Berichte der Vereine vom WE
Daniel Richter, 13.12.2011
Jessen - Piesteritz II
Jessen
Kann sich den Negativtrend wahrscheinlich nicht erklären.
Piesteritz II
Beim fünften Auswärtsspiel in Folge ging es für die Grün-Weißen vorigen Samstag zu den Alemannen nach Jessen. Zielstellung war es, sich ordnungsgemäß mit einem Dreier, beim letzten Spiel im Kalenderjahr 2011, zu verabschieden. Angesicht der Tatsache, dass die Kaderdecke im Vergleich zur Vorwoche noch dünner wurde, sollte dies kein Selbstläufer werden. Denn zu Christian Müller und Christopher Butsch, fügte sich auch Andreas Thöner (Oberschenkelbeschwerden) in die Reihe der Verletzten ein. Desweiteren musste Christopher Jäckel seine Sperre (5.Gelbe Karte) absitzen und stand dem Trainergespann Hüller/Neuberg nicht zur Verfügung.
Nichtsdestotrotz galt es noch einmal alle Kräfte zu bündeln und die letzten Reserven heraus zu locken.
Das Spiel begann etwas verhalten und die 60 Zuschauer sahen zwei Mannschaften, die in der Defensive sehr sicher standen, aber in der Offensive anfangs nichts Zählbares zustande brachten. Zumindest kann man das für die Anfangsviertelstunde zusammenfassend sagen. Doch danach hatten sowohl die Piesteritzer, als auch die Hausherren aus Jessen die ersten Tormöglichkeiten. So tauchte Lehmann, nach einem schön kombinierten Konter im Strafraum frei vor Jessen-Keeper Köhler, wird aber in letzter Sekunde noch (grenzwertig) von seinem Gegenspieler am Abschluss gehindert.
Auch die Alemannen nutzten die kurze Phase, in der die Abwehr etwas unkonzentriert war, um sich in die Statistik mit ein, zwei Torschüssen einzutragen, doch scheiterten diese am Piesteritzer Schlussmann Christoph Springer.
In der 26.Spielminute ein Freistoß für GWP, der wird in den Strafraum gebracht und findet den Kopf vom mit aufgerückten Innenverteidiger Sebastian Töpfer, der aus kürzester Distanz das Leder einnicken will, doch seinen Meister im Jessener Keeper findet. (O-Ton vom Oberligakeeper J.Lindemann: “ Saustark gehalten!!!“)
Somit blieb es vorerst beim torlosen Unentschieden, doch in der 35.Minute sollte das Warten auf den ersten Treffer in diesem Spiel ein Ende haben: Töpfer erkämpft sich in der eigenen Hälfte den Ball, spielt auf den rechten Flügel zu Zentgraf, der sieht auf der anderen Seite den mitgelaufenen Marcus Müller, der bekommt den Ball, versucht Lehmann, welcher im Strafraum lauert, mit einer Flanke in Szene zu setzen, doch die Flanke entpuppt sich als Schuss, wird immer länger und landet schlussendlich hinter Keeper Köhler im Tor der Jesssener, 1:0 für Grün-Weiß.
In der 39.Minute dann der erste Spielerwechsel auf Seiten der Piesteritzer, für den angeschlagenen Römer, kam Oliver Richter ins Spiel. Das sollte es dann auch in der 1.Halbzweit gewesen sein und für beide Mannschaften, ging es nach 45. gespielten Minuten in die Kabine.
Trainer Hüller schien die richtigen Worte in der Halbzeitansprache gefunden zu haben, denn nach nur fünf absolvierten Minuten in der 2.Halbzeit spielten die Piesteritzer einen Angriff sehr gut aus. Der Ball gelangt nach mehreren Stationen zu Zentgraf, der bereits im Strafraum ist und abgezockt zum 2:0 für Grün-Weiß abschließt.
Die Piesteritzer hatten in den nächsten Minuten noch weitere Chancen, die Führung auszubauen, doch sollte es zunächst bei diesem Spielstand bleiben.
Die Jessener ihrerseits versuchten vergebens eine Lücke in der Piesteritzer Abwehr zu finden, um eventuell den Anschlusstreffer zu erzielen. Doch an diesem Tag sollte dies nicht gelingen, denn die vier Akteure in der Viererkette, um B.Grauss, S.Töpfer, D.Möbius und D.Kögel, bildeten eine kompakte Einheit und erlaubten sich an diesem Tag nur ganz wenige Fehler. Und selbst wenn es die Gastgeber doch schafften, das Piesteritzer Abwehrbollwerk zu durchbrechen, war da immer noch ein Christoph Springer im grün-weißen Tor, der heute eine tadellose Leistung bot und jede Jessener Chance zu Nichte machte.
Die Volksparkjungs schalteten in den letzten 20-25 Minuten einen Gang zurück, konzentrierten sich auf die Defensivarbeit und fuhren am Ende einen verdienten Auswärtssieg ein.
Ein großes Kompliment an die 11 (+2 Einwechselspieler) Piesteritzer, die heute auf den Rasen standen.
Natürlich ist klar, dass es am Ende kein „schöner“ Sieg war, denn dazu waren die spielerischen Möglichkeiten heute etwas begrenzt und die Hinrunde steckte Allen in den Knochen, doch sollte man an dieser Stelle auch nochmal Spieler, wie David Möbius, Sebastian Töpfer und auch Tim Huth erwähnen, die mit ihren 17. - bzw. 18. Jahren, in den letzten Wochen gute bis sehr gute Leistungen abgerufen haben, teilweise doppelt belastet sind (A-Jugend oder 1.Männer) und einfach ihre Sache einwandfrei machen.
Die Zweite Mannschaft mag nach der Hinrunde „nur“ auf Platz 2., mit 9 Punkten Rückstand auf Platz 1., stehen und Gräfenhainichen kann mit einem Sieg im Nachholspieltag noch an Piesteritz II vorbeiziehen, doch sollte man der Mannschaft an dieser Stelle seinen Respekt zollen.
Denn Woche für Woche gibt es Veränderungen in der Personalsituation, was es schier unmöglich macht eine eingespielte Mannschaft zu formen.
