Spielberichte der Vereine vom WE

Daniel Richter, 06.12.2011

Spielberichte der Vereine vom WE

Friedersdorf - Jessen

Friedersdorf

Im letzten Heimspiel der Hinrunde war Allemannia 08 Jessen zu Gast. Trainer Senad Tahirovic wollte auch dieses Spiel vor heimischer Kulisse gewinnen. Dafür hatte er alle Spieler zur Verfügung bis auf die verletzten Danny Kretschmar,Marcell Siedler und den erkrankten Kevin Franz.
In den ersten Minuten war es ein zaghaftes Abtasten. Keiner wollte einen Fehler machen und in Rückstand geraten. Doch dann nahm das Spiel langsam Fahrt auf. Martin Ungefroren spielt auf Ronny Telle, der um kurvte einen Abwehrspieler und den Torwart und es steht 1:0 für den SVF (13.). Doch Jessen war nach dem zeitigen Rückstand nicht geschockt, man versuchte weiter mitzuspielen und den Ausgleich zu erzielen. Es war zu diesem Zeitpunkt ein Spiel ohne große Torraumszenen. Durch individuelle Fehler unserer Mannschaft brachten wir Jessen immer besser ins Spiel. Eine Viertelstunde vor dem Halbzeitpfiff hatten wir dann viel Glück. Eine Serie von Eckbällen konnte Jessen nicht in ein Tor umwandeln. In 35. Minute hatten wir erneut Dusel. Ein schöner Spielzug über die linke Jessener Seite konnte in letzter Sekunde zur Ecke geklärt werden. Schiri Roland Leps beendete die erste Halbzeit beim Stand von 1:0.
Jessen kam besser aus der Pause und knüpfte an die gute Leistung zum Ende der ersten Halbzeit an. In der 53.Minute war unsere Abwehr zu inkonsequent, doch Jessen konnte die Chance zum Ausgleich nicht nutzen. Senad Tahirovic reagiert und bringt Martin Schulz. Diese Auswechslung brachte neuen Schwung in unser Spiel. Christian Grunert ist in der 60.Minute alleine Richtung gegnerischen Tor unterwegs aber anstatt das erlösende 2:0 zu erzielen, schießt er den Torwart an. Jetzt häuften sich die Möglichkeiten die Führung auszubauen, doch leider wurden sie zum Teil leichtfertig vergeben. In der 76. Minute war es dann soweit. Marc Prause reagiert nach einem Foulspiel blitzschnell. Er spielt den freigegeben Ball durch die ungeordnete Jessener Abwehr auf Martin Ungefroren. Ungefroren hat keine Mühe auf den mitgelaufen Maximilian Hübner zu legen und der erzielt das 2:0. Nun war Jessen am Ende. Nach einer Ecke von Ronny Telle ist erneut Gefahr. Martin Schulz versucht, etwas frech, den Torwart aus sehr spitzen Winkel zu überlisten. In der 85.Minute führt Ronny Telle wieder eine Ecke aus. Er bringt den Ball lang Richtung zweiten Posten. Robin Zern steht genau richtig und köpft zum 3:0 ins Tor. Kurz vor dem Schlusspfiff wird Zern noch einmal steil geschickt. Die Jessener Abwehr hatte keine Chance mehr einzugreifen und so fällt in der 90.Minute noch das 4:0. Auf Grund der nachlassenden Allemannia hat unser Team zum Schluss verdient gewonnen.
Trainerstimmen zum Spiel:
Gerald Neiße: „Wir haben lange gut mitgespielt. Zum Schluss hat uns die Kraft gefehlt.“
Senad Tahirovic: „Das war ein Spiel nach meinem Geschmack. Ich bin glücklich, wir haben alle Heimspiele in der Hinrunde gewonnen.“
Giesbert Hieronymus: „ Zeitweise war zu viel Leerlauf in unserm Spiel.“
Der SVF spielte mit:
Karalus, Thiel, Telle, Anton, Grunert (68.Prause), Zern, Braun (52.Schulz), Ungefroren (86.Rohde), Hübner, Reppert, Matuszweski

Jessen

Wir haben den 14. Spieltag in der Landesklasse absolviert. Unsere Allemannia war zu Gast in Friedersdorf beim Tabellenersten. Unsere Mannschaft wollte beweisen, dass sie ins obere Tabellendrittel gehört und die damit verbundenen 3.Punkte für Jessen einfährt.

In den ersten 10. Minuten merkte man ganz klar, dass keine der beiden Mannschaften verlieren möchte und demzufolge ruppig begann das Spiel auch, in die Zweikämpfe wurde sehr hart hineingegangen. Jessen hatte in den Anfangsminuten auch Chancen, nur konnte keine dieser genutzt oder der Ball gefährlich in Tornähe gebracht werden. Es sind die Gastgeber, die die erste große Möglichkeit verzeichnen können, die Vorarbeit dazu leistete aber ein Spieler der Schwarz-Weißen. Der Ball geht im Mittelfeld verloren, gelangt zu Ronny Telle, dieser lässt es sich auch nicht nehmen und verwandelt die erste Chance für Friedersdorf zum 1:0. Es blieb bis zur 30.
Minute weiterhin ruppig und keine der beiden Mannschaften konnte große Chancen verzeichnen. In der 31. Spielminute wird Philipp Schumann klasse von Enrico Bahr bedient, dieser geht über rechts Außen, zieht aufs kurze Eck, scheitert aber am Keeper der Friedersdorfer. Nach 45 Minuten wurde das Spiel abgepfiffen, Halbzeit- man konnte nur hoffen, dass das Trainerteam die richtigen Worte finden würde. Denn wer das Spiel gesehen hat, wusste hier in Friedersdorf konnte noch was aus den 3 Punkten werden.

