Spannung pur - der 27. Spieltag mit den Augen der Vereine

PR Team, 20.05.2012

Spannung pur - der 27. Spieltag mit den Augen der Vereine

Spannender und manschmal wiedersprüchlicher können die Sichtweisen der Vereine zu den Spielen gegeneinander wohl nicht sein. Das muss man einfach gelesen haben. Wie immer ungekürzt oder in irgendeiner Art korrigiert!

Samstag 19.05.2012
VfB Gräfenhainichen - SV Allemannia 08 Jessen
Sportforum Stadion
VfB Gräfenhainichen: Das Ziel war klar, die Mannschaft wollte sich sportlich für die erlittene Demütigung in der Hinrunde revanchieren. Dabei ist wohl auch nicht außer Acht zu lassen, dass unser Coach die Anfangself im Gegensatz zum Spiel in Reppichau, wenn auch nur geringfügig, wieder einmal umbauen musste. So rückte für Oliver Pannier Andreas Wolfensteller und für David Hartling (beide Familienfeiern) Daniel Richter in die Anfangsformation. Weiterhin standen auch Marc Dieterichs (Trainingsverletzung), Sven Krawetzke (Verletzung im Friedersdorfspiel) und Nico Hiller (Auslandsurlaub) nicht zur Verfügung. Nicht zu vergessen ist auch Dennis Vogt, der sich bekanntlich in Kürze einem operativen Eingriff unterziehen muss. Die Mannschaft auf dem Platz sah sich bei äußerst warmen Temperaturen einem sofort energisch zu Werke gehendem Kontrahenten Jessen gegenüber. Schon in der dritten Minute tauchte Stefan Lutzmann völlig frei vor unserem Keeper auf. Doch zum Glück zeigte sich Jessen Mannschaftskapitän zu schwach im Abschluss. Auf der Gegenseite hatte Daniel Richter nur drei Zeigerumdrehungen später eine ähnlich gute Einschussmöglichkeit. Nur fand er seinen Meister im herauseilenden Rene Böhme. Es hätte also zu diesem Zeitpunkt gut und gerne schon 1:1 stehen können, wenn nicht sogar müssen. Den nächsten verheißungsvollen Angriff konnten dann wieder die Gäste für sich verbuchen. Dieses mal forderte Enrico Bahr (13.) unseren Wiese, der auf Nummer sicher ging und den Ball wegfaustete, mit einem straffen Distanzschuss heraus. Die Gäste drängten weiter auf den Führungstreffer und wären nach einer Ecke beinah belohnt worden. Doch war es wieder Lutzmann, der dieses mal nach perfektem Timing den Ball über den Kasten köpfte. Nach etwas mehr als zwanzig Minuten konnte sich der VfB endlich etwas aus der Umklammerung befreien und die nächste Möglichkeit für sich verbuchen. Doch in dieser Situation vor dem Jessener Kasten fand der Ball trotz mehrfacher Anläufe einfach nicht den Weg ins Tor. Es ging weiter den Platz rauf und runter. Viele ­Nicklichkeiten vor allem aufseiten der Gäste heizten die Stimmung auf dem Platz immer weiter an. Den Siedepunkt erreichte sie in der 45. Minute. Der Unparteiische zeigte auf den Elfmeterpunkt und zeigte Enrico Bahr den roten Karton. Grund: Verhinderung eines Tores durch Handspiel. Das konnte dann Jessens Keeper auch nicht verhindern, denn Georg Engelhardt erledigte die Sache vom Punkt äußerst souverän. Im zweiten Abschnitt agierte die Allemannia nun äußerst defensiv und stellte sich hinten rein. Das war kaum verwunderlich, waren sie doch nun ein Mann weniger auf dem Platz. Dennoch bot sich unserem Angriffsspiel genügend Platz. Auch als Daniel Richter von der linken Seite kommend mit Ball am Fuß in den gegnerischen Strafraum eindringen konnte und dort von Benjamin Philipp umgerissen wurde. Die Entscheidung des Schieris: Gelb für Jessens Spieler und Strafstoß für den VfB. Den übernahm entgegen der ungeschriebenen Regel der gefoulte Richter selbst und verwandelte zur 2:0 (57.) Führung. Wer der Meinung war Jessen würde sich aufgeben, sah sich arg getäuscht. So war es erneut Lutzmann, der Rene Wiesegart mit einem erneuten Distanzschuss (62.) auf die Probe stellte. Doch auch hier blieb Wiese erneut der Sieger. Dann sollte plötzlich eine unerklärbare Unstimmigkeit in unseren Abwehrreihen fast für den Anschlusstreffer (68.) der Allemannia sorgen. Dass alles belegte, dass in allen Mannschaftsteilen Aufmerksamkeit bis zum Schluss gefordert war. Die bewies Daniel in einer entscheidenden Situation, als er in einen Querpass des Gegners spritzte und sich so den Ball eroberte. Dann folgte das Abspiel nach rechts außen auf Andreas Wolfensteller, der wiederum mit dem nötigen Überblick dem mit gelaufenen Jens Stockmann auflegte. Der schoss entgegen der Laufrichtung des Torwarts zum viel umjubelten 3:0 (73.) ein. Scheinbar war Jessen nun so entnervt, dass sich deren Fehler häuften. Davon profitierte Markus Giese und kam so in Ballbesitz. Mit einem mustergültigen Diagonalpass in die berühmte Schnittstelle der gegnerischen Abwehr fungierte er als Vorlagengeber für Stocki, der mühelos auf 4:0 (76.) erhöhen konnte. Auch wenn nun unsere Supporters lautstark forderten „Einer geht noch, einer geht noch rein“ blieb der Wunsch dann unerfüllt. Dennoch fiel der gemeinsame Jubel mit der Mannschaft wieder meisterlich aus.
