So unterschiedlich sehen Vereine ihre Spiele - 18. Spieltag
PR Team, 13.03.2012
SV Friedersdorf 1920 - SV Mildensee 1915 5:0
Sport- u.Freizeitzentrum
SV Friedersdorf 1920: Am 18.Spieltag war der SV Mildensee zu Gast im Sportpark. Wie man der Internetseite des Vereins entnehmen konnte, wollte der Gast nicht als Punktelieferant anreisen. Sie hofften auf einen schlechten Tag des SVF und der Wunsch war es einen Punkt zu entführen. Doch der Spitzenreiter der Landesklasse 5 machte mit dem Anpfiff da weiter wo man letzte Woche aufgehört hatte. Der Ball rollte sofort Richtung Gästetor. Christian Grunert hatte schon in der 4. Minute, nach einem Pass von Marcel Mittelstädt, die Möglichkeit das 1:0 zu erzielen. Doch er kommt einen Schritt zu spät. Die erste viertel Stunde waren wir das bessere Team und hatte auch eindeutig mehr Ballbesitz. Mildensee machte die Räume vor Ihrem Strafraum geschickt eng und setzte in der Vorwärtsbewegung auf Konter, so musste die Abwehrreihe um Rene Reppert immer wieder auf der Hut sein. In der Anfangsphase musste der Gästetorwart Christoph Kopitzki mehrfach sein ganzes Können aufbieten um einen Rückstand zu verhindert. Er parierte ein Schuss vom Marcell Siedler (8.) und Martin Schulz (12.). Nach der Anfangsoffensive des SVF befreite sich Mildensee etwas vom Druck und man kam zu einzelnen guten Aktionen. Martin Ungefroren konnte in der 18.Minute in letzter Sekunde klären. Mildensee blieb dran, aber der darauffolgende Freistoß und die Ecke brachten nichts ein. In der 25.Minuten hatten die SVF-Fans schon den Torjubel auf der Zunge. Philipp Anton spielt einen sehenswerten Pass auf Martin Ungefroren und der läuft alleine auf den Torwart zu. Er will mit einem Heber das Tor erzielen, doch der Ball geht weit übers Tor. In der darauf folgenden Zeit wird der Gast stärker und wir lassen uns zu weit hinten rein drängen. Zwingende Torchancen sprangen aber nicht raus. Kurz vor der Halbzeit übernahm der SVF wieder das Zepter. In der 41.Minute war es erneut der sehr gut haltende Christoph Kopitzki der sein Team mit zwei tollen Paraden das 0:0 sicherte. Doch in der 45.Minute war er machtlos. Die Gästeabwehr konnte nicht richtig klären und der Ball kam zum freistehenden Martin Schulz. Er ließ sich nicht lange bitten und versenkte, wie letzte Woche, den Ball unhaltbar in den Maschen, 1:0. Mit dieser Führung ging es in die Halbzeit. Nach der Pause waren die Zuschauer noch gar nicht richtig auf Ihren Plätzen, da hieß es schon 2:0. Christian Grunert leitet über Außen einen super Spielzug ein. Er sieht den freien Marcell Siedler, der leitet den Ball auf Maximilian Hübner weiter und er versenkt die Kugel im Tor (47.). Das war das KO für Mildensee. Nur kurze Zeit später ist es erneut Christian Grunert der über Außen die Abwehr überläuft. Er will Richtung Fünfmeterraum flanken. Doch er trifft den Ball nicht richtig und für alle überraschend schlägt der Ball in der kurzen Ecke ein, 3:0 (50.). Nur eine Minute später ist es erneut Christoph Kopitzki der seiner Mannschaft ein weiteres Tor erspart. Einen Kopfball von Philipp Anton konnte er in letzter Sekunde klären. Mildensee versteckt sich aber nicht und versucht trotz des Rückstands mitzuspielen. In der 55. Minute konnte Mario Karalus den Anschlusstreffer der Gäste verhindern. Danach ging es wieder in die andere Richtung. Philipp Anton bediente Marcell Siedler und er Trippelt die Abwehr aus und schon steht es 4:0 (56.) Nun kam Mildensee nicht mehr aus ihrer Spielhälfte. Es rollte ein Angriff nach dem anderen Richtung Tor. In der 61.Minuten jubelt erneut der SVF-Anhang, aber der Linienrichter hatte die Fahne oben. Unsere Offensivabteilung ist richtig warmgelaufen. Robin Zern machte den Ball schnell, spielt auf Marcell Siedler und der legt auf den freien Christian Grunert, ein toller Spielzug. Doch Christian Grunert jagt das Leder an die Querlatte (62.). Mildensee kommt in diese Phase nur noch zu sporadischen Angriffen. So hatte in der 76.Minute Mario Karalus mal wieder etwas zu tun. Die Situation klär er aber souverän. Der agile Christian Grunert kam in der 79.Minute erneut über Außen und bedient den freistehenden Maximilian Hübner. Der bekommt die Kugel aber nicht unter Kontrolle und so geht der Ball knapp am Tor vorbei. Zum Schluss nahm Friedersdorf etwas das Tempo aus dem Spiel und so verflachte das Match etwas. Kurz vor dem Ende wird Maximilian Hübner in aussichtsreicher Position im Elfmeterraum zu Fall gebracht. Der Schiri entscheidet sofort auf Strafstoß. Christian Grunert legte sich die Kugel zurecht und verwandelte sicher zum 5:0, (87.). Das war auch gleichzeitig der Endstand.