Da gab es Spieltage, da hattest du gleich bis zu fünf Spieler aus der 1.Mannschaft zur Verfügung (gegen Mildensee) und spieltest nur 2:2 und dann hattest du Spiele wie jetzt gegen Jessen, wo drei A-Jugendspieler von Anfang an spielen und ein Philipp Geißler, nachdem er zuvor 90.Minuten bei der 3.Mannschaft „geackert“ hat, sich zur Verfügung stellt, damit sich neben einem angeschlagenen T.Keil und O.Richter wenigstens ein dritter Auswechselspieler befindet.
Ich denke, wenn man die Gesamtsituation betrachtet, kann man mit diesem 2.Platz zufrieden sein.Vielleicht hätte man hier oder da, bessere Leistung abrufen können, aber „hätte, wenn und aber“ bringt einen nun auch nicht weiter.
Im Nachhinein redet es sich immer leichter.
Nun sei zum Abschluss noch allen Piesteritzern ein schönes Fest, schöne Feiertage und einen guten Rutsch in‘s neue Jahr gewünscht.
Auch im neuen Jahr wird es wieder heißen:
Reppichau - Mildensee
Reppichau
Die SG Reppichau gewann am Samstag, den 10.12.2011 das letzte Spiel des Jahres 2011, gegen den SV Mildensee 1915 mit 4:3. Unser Trainer Andreas Wolf warnte schon unter der Woche, dieses Spiel nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Dies fand bei vielen Spielern leider kein Gehör.
Das Spiel begann recht ruhig. Erst nach 13 Minuten gab es die erste Chance. Kevin Jersak spielte auf Nico Frauendorf der gekonnt zum 1:0 einschob. Kurz darauf lupfte Marcel Lorch knapp über das Tor der Gäste. In der 20. Spielminute verfehlte ein Schuss der Mildenseeer das Tor von Marko Wielewski nur knapp. Kurz darauf machten sie es besser und kamen zum 1:1 Ausgleich. Mitte der ersten Halbzeit köpfte Nico Frauendorf eine Ecke von Marcel Lorch zum 2:1 ein. In der 38. Minute hielt Marko Wielewski einen Schuss des freistehenden Mildenseeer Stürmers. Im Gegenzug scheiterte Marcel Lorch nach Zuspiel von Nico Frauendorf ebenfalls am Torwart. Dann passierte bis zur Pause nichts mehr. Auch in der Kabine warnte Andreas Wolf erneut vor Leichtsinnig- und Überheblichkeit.
Direkt nach Wiederanpfiff klärte ein Abwehrspieler der Gäste einen Schuss von Nico Frauendorf im letzten Moment von der Linie. Nur kurz darauf schoss Kevin Jersak knapp über den Kasten. In der 50. Spielminute konnte unser Schlussmann einen strammen Freistoß der Gäste zur Ecke lenken. Auch in der 65. Spielminute konnte unsere Mannschaft die Führung nicht ausbauen. Norman Walla scheiterte im Alleingang am Torwart. Dies schlechte Chancenverwertung unserer Mannschaft bestrafte Mildensee in den Folgeminuten. In Minute 74 und 81 drehten die Gäste das Spiel auf 2:3. Der unerwartete Rückstand rüttelte unsere Mannschaft nun wach. Ein Angriff nach dem anderen rollte auf das Tor der Mildenseeer. In der 85. Spielminute entschied der Schiedsrichter nach Handspiel eines Verteidigers folgerichtig auf Elfmeter für Reppichau. Nico Frauendorf verschoss jedoch. Die Enttäuschung seiner Mitspieler war groß. Dies nahm sich Nico zu Herzen und hämmerte einen Freistoß eine Minute später unhaltbar in den Winkel. Erneut nur Augenblicke später schoss Nico Deistler nach guter Einzelleistung an die Querlatte. In der Schlussminute versuchte er es nicht selbst sondern passte auf Norman Walla. Dieser schob den Ball in die lange Ecke des Tores und markierte damit den 4:3 Siegtreffer. Die Freude bei allen Beteiligten war riesengroß.
Unsere Mannschaft spielte Mildensee in den letzten 10 Minuten schwindelig. Leider machten sich unsere Jungs vorher das Leben selber schwer. Am Ende zählt das Ergebnis und 3 Punkte.
Ein großer Dank an Marko Wielewski, der sich nach 90 Minuten im Tor der Reserve, kurzfristig dazu bereiterklärte auch die Vertretung von Fabian Becker anzutreten und seine Mannschaft mit guten Paraden im Spiel hielt.
Allen Spielern und Beteiligten der SG Reppichau wünschen wir nun eine angenehme Winterpause bis es am 03.03.2012 in Klieken weitergeht.
Aufstellung:
M.Wielewski - J.Bönecke - J.Krökel - M.Ecke - R.Fräßdorf - F.Keil (68. K.Villwock) - K.Jersak - N.Deistler (C) - N.Walla - N.Frauendorf - M.Lorch
Mildensee
Aufstellung:
Burkhardt, Lehnert, Rönicke, Strauch, St.Tanz
Fähse, A.Tanz, Skrzypiec, Grampe, M.Tanz, Schlag
Ersatz: Didjurgies, Zeitfuchs, Felgenträger
Tore: 1:1, 2:2 Schlag, 2:3 M.Tanz
In einer hochklassigen Partie sah man von Anfang an zwei engagierte Mannschaften, die beide viel fürs Spiel taten und sich einige Chancen erarbeiteten. Gefällige Kombinationen und Torraumszene auf beiden Seiten belebten das Spiel und jeder Zuschauer kam voll auf seine Kosten. Leider ging die Heimmannschaft zunächst in Führung. Wenig beeindruckt spielten die Mildenseer weiter nach vorn und so war es Carsten Schlag der den Ausgleich erzielte, nachdem er dem Abwehrspieler den Ball abgeluchst hatte und allein auf den Torwart zulief. Allerdings musste man postwendend wieder den Rückstand hinnehmen. Doch auch das warf uns nicht zurück und so wurde die Partie in der zweiten Hälfte genauso beherzt weitergeführt wie in der Ersten. Mildensee war die spielbestimmende Mannschaft und so glich wiederum Carsten Schlag aus und unser Kapitän Matthias Tanz sorgte für die 3:2 Führung. Nachdem dann noch unser Keeper Georg Burckhardt einen Handelfmeter hielt glaubten alle an den so dringend benötigten Sieg und es war nur ein Frage der Zeit diese drei Punkte nach hause zu bringen. Doch leider zu früh gefreut. Ein unhaltbarer Freistoss und eine Unachtsamkeit in der Abwehr führten zum 4:3 für die SG Reppichau. Eine unverdiente Niederlage für unsere Jungs, doch keinewegs demoralisierend. Jeder Mildenseer Fußballer konnte an diesem Tag stolz auf seine Leistung sein und so werden sie mit Mut, Kampf und Herz in die Rückrunde gehen und den Klassenerhalt für unsere Mannschaft sichern!