SV Allemannia 08 Jessen: Wir haben den 27. Spieltag in der Landesklasse 5 absolviert und waren zu Gast beim VFB Gräfenhainichen. Pünktlich um 15 Uhr wurde das Spiel im Sportforum angepfiffen. Jessen spielt von Anfang an gut nach vorne und so entsteht auch schon die erste große Chance in der 3. Minute. Der Ball geht über links - Patrick Bachmann auf Benjamin Philipp, welcher einen schönen Pass auf Stefan Lutzmann spielt und dieser tanzt noch zwei Spieler aus, verfehlt aber das Tor um wenige Zentimeter. In der 7. Spielminute gab dann die erste große Chance der Hausherren, doch Rene Böhme pariert den Ball klasse. In der 12. Minute spielt Marcel Freydank auf den in der Mitte freistehenden Enrico Bahr, dieser probiert es mit einen Distanzschuss, doch der Torwart kann den Ball noch wegfausten. In der 25. Spielminute probiert es Benjamin Philipp mit einer langen Flanke in den Strafraum, dort probiert es Philipp Schumann mit dem Kopf, verfehlt aber auch knapp das Tor. Jessen bis zur 44. Minute die klar spielbestimmende Mannschaft. In der 45. Spielminute sind die Hausherren im Angriff, Enrico Bahr klärt den Ball auf der Linie und nimmt ihn mit der Brust an…Schiedsrichter entscheidet - Elfmeter folgt dem Handspiel und rote Karte für Enrico Bahr! Der Elfmeter wurde sicher verwandelt und somit steht es zur Halbzeit 1:0 für Gräfenhainichen. Diese Entscheidung vom Schiedsrichter war ganz klar falsch und Entscheidend. In der zweiten Halbzeit ließ sich Jessen kaum anmerken, dass sie in Unterzahl spielen, immer wieder waren schöne Kreuzungen und Tormöglichkeiten zu sehen, nur konnte keine dieser genutzt werden! In der 58. Spielminute - Philipp Schuhmann im Zweikampf mit dem Gegner, der Schiedsrichter steht 2 Meter entfernt und erkennt kein Foul, doch der Linienrichter hebt die Fahne und zur Folge gibt es Elfmeter. Der Foulelfmeter wird von Daniel Richter sicher über die Linie gebracht. Auch dieser Elfmeter war sehr umstritten. Jessen kämpft weiter und zeigt eine super moralische Leistung! In der 75. Minute, ein Fehlpass von unserer Abwehr genau zum gegnerischen Spieler, dieser lässt sich die Chance nicht nehmen und trifft zum 3:0. Nur eine Minute später ist unsere Abwehr vollkommen von der Rolle. Dies nutzt Jens Stockmann aus und trifft zum 4:0. Das ist auch der Endstand nach 90 Minuten. Gute Besserung noch an unsere Nr. 8 Thomas Mahler, denn dieser erlitt beim Zusammenstoß mit dem Gegner eine Platzwunde unter dem Auge und musste im Krankenhaus behandelt werden.