Die Seiten wurden gewechselt. Jessen spielte besser zusammen und man merkte der Mannschaft an, dass sie hier unbedingt gewinnen wollen. In der 50. Spielminute spielt Stefan Lutzmann einen klasse Pass auf den
einlaufenden Thomas Mahler, dieser geht über links, zieht in die Mitte und auf Elfmeterpunkthöhe schießt er, verfehlt aber das Tor. Die nächsten 20 Minuten war Jessen die spielbestimmende Mannschaft, aber keine der Chancen konnte genutzt werden. In der 72. Spielminute hatten die Hausherren noch eine riesen Möglichkeit, aber Fabian Köhler pariert diesen Ball klasse. Jessen spielte immer offensiver, was ihnen aber in der 76. Minute zum Verhängnis wurde. Maximilian Hübner läuft einen Konter und verwandelt diesen auch zur 2:0 Führung für Friedersdorf. Unsere Allemannen waren nun vollkommen von der Rolle, es gab wieder Fehlpässe über Fehlpässe, es wurde nicht mehr zusammen gespielt und die Stimmung in der Mannschaft kippte. In der 83. Minute gibt es Ecke für Friedersdorf ,Ronny Telle spielt den Ball scharf vor den Torwartraum und unsere Abwehr ist mal wieder nicht nah genug am Gegenspieler - Robin Zern nutzt dies aus und verwandelt den Stand zum 3:0. Nun war auch jedem der mitgereisten Fans klar, dass es heute in Friedersdorf nichts zu holen gibt. Nur 7 Minuten später bauen die Hausherren ihre Führung weiter aus, wieder ist es ein Konter, der den Allemannen zum Verhängnis wird und Robin Zern trifft zum 4:0. Das Spiel wird nach gut 92 Minuten abgepfiffen und Friedersdorf gewinnt 4:0.

Fazit: Man muss schon sagen, dass das Ergebnis etwas zu hoch ausgefallen ist und von der eigentlichen Leistung unserer Allemannen täuscht. Nach der heut gezeigten Leistung der Friedersdorfer frage ich mich auch ernsthaft, warum sie soweit oben stehen.

Für Jessen spielten: Fabian Köhler, Sebastian Lehmann, Philipp Schumann, Benjamin Philipp, Stefan Lutzmann, Thomas Mahler, Patrick Bachmann, Enrico Bahr, Matthias Friedrich, Florian Peinl, Marcel Freydank, Sebastian Alex, Eddie Brandt, Ingo Kilian, Marcus Fritzsche

Pratau - Annaburg

Pratau

Bei widrigen äußeren Bedingungen und auf dem Kunstrasenplastz absolvierte unsere erste Vertretung heute ihr letztes Heimspiel in diesem Jahr. Mit dem SV Grün-Weiß aus Annaburg kam ein Team in den Jahnsportpark welches im gesicherten Mittelfeld seine Position gefunden hat. Obwohl unserer Elf die Anfangsphase gehörte waren es die Gäste die zum ersten Torschuß in dieser Partie kamen. Michael Jasinski im Tor der BLAU-ROT Elf hatte aber wenig Mühe damit und konnte ihn halten. Dann übernahmen unsere Kicker immer mehr die Initiative. In der 4.Spielminute legte Jörg Steiner auf Philipp Schapelt der über rechts in den Strafraum von Grün-Weiß war noch zwei Schritte Richtung Tor machte und schoß. Der ehemalige Pratauer Patrick Karpinski,im Tor der Gäste,war aber schnell unten im bedrohten Eck und konnte diese gute Möglichkeit zunichte machen. Pratau hatte zwar hier etwas mehr vom Spiel,doch richtig gefährlich wurde es nicht noch einmal. In Minute 10 war man aber nochmal im gegnerischen Strafraum zu gange jedoch kam man nicht entscheidend zum Torabschluß. Nach guter Anfangsphase kamen jetzt die Grün-Weißen besser in die Partie. Bei einem direkten Freistoß aus der 14.Minute war Micha Jasinski mit beiden Fäusten zur Stelle. In der 17.Minute spieletn die Gäste schön in die Spitze und Micha eilte aus seinem Kasten und konnte die Situation vor dem Annaburger Stürmer bereinigen. Wie gesagt nach gutem Start in diese Partie wurden die Gäste jetzt stärker und hatten mit einem direkten Freistoß nach 23 Minuten die nächste gute Möglichkeit. Wenn der Freistoß noch knapp am Tor vorbei ging so klingelte es zum ersten Mal nach 30 Minuten im Tor unserer Elf. Von der linken Seite wurde der Ball in den Strafraum befördert und beim Rettungsversuch von Christoph Keil unglücklich ins eigene Tor gelenkt. Keili versuchte mit dem langen Bein zu klären und fälschte ihn dabei so unglücklich ab,daß er vom Innenpfosten ins Tor sprang. Zwei Minuten danach dann erneut eine gute Möglichkeit hier zu erhöhen für unsere Gäste. Nach einem direkten Freistoß konnte Micha Jasinski die Kugel nicht festhalten,da auch die zwei Gäste-Spieler nicht rankamen wurde der Ball zur Ecke geklärt. Kurz vor dem Seitenwechsel übernahmen dann die Fußballspieler der Pratauer Elf wieder mehr die Initiative und konnten das Spiel etwas an sich reißen. In der 36.Minute war es Stefan Hinkelmann der Karpinski mit einem driekten Freistoß auf die Probe stellte. Vier Minuten danach ein guter schneller Spielzug über die rechte Seite,doch am Ende war die Flanke von Stefan Jahns etwas zu weit so das Matthias “Matze” Lehniger sie nicht erreichen konnte. Erneut eine Standardsituation brachte die nächste gute Gelegenheit für unsere Elf. Ein Hinkelmann-Freistoß der in den Strafraum kam nahm Stefan *Kante* Hentschel direkt verfehlte aber knapp das Tor. Auch die letzte Möglichkeit vor dem Seitenwechsel hatte Prataus langer Innenverteidiger. Nach einer Ecke kam *Kante* aber nicht mehr richtig hinter den Ball um seinen Kopfball platziert aufs Tor zu bringen. HALBZEIT!!!

