Der 20. Spieltag durch die "Vereinsbrille" gesehen
PR Team, 26.03.2012
SG 1919 Trebitz - SV Friedersdorf 1920 2:1
Sportplatz Trebitz
SG 1919 Trebitz: Am Samstag traf unsere Mannschaft bei herrlichstem Wetter und knapp 150 Zuschauern vor heimischem Publikum auf Friedersdorf. Es war ein hart aber fair geführtes Spiel, in dem das Schiedsrichterkollektiv vielleicht die ein oder andere Karte (7) zu viel verteilte, ihre Sache aber ansonsten gut machten. Nach den zuletzt gezeigten Leistungen wollten wir natürlich "wenigstens" einen Punkt in Trebitz lassen. Das dies extrem schwer werden würde war jedem klar. Der Spitzenreiter ließ bis dato nur 5 Punkte liegen und gewann die letzten 3 Spiele mit 20:0 Toren. Zudem fehlten unserer SG mit E. Heede, A. Meene und D. Hanke noch 3 Mann. Wir wollten defensiv gut stehen und schnell in die Spitze spielen. Die Mannschaft setzte die taktische Marschroute hervorragend um, kämpfte aufopferungsvoll und hat sich diesen Sieg absolut verdient. Friedersdorf hatte zwar mehr Ballbesitz, aber spätestens 20 m vor unserem Tor war Schluss. Die besseren, klareren und vor allem raus gespielten Chancen hatten wir. Der Spitzenreiter wusste sich oft nur mit Distanzschüssen zu helfen und fand kein Mittel gegen unsere gute Defensive... 39. Minute: 0:1 Braun...Ein langer Ball in den Lauf, Braun will flanken, doch der Ball rutscht über seinen Schlappen ins lange Eck...(ärgerlich, da der Ball haltbar war, aber Ch. Gieloff mit einer Flanke rechnete und dadurch 2 Schritt zu weit vorm Kasten stand) 44. Minute: 1:1 N. Henschel...K. Bittag spielt aus dem linken Mittelfeld E. Franzel an, dieser setzt sich hervorragend durch und spielt sauber auf N. Henschel im Strafraum. 80. Minute: 2:1 M. Burkhardt...Fl. Müller setzt sich auf der rechten Seite gut durch und flankt, M. Burkhardt bekommt den Ball, macht noch ein Haken an der Strafraumgrenze und zieht mit rechts ins linke untere Eck ab.
SV Friedersdorf 1920: Unsere Mannschaft musste am 20.Spieltag zur SG Trebitz reisen. Trotz der drei souveränen Siege seit dem Start der Rückrunde sollte man eigentlich gewarnt sein. Trebitz konnte Jessen zu Hause mit 6:1 besiegen und hat mit Enrico Franzel den führenden in der Torschützenliste in seinen Reihen. Hinzu kam das wir stark Ersatzgeschwächt waren, ganze zwei Auswechselspieler saßen auf der Bank.Senad Tahirovic stellte sein Team etwas um. Er zog den schnellen Maximilian Hübner aus dem Sturm ab und setzte ihn in der Verteidigung gegen Enrico Franzel ein. Das Spiel begann sehr verhalten und Trebitz versuchte mit körperbetonten Aktionen sich Respekt zu verschaffen, so musste Maximilian Hübner schon nach fünf Minuten länger an der Seitenlinie behandelt werden. Die erste gute Möglichkeit hatte dann Trebitz, ein Schuss geht in der 8.Minute nur knapp übers Tor, dies war schon ein erstes Achtungszeichen. Trebitz war hoch motiviert, machte die Räume eng und nahm jeden Zweikampf an. Wir kamen einfach nicht ins Spiel. Es wurden zu viele Bälle in der Vorwärtsbewegung verloren, dadurch hatten wir in der Anfangsphase keine zwingende Torchance. In der 12.Minute hatte wir erneut Glück. Mario Karalus schlägt ein Ball direkt zum Gegner, der schaltet sofort um und spielt steil in die Spitze. Unser Torwart musste schon alles riskieren um ein Gegentor zu verhindern. Endlich spielen wir mal schnell, Martin Ungefroren wird bedient, aber der verzieht in aussichtreicher Position (17.). Nur kurze Zeit später schickt Rene Reppert Marcell Siedler steil. Die Gästeabwehr konnte im letzen Moment zur Ecke klären (19.). Danach verflacht das Spiel wieder, wir lassen uns von der etwas harten Spielweise beeindrucken. Noch hinzu kommt, dass unsere Abwehr nicht immer Herr der Lage ist. Es gibt immer wieder Abstimmungsprobleme, so kam Trebitz mit einem Kopfball (29.) und einem Schuss aus der zweiten Reihe (35.) immer wieder zu Möglichkeiten. In der 38.Minute ist es erneut ein Schuss, den Mario Karalus mit den Fäusten klären musste. Der Ball kommt zu Marcell Siedler und er reagiert endlich mal schnell und passt weiter zu Florian Braun und das Leder liegt nach halb Flanke und halb Schuss im Netz, 1:0 (39.). Nun dachte der Friedersdorfer Anhang, dass jetzt mehr Sicherheit in unser Spiel kommt, doch weit gefehlt. Kurz vor der Pause wird Rene Reppert an der Strafraumgrenze ausgedrippelt und die Flanke kommt nach innen, dort steht Adrian Wildgrube und versenkt die Kugel im Tor, 1:1 (44.). Das ist gleichzeitig der Halbzeitstand. Nach der Pause ging es temporeich los. Marcell Siedler hielt einfach mal drauf 47.), doch Christian Gieloff kann den Schuss parieren. Im Gegenzug wird Philipp Anton überlaufen, Mario Karalus kann den Schuss zwar halten aber der Ball bleibt in der Gefahrenzone (48.). Erst mit vereinter Hilfe konnte die Situation geklärt werden. Danach verflachte das Spiel vollends. Wir waren an diesem Tag nicht in der Lage das Ruder rum zu reisen und Trebitz verteidigte geschickt mit allen 11 Mann und setzte auf schnelle Gegenstöße. Mitte der zweiten Halbzeit gab es kaum erwähnenswerte Torchancen. Es sah alles nach einer Punkteteilung aus, doch Trebitz blieb gefährlich. In der 80.Minute verliert Martin Ungefroren in der Vorwärtsbewegung den Ball, unsere Abwehr bekam das Leder einfach nicht raus. Immer wieder landet der Ball beim Gastgeber, bis letztendlich der eingewechselte Mathias Burkhardt den 2:1 Siegtreffer erzielt. Am 20.Spieltag lief bei uns nichts zusammen, Pässe sind nicht angekommen und wir haben kein Mittel gegen das kampfbetonte Trebitzer Spiel gefunden und so haben wir verdient verloren.
