Der ungetrübte Blick durch die Vereinsbrille-22. Spieltag
PR Team, 16.04.2012
Samstag 14.04.2012
SG Blau-Weiß Klieken - SV Friedersdorf 1920 0:3
Fr.-L.-Jahn Sportplatz
SG Blau-Weiß Klieken: leider nichts in Sicht, dieses mal noch nicht einmal Bilder
SV Friedersdorf 1920: Am 22.Spieltag mussten wir zur SG Blau-Weiß Klieken reisen. Klieken hat aus den letzten drei Spielen 7.Punkte geholt und steht deshalb zu Recht so weit oben in der Tabelle. Unser Team sollte also im Vorfeld gewarnt sein, zu dem mussten wir auf eine Reihe von Stammspielern verzichten. Trainer Senad Tahirovic war gezwungen seine Mannschaft erneut umzustellen. Das Spiel begann verhalten und beide Seiten tasten sich langsam Richtung Tor. So hatte Friedersdorf und Klieken ihre ersten Möglichkeiten durch Standards. Nach einer viertel Stunde bekamen wir das Spiel langsam in den Griff und hatten deutlich mehr Ballbesitz. In der 16.Minute wird Marc Prause kurz vor dem Strafraum gefoult. Der fällige Freistoß konnte zur Ecke geklärt werden. Danach kommt Klieken zur ersten gefährlichen Möglichkeit aus dem Spiel heraus. Ein Schuss versuch rollt durch unseren Strafraum an Freund und Feind vorbei und geht zum Glück am langem Pfosten ins aus. Erneut bekamen wir in aussichtsreicher Position einen Freistoß zugesprochen. Wieder legt sich Robin Zern den Ball zurecht. Klieken rechnet mit einer direkten Ausführung. Doch diesmal schlenzt Robin Zern mit einem Heber den Ball in den Strafraum, durch eine schöne Kopfballstafette zwischen Maximilian Hübner und Christian Grunert kommt das Leder zu Marc Prause und der zieht direkt ab, Tor – 1:0 (24.). Nun spielte eigentlich nur der SVF. Doch gute Angriffe werden nicht konsequent zu Ende gespielt. In der 31. Minute schickt Martin Ungefroren den schnellen Maximilian Hübner, der umspielt den generischen Verteidiger und schließt zum 2:0 ab. Nach dem Wiederanpfiff geht es sofort wieder Richtung Kliekenen Tor. Marcell Siedler stößt bis zur Grundlinie durch und flankt in den Strafraum, den Ball versenkt Klieken fast im eigenen Tor. Danach geben wir unverständlicher Weise das Spiel aus der Hand. Wir Liesen Klieken zu viel Platz und dadurch kamen Sie zu Chancen. Nach einer inkonsequenten Abwehrleistung kam Tim Engel an den Ball und die Kugel lag im Netz (37.), zum Glück für uns stand er im Abseits. Kurz vor der Halbzeit erneut eine brenzliche Situation. Marcel Mittelstädt konnte nur zur Ecke klären, diese kann Mario Karalus mit den Fäusten souverän klären. Doch das Leder landet vor den Füßen eines Kliekener Spielers und dieser zieht aus der zweiten Reihe ab, knapp übers Tor. Die letzte Chance in der 1.Halbzeit hatten wir. In der Nachspielzeit flankt Marcell Siedler. Christian Grunert nimmt den Ball direkt ab und dieser kracht an den Pfosten. Der SVF kam Schwungvoll aus der Kabine. Marc-Felix Rohde und Martin Ungefroren verzogen in aussichtsreicher Position. Danach rieben sich beide Seiten im Mittelfeld auf. Viele Ballverluste in der Vorwärtsbewegung brachten keinen Spielfluß zustande und so hatte Klieken und der SVF nur sporadische Möglichkeiten für eine Ergbinsveränderung. In der 57.Minute mal wieder eine schöne Aktion über Marc Felix Rohde. Der bringt den Ball in den fünf Meterraum, dort wartet Maximilian Hübner und alle SVF-Fans hatten schon den Torjubel auf den Lippen, doch der Ball kracht von unten ins Lattenkreuz und springt von dort zurück ins Spielfeld. Ein schneller Friedersdorfer Konter brachte die Entscheidung. Christian Grunert bedient den mitgelaufenen Marcell Siedler und es steht 3:0 (66.). Trotz des klaren Rückstands gab Klieken nicht auf und spielt auf Ergbniskorrektur. So kamen sie in den letzten 15.Minuten des Spiels immer wieder zu Möglichkeiten, doch unser sehr gut mitspielende Torwart Mario Karalus war immer zur Stelle. In dieser Phase hatten wir eigentlich nur eine sehenswerte Szene. Marcel Mittelstädt legte ein tolles Solo hin, leider wird der Schuss zur Ecke geklärt (76.), ansonsten versuchten wir es mit Schüssen aus der zweiten Reihe, die nicht viel Gefahr brachten. So bleibt es beim 3:0 für Friedersdorf.
Trainerstimmen nach dem Spiel:
Peter Fischer: „Das 3:0 klingt deutlicher als es war. Es war eine gute kämpferische Leistung meiner Mannschaft. Wir konnten den SVF fordern, das war unser Ziel.“
Senad Tahirovic: „Eine überzeugende Leistung aller Spieler von der 1. bis zur 90. Minute. Wir sind unserem Ziel ein Stück näher gekommen.“
SV Mildensee 1915 - SV Turbine Zschornewitz 4:3
Sportplatz Mildensee
SV Mildensee 1915: Abstiegskampf pur war auf dem Anger angesagt, denn man begrüßte den Tabellenletzten aus Zschornewitz, die sich aber keinesfalls einfach so geschlagen geben wollten. Unsere Mannschaft kam gut ins Spiel und die Anfangsphase sah durchaus vielversprechend aus. Die Zschornewitzer suchten ihr Glück meist mit langen Bällen, die unserer Hintermannschaft schwer zu schaffen machten. So kam es, dass zwei dieser Konter innerhalb kürzester Zeit (24. und 28. Minute) zur 2:0 Führung für Zschornewitz führten. In beiden Fällen sahen die Mildenseer Außenverteidiger nicht gut aus und die Zschornewitzer Stürmer zeigten deutlich mehr Zug zum Tor. Alles was man sich vor der Partie vorgenommen hatte, war damit wieder über den Haufen geworfen. Doch wie auch in schon so vielen Partien zuvor gab man sich nie auf und das sollte sich in der 45.Minute auszahlen. Nach einer kniffligen Strafraumszene zeigte der Schiedrichter auf den Punkt. Den fälligen Strafstoss verwandelte unser Kapitän Matthias Tanz sicher und so gab es wieder Hoffnung. In der zweiten Halbzeit zogen sich die Zschornewitzer zurück und überließen uns mehr oder weniger das Feld. Doch es dauerte bis zur 72. Minute als der Schiedsrichter nach einem Foul an Mario Fähse wieder auf Elfmeter entschied. Der Gefoulte trat selber an und versenkte sicher zum 2:2 Ausgleich. Damit war die spannende und dramatische Endphase eröffnet. Erstes Ereignis war der Platzverweis für Nico Heim, der in der 77.Minute mit Gelb-Rot vom Platz ging. Dabei war es nicht die Härte des Fouls, sondern die Häufigkeit, die dem Unparteiischen keine andere Wahl ließ. Aber man stellte sich jetzt nicht hinten rein um das Ergebnis zu halten, sondern drückte auf den Führungs- treffer. In der 81. Minute war es dann Carsten Schlag, der die Mildenseer Anhänger jubeln ließ. Er fälschte einen guten Schuss von Alexander Tanz unhaltbar für den Zschornewitzer Keeper ab. Nun sah man sich auf der Siegerstraße angekommen, doch in der 87. Minute bekam man den Ball nicht aus dem eigenen 16er und so glichen die Zschornewitzer nochmal aus. Das Gefühl wieder kurz vor Schluss Punkte liegen gelassen zu haben kannte man in dieser Saison schon öfter, doch das Spiel war ja noch nicht abgepfiffen. In der 90.Minute war es dann wieder Carsten Schlag, der nach schönen Zuspiel von Mario Fähse durch die Gasse den Ball im Tor unterbrachte. Der "DoppelSchlag" sicherte uns den 4:3 Sieg und man belohnte sich trotz Unterzahl nach dieser dramatischen Endphase selber. Weiter so Jungs, ganz Mildensee steht hinter euch!
