurden in diesem Zeitraum mit drei Treffern bestraft. Marcel Lorch (26.), Nico Deistler (30.) und Nico Frauendorf (38.) waren die Torschützen für die SG. Zuvor verpasste es Glück Auf selbst in Führung zu gehen. Erst nutzte Stephan Wendt im Strafraum eine Zuspiel von Oskar Burmeister nicht (12.), danach versiebte Kenneth Gottschling eine Hereingabe von Christian Wirkner (14.) völlig freistehend aus fünf Metern Torentfernung. Kenneth verletzte sich fünfzehn Minuten später am Knie so schwer, dass erneut der Krankenwagen beansprucht werden musste. Das Verletzungspech bleibt unserer Mannschaft also weiter treu. Gute Besserung! Im zweiten Spielabschnitt konnte Glück Auf dann das Spiel offener gestalten. Zwar musste ein unhaltbarer Freistoßtreffer von Frauendorf (73.) hingenommen werden, doch Burmeister gelang wenigsten noch der Ehrentreffer (84.). Den verdienten Sieg der routinierten Hausherren rundete eine Treffer von Florian Keil nach einer strittigen Abseitssituation ab.
VfB Gräfenhainichen - SV Friedersdorf 1920 0:1
Gräfenhainichen: siehe Statistik
Friedersdorf: Am 10.Spieltag kam es zum Spitzenspiel der Landesklasse 5, VfB Gräfenhainichen gegen SV Friedersdorf. 220 Zuschauer waren auf dieses Duell zwischen dem Tabellen Ersten und Zweiten gespannt. Das Spiel begann mit viel Tempo. Schon in der vierten Minute hatte der SVF die erste Ecke, sie brachte aber nichts ein. Beim Gegenzug des VfB konnte Philipp Anton im letzten Moment ins Aus klären und nur eine Minute später, verspringt dem freigespielten Zern der Ball im Gräfenhainicher Strafraum und verzieht dadurch. In der nächsten Szene verliert Martin Schulz den Ball in der Vorwärtsbewegung. Gräfenhainichen schaltet sofort auf Angriff um. Unsere Abwehr lässt eine Flanke von der rechten Seite zu und der völlig freistehende Oliver Pannier köpft, zum Glück für den SVF, übers Tor(7.).Danach verflacht das Spiel. Der VfB zieht sich geschickt zurück und wartet auf Konterchancen. Zahlreiche Fehlpässe im Mittelfeld liesen einfach kein Spielfluß beim SVF zu Stande kommen. So lebte das Spiel von Einzelaktion auf beiden Seiten. Erst zum Ende der ersten Halbzeit kamen beide Teams wieder zu guten Tormöglichkeiten. Marcell Siedler legt einen Freistoß kurz auf Robin Zern. Den Schuss kann Torwart Rene Wiesegart nur prallen lassen, so kommt das Leder zu Ronny Telle und der verzieht freistehend (45.). In der Nachspielzeit noch einmal Ecke für den VfB. Nach ein wenig Verwirrung in unserer Abwehr kann schließlich Florian Braun mit einem Befreiungsschlag die Situation bereinigen (47.). Mit einem 0:0 ging es dann in die Pause. In der 2.Halbzeit gehörten dem SVF die ersten 10 Minuten, aber zählbares Sprang nicht heraus. Danach bekam der VfB immer mehr Spielanteile und Mario Karalus musste einige brenzliche Situationen meistern. In dieser Phase wurde das Spiel härter. Fouls auf beiden Seiten liesen einfach kein schönes Spitzenspiel zustande kommen. So dauerte es bis 75. Minute bevor der SVF durch zwei aufeinander folgende Ecken mal wieder richtig Gefahr in den VfB –Strafraum brachte. In der 76.Minute passierte es dann. Marcell Siedler spielt Ronny Telle an, der verlängert auf Robin Zern und er bekommt endlich den Ball über die Torlinie (1:0; 76.). Jetzt machte Gräfenhainichen auf und endlich entwickelt sich ein Spitzenspiel. In der 85.Minute hätte Siedler nach einem tollen Solo das 2:0 erzielen müssen, doch das Schüßchen kann Wiesegart halten. Die Nachspielzeit wurde noch mal richtig hektisch. Christian Grunert läuft alleine auf den Torwart zu. Anstatt zu schießen schlägt er noch einen Haken im Strafraum und kommt nach einer Berührung mit Wiesegart zu Fall. Die Friedersdorfer forderten einen Elfmeter. Schiri Roland Leps lässt aber weiter spielen. Nach einer Flanke von Schulz hatte der freistehende Siedler erneut die Möglichkeit zu erhöhen, aber der Abschluss ist zu unplatziert. Die letzte Chance des Spiels hatte der VfB. Karalus konnte aber klären und so pfeift der Schiri beim Stand von 1:0 für den SVF ab.
