Die Vereinsbrille - Der 28. Spieltag

PR Team, 04.06.2012

Die Vereinsbrille - Der 28. Spieltag

Der 28. Spieltag hat mit dem Staffelsieg der Friedersdorfer die vorletzte Entscheidung gebracht. Nun ist nur noch ein Abstiegsplatz zu vergeben. Hier wieder unkommentiert, aber dafür kompakt die Sicht der Vereine auf die Spiele.

Samstag 02.06.2012
SV Blau-Rot Pratau - SV Friedersdorf 1920 1:5
Ludwig-Jahn-Sportplatz
SV Blau-Rot Pratau: Am Ende bleibt wieder die Erkenntnis, daß eine gute Halbzeit nicht ausreicht. Dabei begann es gar nicht schlecht vor 91 Zuschauern im Jahnsportpark zu Pratau. Nach drei Minuten Ecke für BLAU-ROT und Kopfball Steven Schmidt, der aber noch von einem Abwehrspieler geblockt wurde. Im Gegenzug musste dann zum ersten Mal Michael Jasinski eingreifen um den ersten Torschuß des Tabellenführers zu halten. Vor allem in der Anfangsphase konnte unsere Elf gut mithalten und dem, bis dahin Fastaufsteiger paroli bieten. Nach 9 Spielminuten war es Stefan Hinkelmann der erst mit einem direkten Freistoß und im Nachsetzen erneut an M.Karalus im Tor der Gäste scheiterte. Auch Friedersdorf mit Möglichkeiten, nach einem Angriff über links wird der Ball in die Mitte gespielt. Michael Jasinskis rauslaufen ist es zu verdanken, daß es immer noch torlos steht. In der 14.Minute konnte sich unsere Nummer 1 erneut auszeichnen, nach einem Schuß rettet Micha mit Flugeinlage. Der SVF hatte jetzt zwar mehr Ballbesitz, aber es hieß hier immer noch 0:0 und wenn Stefan Hinkelmanns Versuch aus der 22.Minute, den Ball mit einem Fernschuß über den Keeper zu spielen Erfolg hätte, wer weiß. So kamen nochmal die Gäste hier zu guten Möglichkeiten. In Minute 29 und 30 scheiterte man aber erneut an Michael Jasinski im Tor unserer BLAU-ROTen. Drei Minuten später hatte Jörg Steiner die große Chance hier den ersten Treffer zu markieren. Nach einem Eckball geht er auf den kurzen Pfosten und berührt den Ball nur kurz mit dem Fuß, doch dieser geht knapp über das Tor. In der 37.Spielminute stand wieder Micha Jasinski im Mittelpunkt. Nach einer Ecke und anschließendem Kopfball war er blitzschnell im unteren Eck um mit einer reflexartigen Aktion die Führung zu verhindern. Die letzten beiden Aktionen gehörten den Hausherren und zwar in Person von Lars Mucke. In der 40. Minute legt Mario Höse den Ball in den Lauf von Lars Mucke, dieser hat freie Bahn zum Tor jedoch war M.Karalus schnell aus seinem Tor heraus um vor unserem BLAU-ROT Angreifer am Ball zu sein. Zwei Minuten später kamen die BLAU-ROTen über die linke Seite. Philipp Schapelt spielt zu Stefan Hinkelmann und unser Kapitän bedient den völlig frei stehenden Lars Mucke und dieses Mal lässt er sich die Chance nicht nehmen und trifft zum 1:0 für BLAU-ROT. In der zweiten Halbzeit dann das was man in Pratau schon desöfteren sah. Unsere Elf konnte nicht mehr an die gute Leistung der ersten 45 Minuten anknüpfen und musste einen Gegentreffer nach dem anderen hinnehmen. Bereits in der 47.Minute war es Friedersdorfs Topstürmer Christian Grunert der den Ausgleich erzielte. Nachdem unsere Hintermannschaft den Ball nicht aus der Gefahrenzone befördern kann landet das Leder bei Grunert und der nutzt die Chance eiskalt. Nach 55 Minuten war es erneut Grunert der einen Angriff zum 1:2 Führungstreffer abschließen konnte. Eine Minute später dann klingelte es erneut. Diesmal war es Marcell Siedler und erneut kam der Ball über unsere linke Seite in den 16er nach dem er im Mittelfeld verloren wurde. Kein Abwehrspieler konnte ihn entscheidend klären und Siedler erzielte das 1:3. Dann köpft ein Pratauer Spieler beim  Rettungsversuch das Leder an den Pfosten. Dumm nur es war der Pfosten des eigenen Tores, also am Ende dann doch Glück. Kurz danach fiel hier die endgültige Entscheidung und erneut hieß der Torschütze für den SVF C.Grunert. Nach einem erneuten Angriff über unsere linke Seite klärt, der sonst gut spielende, Stefan Jahns den Ball genau vor die Füße des Stürmers und der trifft zum 1:4 in der 64.Minute. Bevor dann in der 81.Minute der Treffer zum 1:5 Endstand fiel war es Michael Jasinski zu verdanken, daß es hier nicht noch mehr Gegentore gab. In Minute 70;72 und 78 hat er dreimal unsere Elf vor einem erneuten Gegentreffer bewahrt. Torschütze in der 81. Minute war erneut Grunert, doch kurz vorher gab es schon eine brenzlige Situation im Strafraum unserer BLAU-ROTen ehe der SVF dann doch zum Torerfolg kam. Auch in der 85. wurde es nochmal heiß vor dem Tor von Micha. Am Ende sprang nur eine Ecke für den Aufsteiger in die LL heraus. Die letzte Szene die notiert wurde ging dann auf unser Konto. Mario Höse versuchte sich 4 Minuten vor Schluß ebenfalls mit einem Schuß über M. Karalus im Gästetor. Doch die Aktion war dann eben so schwach wie die 2.Halbzeit unserer BLAU-ROT Elf. GLÜCKWUNSCH an den SV Friedersdorf und viel Glück eine Spielklasse höher.