SV Turbine Zschornewitz: Knapp 50 mitgereiste Turbinefans sahen ihr Team im Pech beim deklarierten 6-Punktespiel. Knackpunkt der Partie gegen den Mitaufsteiger war die 45 Minute. Mildensee bekam einen Strafstoss zugesprochen, Matze Tanz verwandelte zum Anschluss. Der Tabellenletzte aus Zschornewitz führte bis dorthin mit 2:0 und bot eine der besten Saisonleistungen. Philipp Werner (24. und 28.) - traf nebenbei noch einmal die Querstange - hatte nach guten Aktionen doppelt eingeschossen. Nach der Pause ging es mitten hinein in eine turbulente zweite Halbzeit. Der Anhalt-Meister agierte mit sprichwörtlich allen Mitteln und drängelte Richtung Ausgleich.Turbine investierte lange Zeit zu wenig und geriet durch Treffer von Mario Fähse ( 72.= zweiter Strafstoss der Begegnung ) sowie Carsten Schlag (81.) in Rückstand. In Minute 87 schlug ein Ball von Stefan Heldt im Winkel des Gastgebertores ein und es stand 3:3. Wegen angeblicher Schiedsrichterbeleidigung saß Turbine-Coach Klaus Stiehler zu diesem Zeitpunkt schon eine Viertelstunde auf der Zuschauertribühne. Eine Fehlentscheidung gegen Jens Schoenerstedt hatte für Aufregung auf und neben dem Platz gesorgt. Der Hallenser Spielleiter Christian Schramm, der bei einigen Entscheidungen tüchtig wackelte, verlängerte das Keller-Duell um drei Minuten. Mildensee's Joker Carsten Schlag (90.+2) gelang in letzter Sekunde, auf Vorarbeit von Fähse, das aus Turbine-Sicht unglückliche 4:3.
SV Glück Auf Möhlau - ASG Vorwärts Dessau 2:3
Stadion Glück Auf
SV Glück Auf Möhlau: Die Hausherren wollten den dritten Dreier in Folge. Dies gelang leider nicht. Bereits nach vier Minuten schlug ein von Eike Strokosch abgegebener Freistoß unhaltbar im Möhlauer Gehäuse ein. Glück Auf kämpfte unverdrossen weiter, sah sich aber nach 28. Minuten entscheidend im Rückstand. Dennis Meyer nahm einen langen Ball auf und vernaschte die schlecht postierte Abwehr des Gastgebers. Kurz darauf verwandelte Oskar Burmeister einen an Christian Ebeling verwirkten Foulstrafstoß zum Anschlusstreffer (30.). Eine Viertelstunde vor Schluss stellte nach einen unübersichtlichen Situation der Dessauer Maik Planitzer den alten Abstand wieder her. Glück Auf gab erneut nicht auf, kam aber nur noch zu einem Treffer durch Michel Gläser in der Schlussminute. Schade, hier wäre mehr drin gewesen.
ASG Vorwärts Dessau: Nach dem Schlusspfiff war die Erleichterung bei Trainer, Spieler und Fans pürbar zu merken. Unsere ASG Vorwärts Dessau hat das wichtige Spiel beim SV Glück Auf Möhlau mit 3:2 gewonnen und konnte damit die Verfolger im Abstiegskampf auf Abstand halten. Unsere ASG begann wie die Feuerwehr. Schon kurz nach dem Anpfiff hatten M. Planitzer und im Nachschuss A. Trebs die ersten Tormöglichkeiten und keine Minute später musste der Möhlauer Keeper den Ball das erste Mal aus dem Netz holen nachdem E. Strokosch einen Freistoß von der Strafraumgrenze direkt verwandelte. Danach kontrollierte unser Team das Spiel. Die erste Torchance für die Gastgeber gab es nach 20 Minuten. Unser Keeper war aber auf dem Posten und klärte zur Ecke. Acht Minuten später setzte sich Kapitän D. Meyer auf der linken Seite durch und erhöhte auf 2:0. Doch lange jubeln konnte unser Team über diese scheinbar beruhigende Führung nicht. Nur zwei Minuten später bekamen die Gelb-Schwarzen einen berechtigten Foulelfmeter zugesprochen. Unser Keeper flog zwar in die richtige Ecke, bekam jedoch die Finger nicht mehr am den Ball und es stand nur noch 1:2. Danach verflachte die rustikal und sehr umkämpfte Partie und Torchancen blieben Mangelware. In der 32. Minute war Glück-Auf Möhlau Keeper R. Albrecht knapp vor M. Planitzer am Ball, der schön von J. Neumann in Szene gesetzt wurde. Die letzte Torchance in der 1. Halbzeit hatte der Gastgeber, welcher in der 37. Minute mit einem Freistoß an D. Lobinsky scheiterte. So ging es mit einer knappen 2:1 Führung in die Halbzeit. Die erste Chance nach der Pause hatte A. Trebs auf dem Fuß. Wenig später hätten die Möhlauer fast eine Unstimmigkeit zwischen dem etwas weit heraus geeilten Torwart und der Defensive ausgenutzt. Glücklicherweise landete der Ball knapp neben dem Tor. Für die Möhlauer war ein Sieg genauso wichtig wie für unser Team und so wurden sie mit fortlaufender Spielzeit etwas mutiger. Torgefahr keimte jedoch nur selten auf, wie zum Beispiel in der 70. Minute, wo jedoch auch D. Lobinsky wieder Endstation war. Über die gesamte Spielzeit betrachtet strahlte unsere Mannschaft viel mehr Torgefahr aus, so auch in der 75. Minute. Ein Torschuss von J. Neumann entwickelte sich zur scharfen Hereingabe in den Strafraum. M. Planitzer kommt noch an den Ball und staubte zum 1:3 ab. Kurz darauf verpasste J. Neumann durch einen Schuss an das Außennetz die Vorentscheidung. Den Gastgebern blieb nun nichts anderes mehr übrig als ihr Heil in der Offensive zu suchen. Zwar entwickelte sich in dieser Phase die eine oder andere Torchance für Möhlau, spätestens bei unserem Schlussmann war jedoch Endstation. Dennoch wurden die Gastgeber für ihr Anrennen noch belohnt. Bereits in der Nachspielzeit erzielte M. Gläser mit einem unhaltbaren Sonntagsschuss den 2:3 Endstand. Dieses Ergebnis wirkt knapper als die Spielanteile auf dem Feld waren. Der Sieg für unsere ASG war hochverdient. Dieser Meinung war auch der Gastgeber, der nach wie vor auf den vorletzten Tabellenplatz weilt. Unsere ASG stieg dagegen auf Tabellenrang Elf. Nach dem Schlusspfiff gab es ein lange nicht mehr gesehenes Bild. Spieler und Fans feierten zusammen einen Sieg - den ersten im Kalenderjahr 2012.
