Gerstmann übernimmt Verantwortung in Piesteritz

PR Team, 23.07.2012

Gerstmann übernimmt Verantwortung in Piesteritz

Gerstmann übernimmt Verantwortung in Piesteritz
erstellt 22.07.12, 18:25h, aktualisiert 22.07.12, 19:27h

"Ich muss in die Rolle erst reinwachsen." sagt der neue Piesteritzer Kapitän Kevin Gerstmann.(FOTO: THOMAS TOMINSKI)
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WITTENBERG/MZ/TT. Die Oberliga-Fußballer des FC Grün-Weiß Piesteritz haben seit Samstag einen neuen Kapitän. Nach der Wahl des dreiköpfigen Spielerrates (Kevin Gerstmann, Tim Hebsacker, Oliver Hinkelmann) durch die Mannschaft, bestimmten Chefcoach Uwe Ferl und Co. Olaf Aßmann im Trainingslager von Lindow (Brandenburg) aus dem Trio den Spielführer. Das Vertrauen für die nächste Saison erhielt Kevin Gerstmann, der die Binde von Marc Richter (Versetzung Bundeswehr) übernimmt. "Ich bin stolz, dass die Wahl auf mich gefallen ist", sagt Gerstmann, der betont, dass er in die Rolle des Chefs erst reinwachsen muss. Der 28-jährige Mittelfeldspieler kam 2003 vom FC Anhalt Dessau nach Piesteritz und schlüpfte bei den Grün-Weißen schnell in die Rolle des Leistungsträgers. Der neue Kapitän gehört zu den "kreativen Figuren" im Team und hat seine Stärken in der Spieleröffnung. Gerstmann kündigt an, dass er nicht den Lautsprecher auf dem Platz spielen wird. "Das ist nicht mein Ding", sagt er und schätzt sich selbst als ruhigen Typen ein. Der 28-Jährige will seine Mannschaftskameraden mit sportlichen Leistungen überzeugen und so auf sich aufmerksam machen. Von seiner Wahl selbst ist Gerstmann nicht überrascht. "In den letzten Testspielen habe ich schon des Öfteren die Kapitänsbinde getragen. Da hat sich bereits abgezeichnet, dass ich zur engeren Auswahl gehöre."

Co-Trainer Aßmann bezeichnet den neuen "Chef" als einen Fußballer, der im Team hoch angesehen ist. Gerstmann sei ein Problemlöser, der es mit seiner ruhigen und sachlichen Art immer wieder schafft, Spannungen innerhalb der Elf abzubauen. "Wer Sorgen hat, kann zu mir kommen", bestätigt der 28-Jährige die Aussage seines Übungsleiters. "Wichtig ist, dass wir in der nächsten Oberliga-Saison alle zusammenhalten."


Quelle:MZ