Trainerstimmen zum Spiel:
Karsten Kuschel (Mildensee): „In der ersten Halbzeit hat meine Mannschaft gut gegen gehalten. Leider kassieren wir kurz vor der Halbzeit das unglückliche 1:0.Die erste viertel Stunde nach der Pause war unser KO. Der SV Friedersdorf hat eine überragende Mannschaft. Ich wünsche Friedersdorf alles Gute für die nächste Spielzeit in der Landesliga.“
Senad Tahirovic: „Wir waren nicht so gut wie gegen Einheit Wittenberg. Ich ärgere mich sehr über die sinnlosen Gelben Karten meiner Mannschaft.“
SV Mildensee 1915: Am 18. Spieltag stand das Auswärtsspiel beim Tabellenführer aus Friedersdorf auf dem Plan. Das Trainergespann Kuschel/Og war sich der schweren Aufgabe bewusst und stellte so eine defensiv kompakte Mannschaft auf die Beine, die sich aber auch keineswegs verstecken sollte. Das Herz der Defensive sollten die beiden Rückkehrer Stefan Tanz (5.Gelbe) und Sebastian Lehnert (Urlaub) darstellen, die unsere gewohnte Abwehr wieder komplettierten. Wie befürchte spielte Friedersdorf ihre technische Stärke aus und erkämpfte sich einige Feldvorteile, aber erstmal ohne zählbare Erfolge vorzuweisen. Eine aufopferungsvolle Mildenseer Mannschaft stellte sich Angriff für Angriff den Bemühungen der Friedersdorfer entgegen und hätte ein 0:0 zur Pause verdient gehabt, doch mit dem Halbzeitpfiff erzielte Friedersdorf die 1:0 Führung. Mit dieser kalten Dusche ging es in die Kabine und es sollte noch schlimmer kommen. Zu Beginn der zweiten Hälfte erwischten die Friedersdorfer unsere Jungs völlig auf dem falschen Fuss und erhöhten innerhalb von elf Minuten auf 4:0. Damit war der Stolz gebrochen und die neue Devise konnte nur Schadensbegrenzung heißen. Schlusspunkt einer bitteren Partie für unsere Kicker war der, in der 87. Minute, verhängte Strafstoss zur 5:0 Führung. Realistisch gesehn war mit der Niederlage zu rechnen, doch die Enttäuschung war unseren Spielern ins Gesicht geschrieben. Jetzt heißt es die Köpfe wieder frei kriegen um künftige Aufgaben wieder erfolgreich lösen zu können.
SV Glück Auf Möhlau - SV Blau-Rot Pratau 2:5
Stadion Glück Auf
SV Glück Auf Möhlau: Der Gastgeber begann druckvoll. Ein Schuss von Christian Ebeling wurde vom Torwart nach vorn abgewehrt,Oskar Burmeister reagierte am schnellsten und drückte den Ball über die Linie (3.). Blau-Rot gewohnt angriffsstark, bestrafte sofort danach Möhlauer Abstimmungsprobleme. In der 6. und 12. Minute ließen sich Jörg Steiner und Mario Höse nicht zweimal bitten und brachten den Favoriten in Front. Doch die Heimelf steckte nicht auf, erreichte Gleichwertigkeit. Lohn dafür war der Ausgleichstreffer durch Ebeling (57.). Beide Mannschaften spielten jetzt voll auf Sieg. Als ein Solo von Stefan Hinkelmann nicht unterbunden werden konnte, war der erneute Führungstreffer (80). der Gäste fällig. Der Widerstand der Glück Auf Elf war gebrochen. Steiner (82.) und Steven Schmidt (84.) sorgten für das Endergebnis, welches für das Tabellenschlusslicht eindeutig zu hoch ausfiel.
SV Blau-Rot Pratau: Pünktlich um 15:00 Uhr pfiff Schiedsrichter Leps die Partie an und es dauerte nicht lange und die 78 Zuschauer sahen das erste Tor. Bereits in der 3.Minute konnten die Gastgeber die Führung erzielen. Nach einem Freistoß konnte unser Keeper, Denny Schenk, den ersten Ball noch abwehren,doch im Nachsetzen war es dann Oskar Burmeister der zur frühen Führung traf. Vor allem in den ersten 45 Minuten gestaltete sich die Partie doch recht ausgeglichen und so sollte der erste Treffer für BLAU-ROT nicht lange auf sich warten. Ein langer Ball auf Robert Lehmann der zieht nach innen bis auf Höhe des Elfmeterpunktes wird dann gestört von zwei drei Möhlauern,doch zum Glück kommt Jörg Steiner an den Ball und schießt zum 1:1 Ausgleich ins Tor,da waren 6 Minuten vorrüber. Es dauerte nur fünf Minuten und unsere Elf ging in Führung. Nach einem langen Ball in die Spitze zu Mario Höse,machte der es mal nicht mit der Pieke, sondern kommt vor seinem Gegenspieler an die Kugel und mit einem gefühlvollen Heber erzielt er hier die 2:1 Führung für die Gästeelf. In der Folgezeit neutrlisierten sich beide Teams ein wenig und es kam nicht zu großen Möglichkeiten. In der 15.Minute ein Pass, der in gelb spielenden Gastgeber, in die Spitze, doch Denny Schenk war herausgelaufen und konnte den Ball sicher aufnehmen. Auch unsere Mannschaft hatte nicht die großen Chancen. In der 23.Minute ein langer Ball auf Robert Lehmann, doch dieser rechnete wohl nicht mit dem Zuspiel und so brachte er das Leder, kurz vor dem Strafraum der Möhlauer, nicht unter Kontrolle. In der 25.Minute dann mal ein guter Angriff der Gastgeber über O.Burmeister,der geht mit dem Ball in den Strafraum unserer Elf ,aber der entscheidende Pass in die Mitte kommt dann nicht an. Die daraus resultierende Ecke brachte dann noch mal etwas Gefahr. Der eigentlich Eckball wurde zwar abgewehrt jedoch kam der zweite Ball aufs Tor, den Denny Schenk aber sicher halten konnte. In der 28.Spielminute waren es erneut die Gastgeber die das Leder in den 16er bringen wo es abgewehrt wurde aus dem Hintergrund kam der Nachschuß, jedoch über das Tor. Jetzt war wieder etwas mehr Offensive angesagt und auch unsere Elf ließ sich da nicht lumpen. In Minute 33 brachte Robert Lehmann eine Flanke etwas zu nah vor den Kasten, so das Torwart R.Albrecht den Ball vor Jörg Steiner fangen konnte. Eine Minute später war es Marcel Schmidt dessen Schuß aus der zweiten Reihe knapp am Gehäuse vorbei ging. Pratau versuchte es nun mit Schüssen von außerhalb des Strafraumes, aber auch Kapitän