Jetzt komplett - Die Berichte der Vereine zum 17. Spieltag

PR Team, 06.03.2012

Jetzt komplett - Die Berichte der Vereine zum 17. Spieltag

SG 1919 Trebitz - SV Allemannia 08 Jessen 6:1
SG 1919 Trebitz: Nach einer sehr guten Vorbereitung kam es am Samstag bei schönem Wetter und einem ordentlich zu bespielenden Platz zu unserem ersten Rückrundenspiel. Das Spiel sollte unbedingt siegreich gestaltet werden. Auf Grund von Verletzungen mussten wir auf E. Heede und A. Wildgrube verzichten. Gesperrt waren noch K. Bittag und D. Weigel…Von Beginn an sah man, dass wir uns wirklich was vorgenommen hatten. Wir waren hellwach, spielten sehr diszipliniert und waren in fast allen Aktionen aggressiver. 4. Minute 1:0…Ballgewinn durch gutes Doppeln von Fl. Müller und N. Henschel. Letzterer spielt einen sehr starken Ball in die Gasse zu E. Franzel, welcher verwandelt… 8. Minute 2:0…A. Meene erkämpft sich den Ball, setzt sich gut durch und verwandelt mit rechts… 23. Minute 3:0…Ein super Spielzug (Kurtz, Müller, Meene) bei dem der letzte Ball leider nicht genau ankommt, aber E. Franzel setzt nach und vollstreckt eiskalt… 33. Minute 4:0…Freistoß von E. Franzel auf den 2. Pfosten und N. Henschel vollendet per Kopf… 42. Minute…Wir machen es Jessen zu einfach und haben Glück das Ch. Gieloff im Tor stark pariert und so die Null stehen bleibt… 47. Minute…Wieder ein sehr guter Spielzug, aber E. Franzel trifft leider nicht nach hervorragendem Zuspiel von A. Riedel… 57. Minute 5:0…N. Henschel spielt den Ball kurz auf A. Riedel. Dieser passt sehr geschickt in den Lauf des gestarteten M. Burkhardt und der passt zentral auf E. Franzel… 75. Minute 5:1…Nach einer Ecke können wir den Ball nicht konsequent klären und aus gut 16 m trifft S. Klassen sehenswert… 80. Minute 6:1…Ein Freistoß von D. Hanke wird von Jessen zu kurz abgewehrt und landet bei E. Franzel. Der spielt seine Klasse aus und verwandelt sehr geschickt… Fazit: Eine absolut hervorragende Leistung unserer Mannschaft und ein Ergebnis, welches auch in dieser Höhe in Ordnung geht! Dieses Spiel sollte allen Mut machen, denn das war die Leistung, die wir abrufen können, wenn alle 100% geben! Genau mit dieser Einstellung müssen wir nun im Training weiter arbeiten und die nächsten Spiele (Piesteritz, Mildensee, Friedersdorf…) angehen, damit dieses Spiel nicht nur eine Eintagsfliege war! In diesem Sinne, Sport frei…
SV Allemannia 08 Jessen: Wir haben den 17. Spieltag der Landesklasse 5 absolviert und stehen wei-terhin auf Tabellenplatz 8. Das ist Negativ-Rekord, zuletzt stand es 2001/02 so schlecht um die Allemannia - damals hatte man Platz 10 und am Ende der Saison Tabellenplatz 11. Unser Trainergespann hat weiterhin viele personelle Probleme, die es zu lösen galt. Erst im letzten Spiel gab es eine unnötige rote Karte für Philipp Schumann, auch dieser Platz musste neu aufgefüllt werden. Pünktlich um 15 Uhr wurde die Partie von den Unparteiischen angepfiffen. Jessen hatte zunächst Probleme ins Spiel zu finden und tat sich auch wieder mit dem Wind sehr schwer. Unsere Allemannia verlor den Ball im Mittelfeld und wir schenkten den Trebitzern das 1:0 in der 5.Spielminute. Unsere Allemannia war nun völlig von der Rolle, es wurden einfach die Ratschläge des Trainers missachtet. Jessen verlor in der Abwehr den Ball und man schenkte den Trebitzern das 2. Tor nach nur 8 Minuten. Unsere Trainer Neiße und Killian versuchten immer wieder unsere Mannschaft zu motivieren... Aber in der 23. Minute erhöhten die Gastgeber nach einem schweren Abwehrfehler auf 3:0. Nun wurde auch dem Letz-ten klar, dass die Niederlage einfach nicht zu hoch aus-fallen dürfte. Nur 9 Minuten später in der 32. Minute Trebitz-Freistoßsituation, ein sehr langer geschlagener Ball in den Strafraum der Jessener. Ein Abwehrspieler geht zu Boden und die Trebitzer erhöhen auf 4:0 zur Halbzeit. Jessen hatte in der ersten Halbzeit keine nennenswerte Chance. Unser Trainer hatte in der Halbzeit sicher keinen leichten Job, er musste die richtige Mischung zwischen Kritik und Mut machen, an die Spieler weitergeben. Die erste große Chance in der zweiten Halbzeit hatte Jessen, 46. Minute Stefan Lutzmann steckt einen Ball durch die Abwehr auf Enrico Bahr, dieser scheitert am Torwart, Friedrich setzt noch einmal nach, kann aber den Ball auch nicht über die Linie bringen. In der 57. Spielminute sind es erneut die Gast-geber, die zum 5:0 treffen. Unsere Abwehr zeigte hier gar kein Zweikampfverhalten und machte es somit den Trebitzern sehr einfach. Ein kleiner Lichtblick war in der 75. Spielminute zu sehen - Ecke für Jessen Jens Wäsch versucht es direkt aufs Tor, der Ball gelangt zu Sergej Klassen und dieser verwandelt direkt ins Tor zum 5:1. In der 79. Minute dann das 6:1 für Trebitz - wieder greift kein Abwehrspieler ein und schenkt der SG das 6. Tor. Nach 90 Minuten wurde das Spiel abgepfiffen nun heißt es, Köpfe nicht in den Sand zu stecken und sich auf den nächsten Gegner Klieken vorzubereiten.