SV Friedersdorf 1920 - SG 1948 Reppichau
Sport- u. Freizeitzentrum
SV Friedersdorf 1920: Am Samstag war die vor der Saison als Geheimfavorit für den Aufstieg gehandelten SG 1948 Reppichau bei uns zu Gast. Für den SVF musste ein Sieg her um den Ziel Aufstieg näher zu kommen. Man konnte nicht davon ausgehen, dass die SG Reppichau die Punkte verschenkt und Möhlau Punkte in Piesteritz entführt. So war bei herrlichem Sonnenschein alles für ein Spitzenspiel bereitet. Reppichau hatte den besseren Start ins Spiel, nach einen Standard geht der Ball knapp am Tor vorbei und nur kurze Zeit später musste Mario Karalus ein Schuss von Konstantin Wachtel mit den Fäusten klären. In der 7.Minuten setzten wir dann ein erstes Achtungszeichen. Marcell Siedler setzt Stefan Matuszweski im Fünfmeterraum in Szene doch der Reppichauer Torwart Steffen Geisler kann klären. Die SG versucht das Spiel breit zu machen und aus einer gesicherten Abwehr zu spielen. Maximilian Hübner stört die Aufbaubemühungen von Reppichau mit aggressiven Pressing. Dabei spielt Jens Krökel einen Rückpass, der vermeintlich leichten Ball rollt Steffen Geisler unter dem Schlappen durch und die Kugel liegt im Netz, 1:0 durch ein Eigentor (9.). Dieses Tor sollte uns die nötige Sicherheit geben um das Spiel zu unseren Gunsten zu entscheiden. Doch Reppichau stand tief und spielte aus einer dicht gestaffelten Abwehr schnell nach vorne. Man wollte das Spiel auf keinen Fall dem SVF überlassen und zu eigenen Torchancen kommen. In der 20.Minute verlieren wir im Mittelfeld den Ball, mit schnellen Kombinationen wird Marcel Lorch freigespielt, er fackelte nicht lange und zog ab und schon steht es 1:1. Danach brauchten wir zehn Minuten um uns von dem Gegentreffer zu erholen. Florian Braun geht über rechts bis zur Grundlinie durch. Seine Flanke erreicht Christian Grunert, der ging volles Risiko und nahm den Ball direkt – leider übers Tor, da waren 28.Minuten gespielt. Den schönsten Spielzug in Halbzeit eins sahen wir in der 31.Minute. Eingeleitet wurde dieser durch Marcell Siedler. Er spielt auf Robin Zern, der im Doppelpass mit Maximilian Hübner und einmal freigespielt ließ sich Maximilian Hübner nicht lange betteln und erhöht auf 2:1. Nun hatten wir das Spiel im Griff und auch deutlich mehr Ballbesitz. Beim Stand von 2:1 ging es dann auch in die Pause. Nach der Pause brachte Reppichau noch einmal frische Kräfte. Doch es waren noch gar nicht alle Zuschauer auf ihren Plätzen da erhöhte Christian Grunert auf 3:1 (47.). Nach dem Wiederanpfiff hatte der neue Mann, Kevin Villwock, die Möglichkeit zum Torschuss, doch vorbei. Das war auch für lange Zeit die letze Aktion der SG. In der 51.Minute sah Martin Ungefroren das Steffen Geisler weit vor seinem Kasten stand, seinen Heber aus dem Mittelfeld konnte er im letzten Moment über die Latte lenken. Reppichau hatte sich jetzt aufgegeben und der SVF zog ein regelrechtes Powerplay auf. Marcel Mittelstädt sieht in dieser Phase den freigelaufenen Robin Zern und der nimmt aus zirka 20 Metern genau Maß und die Kugel zappelte erneut im Netz, 4:1 (59.). Nur vier Minuten später ist es Martin Ungefroren der es aus der zweiten Reihe abzog, Marc Prause fälscht den Ball unhaltbar zum 5:1 ab (63.). Um die 70.Spielminute herum nahmen wir auf Grund der Wärme etwas Tempo aus dem Spiel. So kam Reppichau zu 2-3 kleineren Möglichkeiten, Mario Karalus war aber immer Herr der Lage. In der 73.Minute war es erneut Marcell Siedler, der einen Angriff einleitete. Er spielte auf Maximilian Hübner, der leitete das Leder zu Martin Ungefroren weiter und er konnte sich die Ecke aussuchen – 6:1. Nach einer tollen Aktion von Robin Zern hatte Marc Prause eigentlich das nächste Tor auf dem Fuß, aber knapp am langen Pfosten vorbei. Das 7:1 viel nach einer schönen Kombination über Marcell Siedler - der auf Maximilian Hübner - weiter über Marc Prause und er passte auf Christian Grunert, der nahm den Ball direkt – TOOOOOR (81.). Den Schlusspunkt in diesem Spiel setzte Marcell Siedler, sein Schuss aus der zweiten Reihe konnte der SG Keeper nicht festhalten und so rollte das Leder zum 8:1(87.), gleichzeitig das 100.Saisontor des SVF, ins Netz. Das war auch gleichzeitig der Endstand. Da zur selben Zeit Grün Weiß Piesteritz II erwartungsgemäß gegen Glück Auf Möhlau gewonnen hatte, haben wir durch den Sieg gegen Reppichau den 1.Matchball für den Aufstieg in die Landesliga, am 02.06.2012-15:00 Uhr, in Pratau.