SV Friedersdorf 1920: Vor dem gestrichen Spieltag war die Konstellation klar, Pratau brauchte ein Punkt um sicher in der Landesklasse zu verbleiben und wir brauchten einen Punkt um den Aufstieg perfekt zu machen. Pratau ging hoch motiviert in das Match und hatte in der ersten Halbzeit den Vorteil den böigen Wind im Rücken zu haben. So hatten wir schon in der zweiten Minute Glück das nach einer Ecke Pratau per Kopf nicht richtig Maß nimmt. Nur Minuten später musste Mario Karalus zweimal sein Können beweisen und einen Rückstand verhindern. Danach übernahmen wir ganz langsam das Zepter im Spiel und kamen zu zahlreichen Chancen, doch scheiterten wir am guten Torwart Michael Jasinski oder der letzte Pass war zu ungenau. Pratau blieb aber gefährlich und versuchte immer wieder durch lange Bälle in die Spitze, Konter zu fahren. Wir spielten uns gegen Ende der ersten Halbzeit immer wieder fest vor der dicht gestaffelt Abwehr von Blau-Rot. Jeder wollte das erste Tor schießen und so klaffte immer wieder ein Loch zwischen Mittelfeld und Abwehr. In der 42.Minute wurden wir dann bestraft. Wir verlieren den Ball in der Vorwärtsbewegung und plötzlich ist Pratau in Überzahl in unserer Spielhälfte. Unsere Abwehr steht schlecht und wird ruck zuck ausgespielt. Der Ball kam zum völlig freistehenden Lars Mucke und er versenkte die Kugel zum 1:0 im Netz. Mit diesem Ergebnis ging es in die Kabine. Nach dem Pausentee kamen beide Mannschaften unverändert auf dem Platz. Die mitgereisten SVF - Fans mussten noch einmal tief durchatmen. Pratau konnte ohne Bedrängnis Flanken und der Ball rollte im Strafraum an Freund und Feind vorbei – Glück für uns (46.). Im Gegenzug fiel dann der erlösende Ausgleich. Ein Einwurf kam zu Maximilian Hübner, der bedient den freigelaufenen Christian Grunert und er hämmert das Leder in die Maschen (47.). Nun war der Bann gebrochen und Pratau wurde regelrecht eingeschnürt. Wir zeigten jetzt auch schönen Kombinationsfußball und man versuchte mit Spielverlagerungen Pratau aus der Abwehr zu locken. So leitete ein Seitenwechsel auf Florian Braun den nächsten Treffer ein. Er geht bis zur Grundlinie durch und schlug eine Flanke auf Maximilian Hübner, der lupfte das Leder über den herauslaufenden Keeper und Christian Grunert drückt den Ball über die Torlinie, 1:2 (55.). Nur eine Minute später lief erneut ein Angriff über Christian Grunert, er spielte den freigelaufen Marcell Siedler an und er konnte sich die Ecke aussuchen, 1:3 (56.). Jetzt war das Spiel entschieden, es gab viel Beifall von den Fans und die ersten Planungen für eine kleine Aufstiegsüberraschung konnte beginnen. In der 64. Minute war es erneut eine Flanke von Florian Braun, die den nächsten Treffer einleitete. Marc Prause konnte den Ball im Pratauer Strafraum behaupten und spielte zu Christian Grunert. Er bedankte sich mit seinem dritten Tor an diesem Tag, 1:4 (64.). Unsere Mannschaft wollte aber noch mehr und spielte weiter auf Angriff. Maximilian Hübner vergab leider in der Folgezeit (69./76.) zwei 100 prozentige Chancen. Marcel Mittelstädt leitete den letzten Treffer für uns ein. Er geht bis zur Grundlinie durch und bringt den Ball in den Strafraum. Christian Grunert machte mit dem 1:5 seinen vierten Treffer in der 81.Minute. Nun nahmen wir das Tempo aus dem Spiel, dies ermöglichte Pratau wieder zu eigenen Aktionen zu kommen. In der 86. Minute hatte sie die Möglichkeit einer Ergebniskorrektur, Mario Karalus war schon geschlagen, doch im letzten Moment konnten wir den Ball von der Grundlinie schlagen. So blieb es beim hochverdienten 1:5 Sieg für den SVF und somit war der Aufstieg perfekt. Nach langen 6 Jahren sind wir wieder zurück in der Landesliga und können mit die Planungen für die neue Saison beginnen. „Jungs, das war eine geile Saison“, um mit den Worten unseres Stadionsprechers zu schreiben.

