Spiele vom WE aus Sicht der Vereine
PR Team, 26.09.2012
Reppichau - Einheit WB 6 zu 0
Reppichau
Die SG Reppichau gewann das Punktsspiel am Samstag, den 22.09.2012 gegen Einheit Wittenberg völlig verdient mit 6:0.
Von Beginn an erarbeitete sich unsere Mannschaft gute Torchancen, blieb dabei jedoch zunächst glücklos. In der 2. Minute war es Nico Frauendorf mit einem Schuss und kurz darauf Christian Seiche per Kopf die das Tor jeweils knapp verfehlten. Auch bei Florian Keil´s Schuss nach einer guten Viertelstunde fehlten nur Zentimeter zum Torerfolg. Nico Frauendorf erlöste die SGR in der 27. Spielminute per direkt verwandeltem Freistoss. Kurz vor der Pause kam Wittenberg nach einem Reppichauer Abspielfehler zur einzigen Torchance des Spiels.
Auch in Halbzeit zwei unverändertes Bild. Die SGR machte das Spiel. In der 52. Spielminute wurde Florian Keil im Strafraum zu Fall gebracht. Den fälligen Elfmeter verwandelte Kevin Jersak. Nur wenige Augenblicke später erhöhte Nico Frauendorf nach Zuspiel von Christian Seiche auf 3:0. Mitte des zweiten Durchgangs netzte Florian Keil nach einem Querpass von Nico Frauendorf das Leder erneut ein. Auch das 5:0 steuerte Mannschaftskapitän Florian Keil nach sehenswertem Zuspiel von Philipp Görmer bei. Den Schlusspunkt setzte Kevin Villwock nach Vorarbeit von Nico Deistler.
Unsere SGR hat sich nach einer sehr guten Leistung hochverdient selbst mit 3 Punkten belohnt.
Am kommenden Samstag spielt unsere Mannschaft um 15 Uhr in Nedlitz.
Aufstellung:
J.Kaulitzki - J.Bönecke (O.Sommer) - N.Walla - T.Wlodarski - F.Brendler (F.Müller) - N.Deistler - K.Jersak - F.Keil (C) - C.Seiche - P.Görmer - N.Frauendorf (K.Villwock)
Einheit
Eine stark ersatzgeschwächte Einheit-Elf lief beim klaren Favoriten aus Reppichau auf. In der ersten Halbzeit war die spielerische Überlegenheit einer technisch und auf Tempo-Fussball eingestellte Reppichauer-Elf ersichtlich. Doch der Gast aus der Lutherstadt hilt (trotz akuter Personalproblemen) kämpferisch dagegen und erspielte sich auch 2-3 gute Möglichkeiten vor dem Gehäuse des Gastgebers. In der 30.Minute war es Nico Frauendorf, der nach einem Foulspiel vor der Strafraum, den Gastgeber per direktverwandelten und äußerst sehenswerten Freistoss in Führung brachte. Kurz vor der Pause hatte Einheit-Angreifer Michael März die Möglichkeit zum Ausgleich. Nach der Pause gab es in der 50.min einen Elfmeter der zum 2:0 führte und in der 52. erhöhte Reppichau dann auf 3:0. Danach konnte die junge und landesklassen- unerfahrene Einheit-Elf das schnelle Tempo der SG Reppichau nicht mehr mithalten und der Gastgeber nutzte seine Chancen eiskalt und gewann verdient mit 6:0.
Pratau - Nedlitz 1 zu 3
Pratau
Erneut mußten wir gegen einen Aufsteiger eine Niederlage einstecken. In der 5.Spielminute schossen die Gäste das erste Mal aufs Tor, trafen aber nur das Außennetz. Sieben Minuten später war es Michael Jasinski der im Herauslaufen retten konnte. Den 1.Schuß auf das Tor der Gäste setzte Lars Mucke, doch der war etwas schwach und kein großes Problem für Gäste-Keeper M.Hoffmann. Etwas gefährlicher bis dahin die Nedlitzer. In der 18.Minute hatte sich ein Gästespieler am Strafraum durchgesetzt, konnte aber im letzten Moment noch gestellt werden. Fünf Minuten danach sah das dann schon anders aus. Erneut setzt sich ein Spieler der Gäste am BLAU-ROTen Strafraum durch, es war Nikolai Kuklin, der mit einem Schuß ins lange Eck die Führung für Nedlitz erzielte(23.). Doch schon im Gegenzug konnte unsere Elf ausgleichen. Nach einem Freistoß kommt das Leder nochmal in den 16er, Steven Schmidt kann das Leder annehmen dreht sich und schießt den Ausgleichstreffer für die BLAU-ROTen. Es war kein gutes Landesklassenspiel von beiden Teams und so blieben auch große Torchancen Mangelware. In der 39.Minute nochmal eine Gelegenheit für Mario Hörnig, doch dessen Kopfball, nach Flanke von Robert Lehmann war einfach zu schwach und kein Problem für den Nedlitzer Keeper. HALBZEIT!!!