Trainerstimmen nach dem Spiel:
Andreas Wolf: „Ein hochverdienter Sieg des SV Friedersdorf. Der Klassenunterschied war deutlich zu sehen. Nach dem 3:1 haben wir uns aufgegeben. Wir müssen uns jetzt neu sammeln und die letzten drei Saisonspiele mit Anstand zu Ende bringen. Wir wünschen den SV Friedersdorf alles Gute als Aufsteiger.“
Senad Tahirovic: „Erneut ein klarer Sieg auf heimischen Platz. Ein großes Kompliment an meine Mannschaft. In Pratau machen wir den Sack endgültig zu.“
SG 1948 Reppichau: Unsere SG Reppichau erwischte einen rabenschwarzen Samstag und verlor das Auswärtsspiel in Friedersdorf mit 8:1. Mit den Absagen von Marco Ecke, Ronny Fräßdorf, Nico Frauendorf, Sven Wunderlich und Fabian Becker war bereits vor dem Spiel klar das dieses Spiel zu einer Mamutaufgabe für die SGR wird. So reiste unsere Mannschaft nur mit 12 Spielern an. Manuel Gruß erklärte sich nach 90. Spielminuten in der Reserve noch bereit auf der Bank Platz zu nehmen. Zu allem Überfluss mussten Ronny Queitsch und Nico Deistler kurz nach der Pause ausgewechselt werden. Das Unglück nahm bereits nach 9 Minuten seinen Lauf. Nach einem Eigentor von Jens Krökel lief man fast von Beginn an einem Rückstand hinterher. In Halbzeit eins wehrte sich unsere Mannschaft jedoch noch. Nach Zuspiel von Nico Deistler glich Marcel Lorch in der 20. Spielminute aus. Nach einer guten halben Stunde kam der Gastgeber jedoch zur erneuten Führung. Einige Reppichauer Distanzschüsse brachten jedoch keine Gefahr mehr auf das Friedersdorfer Tor. Auch auf Seiten des Gastgebers waren bis zur Pause keine zwingenden Torchancen mehr zu erkennen. Ein Friedersdorfer Treffer direkt nach der Pause brach dann den Willen unserer Spieler noch etwas zählbares aus dieser Partie zu schlagen. Nun lag fast jeder Angriff unseres Gegners im Reppichauer Tor. Mitte der zweiten Halbzeit scheiterte Florian Keil nochmal am Torwart. Im Gegenzug erzielte Friedersdorf jedoch erneut einen Treffer. Dann pfiff der Schiedsrichter das Spiel pünktlich ab und erlöste unsere Mannschaft. Nun heißt es die Fehler dieser Partie genau zu analysieren und daraus zu lernen. Am 02.06.2012 können alle Spieler in Jessen zeigen das sie es besser können und dieses Spiel vergessen machen.

SV Grün-Weiß Annaburg - HSV Gröbern
Waldstadion Annaburg
SV Grün-Weiß Annaburg: Zum vorletzten Heimspiel dieser Saison kam der HSV Gröbern in das Waldstadion. Die Grün-Weißen hatten noch eine Rechnung mit den Gästen offen, hat man doch im Hinspiel auf dessen Platz noch eine vermeintlich unglückliche Niederlage hinnehmen müssen. Auf Annaburger Seite war der seit Wochen verletzte Steffen Kassuba wieder an Bord, auch Patrick Karpinski, Manuel Richter, Philipp Grundmann und Christian Korge kehrten zurück in die Mannschaft. Das Spiel leitete Jürg Schaper (Halle) und dessen Assistenten Heinz Kind und Alf Schilder. Die ersten 10. Spielminuten zählen wir zur Abtastphase in der Gröbern etwas mehr vom Spiel hat. Aber dann wird es gefährlich, Marcel Schnabel fängt den Ball im Mittelfeld ab und bringt ihn schön zu Steffen Kassuba aber dessen Schuss kann in letzter Sekunde noch geblockt werden (12.). In der Folgezeit gibt es immer wieder gute Freistoßmöglichkeiten die meist zu kompliziert oder zu harmlos vergeben werden. Dann bekommt Florian Kuchenbecker die Chance zur Führung, doch dessen Schuss wird vom Torwart der Gäste gut pariert (20.). Nach dieser Chance bekommen die Gröbener zwei Gelegenheiten. Die erste wird stark von Marcus Kalich geklärt und bei der zweiten schafft es der Stürmer nicht, den Ball allein vor dem Tor stehend, unter zu bringen (35.). Kurz vor der Halbzeit dann nochmal die Grün-Weißen, Manuel Richter versucht sich am Torwart aber dessen Schuss wird genauso wie auch der Nachschuss durch Steffen Kassuba abgewehrt (45.). Mit dem 0:0 geht es für beide Mannschaften in die Pause. Die zweiten 45. Minuten beginnen, und es dauert nicht lange bis Annaburg wieder vor dem Tor der Gäste auftaucht. Steffen Kassuba geht schön über rechts bis an den Strafraum, seine Flanke kommt mustergültig auf den Kopf von Manuel Richter aber dieser verzieht (47.). Da war mehr drin. Nun ist es endlich soweit, in der 48. Spielminute spielt Marcel Schnabel einen wunderschönen Pass auf Steffen Kassuba, dieser geht über links bis an die Strafraumgrenze und überlupft von dort aus den Torwart zur 1:0 Führung für die Annaburger. Dies war ein wunderschönes Tor was nicht wirklich jedem gelingt. In der Folgezeit hat Annaburg das Geschehen auf dem Platz voll im Griff und erspielt sich eine Chance nach der anderen aber leider wurden diese meist zu überhastet abgeschlossen. Dann aber nochmal die Gäste, in der 76. Spielminute tauchen sie gefährlich vor dem Tor von Patrick Karpinski auf doch dieser klärt gekonnt ab. Nach einer Ecke bekommen die Gäste den Ball nicht weit genug aus der Gefahrenzone, die landet bei Philipp Grundmann der mit einem Volleyschuss den Torwart der Gäste prüft (80.). Diese Aktion hätte ein Tor verdient aber der Torwart hält stark. Kurz vor Ende der Partie nochmal ein Wechsel, in der 81. Spielminute kommt Marcel Richter für Manuel Richter auf den Platz und dieser sollte kurze Zeit später eine Riesen Chance bekommen. Es ist die 86. Spielminute, Steffen Kassuba spielt einen Zuckerpass auf Marcel Richter, der allein auf das Tor zu geht, aber ihm versagen die Nerven und der Torwart der Gäste kann sich auch bei dieser Aktion beweisen. Kurz danach ist das Spiel zu Ende und Annaburg geht mit dem 1:0 als verdienter Sieger vom Platz. Mit diesem Erfolg klettert man in der Tabelle auf den 5. Tabellenplatz. Am nächsten Wochenende nach Pfingsten, geht es für die Grün-Weißen nach Zschornewitz, wo man den Tabellenplatz erfolgreich verteidigen möchte.