Trainerstimmen nach dem Spiel:
Lutz Jacobi : „Ich habe mehr von Friedersdorf erwartet. Es gab wenige Torchancen im Spiel und durch das glückliche Tor von Zern mussten wir aufmachen. Dadurch hatte Friedersdorf zum Schluss einige Chancen. Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen.“
Send Tahirovic : „ Es war ein wichtiger 1:0 Sieg für uns.“
SG Blau-Weiß Klieken - SV Blau-Rot Pratau 2:1
Klieken: kann gegen den SV Blau Rot Pratau doch noch gewinnen. Nach dem die Blau Weißen in den letzten Begegnungen immer das Nachsehen hatte, konnten Sie am Samstag endlich mal den Platz als Sieger verlassen. In einer insgesamt schwachen Begegnung war der Erfolg der Gastgeber etwas glücklich, aber am Ende doch verdient. Die Bau Weißen knüpften von Beginn an die guten Leistungen der letzten Spiele an, und ließen Ball und Gegner laufen. So hatte Thomas Berger schon in der 7. Minute die große Chance zur Führung, doch allein vor dem Torwart schob er den Ball am Kasten vorbei. Sein Mitspieler Kevin Kählitz machte es fünf Minuten später nicht besser, als er in guter Position am gegnerischen Torwart scheiterte. So mussten die Zuschauer bis zur 22. Minute warten, ehe Ronny Beiche mit herrlichem Kopfball die längs überfällige Führung erzielte. Nach etwa einer halben Stunde schaltete Klieken ein Gang zurück, ließ die Gäste kommen und verlor immer mehr den Spielfaden. Pratau witterte Morgenluft und tauchte in er 32. Minute das erste Mal gefährlich vor dem Kliekener Tor auf. Die Blau Weißen bettelten um den Ausgleich, den dann auch prompt Jörg Steiner in der 37. Minute erzielte. In Hälfte zwei waren es zunächst wieder die Hausherren die die Akzente auf den Rasen setzten. Lohn der Bemühungen war das 2:1 in der 60. Minute, das wiederrum der agile Ronny Beiche per Kopfball erzielte. In der 72. Minute hätte der gleiche Spieler alles klar machen können, doch sein Kopfball ging um Zentimeter daneben. Die vergebene Kliekener Großchance war der große Weckruf für die Blau-Roten Gäste. Kapitän Stefan Hinkelmann war jetzt der Dreh und Angelpunkt der Pratauer, der seine Mitspieler immer wieder nach vorn trieb. Klieken stellte das Fußball spielen fast komplett ein, und ließ sich immer mehr in die eigene Hälfte drängen. Am Ende war es aber das fehlende Glück oder die fehlende Kaltschnäuzigkeit vor dem Kliekener Tor, die einem durchaus verdienten Punktgewinn der Pratauer im Wege stand. So hatten die Gäste in Minute 74. , 76. und 81. die großen Chancen zum Ausgleich, doch gingen alle Schüsse bzw. Kopfbälle neben das Tor. Thomas Berger hatte fünf Minuten vor Ultimo die letzte Chance im Spiel, doch der gute Pratauer Schlussmann Michael Jasinski konnte mit großer Parade klären. Als der gute Schiri Andreas Schade aus Annaburg nach 90 Minuten abpfiff, war es für Klieken der dritte Erfolg in Folge.
Pratau: Ops, was ist denn hier passiert. Hat „fchen“ etwa Urlaub?