Stefan Hinkelmann hatte kein Glück und scheiterte am Torwart. Auch eine Minute danach war es der Kapitän der mit einem direkt getretenen Freistoß am Möhlauer Schlußmann scheitert. Dann folgte die 37.Minute und der Ball lag nach einer Ecke im Tor, doch Schiedsrichter Leps, aus Dessau-Roßlau, verweigerte dem Treffer seine Anerkennung wohl wegen Torwartbehinderung. Ok muß man mit leben. Dann war es erneut Stefan Hinkelmann der mal zu einem kurzen Solo ansetzte und aufs kurze Eck zog, doch Albrecht war schnell unten und hielt diesen Schuß. Vor dem Seitenwechsel noch zwei brenzlige Situationen. Zuerst hatte der Tabellenletzte die Chance, nach einem Einwurf hätte es fast ein Pratauer Eigentor gegeben und dann die letzte gute Chance. Nach einem Eckball wird das Leder verlängert, Christoph Keil setzt zum Kopfball an und trifft nur die Querlatte. Die zweiten 45 Minuten gingen die Spieler von Trainer Klinowsky etwas konzentrieter an als unsere Jungs. Zwar lag die erste Chance auf Seiten von BLAU-ROT, jedoch wäre der Fast-Treffer ein Eigentor eines Möhlauer Abwehrspielers gewesen. Der Ball ging aber vom Knie des Spielers knapp am Kasten vorbei. Nach Jörg Steiners Drehschuß nur eine Minute später kamen dann aber die Letzten der Tabelle mehr zum Zuge. Nach einem Eckball konnte unser angeschlagene Torwart ,Denny Schenk, nicht weit genug per Faustabwehr klären und von der Strafraumgrenze dann der Schuß aufs Tor. Zum Glück hatte Stefan Hinkelmann noch rechtzeitig seinen Kopf dazwischen, sonst hätte es hier schon 2:2 gestanden. Noch in der selbigen Spielminute fiel dann das Tor zum 2:2. Ein Angriff über die linke Pratauer Abwehrseite brachte die Flanke nach innen und da unsere Elf etwas weit aufgerückt war und auch keine Abseitsstellung vorlag kam der Ball in den Strafraum. Schenki sah sich plötzlich drei Gelben gegenüber, von denen Christian Ebeling für den Tabellenletzten zum Ausgleich traf (57.). Die wieder zahlreich mitgereisten BLAU-ROTen Anhänger vermissten jetzt in der zweiten Halbzeit etwas die Einsatzbereitschaft ihrer Elf und so hatte der Gastgeber leichte Vorteile, ohne jedoch die großen Chancen zu haben. Es waren Einzelaktionen die unser Team jetzt zeigte doch sowohl Mario Höse,als auch Stefan Hinkelmann waren mit ihren Schüssen nicht erfolgreich. Etwas gefährlicher da schon der Fernschuß von Marcel Schmidt den Albrecht, im Möhlauer To, mit einer guten Flugeinlage um den Pfosten lenkte. Nach 78 Minuten war es Stefan Hinkelmann der mit einem direkten Freistoß scheiterte. In der 81.Minute machte sich dann unser Kapitän doch noch ein nachträgliches Geburtstagsgeschenk. An der Strafraumgrenze bekommt er den Ball zugespielt setzt sich durch und zieht aus 16 Metern mit seinem starken linken Fuß ab und erzielt somit die erneute Pratauer Führung zum 2:3. Es dauerte nur eine Minute und Jörg Steiner konnte mit seinem zweiten Treffer am heutigen Nachmittag die Führung für BLAU-ROT ausbauen. Aus ca. 19 Metern zog er ab und traf zum 2:4 für die BLAU-ROTen. Fast eine Dublette des Steiner-Tores dann drei Minuten später. Diesmal war es aber Steven Schmidt der ebenfalls aus der Distanz (25m) abzog und Albrecht im Tor keine Chance ließ, somit zum 2:5 traf. Letzte gute Gelegenheit im Spiel dann nochmal für Jörg Steiner, der ein Zuspiel von Stefan Hinkelmann aber nicht mehr kontrolliert aufs Tor brachte. Mit diesem Sieg machen wir in der Tabelle zwei Plätze gut und sind nun an Trebitz und Vorwärts Dessau vorbei gezogen auf Platz 10.
SG 1948 Reppichau - HSV Gröbern 2:3
Sportplatz Reppichau
SG 1948 Reppichau: Die SG Reppichau verliert das erste Heimspiel im Jahr 2012 knapp und unglücklich mit 3:2. Der HSV Gröbern verteidigte 90 Minuten mit 8 Spielern und konterte unsere SGR geschickt aus. Nach der vor allem in Halbzeit zwei kämpferischen Leistung und etwas mehr Glück im Abschluss, wären dennoch Punkte für uns drin gewesen. Gröbern kam bereits nach 6 Minuten nach einer Flanke und Missverständnissen in der Reppichauer Verteidigung, per Kopf zur 1:0 Führung. Eine Gute Viertelstunde später konnten unsere Gäste die Führung sogar auf 2:0 erhöhen. Reppichau hatte die erste Großchance nach einer halben Stunde. Marcel Lorch spielte sich schön durch die Gröberner Abwehr, schoss den Ball jedoch am langen Pfosten vorbei. In der 42. Spielminute verpasste Konstantin Wachtel das Tor nach einer Flanke von Ronny Fräßdorf nur knapp. In der Halbzeitpause machte unser Trainer Andreas Wolf der Mannschaft unmissverständlich klar, dass dieses Spiel noch nicht verloren sei und über den Kampf noch ein Dreier drin ist. Dieses fand bei der Mannschaft Gehör. Direkt nach der Pause setzte sich Nico Deistler gut im Mittelfeld durch. Sein Pass fand Nico Frauendorf der gekonnt auf 2:1 verkürzte. Kurz darauf hielt der Torwart der Gäste mit einer guten Parade einen Freistoss von Konstantin Wachtel. Nach einer knappen Stunde setzte Gröbern den dritten Konter. Zum erschrecken aller Zuschauer lag auch dieser wieder im Reppichauer Tor. Dennoch steckte sich die SGR nicht auf. Nach 60 Minuten schlug Ronny Fräßdorf einen Freistoss auf Nico Deistler. Der köpfte den Ball über den Torwart und Marcel Lorch hatte keine Mühe das Leder zu versenken. Nico Frauendorf konnte kurz darauf eine Flanke von Ronny Fräßdorf nicht verwerten. Auch einen Schuss von Norman Walla brachte der SG Reppichau keinen Erfolg. In der 81. Minute scheiterte Nico Frauendorf mit seinem Freistoss am Pfosten. Der eingewechslte Manuel Gruß schoss im Nachschuss über den Gröberner Kasten. Dann war Schluss im Reppichauer Waldstadion.