Trainerstimmen nach dem Spiel:
Matthias Kleffe: „Wir haben heute stark verteidigt. Friedersdorf hatte zwar mehr Ballbesitz aber wir haben auf Grund einer disziplinierten Leistung kaum Chancen zugelassen und dadurch gewonnen.“
Senad Tahirovic: „Eine völlig verdiente Niederlage. Ich wusste, dass die Siegesserie nicht auf Dauer weiter geht. Die Niederlage kam vieleicht zum richtigen Zeitpunkt.“
SG 1948 Reppichau - SV Blau-Rot Pratau 5:0
Sportplatz Reppichau
SG 1948 Reppichau: Die SG Reppichau gewann das Punktspiel am Samstag in Pratau souverän mit 5:0. Bei besserer Chancenverwertung hätten es auch 7 oder 8 Tore auf unserer Seite sein können. Bereits in den ersten Minuten hätte Reppichau in Führung gehen können. Marcel Lorch (2x), Florian Keil und Nico Frauendorf scheiterten entweder am Pfosten oder Torwart der Gäste. In der 29. Spielminute schlug Ronny Fräßdorf einen langen Freistoss auf das Tor der Pratauer. Marcel Lorch verlängerte diesen per Kopf, der Torhüter der Gäste war jedoch erneut zur Stelle. In der 38. Spielminute wurde Nico Frauendorf in Aussichtsreicher Position im Strafraum zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwandelte Konstantin wachtel zum 1:0. Mit diesem Stand ging es auch in die Pause. Die ersten 15 Minuten nach der Halbzeit verliefen recht ruhig. Dann spielte Norman Walla einen langen Ball auf Nico Deistler. Dieser köpfte über den Torwart und Marcel Lorch vollendte zum 2:0. Das Pratauer Trainergespann Schulz/ Noack war wie in jeder Szene gegen Pratau ausser sich. Hätte Pratau dieses Spiel doch 4:0 gewonnen wäre ein anderer Schiedsrichter angesetzt worden. Die erste und einzige Szene der Gäste in der 62. Minute. Nach langem Ball aus der Abwehr landete ein Schuss am Pfosten des Reppichauer Tores. Nach guter Zuarbeit von Nico Frauendorf machte Florian Keil das 3:0 in der 69. Minute. Reppichau dominierte jetzt nach belieben. Beim 4:0 erneut ein Pass durch die Reihen der Pratauer. Marcel Lorch nahm diesen Ball dankend an und legte quer auf Nico Frauendorf. Dieser netzte ohne Probleme ein. Kurz darauf spielte Konstantin Wachtel auf Nico Deistler. Dieser trickste erneut den Torwart aus und ließ es sich nicht nehmen das 5:0 selbst zu machen. Auch wenn es an diesem Samstag viele Meinungen über die Leistung des Schiedsrichtergespannes gab sollte dieses Ergebnis für sich sprechen. Am kommenden Samstag geht es für die SGR dann zum Auswärtsspiel nach Annaburg.
SV Blau-Rot Pratau: Wieder mussten sich die Pratauer Fußballanhänger mit einer recht hohen Niederlage auseinandersetzen, am Ende hieß es 5:0. Die erste Aktion im Strafraum hatten aber die BLAU-ROTen Gäste. Nach einem Freistoß von Stefan Hinkelmann, war der Kopfball vom aufgerückten Steven Schmidt nicht gefährlich genug um etwas einzubringen. Für mehr Torgefahr sorgten da schon die Aktionen der Gastgeber. Nach einem Fehlpass von Steven Schmidt ging es in der 8.Minute über die rechte Seite in den Strafraum, Glück für unsere Elf, daß Reppichaus Akteur nur den Außenpfosten traf. Nur eine Minute danach die nächste gute Gelegenheit für die SGR. Nach einem schönen Pass in den Lauf kam Marcel Lorch zum Abschluß und fand im sehr gut reagierenden Mario Höse, im Tor des SV BLAU-ROT, seinen Meister. Reppichau weiter mit den klareren Chancen und nach 11 Minuten war erneut ein Spieler der Gastgeber frei durch und verzog nur knapp. Dann lief die 13.Spielminute und erneut eine Möglichkeit für die Hausherren die Mario Höse vereiteln konnte. Von der rechten Seite kam die Flanke auf den zweiten Pfosten, dort lauerte Reppichaus Torschütze Nummer eins, Nico Frauendorf. Mario Höse war noch vor Frauendorf mit einer Hand am Ball und konnte so diese Tormöglichkeit vereiteln. Dann lief die 19.Minute und es gab eine der wenigen Tormöglichkeiten für unsere Elf. Nach einer scharfen Hereingabe von Stefan Hinkelmann ging die Direktabnahme von Robert Lehmann am Tor vorbei. Auch die nächste Strafraumaktion von den BLAU-ROTen, doch nach Hinkelmann-Flanke war der Kopfball von Lars Mucke zu harmlos. Die letzte Gelegenheit für BLAU-ROT in den ersten 45 Minuten folgte dann in Minute 22, wo Steven Schmidt zu einem Sololauf ansetzte jedoch sein Abschluß über den Kasten der Reppichauer ging. In der letzten viertel Stunde der ersten Halbzeit dann wieder mehr Spielanteile für den Gastgeber. Nach einem langen Freistoß in den Strafraum prüfte Jens “Jelle” Hilmer seinen Keeper, indem er einen Kopfball auf das eigene Tor brachte, Mario Höse reagierte Klasse und konnte diesen Ball zur Ecke klären. In der 35.Minute war es N.Frauendorf der Mario Höse prüfen wollte, doch dessen Schuß zum Schüßchen mutierte und somit kein Problem für