Auch nach dem Seitenwechsel wurde die Partie kaum besser, obwohl man dachte; unsere Jungs spielen jetzt etwas mit dem Wind und es sollten sich doch die ein oder andere Möglichkeit ergeben. Zunächst die Gäste, nach einer Flanke in den Strafraum konnte Micha Jasinski den Kopfball sicher halten. In der 48.Minute kam der lange Pass auf Mario Hörnig, doch dessen Schuß von der rechten Strafraumsseite ging neben das Tor. In der 59.Minute mußte sich dann unser Keeper schon mal etwas lang machen. Bei einer direkt aufs Tor gezogenen Ecke war Micha mit beiden Fäusten zur Stelle um den Ball vor dem Toreinschlag zu retten. In der 62.Spielminute war es ein Pass von Stefan Hinkelmann auf Mario Hörnig, der legt mit der Brust ab auf Lars Mucke, dessen Schuss dann aber daneben geht. Kurze Zeit später konnte sich unser Keeper nochmal auszeichnen. Frei vor Micha konnte dieser sich mit einer guten Rettungstat auszeichnen(66.). Eigentlich hatte ich mir in den zweiten 45 Minuten mehr von unserer Elf versprochen, als das bisher gesehene und da ging es wohl auch noch einigen anderen so. Dann die 75.Minute und die große Chance für Lars Mucke hier die BLAU-ROTen in Führung zu schießen. Nach einem guten Zuspiel von Philipp Schapelt stand Lars plötzlich vor dem Torwart und schießt das Leder mit der Pike am Tor vorbei. Als alles dann danach aussah als würde hier nicht mehr viel passieren schlugen die Gäste nochmal zu. In der 83.Minute wurde dann schnell in die Spitze gespielt und Eduard Hahn war zur Stelle und erzielte hier die Führung für die Nedlitzer Elf. Nur 60 Sekunden später der endgültige Knock out für unsere Elf. Einen schnellen Konterangriff schloß dann Nikolai Kuklin mit dem Treffer zum 3:1 für den SCV Nedlitz ab. In der Schlußphase dann sogar noch die große Chance hier den vierten Treffer zu erzielen. Über unsere rechte Seite kam der Ball in den Strafraum, doch frei vorm Tor wurde das Leder im Abschluß auch am Kasten vorbei gesetzt. Tja Aufsteiger scheinen uns wohl nicht zu liegen und dann geht es am nächsten Wochenende gleich zum Nächsten.
BLAU-ROT: M.Jasinski, J.Hilmer (56.M.Schmidt), T.Keil, M.Lehniger, M.Schmidt, S.Schmidt, R.Lehmann, D.Schenk
Nedlitz
Fehlanzeige
Klieken - Seegrehna 1 zu 0
Klieken
Es wurde wieder einmal die alte Weisheit bedient "Fußball beginnt im Kopf". Dabei begann es für die Kliekener gar nicht so schlecht. 4. Minute; langer Einwurf von Thomas Berger, Verlängerung von Sascha Rathmann auf den Kopf von Tim Engel, doch der fand im Torwart Robin Brandenburg seinen Bezwinger. In der 12. Minute setzte Karsten Niesar einen Freistoß aus 20 Metern straff und flach knapp neben den Pfosten. Wir schreiben die 14. Minute: Florian Fischer wird von Karsten Niesar auf der rechten Seite in Szene gesetzt seine Flanke erreichte den" blank" stehenden Daniel Schmidt, der den "Riesen" aber nicht versenken konnte. Die anschließende Ecke sollte aber die verdiente Führung bringen. Der Ball passierte "Freund und Feind", Thomas Berger sagte danke und versenkte die Kugel. In der 19. Minute hatte Florian Fischer die Möglichkeit zum Doppelschlag. Von Thomas Berger gekonnt bedient, verzog er überhastet aus 12 m halbrechte Position und setzte den Ball ans Außennetz. Das war es aber dann auch bis zum erlösenden Abpfiff mit der Kliekener Fußballherrlichkeit. In der 37. Minute begleitete die linke Kliekener Defensivabteilung den Seegrehnaer Angreifer von der Mittellinie bis in den Strafraum, ohne Zugriff zu bekommen. Man konnte sich bei Schlussmann Kai Duderstädt bedanken, noch in Führung zu bleiben.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit; Schockstarre, katastrophaler Fehler von Ronny Beiche, Martin Schmidt holt den durchgebrochenen Angreifer von den Beinen, folgerichtige Entscheidung des nicht immer glücklichen agierenden Schiedsrichters, Strafstoß. Der an diesem Tage beste Kliekener Kai Duderstädt hielt den straff geschossenen Elfmeter und hielt buchstäblich die drei Punkte fest. In der 70. Minute ist noch ein gut geschossener Freistoß des Kliekener Kapitäns Karsten Niesar erwähnenswert, der an den Außrnpfosten klatschte. Als in der 75. Minute Seegrehna sich durch eine völlig gerechtfertigte Rote Karte (wegen Nachschlagens) selbst dezimierte, waren letzendlich " die Messen gesungen". Resümee: Der "Fußballgott" war diesmal auf Kliekener Seite. Man sollte ihn aber nicht zu oft bemühen.