HSV Gröbern: ....hier ist die schreibende Zunft ausgefallen...

SV Einheit Wittenberg - SG Blau-Weiß Klieken
Sportplatz SV Einheit
SV Einheit Wittenberg: .....war aber auch schon mal schneller neben dem Platz....
SG Blau-Weiß Klieken: ...nichts aktuelles mehr, der Focus ist vielmehr auf das Pokalfinale am 28.05.2012 gerichtet....

SV Germania 08 Roßlau - SG 1919 Trebitz
Elbesportpark
SV Germania 08 Roßlau: Der 12.Punkt aus den letzten fünf Spielen könnte für Germania schon den Klassenerhalt bedeuten. Gegen die SG Trebitz gab es am Samstag einen jederzeit ungefährdeten 2:0-Sieg. Dennoch mussten die wenigen Zuschauer lange auf die ersehnten Treffer warten. Germania fand sehr schwer in die Partie. Keiner wollte einen Fehler in der Anfangsphase machen und so bestimmten die Gäste die ersten 20 Minuten die Partie. Richtige Chancen gab es in der ersten Hälfte kaum zu verzeichnen. Trebitz näherte sich bei zwei Freistössen dem Germania-Tor. Zwingend war das jedoch nicht. Ein Kopfball ging knapp drüber. Auf der anderen Seite spielte Jersak Hannes Triepel im 16er schön frei, doch der wurde im letzten Moment zur Ecke abgedrängt. Da waren schon 41 Minuten gespielt. Mit dem Pausenpfiff nochmal die Gäste, doch ein Freistoß aus 17 m blieb in der Germania-Mauer hängen. Roßlau wollte in der zweiten Halbzeit unbedingt schnell ein Tor erzielen. Jersak bot sich nach 55 Minuten die erste dicke Chance zur Führung. Allein Richtung Tor stürmend schoss er mit links den Torhüter an. Zwei Minuten später schloß Martin Hartmann zu überhastet ab, sein Schuss ging rechts am Kasten vorbei. Wenn der Kopfball eines Trebitzer Spielers nach einer Ecke den Weg in Tor gefunden hätte, wäre es für die Heimelf wohl ein richtiger Nackenschlag gewesen, doch der Ball ging knapp über die Querlatte (60.). Sechs Minuten später wurde Jersak von Mergenthaler schön freigespielt, doch erneut scheiterte der am Schlußmann der Gäste freistehend. Doch eine Minute später war der Bann gebrochen. Nach einem langen Ball auf der linken Seite umkurvte Jersak den herauseilenden Trebitzer Torhüter und schon den Ball aus spitzem Winkel zur umjubelten Führung ein. Trebitz wurde nun noch einmal aktiver. Erneut aus einem Freistoß ergab sich eine Möglichkeit, der abgefälschte Schuss ging knapp vorbei (70). In der 75. Minute war es Germania-Schlußmann Schneider, der einen scharfen Schuss über die Latte lenkte. Im Gegenzug hatte Hartmann das 2:0 auf dem Fuss, doch er scheiterte nach einem langen Sprint am Torhüter. Doch in der 81. Sollte auch er sein Erfolgserlebnis bekommen. Lars Lang setzte sich auf der linken Grundlinie durch, passte scharf nach innen, wo Hartmann nur noch den Fuß zur Entscheidung hinhalten musste.
SG 1919 Trebitz: ...hat noch keine Worte der Erklärung...

