Trotz Regens - der klare Vereinsblick auf den 25. Spieltag
PR Team, 07.05.2012
Hier sind wieder alle Vereinsberichte zum 25. Spieltag auf einen Blick - ständig aktualisiert - im Original, also ungeschminkt und ohne Rücksicht auf Rechtschreibung, Grammatik oder ähnliche wichtige Regeln:
Samstag 05.05.2012
ASG Vorwärts Dessau - SV Allemannia 08 Jessen 4:3
Sportplatz Einheit
ASG Vorwärts Dessau: Dauerregen und eine Minuskulisse? Keine guten Vorraussetzungen für ein gutes Fußballspiel? Denkste! Nach einem 0:2 Rückstand hat unsere ASG Vorwärts Dessau das Spiel innerhalb von 40 Minuten gedreht und die Regenschlacht gegen Allemannia Jessen mit 4:3 gewonnen. Dies war der erste Heimsieg im Kalenderjahr 2012. Vor dem Spiel wurde Chr. Richter für 100. Pflichtspiel für die ASG geehrt, welches er gegen den VfB Gräfenhainichen bestritt. Das Trainerduo A. Tolmatschew/P. Westendorf konnte wieder auf die Routiniers E. Strokosch und R. Puhlmann zurückgreifen. Trotzdem geriet unsere Mannschaft bereits nach zehn Minuten trotz leichter Überlegenheit mit 0:1 durch B. Phillipp in Führung. Danach kippte das Spiel und die Allemannia hatte mehr vom Spiel, erarbeitete sich aber nur wenige Chancen. Gleiches gilt für unsere Mannschaft. Die beste ASG-Chance hatte E. Strokosch, welcher nach einem Freistoß leider nur den unteren rechten Außenpfosten traf. So passte sich die erste Hälfte dem Wetter an und Alle die zu Hause geblieben sind, brauchten ihr wegbleiben zunächst nicht zu bereuen. Doch die zweite Hälfte war das komplette Gegenteil, auch wenn diese zunächst der 1. Halbzeit sehr ähnelte. Unsere ASG begann wieder druckvoll und hatte durch J. Neumann die erste gute Chance. Doch danach bekam Jessen das Spiel zunächst besser in den Griff. Bei einem Freistoß fehlte noch das Glück aber nur eine Minute später erhöhte wiederum B. Phillipp auf 2:0. Doch dieser Rückstand wirkte wie ein Befreiungsschlag für unsere Mannschaft und so wurde die Aufholjagd mit unglaublich viel Moral und Leidenschaft gestartet. In der 67. Mannschaft bekam unsere Mannschaft einen Freistoß zugesprochen. Diesen schoss St. Schädel in die Mauer von welcher der Ball abprallte. Der erst zur Halbzeit eingewechselte A. Schubert stand goldrichtig und verkürzte zum 1:2. Danach spielte nur noch unsere Mannschaft, während unsere Gäste gar nicht wussten, wie ihnen geschah. Innerhalb der nächten zwei Minuten nach dem Wiederanstoß hatte unsere Mannschaft zwei weitere gute Möglichkeiten. So scheiterte unter anderem J. Neumann mit einem tollen Schuss ins kurze Eck am ebenso glänzend reagierenden Jessener Torwart. Doch lange brauchten die treuen Fans nicht mehr auf den Ausgleich warten. In der 70. Minute bediente A. Schubert Kapitän D. Meyer, welcher heute offensiver spielte. Dieser ließ sich diese Vorlage nicht entgehen und erzielte den 2:2 Ausgleich. Doch unsere Mannschaft war mit diesem einen Punkt nicht zufrieden und wollte endlich den ersten Heimsieg im Kalenderjahr 2012. Also wurde weiter nach vorne gespielt. In der 76. Minute schickte D. Meyer Mannschaftkollege M. Planitzer auf die Reise. Dieser fasste sich ein Herz und zog aus ca. 25 Meter ab. Der Ball wäre wohl auch genau in den Winkel gegangen aber mit einer weiteren Glanzparade vereitelte Jessen-Keeper F. Köhler zunächst die Führung. Diese fiel dann, inzwischen hochverdient, in der 82. Minute. Nach einer Ecke von A. Schubert stand unser Kapitän goldrichtig und es stand 3:2 für unsere ASG. Jesen war nun gezwungen wieder mehr für das Spiel zu machen, wenn man nicht als Verlierer den Platz verlassen wollte. Spielerisch gelang den Gästen nicht mehr viel, bei Freistößen blieben diese jedoch weiter gefährlich. So vereitelte D. Sander fünf Minuten vor Schluss mit einer schönen Faustparade den Ausgleich. Zwei Minuten überlistete E. Strokosch, die weit aufgerückte Allemannia-Defensive. Der herausstürmende Gästekeeper rutschte am Ball vorbei. Unsere ASG stand zu zweit völlig frei vor dem Tor. J. Neumann ließ sich diese Chance nicht entgehen und erzielte wohl zur Erleichterung Aller nach längerer Zeit wieder ein Tor. Doch noch war nicht Schluss. In der Schlussminute bekam Jessen erneut einen Freistoß von der Strafraumgrenze zugesprochen. Diesen verwandelte St. Lutzmann wunderschön in den rechten Winkel. Kurz danach pfiff der sehr gut pfeifenden Schiedsrichter J. Becker das Spiel ab und der Jubel und Erleichterung kannte bei Spielern und Fans keine Grenzen. Der erste Heimsieg in diesem Jahr und der erste Sieg gegen Allemannia Jessen überhaupt war geschafft. Auch noch lange nach dem Spiel war die Mannschaft unglaublich stolz auf sich. Wieder so eine Partie der Kategorie Kemberg oder Reppichau - beste Werbung für den Dessauer Fußball vor leider nur 51 Zuschauern.