VFB GHC - Trebitz
VFB GHC
Man merkte es beiden Mannschaften an, dass sie mit den drei Punkten im Gepäck in die Winterpause gehen wollten. Die ersten Tormöglichkeiten sollten aber aufseiten des VfB sein. So prüfte Dennis Vogt nach 12. Minuten das erste mal seine Treffsicherheit mit einem Fernschuss, das aber leider ohne Erfolg. Es zeigte sich nun immer mehr ab, dass die Heimelf die Partie langsam in den Griff bekam. Beleg dafür sind die sich nun häufenden Torchancen. Dennoch war auch die nächste Spielszene gut vorgetragen aber ohne Erfolg, als Aron Scheffler von rechts eine Flanke in den gegnerischen Strafraum schlug, Franz Unger den Ball aber am langen Pfosten knapp verpasste (17.). Es war zum Verzweifeln, das „Runde“ wollte einfach nicht in das „Eckige“. Von der Gästeseite her drohten zu diesem Zeitpunkt glücklicherweise keine nennenswerten gefährliche Aktionen. So blieb aber auch auf unserer Seite immer noch der Torjubel aus. Fast hätte es dann doch noch geklappt. Georg Engelhardt zirkelte eine Ecke von links in den Strafraum, wo Dennis zum Kopfball hochstieg, aber die Kugel nicht erreichte. Hinter ihm war David Hartling positioniert und der kam zum Kopfball (20.), doch der landete in den Armen vom Trebitzer Schlussmann Christian Gieloff. Scheinbar zerrte das alles langsam an den Nerven der Spieler, denn es vermehrten sich die Unsicherheiten vor allem in der Hintermannschaft des VfB. Die Folge waren unnötige Ballverluste, was Trebitz nun mehr und mehr ins Spiel brachte. Aber fast hätte unser Gegner fürs Pokalhalbfinale, der Termin steht hierfür noch nicht fest, selbst für die Gräfenhainicher Führung per Eigentor (38.) gesorgt. Im letzten Moment konnte Trebitz hier aber noch mal zur Ecke klären. Für die Erlösung noch vor dem Halbzeitpfiff sorgte endlich der Führungstreffer (40.) von David Hartling. Zuvor trug Aron einen der zahlreichen Angriffe vor und marschierte bis zur Torauslinie, um dann von dort aus den Ball quer abzulegen. David beendete den Angriff mit einem Schuss aus spitzem Winkel in die Maschen des Trebitzer Gehäuses. Wer nun schon loszog, um sich einen wärmenden Glühwein zu sichern, könnte durchaus Treffer Nummer Zwei verpasst haben. Dieses mal nahm David die Sache selbst in die Hand bzw. auf den Fuß und umkurvte seine Gegenspieler wie Slalomstangen, um dann allein vorm Trebitzer Keeper aufzutauchen. Der Lohn war die völlig verdiente 2:0 (44.) Halbzeitführung. Doch unsere Gäste wollten sich nicht einfach dem Schicksal beugen und kamen frisch motiviert aus der Halbzeit. So kam es dann zur Situation, dass Franz Unger gleich mal als Retter auf der Linie (51.) einspringen musste. Nur zwei Minuten später gab es den nächsten Beleg dafür, dass Trebitz schnell den Anschlusstreffer erzwingen wollte. Glücklicherweise fand aber hier der Ball aus dem Gewühle im Gräfenhainicher Strafraum nicht den Weg ins Tor. Dennoch war unverkennbar, dass der VfB in dieser Phase des Spiels immer passiver wurde. Am gefährlichsten war dann wohl die folgende Standardsituation. Enrico Franzel trat zum Freistoß an, und der Ball kam zu Kevin Bittag. Dessen Schuss konnte Rene Wiesegart gerade noch mit dem Finger“nagel“ (der ist jetzt ab) an den Außenpfosten lenken. Ein Aufstöhnen ging durch die Reihen der Gräfenhainicher Anhänger. Aber unsere „Supporters“ wussten, was zu tun ist. Plötzlich schallte von ihnen der Schlachtruf „HAINCHEN, ERWACHE!“ Das schien Wirkung zu zeigen. Der endgültigen Entscheidung sollte noch einmal eine Ecke vorausgehen. Den Ball konnte der Trebitzer Schlussmann nur herausfausten. Dabei lief er recht weit aus seinem Tor heraus und ging nicht zurück. Das sah Stefan Luderer und versenkte den Ball mit einer regelrechten Bogenlampe im leeren Tor zum 3:0 (68.). Zugleich sollte das der Endstand sein, denn Trebitz hatte nun nichts mehr entgegenzusetzen.
Trebitz: Christian Gieloff - Christian Pflug, Marcus Roscher, Stefan Wilhelm, Andreas Riedel, Enrico Franzel, Andreas Meene, Enrico Heede (MK), Ronny Roscher (80. Adrian Wildgrube), Mathias Burkhardt (80. Tommy Kurtz), Kevin Bittag
Gelb: Bittag
Trebitz
Findet noch keine Worte.
