Neues aus Kemberg - Mannschaft wächst wieder zusammen
PR Team, 22.02.2012
Leitwölfe führen Kommando
Der Coach vertraut seinen Leitwölfen. Mathias Smetak bleibt Kapitän des Teams, der 36-jährige Neuzugang Martin Cerny soll die Abwehr organisieren. Auf beide Spieler hält Rupprecht große Stücke. "Smetak führt lautstark das Kommando, Cerny reißt das Spiel an sich." Von den anderen Neuzugängen hat sich Tomas Hural (20 Jahre) sofort einen Stammplatz in der Abwehr erobert. "Der kämpft um jeden Ball", meint sein Coach, der mit Cerny, Smetak, Hural und Petr Elias die Idealbesetzung in puncto Viererkette gefunden hat. Der dritte Tscheche, Lukas Hartmann, besitzt laut Coach noch Anlaufschwierigkeiten und ist im Sturm nicht erste Wahl. "Er wird noch Fuß fassen", hofft sein Trainer, der zum Rückrundenstart am 3. März zu Hause gegen Amsdorf eher auf Kandidaten wie Richard Reichert oder Lukas Hillebrand setzt. "Reichert ist ein Arbeitstier, der seine technischen Defizite mit einer robusten Körpersprache ausgleicht", streicht er die Vorzüge des 23-Jährigen heraus, der nahtlos den Sprung von der Kreisoberliga- in die Verbandsliga-Elf geschafft hat.
"Der Rest ist verschwunden", erklärt der stellvertretende Abteilungsleiter Roger Lajow. Tomas Hural, Vaclav Vorasicky und Tomas Kontratho hinterließen in den Testspielen ein paar Duftmarken und verschwanden dann auf Nimmerwiedersehen. Rupprecht geht davon aus, dass es mit dieser Mannschaft in die Rückrunde geht. Die Planungen sind abgeschlossen, in der Gerüchteküche herrscht Totenstille.
Spaß am Fußball
In der Vorbereitung auf die Rückrunde hat der Coach viel Wert auf Einzelgespräche gelegt. "Die Mannschaft soll Spaß am Fußball haben", so der 48-Jährige, der weiß, dass ständige Erfolgserlebnisse dafür die Voraussetzung sind. "Wir gewinnen aber nicht jede Woche", baut er Rückschlägen vor. Rupprecht betont, dass er versuchen will, seine Elf vor äußeren Einflüssen zu schützen. Das "ganze Gerede" in den letzten Wochen ist Geschichte.
Eine Nummer eins gibt es in Kemberg nicht. Christoph Heede und Tomas Zidlicky stehen abwechselnd zwischen den Pfosten, jeder bekommt seine Chance, den Trainer zu überzeugen. In Sachen Besetzung des Mittelfelds ist sich Rupprecht noch nicht sicher. Sechs Kandidaten, vier Plätze - bis zum 3. März ist noch ein bisschen Zeit.
Quelle:Mitteldeutsche Zeitung - online