HSV Gröbern: Vor dem Spiel sah es recht übersichtlich aus in der Kabine des HSV Gröbern. 12 Spieler standen nur zur Verfügung, 5 Stammspieler fielen aus verschiedenen Gründen aus. Trotz des Personalproblems wollte der HSV seinen Auswärtstrend fortsetzen und Trainer Otto forderte einen Punktgewinn! Für Reppichau war es das erste Heimspiel in der Rückrunde und da man auch nicht so viel Glück bei den Testspielen hatte wusste Trainerfuchs Andreas Wolf nicht so richtig wo sein Team steht. Das Spiel begann recht flott, Reppichau wollte den HSV sofort unter Druck setzen das gelang aber nur mit mäßigem Erfolg. Gröbern spielte schnell in die Spitze wo die beiden agilen Angreifer Stockmann und Hartmann so manche Lücke in der Reppichauer Abwehr fanden. 6. Spielminute feine Flanke von Riccardo Schulze auf Marc Stockmann, dieser behält im Kopfballduell die Oberhand und erzielt das 0:1. Reppichau stellte sich nicht besonders clever an im Angriffsspiel und in der HSV Abwehr machten die beiden Haudegen Denis Seliger und Matze Schräpler ein sensationelles Spiel. Die Reppichauer Führungsspieler wurden von Ihren Gegenspielern aus Gröbern voll gebunden in der Anfangsphase, da Sie auch nicht besonders lauffreudig waren. Gröbern kontrollierte die Partie nach etwas 15 Minuten klar. Ein Wehrmutstropfen gab es nach 19. min im HSV Spiel, Jens Störer verletzte sich ohne gegnerische Einwirkung und musste ausgewechselt werden. Nun als Christian Jonas auf dem Platz stand waren alle HSV die da waren im Einsatz. Jonas fügte sich nahtlos in die gut funktionierende Mannschaft ein. In der Reppichauer Abwehr taten sich mehrfach Schluchten auf. In der 22.min tauchte plötzlich wiederum Marc Stockmann völlig frei vor dem Reppichauer Tor auf. Beim ersten Versuch scheiterte er noch an Torhüter Wunderlich, aber im zweiten Versuch versenkte er die Kugel im Kasten 0:2. Reppichau sichtlich beeindruckt weiter ohne richtiges Konzept. Hatte man endlich mal eine Art von Torchance wurde sie vergeben oder eine Beute von HSV Schlussmann Billy Schneeberger, der wie all seine Mannschaftskollegen einen sehr guten Tag erwischt hatte. Über die rechte Seite des HSV kam sehr viel Druck nach vorn durch Riccardo Schulze und vorn wirbelten Stockmann und Hartmann wie sie wollten. Das 0:2 zur Halbzeit ging voll in Ordnung. Die 2.Halbzeit war gerade 31 Sekunden alt da schlug es im HSV Kasten ein. Nico Frauendorf konnte seinem Gegenspieler Rene Ziegler zum ersten Mal entwischen und machte den 1:2 Anschlusstreffer. Der HSV war in Gedanken wohl noch nicht richtig auf dem Platz. Reppichau wurde stärker und drückte bis zum Strafraum dann war es meistens vorbei mit der Herrlichkeit. Torjäger Lorch spielte lieber noch mal ab als aus aussichtsreicher Position selbst abzuschließen. Sein Schatten Marko Drefke ließ Ihm nicht so viel Spielraum. In der 56.min das 1:3 für den HSV durch Hannes Körsten im Nachschuß. Das kämpferische Element im HSV Spiel war der Trumpf im heutigen Match. Die Uhr schaffte gerade mal 3 Runden als es 2:3 stand durch Marcel Lorch. Die HSV Abwehr spielte auf Abseits doch der Schiedsrichter sah das anders.63.min eine gedachte Flanke wird zum Schuß und der Ball landet auf der Querlatte, Glück für den HSV. Nun kam der HSV nur noch selten vor das Tor des nicht immer sichern Sven Wunderlich im Reppichauer Kasten. Reppichau bäumte sich energisch gegen die drohende Heimpleite auf leistete sich aber auch dabei viele Fehlabspiele die HSV Abwehrspieler nutzen den Ball weit und noch weiter ins Aus zu befördern. Optisch war Reppichau klar im Übergewicht beim Angriffsspiel aber Ideenlos im Abschluß. Die Zweikämpfe nahmen auch etwas an Härte zu, diese führte dann zu Freistößen für Reppichau in sehr günstigen Positionen. Spezialist für solche Sachen bei Reppichau Nico Frauendorf. In der 82.min erreicht HSV Keeper Schneeberger mit den Fingerspitzen noch einen Ball und lenkt ihn an den Pfosten. In den letzten Minuten war es eine reine Abwehrschlacht für den HSV, der sein Spielsystem mittlerweile umstellte auf 7er Kette! 2 Minuten Nachspielzeit zeigte der im großen und ganzen ordentlich pfeifende Schiedsrichter Niemeier an Seine Kollegen an den Linien sollte sich mal die Regel zu passiven Abseits im Regelbuch zu Gemüte führen, nur als Tip.92 Minuten waren vorbei und der 3 Auswärtssieg für den HSV war perfekt! Die Spieler waren überglücklich für Ihre kämpferische Leistung am Ende beloht zu werden zwar mit Glück aber danach fragt morgen keiner mehr.
Stimmen zum Spiel:
Andreas Wolf Reppichau: Wer sich solche Schnitzer in der Abwehr leistet kann nicht siegen. Obwohl zahlreiche Chancen da waren wurden sie zu leichtfertig vergeben und man merkte der Mannschaft die fehlende Spielpraxis an.