SG Blau-Weiß Klieken - SG 1948 Reppichau 0:0
SG Blau-Weiß Klieken: Im Spitzenspiel der Staffel 5 standen sich  am vergangenen Samstag bei gu-tem Fußballwetter Klieken und Reppichau gegenüber. Im Match Tabellenvierter gegen Fünfter gab es nach 90 Minuten ein enttäuschendes 0:0 unentschieden. In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer ein zerfahren-des Spiel auf beiden Seiten. Chancen waren Mangelware, und wenn doch mal ein Schuss auf´s Tor kam wurde er Beute beider guter Schlussmänner. Die Blau-Weißen hatten zwar mehr vom Spiel waren aber vor dem Tor der Gäste zu unentschlossen. Trotzdem hätten die Kliekener in der 24. Minute in Führung gehen müssen, doch Tim Engel traf aus Nahdistanz den Ball nicht richtig. Es sollte in den ersten 45 Mi-nuten die einzige klare Möglichkeit hüben wie drüben bleiben. Nach dem Pau-sentee wurden die Gäste aktiver und gestalteten die Begegnung  jetzt  ausgeglichener. Trotzdem  än-derte sich am Niveau des Spiels nicht viel. Zu viele Fehler  auf beiden Seiten ließen den Spielfluss immer wieder stoppen. Trotzdem sahen die Fans jetzt wenigsten einige Möglichkeiten beider Mannschaften. So hatten die Gastgeber Pech als ein Direktschuss von Benny Fischer nur ganz knapp am Pfosten vorbei ging ( 62. Min. ). Auf der anderen Seite hatte der Reppichauer Torjäger Nico Frauendorf nur 2 Minuten später die Chance seine Mannschaft in Führung zu schießen, doch sein Kopfball landete über das Tor. Reppichau wurde meistens durch Standards gefährlich, doch ein aufmerksamer Thomas Linke im Tor der Kliekener konnte seinen Kasten zum Glück sauber halten. In der 82. Minute hatte Sascha Rathmann die Riesenmöglichkeit seine blau-weiße Farben doch noch zum Sieg zu schießen, doch von Thomas Berger hervorragend frei gespielt konnte er aus  Nahdistanz den Ball nicht im Tor unterbringen. Auch der Nachschuss von Benny Fischer  fand  leider  nicht den Weg ins Tor. Was für eine Doppelchance!!! In der letzten Minute hatte Reppichau noch einmal eine Freistoßmöglichkeit, doch Nico Frauendorf scheiterte am Kliekener Schlussmann.
SG 1948 Reppichau: Die SG Reppichau spielte am Samstag, den 03.03.2012 0:0 in Klieken. Beiden Mannschaften war anzumerken, dass dieses Punktspiel das erste nach der langen Winterpause war. So war das Ergebnis nach 90 Minuten leistungsgerecht. Klieken startete besser in das Spiel. So verfehlten Schüsse in der 12. und 16. Minuten das Reppichauer Tor. Mitte der ersten Halbzeit verfehlte Nico Frauendorf den gegnerischen Kasten nur knapp. Nach einer guten halben Stunde, die SGR das erste mal im Glück. Klie-ken kann den Ball nachdem Sven Wunderlich schon geschlagen war, nicht im leeren Tor unterbringen. Direkt im Gegenzug lenkte der Schlussmann der Gastgeber einen schönen Schuss von Nico Frauendorf übers Tor. Marcel Lorch schoss kurz vor der Halbzeit knapp übers Kliekener Tor. Nach der Pause drückte Reppichau mehr auf das Tor des Gegners. Nach einer Ecke von Marcel Lorch kann ein Abwehrspieler einen Kopfball von Nico Frauendorf von der Linie klären. Kurz darauf setzte sich Kapitän Nico Deistler schön auf der rechten Seite durch. Seine Flanke erreicht Nico Frauendorf der jedoch aus spitzem Winkel nicht einköpfen kann. Kurz vor dem Ende der Partie konnte Ronny Fräßdorf für unseren Schlussmann von der Linie klären. Dann beendete der Schiedsrichter das Spiel und beide Mannschaften gingen mit einem Punkt vom Platz. Ein Ergebnis mit dem sowohl Klieken als auch unsere SGR gut leben kann.

SV Turbine Zschornewitz - SV Glück Auf Möhlau 1:0
SV Turbine Zschornewitz: Turbine startete sein Pflichtspielprogramm 2012 mit einem knappen Derby- Sieg. Die Landesklassen-Ansetzung 15. gegen 16. versprach im Vorfeld natürlich kein fussballeri-sches Feinwerk. Zudem mussten beide Mannschaften auf tragende Kräfte verzichten. Bis auf die An-fangsphase lehnte sich die Begegnung dann auch der Tabellensituation an. Möhlau´s Neuzugang Stephan Dammann (2.) hätte um ein Haar zur Gästeführung getroffen, doch Marian Kasper rettete reflexartig für seinen aus-getricksten Tormann auf der Linie. Auf der anderen Seite vereitelte Robert Albrecht (9.) mit einer starken Fussabwehr einen Möhlauer Rückstand gegen Benjamin Stanicki. Weitere Torversuche bis zur Pause, aber auch danach, Mangelware. In Minute 47 klatschte ein Ball von Philipp Werner an die Möhlauer Querstange. Die Nachschussgelegenheit - Nico Miertsch - blieb ungenutzt. Die 189 Besucher im Sportcenter hofften auf Besserung, aber keinem der beiden Teams gelang es, spielerische Akzente zu setzen. Mit einer überraschenden Aktion, einem Distanzschuss aus halblinker Position, sorgte Benjamin Stanicki (75.) für das 1 : 0 und Freudentaumel beim Anhang. Turbine versuchte zunehmend abgekämpfter dieses Ergebnis über die Zeit zu bringen. Und Möhlau hatte noch "Einen". Stephan Dammann bekam seine zweite Torchance im Spiel. Der Neu-Möhlauer kam nicht ganz hinters Leder, sodass sein Kopfball ohne Wirkung blieb. Danach war Schluss am Pöplitzer Weg. Neben dem Dreier freute man sich beim SV noch über ein gelungenes Comeback von Ingo Köcher.
SV Glück Auf Möhlau: Beide stark abstiegsbedrohten Mannschaften zeigten eine kämpferische Partie, spielerische Akzente waren hingegen Mangelware. Eine Landesklassentauglichkeit war so nicht erkennbar. Möhlau, mit nur noch sechs Spielern aus dem Hinrundenvergleich antretend, erwischte dabei noch den besseren Start. Ein Schuss vom guten Neuzugang Stephan Dammann wurde von der Linie geköpft (2.). Turbine ließ sich aber auch nicht zweimal bitten und war durch Benjamin Stanicke per Freistoß ge-fährlich (10.). Robert Albrecht im Möhlauer Gehäuse parierte glänzend. Bis weit in den zweiten Spielabschnitt hinein passierte dann nichts Außergewöhnliches. So entschied ein sich stark senkender Glücksschuss von Benjamin Stanicke in der 76. Minute die Partie zu Gunsten der Hausherren. Glück Auf warf zwar jetzt noch einmal alles nach vorn und hatte durch Dammann per Kopf noch die Riesenausgleich-chance (84.). Als diese ungenutzt ausgelassen wurde, blieb der eigent-lich verdiente Punktgewinn für die Gastmannschaft verwehrt.