Den besseren Start in den zweiten Abschnitt erwischten dann die Annaburger. In der 48.Minute hatte man sich auf der rechten Seite des Pratauer 16ers energisch durchgesetzt und auch Keeper Jasinski war schon geschlagen ehe der Schuß aber kanpp am langen Toreck vorbei ging. Doch nach dem Abschlag kam das Leder postwendent zurück und wieder verfehlte das Runde das Eckige nur um wenige Zentimeter. Erst jetzt kamen auch einge Aktionen unserer Elf. In der 51.Spielminute war es Jörg Steiner der nach einer Flanke von Marcel Schmidt zum Kopfball kam,jedoch ging dieser weit über das Tor. Eine Minute danach war es ein abgefälschter Schuß von Stefan Hinkelmann der der knapp über das Gehäuse von Annaburg ging. In der nächsten guten Aktion war es Jörg Steiner der zum Schuß kommt und Karpinski zu einer Rettungstat zwingt. Annaburg in diesem Durchgang nur selten gefährlich vor dem Gehäuse unserer BLAU-ROTen Jungs. In Minute 64 überlief ein Spieler der Grün-Weißen unsere Abwehr und erneuit war es der gut mitspielende Pratauer Torwart Michael Jasinski der aus seinem Strafraum kam und vor dem Stürmer klären kann. Pratau wollte nun natürlich den Ausgleich erzielen und erneut war es die Kombination Flanke M.Schmidt Kopfball J. Steiner. Diesmal kam das Leder zwar auf das Tor,doch zu schwach und somit keine Mühe beim Grün-Weiß Keeper. Bevor es dann doch zum Ausgleich kommen sollte war es ein Schuß von Stefan Hinkelmann der Karpinksi erneut zu einer guten Parade zwingt. Eine Minute später ging Philipp Schapelt von rechts in den Strafraum und es kam zu einer Berührung mit dem herauskommenden Annaburger Torhüter. Schieri Steiner entschied auf Strafstoß. In der 70.Minute ließ sich Marcel Schmidt diese Chance nicht nehemn und brachte unsere Elf den 1:1 Ausgleich. Doch dachte man jetzt,daß wir die Partie vielleicht drehen konnten sah man sich durch eine ähnliche Situation nur drei Minuten später wieder im Rückstand. Nach einem unnötigen Foul von Matthias Lehniger im Strafraum zeigte der gut leitende Unparteiische jetzt auf den Punkt in unserem Strafraum. Marcel Schnabel ließ es sich nicht nehmen und brachte Grün-Weiß wieder in Führung,1:2 nach 73 gespielten Minuten. Die Schlußviertelstunde stand ganz im Zeichen zweier Farben und die waren BLAU und ROT. In der 78. tanzt Steafan Hinkelmann mit dem Ball am Fuß im Strafraum der Gäste und kommt zum Schuß. Dieser geht nur ganz knapp am Tor vorbei und wäre wohl der erneute Ausgleich gewesen. Auch die nächste Szene wurde dann durch den, aus der Abwehr ins Mittelfeld grückten, Kapitän eingeleitet. Nach dessen Freistoß,der in der Mauer hängen blieb,kam Jörg Steiner zum Nachschuß und der Schuß lag gut und nicht nur mir schon der Torschrei auf den Lippen. Es gab nur einen der etwas dagegen hatte und der stand im Tor unserer Gästeelf. Mit einer guten Parade verhindert er den Einschlag im Tor. Doch am Ende sollten sich die BLAU-ROTen für ihren Einsatz doch noch belohnen. In der 89.Minute kommt der Ball in den Strafraum und nachdem ihn “Matze” Lehniger nicht im Tor unterbringen kann war es der zuvor eingewechselte Mario Höse der hier zum vielumjubelten 2:2 Ausgleich traf. Eine Minute vor dem Ende war das auch der Endstand,da es beide Teams jetzt nochmal mit langen Bällen versuchten aber so nicht mehr zum Torerfolg kamen.

Annaburg

Überlegt noch...

Zschornewitz - Einheit

Zschornewitz

Hat noch keine Worte...

Einheit

Es fehlten: Schulz, Thauer, Wolf, Maffert, Mücke, Fischer, Kühn, Lindner, S. Schlegel, M. Schlegel
Und eins noch vorne weg. Coach Andreas Jaekel möchte hier ein Riesenkompliment an seine Jungs abgeben. Wie jeder seit Wochen hier für die Mannschaft alles gibt ist Wahnsinn.
Aber jammern hilft nicht, deshalb zum Spiel. Pünktlich zum Warmmachen setzte der Regen ein. Dieser hörte auch nicht mehr auf. Trotz der oben aufgeführten Ausfälle war die Zielsetzung vom Trainertrio klar. Drei Punkte und weiterhin oben fest setzen. Von Beginn an machte der schwer bespielbare Boden beiden Mannschaften zu schaffen. Kampf war also angesagt. Zunächst die Hausherren. Manuel Kühnl verpasst einen Ball, doch David Becker kann den Schuss klären(6.). In der 9. Minute noch einmal Turbine. Ein Schuss aus 16 m fliegt weit über das Tor. Dann das 1:0 für Einheit in der 12. Minute. Manuel Kühnl schießt Hendrik van Bentum an. Turbine ausgeflippert. Leider verletzte sich Manuel Kühnl bei der Aktion schwer und musste nach 35 Minuten für Marco Haseloff ausgewechselt werden. Noch ein Name für die obige Liste. Die Freude über die Führung hielt nicht lange. In der 14. Minute wollte David Becker einen harmlosen Ball fangen statt zu fausten. Der nasse Ball fällt einem Turbine Angreifer vor die Füße. So stand es 1:1. Danach passierte nicht viel. Das Spiel fand mehr oder weniger im Mittelfeld satt. Fehlpässe häuften sich auf beide Seiten. Dann in der 30. Minute wieder einmal ein schöner Angriff von Einheit über die rechte Seite. Der Assistent entschied aber auf Abseits, so dass der Jubel im Keim erstickte. Zumindest eine Fragwürdige Entscheidung. In der 39. Minute ein Kopfballversuch von Tobias Noack. Der landet auf dem Rücken eines Zschornewitzers. Halbzeit in einem schwachen Spiel. Die Predigt saß. Zwei Minuten nach Wiederbeginn war es Heiko Hoffmann der das erste Zeichen setzte. Sein Lupfer geht noch über das Tor. In der 52. Minute Hendrik van Bentum aus 18 m rechts vorbei. In der 58. Minute ein Freistoss von Alex Rüffler aus 25 m. An Freund und Feind vorbei setzte der Ball noch einmal auf. Bei dem schlechten Boden kein Wunder das er von da über die Latte sprang. Dann wieder Grund zum Jubeln. Heiko Hoffmann vollendet nach Vorarbeit von Sören Kampfhenkel zum vielumjubelten 2:1 für Einheit(67.). Das dritte Tor von Heiko in den letzten zwei Spielen. Fünf Minuten später liegt der Ball wieder im Tor von Turbine. Wieder sagt der Assistent nein. Danach kontrollierten die Einheit Kicker das geschehen. Turbine versuchte es wie schon in der ersten Halbzeit mit langen Bällen. Auf dem Boden ein schlechtes Mittel. Nach 78 Minuten kam Nico Schneider für Sören Kampfhenkel in das Spiel. Nur vier Minuten später streicht ein Schuss von Ihm aus 20 m am rechten Pfosten vorbei. In der 86. Minute kam dann Mirko Duscha für Hendrik van Bentum. 88 Minuten waren gespielt als Michael Rebhan ab der Mittellinie nicht mehr angegriffen wurde. Also ab Richtung Tor und aus 25 m voll drauf hauen. Leider zu hoch gezielt Micha. Dann die dickste Chance der zweiten Halbzeit. Mirko Duscha wird im Strafraum auf der linken Seite Mustergültig frei gespielt. Aber es ist der falsche Fuß. Ehe er auf dem anderen war, war auch der Gegenspieler zur Stelle(90.). In der Nachspielzeit geht Heiko Hoffmann noch einmal auf der rechten Seite durch. Sein Hammer klatscht an den linken Pfosten. Danach Abpfiff.
Fazit: Der Sieg hätte auch höher ausfallen können. Nimmt man den Pfostenschuss, die zwei nicht gegebenen Tore und andere Chancen hätte Einheit hier beizeiten alles klar machen können. Trotzdem ein schwaches und nicht ansehnliches Spiel. Zum Abschluss der Hinrunde kommt am Sonntag Pratau. Auch hier ist noch einmal eine Steigerung nötig. Danach kann man erhobenen Hauptes in die Winterpause gehen.