Prataus Nummer 1(drei) war. Jedoch 180 Sekunden später war auch der beste Torhüter machtlos. Nach einem Zweikampf zwischen Mario Höse und N.Frauendorf fiel dieser im Strafraum und der Unparteiische zeigte auf den Punkt. Konstantin Wachtel ließ sich die Gelegenheit nicht nehmen und obwohl Mario Höse im richtigen Eck war konnte er den Ball nicht halten. In den ersten Minuten der zweiten Halbzeit passierte nicht viel und so dauerte es bis zur 57.Minute ehe die SGR die erste gute Chance hatte. Nach einem Freistoß kam der Ball erneut in die Spitze und plötzlich standen zwei Leute vor Torwart Höse, dieser konnte sie stören und so eine gute Möglichkeit verhindern. Dann in der 59.Minute ein Angriff über die rechte Seite und Glück für unsere Elf das Leder ging knapp am Tor vorbei. In Minute 60 dann der Treffer zum 2:0 und aus einer etwas unübersichtlichen Situation stolpert Marcel Lorch den Ball ins Netz. Auf Seiten der Gäste gab es kurze Proteste wegen Handspiels aber Schiri Burg, der sich langsam zum Heimschiri entwickelte, kannte den Treffer an. Kurz darauf dann die beste Chance für die BLAU-ROTen hier zum Torerfolg zu kommen. Nach Kopfballvorlage von Stefan *Kante* Hentschel war es Lars Mucke der mit seinem Direktschuß nur den Pfosten traf. In der Folgezeit war viel Hektik im Spiel, auch hervorgerufen durch immer wieder unklare Entscheidungen des Unparteiischen aus Dessau-Roßlau. In der 66. übersah er eine klare Tätlichkeit von Reppichaus Kapitän Nico Deistler an Philipp Schapelt die rotwürdig war. Kurze Zeit später machte dann Florian Keil die Vorentscheidung perfekt nachdem er ein Zuspiel nutzte und zum 3:0 traf(69.). Von unserer Elf war nun nicht mehr viel zu sehen und Reppichau hatte noch einige gute Glegenheiten. So in der 71.Minute als Frauendorf allein auf das Tor zulief und im letzten Moment noch von Stefan *Kante* Hentschel gestört werden konnte. Auch in der nächsten Situation konterten die Gastgeber mit einer 4 gegen 3 Überzahl, nur der Abschluß war dann etwas schwach. In der 74.Minute dann der endgültige KO durch Nico Frauendorf. Nach einem Pass in den freien Raum stürmten zwei Reppichauer Spieler aufs BLAU-ROT-Tor zu und nachdem der erste Schußversuch noch abgewehrt werden konnte setzte Reppichaus Stürmer nochmal nach und traf zum 4:0. Reppichaus Kapitän Nico Deistler, der hätte eigentlich gar nicht mehr spielen dürfen (Tätllichkeit aus der66.), sorgte dann in der 77. Spielminute für den Endstand von 5:0. Die letzte gute Aktion aber hatten wir und zwar war es Matthias Lehniger der aber mit seinem Schuß aus 7 Metern am Torhüter scheiterte.
SV Allemannia 08 Jessen - SV Turbine Zschornewitz 4:1
Jahnsportanlage Jessen
SV Allemannia 08 Jessen: Wir haben den 20. Spieltag in der Landesklasse 5 absolviert und Jessen steht mit 32 Punkten weiterhin auf Tabellenplatz 8. Am Samstag pünktlich um 15:00Uhr wurde das Spiel vor heimischer Kulisse angepfiffen. Jessen spielt von Anfang an motiviert den Ball nach vorne und macht auf die Zschornewitzer Abwehr viel Druck. In der 6. Spielminute spielt Patrick Bachmann einen schnellen Pass auf Benjamin Philipp, dieser schlägt eine Flanke auf Thomas Maler und verwandelt den Ball zum 1:0 für unsere Allemannia. Jessen ist weiterhin sehr ballbestimmend - immer wieder schön herausgespielte Chancen. In der 9. Minute gibt es dann Freistoß für Jessen, Marcel Freydank schnappt sich den Ball, der Ball wird noch abgefälscht und dann gibt es das Tor zum 2:0. In der 15. Spielminute flankt Thomas Maler auf Benjamin Philipp, dieser trifft aber den Ball nicht richtig und verfehlt das Tor nur knapp! Nun spielten auch mal die Gäste wieder etwas besser zusammen und auch sie bekamen ihre Chancen, nur keine dieser konnte genutzt werden. In der 40. Minute versucht es Martin Helwig mit einem Distanzschuss, welcher nur ganz knapp am Tor vorbei streift. Jessen fängt sofort den Ball wieder ab - Jens Wäsch mit einer langen Flanke auf Stefan Lutzmann und dieser schießt den Ball super mit dem Kopf in die Maschen. Nach 45 Minuten führt Jessen hochverdient 3:0. Kurz nach der Halbzeit, die Gäste sind im Angriff, gibt es eine lange Flanke in unseren Strafraum. Fabian Köhler versucht den Ball wegzufausten, aber mit viel Pech gelangt der Ball genau zu unseren Gästen, welche es sich nicht nehmen lassen den Ball ins Tor zu hauen und auf 3:1 zu verkürzen. Nur 10 Minuten später - Martin Helwig mit einer langen Flanke auf Thomas Maler, auch dieser verwandelt sicher zum 4:1. Das Spiel ist nun etwas ausgeglichener, es gibt noch weitere Chancen beider Teams, nur keine dieser konnte genutzt werden und somit ging Jessen nach 90 Minuten als verdienter Sieger vom Platz.
