KOL Dessau - Aufsteiger ASG Vorwärts

Daniel Richter, 03.06.2009

KOL Dessau - Aufsteiger ASG Vorwärts

Präsidentin Bärbel Flug kann Aufstieg noch gar nicht fassen - Erst Gespräche mit Neuverpflichtungen laufen

ASG Vorwärts zieht es in rasantem Tempo nach oben

 

 

 

 Fußball
Ein Fußballer dribbelt mit dem Ball über den Rasen.

DESSAU/MZ. Vor fünf Jahren wieder gegründet, ganz unten angefangen, seitdem zwei Mal aufgestiegen und den Kreispokal gewonnen, und nun, nach vier Jahren, vorzeitig in der Landesklasse angekommen: Die ASG Vorwärts Dessau legte ein atemberaubendes Tempo vor. Mit Präsidentin Bärbel Flug sprach Frank Harnack.

Haben Sie den Aufstieg erwartet?

Bärbel Flug: Nein. Ich habe zwar gewusst, dass wir gut sind, aber nicht, dass wir so gut sind. Das wir so durchmarschiert sind, ist eine große Überraschung, ich kann es noch gar nicht richtig fassen.

Wo sehen Sie die Gründe für den Erfolg der ASG Vorwärts?

Bärbel Flug: Wir haben eine solide Vereinsführung, die ein gutes Umfeld geschaffen hat, und ehrgeizige Spieler, die etwas erreichen wollen, gerade die ehemaligen Oberligaspieler vom FC Anhalt. Zusammen mit den anderen war das eine gute Mischung.

Was war für Sie denn das bedeutendste Erlebnis als Präsidentin in den vergangenen Jahren?

Bärbel Flug: Eigentlich der Kreispokalsieg in Kochstedt, aber die vier Jahre sind insgesamt der Kracher. Ich weiß nicht, ob so eine Aufstiegs-Bilanz ein anderer Verein vorweisen kann, von Lok Leipzig mal abgesehen.

Geht es in diesem Tempo weiter?

Bärbel Flug: Schön wäre es ja, aber wir wollen erst einmal einen Ruhigen machen und uns in der Landesklasse etablieren.

Sind Neuverpflichtungen geplant?

Bärbel Flug: Erste Kontakte haben wir geknüpft. Warten wir mal ab, bis tatsächlich die Spielerpässe vorliegen. Bei uns gibt es kein Geld zu verdienen, das sollte allen klar sein.

Gibt es anderweitige Veränderungen ab der kommenden Saison?

Bärbel Flug: Wir wollen Trainer Karl-Heinz Schüler einen Assistenten zur Seite stellen. Zudem tragen wir unsere Heimspiele künftig auf dem Sportplatz Friederikenplatz aus, nicht mehr in Kühnau.


Quelle:MZ