FC Grün-Weiß Piesteritz II - SV Glück Auf Möhlau
Stadion Volkspark Pl.2
FC Grün-Weiß Piesteritz II: Vergangenen Samstag empfing die Oberligareserve des FC Grün-Weiß Piesteritz die Mannschaft des SV Glück Auf Möhlau. Bei sonnigem Frühlingswetter galt es für die Piesteritzer die Niederlage aus der Vorwoche zu begleichen und mit einem Sieg gegen die Möhlauer, die noch eine Minimalchance auf den Klassenerhalt hatten, Tabellenplatz 2 zu behaupten. Die Piesteritzer, welche den besseren Start ins Spiel fanden, konnten in der Anfangsphase die ersten guten Torchancen verbuchen. So dauerte es nur bis zur 11.Minute, als der Ball das erste Mal den Weg ins Tor der Gäste fand. Nach einer kurz ausgeführten Ecke kann Christopher Butsch, die flache Eingabe von Oliver Richter, mit einer Direktabnahme zum 1:0 verwerten. Die Grün-Weißen hatten im Anschluß Chancen, durch Dennis Marschlichs Kopfball ('16) und Frank Lehmann ('20) das zweite Tor zu erzielen, doch war es erst Maik Trollmanns Strafstoß (nach vorangegangenen Foulspiel an Lehmann) der die 2:0 Führung brachte ('24). Das erste Lebenszeichen der Möhlauer war ein Kopfball von Burmeister, welcher aber glänzend von Bürrgam pariert wurde ('31). Kurz vor Ende einer starken ersten Halbzeit der Piesteritzer war es, der bis dato glücklose, Frank Lehmann, welcher einen Abwehrfehler der Gäste zum 3:0 nutzte ('45). Die zweite Hälfte wurde mit dem schönsten Angriff und zugleich Tor des Spiels eingeläutet, als die Piesteritzer über drei Stationen (Huth/Richter/Lehmann)kombinierten und Maik Trollmann am Ende den Ball nur noch mit dem Kopf über die Linie drücken musste('50). Anschließend schalteten die Piesteritzer einen Gang zurück und ließen den Ball durch die eigenen Reihen laufen. An dieser Stelle noch eine Randnotiz für Statistikliebhaber: Nach der Einwechslung des 19jährigen Kevin Hartkopf für den 40jährigen Bodo Grauss in der 53.Minute belief sich das Durchschnittsalter der auf dem Platz stehenden Spieler von Piesteritz auf 21,2 Jahre. Im Spielgeschehen behielt diese junge Piesteritzer Mannschaft die Oberhand, wobei die Gäste nun auch einige Möglichkeiten ihrerseits verbuchen konnten. Die größte Chance bot sich nach Handspiel Jäckels im Strafraum, für Möhlaus Kapitän Burmeister, welcher aber vom Elfmeterpunkt an dem herausragenden Keeper Bürrgam scheiterte('70).  Besser hingegen machte es wiederum Trollmann, der seinen zweiten Strafstoß, nach Foulspiel an Hartkopf, sicher zum 5:0 verwandelte und somit seinen Dreierpack perfekt machte ('84). Das sollte es auch gewesen sein und nach 90. Minuten beendete der gute Schiedsricher Tim Gräbitz, der heute einen eher ruhigen Samstagnachmittag erlebte, die Partie.
SV Glück Auf Möhlau: Glück Auf muss nach dieser Niederlage wieder den Gang in die Kreisoberliga gehen, stand gegen die Oberligareserve auf verlorenen Posten. Grün Weiß wollte unbedingt Platz zwei sichern und plant für die kommende Saison den Aufstieg in die Landesliga. Die Reserve hat dieses Potential, was im Spielablauf deutlich wurde. Der Gast, mit zuletzt zwei Siegen im Gepäck, lag frühzeitig im Rückstand. Christopher Butsch (11.) und Maik Trollmann (24.) vom Strafstoßpunkt sorgten für klare Verhältnisse. Eine Glanzparade von Kristian Bürrgam verhinderte den Anschlusstreffer durch Oskar Burmeister, der den Keeper per Kopfball prüfte (31.). Noch mit dem Pausenpfiff erhöhte Frank Lehmann (45.). Als Trollmann in der 50. Minute erneut erfolgreich war, musste Schlimmes befürchtet werden. Die Gäste stemmten sich jedoch gegen eine höhere Pleite und hatten Pech, dass Kapitän Burmeister vom Strafstoßpunkt scheiterte (70.). Für das Endresultat sorgte Trollmann, der seinerseits vom Strafstoßpunkt verwandeln konnte. Auch mit Bestleistung wäre wohl gegen die spielstarken Hausherren kaum etwas möglich gewesen. Jedenfalls wird, die für den Verein turbulente Saison ordentlich zu Ende gespielt, aus den gemachten Fehlern werden wir hoffentlich die notwendigen Rückschlüsse ziehen, um in der nächsten Saison wieder schlagkräftig auftreten zu können.