Frank Otto HSV Gröbern: Große kämpferische Leistung trotz der Personalnot. Aus 5 Chancen machen wir 3 Tore. Der Sieg aber am Ende doch sehr glücklich
SV Allemannia 08 Jessen - SG Blau-Weiß Klieken 4:1
Jahnsportanlage Jessen
SV Allemannia 08 Jessen: behält das Erfolgsgeheimnis vorerst noch für sich
SG Blau-Weiß Klieken: sucht noch nach einer schlüssigen Erklärung
FC Grün-Weiß Piesteritz II - SG 1919 Trebitz 2:0
Stadion Volkspark Pl.2
FC Grün-Weiß Piesteritz II: Am 18.Spieltag empfingen die Grün-Weißen die SG 1919 Trebitz. Das Spiel begann mit viel Brisanz. Direkt in der 2. Minute setzte Franzel mit seinem Lattenknaller das erste Achtungszeichen. Die nun geweckten Piesteritzer fuhren kurze Zeit später ihren ersten guten Angriff. Der Ball landet über mehrere Stationen bei Scopp, welcher die Führung auf dem Fuß hatte, dessen Schuss aber von Trebitz Keeper pariert werden konnte. Doch das runde Leder fand seinen Weg zu Andreas Thöner, der mit einem fulminanten Schuss zum 1:0 für GWP trifft (7.). In der 19.Minute Konter der Piesteritzer, welcher mit einem schönen Pass von Scopp, in die Gasse auf Lehmann, eröffnet wird. Dieser läuft im Strafraum auf den Keeper zu, behält die Übersicht und legt den Ball quer auf den mitgelaufenen Klier, welcher auf 2:0 erhöht. Bei diesem Ergebnis blieb es auch bis zum Ende der Partie, welche durchaus kampfbetont und robust von beiden Teams geführt wurde. Die zweite Halbzeit verlief weniger ereignisreich. Die Volksparkjungs erarbeiten sich anfangs der zweiten Hälfte noch einige Chancen, welche aber nicht mit der letzten Konsequenz abgeschlossen wurden. Die Gäste steckten zu keiner Zeit des Spiels auf und versuchten zum Anschlusstreffer zu gelangen. Dies sollte ihnen aber an diesem Tage verwehrt bleiben. Nach der absolvierten Spielzeit pfiff der gute Schiedsrichter Grünwoldt die Partie ab. Einzige Szene bei der der Referee mit seiner Entscheidung viel Kritik seitens der Trebitzer erntete war, als er ein vermeindliches Handspiel Tim Körnigs außerhalb des Strafraums und nicht wie die Gäste innerhalb des 16m-Raums sah . Mit diesem Ergebnis bewahren die Piesteritzer ihre weiße Weste, die nun mit drei Siegen und einem Torverhältnis von 11:0 einen durchaus gelungen Rückrundenstart hingelegt haben. Am kommenden Sonntag geht es für die Piesteritzer zum 5.Platzierten Blau-Weiß Klieken.
SG 1919 Trebitz: Am Samstag war unsere Mannschaft zu Gast bei der Oberliga-Reserve und wollte an die gute Leistung der Vorwoche anknüpfen. Das sollte nicht ganz gelingen. Piesteritz war eindeutig die bessere Mannschaft in einem recht ordentlichen Landesklassespiel. Zwar hatten wir auch einige vernünftige Aktionen, aber zählbares sprang leider nicht heraus. So muss man sagen, dass der Sieg verdient war, aber mit etwas Glück hätten wir auch ein unentschieden erringen können. Hervorzuheben ist die starke Leistung von Ch. Gieloff im Tor. Alle anderen konnten nicht die Leistung vom Jessen-Spiel abrufen. Verletzungsbedingt fehlten A. Meene, A. Wildgrube und E. Heede. D. Weigel ist erst seit 11.03. spielberechtigt... In der 1. Hz. waren wir ganz gut im Spiel, hatten die 1. Großchance, dann übernahm Piesteritz die Initiative und wir kassierten zu einfache Tore. 1. Min.: N. Henschel spielt E. Franzel frei. Der Schuss aus 16 m knallt an die Unterkante der Latte und wieder raus... 8. Min.: 0:1 Wir können den Ball nicht konsequent klären und Thöner trifft von der Strafraumgrenze unhaltbar... 19. Min.: Der 2. Ball landet wieder bei Piesteritz. Wir rutschen raus, die spielen es gut und stehen mit 3 Mann frei vor unserem Tor. Querpass zu Klier und der lässt Ch. Gieloff keine Chance... Bis zur Hz. war es dann ein relativ ausgeglichenes Spiel mit guten Aktionen auf beiden Seiten... Mit mehr Mut und entschlossener wollten wir die zweiten 45 Minuten angehen. Doch schnell wurde klar, dass Piesteritz nicht nachlässt und an diesem Tag einfach besser war. Mehrere Glanzparaden von Ch. Gieloff verhinderten einen höheren Rückstand. Für uns gab es zwei strittige Situationen. Die eine Mitte der 2. Hz. nach einem Handspiel im Strafraum der Piesteritzer. Leider verlagerte der Schiri die Situation nach außerhalb. Ärgerlich für uns, weil dies der Anschlusstreffer hätte sein können. Aber abhaken. Die zweite Fehlentscheidung gegen uns dann kurz vor Schluss. N. Henschel wird in den Lauf gespielt und geht allein auf den Torwart zu als der Schiri auf Abseits entscheidet. Leider wieder nicht korrekt. Aber so ist Fussball. Wir werden im Laufe der Saison auch Entscheidungen für uns haben...
Fazit: Wir können besser spielen und vor allem mehr fighten. Die Niederlage ist absolut gerecht. Wir müssen unsere Punkte gegen andere Mannschaften holen und damit sollten wir im nächsten Spiel wieder beginnen. Die volle Konzentration muss jetzt dem Heimspiel gegen Mildensee gelten. Dafür werden wir diese Woche hart trainieren und Samstag engagierter auftreten, um die 3 Punkte in Trebitz zu lassen...