Möhlau - Klieken
Möhlau
Ein Halbzeit lang zeigten unsere Jungs eine ansprechende Partie. Ein Fernschuss von Christian Wirkner (6.), ein Schuss von Oskar Burmeister knapp drüber (13.) hätten eine Führung bewirken können. Später setzte sich Burmeister nach Eckballvariante durch und passte auf Rene Brückner. Leider konnte Rene aus zwei Meter Entfernung den Ball nicht über die Linie bugsieren (28.). Erst jetzt kamen die Gäste besser ins Spiel. Ein zweifelhaften Freistoß wurde nach wiederholter Abwehr ins Möhlauer Gehäuse geschossen (43.). Zwei Minuten nach Wiederanpfiff wurde nach einem Verbalduell mit einem Kliekener Spieler Stephan Wendt vom Platz gestellt.
Die Kliekener blieben straffrei - Aufsteigerschicksal -. Das war dann auch die Spielentscheidung. Der Favorit nutzte jetzt seine numerische Überlegenheit gnadenlos aus und traf nach Belieben (63.,66.,78.,82.,84).
Glück Auf musste in der gesamten Hinrunde eine Menge Lehrgeld zahlen, wird aber weiter an einer Spielverbesserung arbeiten.
Allen Fans trotzdem ein
FROHES FEST
Möhlau: Alprecht, Hauke, Pfennig(46. Götz), Brückner, Gläser(55. Siebert), Hauptvogel, Burmeister(80. Stegemann),Ebeling,Jänicke, Wirkner, Wendt
Klieken
Frohe Fußballweihnacht bei Blau Weiß Klieken ! Denn mit einem 6:0 Auswärtssieg beim Aufsteiger Glück Auf Möhlau fuhren die Kliekener mittlerweile schon den vierten Erfolg in Serie ein. Mit 30 Punkten zur Halbserie sind die Blau Weißen so erfolgreich wie noch nie in Ihrer 9-jährigen Landesklassenzugehörigkeit.Die Kliekener spielten in der letzten Begegnung der Hinrunde eine schlechte erste Halbzeit.Von den guten Leistungen der letzten Wochen war lange nichts zu sehen. Ungenügende Laufarbeit und viele technische Fehler im Spielaufbau hemmten immer wieder den eigenen Spielfluss. Der Gastgeber agierte nur mit langen Pässen auf seine zwei beweglichen Angreifer und brachte somit die Kliekener Abwehr ein um´s andere Mal arg in Verlegenheit. So musste Torhüter Kevin Paeschke zweimal prächtig reagieren (2; 12.) um nicht schon zeitig in Rückstand zu geraten. Auch in der 21. Minute stand den Blau Weißen das Glück zur Seite, als Möhlaus Kapitän Burmeister nur knapp verzog. Ende der ersten Hälfte wurden die Kliekener aktiver. In der 34. Minute wurde Sascha Rathmann im Strafraum klar gefoult, der Pfiff von Schiri Felix Schmidt aus Jessen blieb aber aus. Nur fünf Minuten später stand das Schirikollektiv wieder im Mittelpunkt, als ein klarer Treffer von Marco Hellwig nicht anerkannt wurde. In der 43. Minute dann doch noch das 1:0 vor der Pause, als nach Karsten Niesar´s Freistoßknaller Thomas Berger im dritten ! Nachschuss erfolgreich war.Im zweiten Durchgang waren gerade mal zwei Minuten gespielt, als Möhlaus Stephan Wendt nach Schiedsrichterbeleidigung mit Rot vom Platz musste.Doch auch danach lief der Kliekener Motor noch nicht rund. Möhlau drängte auf den Ausgleich und war besonders durch Freistöße gefährlich. Doch spätestens nach dem Toredoppelpack von Sascha Rathmann (63.) und Karsten Niesar (66.) war der Wiederstand der Möhlauer gebrochen. Die Blau Weißen spielten jetzt Ihre konditionellen Vorteile klar aus und ließen den Gastgeber auch spielerisch keine Chance mehr. In regelmäßigen Abständen schossen Thomas Berger (78.), Kevin Schünhoff (82.) und Karsten Niesar (84.) noch den höchsten Sieg in der Landesklassenära von Blau Weiß Klieken heraus.
Vorwärts - Gröbern
Vorwärts
Mit einer 0:2 Heimniederlage gegen den HSV Gröbern verabschiedet sich unsere Landesklasse-Elf aus dem Kalenderjahr 2011.
Vor dem Spiel wurde R. Blackstein für sein 100. ASG-Pflichtspiel ausgezeichnet, welches er letzte Woche in Klieken bestritt.
Unsere Mannschaft begann leicht überlegen. In der 8. Minute scheitere J. Neumann mit einem schönen Freistoß am Gäste-Keeper, der den Ball mit einer schönen Parade noch zur Ecke klären konnte. Pech hatte wiederum J. Neumann in der 24. Minute, als er nach einem Eckball von der Strafraumgrenze nur die Torlatte traf. Insgesamt bleib aber unsere Mannschaft für einen Gastgeber zu harmlos und der HSV Gröbern witterte seine Chance den einen oder anderen Zähler heute einzufahren. So taten die Gäste nun mehr für das Spiel während unsere Mannschaft immer mehr abbaute und sich teilweise in die eigene Hälfte drängen ließ. In der 34. Minute musste sich unsere Keeper S. Befort mächtig strecken um mit einer tollen Parade vorerst die Führung zu verhindern. Fünf Minuten danach hatte unsere ASG die letzte nennenswerte Chance durch St. Schädel, doch sein heimtückisch aufsetzender Ball wurde eine Beute des ganz sicheren HSV-Keepers B. Schneeberger. Was sich schon über eine geraume Zeit andeutete bewahrheitete sich leider kurz vor dem Halbzeitpfiff. Wieder hatten es die Gröbener geschafft unsere Mannschaft in die eigene Hälfte zu drängen und Druck aufzubauen. Dadurch ergaben sich mehrere große Einschuss Möglichkeiten, welche von unserer Mannschaft mit viel Einsatz abgeblockt wurden. Dieses Powerplay endete mit einem völlig berechtigten Strafstoß für die Gäste. Diesen verwandelte D. Seliger zur 1:0 Halbzeitführung für den HSV Gröbern.