VfB Gräfenhainichen - SV Germania 08 Roßlau 4:1
Sportforum Stadion
VfB Gräfenhainichen: In der ersten Halbzeit war offensichtlich, dass keine der beiden Mannschaften das Risiko eingehen wollte, mit dem ersten Fehler vielleicht in Rückstand zu geraten. Das Spiel begann eigentlich erst richtig, als Roßlau die Führung erzielte. Dennoch gab es im ersten Abschnitt durchaus auch die Möglichkeit, schon hier zum Torerfolg zu kommen. Kaum das der Zeiger drei Umdrehungen vollzogen hatte, hatte Jens Stockmann die erste Chance. Aus gut fünf Metern landete der Ball aber nicht im Tornetz, sondern in den Armen von Roßlaus Keeper. Nicht viel besser sollte es werden, als Daniel Richter (6.) nach einer Flanke Stefan Luderer zum Kopfball kam. Dieses mal landete das runde Streitobjekt neben dem Torgebälk. Etwas zwingender war dann schon das Achtungszeichen (12.), was die Gäste aussendeten. Hier lief zum Glück nun unser Mann im Tor Rene Wiesegart zur Höchstform auf und lenkte den straffen Schuss gerade noch mit den Fingerspitzen über den Querbalken. „Wiese“ war dann noch einmal nach einer guten halben Stunde gefordert. Aber der von Lars Lang bei einem Freistoß (35.) auf den Weg gebrachte Ball war kein Problem für Rene. So ging es ohne einen vollzogenen Torjubel in die Halbzeitpause. Fast sah es so aus, als ob es auch im zweiten Durchgang genauso erfolglos weitergehen sollte. Nach genau einer Stunde setzte Georg Engelhardt zu einem drangvollen Dribbling auf der linken Seite an und marschierte bis zur Grundlinie. Nur fand sein in den Strafraum auf die Reise geschickter Ball keinen geeigneten Abnehmer. Auf der Gegenseite hatte es jedoch Folgen, denn dieses mal landete der Ball im Tor. Ausgangspunkt war ein aus halbrechter Position von Lars Lang geschossener Freistoß. Dieser 0:1 (66.) Rückstand weckte nun auch den Ehrgeiz bei unserer Mannschaft. Vom Anstoß weg lief sofort der nächste Angriff, der nur durch ein Foul an Richter von den Roßlauern in deren Strafraum gestoppt werden konnte. Natürlich sahen das die Gäste anders, aber die Entscheidung des Unparteiischen war in diesem Falle unstrittig. Die Verantwortung vom Punkt übernahm Georg und er wurde dieser auch gerecht. Neuer Spielstand 1:1 (68.). Zum Glück verfielen die Mannschaften nicht wieder in die alte Zurückhaltung, jetzt war endlich Leben drin im Spiel. Kaum das der Ausgleich perfekt war, hatte Aron Scheffler sogar die Möglichkeit zur Führung, nur war er wohl über die sich ihm bietende Möglichkeit zu überrascht. Besser lief es dann beim nächsten Angriff. David Hartling wurde auf der rechten Seite mit einem langen Ball auf die Reise geschickt. Das folgende Zuspiel auf Richter war perfekt getimt, sodass Richter am langen Pfosten völlig frei stehend zum 2:1 (72.) einköpfen konnte. Nun schien endlich der Bann gebrochen und die jetzt richtig tief im Abstiegskampf steckenden Elbestädter sichtlich geschockt. Etwas kurios sollte anschließend nur fünf Minuten später der nächste VfB-Treffer werden. Nach einer von Engelhardt ausgeführten Ecke schlug Toralf Arndt den Ball in den Strafraum. Hier kam Hartling aus extrem spitzem Winkel zum Schuss und der Ball flog dabei an den linken Torpfosten. Von dort prallte er wieder mit viel Drall zurück in den Strafraum und vom Bein eines Roßlauer Spielers unter Einwirkung von Richter trudelte er dorthin, wo er hingehörte - ins Tor. Jubel auf der einen, aber auch Proteste auf der anderen Seite. Kaum verständlich dann die Roßlauer Reaktion. Anstatt alles nach vorn zu werfen, stellte man sich tief gestaffelt in die eigene Hälfte. Man konnte den Eindruck gewinnen, dass unsere Gäste einen knappen Vorsprung zu verwalten hätten. Doch auch das hinderte unsere Mannschaft nicht daran, noch einen Treffer draufzulegen. Wieder ging es über die rechte Angriffsseite. Hierbei agierte Scheffler als Vorbereiter und legte den Ball quer zu Hartling. Der lochte zum viel um jubelten 4:1 (82.) Endstand ein. Nach drei nicht gerade überzeugenden Leistungen konnte der VfB endlich wieder unter Beweis stellen, nichts aus der Hinrunde verlernt zu haben. Somit gingen die Jungs als völlig verdienter Sieger vom Platz, auch wenn das die Roßlauer Vertreter verständlicherweise etwas anders sehen. Doch vier Tore sprechen eine eindeutige Sprache. Dennoch bleibt zu hoffen, dass wir die Germania auch in der nächsten Saison wieder im Sportforum begrüßen dürfen.SV Germania 08 Roßlau: Die Vorzeichen standen im Vorfeld der Partie denkbar schlecht. Mit zahlreichen Ausfällen (Wilke, Grossmann, Arndt, Elß, Müller, Triepel, Triepel, Schädlich, Fuchs, Schöbe) war man zum vermeintlichen Favoriten gereist. Hinzu kam das Mergenthaler berufsbedingt erst zu zweiten Halbzeit anreiste. So begann das von Co-Trainer Kube (Kopocz im Urlaub) betreute Team mit zwei Spieler der zweiten Mannschaft, Lorenz und Hartmann, und nur einem Auswechselspieler Torwart Schneider, der als Feldspieler agieren musste. Beide Mannschaften kamen schwer ins Spiel, es gab kaum nennenswerte Szenen und eine Vielzahl von Unkonzentriertheiten. Man merkte beiden Teams an, dass sie möglichst hinten zu null spielen wollten und aufgrund der letzten Resultate verunsichert waren. Die ersten Chancen hatte dann Gräfenhainichen. Zunächst schoss ein Spieler freistehend am Fünfmeterraum nach einer Ecke zu unplaziert und Siebert konnte den Ball abwehren. Ein weiter Angriff über die rechte Seite mit einer guten Flanke konnte der Stürmer der Gastgeber aus 6m nicht auf das Tor bringen. Germania agierte in der Folgezeit sehr ordentlich, und eine schöne Ballmitnahme von Lang mit anschließendem Volleyschuss aus 30m konnte vom Gästekeeper Wiesegart im letzten Augenblick an die Latte gelenkt werden. Eine Freistoß von Lang in der 35min. konnte er ebenfalls abwehren. Kurz vor dem Pausenpfiff