Gröbern - Roßlau

Gröbern

HSV bleibt in seinen Heimspielen ungeschlagen!

Leider ist es mir in diesem Bericht nur möglich, die 2. Halbzeit der Partie zu beleuchten.
Der Anstoßtermin für dieses Spiel war bereits 13 Uhr, ich erschien aber wie gewohnt erst 13.45 Uhr .Zu diesem Zeitpunkt lag der HSV mit 0:1 hinten gegen die Mannschaft aus Roßlau. Aber mit mir kam wie es aussieht die Wende im Spiel.
Nachdem das Spiel nicht so wie gewohnt in der 1. Halbzeit lief, wurde in der Pause eine neue Marschroute durch Trainer Giese festgelegt. Was dann der HSV den 61 Zuschauern bot, war schon beeindruckend. Offensivfußball aus allen Mannschaftsteilen. Besonders Abwehrchef Denis Seliger und Rene Siggi Ziegler machten ordentlich Druck nach vorn.
Im Mittelfeld dominierten jetzt Hannes Körsten und HSV Kapitän Rene Steudel und kurbelten das Spiel an. Die Gäste kamen nicht mehr wirklich oft in die Nähe des HSV Tores, wo Frank Malerz eine sehr ruhige 2. Halbzeit verlebte.
Das wichtige 1:1 in der 51.Minute erzielte Routinier Denis Seliger mit einem herrlichen Kopfball nach Vorarbeit von Rene Steudel.
Die Gäste konnten sich dann in der Folgezeit bei ihrem Schlussmann Bastian Schneider bedanken, daß sie nicht eher in Rückstand gerieten. Aber auch eigenes Unvermögen des HSV ließen die Gäste weiter von einem Punktgewinn in der Heide träumen. Nach einer Stunde kam Christoph Neubauer für die linke Seite beim HSV ins Spiel. Bis dahin war das Spiel der Heidekicker sehr rechtslastig, wo vieles über Jörg Schräpler und Ingo Müller lief. Vorn im Angriff rackerte Sebastian Hartmann wie ein Wilder und erkämpfte viele Bälle, sein Nebenmann Marc Stockmann versuchte auch vieles, blieb aber im Großen und Ganzen blass. Für Stockmann wechselte Trainer Giese in der 71. Minute Riccardo Schulze ein, der nun auf der Center Position spielte in vorderster Spitze. Ungewohnt für Schulze, aber er machte seine Sache gut und sorgte für einige neue Impulse im HSV Spiel. Es war übrigens ein sehr faires Spiel, wobei Schiedsrichter Jens Becker keinerlei Schwierigkeiten hatte, die Partie zu leiten. Da der HSV auch die besten Chancen einfach liegen ließ und seine totale Überlegenheit nicht in Tore umsetzten konnte, rechneten viele mit dem ersten Punktverlust im eigenen Stadion in dieser Saison. Schiedsrichter Becker zeigte eine Minute Nachspielzeit an, und es sollte wirklich der letzte Angriff des HSV im Spiel werden!
Sebastian Hartmann erkämpfte sich die Kugel und legte ab auf Riccardo Schulze, der erzielte im Stil eines Torjägers das 2:1 und damit den Siegtreffer, denn kurz danach pfiff Schiedsrichter Becker die Partie ab. Beide Oldies im HSV Trikot machten die entscheidenden Tore und bei der Einwechslung von Riccardo Schulze hatte Trainer Giese ein ganz glückliches Händchen. Damit ist der HSV seit 21 Spielen zu Hause ungeschlagen und die beste Heimmannschaft der Landesklasse Staffel 5!

Roßlau

Sprichwörtlich in letzter Sekunde platze für Germania die Chance auf einen Punktgewinn in Gröbern. Die 90 Minuten waren bereits abgelaufen, als die Gastgeber doch noch das 2:1 erzielten. Am Ende sicher verdient, denn der HSV war vor Allem in Hälfte zwei das deutlich aktivere Team. Germania stemmte sich gegen die Angriffe und den starken Gegenwind, konnte nach vor kaum Akzente setzen und so kam es halt, wie es kam.

Dabei gingen die Gäste (selbst in Hälfte eins mit Windunterstützung) in der 31. Minute in Führung. Michael Schädlich nahm eine Flanke von Lars Lang direkt und traf unhaltbar. Die Gastgeber hatte zwar Feldvorteile und kamen auch ein paar Mal gefährlich vor das Tor, die letzte Genauigkeit zum Torerfolg fehlte jedoch. Germania indes spielte etwas zu vorsichtig nach vorn, um das 2. Tor zu erzielen und verlegte sich auf Konter. Einen davon hätte Martin Hartmann auch fast erfolgreich abgeschlossen, aber er zögerte etwas zu lange und konnte im letzten Moment noch geblockt werden.

In der zweiten Hälfte spielte nur noch der Gastgeber. Die Roßlauer konnten sich kaum befreien und verloren nun endgültig den Spielfaden. Nach einer Ecke in der 52. Minute konnte Seliger unbedrängt zum Ausgleich köpfen. Körsten traf nach einer Stunde mit einem Schuß aus dreissig Metern nur den Pfosten und Germania-Keeper Schneider stand auch noch einige Male im Brennpunkt, konnte weitere Treffer der Heimelf aber verhindern. Bis zur Nachspielzeit...