SV Germania 08 Roßlau - SV Einheit Wittenberg 4:0
Elbesportpark
SV Germania 08 Roßlau: Ganz anders als in der Vorwoche präsentierte sich Germania bei Spiel gegen Einheit Wittenberg. Von Beginn an wurde versucht, den Gegner frühzeitig unter Druck zu setzen, Einstellung und Zweikampfverhalten sollten die Schlüssel zum Erfolg sein und so stand am Ende ein 4:0-Heimsieg. Nach kurzem Abtasten hatte Lang nach einem Einwurf per Direktabnahme die erste Chance, doch der Ball ging ans Aussennetz. Durch den Versuch, Druck nach vorn zu machen, entstanden in der ersten Halbzeit jedoch immer wieder Lücken, die die Gäste geschickt nutzte und das eine oder andere Mal gefährlich vor das Tor von Bastian Schneider kamen. Dieser konnte seinen Kasten aber sauber halten. Glück jedoch für Germania in der 16. Minute, als ein Tor für Einheit wegen einer Abseitsstellung keine Anerkennung fand. Zwei Minuten später hatte Lars Lang die große Chance zur Führung, als er allein vorn dem Tor den Torwart anschoss. Einen schönen Angriff über Wlodarski auf der rechten Seite konnten die Gäste noch zur Ecke klären. Und auch ein Schuss von Jersak strich knapp am rechten Torwinkel vorbei. In der 27. Minute dann die sicher geglaubte Führung. Timo Tripel ging einen Steilpass hinterher. Es kam zu einem Presschlag mit dem Gästetorwart und Lang stand Sekunden später 5 m vor dem leeren Tor, als plötzlich Schiedsrichter Griebel das Spiel unterbrach! Als dieser dann auch noch Freistoß für Wittenberg entschied, war der „Skandal“ perfekt... Anders ist diese Entscheidung wohl kaum zu interpretieren. Nach etwas mehr als einer halben Stunde hatte Einheit dann die Chance zum 1:0, doch Schneider konnte im letzten Moment die Situation klären. Zwei Minuten vor der Halbzeit war es dann endlich soweit. Triepel erkämpfte im Mittelfeld den Ball, Lang passte ihn wieder zu Triepel zurück und der ging allein Richtung Gästetor und verwandelte mit einem Flachschuss ins lange Eck eiskalt. Auch in der zweiten Hälfte änderte sich das Bild kaum. Die Roßlauer wollten das Ergebnis schnell erhöhen, das klappte jedoch nicht. Jersak mit einem Schuss aus 20 m und Nesterowskyy mit einem guten Freistoß scheiterten. Lars Lang schoss in der 52. Minute zu schwach und auch nach 58 Minuten vergab er eine gute Möglichkeit fast kläglich. Nach einer schönen Kombination über Mergenthaler und Wlodarski, der den Ball zu Lang zurücklegte, schoss er rechts vorbei. Germania musste immer auf der Hut sein, denn die Gäste starteten immer wieder mal einen Angriff. So musste Schneider nach einer Stunde aus seinem Tor laufen und konnte den Ball klären. Es folgte die beste Phase der Hausherren. Nesterowkyy machte viel Druck über rechts, ein Versuch ging nach seinem Schuss deutlich drüber. Beim nächsten passte er zu Lang, der auf den eingewechselten Mau ablegte, doch der Schuss ging über das Gästetor. In der 74. dann das befreiende 2:0. Triepel setzte auf der rechten Seite nach, gewann den folgenden Zweikampf und passte vor das Tor, wo Lang nur noch den Fuss hinhalten musste. Eine Minute später gerieten die Gäste durch eine rote Karte in Unterzahl und das Spiel war praktisch gelaufen. Zunächst konnten die Roßlauer das nicht nutzen, einige Angriffe wurden einfach schlecht zu Ende gespielt. Nach einem Solo von Wlodarski (80.) stand leider Kopocz etwas im Weg, die Chance war weg. Doch zwei Minuten später klappte es besser. Kopocz, für Lang eingewechselt, passte nach recht zu Jersak, der noch einen Haken machte und platziert ins lange Eck zum 3:0 schoss. In der 85. nahm Kopocz einen Super-Pass von Wlodarski volley, jedoch zu unplatziert, der Torwart rettete mit einer Faustabwehr. Drei Minuten vor Schluss passte Kopocz zu Nesterowskyy, der sich rechts durchsetzte und wieder nach innen passte. Kopocz traf trocken unter die Latte zum Endstand.
SV Einheit Wittenberg: Mit dem letzten Aufgebot fuhr Einheit nach Roßlau. Es fehlten unter anderem Rüffler, Jaekel, Günther, Schmidt, Kampfhenkel um nur einige zu nennen. Die Zielstellung war klar. Drei Punkte mitnehmen. Nach acht Minuten hatte Heiko Hoffmann die Führung für Einheit auf dem Fuß, scheiterte aber am Roßlauer Torwart. Nach 14 Minuten war es dann aber so weit. Hendrik van Bentum trifft den Ball nicht richtig. Tobias Noack kommt von hinten angesprintet und schiebt zum 0:1 ein. Dachten alle. Der Assistent an der Linie der sich gerade mit einem Zuschauer unterhält, meint dass er dann mal noch die Fahne heben müsse. Also kein Tor. Danach wurde es härter. Kein Wunder das in der 30. Minute Torwart David Becker schwer verletzt wurde. David schlägt beim raus laufen den Ball weg. Ein Roßlauer geht mit gestrecktem Bein rein. Der Schiedsrichter pfeift zwar, aber Karte Fehlanzeige. David spielt bis zur Halbzeit mit Schmerzen weiter. In der 44. Minute dann das 1:0 für Roßlau. Klar Abseits stehend erhält ein Roßlauer den Ball. Der legt nach innen, und der Ball ist drin. Die Fahne bleibt natürlich unten, genau wie beim Foul an David. Halbzeit. David kann nicht weiter machen. Sven Notzke hütet in der zweiten Halbzeit das Einheit Tor. Steven Marquardt kommt. Einheit rannte nun an. Roßlau blieb mit Kontern gefährlich. Als dann Tobias Noack verletzt behandelt wurde fiel das 2:0 für Roßlau durch einen Konter. Manuel Kühnl kam für Tobias Noack. Der Assistent war mit der Einwechslung zugange nachdem er es dem Schiedsrichter anzeigte. Trotzdem pfiff er an. Hendrik van Bentum sagt was zum Schiedsrichter und fliegt mit Rot vom Platz. Wer Hendrik kennt der weiß dass viel passieren muss ehe er etwas sagt. Einheit gab trotzdem nicht auf. Wurde dann aber noch zweimal ausgekontert. Ach ja, nach gefühlten hundert Fouls zeigte der Schiedsrichter kurz vor Schluss einem Roßlauer gelb. Kompliment an alle Spieler unseres Teams die sich trotz aller Umstände fair verhielten und bis zum Ende kämpften.