marschierte Martin Hartmann von der Mittelinie noch mal Richtung Wiesegart, jedoch war sein Schuss aus 15m zu unscharf, so dass es leistungsgerecht und torlos in die Kabine ging. In der zweiten Halbzeit agierte Rosslau weiterhin couragiert, ohne jedoch wirklich Gefahr auszustrahlen. So brauchte es ein wenig Glück für die Germanen um in Führung zu gehen. Ein Freistoß aus dem rechten Halbfeld verpassten vor dem Tor einige Akteure und Lars Lang war am langen Pfosten zur Stelle und schob den Ball unbedrängt aus 5m ins Tor (66.). Leider sollte diese Führung nur 2min bestand haben. Direkt nach dem Anstoß lief ein Angriff in Richtung Tor von Siebert, welcher durch ein vermeindliches Foul an Richter von Emmert im eigenen Strafraum gestoppt wurde. Den fälligen Strafstoß verwandelte Engelhardt souverän (68.). Durch diesen schnellen Ausgleich geschockt verlor Germania jetzt völlig den Faden. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld konterte Gräfenhainichen schnell über die rechte Seite. Schulze ließ im Zentrum seinen Mann völlig allein und dieser musste die gute Flanke aus 5m nur noch einköpfen(72.). Rosslau hatte nun nichts mehr entgegenzusetzen. In der 77min. wurde Torwart Siebert bei einer Balleroberung behindert und der nun freiliegende Ball wurde an den linken Torpfosten geschossen und von dort prallte er unglücklich für Germania wieder zurück in den Strafraum und vom Bein von Lorenz ins eigene Tor. Hier hätte der Schiedsrichter mit Foul an Siebert entscheiden müssen. Eine weiterer Konter führte dann zum 4:1 (82.) Endstand. Als Fazit muss man wohl sagen, dass vernünftige 70 Minuten eben nicht ausreichen, um einen Punktgewinn einzufahren. Zwar begann man sehr ordentlich und hatte auch nicht zu unrecht geführt, jedoch ist die Mannschaft momentan nicht in der Lage einen Rückschlag wegzustecken. Schlussendlich verlor man aufgrund der letzten halben Stunde auch zu Recht das Spiel, was einen weiteren Rückschlag im Abstiegskampf bedeutet. Durch den Sieg von Mildensee gegen Zschornewitz hat Germania nur noch einen Punkt Rückstand auf den Abstiegsplatz. Es braucht also dringend ein Erfolgserlebnis. Nächste Woche geht es dann zu Hause gegen Reppichau. Die Vorzeichen standen im Vorfeld der Partie denkbar schlecht. Mit zahlreichen Ausfällen (Wilke, Grossmann, Arndt, Elß, Müller, Triepel, Triepel, Schädlich, Fuchs, Schöbe) war man zum vermeintlichen Favoriten gereist. Hinzu kam das Mergenthaler berufsbedingt erst zu zweiten Halbzeit anreiste. So begann das von Co-Trainer Kube (Kopocz im Urlaub) betreute Team mit zwei Spieler der zweiten Mannschaft, Lorenz und Hartmann, und nur einem Auswechselspieler Torwart Schneider, der als Feldspieler agieren musste. Beide Mannschaften kamen schwer ins Spiel, es gab kaum nennenswerte Szenen und eine Vielzahl von Unkonzentriertheiten. Man merkte beiden Teams an, dass sie möglichst hinten zu null spielen wollten und aufgrund der letzten Resultate verunsichert waren. Die ersten Chancen hatte dann Gräfenhainichen. Zunächst schoss ein Spieler freistehend am Fünfmeterraum nach einer Ecke zu unplaziert und Siebert konnte den Ball abwehren. Ein weiter Angriff über die rechte Seite mit einer guten Flanke konnte der Stürmer der Gastgeber aus 6m nicht auf das Tor bringen. Germania agierte in der Folgezeit sehr ordentlich, und eine schöne Ballmitnahme von Lang mit anschließendem Volleyschuss aus 30m konnte vom Gästekeeper Wiesegart im letzten Augenblick an die Latte gelenkt werden. Eine Freistoß von Lang in der 35min. konnte er ebenfalls abwehren. Kurz vor dem Pausenpfiff marschierte Martin Hartmann von der Mittelinie noch mal Richtung Wiesegart, jedoch war sein Schuss aus 15m zu unscharf, so dass es leistungsgerecht und torlos in die Kabine ging. In der zweiten Halbzeit agierte Rosslau weiterhin couragiert, ohne jedoch wirklich Gefahr auszustrahlen. So brauchte es ein wenig Glück für die Germanen um in Führung zu gehen. Ein Freistoß aus dem rechten Halbfeld verpassten vor dem Tor einige Akteure und Lars Lang war am langen Pfosten zur Stelle und schob den Ball unbedrängt aus 5m ins Tor (66.). Leider sollte diese Führung nur 2min bestand haben. Direkt nach dem Anstoß lief ein Angriff in Richtung Tor von Siebert, welcher durch ein vermeindliches Foul an Richter von Emmert im eigenen Strafraum gestoppt wurde. Den fälligen Strafstoß verwandelte Engelhardt souverän (68.). Durch diesen schnellen Ausgleich geschockt verlor Germania jetzt völlig den Faden. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld konterte Gräfenhainichen schnell über die rechte Seite. Schulze ließ im Zentrum seinen Mann völlig allein und dieser musste die gute Flanke aus 5m nur noch einköpfen(72.). Rosslau hatte nun nichts mehr entgegenzusetzen. In der 77min. wurde Torwart Siebert bei einer Balleroberung behindert und der nun freiliegende Ball wurde an den linken Torpfosten geschossen und von dort prallte er unglücklich für Germania wieder zurück in den Strafraum und vom Bein von Lorenz ins eigene Tor. Hier hätte der Schiedsrichter mit Foul an Siebert entscheiden müssen. Eine weiterer Konter führte dann zum 4:1 (82.) Endstand. Als Fazit muss man wohl sagen, dass vernünftige 70 Minuten eben nicht ausreichen, um einen Punktgewinn einzufahren. Zwar begann man sehr ordentlich und hatte auch nicht zu unrecht geführt, jedoch ist die Mannschaft momentan nicht in der Lage einen Rückschlag wegzustecken. Schlussendlich verlor man aufgrund der letzten halben Stunde auch zu Recht das Spiel, was einen weiteren Rückschlag im Abstiegskampf bedeutet. Durch den Sieg von Mildensee gegen Zschornewitz hat Germania nur noch einen Punkt Rückstand auf den Abstiegsplatz. Es braucht also dringend ein Erfolgserlebnis. Nächste Woche geht es dann zu Hause gegen Reppichau.
