Ferl bringt Namen ins Spiel
Daniel Richter, 25.01.2012
Fußball
Das Thema Neuzugänge ist sozusagen ein "schwebendes Verfahren". Der 22-jährige Rick Albrecht vom ZV Zwochau (Nordsachsenliga) hat im Trainingslager einen guten Eindruck hinterlassen. Der Verteidiger plagt sich momentan aber mit einer Zerrung herum und steht der Mannschaft in dieser Woche nicht zur Verfügung. "Ein guter Mann", meint Ferl, der Albrecht als "Alternative für den Abwehrbereich" bezeichnet. Der Dessauer Max Eschner, der bis zum Insolvenzantrag des FC Grün-Weiß Wolfen das Trikot des Verbandsligisten trug, sei vor allen "physisch sehr stark" und habe die gehobenen Anforderungen gut weggesteckt. "Ich muss beide noch unter Wettkampfbedingungen beobachten", so der Chefcoach, der Albrecht und Eschner derzeit noch als Anschlusskader bezeichnet. "Das ist keine Abwertung", stellt er klar und präsentiert das Paradebeispiel Mathias Niesar. "Der hat sich in zwei Jahren vom Reservisten zum Stammspieler durchgebissen. Eine tolle Entwicklung", lobt der 53-Jährige seinen Rechtsverteidiger. Gegen die HFC-Reserve sind bis auf Eschner und Ladislav Stefke (Urlaub) alle an Bord.
Mit dem früheren Abwehrboss Wellington hat der FC laut Ferl "eine saubere Regelung" getroffen. Da der Brasilianer des Öfteren auf der Arbeit gebraucht wird, haben sich Verein und Spieler auf ein Stand-by-Programm verständigt. Das heißt im Klartext: Der 40-Jährige hält sich selber fit und hilft den Grün-Weißen im Notfall aus. Da Wellington zum Saisonende seine Töppen an den Nagel hängt, will Ferl die Chance nutzen, in der Rückrunde eine neue Viererkette zu etablieren. Mit Marc Richter, Mathias Niesar und Daniel Gallin sind drei Posten vergeben. Als weitere Kandidaten für den Innenbereich werden Nils Naujoks und Florian Freihube gehandelt.
Am Freitag um 19 Uhr steht für die Grün-Weißen der nächste Test auf dem Programm. Gastgeber RB Leipzig II (U 23) ist derzeit Zwölfter in der Landesliga Sachsen und hat 17 Punkte auf dem Konto.
Quelle:MZ