ASG Vorwärts Dessau - SV Grün-Weiß Annaburg 1:2
Sportplatz Einheit
ASG Vorwärts Dessau: Unsere 1. Mannschaft hat ihr Heimspiel gegen den SV Grün-Weiß Annaburg mit 1:2 verloren und bleibt damit im Kalenderjahr 2012 weiterhin ohne Zähler in der Landesklasse. Wieder in die Mannschaft rutschten die Routiniers E. Strokosch und P. Westendorf, welche letzte Woche verletzungsbedingt ausfielen. Weiterhin fehlten D. Meyer und A. Trebs. Die Anfangsphase des Spieles gehörte unserer ASG. In der zweiten Minute köpften unsere Gäste nach einer ASG-Ecke fast ins eigene Tor, danach scheiterte J. Neumann mehrmals mit schönen Aktionen am sicheren Gästekeeper. Mit fortnehmender Spielzeit wurde der Tabellenneunte stärker, während die Offensivaktionen unserer Mannschaft nachließen. Im ASG-Tor stand heute wieder D. Sander. Dieser bot in der 1. Halbzeit eine starke Partie und hielt die Mannschaft mit mehreren tollen Paraden zunächst im Spiel. Weiterhin hatte unsere Mannschaft Glück als in der 34. Minute ein Schuss des GWA ganz knapp das Tor verfehlte. Für Annaburg rächte sich das Ausnutzen dieser guten Möglickeiten. Kurz vor dem Halbzeitpfiff warf bediente J. Neumann, der heute wieder als Kapitän auflief, mit einem unglaublich scharfen und weiten Einwurf E. Strokosch. Dieser zog direkt und trocken ab und erzielte die 1:0 Halbzeitführung. In der 2. Halbzeit dauerte es etwas, bis das Spiel wieder in Fahrt kam. In der 53. Minute bediente E. Strokosch nach einem Freistoß P. Westendorf, welcher auf J. Neumann köpfte. Doch dieser verfehlte das Tor knapp. Kurz drauf bekam Annaburg ebenfalls einen Freistoß zugesprochen. Diesen ließ unser Keeper prallen. St. Kassuba war zur Stelle und staubte zum Ausgleich ab. Kurz darauf verletzte sich unser Stürmer J. Neumann, spielte aber mit Verdacht auf Muskelfaserriss zunächst weiter. Daran war zu erkennen, dass unsere Mannschaft dieses Spiel unbedingt gewinnen wollte. Nur der Wille alleine reicht nicht, es fehlten dazu auch die herausgespielten Möglichkeiten. Davon hatten auch unsere Gäste nicht viele, doch diese wurden nun effektiv genutzt. Nach der Auswechslung von P. Westendorf wirkte die ASG-Deffensive nicht mehr so stabil wie zuvor. Annaburg erkannte dies und erzielte kurz danach nach einem Alleingang von Ph. Grundmann und einem humorlosen Torschuss direkt neben den Torhüter die etwas schmeichelhafte Führung. Bei diesem Treffer nur unserem Keeper die Schuld zu geben, wäre falsch, denn die gesamte ASG-Defensive schaute bei dieser Aktion nur zu und öffnete sogar den Laufweg. Nach dem Rückstand spielten nur noch unsere Jungs, fanden jedoch auch in Überzahl keine Mittel um ernsthaft Torgefahr ausstrahlen zu können. Einzig ein Fernschuss von R. Puhlmann wurde die sichere Beute von GWA-Keeper P. Karpinski. Die letzte Chance im Spiel hatten unsere Gäste, welche aber nicht genutzt werden konnte. Die heutige knappe 1:2 Heimspiel-Niederlage war nicht nur bitter sondern auch unnötig. Unsere Gäste aus Annaburg waren mit Sicherheit nicht besser aber effektiver. Unsere Jungs müssen sich an die eigene Nase fassen. Wenn man sich kaum Chancen erspielt, kann man auch keine Tore schießen. Doch dies ist leicht gesagt bei der momentanen Personalsituation. Nun heißt es sich wieder aufzurappeln und es nächte Wochen bei Einheit Wittenberg besser zu machen.
SV Grün-Weiß Annaburg: Am 18. Spieltag ging es nach Dessau zu Vorwärts und die Grün-Weißen wollten ihren 2. Auswärtssieg einfahren. Die Gastgeber brauchten wiederum jeden Punkt gegen den Abstieg. Es sollte ein intensives Spiel werden! Der Schiri pfeift die Partie an und die erste Chance verbuchen die Gastgeber aus Dessau, ein Freistoß wird in den 5er geschlagen und Lucas Krause prüft seinen eigenen Torwart mit einer etwas verunglückten Kopfballabwehr (2.), Annaburg hat in der Anfangsphase zwar mehr vom Spiel aber noch keine zwingenden Möglichkeiten vor dem Tor. Anders die Gäste aber Patrick Karpinski ist nach einem Schuss von Jeffrey Neumann zur Stelle und kann parieren (15.). Dann aber kommt von den Gastgebern nicht mehr viel und es spielt nur noch eine Mannschaft und die heißt Annaburg. Die erste richtig gefährliche Möglichkeit ist in der 19. Spielminute zu verbuchen. Manuel Richter und Artur Klassen spielen sich schön über rechts bis zur Grundlinie, die Flanke kommt auf Philipp Grundmann und dieser scheitert knapp. Auch die nächsten Chancen sind viel versprechend, jeweils nach Ecken scheitern erst Manuel Richter, dann Steffen Kassuba und kurze Zeit später auch Philipp Grundmann am Torwart der Dessauer (30.,33.,34.). Und dann wie aus dem nichts steht es 1:0 für Vorwärts, nach einem langen Einwurf bekommt Annaburg den Ball nicht aus der Gefahrenzone und zu allem Übel wird auch noch der Schuss von Eike Strokosch unhaltbar für Patrick Karpinski abgefälscht (42.). Dieses Tor stellte den Spielverlauf völlig auf den Kopf und mit dem 1:0 ging es für beide Mannschaften in die Pause. Rein in die zweite Halbzeit und Annaburg stellt um, die Doppel- 6 vor der Abwehr wird aufgelöst und Christian Korge wird nach vorn gezogen. Diese Umstellung sollte sich schnell auszahlen, denn schon in der 57. Spielminute bejubeln die Grün-Weißen den verdienten Ausgleich. Nach einem hart getretenen Freistoß von Manuel Richter kann der Torwart den Ball nur nach vorn abklatschen und Steffen Kassuba ist zur Stelle und staubt zum 1:1 ab. In der zweiten Halbzeit wird das Spiel von den Gastgebern immer härter geführt und auch viele Aktionen werden vom Schiedsrichter zum Unverständnis der Annaburger laufen gelassen. So auch in der 70. Spielminute, nach einem klaren Foul an Steffen Kassuba gibt es nur Einwurf, dieser wird aber schnell von Manuel Richter ausgeführt und gelangt zu Philipp Grundmann, der die gesamte Abwehr narrt und zur viel umjubelten 1:2 Führung einnetzt. Kurz vor Schluss bekommt Marcel Schnabel nach wiederholtem Foulspiel die Ampelkarte und das Spiel wird noch mal hektisch. Dessau versucht alles um noch zum Ausgleich zu kommen aber Annaburg steht hinten sicher und bringt die Führung über die Zeit. Und diese 3 Punkte nehmen die Grün-Weißen aus Annaburg verdient mit nach Hause. Mit diesem Erfolg sollte der Blick nicht mehr nach unten gehen sondern ganz klar nach oben gerichtet werden. Und am nächsten Wochenende ist der Tabellenletzte aus Möhlau zu Gast im Waldstadion wo noch eine Rechnung zu begleichen ist, hat man doch im Hinspiel eine 2:1 Niederlage hinnehmen müssen.