SG 1948 Reppichau - SV Einheit Wittenberg 4:0
Sportplatz Reppichau
SG 1948 Reppichau: bedient sich der Meinung der MZ-Presse: Fast eine Stunde war die Partie zwischen der SG Reppichau und dem SV Einheit Wittenberg alt, da fühlten sich die Gastgeber an das Spiel gegen Annaburg erinnert. Vor zwei Wochen waren der SGR drei klare Torchancen wegen falscher Abseitsentscheidungen genommen worden. Diesmal ereignete sich in der 55. Minute eine Szene, die die Reppichauer Spieler zum Kochen brachte. Nico Deistler war punktgenau gestartet, nahm den Ball mit der Brust mit und wäre, auch wenn er noch gut 35 Meter zurückzulegen gehabt hätte, frei durch gewesen. Doch der Linienrichter hob die Fahne. Und sah dabei gleich doppelt falsch. Zum einen stand bei der Ballabgabe noch ein Wittenberger Feldspieler zwischen Deistler und dem Torwart, zum anderen war Deistler aus der eigenen Hälfte gestartet. Man kann dem Linienrichter zur Seite springen, indem man darauf hinweist, dass er in die Sonne sehen musste und daher nicht den besten Blick hatte. Kurios war dann aber der Auftritt vom bereits ausgewechselten Wittenberger René Fischer. Der lief zum Linienrichter und sprach ihm das Augenlicht ab. Eine bemerkenswerte Verbrüderung mit dem Gegner, hatte doch Wittenberg durch diese Entscheidung das wahrscheinliche 0:2 vermeiden können. Hätte Einheit Wittenberg noch den Ausgleich erzielt, die SG Reppichau wäre wohl dem Glauben verfallen, Opfer einer Abseits-Verschwörung zu sein. Doch Reppichau war nie in Gefahr, weniger als drei Punkte aus diesem Spiel mitzunehmen. 4:0 setzte sich der Landesklassist durch, steht nun auf dem vierten Platz der Staffel fünf. Es brauchte aber eine knappe halbe Stunde, ehe Reppichau die Spielkontrolle übernahm. In den Anfangsminuten spielte Wittenberg bissig und schoss mehrfach aufs Tor. Aber nie so, dass SGR-Keeper Sven Wunderlich sich hätte schmutzig machen müssen. In der 33. Minute war es dann dem Kapitän vorenthalten, den Bann zu brechen. Nico Deistler wurde von Nico Frauendorf rechts im Strafraum angespielt, Deistlers Schuss in linke untere Eck war nicht zu halten. Ab diesem Moment spielte eigentlich nur noch die SGR. Frauendorf (37.), Deistler (41.) und Marcel Lorch (43., 44.) hatten gute Chancen, das Ergebnis schon vor dem Seitenwechsel in die Höhe zu treiben. In der Anfangsphase des zweiten Durchgangs bemühte sich Wittenberg zwar um ein besseres Offensivspiel, scheiterte damit aber spätestens bei Norman Walla. Der vielseitige Spieler war in der Hinrunde meist im Offensivbereich eingesetzt worden, spielt seit der Rückrunde aber nun ganz hinten. Und das ohne Fehl und Tadel. "Man sagt ja, dass man mit dem Alter immer weiter nach hinten rückt", sagte Walla grinsend, der in seinen Anfangsjahren Stürmer war. Ein gutes Ballgefühl ist sein stärkster Partner. Trainer Andreas Wolf war voll des Lobes. "Fehlerfrei", habe er Walla gesehen. Zu gefallen wusste auch der erst 17-jährige Patrick Friedrich, der auf der rechten Abwehrseite debütierte. Und das nicht, weil es keine Alternativen gab. "Er hat sich diese Chance durch engagiertes Training verdient", sagte Wolf. Bei allem berechtigten Lob darf aber nicht unerwähnt bleiben, dass Wittenberg sich erschreckend schlecht präsentierte. Das zweite Tore fiel aber erst in der 66. Minute. Wieder hatte Frauendorf seinen Sturmpartner freigespielt. Lorch schoss dann aus sehr spitzem Winkel ins Tor. Nur eine Minute später war die Partie dann endgültig entschieden, als Frauendorf nach mehreren Missverständnissen in der Wittenberger Hintermannschaft ins leere Tor traf. Wittenbergs Trainer Andreas Jaekel schüttelte da schon mit dem Kopf. Seine Miene verfinsterte sich weiter, als der schon mit Gelb vorbelastete Michael Rebhahn sich im Strafraum einer Notbremse bediente. Die Konsequenzen waren richtigerweise Gelb-Rot und Elfmeter für die SGR. Konstantin Wachtel vergab aber die Chance zum 4:0. Der Schlusspunkt sollte Ronny Queitzsch, der nach einer Einzelleistung traf, vorbehalten sein (87.). Für Wittenberg kam der traurige Höhepunkt aber noch in der Schlussminute, als sich Sören Kampfhenkel wegen Trikotziehens erst die Gelbe Karte und dann durch einen unbedachten Ballwurf gleich die Gelb-Rote hinterher abholte. "Dazu fällt mir nichts mehr ein", sagte Jaekel enttäuscht, "wenn wir hier 2:0 verlieren, ist es ok, aber 4:0 und in der Art und Weise, das kann ich nicht akzeptieren." Während Wittenberg - zu Saisonbeginn noch ein Spitzenteam - bis auf Platz neun durchgereicht wurde, stabilisiert sich Reppichau hinter der Tabellenspitze. "Wir müssen nun auch Mal auswärts so auftreten, wie zu Hause", sagte Walla noch. Dann wäre ein Sprung auf einen höheren Platz möglich. "Es wäre schön, wenn wir die Saison auf dem dritten Platz beenden könnten", so der neue Abwehrstratege. Der Rückstand beträgt fünf Punkte.
SV Einheit Wittenberg: Das Einheit nicht in Bestbesetzung auf Reisen ging kann jeder an der Aufstellung lesen. Mit Tim Glaser hatten wir auch nur einen Jugendspieler auf der Bank. Danke auch an Manuel Kühnl der angeschlagen in das Spiel ging und 90 Minuten durch hielt. Aber auch so war Reppichau der klare Favorit. Alles in allem gesehen geht der Sieg für Reppichau auch in dieser Höhe in Ordnung. Einheit zunächst gleichwertig mit den besseren Chancen. Die größte hatte Heiko Hoffmann als er nach 22 Minuten aus halbrechter Position knapp links vorbei schoss. Wer weiß wie das Spiel gelaufen wäre. So kam in der 33. Minute Reppichau zur Führung aus ganz spitzem Winkel. Das 2:0 nach 66 Minuten fiel genau so. Bis dorthin war Einheit gleichwertig. Beide sahen haltbar aus. Eine Minute später das 3:0. Danach Gelb/Rot für Michael Rebhan. Den folgenden Elfmeter hielt David Becker. Es folgte das 4:0 in der 87. Minute, bevor sich Sören Kampfhenkel in der Nachspielzeit auch noch Gelb/Rot abholte. In eigener Sache. Das hier nur Berichte eingestellt werden wenn es was positives gibt ist ja nicht wahr und auch an Hand der eingestellten Spielberichte nachvollziehbar.