Auch in der zweiten Hälfte hatte unsere Mannschaft den besseren Start, doch St. Schädel und G. Böckelmann per Kopf konnten ihre Chancen nicht nutzen. Dies rächte sich nach einer Stunde. Nach einer schönen Kombination erhöhte der Aufsteiger auf 2:0. Kurz danach hatten die Gäste Chancen für weitere Tore. So langsam wurde es eng für unsere Mannschaft. Man wollte nicht das erste Team sein, welches von Gröbern auf heimischem Platz bezwungen wird. Also tat man nun etwas mehr für das Spiel. So tankte sich J. Neumann in der 73. Minute in den Strafraum, aber seine Hereingabe verpassten mehrere Spieler. Auch A. Schubert, D. Meyer und St. Schädel fehlte kurz vor Schluss das Glück. Somit blieb es beim 2:0 Endstand für den HSV Gröbern, welcher sich mit diesem ersten auf dem Spielfeld errungenen Saisonauswärtssieg das wohl schönste Weihnachtsgeschenk machte.
Trotz der Niederlage überwintert unser Team auf Platz zehn im gesicherten Mittelfeld. Wer hätte dies zu Saisonbeginn gedacht?
| ASG Vorwärts Dessau: S. Befort, V. Merbitz, Chr. Richter, M. Planitzer, E. Strokosch, St. Schädel, J. Neumann, G. Böckelmann, R. Blackstein (65. K. Minning), D. Meyer, P. Westendorf (46. A. Schubert) |
| HSV Gröbern: B. Schneeberger, R. Ziegler, J. Schräpler, C. Eichel, D. Seliger, I. Müller, H. Körsten, A. Franke (59. R. Steude), M. Stockmann (67. T. Schmidt), S. Hartmann, M. Drefke (75. T. Herfurth) |
| Tore: |
| 0:1 D. Seliger (44., Foulelfmeter), 0:2 H. Körsten (60.) |
Gröbern
HSV wie aus einem Guss!
Vor dem Spiel war HSV Trainer Hagen Giese locker wie selten, Jungs macht ein gutes Spiel und es klappt mit einem Sieg!
Diese Worte setzte seine Mannschaft ordentlich um.
Es war sofort eine temposcharfe Partie, beide Mannschaften auf Augenhöhe.
Auffällig bei der Heimelf Jeffrey Neumann, der die HSV Abwehr ab und zu stark in Bedrängnis brachte. Aber es waren Einzelaktionen, die mannschaftlich geschlossenere Leistung bot aber der HSV. Hannes Körsten führte Regie im Mittelfeld und setzte seine Kollegen gut in Szene. Größere Torchancen in der Anfangsphase gab es nicht, einen Schuß musste Billy Schneeberger in der 8. Minute parieren. In der 20. Minute hatte Jeffrey Neumann eine Chance, konnte sie aber nicht nutzen. Glück dann für den HSV in der 23. Minute, als ein Schuß an die Querlatte klatschte. Der HSV nun die dominierende Mannschaft. Trotz guter Möglichkeiten blieb es vorerst torlos. Sergej Befort im Tor der Dessauer machte ein ganz großes Spiel, am Ende war er bester Mann auf dem Platz! Nach knapp einer halben Stunde eine ganz starke Aktion von Sebastian Hartmann, sein Schuß aus der Drehung meisterte Befort im Dessauer Tor.
In der 37. Minute zeichnete sich dann wieder HSV Keeper Billy Schneeberger aus, als er reaktionsschnell in die Ecke tauchte und parierte. In der 42. Minute dann Alarmstufe Rot im Dessauer Strafraum! Sie bekommen den Ball nicht weg und dem HSV boten sich gleich mehrere Chancen, ein Tor zu erzielen. Andy Franke hatte dann die letzte Möglichkeit und wurde dabei recht unsanft umgehauen, Strafstoß! Routinier Denis Seliger machte das 0:1 vom Punkt. Mit diesem Resultat ging es dann auch in die Pause.
Dessau ließ weiterhin eine geschlossene Mannschaftsleistung vermissen, der HSV stand sicher und störte die Dessauer zeitig bei ihren Angriffsbemühungen. Im Angriff des HSV verdienten sich Sebastian Hartmann und Marc Stockmann Bestnoten, sie beschäftigten die Dessauer Abwehr nach allen Regeln der Kunst. Leider versagten ihnen beim Abschluß etwas die Nerven. Gino Böckelmann hatte eine 100 %-ige Chance, frei vor Billy Schneeberger, köpfte aber übers Tor. In der 59. Minute dann die schönste Aktion im Spiel, Hannes Körsten erkämpfte sich den Ball an der Mittellinie und ging durch die Dessauer Abwehr wie das heiße Messer durch die Butter. Er behielt die Nerven und verwandelte sicher zum 0:2. Dessau warf danach alles nach vorn, blieb aber im Abschluß glücklos. Billy Schneeberger gab sich keine Blöße und war der sichere Rückhalt in einer sehr gut spielenden HSV Mannschaft. Dem HSV boten sich dann auch Räume, aber Sergej Befort ließ keinen weiteren Treffer mehr zu. Dessau gab aber nie auf und in der 84. Minute auch eine große Möglichkeit zum Anschlusstreffer. Aber erst warf sich Schneeberger entschlossen dem Ball entgegen, und dann klärte Conny Eichel mit letztem Einsatz.
In der 89. Minute die letzte Möglichkeit im Spiel, wieder für Dessau aber erneut Schneeberger mit sicherem Stellungsspiel. Der HSV siegt nicht unverdient in Dessau
und kann mit seiner Leistung in der Hinrunde der Saison sehr zufrieden sein!
Heute machte Ingo Müller sein letztes Punktspiel für eine längere Zeit für den HSV.
Alles Gute Ingo, viel Glück in der Fremde!