SV Allemannia 08 Jessen: Wir haben den 25. Spieltag in der Landesklasse 5 absolviert - Jessen war zu Gast bei der ASG Dessau. Pünktlich um 15 Uhr und unter starkem Regen wurde das Spiel von dem Schiedsrichter angepfiffen. Von Anfang an ist Jessen die dominierende Mannschaft. Der Ball wurde von Mann zu Mann schön nach vorne gespielt und das erste Tor ließ nicht lange auf sich warten. Marcel Freydank spielt auf Enrico Bahr, dieser lässt den Ball weiter durch auf Benjamin Philipp, welcher abzieht und aus gut 18 Metern unten rechts zur 0:1 Führung für unsere Allemannia trifft. Die Gäste, nach der Führung weiterhin stark, hatten weitere sehr gute Torchancen, leider wurde keine davon verwertet. Die ASG Dessau schaffte es nur zu einer nennenswerten Chance - Freistoßsituation für die Muldestädter, der Ball geht an der Mauer vorbei und trifft nur den rechten Pfosten. Damit steht es nach 45min verdient 0:1 für Jessen. Auch nach der Pause hatte Jessen die größeren Spielanteile. Patrick Bachmann spielte auf Benjamin Philipp und dieser bringt den Ball über die Linie zum hochverdienten 0:2 für unsere Allemannia. Nach einer Gelb/Roten Karte für Kevin Ziebell in der 55. Minute musste Jessen von nun an in Unterzahl spielen. Die ASG witterte ihre Chance und wurde zusehends stärker. In der 67. Spielminute, Freistoßsituation für die ASG, der Ball traf die Mauer und fiel genau vor die Füße eines gegnerischen Spielers, der ohne Mühe zum 1:2 Anschlusstreffer verwandeln konnte. Die Gäste waren nun vollkommen von der Rolle und brachten kaum noch was zählbares zusammen. Entsorechend ließ auch der Ausgleich nicht lange auf sich warten. In der 70. Minute ging ein Dessauer über die rechte Seite, flankte den Ball in Richtung Strafraum und gleich drei Abwehrspieler schafften es nicht, den Ball aus der Gefahrenzone heraus zu schlagen. Die Folge der Treffer zum 2:2. Jessen ging von nun an nichts mehr. Kaum Entlastung nach vorn, von einer nennenswerten Chance ganz zu schweigen. In der 82. Minute erhöht die ASG Dessau nach einer Ecke auf 3:2. Fabian Köhler hält bis zur 85. Minute ganz stark, immer wieder schaffte er es, den Ball aus der Ecke zu kratzen und hielt damit Jessen weiterhin im Rennen. Doch in der 87. leistete er sich einen groben Schnitzer, der auch zum 4:2 für führte. In der Schlussminute bekam Jessen erneut einen Freistoß von der Strafraumgrenze zugesprochen. Diesen verwandelte Stefan Lutzmann wunderschön in den rechten Winkel zum 4:3. Danach wurde das Spiel abgepfiffen und Jessen verliert 4:3 in Dessau.
SV Glück Auf Möhlau - SG 1948 Reppichau 3:1
Stadion Glück Auf
SV Glück Auf Möhlau: Eine von Beginn an couragierte Leistung erbrachte völlig zu Recht den vollen Erfolg für Glück Auf. Bei einer Hereingabe von Christian Wirkner traf Oskar Burmeister per Kopf (11.). Drei Minuten zuvor scheiterte er noch an der Latte. Erst eine Viertelstunde war gespielt, als sich Christian Ebeling durchsetzte und gekonnt vollendete. Die Gäste konstatiert, hatten sich beim Schlusslicht einen anderen Spielverlauf vorgestellt und konnten den Hebel danach nicht mehr entscheidend umlegen. Die SG hatte sogar Glück, dass nach Hereingabe von Stephan Dammann Burmeister erneut nur die Latte traf. Mit Wiederanpfiff zur zweiten Halbzeit wurden wütende Angriffe des Favoriten erwartet, die blieben aber weitestgehend aus. Für die Hausherren scheiterte Ebeling alleinstehend vor dem Gehäuse (52.). Danach überwand Burmeister per Heber den Gästekeeper Sven Wunderlich (58.). Von Dammann wunderbar in Szene gesetzt, scheiterte der starke Michael Hauke mit einem weiteren Lattentreffer. Glück Auf mit den klareren Einschussmöglichkeiten musste nach 63.Minuten einen Gegentreffer durch Norman Walla hinnehmen, der dem Spielverlauf aber keine entscheidende Wende mehr geben konnte.