Sonntag 15.04.2012 - Anstoß 14.00 Uhr
FC Grün-Weiß Piesteritz II - SV Blau-Rot Pratau 4:1
Stadion Volkspark
FC Grün-Weiß Piesteritz II: Beim gestrigen Sonntagsderby empfing die Oberligareserve von Grün-Weiß Piesteritz die Mannschaft von SV Blau Rot Pratau. Für die Piesteritzer galt es nach dem gescheiterten Einzug ins Kreispokalfinale zurück zu alter Form zu finden und gegen die etwas ersatzgeschwächten Pratauer die drei Punkte im heimischen Volkspark zu behalten. Das Trainergespann Hüller/Neuberg forderte seine Spieler auf, von Beginn an Druck zu machen und bestmöglich eine frühe Führung zu erzielen. Dies nahm sich das Team anscheinend zu Herzen und so bestimmte in der Anfangsviertelstunde nur eine Mannschaft das Spielgeschehen. Mit sehenswerten Kombinationen erspielten sich die Piesterizer gute Möglichkeiten. So dauerte es nur bis zur 13.Spielminute als ein Freistoß Jäckels Frank Lehmann im Strafraum der Gäste findet, welcher den Ball zu Maik Trollmann befördert. Dieser steht mit dem Rücken zum Tor, steigt zum Fallrückzieher hoch und trifft mit einem „Sonntagsschuss“ zum 1:0 für Piesteritz. Kurz danach hatte Michael Müller die Möglichkeit zu erhöhen, doch dessen Schuss kann von einem Pratauer noch auf der Linie geklärt werden. Es schien alles nach den Vorstellungen der Volksparkjungs zu laufen, doch nach einer guten Anfangsphase kamen die Gäste plötzlich besser in die Partie. Die Grün-Weißen spielten fortan zu viele Fehlpässe und nahmen die Zweikämpfe nicht mehr richtig an. Pratau, allen voran Kapitän Stefan Hinkelmann, gewann nun die Duelle im Mittelfeld und drängte verstärkt auf den Ausgleichstreffer. In der 38.Minute gab es nach einem abgewehrten Schuss Hinkelmanns Ecke für Pratau. Diese wird lang in den Strafraum geschlagen, die Piesteritzer Zuordnung stimmt nicht, Stefan Hentschel ist Nutznießer und schiebt zum 1:1 ein. Das sollte es auch an Ereignissen der 1.Halbzeit gewesen sein. Trainer Hüller zeigte sich bei seiner Halbzeitansprache sichtlich erbost, da er nicht nachvollziehen konnte, wie das Spielgeschehen plötzlich so umschlagen konnte. Er appellierte an erneute Konzentration in Halbzeit 2. und forderte zu mehr Engagement und Kampfgeist auf. Die Mannschaft motivierte sich noch einmal und ging entschlossen in die zweite Hälfte. Mit tollem Flügelspiel über die beiden Außen, Müller und Thöner, konnten die Piesteritzer nun wieder mehr Druck erzeugen, doch konnte daraus vorerst kein Kapital schlagen werden. Doch in der 68. Minute sollte das Warten ein Ende haben. Nach starker Aktion von Frank Lehmann auf der linken Außenbahn verwandelt Michael Müller dessen Querpass sicher ins kurze Eck zum 2:1 für Piesteritz. In der Folgezeit spielten die Piesteritzer weiter nach vorne, erarbeiten sich gute Chancen, doch konnten den Sack nicht zu machen. Somit behielt das Team um Gästetrainer Bodo Schulz weiterhin die Hoffnung, doch noch einen Zähler aus dem Volkspark zu entführen. Die Pratauer zeigten sich kampfstark und aufopferungsvoll, aber klare Torchancen blieben aus. So dauerte es schließlich bis zur 89.Minute, bis die Piesteritzer endgültig ein Häckchen hinter dem Kapitel Heimsieg setzen konnten. Ausgangspunkt hierfür war ein zu zaghafter Rückpass eines Pratauers zum eigenen Keeper, dieser versucht den Ball nach vorne zu schlagen, doch Michael Müller setzt nach, bekommt den Ball auf den „Wanst“ (O-Ton M.Müller) und das runde Leder kullert ins Tor zum 3:1. Damit war die Partie, aber noch nicht der endgültige Spielstand, entschieden, denn auch Andreas Thöner durfte sich noch in die Torschützenliste eintragen, als er den Ball in der Nachspielzeit im Strafraum vor die Füße bekommt und mit dem Schlusspfiff zum 4:1 einschiebt (`90+1.). Danach beendete der junge, gute Schiedsrichter Grünwoldt die faire Partie, welche die Piesteritzer am Ende verdient für sich entscheiden konnten. Ebenfalls ist die kämpferische Leistung der Pratauer anzuerkennen, welche sich am Ende über zwei vermeidbare Tore in den letzten Spielminuten ärgern müssen.
SV Blau-Rot Pratau: Den ersten Torschußversuch für die Reserve der Grün-Weißen in der 11. Spielminute. Ein von der rechten Seite vorgetragener Angriff folgte der Pass in den Strafraum jedoch traf der, im Zentrum freistehende, Angreifer den Ball nicht genau und dieser ging am Tor vorbei. Bei unserer BLAU-ROT Elf lief nach vorn nicht so viel und so beherrschten die Gastgeber hier meist die Szenerie. In der 14. Minute dann die 1:0 Führung für die Volksparkkicker. Nach einem abgewehrten Freistoß kommt das Leder erneut in den 16er der BLAU-ROTen und Maik Trollmann ist mit einem Fallrückzieher da und versenkt die Kugel im Netz. Gleich nach Wiederanpfiff erneut die Gastgeber, doch diesmal war Denny Schenk zur Stelle und konnte halten. Piesteritz hier weiter tonangebend und in der 16. Minute mit der nächsten guten Chance. Nach einem eher verunglücktem Eckball fälscht Stefan *Kante* Hentschel den Ball so unglücklich ab, daß dieser auf der Torlatte landete. Auch der anschließende Eckball war nicht ungefährlich für das Pratauer Tor, Steven Schmidt rettete auf der Linie. Dann waren aber auch mal unsere Jungs in Aktion nach vorn. Mario Höse kommt von rechts in den Strafraum, doch spielt er den Ball zurück