SV Blau-Rot Pratau - ASG Vorwärts Dessau 5:2
SV Blau-Rot Pratau: 73 Zuschauer fanden sich im Pratauer Jahnsportpark zum Auftakt in das Fußballjahr 2012 ein. Ein Großteil davon kam auch aus Dessau um ihr Team zu unterstützen. Den besse-ren Start aber erwischten unsere BLAU-ROTen Jungs. Nach einem Zusammenprall von ASG-Keeper D.Sander mit seinem eigenen Mitspieler ergab sich für Jörg Steiner die erste gute Möglichkeit im Spiel. Er kam zwar an den Ball konnte ihn aber im Endeffekt nicht im Tor unterbringen. Auch 120 Sekunden später, in der 6.Minute, war es Jörg Steiner der ein Zuspiel von Marcel Schmidt nicht nutzen konnte und den Ball frei vorm Tor neben dieses setzte. Bei unseren Gästen merkte man vor allem, das ihnen die etwas kleinere Spielfläche und der ungewohnte Untergrund einige Probleme machten. In der 13.Spielminute dann aber der erste Schuß aufs Tor. Ein direkter Freistoß war aber für Keeper Michael Jasinski kein Problem. Anders da schon der Freistoß für unsere Elf auf Höhe der Mittellinie. Steven Schmidt legte sich das Leder zurecht und verwandelte es direkt zur 1:0 Führung nach 15 Minuten. Nur eine Minute später war es erneut Jörg Steiner der zunächst mit einem super Schuß aus der Distanz Dessaus Keeper zu einer Parade zwang und noch in der selben Minute, nach einem Zuspiel von Philipp Schapelt, ASG Torwart Sander umspielte und zur vielumjubelten 2:0 Führung einschob. Ich glaube alle im Pratauer Sportforum waren sich einig, diese Führung war vollauf verdient. Nach 25 Minuten waren es mal wieder unsere Gäste die mit einem Schuß aus dem Mittelfeld für ein Achtungszeichen sorgten, aber der Ball ging knapp über das Jasinski-Gehäuse. Die letzte gute Aktion der BLAU-ROTen dann in der 27. Spielminute, nach einem Freistoß legt Mario Höse zu Stefan Hinkelmann, dessen Schuß aber knapp am Tor vorbei geht. Die letzte Viertelstunde gehörte dann den Dessauer Gästen welche immer besser in die Partie kamen. In der 33. Minute kam das Leder in den Pratauer Strafraum, den Schuß von der linken Strafraumseite konnte Michael Jasinski aber parieren. In Minute 37 geht Dessaus Akteur mit dem Ball in den 16er, ohne dabei entscheidend gestört werden zu können. Sein Schuß geht knapp am langen Toreck vorbei. Auch die letzte gute Möglichkeit vor dem Pausentee gehörte den ASG-Kickern. Nach Ballverlust von Matthias Lehniger traf Dessaus Spieler nur den Außenpfosten. Mit einem guten Zwei-Tore-Vorsprung ging es dann in die zweiten 45 Minuten. Auch hier erwischten wir zunächst den besseren Start. In der 48.Minute setzte sich Mario Höse auf der linken Seite durch, doch sein Pass nach innen auf Jörg Steiner, verhinderte der Dessauer Schlußmann. Eine Minute später nach einer Ecke für BLAU-ROT war es Steven Schmidt der mit einem Kopfball an Sander im ASG-Tor scheiterte. Auch Philipp Schapelt hatte im Abschluß kein Glück, als sein Schuß aus 17 Metern über das Tor ging. In der 55. Minute dann die Doppelchance für unsere Elf, doch nachdem der Schuß von Mario Höse geblockt wurde ging der Nachschuß von Marcel Schmidt über das Desaauer Tor. In der 58. Spielminute mussten wir dann den Anschlußtreffer hinnehmen. Mit einem Heber ins lange Eck von der linken Strafraumseite überwand Jeffrey Neumann unseren Keeper und es hieß nur noch 2:1. Dann nur eine Minute später, die große Chance für die Gäste ins Spiel zurück zu kommen. Ein direkter Freistoß landet an der Lattenunterkante und sprang von dort wieder ins Feld zurück. Nach dem Dessau diese Möglichkeit vergab setzte sich in der 61.Minute Stefan Hinkelmann durch, ging in den Strafraum und schoß das Leder aufs kurze Eck. Mit einer Fußabwehr verhindert Sander das 3:1. Doch den anschließenden Eckball nutzte dann Steven Schmidt und erzielte, mit sei-nem zweiten Treffer am heutigen Nachmittag, das 3:1 für den SV BLAU-ROT. In der Folgezeit gab es einige gute Chancen für beide Teams. Matthias Lehni-ger´s Schuß von der linken Strafraumseite fand ebenso wenig ins Ziel wie ein direkter Freistoß auf Seiten der ASG. In der 67.Minute kam der Pass auf Mario Höse, der im Strafraum noch zwei Schritte Richtung Tor macht und das Leder dann aus guter Distanz über den Kasten haut. Die beste Gelegenheit für die Gä-ste hier erneut den Anschlußtreffer zu erzielen dann in der 70.Minute. Ein direkter Freistoß geht an die Torlatte und somit zum zweiten mal Pech mit dem Aluminum. Zwei Minuten nach dieser Aktion macht Mario Höse hier das 4:1 für unser Team. Nachdem sich Stefan Hinkelmann gut durchspielte und mit sei-nem Abschluß am Torwart scheiterte stand Höschen genau richtig und staubte zum 4:1 ab, doch damit noch nicht genug. Drei Minuten später, in der 74. Minute, verkürzt die ASG erneut. Nach einem Freistoß der kurz in den Strafraum gespielt wurde war es Steven Schmidt der den Ball ins eigene Tor befördert und somit auf 4:2 verkürzt. Doch unser Team immer wieder vom Kapitän, Stefan Hinkelmann, angetrieben steckte noch nicht auf. Nach einem gut erkämpften Ball von Mario Höse, legt dieser für seinen Kapitän auf, doch dessen Schuß strich knapp am langen Eck vorbei. Auch unsere Gäste hatten noch einmal die Möglichkeit und zwar erneut begünstigt durch unser Team. Nach einem Klärungsversuch von Steven Schmidt landet der Ball auf der Torlatte und kann dann von Michael Jasinski zur Ecke geklärt werden. Den Schlußpunkt setzten aber die Jung´s vom Trainergespann Schulz/Noack. Nachdem Mario Höse den Ball zu Stefan Hinkelmann passte machte sich dieser mit seinem Treffer zum 5:2 ein vorzeitiges Geschenk zum 27.Geburtstag am Montag. Auch in Minute 90 war es wieder das Duo Hinkelmann/Höse das nochmal für Wirbel sorgte. Jetzt legte aber Stefan Hinkelmann für Mario Höse auf, doch dieser legte sich die Kugel etwas zu weit vor, so daß er sie nicht mehr auf´s Tor bringen konnte.