Seegrehna
Fehlanzeige
ASG Dessau - Gröbern 2 zu 8
ASG Dessau
Auch nach dem vierten Spieltag bleibt unsere erste Mannschaft ohne Punktgewinn. Deutlich mit 2:8 unterlag man dem HSV Gröbern. Mit J. Gerhardt, A. Hänsch, Chr. Richter und G. Böchelmann musste das Trainertrio E. Strokosch / P. Westendorf / A. Tolmatschew heute gleich auf vier Leistungsträger verzichten.
Die Gäste begannen leicht überlegen, mit fortlaufender Spieldauer war Vorwärts aber zunächst ein gleichwertiger Gegner. Dennoch ging der Heidesportverein nach 20 Minuten durch R. Schulze in Führung. Dessau zeigt, wie zuletzt auch, eine tolle Moral und glich fast postwendend aus. Nach einer schönen Flanke von Chr. Kunze verlängerte M. Schulze auf A. Crone, welcher zum 1:1 ausglich. Doch freuen konnten sich Spieler und Fans nicht lange über dieses Tor. In der 25. Minute unterlief ASG-Keeper D. Lobinsky, welcher heute das Tor hütete, einen Ball und auch die ASG-Abwehr konnte den Ball danach nicht klären. So traf M. Stockmann nach 26 Minuten zur Gästeführung. Übermotiviert sah Chr. Kunze nach gut einer halben Stunde nach einem Foulspiel, wohl nicht zu Unrecht, die Gelb-Rote Karte. Von diesem Rückschlag konnte sich Dessau nicht mehr erholen. Kurz darauf erhöhten J. Scharper und R. Schulze auf 4:1. Zuletzt genannter Spieler markierte kurz vor dem Pausenpfiff sogar noch den 5:1 Halbzeitstand für Gröbern durch eine direkt verwandelte Ecke.
In der zweiten Halbzeit hütete Feldspieler T. Franzl das Tor für den angeschlagenen D. Lobinsky. Mit nur 10 Mann beschränkte sich in Dessau in den zweiten 45 Minuten darauf, die Niederlage nicht noch höher ausfallen zu lassen und spielte noch defensiver. Gröbern kam dennoch zu Toren. Nach kanpp einer Stunde traf R. Schulze mit einem schönen Fernschuss, welcher direkt neben dem Pfosten einschlug, zum 6:1. Eine schöne Passspiel-Kombination vollendete der eingewechselte T. Herfurth zum 7:1. Den letzten Treffer für den HSV markierte M. Stockmann per Kopfball. Aber auch Dessau gelang noch ein Tor. Nach unerlaubter Rückgabe zum Torwart erhielt Dessau in der Schlussminute einen Freistoß innerhalb des Strafraumes zugesprochen. Diesen verwandelte E. Strokosch, dennoch zählte erst der Nachschuss von M. Schulze. Nachdem Schlusspfiff erhielt E. Strokosch noch die Rote Karte, nachdem er die nicht überzeugende Leistung der Unparteiischen kritisierte.
Somit fallen nächsten Samstag beim schweren Auswärtsspiel bei Grün-Weiß Annaburg zwei weitere Leistungsträger aus.
| ASG Vorwärts Dessau: D. Lobinsky (46. Th. Becker), O. Rodriguez, E. Strokosch, A. Trebs, St. Rathmann (46. St. Naumann), M. Schulze, T. Franzl, A. Crone, D. Häcker, R. Steffens, Chr. Kunze |
Gröbern
Vor dem Spiel erinnerte HSV Coach Hagen Giese seine Schützlinge an das Hinspiel der letzten Saison, als hier an gleicher Stelle der erste Auswärtssieg gelang!
Beide Mannschaften mit Sorgen bei der Aufstellung, wobei der HSV das wohl noch besser kompensieren kann. Der Heimelf aus Dessau stand kein etatmäßiger Torhüter zur Verfügung, der eigentliche Feldspieler Dennis Lobinsky stellte sich aber in den Dienst der Mannschaft.
Das Spiel begann sehr verhalten, viele Abspielfehler und das auf beiden Seiten.
In der 9. Minute der HSV zum ersten Mal gefährlich vor dem Dessauer Tor, doch Conrad Eichel zielte zu hoch.
Das Dessauer Angriffsspiel wurde von der HSV Abwehr schon im Keim erstickt, langsam aber sicher wurde der HSV Herr auf fremden Platz.