SV Turbine Zschornewitz: Kurz und trocken hatte es unsere Elf schon nach neun Minuten auf der Jahnsportanlage erwischt. Thomas Mahler und Marcel Freydank - sein 2:0 war zugleich das 50.Saisontor des Neiße-Teams - hießen die frühen Jubler der Begegnung. Erneut waren Vorstellungen und Vorhaben der Blau-Weißen
zeitig über die Kante gekippt. Allemannen Dirigent Stefan Lutzmann - wurde in der 37.Minute eingewechselt - setzte kurz vor dem Pausenpfiff auch noch das vorentscheidende 3:0 für seine Mannschaft. Sieben Minuten nach Wiederbeginn traf Nico Miertsch zum 3:1 und schürte Hoffnung auf ein besseres Abschneiden unserer Jungs. Diese zerschlug sich in Minute 63. Mit seinem zweiten Tageserfolg machte Thomas Mahler das 4:1 gegen Turbine. Vom Weg in Richtung sechsten Heimsieg der Spielserie lies sich der Tabellenachte nun nicht mehr abbringen. Für beide Teams taten sich noch Chancen auf, das Ergebnis zu verändern. Doch die Angriffsreihen nutzten keine der sich bietenden Möglichkeiten mehr.
FC Grün-Weiß Piesteritz II - HSV Gröbern 2:1
Stadion Volkspark
FC Grün-Weiß Piesteritz II: Am 20.Spieltag der Landesklasse 5 empfing die zweite Mannschaft des FC Grün-Weiß Piesteritz den HSV Gröbern. Die Anfangsphase gehörte den Gästen, welche zwei gute Möglichkeiten zum Führungstreffer hatten, doch Grün-Weiß Keeper Bürrgam war von Anfang an hellwach und vereitelte ein frühes Gegentor. Die erste Chance für Piesteritz hatte Michael Müller, dessen Schuss aber nur an das Außennetz ging ('15). Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit versuchten beide Teams vergebens ihr Spiel aufzuziehen und somit blieb es beim torlosen 0:0. In der Halbzeitpause wechselte Trainer Hüller Robert Römer für Lucian Ioan Mihu ein und mit dem Wiederanpfiff machte sich dieser Wechsel direkt bemerkbar. Sofort kam neuer Schwung ins Piesteritzer Offensivspiel und dieser machte sich bezahlt, als Maik Trollmann in der 47.Minute im Strafraum zu Fall gebracht wird und Schiedsrichter F.Schmidt folgerichtig auf den Elfemterpunkt zeigte. Dem Motto "Der gefoulte Spieler sollte nie den fälligen Elfemeter selber schießen" leistete Trollmann allen Widerspruch und verwandelte sicher zum 1:0. In der Folgezeit erarbeiteten sich die Grün-Weißen weitere zahlreiche Chancen, die aber ungenutzt blieben. Die Gröberner waren stets bemüht den Ausgleichstreffer zu erzielen, doch zwingende Chancen waren bis dato Fehlanzeige. In der 76.Minute dann ein langetretener Abstoss des HSV Gröbern, welcher verlängert wird, C.Butsch nicht klären kann und Stockmann mutterseelenallein auf das Piesteritzer Gehäuse zu läuft und zum 1:1 einschiebt. Nach diesem Ausgleichstreffer brauchten die Grün-Weißen einige Minuten um wieder zu ihrem Spiel zu finden. Natürlich wollte man sich mit diesem Remis nicht zufrieden geben und bündelte für die letzten Minuten in diesem Spiel nocheinmal alle Kräfte. In der 83.Minute sollte dieser Siegeswille dann auch belohnt werden, als F.Lehmann eine schöne Flanke in den Strafraum schlägt und Andres Thöner am langen Pfostem wartet und zum 2:1 einnickt. Bei diesem Spielstand blieb es auch bis zum Ende der 90.Minute und die Grün-Weißen freuten sich über-am Ende doch-verdiente 3 Punkte.
HSV Gröbern: Bei herrlichem Fußballwetter wurde die Partie auf dem Kunstrasenplatz angepfiffen. Bereits beim erwärmen wenn man es so nennen darf sah man wie die Spieler kochten. da der Platz die Hitze reflektierte. Bereits nach 2 Minuten das erste Ausrufezeichen des HSV, Kevin Böttcher verzog seinen Schuß nur knapp. Gröbern versteckte sich nicht, schließlich wollte man heute hier punkten. Die Piesteritzer mussten bereit ab der 3. Spielminute auf Ihren Topscorrer Christian Zentgraf verzichten, der sich bei einem Kopfballduell verletzte. Die Platzherren bestimmten das Spiel optisch waren aber im Abschluß Ideenlos. Die HSV Abwehr stand wie immer in den letzten Spielen gut gestaffelt und kam etwas durch war Frank Malerz im HSV Tor ja auch noch da. In de 17.min war Frank Lehmann ziemlich allein auf weiter Flur konnte aber den Ball nicht mehr richtig kontrollieren und vergab seine Chance. Eine Minute später konnte keiner seiner Mitspieler seine gute Eingabe verwerten, Lehmann war sehr agil in den ersten 45 Minuten und ein ständiger Unruheherd für die HSV Abwehr. Nach 20 Minuten musste eine Zwangspause im Spiel eingelegt werden da eine Eckfahne den Dienst aufgab und ersetzt werden musste. Piesteritz spielte Powerplay vor dem HSV Strafraum, kam man aber zum Abschluß ging der Ball meist weit vorbei oder drüber. Spielte der HSV einmal schnell nach vorn so war zu merken, das die Hintermannschaft der Grün-Weißen auch nicht fehlerlos blieb. Da könnte wohl mal einer durchrutschen, so hatte man das Gefühl. Es ging munter hin und her aber