Trainer Stimmen nach dem Spiel:
Bodo Schulz: „Heute haben mir vier Stammspieler gefehlt. Es war sehr schwer für uns heute was zu reißen. Friedersdorf war spielrisch stark hat verdient gewonnen. Wir beglückwünschen den SVF zum Aufstieg und wünschen viel Erfolg in der Landesliga.“
Senad Tahirovic: „Wir haben es endlich geschafft. Die Jungs haben sich den Aufstieg verdient. Ein großes Lob von mir an die Mannschaft und die Friedersdorfer Fans.“

SV Allemannia 08 Jessen - SG 1948 Reppichau
Jahnsportanlage Jessen
Spielabbruch in der 52. Minute beim Stand von 0:1

FC Grün-Weiß Piesteritz II - VfB Gräfenhainichen 1:0
Stadion Volkspark Pl.2
FC Grün-Weiß Piesteritz II:
VfB Gräfenhainichen:

SV Mildensee 1915 - SV Glück Auf Möhlau 5:0
Sportplatz Mildensee
SV Mildensee 1915: Im vorletzten Heimspiel der Saison begrüßten wir die Fußballer aus Möhlau. Das diese bereits abgestiegen waren sollte aber nicht bedeuten, dass sie die drei Punkte kampflos hergeben wollten. Zum Anfang der Partie sah man ein ausgeglichenes Spiel in dem beidem Mannschaften ihre Spielanteile hatten. In der 12.Minute war es dann soweit. Nico Heim setzte einem schwach zurückgespielten Ball nach und stand so allein vorm Möhlauer Keeper. Den Heber konnte der Torhüter fast noch parieren, aber der Ball fiel Nico Heim wieder direkt vor die Füße und er drückte das Leder zur 1:0 Führung über die Linie. Trotz der Führung gestaltete sich das Spiel offen und auch Möhlau kam zu Chancen, doch diese blieben ungenutzt. Auch ein paar Mildenseer Angriffe führten nicht zum gewünschten Ziel. In der 29. Minute landete dann ein abgefälschtes Zuspiel von Marius Götsch bei Christian Skrzypiec der in der Eins-Eins-Situation dem Möhlauer Schlussmann keine Chance ließ. Mit der doppelten Führung im Rücken spielte Mildensee jetzt sicherer und meist konnten unsere Kicker nur mit Foul gestoppt werden. Aus einer dieser Situationen ergab sich, dass Denny Kwiatkowski einen Freistoss aus 18m halbrechter Position treten durfte, welcher sein Weg ins Ziel fand. Mildensee erhöhte also in der 41.Minute auf 3:0 und der Möhlauer Keeper stand mal wieder im Mittelpunkt und sah dabei nicht gerade gut aus. Das war natürlich schon eine kleine Vorentscheidung und es sollte noch besser kommen. In der 45.Minute spielte Mario Fähse Matthias Tanz im Sechzehner schön frei, der vom Schlussmann nur mit einem Foul gebremst werden konnte. Mario Fähse verwandelte den fälligen Strafstoss sicher. Mit einer sicheren 4:0 Führung ging es in der Kabine, doch Möhlau gab sich noch nicht auf. In der zweiten Hälfte bettelte Mildensee förmlich um den Anschlusstreffer, doch Geschick, Dusel und Unvermögen des Gegners verhinderten diesen. In der 85. Minute setzte dann Carsten Schlag den Schlusspunkt, als er einen langen Ball von Kai Strauch per Direktabnahme ins Tor bugsierte. Ein verdienter Sieg für unsere Mildenseer Jungs und Balsam für die geschundene Seele der Mildenseer Anhänger.
SV Glück Auf Möhlau: Der Gast erwischte einen rabenschwarzen Tag. Möhlau, angetreten den Rückstand zum Tabellennachbarn zu verkürzen, lieferte die schlechteste Saisonleistung ab und verließ völlig zu Recht den Platz als Unterlegener. Die Hausherren profitierten dabei von längst abgestellt geglaubten Abstimmungsproblemen der Glück-Auf Elf. Diese servierte den Hausherren Einschussmöglichkeiten auf dem Silbertablett. Schon frühzeitig war die Partie entschieden. Die Gäste hatten ihrerseits Pech, dass Oskar Burmeister nur die Latte traf und ein sonnenklarer Strafstoß nicht gegeben wurde. Aber auch dies hätte das Spiel nicht mehr wenden können. Jetzt gilt es die noch verbleibenden zwei Spiele ordentlich über die Bühne zu bringen und die Leistung abzurufen, die in der Rückrunde für die einen und andere Überraschung gesorgt hat.

SG 1919 Trebitz - ASG Vorwärts Dessau 0:2
Sportplatz Trebitz
SG 1919 Trebitz:
ASG Vorwärts Dessau: Durch einen 2:0 Auswärtssieg bei der SG 1919 Trebitz hat unsere ASG das erste Saisonziel Klassenerhalt geschafft. D. Häcker brachte in seinem ersten Saisonspiel in der Landesklasse unsere Elf in Führung. Für den Endstand sorgte J. Neumann in der Schlussminute. Dieser liegt nun zusammen mit N. Frauendorf mit 21 Treffern auf Platz drei in der Torschützenliste - drei Tore hinter Chr. Grunert vom SV Friedersdorf 1920. Durch diesen Auswärtserfolg schaffte unsere ASG nicht nur den Klassenerhalt sondern schaffte es auch auf einen einstelligen Tabellenplatz, welcher nun bis zum Saisonende aus eigener Kraft verteidigt werden werden kann. Auch der erste Platz steht seit gestern fest. Durch einen 5:1 Sieg beim SV Blau-Rot Pratau sicherte sich der SV Friedersdorf 1920 verdient den Aufstieg in die Landesliga.