Riccardo Schulze fasste sich nach 20 Minuten mal ein Herz und zog ab, sein Schuß landete im Dessauer Tor zum 0:1. Der Schuß nicht unhaltbar und ein gelernter Torhüter hätte ihn sicher gehalten. Egal der HSV in Führung!
Aber die Freude dauerte nur knapp 2 Minuten, da vertändelte die HSV Abwehr den Ball und Alexander Crone bedankte sich dafür mit dem 1:1.
Der HSV war aber wenig beeindruckt von diesem Treffer und spielte seine Überlegenheit weiter aus. Torjäger Marc Stockmann erzielte in der 25. Minute im Nachschuß das 1:2. In der 27. Minute eine sehr unsaubere Aktion durch Tobias Franzl, der Rene Ziegler im wahrsten Sinne des Wortes über die Klinge springen ließ. Schiedsrichter Szuppa gnädig, gab nur Gelb! Ziegler nach dieser Aktion angeschlagen, spielte aber vorerst weiter. Nach dieser Aktion gab es zum ersten Mal Diskussionen mit Schiri Szuppa, und einige Dessauer Spieler wurden dabei verwarnt.
Einer der Verwarnten war Christian Kunze, welcher dann in der 32. Minute HSV Kapitän Hartmann sehr unsanft von den Füßen holte. Logische Folge, Gelb-Rot!
Ab dieser Minute war Gift im Spiel. Die Dessauer Anhänger begannen Beleidigungen zu äußern, die die unterste Schublade betrafen und sich durch das gesamte weitere Spiel zogen! Es wurde aber auch wieder Fußball gespielt und zwar meistens vom HSV! Jörg Schräpler erzielte das 1:3 in der 34. Minute. Das 1:4 - dafür war erneut Riccardo Schulze zuständig. Dieses Tor brachte neuen Zunder in das schon giftige Spiel. Torhüter Lobinsky lag im Strafraum, aber Schiedsrichter Szuppa ahndete das nicht. Mehrere Minuten war das Spiel unterbrochen. Nun waren auch die HSV Akteure samt Betreuerstab zum Buhmann der Dessauer Anhänger geworden. Es waren nicht alle Anhänger der Dessauer Mannschaft so aufgeheizt, aber einige schlugen sehr über die Stränge.
Das Spiel ging dann aber weiter und Riccardo Schulze verwandelte einen Eckball in der 44. Minute direkt zum 1:5. So ging es dann auch in die Pause, die sehr nötig war!
Mit Beginn der 2. Halbzeit kam beim HSV Tobias Herfurth ins Spiel für den angeschlagenen Conrad Eichel, und bei Dessau wechselte der Torhüter. Nun versuchte Stephan Naumann sein Glück.
Der HSV sofort wieder am Drücker. Dessau stand nun mehr als tief und wollte weiteres Unheil unbedingt vermeiden.
In der 47. Minute Eckball für den HSV durch den überragenden Riccardo Schulze, Tobias Herfurth scheitert per Kopf an der Querlatte.
Es war jetzt nur noch Einbahnstraßenfußball. Der HSV spielte seine Angriffe locker runter aber so locker, dass Hagen Giese an der Seitenlinie trotz der klaren Führung stinksauer war. Nach 57 Minuten der vierte Auftritt von Riccardo Schulze. Er zog mit links aus 20 Metern ab und traf genau in den Winkel, ein herrliches Tor zum 1:6.
Dessau weiterhin nur mit Schadensbegrenzung! Der HSV ließ Ball und Gegner laufen, war aber oft unkonzentriert beim entscheidenden Paß. In der 65. Minute erzielte Joker Tobias Herfurth das 1:7. Dem 1:8 durch Torjäger Marc Stockmann ging ein weiterer Schuß an die Querlatte voraus, Absender diesmal Rene Ziegler. Stockmann stand eben da, wo ein Torjäger stehen muß, eben richtig!
Zum 3. Mal ans Alu traf dann in der 78. Minute Sebastian Hartmann nach schöner Einzelaktion. Wer nun dachte, bei diesem klaren Ergebnis war Ruhe neben dem Platz, der täuschte sich gewaltig. In den letzten Sekunden des Spieles gab es noch einen indirekten Freistoß für Dessau kurz vor der HSV Torlinie, nachdem Keeper Frank Malerz beschäftigungslos den Ball aufnahm, obwohl er vom eigenen Mann kam. Das dann folgende 2:8 durch Marcus Schulze war reine Kosmetik, aber trotzdem sehr ärgerlich.
Als dann Schiedsrichter Szuppa abpfiff, nahmen weitere Entgleisungen ihren Lauf, wo es im Verlauf zu einem weiteren Platzverweis für die Dessauer Mannschaft kam.
Nur unter Schutz der Ordner konnte dann das Schiedsrichtergespann den Weg zur Kabine vornehmen. Schuld an der hohen Niederlage war in keinem Fall der Schiedsrichter!