Roßlau - Zschornewitz
Roßlau
Germania konnte am vergangenen Samstag das letzte Punktspiel der Hinrunde mit 3:2 (3:0) für sich entscheiden. Die 3:0 Halbzeitführung gab absolut keine Sicherheit und somit geriet man in Hälfte stark unter Druck. Am Ende konnte man glücklich sein, die 3 Punkte im Elbesportpark zu behalten.
Die MZ berichtet über das spiel so:
"Der 3:2-Erfolg des SV Germania 08 Roßlau gegen den SV Turbine Zschornewitz war Abstiegskampf pur. Fünf Tore, zehn Gelbe Karten und Gelb-Rot für Tony Kasper (Turbine, 77.) verdeutlichen dies mehr als eindrucksvoll. Dabei schien die Partie frühzeitig durch die Tore von Lars Lang (12., 19.) und Torsten Kopocz (43.) zugunsten der Germania entschieden. Der Endspurt der Gäste und die Treffer von Philipp Werner (60., Foulelfmeter) und Marian Kasper (88.) reichten am Ende aber nicht, um sich wenigstens einen Punkt zu erkämpfen."
Zschornewitz
Verlieren verboten,stand an der Umkleide des SV Turbine, in den Katakomben
am Streetzer Weg.Am Ende stand jedoch eine Niederlage mit bitterem Beige-
schmack.Schon nach zwanzig Minuten, war eine Vorentscheidung im Elbesport-
park gefallen!Germania auf Schnäppchen-Jagd beim Gast,zwei gefühlte
Eigentore und es hieß 2:0.Ein doppeltes Geschenk an Lars Lang,der sich einfach nur ins Fäustchen lachte -12.und 19.-
Knapp vor der Pause,Tor Nr.3.Rosslau`s Spielercoach Torsten Kopocz rundete
einen schwachen,eingeknickten Turbine-Durchgang ab.
80 Zuschauer,darunter ein straffes Drittel (Danke !!!) aus Zschornewitz
sahen veränderte Turbinen im zwoten Spielabschnitt.
Zudem entwickelte sich die Sachlage in diesen 45 Minuten zu einer knallharten
Auseinandersetzung.Der 23.Mann auf dem Platz bekam alle Hände voll zu tun.
Philipp Werner schoss vom Elfmeterpunkt das 3:1,sofort gerieten die Ein-
heimischen unter Druck (60.).Turbine mit Pech an den Sohlen,hinzu kam,
das unserer Elf in der 71.das 3:2 aberkannt wurde.Heisse Wortwechsel waren
die Folge aber auch zunehmende Unsportlichkeiten.In Minute 77 das Aus für
Toni Kasper,Ampelkarte wegen Foulspiels.Nur vier Minuten darauf lies Tur-
bine eine Großchance zum Anschluss liegen.Marian Kasper's gezähltes 3:2
fiel zu spät um wenigstens noch einen Punkt zu retten.Irgendwo hatte der
Spielleiter die Nase voll vom Abstiegskampf und beendete Germania gegen
Turbine überpünktlich.
Annaburg - Friedersdorf
Annaburg
Neuerdings gibt es bei Niederlagen keine Berichte mehr.
Friedersdorf
Im letzten Ligaspiel der Hinrunde waren wir zu Gast im Waldstation des SV Grün Weiß Annaburg. Da Trotz der im Vorfeld bekannten Info das die Annaburger im Anschluss an das Match ihre Vereinsweihnachtsfeier hatten, lehnte unser Trainer Senad Tahirovic Geschenke jeder Art ab. Er hatte es so schon schwer 11 einsatzbereite Spieler auf den Platz zu bringen. Durch Verletzungen, Sperren und beruflichen bedingtem Fehlens hatte er nur einen Auswechselspieler, unseren Kevin Franz zur Verfügung.
Schiri Szuppa aus Gräfenhainichen pfiff das Spiel um 13.05 Uhr an. Am Anfang sah es so aus als ob unsere Spieler den Annaburgern doch Geschenke geben wollen. Unsicherheiten in der Abwehr sorgten für unnötige Gefahr vor unserem Strafraum. So kam es auch zur frühen Führung für den Gastgeber. Der Ball war eigentlich schon geklärt. Philipp Anton passt zu Rene Reppert der will den Ball nach vorn schlagen, rutscht drüber weg, so das der Annaburger Grundmann ungehindert in der 3.Minute das Tor machen konnte. Wer nun dachte dass das ein Weckruf für unsere Mannschaft war sah sich leider getäuscht. Die erste Viertelstunde gehörte dem Gastgeber, der durchaus da noch ein Tor hätte erzielen können, aus seiner Sicht betrachtet vielleicht sogar müssen. An der Stelle auch mal ein Lob für unseren Torhüter Mario Karalus der in der 12.Minute eine Riesenchance der Annaburger vereitelte. Ab Mitte der ersten Halbzeit wurde unser Spiel dann besser und wir kamen auch zu unseren ersten Chancen. In der 30.Minute schlug Robin Zern ein Freistoß hoch in Richtung Tor. Der Kopfball von Anton ging knapp am Tor vorbei. Den Ausgleich erzielten wir in der 36.Minute durch eine ähnliche Situation, wieder ein langer Ball von Zern und diesmal ist es Christian Grunert der es mit dem Kopf besser macht und zum 1:1 einnetzte. 2 Chancen, einmal ein Schuss von Grunert nach einer tollen Flanke von rechts von unserem Florian Braun und ein Fernschussversuch von Zern brachten leider keine Ergebnissverbesserung. Bis zum Halbzeitpfiff passierte nicht s mehr und so ging es mit dem1:1 in die Kabine.