ASG Vorwärts Dessau: Nach dem Weggang von S. Befort hütete D. Sander das Tor. Die Neuzugänge R. Puhlmann und G. Kiss gaben ihr Debüt bzw. Comeback für die ASG. Weiterhin rückte N. Baumberg, der vor einem halben Jahr noch ausschließlich "Alte Herren" spielte in die Anfangsformation. Im Sturm unter-stützte Reserve-Spieler Chr. Wodke J. Neumann. Doch damit nicht genug. Die ASG musste auf ihre erfahrensten Spieler verzichten. So fehlte P. Westendorf (Muskelverletzung), E. Stro-kosch (mehrere angebro-chene Rippen) und Kapitän D. Meyer (Knieverletzung). Dafür lief J. Neumann als Kapitän auf. So war dies heute wohl die seit langem jüngste Mannschaft die für die ASG auf Punktejagd ging. Reservespieler gab es zunächst gar nicht. Die Auswechselbank bildeten später Chr. Weiß, Chr. Mahler und R. Steffens, welche nach ihrem Kreisligaspiel in Dessau-Roßlau nach Pratau fuhren. Trotz dieser nicht optimalen Vorraussetzungen wollte man das Spiel gewinnen. Doch davon war man die ersten zwanzig Minuten weit entfernt. Das Spiel fand auf dem Pratauer Kunstrasenplatz statt, welcher geradeso die geforderten Mindestmaße hatte. Damit hatte unsere Mannschaft gerade in der Anfangsphase ihre Probleme. Viele Pässe waren zu lang und landeten im Aus. Die Pratuaer konnten dagegen nach fünf Minuten bereits zwei Torchancen vermelden. Die erste ASG-Chance hatte die ASG nach einem Freistoß in der 12. Minute aus verheißungsvoller Position. Dieser erwies sich jedoch als zu harmlos für den Pratauer Schlussmann. Nach einer Viertelstunde bekam unser Gastgeber einen Freistoß aus ca. 30 meter zugesprochen. Ungefährlich könnte man meinen, doch weit gefehlt. St. Schmidt verwandelte den eigentlich indirekten Freistoß direkt. Dieser wurde immer länger und senkte sich über unseren Torhüter, welcher dabei etwas unglücklich aussah ins Tor. Unsere Jungs hatten sich von diesem Rückstand noch nicht erhohlt, da stand es schon 2:0 für den SV Blau-Rot Pratau durch J. Steiner. Unsere ASG hatte nun nichts mehr zu verlieren und agierte etwas mutiger und kam langsam etwas besser ins Spiel. So verfehlte G. Kiss in der 25. Minute mit einem Fernschuss knapp das Tor, genauso wie J. Neumann. Auch St. Schädel fehlte in der 41. Minute das Glück als er nur den Pfosten traf. So ging unsere Mannschaft, trotz guter chancen in der Schlussphase mit einem 0:2 Rückstand in die Halbzeitpause. Die Anfangsphase der 2. Halbzeit gehörte wieder dem Gastgeber, welcher ver-suchte für die Vorentscheidung zu sorgen, aber noch erfolglos blieb. Nach knapp einer Stunde setzte sich J. Neumann auf der rechten "Außenbahn" gekonnt durch und hob fast von der Außenlinie den Ball über den Torwart ins Tor. Dieses wunderschöne Tor war gleichzeit das 100. Pflichtspieltor, welches der heutige Kapitän mit seinen gerade einmal 21 Jahren im 118. Pflichtspiel schoss. Dieser Tref-fer machte die Partie nocheinmal spannend. Unsere ASG witterte ihre Chance und setzte nur wenige Sekunden nach dem Wiederanpfiff durch einen Lattenknaller von Debütant R. Puhlmann ein weiteres Achtungszeichen. Aber auch die Pratauer spielten weiterhin offensiv und wollten nichts anbrennen lassen. So wehrte D. Sander im Gegenzug einen Schuss mit einer schönen Fußparade zur Ecke ab, welche zum 3:1 führte. Wieder hieß der Torschütze St. Schmidt. Es ging nun hin und her. Vorallem R. Puhlmann fehlte bei seinen Fernschüssen das Glück. Diese trafen das Torgehäuse oder verfehlten dieses knapp. In der 72. Spielminute offenbarte sich in der ASG-Defensive eine große Lücke, welche die Pratauer ausnutzten und durch M. Höse mit 4:1 davonzogen. Doch nur wenig später machten es die Pratauer selber nocheinmal spannend, als sie einen Schuss von M. Planitzer ins eigene Tor abfälschten. Die ASG gab nun nocheinmal alles, immerhin war noch einer Viertelstunde zu spielen. Aber der Ball wollte einfach nicht mehr ins Tor. So traf die ASG in der 79. Minute nach einem Puhlmann-Freistoß erneut die Latte, ein weiterer Kopfball von M. Planitzer unmittelbar danach wurde auf der Linie geklärt. Dieser Offensivdruck öffnete den Pratauern Räume und St. Hinkelmann sorgte in der 87. Minute für den 5:2 Endstand. D. Sander verhinderte in der Schlussmminute einen weiteren Gegentreffer. Auch wenn man dieses wichtige Spiel unbedingt gewinnen wollte und die Niederlage recht deutlich ausfiel, kann man der Mannschaft gerade in der 2. Halbzeit keinen Vorwurf machen. Jeder gab sein Bestes, der Schiedsrichter hatte nicht seinen besten Tag und es fehlt auch etwas das Glück. Allerdings merkte man auch deutlich das Fehlen der Routiners, welche hoffentlich bald wieder fit sind. Durch diese Niederlage und dem gleichzeitig hohen Sieg der SG 1919 Trebitz gegen Allemannia Jessen rutschte unsere Mannschaft auf den elften Tabellenplatz ab. Der Kontakt zu den einstelligen Tabellenrängen ist damit vorerst verloren gegangen.

SV Grün-Weiß Annaburg - SV Germania 08 Roßlau 4:0
SV Grün-Weiß Annaburg: Am 17. Spieltag stand das Rückrundenspiel gegen Roßlau auf dem Programm. Die Gäste wollten sich für die schmerzhafte 1:3 Niederlage im Hinspiel revanchieren und die Punkte mit nach Hause nehmen. Vor dem Spiel wurde die Sponsorensäule im Stadion eingeweiht und auch die neue Gaststätte war das erste Mal zum Heimspiel offen. Kommen wir zum Spiel was gleich mit zwei richtig guten Möglichkeiten für Annaburg begann. Es waren noch nicht mal 60 Sekunden gespielt da vertändelt der letzte Mann der Gäste den Ball und Christian Korge steht allein vor dem Tor, kann aber den Ball nicht unterbringen. Da war mehr drin und es hätte ganz schnell 1:0 für die Hausherren stehen können. Auch die zweite Chance hatte Christian Korge aber auch da scheitert er mit seinem Schuss der knapp über das Tor geht (5.). In der Folgezeit hat Annaburg das Spiel im Griff und bestimmt das Spielgeschehen, nur in Sachen Abschluss agiert man etwas zu überhastet. Dann aber kommen die Gäste etwas besser zum Zuge, haben innerhalb von 2. Minuten zwei Chancen. Erst streift ein Freistoss knapp über das Tor und kurz darauf verfehlt der Stürmer der Gäste nur knapp das Tor (22, 23.). Dann geht es aber wieder andersherum und nach langem Pass auf Steffen Kassuba kann dieser den Ball nicht richtig kontrollieren. Auch der Abpraller kann nicht verwertet werden (32.). Nach 36. Spielminuten war es dann endlich soweit, Lucas Krause spielt einen wunderschönen Pass auf Artur Klassen, der auf rechts in den Strafraum geht, den Ball auf Steffen Kassuba zurück legt und dieser zur 1:0 Führung einschiebt. Kurz vor der Pause gelingt es Annaburg sogar noch die Führung auszubauen, Manuel Richter bringt den Ball schön in die Mitte zu Philipp Grundmann und dieser trifft aus kurzer Distanz zum 2:0 (45.). Mit diesem Ergebnis ging es für beide Mannschaften in die Pause. In der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer eine kleine Umstellung im Annaburger Team, Christian Korge und Florian Kuchenbecker tauschten ihre Positionen. Und dieser hat auch gleich die erste gute Chance aber er scheitert knapp. Dann kommt es Schlag auf Schlag, zuerst wird Steffen Kassuba schön von Florian Kuchenbecker frei gespielt und scheitert am Torwart der Gäste (58.) danach kann sich Patrick Karpinski mit einer super Parade auszeichnen (60.) und in der 62. Spielminute scheitert erneut Steffen Kas-suba, der Abpraller kommt zu Philipp Grundmann, dieser setzt gekonnt Florian Kuchenbecker in Szene und der lässt dem Torwart keine Abwehrmöglichkeit und trifft ins lange Eck zum 3:0. In der Folgezeit gab es weitere gute Gelegenheiten die Führung auszubauen aber diese wurden nicht genutzt und man verpasste es das Torverhältnis aufzubessern. Kurz vor Ende der Partie gelang es den Annaburgern doch noch auf 4:0 zu erhöhen, Steffen Kassuba erkämpft sich den Ball und spielt zu Manuel Richter der den Schlusspunkt dieses Spiels setzt (89.). Mit diesem Sieg kann der Blick in die obere Hälfte gerichtet werden und man konnte sich an Jessen heran schieben und ist jetzt Punktgleich mit der Allemannia.