Die Mannschaft und auch einige Anhänger von Vorwärts Dessau müssen sich fragen, ob man in einem Spiel so auftreten muß? Emotionen ja, aber nicht so wie heute!
Glückwunsch dem HSV, der sich vom hitzigen Spiel nicht anstecken ließ und besonnen diese Partie mit einem überzeugenden Sieg beendete.
HSV siegte mit:
Malerz, Jonas, M. Schräpler, J. Schräpler, Störer, Ziegler (ab 77. M. Franke), Schulze, A. Franke, Eichel (ab 46. Herfurth), Hartmann, Stockmann.
Trebitz - Annaburg 0 zu 2
Trebitz
Am Samstag traf unsere Mannschaft auf den Staffelmitfavoriten aus Annaburg. Im Vorspiel bezwang unsere zweite Vertretung die Zweite von Annaburg mit 2:0. Natürlich wollten wir es ihnen gleich machen, wohl wissend, dass die Gäste eine sehr gute Mannschaft besitzen und in diesem Jahr enorm gefährlich sind. Bei stürmischem Wetter und vor ungefähr 80 Zuschauern wollten wir defensiv gut stehen und Nadelstiche nach vorne setzten. Mit Ch. Gieloff, T. Kurtz, R. Roscher, M. Burkhardt und E. Franzel fehlten einige Leute aus verschiedenen Gründen. N. Henschel konnte arbeitsbedingt erst zur zweiten Halbzeit eingesetzt werden...
In den ersten 45 Minuten standen wir hinten ganz gut und Annaburg kam kaum zu nennenswerten Chancen. Unsere beste Chance hatte A. Meene. Leider ließ der Abschluss zu wünschen übrig. Mit einem 0:0 zur Halbzeit konnten wir aber gut leben. Gleich zu Beginn der 2. Halbzeit übernahm Annaburg die Initiative, kam besser ins Spiel und zu einigen Möglichkeiten. O. Fümel im Tor konnte aber überzeugen. Bei den Gegentoren in der 56. und 60. Minute war er machtlos...
56. Minute: 0:1...Abstauber nach guter Parade
60. Minute: 0:2...der Ball kommt etwas glücklich zu einem Annaburger Spieler, welcher dann sehr geschickt vollendet
Aufstellung: O.Fümel-F.Preßler,Ch.Pflug,St.Wilhelm-A.Wildgrube(60.N.Henschel),A.Riedel-K.Bittag,M.Roscher,T.Kirschke-D.Weigel,A.Meene(63.N.Haase)
Fazit: Nach einer vernünftigen 1. Hz. kam Annaburg zu einem, aufgrund der 2. Hz., verdienten Sieg. Wir müssen einfach weiter an uns glauben und an uns arbeiten. Wenn wir es endlich mal wieder konzentriert bis zum Schluss spielen und unsere Chancen nutzen, dann siegen wir auch wieder. Dafür werden wir in der kommenden Woche noch härter trainieren, um im nächsten Spiel in Roßlau 3 Punkte zu holen.
Annaburg
In der vergangenen Saison gelang den Annaburgern gegen Trebitz kein Sieg. Dieses Mal sollte jedoch der Bock umgestoßen werden.
Gleich in der Anfangsphase hatte St. Kassuba die 1. große Chance. Freistehend scheitert er aber am Trebitzer Torwart. Grün- Weiß bestimmte zwar das Spiel, aber Abspielfehler hemmten immer wieder den Spielaufbau. Durch eine Nachlässigkeit im Mittelfeld bekam der Trebitzer A. Meene den Ball und lief allein auf Torwart Fl. Kuchenbecker zu. Dieser verhinderte mit einer tollen Parade das 1 : 0. Auch in diesem Spiel war Fl. Kuchenbecker ein sicherer Rückhalt der Mannschaft für den verletzten Stammtorhüter P. Karpinski. Auf Annaburger Seite vergaben T. Unger und St. Kassuba die größten Chancen zur Führung. So ging es mit einem Unentschieden in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel kam Annaburg endlich besser ins Spiel. Folgerichtig fiel das 0 : 1 für Grün- Weiß. E. Clemens setzte sich auf der linken Seite energisch durch. Seine Eingabe kommt zu M. Schnabel, dessen Schuss wird vom Torhüter gehalten, jedoch beim Nachschuss von T. Unger ist er dann machtlos. Dies ist zugleich der erste Punktspieltreffer für unseren Neuzugang aus Schlieben. Annaburg macht weiter Druck und kommt durch St. Kassuba zum vielumjubelten 0 : 2. Er nutzt einen Abwehrfehler der Trebitzer mit einem Flachschuss in die lange Ecke eiskalt aus. Trebitz hatte dem nicht mehr viel entgegen zu setzten. Annaburg versäumte es, durch Unkonzentriertheit vorm Tor, die Führung auszubauen. Ein sehr gut geschossener Freistoß von Marvin Richter, wurde ebenso gut vom Trebitzer Torwart gehalten. So blieb es beim verdienten Sieg der Annaburger.