Sonntag 11.03.2012
VfB Gräfenhainichen - SV Turbine Zschornewitz 3:0
Sportforum Stadion
VfB Gräfenhainichen: Der VfB Gräfenhainichen konnte auch das Rückspiel gegen unseren Ortsnachbarn SV Turbine Zschornewitz für sich entscheiden. Dieses mal hatte es unsere Mannschaft auch nicht so schwer wie beim 2:0 in Zschornewitz, da die Gegenwehr dieses mal wohl nicht so rund lief. Nach nur fünf Minuten probierte es David Hartling als Achtungszeichen gleich mal mit einem Fernschuss, der aber noch nicht so richtig den Weg finden sollte. Noch einmal zehn weitere Minuten dauerte es, bevor David mit den Gräfenhainicher Schlachtenbummlern über sein 11. Punktspieltor jubeln durfte. Zu verdanken hatte er diesen Treffer der Vorarbeit von Dennis Vogt, der ihm die Vorlage servierte. So schienen die Fronten geklärt zu sein, denn Zschornewitz agierte im Sportforum bei Weitem nicht so bissig wie in der Hinrunde. Ausgerechnet Tony Kasper, er war der eigentliche Ruhepol in der Zschornewitzer Abwehr, unterlief dann der entscheidende Fehler, welcher Aron Scheffler das Tor zur 2:0 Halbzeitführung ermöglichte. Mit dieser Führung im Rücken gingen die Platzherren die Sache etwas ruhiger an. David hatte dann nach etwas mehr als einer halben Stunde die endgültige Entscheidung auf dem Fuß, hatte aber gleich zwei mal Pech. So mussten die 220 Zuschauer bis zur zweiten Halbzeit warten, bevor es für beide Teams wieder die Chance auf Tore geben konnte. Doch hier sollte erst einmal nicht viel passieren. Turbine zog sich weit in die eigene Hälfte zurück und wartete auf die Möglichkeit zu kontern. Es entstand der Eindruck, zwei Gegentore reichen, nur nicht noch mehr kassieren. Und kam das von Sirko Freier trainierte Team mal in Richtung Gräfenhainicher Tor, so war vor der Strafraumgrenze meist Feierabend. Unsere Mannschaft tat nur das Nötigste, sodass dem Spiel dieses mal schlichtweg die Impulse fehlten. Ein Zschornewitzer Freistoß (77.) sollte dann den dritten Treffer für den VfB einleiten. Er wurde abgewehrt und die Jacobi-Elf schaltete sofort um auf Angriff. Der mittlerweile eingewechselte Jens Stockmann legte quer zu Aron Scheffler und dieser schoss zum 3:0 ein. Da der Schuss von Marc Dieterichs (84.) dann über das Zschornewitzer Tor und nicht in den Maschen landete, blieb es beim 3:0 Derbysieg. Insgesamt gesehen war das Spiel nicht unbedingt ein Leckerbissen, aber dennoch ein erfolgreiches für unsere Mannschaft. Im nächsten Spiel in Pratau könnte sich das Auslassen unserer zahlreichen Chancen dann aber böse bestraft werde, zumal diese auf einer Erfolgswelle schwimmen.
SV Turbine Zschornewitz: In Sachen Personaldecke kroch der SV sprichwörtlich auf dem Zahnfleisch in diese Partie. Das Stadtderby ging dann auch mit einem klaren Endstand an den Tabellendritten. Zwei Aktionen die aus der C-Jugend hätten stammen können, begünstigten ein Pausen 2:0. Black out's vor dem eigenen Sechszehner und der VfB führte durch Treffer von David Hartling (15.) sowie Aron Scheffler (26.). Die Jacobi-Elf schluderte mit ihren Möglichkeiten doch Turbine wusste dies nicht zu bestrafen. Zunächst zeigte Michel Reimer Nerven allein vor Torsteher Wiesegart (17.). In Minute 44 lies unser Team, eine zweite tolle Chance liegen. Vor 220 Zuschauern tröpfelte die Begegnung nach dem Wechsel nur noch vor sich hin. Turbine auf Schadensbegrenzung aus,gegen einen VfB mit mehr Ballbesitz und Torraumszenen. Eine Viertelstunde vor dem pünktlichen Abpfiff gelang Aron Scheffler das 3:0 für den Verein aus Gräfenhainichen. Für unsere Mannschaft bleibt zu hoffen, das sich die Personalsituation etwas entkrampft und der Abstiegskampf neu angeschoben wird.
Quelle:Homepage der Vereine