Klieken - Vorwärts

Klieken

Gegen Angstgegner Vorwärts feierten die Kliekener erstmals in der Landesklasse einen Sieg. Der Erfolg war mehr als verdient, war man doch dem Gegner während der 90. Minuten klar überlegen. Bei ständigem Dauerregen konnten die 85 Zuschauer schon in der 3. Minute das erste Mal jubeln, als Benny Fischer eine Schlafwageneinlage der Dessauer Abwehr eiskalt ausnutzte. Das zeitige Tor gab den Blau Weißen die nötige Sicherheit und einen enormen Auftrieb. So rollte ein Angriff nach dem anderen auf das Tor der Gäste. Lohn der Bemühungen war das 2:0 durch Sascha Rathmann, der die gute Vorarbeit durch Teamkollege Karsten Niesar sicher vollstreckte (38.). Kurz vor dem Pausenpfiff verhinderte der gute Keeper Sergej Befort im Vorwärts Tor einen noch höheren Rückstand, als er Karsten Niesar´s Geschoss aus 18 Metern großartig parierte. Auch nach dem Pausentee machten die Gastgeber da weiter wo Sie vor der Halbzeit aufgehört hatten. Basierend auf eine von Martin Schmidt gut organisierte Abwehr ließen die Kliekener auch in Durchgang zwei Ball und Gegner laufen und waren somit eindeutig Chef auf dem Platz. Und als Sascha Rathmann in der 56. Minute im gegnerischen Strafraum von den Beinen geholt wurde, und der anschließende Strafstoß durch Steve Jornitz im Nachschuss verwandelt wurde, waren an diesem Tage schon fast alle Fußballmessen gesungen. Vom Spiel der Gäste war auch in den zweiten 45. Minuten nicht viel zu sehen. So sehr auch Kapitän Dennis Meyer im Duett mit Mannschaftskollege Eike Strokosch an den Ketten zerrten, vor dem Tor der Kliekener waren die Muldestädter mit Ihrem Fußballlatein am Ende. Am Ende mussten die Vorwärtsspieler noch froh sein nur 3:0 verloren zu haben, denn wenn Thomas Berger (71., 83.) und Florian Fischer (76.) Ihre dicken Chancen noch genutzt hätten, dann wär es für die Gäste noch zum Debakel gekommen. Aber auch so freuten sich Spieler, Betreuer und Fans über den dritten Erfolg in Serie der mit einem 5. Platz in der Tabelle belohnt wurde. Am letzten Spieltag vor der Winterpause müssen die Blau Weißen auswärts beim Aufsteiger Möhlau antreten.
Anstoß in Möhlau ist um 13 Uhr.     

Vorwärts

Unsere ASG Vorwärts Dessau konnte nicht an die gute Leistungen aus den letzten beiden Spielen in Mildensee und gegen die SG 1919 Trebitz anknüpfen und verlor heute nachmittag mit 0:3 bei der SG Blau-Weiß Klieken.

In diesem Spiel musste Coach T. Voigt auf A. Trebs und A. Schubert verzichten. Dafür rutschte K. Minning in die Anfangself. Weiterhin war der gelb-rot gesperrte E. Strokosch wieder mit an Board.

Bei ungemütlichem Wetter und Dauerregen geriet unsere Mannschaft schnell in Rückstand. Torschütze in der 3. Minute war B. Fischer. Dieser frühe Rückstand verunsicherte unsere Mannschaft, was dazu führte, dass unsere Mannschaft nicht ins Spiel fand. Die erste nennenswerte ASG-Chance sahen die 85 Zuschauer in der 16. Minute, doch der zugesprochene Freistoß verfehlte knapp das Tor. Im Gegenzug verhinderte S. Befort einen weiteren Gegentreffer und in der 21. Minute scheiterte E. Strokosch am Keeper der Gastgeber. Das war es an nennenswerten Torchancen auf ASG-Seite. Klieken dominierte weiter das Spiel ohne wirklich gefordert zu werden. Bei der ASG vermisste man das konsequente Spiel nach vorne, weiterhin wirkte das Spiel zu statisch und es gab Unsicherheiten in der Defensive. So auch in der 38. Minute, als man in der Abwehr leichtsinnig den Ball vertendelte. Diesen Fehler nutzte S. Rathmann zum 2:0. Mit den Fingerspitzen verhinderte S. Befort kurz vor dem Halbzeitpfiff einen noch höheren Rückstand nach einem schönen Schuss der Gastgeber.

Auch in der 2. Halbzeit wurde das Spiel unserer Mannschaft nicht besser. Pomadig agierend ließ man den Gegner spielen. In der 52. Minute bekamen die Gastgeber einen fragwürdigen Strafstoß zugesprochen. Diesen konnte unser Keeper parieren. St. Jornitz kam jedoch noch an den Ball und vollendete zum 3:0. Auch danach hatte Klieken die besseren Chancen. Die beste ASG-Chance vergab R. Blackstein, der heute sein 100. ASG-Pflichtspiel bestritt, kurz vor dem Schlusspfiff. So blieb es beim 3:0 Endstand in einem trostlosen Spiel aus Dessauer Sicht. Das einzig erfreuliche bei diesem Spiel war das Comeback von Th. Ebert nach langer Verletzungspause.

Während die SG Blau-Weiß Klieken die Serie von ungeschlagenen Spielen ohne Gegentore auf Drei erhöhen konnte, endete für unsere ASG heute die kleine Serie von zwei Siegen ohne Gegentor. Trotz der verdienten Niederlage bleibt unsere Mannschaft, nun schon seit sieben Spieltagen, auf dem zehnten Tabellenrang.

ASG-Trainer Torsten Voigt sinngemäß nach dem Spiel: "Durch den frühen Rückstand ging die Ordnung im Spiel verloren. Wir hätten noch Stunden spielen können, ohne ein Tor zu schießen."

Trebitz - Möhlau

Trebitz

Nach dem enttäuschenden Auftritt in Dessau wollten wir nun im Heimspiel gegen Möhlau alles daran setzen, um unser Punktekonto aufzubessern. Bei schwierigen Bedingungen mit Regen und starkem Wind sollte es das erwartet schwierige Spiel werden...

 

Wir sind gut ins Spiel gekommen und hatten in der Anfangsphase einige gute Aktionen über außen. Etwas zählbares kam dabei aber nicht raus. Ab der 10. Min. verflachte das Spiel etwas und spielte sich hauptsächlich im Mittelfeld ab. Möhlau versuchte defensiv zu agieren und auf Konter zu lauern. Wir verloren irgendwie den Faden und spielten selten über außen, wie besprochen, sondern versuchten fast ausschließlich mit langen Bällen (gegen den Wind) zu agieren...33. Min. Nach einer Standardsituation konnten wir den Ball nicht vernünftig klären, ein Spieler von Möhlau kam an den Ball, F. Preßler wollte einen Torschuss verhindern, der Schiedsrichter sah dies als Foul und entschied auf Elfmeter, 0:1...43. Min. 1:1 Ecke für uns. Der Ball wird auf den kurzen Pfosten geschlagen und R. Roscher trifft per Kopf!!...Halbzeit...