Sonntag 20.05.2012
ASG Vorwärts Dessau - SV Mildensee 1915
Sportplatz Einheit
ASG Vorwärts Dessau: In einem unglaublich dramatischen Stadtderby hat unsere ASG Vorwärts Dessau den ersten Matchpoint vergeben. Unsere Gäste vom SV Mildensee 1915 wahrten dagegen ihre letzte Chance auf den Klassenerhalt indem sie mit 6:5 gewannen. Das Spiel hätte nicht besser beginnen können. Bereits nach fünf Minuten passte J. Neumann, nach einem Einwurf von M. Planitzer, scharf in den Fünfmeterraum auf D. Meyer, welcher mühelos zur 1:0 Führung abstaubte. Unsere Mannschaft machte danach das einzig richtige und versuchte diese Führung sofort auszubauen, doch es fehlte etwas das Glück. So schoss M. Planitzer in der 10. Minute aus guter Position über das Tor und nur wenige Sekunden später traf unser Kapitän nach einer Ecke von St. Schädel mit einem wuchtigen Schuss nur die Torlatte. Zitat unseres Nachwuchsspielers A. Westendorf unmittelbar darauf: "Was für ein geiler Lattenknaller." Unsere Gäste vom Anger, welche bis daher überhaupt nicht ins Spiel fanden, besannen sich mit fortlaufen Spieldauer langsam darauf, dass sie dieses Spiel gewinnen müssen um noch eine rechnerische Chance auf den Klassenerhalt zu haben. Langsam fanden diese dann auch besser ins Spiel und nutzen die offensive Ausrichtung unserer Defensive zu ihrem eigenen Nutzen. So wurde die wohl etwas zu weit aufgerückte ASG-Defensive überspielt. Mildensee-Stürmer S. Lehnert lief alleine auf das Tor von D. Sander, der wohl etwas zu weit vor seinem Tor stand, und überlupfte diesen zum 1:1. An diesem zu diesem Zeitpunkt völlig überraschende Ausgleich hatte unsere Mannschaft heftig zu knabbern. Gleich nach dem Wiederanpfiff starteten unsere Gäste den nächsten Angriff. Beim Klärungsversuch buchsierte R. Puhlmann ins eigene Tor und das Spiel war völlig auf den Kopf gestellt. Nochs chlimmer kam es aber in der 23. Minute als N. Heim auf 3:1 für Mildensee erhöhte. Unsere Mannschaft besann sich nun darauf auch die letzten Spiele gedreht zu haben und spielte weiter nach vorne. Schließlich wollte man dieses Derby unbedingt gewinnen. In der 29. Minute bediente R. Puhlmann mit einer schönen hohen Vorlage J. Neumann, welcher das Tor verfehlte. Eine weitere schöne Kombination zeigte unsere Mannschaft sieben Minuten später, als M. Planiter überlegt auf G. Kiss passte, dessen Schuss aber abegeblockt wurde. Aber dieses Anrennen wurde noch vor der Halbzeit belohnt. In der 37. Minute wurde J. Meumann erneut auf Reise geschickt. Scheinbar den Ball schon sicher unterläuft SVM-Keeper Chr. Kopitzki den Ball. J. Neumann bewahrte darauf die Ruhe und verkürzte überlegt zum 2:3. Doch es kam noch besser. In der 40. Minute läuft sich unser Goalgetter erneut in gute Schussposition und zog ab. Vom Knie des Gästekeepers landete der Ball im oberen linken Eck und es stand 3:3. Die letzten beiden Chancen in der ersten Hälfte hatten jedoch unsere Gäste, jedoch verfehlten diese zweimal das tor knapp. So ging es nach einer kuriosen ersten Halbzeit mit 3:3 in die Pause, welche unsere Gäste im Schatten und unsere Mannschaft in der Kabine verbrachte. Doch auch die zweiten 45 Minuten standen den ersten in nichts nach. Diesmal hatten jedoch unsere Gäste den besseren Start. Übernotiviert und unnötig holte Chr. Richter kurz nach dem Wiederanpfiff seinen Gegenspieler im Strafraum von den Beinen. Den wohl berechtigten Foulelfmeter verwandelte S. Lehnert zur 4:3 Führung für Mildensee. Bei hochsommerlichen Temperaturen hieß es nun zu zehnt diesen Rückstand aufzuholen. Doch ein wunderschöner Freistoß nach knapp einer Stunde ins lange Eck machte dieses Vorhaben beinahe unmöglich. Doch was wäre unsere ASG ohne ihre tolle Moral. Immer wieder angetrieben von Kapitän D. Meyer und J. Neumann gab man nie auf. In der 63. Minute wurde J. Neumann vom Mildenseeer Keeper Chr. Kopitzki elfmeterreif zu Fall gebracht. Den Strafstoß verwandelte unser Kapitän gewohnt sicher zum 4:5 Anschluss. Doch beide Mannschaften schenkten sich in diesem Derby nichts. Nun war Mildensee wieder an der Reihe. Unmittelbar nach dem Wiederanpfiff verfehlten diese nur knapp das Tor und nur wenig später bewahrte D. Sander mit zwei schönen Paraden seine Elf zunächst vor weiteren Gegentreffern. In der 69. Minute passierte dann das fast Unmögliche. Wieder suchte J. Neumann den Zweikampf, setzte sich an der Grundlinie durch und verlud Chr. Kopitzki mit einem schönen Schuss ins lange Eck zum unglaublichen Zwischenstand von 5:5. Zu zehnt hatte man einen weiteren zweitore-Rückstand erneut aufgeholt. Danach wurde das Spiel etwas ruhiger, auf Sieg spielten aber weiterhin beide Mannschaften. Die letzte ASG-Chance zum Sieg hatte unsere Mannschaft in der 80. Minute. Doch ein Freistoß von D. Meyer verfehlte knapp das Tor. Um den Lohn der gesamten Arbeit brachte sich unsere Mannschaft dann in der 84. Minute. Nach einer Verletzungspause war unsere Defensive noch nicht bei der Sache. Unsere Gäste nutzen diese Schlafeinlage zum 5:6 Endstand. Bei hochsommerlichen Temperaturen zeigten beide Mannschaften den 166 Zuschauern tollen Fußball. Schade, dass die tolle Moral unserer Mannschaft, welche zweimal einen Zweitore-Rückstand aufholte, nicht mit einem Punkt und dem somit sicheren Klassenerhalt belohnt wurde. Der SV Mildensee 1915 kann dagegen weiter auf den Klassenerhalt hoffen. Diesen kann unsere Mannschaft dann nächsten Samstag in Trebitz perfekt machen.