Im nächsten Heimspiel erwarten die Grün- Weißen Vorwärts Dessau.
Roßlau - Ramsin 0 zu 2
Roßlau
Die Geschichte des Spiels ist schnell erzählt. „Wer eine Halbzeit so verschläft und dann einem Rückstand hinterher rennen muss, braucht sich am Ende nicht über so eine Niederlage zu wundern.“ So lautete das Fazit des sichtlich enttäuschten Trainer-Teams Kopocz/ Kube kurz nach Spielende. Zweikampfverhalten, Laufbereitschaft und Zusammenspiel, all das fand bei der Heimelf in der ersten Halbzeit nicht statt. Da auch die Gäste keine Bäume ausrissen und ihre Angriffsbemühungen meist vor dem Germania-Strafraum endeten, entwickelte sich ein Spiel ohne große Höhepunkte. Ramsin wirkte zwar gefälliger im Spielaufbau, doch richtig zwingend war das Spiel der SG auch nicht. So bedurfte es der Mitarbeit von Marc Schulze, der einen Ball unglücklich mit dem Kopf verlängerte und ein Ramsiner im Strafraum freistehend an den Ball kam, jedoch überhastet am Kasten vorbei schoss (22.). Dennoch gingen die Gäste im Führung. Wieder unter großer Roßlauer Mithilfe. Einen Freistoß von Janjic ließ Bastian Schneider prallen, Mandrysch reagierte am schnellsten und staubte zum 0:1 ab (31.). Das bei dem Freistoß eigentlich Christian Elß gehalten wurde, der Schiedsrichter die Situation jedoch anders bewertete, passte zum Roßlauer Spiel in den ersten 45 Minuten. Die Führung für die Gäste ging somit in Ordnung, denn Germania hatte nicht eine richtige Chance. Die logische Konsequenz war eine kurze aber deutliche Kabinenpredigt und einige Umstellungen in der Heimelf. Und so sahen die wenigen Zuschauer auch in den ersten 15 Minuten eine Roßlauer Mannschaft, die wie ausgewechselt wirkte. Laufstark und endlich auch mit dem nötigen Biß wurde Ramsin mehr und mehr hinten rein gedrängt. Nach einer Flanke von Dima Nesterowskyy nahm Stefan Krug den Ball volley, schoss jedoch knapp drüber (62.). Einen tollen Schuß von Dennis Meyer konnte der Ramsiner Schlußmann grade noch über die Latte lenken, Nach der folgenden Eck kam wieder Krug an den Ball, doch er scheiterte aus 8 m erneut am stark reagierenden Gästekeeper (70.). Kurz darauf köpfte Steven Thauer aus Nahdistanz nochmal den Torwart an. Germania drückte auf den Ausgleich. Es folgte die vielleicht spielentscheidende Szene. Mäcky Freuße wurde im Strafraum von hinten umgestoßen und der Unparteiische zeigte sofort auf den Punkt. Der Spieler ging beim Pfiff jedoch für einen Freistoß für Ramsin aus und machte in Richtung Schiedsrichter eine Bemerkung. Das nahm dieser dann zum Anlass, seine Entscheidung zurückzunehmen, es gab zum Entsetzten der Germanen plötzlich Schiedsrichterball. Eine nur schwer nachvollziehbare Situation. Roßlau versuchte weiter zum Ausgleich zu kommen, es gab jedoch keine weitere Chance mehr. Als Meyer dann in der Schlußminute den Ball als letzter Mann leichtfertig vertändelte, sorgte Roitsch, das Geschenk dankend annehmend, für den Endstand. Fazit: Eine verdiente aber absolut vermeidbare Niederlage. Hätte Germania von Beginn an so wie in Hälfte zwei agiert, wäre sicher ein anderes Resultat am Ende rausgesprungen. So aber freuten sich die Gäste über relativ leicht gewonnene drei Punkte.
Ramsin
Die Erleichterung war riesengroß. Als Kevin Roitsch eine Minute vor Spielschluss von Janjic auf die Reise geschickt wurde und souverän den Keeper umkurvte, da gab es kein Halten mehr. Auch das vierte Saisonspiel wurde siegreich gestaltet, vorausgegangen waren spannende, wenn auch alles andere als hochklassige 90 Minuten.