genau dahin wo kein Mitspieler stand. Vielleicht hätte er einfach mal draufhalten sollen. In Minute 38 war es Stefan Hinkelmann´s Distanzschuß bei dem der Grün-Weiß Keeper so seine Probleme hatte. Der folgende Eckball brachte dann den Ausgleich für unsere Elf. Nachdem Hinkel die Ecke lang hereinbrachte war es STEFAN *KANTE* HENTSCHEL der am langen Pfosten steht und das Leder über die Linie, zum 1:1 in der 38. Minute, bringt. Glückwunsch zum ersten *Kante* Tor in der LK man kann sich vorstellen, daß der Jubel beim Schützen “riesengroß” war. Doch nur eine Minute später war es Denny Schenk der den erneuten Führungstreffer für Grün-Weiß mit einer guten Tat verhindern musste. Die letzte gute Szene im ersten Spielabschnitt hatten dann aber nochmals die Jungs in den blauen trikots. Nach einem Eckball war es Steven Schmidt der zum Kopfball kommt, diesen aber nicht richtig druckvoll abschließen kann, so das es am ende kein so großes Problem für den Schlußmann der Piesteritzer war. Auch im zweiten Abschnitt hatten die Hausherren mehr vom Spiel und in der 48. ihre erste gute Gelegenheit. Über rechts kam man in den Strafraum, kurz abgelegt und Schuß, gehalten. Dann die nächste Szene für Grün-Weiß in der 57. Minute. Nach einem Eckball ging der anschließende Kopfball aber über das Tor. In der 66. Spielminute dann die erneute Führung für den Gastgeber. Nach einem zweifelhaften Freistoß kommt das Leder erneut in den Strafraum unserer BLAU-ROTen zurück und Michael Müller war zur Stelle und bringt sein Team in Front. Jetzt kamemn die Schützlinge von Schulz/Noack noch einmal besser in die Partie und hatten nur drei Minuten später die wohl dickste Chance zum Ausgleich. Nach einem Doppelpassspiel im Mittelfeld zwischen Stefan Hinkelmann und Steven Schmidt kommt letzterer zum Abschluß und knallt das Ding an die Torlatte. Von dort springt der Ball, zurück ins Feld und Mario Höse hat die Nachschußchance, doch haut er die Kugel über den Kasten. Das hätte der erneute Ausgleich sein können (müssen). Pratau kämpfte nun nochmal jedoch ohne erneute groß Torchancen zu erspielen und bei den Gastgebern waren die wirklich 100%igen nicht gut abgeschlossen entweder war es Denny Schenk der parieren konnte oder wie in der 75.Minute ging das Leder nach einem Schuß von der Strafraumgrenze knapp am Tor vorbei. Größte Chance dann für den FC Grün-Weiß nach einem Fehler von Steven Schmidt, in der 85.Minute als er nicht aufpasst und sein Gegenspieler sich die Kugel erobert zurücklegt und Denny Schenk den anschließenden Schuß halten konnte. Dem Treffer zum 3:1 in der 90.Minute geht ein Eckball für BLAU-ROT vorraus. bis auf Matthias Lehniger waren alle Spieler der BLAU-ROT Elf im oder am Strafraum der Grün-Weißen und die nutzten die Chance dann zum Konter. Nach einer unglücklichen Abwehr von Keepr Denny Schenk, der beim Klärungsversuch Michael Müller anschießt, springt der Ball von dessen Rücken zum 3:1 ins Tor. In der Nachspielzeit dann noch der Treffer zum 4:1. Den ersten Ball kann Dennny Schenk noch abwehren doch gegen den Nachschuß von Andreas Thöner ist er machtlos.
SG 1919 Trebitz - HSV Gröbern 1:3
Sportplatz Trebitz
SG 1919 Trebitz: Am Sonntag empfing unsere Mannschaft vor 100 Zuschauern den HSV aus Gröbern. Nach den letzten Heimspielen und der vernünftigen Leistung im Halbfinale dachten wahrscheinlich nicht nur die Zuschauer, dass wir das schon machen. Mit einer desolaten Leistung gegen eine gute Gastmannschaft verliert man aber nunmal Spiele. Das war nach gutem Rückrundenstart und guten Ergebnissen wieder ein herber Rückschritt. Aber all das soll die kämperisch gute und sehr disziplinierte Leistung von Gröbern nicht schmälern in einem recht fair geführten Spiel. Dieser Sieg geht absolut in Ordnung...Gröbern begann druckvoll und hatte die ersten guten Aktionen. Wir hingegen kamen nicht ins Spiel und ließen Kampf, Leidenschaft und Laufbereitschaft vermissen. So verwunderte die Führung für die Gäste zur Halbzeit keineswegs. Natürlich haben wir durch D. Weigel und N. Henschel 2 Chancen, die einfach reingehen müssen, aber leider war es wie immer in diesem Spiel, die Entschlossenheit hat gefehlt. Nach der Pause erwarteten wahrscheinlich alle wenigstens ein Aufbäumen unserer Mannschaft, doch auch das passierte nicht. Das Spiel lief genauso weiter wie in der ersten Halbzeit. Am Ende muss man froh sein nicht noch ein zwei Tore mehr bekommen zu haben. 15. Minute: 0:1 Freistoß vor unser Tor, Kopfball...viel zu einfach! 38. Minute: 0:2 Einwurf in den Strafraum...bevor Ch. Gieloff an den Ball kommt, bugsiert ihn ein gegnerischer Spieler ins Tor. 44. Minute: 1:2 Freistoß K. Bittag genau auf E. Franzel der mit dem Kopf vollendet. 72. Minute: 1:3 3. Ecke infolge...Eigentor N. Henschel, der den Ball unglücklich ins eigene Tor befördert 75. Minute: Gelb/Rot E. Franzel
Fazit: Eine katastrophale Leistung unserer Jungs mit leichten Abspielfehlern, keinem Zweikampfverhalten, keinem Mut, sehr geringer Laufbereitschaft und einem Auftreten, was nicht förderlich für die nächsten kommenden Aufgaben war. Ganz einfach gesagt, eine herbe Enttäuschung. Die gesamte Mannschaft und der Trainer sollten nächstes Wochenende ganz schnell wieder an die Leistungen der Vorwochen anknüpfen.