SG 1948 Reppichau: Die SG Reppichau verlor das Auswärtsspiel in Möhlau am Samstag, den 05.05.2012 mit 3:1. Die Leistung unserer Mannschaft war an Fehlern nicht mehr zu überbieten. Ein Fehlpass jagte den Nächsten. Keiner der SGR Kicker lief mehr als nötig. Im Spiel führte Möhlau nach 15 Minuten bereits mit 2:0. Nach einer Ecke per Kopf und einem schnellen Konter legte Möhlau vor und konnte die restliche Spielzeit locker verwalten. Nach einer guten Stunde kam der Gastgeber sogar per Kopfball zum 3:0. Kurz darauf verkürzte Norman Walla noch auf 3:1. Aber auch das brachte nicht mehr den ersehnten Hallo-Wach-Effekt sodass Möhlau 3 verdiente Punkte feiern konnte. Nun heisst es dieses Spiel am Dienstag auszuwerten und dann abzuhaken. Am kommenden Wochenende ist dann Gräfenhainichen zu Gast im letzten Heimspiel der Saison.
SV Friedersdorf 1920 - VfB Gräfenhainichen 2:2
Sport- u.Freizeitzentrum
SV Friedersdorf 1920: Am 25.Spieltag kam es zum Spitzspiel in der Landesklasse 5. Der SV Friedersdorf hatte die Mannschaft mit der stärksten Abwehr den VfB Gräfenhainichen zu Gast. Senad Tahirovic stufte die Partie im Vorfeld schon als schweres Spiel ein. Beide Teams beschnupperten sich in der Anfangsphase. Gräfenhainichen stand tief und versuchte aus einer sicheren Abwehr zu Chancen zu kommen. So hatte man schon in der dritten Minute eine gute Gelegenheit durch David Hartling. Danach übernahmen wir langsam das Spiel und hatten auch deutlich mehr Ballbesitz. In der Folgezeit konnte sich Torwart Rene Wiesegart mehrmals auszeichnen und so Gräfenhainichen vor einem Rückstand bewahren. In der 18. Minute setzte sich Marc Felix Rohde auf der linken Außenbahn durch und kann den Ball nach innen bringen. Marcell Siedler wird im Strafraum sträflich allein gelassen und konnte die Flanke in Ruhe annehmen und sich die Ecke aussuchen – Tor. Das 1:0 gab uns nun mehr Sicherheit und wir begannen unser Spiel aufzuziehen. Martin Schulz gewann in der 27. Minute ein Zweikampf direkt vor dem Strafraum und zieht sofort. Erneut ist der sehr gut haltende Gräfenhainicher Keeper der mit einer Faustabwehr einen höheren Rückstand verhindern konnte. Die darauffolgende Ecke brachte leider nichts ein. Gräfenhainichen bleibt aber gefährlich. Sie profitieren immer wieder von unseren Abspielfehlern in der Vorwärtsbewegung und schalteten blitzschnell auf Angriff um. Nach einem Solo von Georg Engelhardt waren wir im Glück, er nahm nicht richtig maß, der Schuss ging vorbei. In der 40. Minute bekam der VfB nach einem Foulspiel von Marcel Mittelstädt einen Freistoß in aussichtsreicher Position. Gräfenhainichen führt blitzschnell aus und unsere Abwehr ist im Tiefschlaf, der Nutznießer war Jens Stockmann – 1:1. Mit diesem Ergebnis ging es in die Kabine. Nach der Pause fanden wir nicht zu unserem Spiel. Der Gast hatte den besseren Start in die zweite Halbzeit und nutzte immer Fehler unseres Mittelfeldes. So auch in der 52.Minute. Der VfB eroberte den Ball und startete den Konter. Das Leder kam zum freigelaufenen Sven Krawetske und er erzielt den 1:2 Führungstreffer. Gräfenhainichen ist in dieser Phase eindeutig besser, sie spielen schnell aus ihrer Abwehr raus und wirken auch frischer. Das Gegentor war aber für uns ein Weckruf. Martin Schulz setzte in der 56.Minute mit seinem Schuss ein erstes Achtungszeichen. Nur drei Minuten später konnte der VfB Keeper ein Freistoß von Marcell Siedler halten. Wir hatten nun wieder deutlich mehr Spielanteile, doch Gräfenhainichens Abwehr konnte immer wieder klären. In dieser Drangphase hatten wir zwei Ecken hinter einander. Der VfB war regelrecht eingeschnürt und konnte nicht richtig klären. Der Ball kam zum weit aufgerückten Philipp Anton und der zog aus der zweiten Reihe ab. Das Leder schlug unhaltbar zum 2:2 (79.) im Tor ein. Nach dem Ausgleich spielten wir auf Sieg, doch ein Tor sollte für uns nicht mehr fallen. In der letzten Schlußminute hatten wir dann noch einmal Glück. Die Mannschaft war in der Vorwärtsbewegung und verliert den Ball, Gräfenhainichen kontert, doch es bleibt beim 2:2.