SV Germania 08 Roßlau: So hatten die sich die Roßlauer den Rückrundenauftakt nicht vorgestellt. In Annaburg verlor Germania mit 4:0. Bereits nach einer Minute hatten die Gastgeber die erste große Möglichkeit. Nesterowskyy vertändelte als letzter Mann leichtfertig den Ball, Schneider rettete gegen den gegnerischen Angreifer. Germania agierte sehr nervös und fand in den ersten 25 Minuten gar nicht ins Spiel. Es fehlte an Zweikampfverhalten, viele Bälle wurden leichtfertig einfach ins Nichts geschla-gen, ein Kombinationsspiel war nicht zu sehen. Die Gastgeber hingegen gingen sehr couragiert ins Spiel und näherten sich dem Roßlauer Tor immer wieder gefährlich, ohne daraus Kapital schlagen zu können. Nach einer halben Stunde waren die die Roßlauer dann endlich im Spiel und versuchten vor-nehmlich mit Kontern für Torgefahr zu sorgen. Doch Zählbares sprang auch dabei nicht heraus, einzig Nesterowskyy mit einem Freistoß von halb links und einem Schuss im Strafraum und Lang mit einem Schuß von der Strafraumgrenze sorgten für etwas Gefahr. In dieser guten Phase fiel dann doch der Führungstreffer für Annaburg. Nach einem Ballverlust der Gäste spielten sie schnell über die rechte Aussenbahn. Dabei wurde Emmert klar gefoult, sein Gegenspieler rannte ihn förmlich um, doch weder Schiedsrichter noch Assistent, der unmittelbar daneben standen, sahen das. Nach folgenden flachen Eingabe hatte Kassuba keine Mühe, den Ball ins Tor zu schieben (37.). Germania antwortete sofort und versuchte zum Ausgleich zu kommen. Doch der Schuss ging nach hinten los, Annaburg konnte kurz vor der Pause fast ungehindert über die rechte Roßlauer Abwehrseite kombinieren, Grundmann schloss den schönen Angriff mit dem 2:0 ab. Mit Beginn der zweiten Halbzeit stellte Kopocz sein Team um, versuchte mit zwei Stürmern die Wende im Spiel zu schaffen. Eine Zeit lang sah das auch vielversprechend aus. Annaburg lauerte auf Konter und überließ den Gästen etwas das Spiel. Nach einem Freistoss von rechts in den Strafraum rauschte Fuchs heran, seinen Schuss hielt der Annaburger Schlußmann sensationell (58.). Eine Minute später erneut der agile Fuchs, diesmal mit einer guten Flanke von links auf den langen Pfosten, wo es Lang schaffte, den Torwart aus 3 Metern anzuköpfen. So ließ Germania diese guten Chancen liegen, was sich kurz darauf rächen sollte. Kuchenbecker traf nach einem erneuten Fehler in der Roßlauer Hintermannschaft zum vorentscheidenden 3:0 (62.). Germania versuchte zwar weiterhin, wenigstens den Ehrentreffer zu erzielen, es fehlte jedoch Genauigkeit im Spiel, Chancen konnte man sich kaum noch erarbeiten. Anders die Heimelf, die immer wieder mit schnellen Angriffen für Gefahr sorgten. So musste Schneider noch 1-2 Mal seine Elf vor weiteren Treffer retten. Doch praktisch mit dem Schlußpfiff traf Richter nach klugen Zuspiel von Kassuba zum 4:0. Schlußendlich ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg für Annaburg. Für die Roßlauer wird es mit so einer insgesamt ungenügenden Leistung sicher sehr schwer, sich aus der Abstiegszone zu befreien!