zwingende Torchancen Mangelware .So stand bei beiden Teams zur Halbzeit die Null. Der Anstoß war kaum erfolgt zur 2.Hälfte da kam es zu einem ganz normalen Zweikampf im HSV Strafraum,Matze Schräpler hatte schon die Hände oben aber sein Gegenspieler sang dahin wie zu Boden gedrückt, ein Pfiff vom Schiedsrichter sorgte für Verwunderung auf beiden Seiten. Strafstoß für Piesteritz, selbst diese konnten sich das Lachen nicht verkneifen für diese Entscheidung obwohl der Linienrichter auf weiterspielen deutete. Schiedsrichter Schmidt sah etwas dass kein anderer sah! Kapitän Maik Trollmann nahm das Geschenk an und verwandelte den Strafstoß sicher. Der HSV immer noch etwas konsterniert sah zu wie Frank Lehmann frei zum Schuß kam aber in Frank Malerz seinen Meister fand, der glänzend reagierte. Piesteritz drängte den HSV in die eigene Abwehr ,wobei sich auch einige Löcher im engeren Abwehrbereich auftaten ohne jedoch bestraft zu werden.Conny Eichel zeigte heute viele Nerven im Spiel was man sonst von Ihm nicht kennt. Der HSV erholte sich jedoch wieder vom Schock des Rückstandes und zeigte weiterhin eine tolle Moral und den Willen hier etwas mitzunehmen. Piesteritz zog sich etwas zurück und es wurde für einige Zeit ein Gebolz vom Feinsten. Mittelfeldspiel gab es nicht mehr nur noch lang vor und lang zurück. Der HSV nahm wieder Tempo auf und setzte die Abwehr der Grün-Weißen mehr und mehr unter Druck. In der 75.min ein krasser Abwehrfehler der Heimelf und Marc Stockmann lief allein aufs Piesteritzer Tor zu. Er zog ab mitten rein in die Herrlichkeit und es stand 1:1, sein 10 Saisontreffer. Vier Minuten später hätte Stockmann zum großen Held werden können, eine tolle Eingabe von Simon Krause sprang aber kurz vor Ihm so unglücklich auf das er den Ball nur mit dem Schienbein traf und die Kugel am Tor vorbei ging. Ja, das wärs gewesen. Aber beide Mannschaften wollten den Dreier und es ging weiter hin und her. In der 83.min segelte ein Ball Richtung lange Ecke des HSV Tores, dort stand der kleinste Spieler der Piesteritzer fast unbedrängt und köpfte zum 2:1 ein. Laut Aufstellung müsste es Andreas Thöner gewesen sein, aber als Torschütze wurde Frank Lehmann angegeben warum auch immer. Egal der HSV lag wieder zurück. Die Gröberner kämpften verbissen wenigstens einen Punkt mitzunehmen. Kapitän Rene Steudel Vorbild im Einsatz trieb seine Mannschaft immer wieder an. 92 Minuten waren vorbei Massenversammlung im Piesteritzer Strafraum und es kamen gleich zwei HSVer zu Fall, aber Schiri Schmidt hielt sich diesmal bedeckt mit einem Pfiff. Ich glaube ein falscher Pfiff reichte Ihm heute.So eine Niederlage wäre in einem Abstiegsduell sehr bitter gewesen aber der HSV zeigte eine gute kämpferische Leistung und nun heißt es Mund abputzen und sich auf das nächste Spiel zu konzentrieren. Trainer Hagen Giese war mit seiner Mannschaft sehr zufrieden, kämpferisch gab Sie alles.
SV Mildensee 1915 - SG Blau-Weiß Klieken 0:2
Sportplatz Mildensee
SV Mildensee 1915: Nach zwei Auswärtsspielen war man endlich mal wieder auf dem heimischen Anger. Zu Besuch waren die Gäste aus Klieken, die sich im gesicherten Mittelfeld befinden, wobei es bei uns schon ums nackte Überleben geht. Bei herrlichem Fußballwetter sahen die Besucher ein munteres Spiel. Mildensee versteckte sich nicht und legte eine sehr gute kämpferische Leistung, die man in der letzten Woche vermissen lies, an den Tag. Die Kliekener wirkten sichtlich überrascht, solch eine gut mithaltende und zu jeder Zeit gleichwertige Mildenseer Mannschaft an diesem Tag bespielen zu müssen. Schöne Kombinationen und Chancen auf beiden Seiten gaben dem Spiel die nötige Spannung. Zum Leidtragen der Mildenseer zeigte die Schiedsrichterin in der 38.Minute auf den Punkt, nachdem Denny Kwiatkowski bei einer unglücklichen Abwehraktion seinen Gegenspieler foulte. Der in den letzten Wochen gut aufgelegte Christoph Kopitzki ahnte die richtige Ecke, war aber machtlos gegen den gut getretenen Elfmeter. Mit 0:1 gings in die Pause, doch man musste keinewegs die Köpfe hängen lassen angesichts der guten Leistung im ersten Durchgang. In der zweiten Hälfte war man gewillt den Rückstand wett zu machen, doch in der 53. Minute erhöhte Klieken auf 2:0, nachdem der Kliekener Spieler einen verlängerten Ball am langen Pfosten im Tor unterbrachte. Nun verlor man etwas den Faden, versuchte aber bis zum Spielende eifrig noch was am Ergebnis zu ändern. Im Endeffekt wieder ein Spiel, das hätte durchaus anders verlaufen können, wenn man eventuell eine seiner wenigen Chancen genutzt hätte. Man sah wieder, dass man in der Landesklasse mithalten kann, doch realistisch betrachtet fehlt es wohl etwas an Quantität und Qualität um die nötigen Punkte führ den Klassenerhalt einzufahren.