Trainerstimmen nach dem Spiel:
Lutz Jacobi: „Es war das erhoffte Spitzenspiel. Wir wussten das Friedersdorf die spielstärkere Mannschaft ist. Ich denke das 2:2 geht in Ordnung“
Senad Tahirovic: „Es war ein verdientes Unentschieden. Ich wusste, dass es ein schweres Spiel wird. Mit dem Spiel meiner Mannschaft bin ich nicht unzufrieden.“
VfB Gräfenhainichen: Es war das zu erwartende Spitzenspiel auf hohem Niveau. Leider fanden zu diesem Spiel nur arge 80 Zuschauer den Weg. Doch dem Wetter und der geringen Zuschauerkulisse außer acht gelassen boten beide Teams eine gute Partie. Das Spiel begann wie zu erwarten. Friedersdorf machte das Spiel auf einem sehr breiten, gut präpariertem Platz, der VfB wartete auf sich bietende Konterchancen. So war es aber zu erst einmal unser Team welches durch David Hartling die riesen Möglichkeit zur Führung hatte, doch der Friedersdorfer Keeper konnte klären. Anschließend kontrollierte Friedersdorf die Partie, ließ den Ball durch die eigenen Reihen laufen und hatte dementsprechend viel Ballbesitz. Es war sichtbar das unsere Abwehr mit der Friedersdorfer Spielweise auf dem breiten Platz so seine Probleme hatte, doch es sei vorweg genommen, dies sollte sich in Halbzeit 2 durch taktische Umstellungen ändern. Die erste Chance für Friedersdorf konnte unser an diesem Tag wieder zur höchstform auflaufender Wiese klären. Wenn Friedersdorf zum Abschluss kam, dann meistens durch die Mitte, da unser Keeper Wiese die Flanken von Friedersdorf alle schon vorher entschärfen konnte. Doch einmal war Wiese machtlos. Eigentlich schien die Situation auf Außen schon geklärt, doch ein Friedersdorfer Spieler erhielt den Ball, konnte seinen sträflich freigelassenen Mitspieler bedienen und dieser ließ Wiese keine Chance. Eine weitere Gelegenheit der Friedersdorfer per starken Fernschuss konnte Wiese wiederum stark parieren. Der VfB blieb durch blitzschnelle Konter immer wieder brandgefährlich. Nach starker Balleroberung im Mittelfeld durch den immer stärker werdenden Krawetzke ging es zügig in Richtung gegnerisches Gehäuse nach sehenswerten Kombinationen. Doch die Überzahl konnte man nicht ausnutzen, der Schuss von Stockmann konnte abgeblockt werden. Hier wäre sicherlich der Pass auf Luderer die bessere Alternative gewesen. Friedersdorf steckte nicht auf und spielte weiter nach vorne. Doch das nächste Tor erzielten wir. Nach einem schnell ausgeführtem Freistoß von Krawetzke höhe der Mittellinie war Friedersdorf noch nicht ganz auf der Höhe, Luderer erhielt den Ball auf außen und bediente den mitgelaufenen Stockmann mustergültig und Stocki konnte zum umjubelten 1 zu 1 ausgleichen. Somit ging es auch in die Kabinen. Festzustellen bleibt, dass die erste Halbzeit an Friedersdorf ging, wobei die Chancenstatistik relativ ausgeglichen war. In der zweiten Hälfte kam der VfB besser mit der Spielweise des SVF zurecht. Dies machte sich auch in unserem Spiel bemerkbar und wir konnten den Friedersdorfern immer wieder den Schneid abkaufen. In der 52 Minute war es dann soweit. Wieder ein schneller Gegenzug unserer Mannschaft, Sven Krawetzke erhielt den Ball in den Lauf, konnte seinen Gegenspieler abschirmen und haute den Ball unhaltbar in die Maschen. Jetzt war Friedersdorf sichtbar von der Rolle und der Respekt gegenüber dem VfB spätestens jetzt spürbar. Friedersdorf machte nun hinten auf und warf alles nach vorn. Doch stattdessen Friedersdorf dem Ausgleich näher war, waren wir dem 3 zu 1 näher. Durch die nun immer löchriger werdende Abwehr der Friedersdorfer ergaben sich für uns einige gute Konterchancen, doch leider konnten wir keine dieser Chancen nutzen und es kam wie es kommen musste. Trotzdessen unsere Abwehr in der zweiten Hälfte viel besser stand und kaum etwas zuließ, kam nach einer Ecke ein gegnerischer Spieler auf Höhe des Strafraums an den Ball und konnte das Leder zum umjubelten 2 zu 2 einschieben. Hierbei hatte Wiese wiederum keine Chance. Nun drückte Friedersdorf auf den Siegtreffer, doch unsere Abwehr stand weiterhin sicher. Nach einer leichtfertigen Aktion von Wiese wäre der gegnerische Spieler fast noch an den Ball gekommen und hätte einschieben können, doch Wiese bügelte seinen einzigen Fehler selber wieder aus und klärte neben dem Tor zur Ecke, welche nichts einbrachte. Der VfB blieb weiterhin durch Konter gefährlich. Die beste Chance in der Schlussphase auf beiden Seiten bot sich dem eingewechseltem Richter (wurde für unseren starken und aufopferungsvoll kämpfenden Hartling eingewechselt), welcher seinen gegnerischen Spieler unter Druck setzte und kurz vorm Strafraum zu einem Stockfehler zwang. Doch anscheinend völlig überrascht von dieser sich bietenden Gelegenheit schloss er überhastet ab und schob den Ball in die Arme des Torwarts. Das war die riesen Gelegenheit zum Siegtreffer. Einen kleinen Aufreger gab es noch in der Nachspielzeit, ein angebliches Foul auf Höhe unseres Strafraums (beide Beteiligten blieben liegen) wurde nicht gepfiffen, der VfB schaltet sofort um und der Ball kam zu Richter, dieser legte ihn auf den völlig frei auf das Tor zulaufenden Scheffler, doch plötzlich ertönte ein Pfiff, es gab zu allem erstaunen Schiedsrichterball. So war auch diese Gelegenheit dahin. Somit endete das Spitzenspiel leistungsgerecht mit 2 zu 2. Mit etwas mehr Glück wäre sogar ein Sieg drin und auch nicht unverdient gewesen. Friedersdorf hatte zwar deutlich mehr Ballbesitz, doch die etwas besseren Chancen hatte der VfB. Doch mit diesem Unentschieden können sicherlich beide Teams gut leben. Festzuhalten bleibt, dass der VfB sich wieder stark als Team präsentiert hat, spielerisch teilweise mit den Friedersdorfern mithalten konnte, alle Spieler einen guten Tag erwischt haben, wobei Stockmann, Krawetzke, Wiese, Schaller, Engelhardt und Hartling besonders zu erwähnen wären. Mit der gezeigten geschlossenen Mannschaftsleistung kann man unbeschwert in die nächsten Spiele gehen.