HSV Gröbern: Nach zwei Niederlagen in den letzten Spielen wusste keiner so genau, wo der HSV im Moment steht. Trebitz ist aber ein gutes Pflaster für Siege. Im letzten Jahr gewann man hier den Midewa Cup. Das Spiel begann recht zähflüssig, wenig gelungene Aktionen auf beiden Seiten. Trebitz bemühte sich das Spiel zu machen, aber der HSV hielt ständig dagegen und erspielte sich nach der Anfangsphase einen leichten Vorteil. Nach 15 Minuten ein Freistoß für den HSV durch Hannes Körsten. Der Ball segelt in den Trebitzer Strafraum und Kapitän Rene Steudel erzielt per Kopf das 0:1. Die Führung war zu diesem Zeitpunkt durchaus verdient. Die Heimelf kam in der 23. Min. zur ersten großen Chance. Enrico Franzel bekam aber den Ball nicht unter Kontrolle und so war die Chance dahin. Gröbern mit den besseren Möglichkeiten, aber im Abschluss zu ungenau. So vergab Rene Ziegler in der 29. Min eine gute Möglichkeit. Im Gegenzug hatte Norman Henschel den Ausgleich auf dem Fuß, versagte jedoch kläglich. Gröbern nun mächtig am Drücker. Schöner Pass von Marko Drefke auf Sebastian Hartmann, der trifft leider nur seinen Gegenspieler. In der 38. Min ein langer Einwurf von Rene Steudel auf den Kopf von Hannes Körsten und es steht 0:2. Trotz einiger vergebener Gelegenheiten war der HSV im Abschluss effektiv. In der 41. Min hatte Marc Stockmann die Vorentscheidung auf dem Fuß, doch leider geht der Ball um Zentimeter am langen Pfosten vorbei. Ja und wie es dann immer ist, es folgte ein Freistoß für Trebitz in Minute 43. Der auffälligste Trebitzer Spieler, Enrico Franzel, steigt am höchsten und markiert ebenfalls per Kopf den Anschlusstreffer. Dieser Treffer fiel zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt wie man so schön sagt, nämlich knapp vor Halbzeit. Gleich in der 46. Min taucht Kevin Böttcher völlig ungehindert vor dem Trebitzer Schlussmann Christian Gieloff auf, fand aber in ihm seinen Meister, weil dieser großartig parierte. Man dachte eigentlich, dass Trebitz nun einen Sturmlauf liefern würde, aber der HSV behauptete sich weiterhin Chef am Rasen. Der HSV präsentierte sich heute besonders stark bei Standards, Eckbällen und Freistößen. Sorgte für Alarmstufe Rot im Strafraum der Trebitzer, die hier einige Schwächen zeigten. In der 51.Min Freistoß für den Gast, getreten von Hannes Körsten und wieder war ein HSV-Er mit dem Kopf da. Jörg Schräpler verzog jedoch nur knapp. Dann wurde das Spiel härter. Zumindest aus Sicht des Schiedsrichters, der nun öfters in seiner Tasche kramte und gelbe Karten verteilte. So traf es binnen kürzester Zeit Franzel von Trebitz, sowie Steudel und Böttcher vom HSV. Trebitz mühte sich zwar mächtig ab, kam aber einfach nicht durch die sehr gut stehende HSV Abwehr um Jens Störer. Störer zeigte nach ausgeheilter Verletzung ein gelungenes Comeback als Abwehrchef. In der 69. Min scheiterte Sebastian Hartmann am Torhüter Gieloff. Hartmann und sein Sturmpartner Marc Stockmann liefen weite Wege und sorgten für viel Gefahr in der Trebitzer Deckung. 71.Min eine Eckenserie für den HSV. Der dritte Versuch bringt das 1:3 für den HSV durch Marc Stockmann. In der 75. Min ein rüdes Foul von Enrico Franzel. Da war doch schon mal was, oder? Schiri Steiner zeigte ihm zu Recht die Ampelkarte. Trebitz nun nur noch mit 10 Mann, aber sie spielten weiter auf Angriff. Der HSV machte aber nicht den Fehler und rannte mit Mann und Maus auf das 1:4 nach vorn. Nein, man behielt die Ordnung und Nerven, konterte weiter. Patzer von Keeper Gieloff. Hannes Körsten hatte freie Auswahl, schießt aber genau in die Arme von Gieloff, der seinen Fehler damit wieder gut machte. In der Schlussphase doch einige Entscheidungen von Schiri Steiner, die man nicht kommentieren muss. Auffällig die Leistung von Sportfreund Griebel an der Linie. Immer auf Ballhöhe und er kennt die Abseitsregeln!!! In der 90. Min noch ein Tor für den HSV. Leider stand Sebastian Hartmann einige Zentimeter im Abseits - Griebel sah es alles richtig. Hartmann wäre das Tor zu gönnen gewesen! Dann der Schlusspfiff. Der HSV zeigte eine ordentliche Vorstellung und siegte verdient in Trebitz. HSV Trainer Hagen Giese war sehr zufrieden mit seiner Elf und lobte die mannschaftliche Geschlossenheit und den Einsatz.
SV Allemannia 08 Jessen - SV Grün-Weiß Annaburg 2:2
Jahnsportanlage Jessen
SV Allemannia 08 Jessen: ... hier wird noch gerätselt, wer nun die 30 Becher Freibier bekommt, die ja für die Fans des Siegers vorgesehen waren....
SV Grün-Weiß Annaburg: Das Spiel lockte an diesem Sonntagnachmittag 520 Zuschauer auf den Sportplatz, diese sollten ein spannendes Altkreisderby erleben. Annaburg musste weiterhin auf den verletzten Steffen Kassuba verzichten. Um 14:00 Uhr ging es los und die ersten 10 Minuten zählen wir mal zur sogenannten Abtastphase. Dann aber gibt es eine Ecke für Jessen, diese kommt mustergültig auf den Kopf von Philipp Schuhmann und kein Annaburger kann ihn dabei hindern die Führung zu markieren (11.). In der Folgezeit passiert nicht viel auf dem Platz, Annaburg scheint etwas geschockt und das Spiel wird auch immer wieder durch Fouls unterbrochen, die den Spielfluss auf beiden Seiten zunichte machen. Dann die erste gefährliche Möglichkeit für Annaburg, Marcel Schnabel scheitert knapp mit seinem Freistoß der über die Latte streicht (17.). In der 29. Spielminute ein Angriff der Gastgeber, der Ball kommt von rechts in den Strafraum wo gleich 2 Jessner klar im Abseits stehen, dies wird aber vom Schiedsrichtergespann übersehen. Und somit kommt der Ball zu Stefan Lutzemann und der überwindet Patrick Karpinski zur viel umjubelten 2:0 Führung. Erst jetzt wachen die Annaburger auf und versuchen ihr Glück in der Offensive. Zuerst spielt sich Marcel Schnabel schön über rechts durch bis in den Strafraum, aber seine Hereingabe findet keinen Abnehmer und dann scheitert Manuel Richter am Torwart der Gastgeber (30.,32.). Dann ein wunderschöner Konter der Annaburger, der Ball wird an der Mittellinie abgefangen und gelangt zu Markus Gräbner der in den Strafraum geht und mustergültig zum mitgelaufenen Marcel Richter spielt, dieser hat dann keine Probleme mehr den Anschlusstreffer zu markieren (37.). Kurz vor der Halbzeit gibt es nochmal Freistoß für die Gäste. Manuel Richter läuft an und da hat Fabian Köhler im Tor der Jessner gerade noch so die Fäuste hoch bekommen und kann abwehren. Mit dem 2:1 geht es für beide Mannschaften in die Pause. In der zweiten Halbzeit dauert es wieder 10 Minuten bis da Spiel ins Rollen kommt, Annaburg mit einem Freistoß aus dem Halbfeld aber kein Problem für Köhler (57.). In der 65. Spielminute dann ein Freistoß für die Gastgeber, Lutzemann bringt ihn in den 16er wo Marcus Kalich zur Stelle ist und klären kann (65.). In der 75. Spielminute fällt der viel umjubelte Ausgleich für die Annaburger, Manuel Richter mit einem hart getretenen Freistoß, dieser wird noch entscheidend von Marcel Schnabel abgefälscht und landet zum 2:2 im Netz der Allemannen. Die sich nach dem Tor verdutzt anschauen, aber dieser Ausgleich geht in Ordnung weil Annaburg mehr vom Spiel hatte und ihn sich regelrecht erkämpft hatte. Danach ist bis zum Spielende immer wieder dasselbe Bild zu sehen, viele Unterbrechungen durch die der Spielfluss komplett verloren geht. Das Derby endet mit dem 2:2 aber auch in Sachen Verwarnungen herrscht am Ende Gleichstand. Jede Mannschaft kassiert drei Gelbe Karten. Verärgert wird man wohl auf Jessener Seite nach dem Abpfiff gewesen sein, da man es nicht verstand, die 2:1 Halbzeitführung über die Zeit zu bringen. Auf Annaburger Seite wurde man in diesem Jahr DERBYSIEGER, blieb weiterhin ungeschlagen in der Rückrunde und feierte dieses auch mit den eigenen Fans. Am nächsten Wochenende erwartet man die zweite Vertretung aus Piesteritz was auch keine leichte Aufgabe werden wird.
Quelle:Homepage der Vereine