SG Blau-Weiß Klieken - SV Germania 08 Roßlau 2:1
Fr.-L.-Jahn Sportplatz
SG Blau-Weiß Klieken:
SV Germania 08 Roßlau: Völlig fassungslos lagen die Roßlauer Spieler nach Spielende auf dem Platz. Nachdem man das Spiel über achtzig Minuten bestimmte und bis zwei Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit mit 1:0 führte, verloren die Germanen noch mit 2:1. Doch bereits in der Kabine war ein „Jetzt erst Recht“ zu hören, was sich auf das kommende Spiel bezog. Germania startete ohne Respekt in die Partie. Nach fünf Minuten zischte ein Schuss von Lars Lang ganz knapp rechts am Tor vorbei. Ein als Flanke gedachter Freistoss von Jornitz (6.) musste von Schneider über die Latte gelenkt werden, da der Ball durch den starken Wind immer weiter flog. Die Gäste störten frühzeitig den Spielaufbau, so dass Klieken nur mit langen Bällen agieren konnte. Chancen ergeben sich daraus nicht. Anders auf der anderen Seite. Doch konnte Kevin Jersak nach einem Pass von Kopoch den Ball um Strafraum nicht unter Kontrollen bringen (22.). Eine Minute später war es erneut Jersak, der aus spitzen Winkel scheiterte. Nach einer halben Stunde hatte Klieken die erste Möglichkeit, doch Robin Wilke konnte zur Ecke klären. Praktisch im Gegenzug die sicher geglaubte Führung für die Gäste. Danny Mergenthaler sprintete mit Ball über den halten Platz und spielte den Ball mit dem Aussenrist hoch vor das Tor, doch Kopocz köpfte den Ball freistehend rechts vorbei. Kurz vor der Pause wurde Kopocz im letzten Moment nach einem Zuspiel von Lang geblock, es ging mit 0:0 in die Pause. Die zweite Hälfte begann, wie die erste endete. Germania war sofort wieder am Drücker. Kopocz warf sich in den Schuss von Florian Mau, der als Torschuss gedacht war und der durch den Strafraum zischte. Der Ball ging aus 5 Metern wieder knappe vorbei. Die Gäste bestimmten jetzt klar das Geschehen auf dem Rasen und gingen folgerichtig in der 61. Minute in Führung. Lang tankte sich im Strafraum durch und schoss flach ein. Nur zwei Minuten später erneut Lang, der den Ball von links scharf vor das Tor zog. Marc Schulze kam von hinten angerauscht und nahm den Ball mit vollem Risiko, er wurde noch leicht behindert, es gab nur Ecke (63.). Roßlau stand in der Folgezeit etwas zu tief und so wurde Klieken in den letzten zehn Minuten aktiv. Den ersten Kopfball in der 78. Minuten konnte Schneider klasse parieren. Und einen Freistoss zwei Minuten später ebenfalls. Doch kurz danach musste er sich geschlagen gaben. Nach einem fragwürdigen Freistoss, köpfte Rathmann zum Ausgleich ein. Germania war sichtlich geschockt. Erneut Rathmann köpfte in der Schlußminute ans Lattenkreuz. Doch es kam noch schlimmer. Fuchs konnte den Ball nur zu einer Ecke klären, diese fand Schmidt, der per Kopf zum 2:1 Sieg für die Heimelf (92.). „Bitterer kann man so ein Spiel nicht verlieren, da halfen uns auch nicht die vielen Aussagen, dass wir die klar bessere Mannschaft waren.“