SV Blau-Rot Pratau - SG Blau-Weiß Klieken 3:1
Ludwig-Jahn-Sportplatz
SV Blau-Rot Pratau: Bei nicht gerade zuschauerfreundlichen äußeren Bedingungen startete die LK-Partie zwischen unseren BLAU-ROTen und der SG aus Klieken.In der 3.Minute brachten erste Unstimmigkeiten, zwischen Steven Schmidt und Keeper Denny Schenk, das erste Mal Unruhe in das ansonsten gute Pratauer Spiel. Klieken konnte diese jedoch nicht nutzen. Schon kurz danach zeigte unsere Elf aber die Richtung für diese Partie an. Nachdem Jörg Steiner den Ball in den 5-Meter Raum bringt und es einen kurzen Moment der Uneinigkeit zwischen dem Schlußmann der Gäste und seinem Vordermann gab,war Lars Mucke mit dem langen Bein dazwischen und spitzelt das Leder zur 1:0 Führung ins Tor (6.). Unsere Elf machte in der ersten Hälfte ein gutes Spiel und ließ Chancen für die Kliekener kaum zu. Stefan Hinkelmann hatte in der 11.Spielminute die nächste gute Gelegenheit, doch sein Schuß streifte nur den Außenpfosten. In der 22.Spielminute versuchte unser Kapitän seinen Mitspieler Jörg Steiner in Szene zu setzen indem er ihn mit einem Pass in den 16er bedienen wollte, jedoch war eine Abwehrspieler der Blau-Weißen noch vor dem einschußbereiten Stürmer unserer BLAU-ROTen am Ball. Die heute auf einigen Positionen umgestellte Elf von Schulz/Noack brachte eine gute kämpferische Leistung auf den Rasen und ließ in der 30.Minute die größte Chance zur Ergebniserhöhung liegen. Jörg Steiner kam über die rechte Seite in den Strafraum und ging allein aufs Tor zu. Am Ende war er dann wohl einen Schritt zu weit gegangen und konnte den Ball aus kurzer Distanz nur noch ans Außennetz setzen. Nach über einer halben stunde dann auch mal die Akteure der SG am Zug. Nach einer Flanke von der linken Seite ging der anschließende Kopfball nur knapp am Tor vorbei. Auch die Folgeaktion, in der selben Minute, sorgte für Gefahr. Nach einem guten Zuspiel in die Spitze war Kliekens Angreifer frei vor Torwart Denny Schenk brachte das Leder aber nicht im Kasten unter. Dem 2:0 für unsere BLAU-ROT Elf ging ein Pass von Stefan Hinkelmann in den 5-Meter-Raum vorraus. Wieder stand Lars Mucke genau da wo man eben stehen muß und schob die Kugel zum zweiten Male am heutigen Nachmittag über die Linie (39.). Vor dem Seitenwechsel noch jeweils eine gute Möglichkeit auf beiden Seiten. Zunächst in der 41.Minute unsere Gäste. Über unsere linke Seite kamen sie in den 16er, gingen bis zur Grundline ehe der Pass in den Rückraum kam, der Abschluß ging dann über das Tor. Auf Seiten von BLAU-ROT war es abermals Jörg Steiner der diesmal über halblinks in den Strafraum ging und erneut allein vorm Torwart es nicht vermochte das Runde ins Eckige zu buchsieren. Die zweiten 45 Minuten begannen dann mit dem Anschlußtreffer der Blau-Weißen. Nach einem langen Ball aus dem Mittelfeld, auf unsere linke Seite, ließ Sven Hanke den Ball passieren, so dass ein Kliekener an das Leder kam. Im Strafraum spielte er dann noch Matthias Lehniger aus und gab die Kugel vors Tor. Thomas Berger ließ sich die Chance nicht nehmen und verkürzte auf 2:1 (47.). Die Gäste nun etwas besser im Spiel kamen jetzt desöfteren vor das Tor von Denny Schenk. Doch nur 2 Minuten nach dem Anschluß hatte Lars Mucke hier die Chance seinen dritten Treffer heute zu markieren. Nach einem Pass von Jörg Steiner ging der Mucke-Kopfball aber freistehend über das Tor. Naja es kann halt nicht immer Alles gelingen. Die nächste gute Aktion dann bei den Kliekenern. Nach einem Freistoß kommt der Nachschuß aus dem hinterhalt und der Ball springt von der Unterkante der Torlatte zurück ins Feld. In der 60.Minute nach einem Doppelpass mit Matze Lehniger war es ein Hinkelmann-Schuß den Kliekens Keeper halten konnte. Nur 2 Minuten danach war es erneut Stefan Hinkelmann der die nächste gute Aktion einleitete. Nachdem er sich gut im 16er durchsetzen konnte legt er den Ball für Lars Mucke auf, doch dessen Abschluß ließ dann den nötigen Druck vermissen. Wie erwähnt jetzt auch mehr Chancen bei der SG aus Klieken. In der 63.Spielminute kam ein langer Ball auf links wurde in den Strafraum gespielt und wurde dann im Abschluß noch zur Ecke abgefälscht. Diese Ecke brachte die nächste gute Akttion. Nach der Ecke wird der Ball aus kurzer Distanz aufs Tor gebracht und Denny Schenk rettete mit einer Reflexbewegung den knappen Vorsprung. Unsere Elf nach verpasstem Start in diese zweite Hälfte jetzt wieder aktiver und in der 71.Minute mit dem Treffer zum 3:1. Nachdem sich Jörg Steiner im Strafraum durchgesetzt hatte und sogar der Torwart schon ausgespielt war scheitert Jörg beim Abschluß am Bein eines Abwehrspielers. Von dort fällt der Ball vor die Füße von Stefan Hinkelmann und der hämmert das Ding zum 3:1 ins Netz. Auf nassem Untergrund passierte in der Folgezeit nicht mehr allzuviel. Eine kleine Unsicherheit von K.Päschke, der einen Hinkelmann-Freistoß nicht festhalten konnte, kann aber Jörg Stiener nicht mehr nutzen. In der letzten Spielminute noch mal ein 15 Meter-Schuß der Gäste, bei dem Schenki auf dem Posten war. Blickt man auf die Ergebnisse der Teams die auch noch um den Klassenerhalt spielen, waren dies heute wieder drei enorm wichtige Punkte.