SV Mildensee 1915: Im Stadtderby gegen die ASG Vorwärts Dessau an einem wunderschönen Sonntag stand eigentlich vor der Partie schon fest, dass die ASG fast vorm Abstieg gerettet ist und unsere Elf wohl oder übel den Gang in eine Klasse tiefer antreten muss. Es war also ein munteres Spiel zu erwarten, denn die Mildenseer wollten sich nicht einfach so aus der Landesklasse verabscheiden und hatten noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen. Die Zuschauer merkten schnell, dass beide Mannschaften mit viel Engagement um jeden Zentimeter des Rasens kämpften. Bereits in der 5.Minute fiel das erste Tor für Vorwärts Dessau, als Kai Strauch einen überflüssigen Querpass spielte, den die Dessauer aufnahmen und eiskalt nutzten. Mildensee zeigte sich vom Rückstand wenig beeindruckt und spielte weiter munter nach vorne. In der 16.Minute verwertete dann Sebastian Lehnert einen schönen Pass und überlupfte den Keeper zum 1:1. Keine Minute später konnte eine Flanke von Alexander Tanz vom Verteidiger nicht richtig geklärt werden und der Ball zappelte zum 2:1 im Netz. In der 23.Minute erhöhte Mildensee sogar durch Nico Heim auf 3:1, nachdem dieser mustergültig von Marius Götsch durch die Gasse bedient wurde. In der 33.Minute musste dann der bis dahin gut spielende Marcus Grampe das Feld verletzungsbedingt verlassen. Er war schon angeschlagen mit einer angebrochenen Rippe ins Match gegangen und war mit seinem Gegenspieler unglücklich zusammengeprallt. Für ihn sollte Carsten Schlag Akzente für die Mildenseer setzen, doch es kam anders. Erst unterschätzte unser Schlussmann Christoph Kopitzki einen Ball (37.Minute), welcher über ihn wegsprang und dann reagierte die Mildenseer Elf nach einem schnell ausgeführten Freistoss zu langsam (39.Minute), so dass die ASG Vorwärts noch vor der Pause zum 3:3 ausgleichen konnte. Es war zu diesem Zeitpunkt schon ein zuschauerfreundliches Spiel, doch alle 166 zahlenden Besucher sollten noch mehr geboten bekommen. In der 48.Minute bedrängte Carsten Schlag den letzen Mann von Vorwärts so, dass dieser den Ball verlor und den Mildenseer Stürmer nur mit einem Foul im Sechzehner stoppen konnte. Konsequenz dieser Aktion war natürlich Elfmeter und die Rote Karte für den Übeltäter. Sebastian Lehnert verwandelte den fälligen Strafstoss souverän. Zehn Minuten später zog Christian Skrzypiec einen Freistoss aus 30m einfach mal direkt aufs Tor und das Spielgerät landete unhaltbar im rechten oberen Toreck. Wieder führte Mildensee mit zwei Toren, doch die Freude wehrte nicht lange. In der 63. Minute kam Christoph Kopitzki gegen den anstürmenden Angreifer zu spät und wieder zeigte der Unparteiische auf den Punkt. Auch Vorwärts Dessau ließ sich die Chance aus elf Metern nicht nehmen. In der 69. Minute glich Vorwärts dann zum zweiten Mal an diesem Tag aus. Vorausgegangen war, dass der an diesem Tag gut aufgelegte Denny Kwiatkowski einen Ball hinten nicht raus bekam und so diese Chance ermöglichte. Doch wieder zeigte sich Mildensee unbeeindruckt und so war es Kai Strauch in der 84.Minute, der nach gutem Querpass von Sebastian Lehnert endgültig den verdienten Sieg für Mildensee klarstellte. Mildensee wart sich so noch seine Minimalchancen auf den Nichtabstiegsplatz, wobei Realisten bewusst sein sollte, dass die Planungen für die kommende Kreisoberligasaison jetzt schon begonnen werden sollten.


Quelle:Homepage der Vereine