Die zweite Halbzeit begann so wie die erste aufhörte, mit guten Angriffen unserer Mannschaft, leider ohne Torerfolg. Nach 10.Minuten verflachte das Spiel und war geprägt durch viele Fouls auf beiden Seiten. Da der Schiri nicht einmal für solch eine Aktion eine Karte zeigte, kam richtig Härte auf. Nach einer Viertelstunde besann sich unsere Mannschaft dann doch wieder aufs Fußballspielen und kam gleich zu neuen Chancen. Durch ein Foul an Maximilian Hübner in der 62.Minute, haben wir eine Freistosschance in zentraler Position 20m vorm Tor. Der gewaltige Schuss von Zern geht nur wenige Zentimeter am Tor vorbei. In der 65.Minute ein Einwurf, in Höhe des Annaburger Tores auf Maximilian Hübner der spielt gleich weiter auf Grunert, dessen Schuss geht knapp am Tor vorbei.Die 69.Minute brachte dann die zu diesem Zeitpunkt dicke berechtigte Führung. Ein super Zuspiel von Anton auf den schnellen Hübner und der erzielte souverän die 2:1 Führung. Mit der Führung im Rücken laufen unsere Angriffe wieder richtig gut. Es fehlt halt die konsequente Ausnutzung der vorhandenen. Chancen. Unser Trainer wechselt in der 77.Minute Felix Marc Rhode, der viel gelaufen war gegen Kevin Franz aus, das brachte noch mal frischen Schwung. Ein toller Spielzug in der 84.Minute eingeleitet von Patric Thiel über Hübner zu Zern dessen Schuss kann der Tormann gerade noch halten, leider bringt auch der Nachschuss von Franz nichts. Die letzte Szene im Spiel gehört ebenfalls Franz. Mit einem klasse Lauf auf der linken Seite und einer super Hereingabe auf Grunert leitet er das 3:1 ein. Mit dem 3:1 von Grunert endet schließlich die Partie. Auf Grund der gezeigten Leistungen zum Ende der ersten und in der zweiten Halbzeit geht der Sieg in Ordnung.
Stimmen zum Spiel:
Matthias Burkhard: „ Ich habe schon in der Halbzeit gewusst dass wir das Spiel noch drehen.“
Der SVF spielte mit: Karalus, Thiel, Telle, Anton, Grunert, Zern, Braun, Schulz, Hübner, Reppert, Rhode (77.min Franz)
Einheit - Pratau
Einheit
Wie schon seit Wochen befürchtet kam diesmal die Ernüchterung. Irgendwann kann man einfach die vielen Ausfälle nicht mehr kompensieren. Wer öfters auf dem Platz ist, der weiß es auch. Das soll aber keine Entschuldigung für die schlechte Leistung sein. Von Beginn an fand Einheit nicht in das Spiel. Man kann sogar sagen dass man die ersten zwanzig Minuten noch in der Kabine war und verschlafen hatte. In der 18. Minute gingen dann die Gäste in Führung. Einen Freistoss von der linken Seite konnte niemand klären. Eine Ablage mit dem Kopf in Strafraumhöhe, und der Pratauer hatte keine Schwierigkeiten zu vollenden. Danach sah es so aus, als käme Einheit besser in das Spiel. So gab es vor dem Wechsel noch zwei Chancen auf den Ausgleich. Einmal durch Sören Kampfhenkel mit einem Schuss von rechts auf das kurze Eck den der Torhüter klären konnte. Dann Tobias Noack zentral aus 10 Meter. Sein Schuss wurde noch geblockt, so dass der Pratauer Torhüter keine Schwierigkeiten hatte. Fazit zur Halbzeit: Zu viele Stockfehler und Fehlpässe schon beim Spielaufbau. In der zweiten Halbzeit wollte Einheit natürlich das Spiel noch drehen. Doch die Häufigkeit an Fehlpässen nahm noch zu. So hatte Pratau im gesamten Spiel eine Kontermöglichkeit nach der anderen. Das lag aber nicht am guten Spiel der Pratauer, sondern mehr an der eigenen Unsicherheit. Die größte Chance zum Ausgleich hatte dann Udo Lindner. Tobias Noack setzt sich per Kopf gegen den Pratauer Torwart durch. Seine scharfe Hereingabe von rechts nahm Udo Lindner per Hechtflugkopfball. Leider links am Tor vorbei. Viel Nennenswertes war nicht mehr dabei. Am Ende ein verdienter Sieg der Gäste. Hoffentlich haben einige Spieler gemerkt dass man ohne Training nicht bestehen kann. Man kann nur hoffen dass jeder das selbst einsieht und vor der Hinrunde wieder voll im Training steht. Trotzdem war es eine geile Hinrunde. Kaum jemand hat mit 29 Punkten und Platz 6 gerechnet. Also allen Trainern, Spielern, Verantwortlichen und nicht zuletzt allen Besuchern und Fans schöne Weihnachten und einen guten Rutsch in das neue Jahr! Und ab dem 25. Februar noch einmal 29 Punkte in der Rückrunde!!!!