Im zweiten Abschnitt hatten wir eindeutig mehr vom Spiel. Trotzdem dauerte es bis zur 61. Min., um einen Erfolg zu verbuchen. Ein gutes Anspiel auf A. Meene, der setzt sich im 1 gegen 1 gut durch und zieht ab. Der Torwart kann den Ball nicht sicher halten, E. Franzel setzt nach und erzielt das 2:1...Anstatt weiter nach vorn zu spielen, versuchten wir unverständlicher Weise defensiver zu agieren und so kam es wie es meistens kommt. In der 68. Min. fiel das 2:2. Keine Ordnung in der Abwehr, einer verlässt sich auf den anderen, ein Spieler von Möhlau setzt sich gut durch und bringt den Ball flach in den Strafraum, dort steht ein Möhlauer frei und der abgefälschte Schuss landet im Tor...Wir gaben aber nicht auf und wollten an diesem Tag unser Glück erzwingen. Genauso sollte es dann auch kommen...76. Min. 3:2 Freistoss aus halbrechter Position von E. Franzel ausgeführt. Der Ball wird immer länger und begünstigt durch den Torwart fällt er ins lange Eck...78. Min. F. Müller vergibt aus 10 m freistehend. Das hätte die Entscheidung sein können...82. Min. 4:2 Ch. Pflug setzt sich über links gut durch, sieht das der Torwart falsch steht und zieht ab. Der Ball fällt wieder ins lange Eck...85. Min. 5:2 gut bis zur Grundlinie durchgesteckt über rechts auf F. Müller, flache Eingabe die nicht geklärt werden konnte, A.Meene kommt an den Ball, umkurvt noch einen Verteidiger und zieht ab, E. Franzel grätscht aus 5 m freistehend den Ball ins Tor...

 

Fazit: Der Wille und die Leidenschaft haben gestimmt. Nach einer 1. Halbzeit, in der die taktischen Vorgaben nur anfangs umgesetzt wurden und einer vernünftigen 2. Halbzeit geht dieser Sieg in Ordnung. Aus          Möhlauer Sicht ist es im Endeffekt ein zu hoher Sieg...Jetzt gilt unsere ganze Konzentration dem letzten Spiel vor der Winterpause...

 

Aufstellung: Ch. Gieloff - F. Preßler (73.min. T. Kurtz), M. Roscher, K. Bittag - E. Heede, R. Roscher (73.min. F. Müller), Ch. Pflug, A. Wildgrube (80.min. M. Burkhardt), A. Riedel, A. Meene, E. Franzel

Möhlau

Trotz ansprechender Leistung standen unsere Jungs erneut mit leeren Händen da. Mit Windunterstützung hatten wir vorallem im ersten Spielabschnitt die größeren Spielanteile. Nach Strafraumfoul an Christian Ebeling verwandelte Stephan Wendt den fälligen Elfmeter (33.) zur Führung. Diese wurde leichtfertig wieder abgegeben, als mit Ronny Roscher, dem kleinsten Spieler auf dem Platz, ein Kopfballtreffer nach einem Eckball gelang (43.). Auch nach dem Pausentee wurde versucht weiter nach vorn zu spielen. Nachdem Enrico Franzel zur Heimführung abstauben konnte (61.), gelang Nico Jänicke der verdiente Ausgleich (68.). Doch acht Minuten später war erneut Torjäger Franzel für die SG zur Stelle und verwandelte. Danach brachte der Gast es nach einem Gewühl im gegnerischen Strafraum nicht fertig, den Ball über die Linie zu drücken. Rene Brückner schoss letzendlich über das Gebälk (81.).

Fast im Gegenzug vollendete Christian Pflug zum endgültigen Erfolg für die Hausherren (82.), der nach einem weiteren Treffer von Franzel (84.) deutlich zu hoch ausfiel. Bei gleicher Chancenanzahl sorgte nur die größere Cleverness vor dem Tor für den Erfolg der Hausherren, spielerisch konnte der Aufsteiger durchaus mithalten.

Mildensee - VfB GHC

Mildensee

Im Spiel gegen die im oberen Tabellendrittel stehenden Fußballer aus Gräfenhainichen ging es wieder um 3 Punkte, die für unsere Kicker von großer Wichtigkeit waren. Entsprechend engagiert ging man in die Partie und man setzte 100% Einsatz und Kampf den Bemühungen der Gräfenhainicher entgegen. So ließ man dem Gegner keine Chance zur Entfaltung und erspielte sich einige Feldvorteile. Einzig eine Unachtsamkeit kurz vor der Halbzeit (43. Minute) ermöglichte unseren Gästen die erste Chance, welche sie auch gleich nutzten. Und so ging es mit 0:1 in die Pause. Doch unsere Mildenseer Jungs ließen sich durch den Rückstand nicht beeindrucken und nur der Pfosten verhinderte den Ausgleich durch Alexander Tanz direkt nach dem Wiederanpfiff. Mit etwas mehr Glück hätte das der Ausgleich sein können. Im direkten Gegenzug traf auch der VfB Gräfenhainichen den Pfosten, so stand es nach Pfostentreffern wenigstens unentschieden. In der 68. Minute konnten die Gräfenhainicher dann auf 2:0 erhöhen, als sich Nico Heim den Ball an der Torlinie abluchsen ließ. In der Folgezeit ging ein wenig der Spielfluß verloren, doch man gab sich zu keiner Zeit geschlagen. Einige Chancen auf beiden Seiten brachten aber keinen Erfolg. Fazit dieser Partie ist, dass man sehr gut mithalten kann gegen gestandene Mannschaften in der Landesklasse, doch die Erfahrung und das Quäntchen Glück verhindern eine bessere Platzierung.

