Erlebt Pratau eine Aufstiegsparty?
PR Team, 31.05.2012
Der VfB Gräfenhainichen (blaue Hosen), hier im Match gegen Jessen, trifft am Samstag im Verfolgerduell auf Grün-Weiß Piesteritz II. (FOTO: ACHIM KUHN)
Sektdusche oder Trauer
Auf dem Pratauer Ludwig-Jahn-Sportplatz knallen am Samstag gegen 16.45 Uhr wahrscheinlich die Sektkorken. Denn Spitzenreiter Friedersdorf benötigt noch einen Zähler, um die Meisterschaft unter Dach und Fach zu bringen. Bereits in der Hinrunde ging der Primus gegen den SV Blau-Rot (11.) als 4:0-Gewinner vom Platz. Doch Vorsicht: Friedersdorf hat in der Rückrunde bereits zwei Niederlagen kassiert.
Das Duell der Verfolger steigt im Volkspark. Der FC Grün-Weiß Piesteritz II (2.) erwartet den VfB Gräfenhainichen (3.). Das Hinspiel endete 2:2. Der Aufstieg ist für die FC-Reserve nur noch rein rechnerisch möglich. Sollte der VfB als Sieger vom Platz gehen, ziehen die Gäste an den Grün-Weißen in der Tabelle vorbei. Auch für den SV Germania Roßlau (13.) geht es am Samstag auf dem Kliekener Jahn-Sportplatz um die Wurst. Der Abstiegskandidat aus der Elbestadt muss beim Kreispokalsieger (KFV Anhalt) SG Blau-Weiß Klieken (4.) gewinnen, sonst kann es noch richtig eng werden.
Letzte Chance für Mildensee
Aufsteiger SV Mildensee (14.) muss gegen den bereits feststehenden Absteiger SV Glückauf Möhlau einen Dreier einfahren. Selbst ein Unentschieden ist zu wenig, denn Roßlau, eine Niederlage vorausgesetzt, hat das eindeutig bessere Torverhältnis. Kevin Götz (zehnte Gelbe Karte) steht den Gästen nicht zur Verfügung. Dem SV Allemannia Jessen (8.) geht es genauso wie Gegner SG Reppichau (6.). Beide Teams blieben weit hinter den eigenen Erwartungen zurück. Den Elsterstädtern steht in diesem Spiel Enrico Bahr (Rotsperre) nicht zur Verfügung. Die SG Trebitz (10.) kann zu Hause befreit aufspielen. Denn der Klassenerhalt ist längst in trockenen Tüchern. Anders sieht es da bei der ASG Vorwärts Dessau (12.) aus, die alle drei Zähler benötigt. Erst dann kann auf den Verbleib in der Landesklasse angestoßen werden. In der Hinrunde hat es bereits geklappt. Trebitz zog klar 0:3 den Kürzeren. Christoph Richter (Rotsperre) und Kai Minning (fünfte Gelbe) können die Muldestädter nicht unterstützen.
Einheit ohne Dreier
Landet der SV Einheit Wittenberg (9.) endlich den ersten Sieg in der Rückrunde? Beim heimstark bekannten HSV Gröbern (7.) wird es die Elf von Spielertrainer Andreas Jaekel aber schwer haben, zumindest einen Zähler einzufahren. Für die Kicker des SV Turbine Zschornewitz (16.) heißt es trotz des besiegelten Gangs in die Kreisoberliga, sich gut zu präsentieren. Der SV Grün-Weiß Annaburg (5.) wird auch den Erfolg suchen. Denn für das Team ist im Saisonendspurt immerhin noch Platz vier drin.
Quelle:Mitteldeutsche Zeitung - online
