Spielberichte vom WE aus der MZ

PR Team, 13.03.2012

Spielberichte vom WE aus der MZ

Allemannia Jessen beendet Negativserie

FUSSBALL Team von Trainer Gerald Neiße schlägt Blau-Weiß Klieken 4:1 und kann nach 112 Tagen endlich wieder jubeln. 

VON DIETMAR BEBBER 

WITTENBERG/MZ - In der Fußball-Landesklasse, Staffel fünf, gab es am 18. Spieltag keine großen Überraschungen. Die Favoriten marschieren vornweg, alle drei Aufsteiger hocken im Tabellenkeller. Für ein Achtungszeichen hat der HSV Gröbern gesorgt, der in Reppichau als Sieger vom Platz ging.


Souveränes Führungsduo
 

Aufsteiger SV Mildensee kassierte beim SV Friedersdorf eine deftige 5:0-Packung. Für die Kuschel-Schützlinge wird es immer schwerer, die Klasse zu halten. Martin Schulz (45.), Maximilian Hübner (47.), Christian Grunert (50., 87. Foulelfmeter) sowie Marcel Siedler (56.) trafen für den Spitzenreiter. Verfolger FC Grün-Weiß Piesteritz II schlug die SG Trebitz (10.) 2:0. Neuzugang Kristian Bürrgamm im Tor der Oberliga-Reserve feierte damit einen Einstand nach Maß. Die Treffer von Andreas Thöner (7.) und Tobias Klier (19.) fielen schon in der ersten Halbzeit.

 
Pratauer Schlussoffensive
 

Blau-Rot Pratau bleibt durch ein 5:2 beim amtierenden Kreismeister Glückauf Möhlau im dritten Spiel in Folge ohne Punktverlust. Immerhin bis zur 80. Minute vermochte es Möhlau, die Hoffnung auf einen Punkt am Leben zu erhalten. Oskar Burmeister (3.) brachte Möhlau in Führung, Jörg Steiner (6.) und Mario Höse (12.) drehten den Spieß um, Christian Ebeling (57.) gelang das 2:2. Doch dann kamen die verhängnisvollen fünf Minuten für Glückauf. Stefan Hinkelmann (80.), Steiner (82.) und Steven Schmidt (84.) banden den Sack zu. Der HSV Gröbern konnte scheinbar den Schwung aus dem Derby gegen Gräfenhainichen konservieren und gewann überraschend 3:2 bei der SG Reppichau. Marc Stockmann (6., 23.) war für den 2:0-Halbzeitstand zuständig. Dem Anschlusstreffer von Nico Frauendorf (47.) folgte postwendend die Antwort von Hannes Körsten (57.). Obwohl Marcel Lorch (60.) gleich wieder verkürzte, entführte der HSV auf Grund der besseren mannschaftlichen Leistung am Ende die drei Punkte und steht nun auf dem vierten Platz. 


Glückliche Elsterstädter
 

Allemannia Jessen (9.) hat seine Pleitenserie nach 112 Tagen beendet und die SG Blau-Weiß Klieken (4.) 4:1 geschlagen. Maik Weimann (19.) stellte schnell die Weichen Richtung Heimsieg. Die endgültige Entscheidung fiel recht spät durch Martin Helwig (74.), Thomas Mahler (79.) sowie Jens Wäsch (84.). Für den einzigen Gegentreffer war Enrico Bahr (41.) zuständig, der ins eigene Netz traf. Der SV Einheit Wittenberg (6.) verlor 0:4 beim SV Germania Roßlau (14.). Auch wenn auf beiden Seiten mit der Schiedsrichterleistung von Chris-Keneth Griebel (Dessau-Roßlau) gehadert wurde, gestand Wittenbergs Abteilungsleiter Kay von Zansen: "Daran allein lag es sicherlich nicht". Die Gäste hielten bis zum 0:1 durch Timo Triepel (44.) gut mit. Doch nach der Pause musste Keeper David Becker verletzt in der Kabine bleiben und Teamkollege Hendrik van Bentum (75.) erhielt später die Rote Karte. Lars Lang (74.), Kevin Jersak (82.) und Spielertrainer Torsten Kopocz (87.). brachten den Heimdreier unter Dach und Fach. Der knappe 2:1-Sieg von Grün-Weiß Annaburg (9.) gegen Vorwärts Dessau (11.) geht in Ordnung. Die Gäste stellten mit Steffen Kassuba (57.) und Philipp Grundmann (70.) gegenüber Vorwärts (Eike Strokosch, 42.) einen Torschützen mehr. Die Gelb-Rote Karte für Marcel Schnabel (80.) fiel nicht mehr ins Gewicht. 

Das Sonntags-Spiel 

Der Tabellendritte VfB Gräfenhainichen ließ gestern Nachmittag im heimischen Sportforum vor 220 Zuschauern nichts anbrennen und schlug Aufsteiger Tubine Zschornewitz (15.) locker 3:0. Bester Mann bei den Gästen war Abwehrchef Toni Kasper, der in brenzligen Situationen Ruhe ins Spiel brachte. Der VfB stellte die Weichen schnell auf Sieg. David Hartling (15.) erzielte den Führungstreffer, Aron Scheffler (24.) legte sofort nach. Bis zur Pause hatte die Jacobi-Truppe mehrfach das 3:0 auf dem Fuß, doch die Stürmer gingen mit ihren Chancen etwas fahrlässig um. Nach dem Wechsel sorgte Scheffler (77.) für die endgültige Entscheidung. Der Partie fehlten die nötigen Impulse, um dem Anspruch Revierderby gerecht zu werden.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Quelle:MZ