Pratau
Mit einem Sieg gegen den SV Einheit beenden unsere Kicker diese Hinserie. Es begann kurz nach 13 Uhr mit dem Anpfiff und 5 Sekunden später wollte Stefan Hinkelmann gleich die Weichen auf Sieg stellen. Sein optimistischer Versuch mit einem Torschuß aus gut 40 Metern landete letztendlich im Toraus. In den ersten Minuten sahen die 97 Zuschauer plus Zaungäste eine ausgeglichene Partie mit leichten Vorteilen der Gastgeber. Das Spiel von Einheit sah ganz gefällig aus, doch echte Torgefahr konnten die einheimischen Kicker nicht entwickeln meist war am 16-Meter-Raum Schluß. Nach dem ertsen Hinkelmann Versuch legte in der 5.Spielminute Jörg Steiner den Ball in den Lauf von Philipp Schapelt, aber Einheit Keeper D.Becker war eher am Ball. In der 11.Minute wieder die Gäste aus Pratau diesmal setzt sich Jörg Steiner durch kommt zum Abschluß dieser wird jedoch zur Ecke geklärt. Der folgende Eckball brachte dann die Chance für Stefan Hinkelmann. Die Hausherren wie gesagt hatten vielleicht optisch eine leichte Überlegenheit in der Anfangsphase, jedoch ohne wirkliche Torgefahr auszustrahlen. So nach 15 Minuten kamen aber unsere Jungs immer besser in die Partie und konnten die Einheit-Vorteile jetzt egalisieren und im Anschluß sich selbst ein Übergewicht erarbeiten. Dies sollte dann auch gleich belohnt werden. In der 19.Spielminute brachte Marcel Schmidt einen Freistoß in den Einheit Strafraum, der Ball wurde dann auf Jörg Steiner abgelegt und dieser erzielte dann mit seinem 11.Saisontreffer hier die Führung für den SV BLAU-ROT. Mit der Führung im Rücken spielten die BLAU-ROTen jetzt etwas befreiter auf und erneut war es Jörg Steiner der in der 26.Minute die Gelegenheit zum Ausbau der Führung hatte. Nach einem Paß von Stefan Hinkelmann geht Jörg in den Strafraum trifft aber von der halbrechten Position den Ball nicht voll, so das diese Aktion nicht das einbrachte was sich der zahlreiche Anhang der BLAU-ROTen davon versprochen hat. Nach einer halben Stunde dann wieder mal der bis dahinViertplatzierte der Tabelle. Nach einem Freistsoß kam der Ball an die Strafraumgrenze ein Einheit Spieler kam zum Schuß, konnte aber Denny Schenk im Tor nicht überwinden. Auch die nächste gute Aktion ging von den Gastgebern aus. Ein langer Ball kommt in den Strafraum genau zu einem Akteur im roten Trikot, letztendlich war aber der Abschluß schwach so das Denny Schenk den Ball halten konnte. 36 Minuten waren da gespielt und Einheit Wittenberg fand jetzt wieder etwas besser in die Partie. Die letzte gute Aktion vor der Pause hatte dann unser Kapitän Stefan Hinkelmann. Das Leder kommt von Jörg Steiner zu Hinkel und dieser versucht es mit einem Drehschuß, welcher aber sein Ziel verfehlte.HALBZEIT!!!
Zu Beginn des zweiten Durchganges brachte Einheit gleich zwei neue Leute ohne durchschlagenden Erfolg. Die zwingenderen Aktionen vor dem gegnerischen Tor hatten zunächst die Spieler in den blauen Trikots. In der 49.Minute bringt Stefan Hinkelmann das Runde in den 16er der Gastgeber und Robert Lehmann hat in der Mitte die große Chance zum Torerfolg verzieht aber aus guter Position. Unsere Elf in der Anfangsviertelstunde des zweiten Abschnittes am Drücker. Nach einem Freistoß von Marcel Schmidt wird der Ball zunächst aus dem 16er rausgeköpft, doch Philipp Schapelt kommt zum Nachschuß der aber über das Tor geht. Zwei Minuten später war es erneut Stefan Hinklemann, der nach einem Ausflug von Einheit-Keeper Becker die Chance sah und den Ball ins leere Tor schießen wollte. Doch Becker war rechtzeitig zurück geeilt und konnte somit diesen Versuch unseres Kapitäns sicher verhindern, jedoch blieben wir vorerst am Drücker. Nur eine Umdrehung machte der Sekundenzeiger und Mario Höse brachte von der rechten Außenbahn den Ball in die Mitte, wo Jörg Steiner aus vielleicht 2 Metern Entfernung an Einheits Torwart scheiterte. Und erneut nur eine Minute später war es Steven Schmidt der nach einer Ecke zum Kopfball kommt und ihn am Kasten vorbei setzt. So blieb es nach knapp einer Stunde Spielzeit bei der hauchdünnen Führung der BLAU-ROTen aus Pratau. Hoffentlich sollte sich das nicht rächen dachten sicher einige der zahlreichen BLAU-ROTen am Spielfeldrand. Nach einer Stunde dann der erste Vorstoß der Hausherren in dieser zweiten Halbzeit. Aus vollem Lauf schoß Einheits Stürmer vom linken Strafraumeck auf das Gehäuse von Denny Schenk, doch dieser Schuß ging am Tor vorbei. Nur drei Minuten danach dann die wohl beste Chance hier den Ausgleich zu erzielen. Schenki kann einen Ball im Strafraum nicht fangen das Leder wird nach innen vors Tor gebracht und aus nächster Distanz war Wittenbergs Spieler nicht in der Lage das Runde ins Eckige zu bringen. Glück für unsere Elf in dieser Szene, daß hätte der Ausgleich sein können. Auch die nächste brenzlige Situation spielte sich vor dem Tor von Denny Schenk ab. Von der rechten Seite kam der Ball in den Strafraum und konnte dann ehe es richtig gefährlich wurde von unserer Hintermannschaft geklärt werden. Einheit jetzt wieder mit leichtem Übergewicht und wir mit einigen guten schnellen Spielzügen in die Spitze. In der 70. Minute war es der kurz zuvor eingewechselte Steven Herold der mit einem Schuß Torwart Becker prüfte. Einheit versuchte nochmal alles jedoch ohne wirklich erfoglreich dabei zu sein,gefährlicher da schon die Aktionen unserer Elf nach vorn. In der 82.Spielminute war es Mario Höse der auf dem Weg zum 2:0 war und dem im letzten Moment der Ball versprang und somit frei vorm Tor dasselbige nicht traf. In der Nachspielzeit war es noch einmal Steven Herold der hier gegen seine alten Kollegen den Treffer auf dem Fuß hatte. Plötzlich tauchte er ganz allein vor Einheit Keeper D.Becker auf und im Versuch diesen zu umspielen erwischte dieser ihn wohl am Fuß so das Steven zu Fall kam. Der Pfiff des Unparteiischen aus Dessau-Mildensse folgte aber nicht, aber es gab während der gesamten Spielzeit schon einige andere Situationen in denen die drei Unparteiischen nicht immer glücklich agierten. Kurz darauf dann aber der letzte Abpfiff der LK-Hinrundenserie in dieser Saison und erneut konnten wir hier aus Wittenberg drei Punkte mitnehmen.
BLAU-ROT:D.Schenk,M.Lehniger(69.S.Herold),S.Schmidt,S.Jahns,M.Höse,C.Keil,M.Schmidt,P.Schapelt,R.Lehmann,
S.Hinkelmann(MK),J.Steiner (90.M.Schmidt)
Quelle:Homepage Vereine