SV Friedersdorf 1920 - SV Einheit Wittenberg 7:0
SV Friedersdorf 1920: Am 17. Spieltag musste Senad Tahirovic einige Stammspieler ersetzen und so war man gespannt wie sich seine Truppe im ersten Punktspiel 2012 schlägt. Der Gegner war kein geringerer als Einheit Wittenberg, wo man sich im Hinspiel sehr schwer tat. Der SVF war mit dem Anpfiff hell wach und begann sehr druckvoll. Man versuchte das Mittelfeld schnell zu überbrücken um gleich in der An-fangsphase die Einheit Abwehr unter Druck zu setzen. Marcel Mittelstädt hatte schon in der 10.Minute die Chance den SVF in Führung zu schießen. Doch der Gästekeeper konnte den Ball klären. Nur Minuten später war es Martin Schulz der die Möglichkeit zum 1:0 hatte. Wittenberg konnte sich in dieser Phase einfach nicht befreien. Der stets Anspielbereite Marcell Siedler bekommt in der 17. Minute den Ball und er fackelt nicht lange. Torwart David Becker konnte den Schuss zwar parieren aber nicht festhalten, Robin Zern ist zur Stelle und staubt zum 1:0 ab. Trotz der großen Über-legenheit des SVF stellte sich Wittenberg nicht hinten rein. Man versuchte mitzuspielen, doch vor dem SVF Strafraum war immer wieder Endstation. Unsere Abwehr schaltete blitzschnell auf Angriff um und so brannte es immer wieder lichter loh im Wittenberger Strafraum. Ein Zuspiel von Christian Grunert verpasst Martin Ungefroren nur knapp (18.). Schon im nächsten Angriff setzt Marcell Siedler den stets gefährlichen Christian Grunert in Szene und der lies dem Torwart keine Chance, 2:0 (20.). Der Friedersdorfer Anhang war begeistert vom Spiel ihrer Mannschaft. Der darauffolgende Anstoß wurde sofort abgefangen und schon ging es wieder Richtung Einheit Tor. Erneut sieht Marcell Siedler den freien Mann. Er bedient Martin Schulz und der zieht aus ca. 20 Metern ab. Der kapitale Schuss schlägt unhaltbar im Gäste Tor ein - 3:0, ein Traumtor (21.). Der SVF nimmt nun etwas Tempo aus dem Spiel. Trotzdem hatten Christian Grunert und Martin Ungefroren weiter Möglichkeiten das Er-gebnis zu erhöhen. Fünf Minuten vor dem Ende der 1. Halbzeit hatte Einheit die einzigste Torchance, das Leder geht aber am Pfosten vorbei. Nun war Friedersdorf wieder am Zug. Marcel Mittelstädt wird im Mittelfeld angespielt und marschiert Richtung Gästetor. Den rauslaufenden Torwart versucht er mit einem Heber zu überlisten, leider ging der Ball knapp über die Querlatte. Die völlig verunsicherte Gästeabwehr hätte fast noch ein Eigentor fabriziert. Ein verunglückter Rückpass geht knapp am Tor vorbei. So geht es beim Stand von 3:0 in die Halbzeit. Das Tahirovic-Team macht da weiter wo es aufgehört hat. Gleich der erste Angriff (46.) in der 2. Halbzeit sorgt für Gefahr. Christian Grunert auf Martin Schulz, doch der verzieht freistehend. Wir liesen zwar die zweite Halbzeit etwas ruhiger angehen aber trotzdem hatten Marcell Siedler (50.min.), Marcel Mittelstädt (54.), Christian Grunert (61.u.62.)und Martin Ungefroren(73.) weitere Möglichkeiten das Ergebnis nach oben zu schrauben. In der 74.Minute war es dann wieder so weit. Martin Schulz flankt von rechts quer durch den Strafraum. Marcel Mittelstädt bringt den Ball in den Fünf-Meter-Raum zurück und unser Torschütze vom Dienst, Christian Grunert, verpasst knapp. Der dahinter stehende Marcell Siedler ist zur Stelle und köpft den Ball ins Tor, 4:0 (74.). Nun nahm das Spiel noch einmal richtig Fahrt auf. Anstoß Wittenberg, der Ball ist sofort wieder in den Reihen des SVF. Marcel Mittelstädt auf Christian Grunert und das Leder ist wieder im Netz, 5:0 (75.). In der 81.Minute wird Robin Zern im Strafraum gefoult. Schiri Grünwoldt entscheidet sofort auf Elfmeter. Der gefoulte Spieler tritt selber an und verwandelt souverän zum 6:0. Erneut ein sehenswerter Spielzug kurz vor Schluss, Christian Grunert bedient Marcell Siedler und der Ball liegt erneut im Netz, 7:0 (88.). Leider hatte Einheit Wittenberg in der zweiten Halbzeit keine nennenswerte Torchance um sie zu erwähnen. Es war eine starke Leistung unserer Mannschaft und sicherlich ein rabenschwarzer Tag für Einheit.
SV Einheit Wittenberg: Nach dem man im Hinspiel die Friedersdorfer Paroli bieten konnte, hoffte man natürlich auch im Rückspiel auf eine Überraschung. Das diese ausblieb, ist allerdings keine Überraschung. Das es mit einem 0:7 nach hause ging, sollte allerdings nicht passieren. Zum Spiel. Nach einem ganz kurzen abtasten ging Friedersdorf voll zur Sache. In der 10. Minute konnte David Becker einen Schuss aus 18 m noch klären. 5 Minuten später lies David einen Schuss vor die Füße eines Friedersdorfer prallen. Dieser hatte keine Mühe aus 5 m zum 1:0 zu verwandeln. In der 20. Minute verliert Tobias Noack den Ball im Mittelfeld. Friedersdorf schaltete schnell um und verwandelte auch diesen Angriff. Anstoß, Ballverlust, Schuss aus 25m drin. 40 Sekunden nach dem 2:0 stand es 3:0. Danach berappelte sich das Team und ließ bis zur Pause nicht mehr viel zu. In der 44. Minute dann doch noch einmal Friedersdorf. David Becker kann halten. Danach endlich mal ein schnelles Spiel nach vorn. Über Max Wolf kommt der Ball in die Spitze, aber Rene Fischer rutschte der Ball über den Spann. Halbzeit. Nach dem Wechsel passiert erst mal nicht viel. In der 62. und in der 63. Minute kann sich David Becker noch mal auszeichnen. In der 74., 75., 80. (Elfmeter) und in der 88. Minute erhöhte der Gastgeber auf 7:0. Fazit: Einheit konnte den Sturmlauf der Friedersdorfer nicht aufhalten. Man hat deutlich gesehen dass man wichtige Spieler auf Dauer nicht ersetzen kann. Jetzt heißt es Ärmel hochkrempeln und am Samstag in Roßlau die passende Antwort geben. Anmerkung am Rande: Das Verhalten und einige Sprüche von Verantwortlichen aus Friedersdorf hat mit Respekt vor dem Gegner nichts zu tun.

SV Mildensee 1915 - FC Grün-Weiß Piesteritz II 0:4
SV Mildensee 1915: Am 17. Spieltag war die Reserve der Oberliga-Mannschaft von Piesteritz zu Gast. In einer guten Anfangsphase hatten beide Mannschaften ihre Spielanteile und Strafraumszenen gab es auf beiden Seiten. Man wollte die Partie so lange wie möglich offen halten, doch in der 17. Minute gingen die Gäste schon in Führung. Wenig geschockt versuchte man das Spiel mitzugestalten und die Bemühungen zahlten sich kurz vor der Halbzeit aus, als der Schiedsrichter nach einem Foul an Carsten Schlag auf den Punkt zeigte. Zum Duell Torhüter gegen Spieler trat unser Kapitän Matthias Tanz an, welches der Piesteritzer Keeper allerdings für sich entscheiden konnte. 0:1 ging es somit in die Pause und das Spiel war keineswegs jetzt schon verloren. Direkt nach Wiederanpfiff erwischten die Piesteritzer unsere Mannschaft kalt und erhöhten auf 2:0. Man versuchte jetzt noch einmal alles, doch Piesteritz übernahm mehr und mehr das Spiel. In der 88.Minute erhöhte Piesteritz dann auf 3:0 und zu allem Überfluss spitzelte Markus Grampe in der Nachspielzeit den Ball noch ins eigene Tor als er eine brennzlige Situation klären wollte. Das ganze Spiel betrachtet geht die Niederlage in Ordnung, fiel aber um zwei Tore zu hoch aus.