SG Blau-Weiß Klieken: ... bedient sich in letzter Zeit nur der Bilder....
SV Grün-Weiß Annaburg - SG 1919 Trebitz 1:1
Waldstadion Annaburg
SV Grün-Weiß Annaburg: ....man teilte sich nur die Punkte, nicht aber die Sprachlosigkeit
SG 1919 Trebitz: Am Samstag trafen wir zum insgesamt 3. Mal in dieser Saison gegen Annaburg an. Im Hinspiel trennten sich beide Vereine 3:3 und im Pokal gewannen wir nach Elfmeterschießen in Annaburg. Dass es also eine schwierige Aufgabe werden würde, war allen klar. Trotzdem wollten wir nach dem Sieg gegen Pratau und dem knapp verlorenen Pokalfinale was zählbares mit nach Hause nehmen. Bis auf den angeschlagenen T. Kurtz standen alle Kicker zur Verfügung...Kurze Randbemerkung. Das Spiel begann mit einer Gedenkminute und wir übermitteln der trauernden Familie und dem Verein auch hier nochmal unser Beileid...Der Anfang verlief nicht wie geplant. Wir kamen schlecht in die Zweikämpfe und spielten ohne Mut. Trotzdem gab es zwei gute Aktionen und ein nicht gegebenes Tor. Annaburg war aggressiver und brachte ein ums andere mal Unordnung in unsere Defensive. Der Führungstreffer war daher nicht unverdient. Im übrigen war es auch ein berechtigter Elfer. Nach dem Gegentor kamen wir etwas besser ins Spiel und erzielten den Ausgleich. Das Unentschieden zur Halbzeit ging in Ordnung in einer eher durchwachsenen Partie...Nach der Pause waren wir eindeutig am Drücker. Wir zeigten Leidenschaft, waren aggressiv und hatten viel Ballbesitz. Annaburg verteidigte nur noch. Leider gab es aber auf beiden Seiten kaum Chancen und so fielen eben auch keine Tore mehr. In der ein oder anderen Situationen hätten wir einfach entschlossener spielen müssen oder den Abschluss besser verwerten müssen. Das 1:1 geht aber völlig in Ordnung, wenn man das ganze Spiel gesehen hat...25.Minute: 0:1 Elfmeter...Ch.Pflug mit klarem Foul...39.Minute: 1:1 K.Bittag nach langem Einwurf von D.Weigel und einem Stellungsfehler der Annaburger Defensive...
Fazit: Erste Halbzeit etwas verschlafen. Zweite Halbzeit sehr in Ordnung. Wir müssen unsere Überlegenheit in solchen Phasen nur in Tore ummünzen. Da wir uns an diesem Tag zu wenig Chancen erspielt haben, geht das Ergebnis völlig in Ordnung. Ich denke beide Mannschaften können mit dieser Punkteteilung leben...
SV Einheit Wittenberg - SV Mildensee 1915 1:3
Sportplatz SV Einheit
SV Einheit Wittenberg: Unser SV Einheit konnte auch gegen Kellerkind Mildensee die Negativserie nicht stoppen und ist nun schon 6 Monate ohne Landesklassensieg. Die Gäste spielten taktisch klug und nutzten so ihre wohl letzte Chance im Kampf um den Klassenerhalt. Ihr Kapitän Matthias Tanz avancierte mit zwei Treffern zum Matchwinner. Einzig positiv auf Einheit-Seite war das Comeback von Michael Witticke, der nach vielen Jahren mal wieder das Einheit-Trikot trug.