SG 1919 Trebitz - SV Grün-Weiß Annaburg 3:3
Trebitz: Nach den Siegen am letzten Wochenende, waren wir natürlich bestrebt die nächsten Punkte einzufahren. Dass es gegen gute Annaburger nicht leicht wird war uns klar, zumal sich Annaburg aufgrund der Niederlage im Pokal einiges vorgenommen hat. Bei herrlichem Herbstwetter kamen wir ganz gut ins Spiel und hatten gleich zu Beginn zwei gute Aktionen über M. Roscher, doch im Abschluss blieben wir eher ungefährlich. Annaburg stand tief und spielte sehr diszipliniert. Uns fiel kaum was ein und so übernahm der Gegner mehr und mehr das Spiel. Folgerichtig kam es in der 25. Min. zum 0:1 nach Ballverlust im Mittelfeld und einem Stellungsfehler von Ch. Pflug. Kurz davor hatte Annaburg schon eine Chance liegen lassen. In der 38. Min. fiel nach einer Ecke und einem Torwartfehler das 0:2. Bei uns lief irgendwie nix richtig zusammen. Nun machten wir von Beginn mehr Druck und kämpften uns zurück ins Spiel, was in der 50. Min. mit dem 1:2 belohnt wurde. Nach einer Ecke von D. Hanke kam es zu einem Eigentor. In der 52. Min. musste D. Hanke mit gelb/rot vom Platz und in der 54. Min. erhöhte Annaburg auf 1:3. Wer nun dachte, dass es das war, wurde eines besseren belehrt. Mit allem Mut, einer ordentlichen Portion Kampf und einer beeindruckenden Moral erzielten wir in der 68. Min. und der 86. Min. durch 2 Treffer von E. Heede den im Endeffekt nicht unverdienten Ausgleich zum 3:3. Nach einer Ecke traf er mit rechts und der Ausgleich war ein Strafstoss nach Handspiel. Fazit: Gute und sehr beeindruckende Moral unserer Mannschaft mit 10 Mann so zurück zu kommen. Wenn wir es jetzt noch schaffen mal zwei Halbzeiten vernünftig zu Hause zu spielen, wären wir auf einem guten Weg. Nach zuletzt 3 Spielen ohne Niederlagen folgt am Samstag die schwere Auswärtsaufgabe in Einheit.
Annaburg: noch ohne Worte, warum eigentlich - Ein Punkt ist doch auch gut!
SV Mildensee 1915 - SV Einheit Wittenberg 1:4
Mildensee: inen super Start erwischten unsere Jungs im Heimspiel gegen Einheit Wittenberg und man führte schon nach 3 Minuten mit 1:0. Torschütze war der an diesem Tag stark aufspielende Alexander Tanz. In der Folgezeit erspielte man sich einige Feldvorteile und daraus resultierend auch Chancen, allerdings ohne die Führung weiter auszubauen. In der 25. Minute musste man dann den Ausgleich durch einen unglücklich abgefälschten Schuss hinnehmen. Dieses überraschende Gegentor sorgte für einen Bruch im Spiel und der Gegner bekam Aufwind. So kam es, dass man 6 Minuten später nicht nur den Ausgleich, sondern auch die Führung für Einheit Wittenberg zu verdauen hatte. Auch in der zweiten Halbzeit fand man keine Mittel um den Gegner in Gefahr zu bringen und zu allem Überfluss musste man auch noch zwei weitere Gegentore (65., 71. Minute) hinnehmen. Alles in allem ein verdienter Sieg für Wittenberg, der evtl. ein-zwei Tore zu hoch ausgefallen ist.
Wittenberg: Einheit wollte von Beginn an zeigen dass man gewillt ist auswärts weiterhin ungeschlagen zu bleiben und vom Aufsteiger aus Mildensee drei Punkte mitzunehmen. Gleich in der ersten Minute steht Rene Fischer nach Pass von Armin Schmidt allein vorm Torwart aus Mildensee. Rene kommt aber in Rücklage und so bekommt er keinen Druck mehr auf den Ball. Gehalten. In der dritten Minute das erste mal die Gastgeber. Keiner fühl sich für den Stürmer zuständig und so kann er von halblinks aus 10 m in das lange Eck vollenden. 