FC Grün-Weiß Piesteritz II: Im zweiten Rückrundenspiel ging es für die Reserve von Grün-Weiß Piesteritz nach Mildensee. Im Hinspiel trennte man sich lediglich 2:2 voneinander und somit galt es einiges gut zu machen. Unterstützt von vier Oberligaspielern (Marvin Richter, Tim Körnig, Sascha Zacke, Robert Römer) und einem neuen Schlussmann mit Wladimir Haak, der in der Winterpause zur zweiten Mannschaft stieß, wollte man die drei Punkte mit in den Volkspark nehmen. Nach einer zerfahrenen Anfangsviertelstunde fanden die Piesteritzer allmählich ins Spiel. In der 17.Minute war es Robert Römer, der den startenden Stürmer Frank Lehmann auf die Reise schickte. Dieser zeigte mit einer schönen Einzelaktion sein ganzes Können und erzielte das 1:0 für GWP. Der weitere Spielverlauf war von vielen Fouls und Spielunterbrechungen geprägt, was zu keiner ansehnlichen Partie führte. Eine große Aktie daran trug auch Schiedsrichter Tobias Burg aus Dessau-Roßlau, welcher eventuell die eine oder andere Aktion hätte anders bewerten können. Beispielhaft dafür war die 35.Spielminute, als Burg meinte, ein Handspiel von Marvin Richter im Piesteritzer Strafraum gesehen zu haben. Folglich gab es Handelfmeter für die Gastgeber aus Mildensee, doch der Kasache Wladimir behielt die Nerven und feierte mit einer Parade einen perfekten Einstand im Piesteritzer Tor. Doch die Mannschaft von Mildensee zeigte sich unbeeindruckt von diesem vergebenen Elfmeter und hatte in den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit einige gute Möglichkeiten zum Ausgleich. Doch die Volksparkjungs retteten die Führung in die Pause. Warnende Worte nicht nachlässig zu werden, wieder mehr Ordnung in die Defensive zu bringen und im Spiel nach vorne sauberen Fußball zu spielen, gab das Trainergespann Hüller/Neuberg seinem Team mit auf dem Weg für die zweite Hälfte. Dies nahmen sich die Piesteritzer zu Herzen und so gab es nach einem schönen Spielzug über mehrere Stationen das 2:0 durch Maik Trollmann, nach Vorlage von M.Müller (47.). Im gesamten Verlauf der zweiten Halbzeit gelang es den Grün-Weißen nun ihr Spiel aufzuziehen und die Muldestädter wussten dem nicht mehr viel entgegenzusetzen. So erspielte man sich viele Chancen, die aber ungenutzt blieben. Erst in den letzten zwei Minuten der regulären Spielzeit gelang es den Volksparkjungs den Sack endgültig zu zumachen. So erzielte zunächst M.Müller das 3:0 (88.), bevor M. Grampe von Mildensee mit einem unglücklichen, aber dennoch sehenswerten Eigentor zum Endstand von 4:0 traf (90.). Somit konnte man dank einer guten zweiten Halbzeit einen verdienten Auswärtssieg feiern, wobei Keeper Wladimir Haak, als auch Marvin Richter eine besonders gute Leistung zeigten. Nächsten Samstag trifft die Oberligareserve auf die SG Trebitz 1919, welche am vergangen Wochenende überraschend 6:1 gegen Allemania Jessen gewann.

HSV Gröbern - VfB Gräfenhainichen 3:3
HSV Gröbern: Es war heute in Gröbern auf dem Sportplatz nicht ein normales Derby, es war DAS Derby! Vor der Rekordkulisse von 452 Zuschauern pfiff Schiedsrichter Sebastian Schulz die Partie pünktlich an. Abtasten gab es nicht es ging gleich volle Pulle! In der 3.min prüfte Marc Stockmann VfB Keeper Wiese-gart und scheiterte an Ihm. Es ging hoch und runter, beide Teams mit offenem Visier. Gröbern leicht Feldüberlegen musste aber ständig auf der Hut sein das die schnellen Gräfen-hainicher Spitzen auch den Erfolg suchten. In diesem Spiel standen sich Freund gegenüber die sich aber in den 90 Minuten nichts schenkten, es ging um etwas und das merkte man. In der 23.min dann eine Aktion im HSV Strafraum wo ein VfB Spieler zu Fall kam, Linienrichter sah nichts Besonderes - aber Schiedsrichter Schulz pfiff Strafstoß für die Gäste! Da halfen auch keine Diskussionen gepfiffen ist eben gepfiffen. Marc Dieterichs über-nahm die Verantwortung und ließ Billy Schneeberger im HSV Gehäuse keine Chance. Der HSV danach konsterniert, unnötige Ballverluste und in der 27. min freie Bahn für David Hartling. Dieser vergab aber seine große Chance zum Glück für den HSV! In der 35.min dann doch ein Tor für Gräfenhainichen, aber Schiedsrichter Schulz gab den Treffer nicht wegen einem Foulspiel an Denis Seliger. Der HSV wurde immer stärker und drängte die Gäste in die eigene Hälfte. Eine Maßflanke von HSV Kapitän Rene Steudel segelte in den VfB Strafraum und dort köpfte fast ungehindert Kevin Air Böttcher den viel umjubelten Ausgleich. Das Spiel begann sozusagen von vorn. Gerade wo viele mit dem Führungstreffer für den HSV rechneten ging das ganze nach hinten los und Dennis Vogt machte die erneute Führung für Gräfenhainichen perfekt. Es war ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt so kurz vor der Pause, aber man kann sich ja nicht aussuchen wenn man einen Gegentreffer haben möchte. HSV Trainer Otto sah nicht so richtig glücklich aus als Er mit der Mannschaft wieder auf den Platz kam. In der 52. min verfinsterte sich dann sein Gesicht gänzlich, kapitaler Bock im Abwehrspiel der HSV Hintermannschaft und Sven Krawetske bedankt sich mit dem 1:3. Wie beim 1:2 der HSV kurzzeitig planlos mit vielen Ballverlusten, Gräfenhainichen konnte aber die Schaltpausen im HSV Spiel auch nicht nutzen. Die Partie wurde härter, aber Schiedsrichter Schulz zeigte sehr viel Fingerspitzengefühl bei umstrittenen Aktionen und nahm sich die Akteure vor und besänftigte sie mit Worten. Zwar gab es auch im Spiel einige Verwarnungen aber die Mannschaften blie-ben bis zum Schluss in voller Besetzung. In der 70. min gelingt dem HSV durch Marc Stockmann der Anschlusstreffer zum 2:3. Es war noch genug Zeit etwas zu reißen und so spielte der HSV weiter ohne Hektik. Die Gäste lauerten aber weiter auf Ihre Chancen, aber jetzt fand die HSV Abwehr die richtigen Mittel damit nichts weiter passiert. Nach 77.min ein Zweikampf im VfB Strafraum und dabei kommt Hannes Körsten zu Fall, Schiri Schulz pfiff den zweiten Strafstoß im Spiel. Für den HSV ging Kevin Böttcher zum Punkt, bei seinem Schuß VfB Keeper Wiesegart genauso ohne Chance wie vorher sein Torwartkollege Schneeberger in der ersten Hälfte. Beide Teams wollten den Sieg und Gräfenhainichen hatte in der 85.min schon den Torschrei auf den Lippen, aber HSV Keeper Schneeberger machte sich so lang und noch länger und kam noch irgendwie dazu den Ball zu parieren. Eine ganz große Aktion vom HSV Schlussmann! In der allerletzten Minute noch eine Chance für den HSV, der eingewechselte Matze Schräpler kam zum Kopfball, dieser strich aber knapp über die Querlatte so blieb es beim Leistungsge-rechten Remis. Es war ein Spiel was alles geboten hat was das Fußballherz sehen wollte. Damit bleibt der HSV Gröbern seit dem 23.August 2010 zu Hause weiter ungeschlagen.