SV Mildensee 1915: Der SV Mildensee spielte ab der ersten Minute druckvoll nach vorne. Das sollte sich nach 8 Minuten schon auszahlen, als Matthias Tanz eine von Christian Skrzypiec hereingetretene Ecke zum 1:0 per Kopf einnetzte. Doch damit gaben sich die Mildenseer Kicker noch nicht zufrieden, sie spielten engagiert weiter und erhielten dadurch die eine oder andere Torchance. So zum Beispiel Alexander Tanz der in der 20.Minute allein vorm Wittenberger Torwart auftauchte und mit seinem Heber knapp am Schlussmann scheiterte. Dieser musste sich dann 2 Minuten später doch geschlagen geben, als Marius Götsch nach schöner Dreierkombination von Matthias Tanz, Sebastian Lehnert und Marius Götsch selber, dass 2:0 erzielte. Daraufhin stellte Wittenberg um und das Spiel verflachte etwas. Letzte nennenswerte Aktion der ersten Hälfte war die gelb-rote Karte für einen Wittenberger Akteur nach wiederholtem Foulspiel. Gleich zu Beginn der zweiten Halbzeit musste der SV Mildensee verletzungsbedingt wechseln und verlor so etwas den Faden. Die Wittenberger kamen nun trotz Unterzahl besser ins Spiel und hielten gut dagegen. Zeitweise hatte Mildensee etwas Glück aufgrund der Abschlussschwäche von Wittenberg, kämpften sich dann aber doch wieder zurück ins Spiel. Einige gute Konter- chancen wurden schlecht ausgespielt, sonst hätte man den Sack wohl eher zumachen können. So dauerte es bis zur 71.Minute als wieder Matthias Tanz nach einer Hereingabe von Marius Götsch den SV Mildensee erlöste. Man hätte die Führung auch noch erhöhen können, doch sowohl in der 84.Minute als Marius Götsch auf Carsten Schlag spielte, als auch in der 87.Minute als Mario Fähse aus 20m einfach mal abzog, rettete der Pfosten für die Wittenberger. Diese kamen dann in der 90.Minute noch zum Anschlusstreffer, nachdem der Schiedsrichter nach Handspiel von Sebastian Lehnert auf Elfmeter entschied. Ein verdienter Sieg für unsere Mildenseer Jungs, der eigentlich noch viel deutlicher hätte ausfallen müssen.
SV Germania 08 Roßlau - FC Grün-Weiß Piesteritz II 0:5
Elbesportpark
SV Germania 08 Roßlau: Germania konnte nicht an die zuletzt gezeigten guten Leistungen anknüpfen und musste gegen die Oberligareserve aus Piesteritz eine verdiente 0:5 Niederlage einstecken. Beide Teams fanden nur langsam in die Partie, die Gäste kombinierten sicher, ohne zunächst große Gefahr auszustrahlen, Germania merkte man eine gewisse Nervosität an, hatte viele einfache Ballverluste. Doch die erste große Gelegenheit zur Führung hatte die Heimelf. Jersak konnte sich im gegnerischen Strafraum durchsetzen und schoss aus spitzem Winkel auf´s Tor, doch Zschiesche lenkte den Ball mit einem tollen Reflex noch zur Ecke, die aber nichts einbrachte. Anders auf der anderen Seite, denn die Gäste gingen im Anschluß an solch eine in Führung (14.). Die Germania-Abwehr brauchte einfach zu lange, die Situation zu erkennen und Müller traf reaktionsschnell im dritten Versuch zum 0:1. Die Grün-Weißen waren jetzt überlegen und vor allem durch die Mitte gefährlich. Auch im Umkehrspiel waren sie der Germania deutlich überlegen. Doch nach einer halben Stunde fingen sich die Gastgeber und spielten jetzt besser nach vorn. Als Kopocz Lang mit einem Pass in den Strafraum bediente, legte der den Ball noch einmal quer, statt frei vor dem Torhüter auf´s Tor zu schiessen. Das hätte der Ausgleich sein können, der dem Spiel vielleicht eine andere Wendung gegeben hätte. Einen Treffer jedoch erzielten wieder die Gäste. Nach einem Konter über die linke Seite passte ein Angreifer in den Strafraum. Hannes Triepel bugsierte den Ball beim Rettungsversuch ins eigene Tor zum 0:2 (36.)
Germania wollte nach dem Wechsel mit einem schnellen Anschlußtor noch einmal in die Partie zurückkommen. Doch daraus wurde nichts. Man spielte etwas mutlos und ließ den Gästen auch zu viel Platz. Nach einem Fehlpass von Kopocz konterten sie, Schneider konnten den glitschigen Ball nicht festhalten und Müller traf im Nachsetzen zur Vorentscheidung (58.). Germania kam nur noch sporadisch ins Spiel nach vorn. Jersak scheiterte noch einmal von der Strafraumgrenze an Zschiesche. Mehr Chancen gab es aber nicht. Die Wittenberger kontrollierten die Partie jetzt klar und kamen in der 65. Minute durch Scopp zum vierten Treffer (71.). Sechs Minuten später das Tor des Tages. Thöner schlenzte den Ball nach einer Ecke vom Strafraumeck in den hinteren Torwinkel. Kurz vor Ultimo hatte Lang noch einmal die Chance, wenigstens den Ehrentreffer zu erzielen, doch er schoss den Ball, allein in Richtung Tor unterwegs, deutlich am Kasten vorbei. Am Ende eine erwartete Niederlage, die jedoch in der Höhe mit einer engagierteren Leistung hätte vermieden werden können.
FC Grün-Weiß Piesteritz II: ....vor lauter Freude haben die Betreuer der Grün Weißen Homepage noch nicht mal mitbekommen, dass das Spiel schon zu Ende ist.....