VfB GHC

Der VfB Gräfenhainichen gewann sein nunmehr zehntes Punktspiel der Saison ohne einen Gegentreffer – spielte also wieder zu NULL. Doch der Gastgeber machte es unserer Mannschaft dabei nicht leicht und setzte sich zu jeder Zeit mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln zur Wehr. Dies hatte zur Folge, dass unser Team nie richtig ins Spiel finden konnte. Dennoch zeigte Georg Engelhardt (3.) schon frühzeitig an, was das Ziel des VfB war, nämlich den Platz als Sieger zu verlassen. Doch brachte Georg sein Schuß noch nichts zählbares ein. Zuvor war der Mildenseer Keeper an einem hohen Ball vorbei gesprungen und leitete die VfB-Chance damit quasi ein. Aber auch unser Schlußmann Rene Wiesegart musste sich schon in der 10. Minuten richtig strecken, um eine sich anbahnende Möglichkeit der Platzherren zu entschärfen. Erst nach weiteren zehn Minuten hätte es fast, aber eben nur fast, mit dem Führungstreffer geklappt. Der nach seiner Verletzung erstmals über die komplette Distanz von neunzig Minuten zum Einsatz kommende David Hartling setzte sich gekonnt über die rechte Seite durch und legte mit viel Übersicht den Ball zurück. Nur fand dieses Zuspiel noch nicht den geeigneten Abnehmer. Besser sollte das alles dann zwei Minuten vor dem Pausenpfiff funktionieren. Dieses mal war der Ausgangspunkt der erfolgreichen Kombination Hannes Wagner. Sein genaues Zuspiel nahm Hartling auf und marschierte wieder mal über rechts in Richtung Torauslinie. Mit dem nötigen Blick für seinen mit gelaufenen Mannschaftskollegen und völlig frei stehenden Dennis Vogt kam der Querpass genau dorthin. Das Lohn für diesen Spielzug war die 1:0 Pausenführung. Wer nun dachte, dass die Kräfte beim Anhalt-Kreismeister langsam schwinden würden, hatte sich grundlegend verrechnet. Ganz im Gegenteil legten sie wie die Feuerwehr los und nur der Pfosten rettete den VfB beim Schuß von Alexander Tanz (46.) vor dem fälligen Ausgleich. Aber auch unsere Farben sollten im direkten Gegenzug erfolglos bleiben. Das Glück war dann noch einmal in der 54. Minute ein Anhänger des VfB, als nach einem Mildenseer Angriff das runde Streitobjekt quer durch den Strafraum trudelte, aber zum Glück kein gegnerischer Fuß dem Ball zu nah kam. Es war genau die Phase, in welcher die Platzherren kurzzeitig wohl dem Ausgleich näher waren als die Jacobi-Elf einem weiteren Tor. Es war dann Engelhardt (68.), der für klare Verhältnisse und den 2:0 (68.) Endstand sorgte. In der Entstehung seines Treffers gewann er erst einen Zweikampf um den Ball direkt auf der rechten Torauslinie gegen Nico Heim und zog dann aus spitzem Winkel eiskalt ab. Keine Chance für den etwas überraschten George Burkhardt im Mildenseer Kasten. Doch dieses Tor sorgte nicht gerade für Resignation beim Gastgeber, sondern rüttelte sie noch einmal richtig wach. Nachdem Tim Thomisch für den angeschlagenen Franz Unger ins Spiel kam, rückte der bis dahin in der Offensive aufgebotene Engelhardt in die Unger-Rolle. Thomisch sorgte dann auch gleich für den nächsten Impuls des VfB-Spiels und schickte mit seinem Zuspiel Hartling auf die Reise. Der marschierte dann allein auf den Mildenseer Keeper zu, welcher jedoch als Sieger aus diesem Duell hervor ging. Die nächste Szene hatte dann noch einmal die von Karsten Kuschel trainierte Mannschaft. Zum Glück für den VfB fand sich aber kein Abnehmer für die von Kai Strauch auf den Weg gebrachte Flanke (82.). Da Hartling eine Minute vor dem Abpfiff seinen Schuß auf Grund eines kleinen Remplers seines Gegenspielers nicht genau genug platzieren konnte, prallte der Ball vom Pfosten nur ins Seitenaus. Alles in allem zeigten sich nach dem Spiel dennoch Mannschaft und Trainer hoch erfreut über den Sieg und den Saisonverlauf insgesamt. Es ist schon erstaunlich, dass dies alles erreicht werden konnte, obwohl sich die Elf in den letzten vier Spielen fast von selbst aufstellte. So fehlt seit dem 11.09.11 zum Beispiel Marcus Giese (verletzt), Hartling verletzte sich am 30.10.11 in Möhlau und kam erstmals am 12.11. (gegen Reppichau) für 45. Minuten wieder zum Einsatz. Bis jetzt steht auch Sven Krawetzke der Mannschaft noch nicht wieder Verfügung. So lässt sich die Liste mit den Ausfällen von Aron Scheffler (Verletzung), Jens Stockmann (Verletzung seit 29.10.11) oder auch aktuell Oliver Pannier nahtlos fortsetzen. Aber auch Daniel Richter hat man im Verein noch nicht abgeschrieben, zumal es von ihm am Rande des Spiels in Mildensee zwar zaghafte aber immerhin positive Signale gab. Dies alles verdeutlicht die lobenswerte Leistung der Mannschaft noch einmal um so mehr. Aus diesem Grunde wird hinter den Kulissen schon fleißig an der Vergrößerung des Kaders möglichst in der Winterpause gearbeitet. Genaue Informationen wird es aber nach Information aller an den Gesprächen Beteiligten erst geben können, wenn die Personalien endgültig spruchreif sind. Bis dahin heißt es sich wie immer in Geduld zu üben.

Reppichau - Piesteritz

Reppichau

Bei widrigen Witterungsbedingungen erkämpfte sich unsere SG Reppichau am Samstag, den 03.12.2011 gegen den FC Grün-Weiß Piesteritz II einen Punkt.Nach 90 spannenden Minuten hieß es 2:2.
Auch dieses Spiel begann wie in der Vorwoche mit einem Paukenschlag der Gäste. Bereits nach 6 Minuten machten die Piesteritzer das 1:0. Aber diese Führung sollte nicht lange halten. Nico Frauendorf verwandelte nach einer Viertelstunde einen Handelfmeter zum 1:1 Ausgleich. Kurz darauf trug der starke Wind einen Freistoss bis an die Latte des Reppichauer Tores. Dann passierte lange nichts. Nach einer halben Stunde traf Florian Keil nach schöner Einzelleistung nur den Pfosten. Mehr passierte in Halbzeit eins nicht.
Mit dem Wind im Rücken wollte unsere Mannschaft im zweiten Durchgang mehr Druck auf das Tor der Gäste machen. Aber es kam erstmal ganz anders. In der 49. Spielminute trafen die Piesteritzer zum 2:1. Direkt nach dem Anstoss lupfte Kevin Jersak über die Abwehr auf Nico Deistler. Dieser spielte einen Gegenspieler aus und schob mit Gefühl zum 2:2 ein. Reppichau erarbeitete sich jetzt immer mehr Spielanteile. Zwischen der 65. und 70. Spielminute scheiterten Kevin Jersak, Jens Bönecke, Marcel Lorch und Florian Keil am Torwart oder schossen knapp über das Tor. Mitte des zweiten Durchgangs konnte unser Schlussmann Fabian Becker einen strammen Schuss neben das Tor lenken. 10 Minuten vor dem Ende legte Nico Frauendorf quer auf Marcel Lorch. Dieser kam in Rücklage und traf leider nur die Querlatte.
Dann beendete der Schiedsrichter das Spiel und beide Mannschafte teilten sich die Punkte in einem hart umkämpften Spiel.
Am kommenden Samstag trifft unsere Mannschaft dann im letzten Spiel des Jahres auf den SV Mildensee 1915. Anstoß ist 13 Uhr.