VfB Gräfenhainichen: Nach einer 1:3 Führung gab unsere Mannschaft noch den Sieg her und musste sich mit einer Punkteteilung abfinden. Mit Marc Dieterichs, Steve Schaller und Sven Krawetzke sowie Daniel Richter gaben gleich vier "Neue" ihren Einstand in dieser Saison.
Das von allen Seiten mit Spannung erwartete Derby zwischen dem HSV Gröbern und unserem VfB Gräfenhainichen hatte alles zu bieten, was man von einem solchen Vergleich erwartete. Sechs Tore, zwei Strafstöße und Spannung bis zur letzten Sekunde. Wer da meint es fehle der Sieger in diesem Match, der irrt. Der Gewinner waren die 452 Zuschauer, die bei einem zu dieser Jahreszeit doch recht ansehnlichem Fußballwetter alle dies geboten bekamen. Die sahen auch einen Gastgeber, welcher die Gäste aus der Nachbarstadt die ersten zehn bis zwanzig Minuten gehörig unter Druck setzten, aber in dieser Phase nur einmal richtig gefährlich vor dem Gräfenhainicher Kasten auftauchten. So setzte Marc Stockmann (5.) seinen Schuss über das von Rene Wiesegart gehütete Gehäuse. Ansonsten blieb es bei rassigen Zweikämpfen ohne jede weitere Torgefahr. Die erste Möglichkeit für einen Gästetref-fer ergab sich, als ein von Dennis Vogt ausgeführter Freistoß sich rechtes oberes Eck bewegte. Aber HSV-Schlussmann Billy Schneeberger war auf dem Posten und wehrte den Ball ab. Als dann aber Dennis nur zwei Minuten später im gegnerischen Strafraum unsanft von den Beinen geholt wurde, gab es folgerichtig die Entscheidung vom Punkt. Die Sache erledigte souverän unserer Rückkehrer Marc Dieterichs zur 0:1 Führung. Die langen Gesichter auf Gröberner Seite waren nur allzu verständlich, hatte man doch bisher auch recht viel ins eigene Spiel investiert. Nach mehr als einer halben Stunde konnte man dann getrost von einer Fehlentscheidung des Unparteiischen sprechen, denn Dennis Seliger schaffte es mit seiner langjährigen Erfahrung den Schiedsrichter zu täuschen. Er selbst brachte mit einem Foul seinen Gegenspieler zu Fall und fällt schreiend zu Boden. So pfiff der Mann in „Schwarz“ den von David Hartling eigentlich regulären Treffer zurück. Um so ärgerlicher ist es dann, wenn in der weiteren Folge der Partie der Ausgleichstreffer fällt. Nur stimmte hier in der Blau-Gelben Hintermannschaft die Zuordnung nicht und Kevin Böttcher hatte keine Mühe unseren Keeper zu überwinden. Nun fing also wieder alles von vorn an und Gröbern war wieder neu motiviert und hatte mit der Möglichkeit durch Hannes Körsten sogar die Führung auf dem Fuß. Doch scheiterte der am Können der an Wiese. Kurz vor dem Halbzeitpfiff konnte dann noch Dennis von einer maßgeschneiderten Vorlage Georg Engelhardts profitieren und zur 1:2 (44.) Halbzeitführung einschießen. Nach dem Sei-tenwechsel gab es gleich in der 52. Minute den nächsten Aufreger. Wieder versuchte es Seliger mit seiner ihm eigenen Art und wälzte sich schreiend am Boden, nachdem er einen fairen Zweikampf gegen Sven Krawetzke verloren hatte. Der konnte hierbei den Ball behaupten und aus äußerst spitzem Winkel seinen ersten Saisontreffer zum 1:3 feiern. Bemerkenswert war in dieser Szene, und dafür hätte er den Fair-Play-Preis der Partie verdient, war das Verhalten von Kevin Böttcher. Er machte den immer noch am Boden liegenden Seliger klar, er solle endlich aufhören denn es wäre von seinem Gegenspieler klar der Ball gespielt worden. Da kann man nur sagen - Hut ab vor so viel Fairness! Nur sechs Zeigerumdrehungen später jubelten die den Gräfenhainichern die Daumen drückenden Zuschauer schon wieder. Nur war dies zu früh, denn der HSV-Keeper wehrte den Ball gerade noch ab. Nun kamen auch die Platzherren wieder mehr und mehr in Fahrt und der VfB zog sich unerklärlicherweise sehr weit zurück. Der Ausgang ist bekannt, es sollte unliebsame Folgen haben. Schon als in der 61. Minute ein HSV-Angriff über die rechte Seite anrollte und M. Stockmann mit einem Zuspiel bedient wurde, lag der nächste Treffer der Heimelf in der Luft. Doch auch hier war Wiese wieder auf dem Posten. Doch nur sieben Minuten später sollte der Bruder von unserem Jens mehr Erfolg haben und erzielte den 2:3 Anschlusstreffer. Das setzte bei der dieses mal von Frank Otto betreuten Mannschaften neue Kräfte frei. Sie drängten immer wieder in Richtung Gräfenhainicher Tor und das mit Erfolg. Dieses mal wurde Körsten regelwidrig im Gräfenhainicher Strafraum zu Fall gebracht. Die Folge - Strafstoß und das Tor zum 3:3 (77.) durch den nun zweifachen Torschützen Böttcher. Nun endlich wurde der Ernst der Lage auch auf VfB-Seite erkannt, denn wollte man nicht noch mit leeren Händen die Heimreise antreten, musste wieder mehr fürs eigene Spiel getan werden. Dafür ging auch unser Coach noch einmal volles Risiko und brachte zehn Minuten vor dem Abpfiff mit Daniel Richter noch einmal eine Offensivkraft. Nicht Punkt verwalten, sondern noch einmal die drei Punkte in Angriff nehmen wahr die Devise. Fast hätte sich der Wechsel auch ausgezahlt. Daniel, der am 26.09.2010 sein letztes Punktspiel für unsere Farben absolviert hatte, kam nach einem von Krawetzke in den Strafraum geschlagenen Freistoß zum Kopfball. Doch den Ball kratzte Seliger im letzten Moment noch von der Linie und beförderte ihn ins Seitenaus. So blieb es dann beim insgesamt leistungsgerechten Unentschieden.


Quelle:Homepage der Vereine