SG Blau-Weiß Klieken: hier sprechen nur Bilder für sich
ASG Vorwärts Dessau - SV Germania 08 Roßlau 0:0
Sportplatz Einheit
ASG Vorwärts Dessau: Torlos endete das spannende Stadtderby zwischen unserer ASG Vorwärts Dessau und dem SV Germania 08 Roßlau. In der Anfangsformation standen mit J. Neumann und P. Westendorf zwei Leistungsträger deren Einsatz bis zuletzt fraglich war. Dafür fiel Kapitän D. Meyer krankheitsbedingt kurzfristig aus. Vor dem Spiel gab es eine kleine Choreographie von den ASG- und Germania-Fans, welche mit dem Schiedsrichter abgesprochen war. Die erste große Chance vor 136 Zuschauern hatten unsere Gäste bereits nach zwei Minuten. Jedoch scheiterten sie beim Versuch unseren Torhüter durch die Beine zu schießen. Dann kam auch unsere Mannschaft ins Spiel. In der siebenten Minute bediente R. Puhlmann seinen Mannschaftskameraden M. Planitzer. Dieser Pass erwies sich jedoch als etwas zu steil. Kurz darauf verfehlte J. Neumann zweimal hintereinander knapp das Gehäuse der Roßlauer. Nicht besser erging es M. Planitzer mitte der ersten Halbzeit. Dieses Auslassen hätte sich fast gerächt, aber die Roßlauer vergaben im unmittelbaren Gegenzug ebenfalls. Jedoch war dies eine Art Weckzeichen für unsere Gäste, welche sich nun mehrere gute Chancen erspielten, aber an einem ganz starken D. Sander scheiterten. Zwischen diesen Roßlauer Gelegenheiten konnte auch eine ASG-Chance gefallen. Nach einer halben Stunde bediente St. Schädel per Rückfallzieher M. Planitzer, dessen sofortiger Schuss jedoch abgeblockt wurde. Kurz vor dem Halbzeitpfiff verwies der gute Schiedsrichter E. Skorsetz den Roßlauer Chr. Elß wegen wiederholtem Foulspiel des Feldes. So blieben der ASG noch 48 Minuten um in Überzahl endlich den ersten Sieg 2012 zu erringen. Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff marschierte J. Neumann alleine auf das Roßlauer Gehäuse zu, scheiterte aber am toll reagierenden G. Siebert. In der 54. Minute erwies sich ein Kopfball von P. Westendorf nach einer Ecke als zu harmlos. Wenig später mußte der Routinier mit Verdacht auf Außenbandriss das Feld verlassen. Für ihn kam K. Minning in die Partie. Unseren Gästen, welchen man die Unterzahl nicht wirklich anmerkte, witterten jetzt ihre Chance und kamen zu mehreren guten Chancen. Von der ASG war in dieser Phase nur wenig zu sehen. Erst in der Schlussphase versuchten unsere Jungs nocheinmal Druck zu machen, ohne wirklich gefährlich zu werden. In der 87. Minute traf E. Strokosch mit seinem Freistoß nur das Außennetz, ehe im Gegenzug wieder unser Keeper gefragt war. J. Neumann gab den letzten Schuss dieses Derbies ab. Dieser war jedoch zu ungezielt und eine ganz sichere Beute des Roßlauer Schlussmanns. Im Endeffekt kann man von einer leistungsgerechten Punkteteilung sprechen. Den Punkt verdienten sich die Roßlauer dadurch, da sie sich trotz Unterzahl nie versteckten - unsere ASG machte dagegen zu wenig aus der zahlenmäßigen Überlegenheit. Auch wenn man unbedingt gewinnen wollte, konnte unser Team den Vorsprung auf den ersten Nichtabstiegsplatz auf zehn Punkte ausbauen und auf den 11. Tabellenplatz klettern. Coach T. Voigt zeigte sich darüber erfreut, dass sein Team mal wieder zu Null spielte, ärgerte sich aber darüber, dass es wieder nicht zum Sieg gereicht hat, der durchaus möglich war. Nächsten Samstag geht es zum Spitzenreiter SV Friedersdorf 1920. Dort fehlen dann der verletzte P. Westendorf und J. Neumann und St. Schädel, die heute ihre fünften gelben Karten kassierten.
SV Germania 08 Roßlau: Germania wollte das Stadtderby unbedingt gewinnen und von beginn an nach vorn spielen. Bereits nach zwei Minuten scheiterte Jersak von der Grundlinie am Torhüter der ASG. Vorwärts versuchte, mit schnellen Angriffen in die Tiefe zu spielen. Bei zwei dieser Vorstösse verzog Neumann in der 10. Und 12. Minute knapp. Fortan spielte Germania noch engagierter. Mit frühem Pressing wurden Ballverluste erzwungen und so kam man zu einigen guten Möglichkeiten. Lang´s Schuss aus 22 m war sichere Beute von Vorwärts-Schlussmann Sander, Nesterowskyy´s Direktschuss nach Flanke von Mau rechts am Tor vorbei. Nach einem Dribbling von Mau über die linke Seite zog dieser ab, der Torwart klärte zur Ecke. Und auch aus dieser die nächste Chance, Nesterowskyy ziehlte jedoch nicht genau genug, der Ball ging haarscharf links am Kasten vorbei. Auch die Heimelf konnte ihre Chance nicht nutzen. Nach einem Rückfallzieher konnte die von Wlodarski sehr gut organisierte Germania-Abwehr klären. Nach einer halben Stunde setzte Timo Triepel, der kurz darauf verletzt ausgewechselt werden musste energisch nach, aber auch er scheiterte freistehend an Sander, den die Roßlauer förmlich „berühmt schossen“, denn 5 Minuten später schoss Jersak nach einem Dribbling den Torhüter an. Kurz vor der Pause gerieten die Gäste in Unterzahl. Elß sah nach zwei unnötigen Fouls kurz hintereinander die Gelb-Rote Karte. In der Halbzeit schworen sich die Gäste darauf ein, dass Spiel trotz einen Mann weniger dennoch gewinnen zu wollen. Und so das Spiel dann auch fast die kompletten zweiten 45 Minuten aus. Doch zunächst musste Siebert eine Chance von Neumann vereiteln (47.). Nach einer knappen Stunde ging plötzlich Larg ungehindert Richtung ASG-Tor. Doch statt selbst zu schießen legte er den Ball noch einmal quer, nur war dort niemand. Das hätte die Führung sein müssen! Leider verletzte sich während dieser Aktion der Libero der ASG Westendorf schwer und musste von Platz getragen werden. Bei einem Vorstoss von Nesterowskyy über Rechts köpfte Müller nicht platziert genug, der Ball flog links am Kasten vorbei (74.). Germania kämpfte aufopferungsvoll, es fehlte doch irgendwie das Glück. Kurz vor Ultimo überschlugen sich dann noch Mal die Ereignisse. Strokosch scheiterte mit einem tollen Freistoss ganz knapp (89.). Praktisch im Gegenzug stürmte Germania in Überzahl Richtung ASG-Tor. Müller schloss mit einem trockenen Schuss ab, doch den aufsetzenden Ball klärte erneut Sander zur Ecke. Diese brachte noch einmal eine Gelegenheit. Scharf von Nesterowskyy getreten köpfte Jersak den Ball knapp übers Gebälk. Am Ende geht das Unentschieden sicher in Ordnung, wenngleich Germania sicher ein deutliches Übergewicht an Chancen hatte. Für die zweite Halbzeit hat sich das Team ein großes Lob verdient!