Im ersten Abschnitt hatten die Ramsiner Sonne und Wind im Rücken, agierten dennoch abwartend aus einer Konterstellung. Roßlau störte zwar früh, gefährlich wurden sie jedoch in den ersten 45 Minuten überhaupt nicht. Anders die SGR. Über den starken Markus Mandrysch und dessen linke Angriffsseite liefen immer wieder schnelle Tempogegenstöße. Etwa 15 Minuten waren gespielt da gab es die erste echte Torchance. M. Mandrysch steckte auf Schneier durch, der legte klug quer auf Janjic, der aus vollem Lauf leicht verzog. In der Folgezeit hatten die von Co-Trainer Bothur betreuten Ramsiner (Lutz Dobbermann weilte im Urlaub) mehr vom Spiel, konnten jedoch aus den vielen Eckbällen und Freistößen zunächst kein Kapital schlagen. Dies änderte sich in der 31. Spielminute. Janjic brachte die Kugel scharf vor das Germanen Tor, Keeper Schneider wurde durch den hochsteigenden Nils Dobbermann irritiert und der Ball lag plötzlich vor Markus Mandrysch, welcher gedankenschnell zur Führung einschob.
Im zweiten Abschnitt wandelte sich das Bild. Die Germanen angetrieben vom eingewechselten Ex-Ramsiner Dmytro Nesterovskyy kamen deutlich aktiver aus der Kabine. Mit langen Diagonalpässen versuchten sie immer wieder die rechte Ramsiner Abwehrseite aufzureißen, der bärenstarke Kevin Franz wusste dies jedoch meist zu verhindern. Wohl wissen was "Dima" so drauf hat, beide spielten zusammen in Friedersdorf, zeigte unser Neuzugang seine ganze Zweikampfstärke. Dennoch kam Roßlau zu Chancen, denn die SGR verstand es viel zu selten für Entlastung zu sorgen, wurde regelrecht in der eigenen Hälfte eingeschnürt. Einige Aktionen überstand man mit etwas Glück oder man konnte sich bei Torhüter Fieder bedanken, der gleich zweimal aus Nahdistanz reaktionsschnell zur Stelle war. Kurz vor dem Ende kam es zu einer kuriosen Situation. Reinhard Freuße ging im Ramsiner Strafraum plötzlich zu Boden und für einen kurzen Moment sah es so aus, als würde Schiedsrichter Rulff auf Elfmeter entscheiden. Freuße zeigte dann aber selbst an, dass keine Berührung vorlag und so revidierte der Unparteiische seine Entscheidung. Eine wirklich mutige und faire Aktion des Roßlauer "Achter", welche unter den Germanen verschiedene Reaktionen auslöste. Die Gastgeber versuchten es danach zusehends mit der Brechstange, Ramsin setze in der 89. Minute den Schlusspunkt.
Keine Frage die drei Zähler waren glücklicher Natur, die zweite Halbzeit dürfte zu den schwächsten 45 Minuten gehören die Ramsin im Jahr 2012 abgeliefert hat. Dennoch stemmte man sich mit viel Willen gegen den Ausgleich und wird in der kommenden Trainingswoche hart arbeiten, um für das große Ortsderby gegen SGU II gewappnet zu sein.
Jessen - Sandersdorf II 2 zu 0
Jessen
Am Samstag, den 22.09.2012, empfing die Allemannia aus Jessen die zweite Vertretung von Union Sandersdorf. Interimstrainer David Kretschmann stand zum ersten Mal bei der 1. Männermannschaft an der Linie. Seine Vorgabe war klar – nur ein Sieg zählt!
Und die Allemannia legte auch sofort los. Bereits nach 4 Minuten die erste Großchance für die Hausherren. Benjamin Philipp wurde schön freigespielt und stand allein vor dem Torhüter der Unioner. Seinen Schuss konnte der Keeper aber parieren. Man konnte der Mannschaft anmerken, dass sie diesen Sieg unbedingt wollte. Die Abwehr stand sehr souverän und es wurden gute Möglichkeiten nach vorn erarbeitet. So auch in der 12. Spielminute, als es wiederrum Benjamin Philipp versuchte. Zum Glück der Sandersdorfer traf er den Ball nicht richtig, sodass er nicht gefährlich auf das Tor gebracht wurde. 2 Minuten später der erste Aufreger im Strafraum der Allemannia. Ein Freistoß von links wurde zur Ecke geklärt. Diese Ecke konnte Thomas Roeschke im zweiten Anlauf sicher parieren, sodass es beim 0:0 blieb. Doch schon in der 22. Spielminute erzielte die Allemannia das 1:0. Benjamin Philipp startete einen Sololauf über links. An der Strafraumgrenze legte er auf Stefan Lutzmann ab. Dieser ließ noch einen Gegenspieler aussteigen und knallte das Leder dann aus gut 18 Metern in den rechten oberen Winkel. Die Chance zum Ausgleich hatten die Gäste in der 36. Spielminute. Nach einem langen Ball aus den Defensivreihen der Unioner tauchten 2 Stürmer frei vor Jessens Keeper Thomas Roeschke auf. Dieser hat die Situation mit etwas Glück bereinigen können. Das Spiel gestaltete sich im Großen und Ganzen sehr ausgeglichen und beide Abwehrreihen standen gut. Die Hausherren gingen mit dieser 1:0 Führung in die Kabine.