Piesteritz

Am gestrigen Samstag ging die Reise für die zweite Vertretung von Grün-Weiß Piesteritz nach Reppichau. Nach dem 2:2 aus der Vorwoche gegen Gräfenhainichen, waren die Piesteritzer gewillt wieder einen Dreier einzufahren.
Aus dem Oberligakader rückte einzig Scopp ins Team der Zweiten. Die drei A-Jugendlichen Töpfer, Möbius und Huth standen Trainer Hüller auch wieder zur Verfügung. Nur C.Müller und C.Butsch fielen, auf Grund von Oberschenkelproblemen, aus.
Das Trainergespann Hüller und Neuberg forderten ihr Team auf, mit Leidenschaft und absoulten Siegeswillen in die Partie zu gehen. Desweiteren warnten sie vor den Reppichauern, die vor allem nach Standards sehr gefährlich sind und sprachen die Stärken des gegnerischen Stürmers Nico Frauendorf an, der immerhin schon 11 Treffer, in der laufenden Saison, auf seinem Konto verbuchen kann.
Pünktlich 13:00 Uhr ging das Spiel, bei äußerst windigen Wetterbedingungen, zwischen den beiden Teams los und das erste Tor ließ nicht lange auf sich warten. Denn schon in der 6.Minute waren es die Grün-Weißen, die nach Ballgewinn im Mittelfeld schnell umschalteten. Thöner passte den Ball auf rechts zu Zentgraf, der flankte das runde Leder in die Mitte und dort köpfte Frank Lehmann zum 1:0 für GWP ein.
Ein sehr gelungener Start, aber in der 14.Spielminute Freistoß für Reppichau, nach einer fragwürdigen Schiedsrichterentscheidung. Der Ball wird in den Piesteritzer Strafraum geschlagen und der Ball springt Philipp Scopp, beim Versuch mit dem Kopf zu klären, an die Hand. Schiedsrichter Frank Griebel sieht keine andere Möglichkeit, als auf den Punkt zu zeigen. Den fälligen Elfmeter verwandelt Nico Frauendorf sicher zum 1:1 Ausgleich.
Doch die Mannschaft von Piesteritz zeigte sich unbeeindruckt von diesem Gegentor und erspielte sich in der Folgezeit zahlreiche Chancen. So wurde es wieder brandgefährlich, als ein Freistoß von Christopher Jäckel aus 25 Metern, durch Hilfe des Windes, immer länger wurde und an die Latte des Reppichauer Gehäuses knallte (‘17). Die nächste Möglichkeit für Piesteritz hatte Lehmann, dessen Lupfer, nach schönem Pass von Thöner, knapp über das Tor geht (’20). Doch den Grün-Weißen sollte die Führung nicht gelingen, die zu diesem Zeitpunkt durchaus verdient gewesen wäre.
Von Reppichau war dann erst in der 33.Minute wieder etwas Produktives zu sehen, als sie einen Konter gut ausspielten, aber im Abschluss etwas unkonzentriert waren und der Ball nur das Außennetz streifte. Die letzten zehn Minuten der 1.Halbzeit blieben dann ereignislos und so ging es nach 45. Minuten für beide Teams erst einmal in die Kabine.
Die zweite Hälfte hingegen begann gleich brisant: Angriff für Grün-Weiß, Frank Lehmann bekommt den Ball auf Rechtsaußen, der sieht den mitgelaufenen Scopp auf links und bedient ihn mit einem schönen Pass. Scopp steht allein vor Keeper Becker, behält die Nerven und überlistetet den Torwart mit einem raffinierten Heber: 2:1 für Piesteritz. (’49)
Doch die Führung sollte nicht lange andauern, denn direkt im Gegenstoß gelang dem Kapitän der Gastgeber, Nico Deistler, der Ausgleichstreffer, nachdem die grün-weiße Defensive keine gute Figur machte. Somit stand es nach 50.Minuten 2:2 und dieser direkte Gegentreffer war ein ziemlicher Genickschlag für die Piesteritzer.

In der 60.Spielminute dann ein Freistoß für Piesteritz aus halblinker Position, der Ball wird von Jäckel in den Strafraum geschlagen und Innenverteidiger Sebastian Töpfer verfehlt das Tor mit seinem Kopfball nur um Haaresbreite. Die Partie stand auf der Kippe, denn auch die Gastgeber aus Reppichau hatten einige gute Chancen um in Führung zu gehen. So zum Beispiel in der 80.Minute, als Norman Walla, nach Flanke von rechts, den Ball aus kürzester Distanz nur an die Unterlatte setzt und somit dem schon längst geschlagenen Grün-Weiß Keeper Christoph Springer in die Arme fällt. Glück für Piesteritz.
Die nächste Aktion gehört wieder den Reppichauern, als Marcel Lorch plötzlich allein vor dem Piesteritzer Tor auftaucht, aber im 1-gegen-1, seinen Meister in Torwart Springer findet und es somit beim 2:2 blieb. Das sollte auch der Endstand an diesem Tag sein, denn nach 90. Minuten (ohne Nachspielzeit) pfiff Griebel, dessen Leistung sich heute dem Wetter anpasste, die Partie ab.
Am Ende eine gerechte Punkteteilung, so auch die Meinung der beiden Trainer Hüller (Piesteritz) und Wolf (Reppichau).
Doch der eine Punkt bringt die Piesteritzer nicht weiter, im Gegenteil, nun sind es schon 9(!) Punkte auf den Tabellenführer Friedersdorf, die sich fast uneinholbar an der Spitze der Landesklasse St.5 festgesetzt haben. Doch die Hoffnung stirbt ja bekanntlich als Letztes. Somit geht es für die Grün-Weißen nächsten Samstag, zum mittlerweile fünften Auswärtsspiel in Folge, nach Jessen. Dort kommt es zwischen Allemannia Jessen und GWP II zum letzten Spiel der Hinrunde. Also gilt es nochmal alle Kräfte zu bündeln und sich mit einem Sieg aus dem Kalenderjahr 2011 zu verabschieden.
In diesem Sinne: Auf geht’s Grün-Weiß!


Quelle:Homepage Vereine