1:0 für die Gastgeber. Kurzes durchschütteln und weiter geht es nach vorn. In der 15. Minute wieder Rene, doch der Torwart hält. Zwei Minuten später Martin Thauer. Auch diesmal ist der Torhüter der Gastgeber noch Sieger. In der 24. Minute dann das 1:1. Flanke von links von Michael Rebhan, Udo Lindner verlängert und Robert Günther zieht aus 25 m ab. Leicht abgefälscht landet der Ball im langen Eck. Heiko Hoffmann zieht in der 29. Minute aus 35 m ab, doch der Ball geht am Tor vorbei. Eine Minute später Freistoss von der linken Seite für Einheit. Armin Schmidt läuft an. Rene Fischer im Hechtflug, und so trifft er mit dem Kopf zum 1:2 für Einheit. 40 Minuten waren gespielt, als sich nach einer schönen Kombination Martin Thauer auf links bis zur Grundlinie durchsetzt. Seine Flanke landet hinter dem Tor. In der 43. Minute noch einmal ein Freistoss von Michael Rebhan aus der eigenen Hälfte. Der Ball segelt an allen vorbei bis zum fünf Meterraum der Hausherren. Armin Schmidt steht völlig frei, doch der Ball rutscht Ihm unten durch. Halbzeitfazit: Einheit hätte in der ersten Halbzeit schon alles klar machen können. Unverständlich das man manchmal sehr nervös wirkte. Zu Beginn der zweiten Halbzeit kontrollierte Einheit das Geschehen und zeigte jetzt warum man bisher 17 Punkte holte, ohne sich aber zunächst Chancen heraus zu arbeiten. Nach 62 Minuten dann zunächst der eingewechselte Manuel Kühnl. Sein Schuss aus 16 m landet aber in den Wolken. 66 Minuten sind gespielt, als Martin Thauer Heiko Hoffmann auf die Reise schickte. Noch an einen Gegenspieler vorbei, und ab mit den Ball aus 10 m von links in das lange Eck zum 1:3. Jetzt kam auch die spielerische Sicherheit vollends zurück. In der 71. Minute wird Max Wolf auf der rechten Seite frei gespielt. Seine Hereingabe verwandelte Udo Lindner artistisch zum 1:4. In der 75. Minute dann eine überflüssige Rote Karte für Michael Rebhan. Nach ungeahndeten Foul an ihm selbst tritt er beim drehen am Boden liegend seinen Gegenspieler in die Wade. Kann man geben. Aber beim Stand von 1:4 unnötig. Einheit nun in Unterzahl. Man zog sich die letzten 15 Minuten zurück. So kam Mildensee noch zu drei Chancen in der 77. Minute(Latte), sowie in der 82. und 89. Minute. Das änderte aber nichts an dem verdienten Sieg der Elf von Andreas Jaekel. Hätte man seine Tormöglichkeiten etwas besser genutzt, wäre auch ein höherer Erfolg möglich gewesen. Am nächsten Samstag geht es dann daheim gegen Trebitz. Den Trebitzern steht nach dem Unentschieden (3:3) gegen Annaburg immer noch das Wasser bis zum Hals. Aber wie schon oben geschrieben, ist es mit der Moral der Mannschaft auch gegen Trebitz möglich drei Punkte zu holen.
FC Grün-Weiß Piesteritz II - SV Germania 08 Roßlau 3:0
Piesteritz: hier erübrigt sich eigentlich der Kommentar.
Roßlau: Auch in der Höhe verdiente Niederlage für Germania in Piesteritz. Nach frühem Rückstand (4.) nach einer Ecke fand Roßlau gar nicht in die Partie. Vor allem bei Standards wurde es immer wieder gefährlich im Gästestrafraum. Nur zwischen der 30. und 45. Minute konnte Germania das Spiel offener gestalten. Sonst bestimmten die Gastgeber, ohne große Mühen. Mau hatte eine gute Chance mit einer Direktabnahme nach diagonalem Pass von Wlodarski. Nach einem Konter über links stand Zentgraf am langen Pfosten frei und hatte keine Mühe zum 2:0 einzunetzen (57.).Und zehn Minuten später konnte er erneut völlig frei einköpfen und seinen 3. Treffer erzielen. Germania hatte einfach keine Mittel, um dem Spiel eine Wendung zu geben.