HSV Gröbern - SV Einheit Wittenberg 2:1
Sportplatz Gröbern
HSV Gröbern: Vor dem vorletzten Heimspiel der Saison schwor sich die Mannschaft des HSV Gröbern noch einmal richtig ein um heute einen Dreier einzufahren und den alten Ruf der Festung im heimischen Stadion wieder aufzumöbeln. Leider waren diesmal nur 59 Zuschauer Zeuge dieses Vorhabens, es geht eben dem Ende der Saison zu und es geht ja auch um nichts weiter als ums Prestige. Beide Teams begannen flott nach vorn zu spielen, der HSV optisch etwas besser.Erster größerer Aufreger nach 11 Minuten als Marc Stockmann im Strafraum der Gäste gelegt wurde, laut Schiri aber weiterspielen. Eine Minute später Marc Stockmann frei vor Torhüter Becker der gekonnt den Winkel verkürzte und parierte. Wittenberg versteckte sich nicht und angetrieben von Routinier Hannes Jäckel und Kapitän Hoffmann setzten die Gäste einige gute Akzente in der Anfangsphase. Der HSV spielte anfangs sehr linkslastig, von recht kam kaum eine gelungene Aktion. In der 16.min eine schöne Flanke von Tino Schmidt von links in den gegnerischen Strafraum dort verfehlte Marc Stockmann nur um Zentimeter. Nach etwa 20 Minuten stellten beide Mannschaften den Spielbetrieb fast ein. Keine geordneten Aktionen mehr ein Festival der Fehlpässe und Missverständnisse auf beiden Seiten. Nach dem diese Phase vorbei war und wieder Fußball gespielt wurde kam unverständliche Härte ins Spiel. Zwei Frustfouls der Gäste brachte Ihnen NUR eine Gelbe Karte ein. Schiedsrichter Griebel ließ eine harte Hand vermissen um bei Zeiten für Ruhe zu sorgen. Die Mannschaften beruhigten sich aber von selbst wieder und zeigten danach wieder ansehnlichen Fußball. In der 40.min Hannes Körsten so was von frei vor Torhüter Becker und Ihm versagten die Nerven und das nicht zum letzten Mal. In der 43.min dann das längst fällige 1:0 für den HSV durch das erste Saisontor von Conrad Eichel, einen energischen Antritt schloss er überlegt ab. Mit der knappen Führung im Rücken ging es dann in die Pause. Zu Beginn der zweiten Hälfte ließ der HSV die Gäste mal so eine Weile gewähren, Erinnerungen an das Hinspiel wurden wach dort schenkte Der HSV auch einen fast sicheren Sieg noch her .In der 51.Minute störte die HSV Abwehr nicht energisch genug und so gelang Rene Fischer der Ausgleich zum 1:1.Außer das Sportfreund Fischer ein Tor erzielte fiel er sonst nur noch als Sprachrohr auf dem Platz auf und es hätte Schiedsrichter gegeben die dem ein Ende gemacht hätten, Griebel war nicht so einer. Nach dem Gegentor raffte sich der HSV wieder zusammen, Kapitän Rene Steudel zeigte wo es