Die Spiele der Ersten und Zweiten vom Wochenende

PR Team, 23.07.2012

Die Spiele der Ersten und Zweiten vom Wochenende

Bereits am Freitag trat der VfB zur Vorrunde beim Midewa-Cup gegen Turbine Zschornewitz an. Das Spiel begann relativ zerfahren. Der VfB kontrollierte zwar das Geschehen, ohne sich jedoch gegen die gut stehende Defensive der Zschornewitzer durchsetzen zu können. Somit fand der VfB auch nicht wirklich ins Spiel und es entstanden hinten immer wieder große Lücken. Zschornewitz hatte so keine Mühe einen Konter zur 0:1 Führung zu nutzen. Chancen waren jedoch genügend für den VfB vorhanden. So war es ein mal Hannes Wagner, welcher völlig freistehend vergab. Oder auch David Hartling scheiterte zwei mal völlig freistehend allein vorm gegnerischen Tor. Somit ging es mit einem Rückstand in die Kabinen. Zu allem Überfluss verletzte sich unser Keeper Rene Wiesegart auch noch, sodass er nicht weiter spielen konnte. In der zweiten Halbzeit merkte man dem VfB an, dass man sich hier nicht blamieren wollte. Man fand nun besser ins Spiel und markierte das 1:1 nach einem schönen Fernschuss von Marc Dieterichs. Nun schien endlich der Knoten geplatzt, obwohl es in den Reihen des VfB immer noch nicht richtig rund lief. Das 2:1 folgte nach einer schnell ausgeführten Ecke vom eingewechselten Daniel Richter. Aron Scheffler leitete per Maaßflanke weiter auf Jens Stockmann, welcher keine Mühe hatte zur Führung ein zu köpfen. Sven Krawetzke konnte völlig freistehend nach einer Kombination über Richter und den eingewechselten Tim Thomisch zum 3:1 einnetzen. Das 4:1 blieb Hartling nach Pass von Richter vorenthalten. Er ließ seinen Mitspieler aussteigen und markierte so das 4:1. Weitere Chancen waren vorhanden, doch es blieb beim insgesamt völlig verdienten 4:1 Erfolg.

Am Samstag trat unsere Zweite Mannschaft gegen Muldenstein an. Man wollte dieses mal den Platz als Sieger verlassen, nachdem man in der Vergangenheit schon zwei mal in der Vorbereitung hoch gegen die Muldensteiner verloren hatte. Doch alle guten Vorsätze wurden schnell über den Haufen geworfen. Muldenstein führte schnell mit 0:2 und hatte sogar die Möglichkeiten gehabt auf 0:3 zu erhöhen. Der Grund hierfür war, dass der VfB überhaupt nicht auf dem Platz schien und nicht ins Spiel fand. Mit Glück konnte man den 0:2 Rückstand halten. Daniel Richter hatte drei mal die Gelegenheit, den Anschluss zu erzielen. Doch der vom VfB an Muldenstein ausgeliehene Torwart Chris Liebers hielt alles, was es zu halten gab. Doch letztendlich sollte auch er überwunden werden. Richter wurde in die Spur geschickt und sah den mitgelaufenen Danny Wosnitza, welcher nur noch einschieben musste. Mit diesem 1:2 Rückstand ging es auch in die Kabinen. Nach der Pause fand der VfB besser ins Spiel. Ein Grund dafür war auch die gelb-rote Karte für einen Muldensteiner Spieler, welche er sich auch redlich verdient hatte. Muldenstein steckte jedoch nicht auf und traf auch noch zum 1:3. Nun schien der VfB etwas wachgerüttelt. Nach einer Ecke von Marcus Emmrich fiel das glückliche 3:2 per Eigentor. Kurze Zeit später wurde Tim Schrader von den Beinen geholt, es gab Elfmeter. Emmrich verwandelte souverän zum 3:3 Ausgleich. Das 4:3 und somit der Endstand blieb Richter nach Maaßflanke von Wosnitza vorbehalten. Er knallte das Leder volley und unhaltbar in den Winkel. Damit ging das Spiel noch mit einem recht glücklichen Sieg für den VfB zu Ende.

Am Sonntag traf die Erste des VfB im Midewa-Cup-Finale auf Kemberg und Gröbern. Mit zwei Spielern der zweiten Mannschaft in der Startformation sah man schon, dass die Vorbereitung bereits Ihren Tribut zollte. Im ersten Spiel gegen Kemberg dominierte der VfB in der ersten viertel Stunde das Geschehen. Es waren einige gute Kombinationen zu sehen, doch der letzte Zug zum Tor fehlte etwas. Die Chance zur Führung hatte Daniel Richter nach Pass von Jens Stockmann, doch er war zu überrascht über die sich ihm plötzlich bietende Möglichkeit. Durch einen Eckball kam Kemberg dann glücklich und unverdient zur Führung. Mit diesem Gegentor ließ sich der VfB völlig unverständlich verunsichern und zog sein Spiel nicht mehr auf. Hinzu kam, dass die enttäuschenden Kemberger völlig überhart agierten. Die Konsequenz war, das Kemberg etwas mehr vom Spiel hatte und wiederum nach einer Ecke auf 2:0 erhöhen konnte. Dem VfB selbst fehlten hinten raus die Reserven, um noch ein mal ernsthaft dagegen zu halten.

Anschließend stand gleich das zweite Spiel gegen Gröbern an. Mit den letzten Kräften versuchte man sich hinten rein zu stellen und mittels Konter zum Erfolg zu kommen. Was aber nicht gelang. Der VfB fand zu keinem Zeitpunkt des Spiels zu seinem Spiel. Gröbern wusste aber ebenfalls überhaupt nicht zu überzeugen, es sei denn durch viele Foulspiels. Das 1 zu 0 fiel kurz vor Schluss nach einer Ecke. Die einzige Chance für den VfB im Spiel vergab Anders. Somit ging eine harte Woche für den VfB zu Ende und man kann wieder Kraft für die kommende Woche tanken.