SV Glück Auf Möhlau - SV Einheit Wittenberg 3:1
Stadion Glück Auf
SV Glück Auf Möhlau: Seit langer Zeit gelang dem Aufsteiger mal wieder ein voller Erfolg. Die Mannschaft in einer Aufstellung, die vor Saisonbeginn so niemand auf dem Zettel hatte, überzeugte vorallem kämpferisch. Die Führung gelang, als Oskar Burmeister Neuzugang Stephan Dammann bediente und dieser trocken aus spitzem Winkel ins lange Eck vollendete (8.). Die Gäste konnten sich danach nichts Zählbares erarbeiten. So erhöhte Möhlau den Vorsprung direkt nach der Pause. Eine Kopfballverlängerung von Burmeister nahm Christian Ebeling direkt aus der Luft und vollendete unhaltbar (49.). Spannung kam auf als Torjäger Rene Fischer, sonst von Kevin Götz gut abgeschirmt, aus Nahdistanz verkürzen konnte (62.). Der alte Abstand wurde danach erneut durch Ebeling hergestellt, der sich nun bietende Räume der aufgerückten Gästeabwehr ausnutzen konnte (78.). Vergeblich forderten die Fans der Heimelf später Strafstöße nach Fouls an Burmeister und Ebeling, doch der ansonsten souveräne Schiedsrichter Marcus Förster (Pretzsch) versagte dies dem Gastgeber. Ein Umstand, der sich wie ein roter Faden durch die gesamte Saison zieht.
SV Einheit Wittenberg: Bis auf die Knochen blamierte sich die erste Mannschaft in Möhlau beim Tabellenletzten. Es fehlten die verletzten Andreas Jaekel und Tobias Noack. Dazu fehlten Max Wolf und Martin Thauer (kam erst kurz nach Anpfiff) aus beruflichen Gründen. Los ging es ganz gut. Bereits in der ersten Minute hatte Udo Lindner das 1:0 auf dem Fuß. Dessen Schuss wurde zur Ecke geklärt. Das war es aber schon aus Einheit Sicht. In der 5. Minute ging es nach einem Fehler im Spielaufbau blitzschnell. Ein Möhlauer Stürmer ging auf links durch und verwandelte ins lange Eck. Sah haltbar aus? Danach passierte nicht mehr viel vor der Halbzeit.Robert Günther musste zur Halbzeit verletzt raus,auch Alex Rüffler verletzte sich und musste nach 55. Minuten runter. Die zweite begann wie die erste durch eine Chance der Gäste. Der Schuss aus 18 m wurde zur Ecke gelenkt(46.). Und wieder konnte Möhlau einen Start nach Maß hinlegen. Freistoß von rechts, verlängert per Kopf und ein Möhlauer steht allein vor David Becker. 2:0. Wieder ein durcheinander nach einem Standart. Auch wenn es nach Abseits roch. In der 62. Minute dann der Anschlusstreffer zum 2:1. Martin Thauer wird auf links frei gespielt, Pass nach innen und Rene Fischer verkürzte aus 5 m. Einheit danach bemüht, aber zählbares sprang nicht heraus. Im Gegenteil, die Gastgeber konnten in der 78. Minute auf 3:1 erhöhen. Das war es dann schon. Ganz deutlich sah man dass einige Leistungsträger auf Dauer nicht zu ersetzen sind. Es spiegelt sich auch die Trainingsbeteiligung wieder. Zu behäbig, unsicher, schlechte Ballannahme, keine Ideen, kein Spielfluss. Es sollten mal einige aufwachen und sich hinterfragen. So wie schon im Gästebuch angemerkt kann man froh sein eine so tolle Hinrunde gehabt zu haben. Mal sehen wer diese Woche zu den Trainingseinheiten erscheint. Und das gilt für alle, vom Torhüter bis zur Ersatzbank. In den nächsten Wochen heißen die Gegner Gräfenhainichen, Jessen, Reppichau und Piesteritz II. Wenn wir da so Spielen wie am Samstag,…..dann gute Nacht
VfB Gräfenhainichen - SV Grün-Weiß Annaburg 0:0
Sportforum Stadion
VfB Gräfenhainichen: Der VfB Gräfenhainichen und der SV Grün Weiß Annaburg trennten sich am Ende mit einem 1:1 Unentschieden. Da greift wieder das berühmte Sprichwort: „Was des einen Freud, ist des anderen Leid“ denn es bleibt dabei, die Grün Weißen können im Sportforum nicht gewinnen. Aber Hand aufs Herz, sie waren kurz davor. Schon in der achten Minute musste unser Schlussmann Rene Wiesegart bei einem Freistoß der Gäste all sein Können aufbieten, um einen frühen Rückstand zu verhindern. Verständlich, dass er sich hier seine Vorderleute zur Brust nahm, denn so richtig stimmte es hier nicht in der Abwehr. Aber auch der VfB machte es nicht besser mit der Chancenverwertung, als man faktisch im Gegenzug selbst einen Freistoß ungenutzt ließ. Doch die Rohlik-Schützlinge ließen nicht locker, prüften in der 10. Minute die Standfestigkeit der Querlatte. Die Defensive der Heidestädter schien heute recht verunsichert. Dieser Eindruck verstärkte sich noch mehr bei einer Spielsituation nach knapp einer viertel Stunde. Hier wird Manuel Richter perfekt in Szene gesetzt und kommt völlig frei zum Abschluss (14.), zum Glück segelt der Ball neben dem Gehäuse ins Toraus. Schon zu diesem Zeitpunkt hätte sich unsere Mannschaft nicht über einen Rückstand beschweren brauchen. Annaburg