Sonntag 06.05.2012
SV Turbine Zschornewitz - HSV Gröbern 0:4
Stadion Zschornewitz
SV Turbine Zschornewitz: Der HSV schoss vor 124 Besuchern die letzten Turbine-Hoffnungen auf den Klassenerhalt aus dem Sportcenter. Unser SV hatte in keiner Derbyphase mehr vom Spiel aber in Halbzeit Eins, einen Pfostenknaller von Chris Werner sowie noch drei dicke Torchancen die Partie auszugleichen. Gröbern reichte eine gelungene Aktion zur Führung (17.Riccardo Schulze), viel mehr Möglichkeiten konnte sich die Giese-Elf vor dem Turbine-Tor nicht erspielen. Die zweite Hälfte drückte dann die sportliche Überlegenheit der Gäste in Zahlen aus.Rene Steudel (54.=Foulelfmeter),Jörg Schräpler (60.) und Marc Stockmann (68.=Foulelfmeter)klärten die Planungen für die nächste Fussball-Saison beim SV Turbine Zschornewitz.Kein Vorwurf in Richtung unserer Mannschaft,die Ausfälle von 8 Akteuren bei diesem 0:4 waren nicht zu kompensieren!
HSV Gröbern: Derbyzeit in Zschornewitz, 124 Zuschauer sorgten für eine ansprechende Kulisse .Im Hinspiel setzte es für die Zschornewitzer eine 1:8 Klatsche und dabei waren sie noch sehr gut bedient! Die ersten 10 Spielminuten plätscherten so lang hin als Christopher Werner für Zschornewitz versuchte eine Flanke zu schlagen, der Ball klatschte an die Querlatte des HSV Tores. Das war wohl ein Weckzeichen für die Gäste aus Gröbern der nun versuchte Fußball zu spielen. Zschornewitz stand tief und operierte mit langen Bällen nach vorn, so sparte man sich den Weg durchs Mittelfeld. Von Tempo im Spiel konnte man nicht wirklich reden, Standfußball trifft da schon eher zu. Nach 13 Minuten die erste nennenswerte Offensivaktion des HSV als Siggi Ziegler eine Flanke nur um Zentimeter verfehlte. Das Spiel des HSV sah geordnet aus und der Ball lief gut solange man nicht die Mittellinie passierte, dann kam prompt ein Fehlpass und ein langer Ball flog wieder Richtung HSV Tor. Es war wirklich nichts für Feinschmecker was beide Teams da ablieferten. Das 0:1 in der 17.min durch Riccardo Schulze passte da genau ins Bild, es war ein Pingpong Tor. Dieses Tor sollte eigentlich Sicherheit in die Aktionen bringen doch der HSV tat sich weiterhin schwer. Dazu kamen jetzt einige Aussetzer in der Abwehrarbeit die aber zum Glück nicht bestraft wurden in Person von Stefan Heldt, in der 34. und 37.min tauchte er ungehindert vor Billy Schneeberger im HSV Tor auf vergab jedoch zweimal kläglich. Bei ein wenig Kaltblütigkeit vor dem Tor hätte Zschornewitz zu diesem Zeitpunkt sogar führen können. Der HSV zwar überlegen im Spiel aber vorn viel zu einfallslos .Die Kreativität fehlte im HSV Mittelfeld, Kapitän Rene Steudel mühte sich zwar nach Kräften aber das fehlen von Kevin Böttcher und Hannes Körsten war offensichtlich. Mit dem 0:1 ging es auch in die Pause und man hatte noch sehr sehr viel Luft nach oben. In der 2.Hälfte war in den Anfangsminuten auch wieder nicht viel los, erst als Sebastian Hartmann in der 53.min. im Zschornewitzer Strafraum von den Füßen geholt wurde kam Leben in die Bude. Der sehr gut pfeifende Schiri Goermer zögerte keine Sekunde und zeigte auf den Punkt. Dieser Strafstoß war Chefsache, El Capitano ließ Steve Reichmann im Turbine Tor keine Chance und machte mit seinem 6. Saisontor das 0:2. Gröbern nun am Drücker weil auch die Kräfte der Zschornewitzer langsam aber sicher schwanden, Schadensbegrenzung war bei Turbine angesagt. 60. min Eckball von Riccardo Schulze, Jörg Schräpler steigt am höchsten und erzielt ein wunderbares Kopfballtor zum 0:3. Ein Highlight in diesem Spiel das kann man ruhig mal sagen. Zschornewitz fand nun nach vorn kaum noch statt, zwar setze man noch einige kleine Nadelstiche aber wirkliche Gefahr für das HSV Tor gab es nicht mehr. In der 67.min setzte Siggi Ziegler auf der rechten Seite zu einem beherzten Solo an, wurde dann aber im Strafraum von Steve Kuhne gelegt ohne das dieser eine Chance hatte den Ball zu spielen. In dieser Szene zeigte Schiri Goermer wirklich Fingerspitzengefühl und zeigte dem Täter nur Gelb, es hätte auch eine andere Farbe sein können. Es gab also den zweiten Strafstoß in diesem Spiel. Diesmal durfte Marc Stockmann ran und erzielte vom Punkt seinen 12.Saiosontreffer und somit das 0:4. Nun nahm das Spielresultat die angestrebten Dimensionen an aus Gröberner Sicht. Aber bei diesem Resultat blieb es dann bis zum Ende, die Pflichtaufgabe wurde erfüllt vom HSV aber ohne zu glänzen.