lang geht- Richtung Gästetor.57.min und mit einem Musterpaß bediente Sebastian Hartmann seinen Sturmpartner Marc Stockmann und der machte seinen 14 Saisontreffer. Die Gäste kamen danach nur noch sporadisch nach vorn aber Martin Thauer hatte in der 65.min den Ausgleich auf dem Schlappen vergab aber. Nach knapp 70 Minuten kamen dann wieder die Freunde der vergebenen Torchancen voll auf Ihre Kosten! Es begann in der 73.min mit Hannes Körsten, er war Wiederholungstäter.20m vor dem Tor läuft er auf den heranstürmenden Torhüter Becker zu, eine nur so klitzekleine Körpertäuschung hätte gereicht ,nein Becker hat den Ball. Eine Minute später durfte dann Marc Stockmann vergeben aber bei weitem nicht so spektakulär. HSV Trainer Giese verlor völlig die Gesichtsfarbe beim Anblick dieser Szenen. 79. min ein Konter der Gäste, Billy Schneeberger musste Kopf und Kragen riskieren und wurde fast noch von seinem Mannschaftskollegen Denis Seliger erlegt! Lange Bälle nach vorn und da boten sich Räume im Wittenberger Strafraum so tief wie Schluchten, es gelang aber keinem Spieler der vor Torhüter David Becker auftauchte den Ball über die Linie zu bekommen zum erlösenden 3:1.Es waren Hochkaräter dabei da kam schon mal der Spruch den hätte meine Oma rein gemacht. Ja im Training fast die Netze kaputt schießen und im Spiel das berühmte Scheunentor nicht treffen. Mit solchen Sachen sahen sich die Spieler des HSV konfrontiert. Zittern bis in die Nachspielzeit war angesagt. Aber es reichte am Ende doch zum Sieg, wäre es nicht so gekommen hätten wohl einige Großchancenauslasser keinen Schlaf gefunden in der kommenden Nacht laut Ihrer eigenen Aussagen.
SV Einheit Wittenberg:

SV Turbine Zschornewitz - SV Grün-Weiß Annaburg 0:3
Stadion Zschornewitz
SV Turbine Zschornewitz: Um eine Landesklassenelf aufbieten zu können, musste das Trainer-Duo Manchen/Stiehler mehrere Aktive der 2. Vertretung mobilisieren. Vor der Minuskulisse von 42 Besuchern - 1 Fan war aus Annaburg angereist - setzten unsere Jungs ihren Negativtrend fort und unterlagen dem Tabellenfünften letztlich klar mit 0:3. Dabei wäre durchaus ein anderes Spielresultat möglich gewesen, denn vor und nach dem 0:1 -27.Steffen Kassuba- "verballerte" Blau-Weiß wieder einmal zwei Großchancen. Knapp vor dem Wechsel schaffte Artur Klassen das 0:2 für sein Team. Annaburg kontrollierte über weite Strecken die Partie und kam im zweiten Abschnitt noch zu einem weiteren Erfolgserlebnis und so zum 4. Auswärtssieg der Saison.Marcel Schnabel traf in Minute 69 vom Elfmeterpunkt.
SV Grün-Weiß Annaburg:


Quelle:Homepage der Vereine