Sonntag 06.11.2011
HSV Gröbern - SV Turbine Zschornewitz 8:1
Gröbern: 346 Zuschauer gaben dem heutigen Derby zusammen mit herrlichem Herbstwetter den passenden Rahmen. In der Abwehr gab endlich Conrad Eichel sein Comeback und man kann es als sehr gelungen bezeichnen. Der HSV war entschlossen seine Heimstärke heute voll zum Einsatz zu bringen und so legten Sie los wie die Feuerwehr! Es dauerte keine Minute da hatten die meisten Anhänger sofern Sie dem HSV die Daumen drückten den Torschrei auf den Lippen, aber leider klärte Hannes Körsten für die geschlagenen Gästeabwehr den Ball der schon fast im Tor war. Er konnte es nicht fassen aber das ist eben Fußball. Gröbern schnürte Zschornewitz förmlich ein, die Gäste kamen nur sporadisch aus Ihrer eigenen Hälfte. Nach 16 Minuten war es dann soweit und aus den Lautsprechern ertönte zum 1.Mal der Torschrei! Marc Stockmann erzielte seinen ersten Saisontreffer. Endlich war die Seuchenzeit vorbei. Der HSV spielte sich in einen Rausch und in der 20 Minute machte Marc Stockmann gleich das 2:0.Die Gäste versuchten zwar auch offensiv zu spielen aber jeder Angriff wurde von lauffreudigen und sehr kämpferisch agierenden Gröbernern sofort in Gegenangriffe umgesetzt. In der 27 Minute dann der Hattrick für Marc Stockmann der überlegt zum 3:0 einschoß. Bis zu dieser Zeit bester Mann der Gäste Torhüter Florian Baumann, der noch hielt was zu halten war. Seine Vorderleute die man eigentlich Abwehr nennt verdiente den Namen heute nicht. Der HSV konnte schalten und walten fast nach belieben. Torchancen für den HSV im Minutentakt, aber es dauerte bis zur 36.Minute dann gab es auch einen neuen Torschützen für den HSV. Jörg Schräpler setzte nach und vollendet per Kopf zum 4:0.Danach ließ es Gröbern etwas ruhiger angehen und Zschornewitz durfte mitspielen. Kurz vor dem Pausenpfiff waren wohl schon einige HSV Akteure in Gedanken in der Kabine und die Gäste nutzten dies zum Anschlusstreffer durch Michel Reimer. So ging beim Stand von 4:1 in die Pause. Gleich in der Anfangsphase der zweiten Hälfte musste der bereits in der ersten Halbzeit angeschlagene Florian Baumann ausgewechselt werden, für Ihn ging Stephan Ottlepp zwischen die Pfosten. Er hatte wohl gerade die Handschuhe richtig angezogen da lag der Ball auch schon im Netz, Torschütze Hannes Körsten hatte überlegt abgeschlossen. Doch die Freude des Torschützen dauerte nicht lange da Schiedsrichter Schade den Treffer nach Rücksprache mit seinem Linienrichter zurück nahm. Muß man nicht verstehen aber es war so. In der 54.min zog erneut Hannes Körsten ab, fand aber in Ottlepp seinen Meister der den Ball aus dem Winkel fischte. Zu dieser Zeit begannen dann schon die ersten Auflösungserscheinungen der Zschornewitzer Elf, Obwohl noch gelegentliche Ausflüge in die Gröberner Hälfte gestartet wurden war die Luft raus. Bemerkenswert aber der treue Anhang der Gäste die ordentlich Stimmung machten und jede gelungene Aktion Ihrer Mannschaft feierten. In der 56.min machte dann Marc Stockmann sogar sein viertes Tor, innerlich fielen Ihm sicher tonnenweise Steine vom Herzen aber äußerlich blieb Er gelassen. In der 60.min ein Angriff des HSV wie aus dem Fußballehrbuch, schnell gradlinig herausgespielt erzielte nach mehreren Versuchen endlich Hannes Körsten sein Tor zum 6:1.Die Gäste brachten nun auch etwas mehr Härte ins Spiel da Sie nicht mehr in der Lage waren die schnellen Angriffe der Gröberner zu stoppen. Wenn es in dieser Zeit auch so dies en und jenen Strafstoß gegeben hätte brauchte sich niemand zu beschweren. In der 72.min wollte es der eingewechselte Simon Krause wohl zu genau machen und deshalb ging sein Schuß nur an den Pfosten. Eine Minute später Freistoß für den HSV aus sehr guter Position, Ingo Müller hämmerte die Kugel unter die Latte zum 7:1.Müller war es auch der den Endstand nach 77 Minuten machte. In der 83.min durfte dann auch noch Frank Malerz gleich zweimal zeigen was ein Torhüter so macht und hielt seinen Kasten in der zweiten Hälfte sauber. Der HSV geht als klarer Derbysieger vom Platz muß aber daran denken das die Gegenwehr der Gäste nicht wirklich zwingend war und muß versuchen das hohe Ergebnis richtig einzuordnen. Egal, aber es war ein Highlight heute und 8 Torte musst Du auch erst einmal schießen!
Zschornewitz: Bei dem Ergebnis verständlich, das einem schlichtweg die Worte fehlen