hatte den Kampf angenommen und gewann sogar etwas die überhand. Ganz im Gegensatz bei der Jacobi-Elf, hier steigert sich die Unruhe im Spiel, die meist langen Zuspiele in die Spitzen kommen kaum an. Nach gut einer halben Stunde ist der erfolglose Annaburger Sturmlauf etwas abgeflacht und das Spiel verlagert sich mehr ins Mittelfeld. Dann auch endlich mal eine Szene (30.) im Annaburger Strafraum, als Christian Ackermann am langen Pfosten lauernd zum richtigen Zeitpunkt zum Kopfball hochsteigt. Nur flog der Ball links neben das Annaburger Gehäuse. Eine Minute die Gräfenhainicher Führung. Georg Engelhardt gewinnt auf links außen einen Zweikampf. In der Folge dessen erwartet Annaburgs Keeper Patrick Karpinski ein Abspiel von Georg und macht einen Schritt raus aus seinem Kasten und macht dadurch auch das kurze Eck frei, frei für den einschussbereiten Georg. Dies alles begutachtete mit Daniel Zschiesche auch ein ehemaliger Gräfenhainicher. Er ist derzeit als Torwart beim FCGW Piesteritz aktiv, war dieses mal aber nur als Zuschauer an seiner alten Wirkungsstätte. So sein Herz immer noch ein bisschen für den Gräfenhainicher Verein schlägt, wird ihm der Ausgleichstreffer durch Steffen Kassuba (66.) ebenso geschmerzt haben wie allen VfB‘lern. Leider war es wieder eine unserer wenigen Schwächen, eine Standardsituation (Ecke), welche uns den Gegentreffer einbrockte. Auch wenn der VfB bis zum Abpfiff auf das 2:1 drängte, die Mühen wurden nicht belohnt. „Die Punkteteilung geht wohl insgesamt in Ordnung“ meinte nach dem Spiel ein sichtlich enttäuschter VfB-Coach Lutz Jacobi.
SV Grün-Weiß Annaburg: Am 20. Spieltag ging es für die Grün-Weißen aus Annaburg nach Gräfenhainichen zum VfB. Man fuhr mit breiter Brust zum schweren Auswärtsspiel, war man doch bis dahin noch ungeschlagen in der Rückrunde. Mit geholten 10 Punkten stand man sogar besser da als der Tabellenführer aus Friedersdorf. Punkt 15:00 Uhr pfeift Max Grünwoldt aus Dessau-Roßlau die Partie an und Annaburg nimmt von der 1. Spielminute an das Geschehen in die Hand. Die erste Chance resultiert aus einem Freistoß, Manuel Richter bringt den Ball gefährlich vor das Tor der Gastgeber aber alle, einschließlich Torwart, verpassen diese Hereingabe (8.). Da war mehr drin. In der 11. Spielminute hatten die Gastgeber sehr viel Glück das es nicht 0:1 stand, als der wuchtige Distanzschuss von Manuel Richter an den Pfosten prallte. Und auch die nächste Möglichkeit hätte ein Tor verdient gehabt, Philipp Grundmann und Marcel Schnabel kombinieren sich wunderschön durch das Mittelfeld und wieder kommt der Ball zu den agilen Manuel Richter, der aber wieder knapp scheitert (14.). Dann sind die ersten 30 Minuten des Spiels vorüber und bis dahin spielte nur eine Mannschaft und die kommt aus Annaburg, das einzige Manko der Grün-Weißen ist die Chancenauswertung. Dann aber Unachtsamkeiten in der Abwehr und es gibt eine Ecke. Diese wurde so gerade geklärt aber zu kosten einer erneuten Ecke. Und auf einmal steht es 1:0 und diese Führung ist mehr als unverdient. Nach Unstimmigkeiten in der Abwehr kommt Georg Engelhardt zum Schuss und markiert die Führung für die Gastgeber (31.). Nach dieser Führung war Annaburg etwas geschockt und in der ersten Halbzeit ist nur noch zu erwähnen, dass es ruppig zur Sache geht, von Seiten der Gastgeber gibt es viele unfaire Fouls die den Spielfluss beeinträchtigen und auch meist vom Schiri nicht geahndet wurden. Die zweite Halbzeit fängt wie die erste an. Annaburg kommt mit sehr viel Schwung aus der Kabine und hat auch gleich gute Chancen den Ausgleich zu markieren. Erst scheitert Steffen Kassuba an Wiesegart und dann kann nach einer guten Hereingebe von Florian Kuchenbecker ein Abwehrspieler vor dem freistehenden Christian Korge retten (50. und 60.). Aber auch Gräfenhainichen hätte fast das 2:0 gemacht.um Glück versagten Jens Stockmann die Nerven (55.) In der 67. Spielminute gibt es Ecke für Annaburg und Manuel Richter bringt den Ball mustergültig auf den Kopf von Steffen Kassuba, der nach Fehler von Wiesegart keine Probleme hat das 1:1 zu markieren. Danach gab es Chancen auf beiden Seiten aber man merkte beiden Mannschaften an, dass die Kräfte nachließen. Gräfenhainichen hatte noch die ein oder andere Möglichkeit, doch Annaburg werte alles ab was von den Gastgebern kam. Alles in allem war dieses Unentschieden für beide Mannschaften ein gerechtes Ergebnis. Grün Weiß bleibt in der Rückrunde weiter ungeschlagen und in der nächsten Woche wartet die nächste schwere Aufgabe wenn Reppichau in das Waldstadion kommt.
Quelle:Homepage der Vereine