Ganze 26 Sekunden nach Wiederanpfiff wieder ein Torschrei bei den Allemannen. Patrick Bachmann gewann den Ball und lief auf rechts durch. Seine flache Flanke verfehlte Stefan Lutzmann in der Mitte noch, doch Benjamin Philipp stand einschussbereit am langen Pfosten und schob ohne Probleme zum 2:0 ein. Was für ein Auftakt in die 2. Spielhälfte. In der Folge zog sich die Allemannia ein wenig zurück und das Spiel verflachte ein wenig. Erst in der 65. Spielminute ergab sich wieder eine Großchance für die Jessener. Eine Flanke von links wurde vom Unioner Keeper unterschätzt, sodass er unter dem Ball vorbeiflog. Philipp Schumann stand zum Einköpfen bereit, doch er drückte den Ball am Tor vorbei. Kurz darauf wurde Oliver Mehlis im Strafraum von den Beinen geholt. Der Schiedsrichter entschied folgerichtig auf Strafstoß für Jessen. Patrick Bachmann trat an und hatte den Torwart schon verladen, doch der Ball prallte vom Pfosten zurück ins Feld. Damit war die Chance zum 3:0 vergeben. Jedoch gab es in der 72. Minute wieder eine gute Chance zu erhöhen. Philipp Schumann wurde gut freigespielt. Er legte das Leder auf Marcus Fritzsche ab, der den Ball nicht richtig traf, sodass er wieder an den Pfosten prallte. Zwei Mal Alu in wenigen Minuten, das 3:0 wäre verdient gewesen. In der Folge passierte dann jedoch nicht mehr viel. Allemannia spielte die Führung nun runter und gab sich mit dem 2:0 zufrieden.
Für Interimstrainer David Kretschmann war es ein gelungener Einstand. Die Mannschaft knüpfte an die starke zweite Halbzeit in Ramsin an und konnte somit das Spiel erfolgreich gestalten. Somit wurden jetzt beide Heimspiele in der Saison gewonnen. Am kommenden Wochenende geht es nach Piesteritz zum dritten Auswärtsspiel der Saison. Es wird Zeit auch auswärts Punkte einzufahren. Vielleicht gelingt es der Allemannia ja schon am nächsten Samstag.
Es spielten: Thomas Roeschke – Florian Peinl; Marcus Friedrich (81. Florian Kratschke); Sebastian Lehmann; Marc Massalski – Marcel Freydank; Patrick Bachmann (76. Felix Rabe); Benjamin Philipp; Philipp Schuhmann – Stefan Lutzmann; Oliver Mehlis(68. Marcus Fritzsche)
Sandersdorf II
Fehlanzeige
GHC - Piesteritz 3 zu 0
GHC
Nun ist es endlich wieder passiert - ganze 924 Tage mussten die Mannschaft zusammen mit den Gräfenhainicher Anhängern warten, bevor endlich wieder ein Heimsieg gegen die Oberligareserve des FC Grün Weiß Piesteritz gefeiert werden konnte. Zur Erinnerung, es war der 13.03.2010 als wir am 20. Spieltag der Saison 2009/2010 die Piesteritzer durch Tore von Christian Ackermann (1:1 - 48.) und Daniel Richter (2:1 - 90.) mit einer 2:1 Niederlage auf die Heimreise schickten. Aber das war die Vergangenheit und in der Gegenwart hatten unsere Gäste natürlich etwas dagegen, dass es soweit kommen würde wie es kam. So musste sich unsere Abwehr erst einmal eines regelrechten Sturmlaufes des FCGW erwehren. Daraus resultierte dann auch die erste Großchance der Kreisstädter, als Frank Lehmann aber an unserem Schlussmann Rene Wiesegart (13.) scheiterte. Selbst beim anschließenden Nachschuss ging Wiese als Sieger aus dieser Situation hervor. Gerade Lehman war es, der unsere Hintermannschaft vor manche knifflige Aufgabe stellte. Da er aber andererseits auch kein Kind von Traurigkeit war, kassierte er wegen eines unnötigen Fouls die Gelbe Karte. Dies sollte ihn im Anschluss in seinen Aktionen merklich zurückhaltender werden lassen. Insgesamt wurden die Gäste nun merklich ruhiger und zogen sich etwas mehr zurück, was unserem Spiel entsprechende Räume bot. Davon profitierte dann fast David Hertling (18.), als er sein Gegenüber im Piesteritzer Kasten prüfte. Diese Prüfung bestand er und man musste sogar beiden Akteuren eine sehr gute Leistung bescheinigen. Nun bekam der VfB mehr und mehr Spiel und Gegner in den Griff. Wer weiß, wie es ausgegangen wäre, hätte Sebastian Töpfer (36.) unseren Daniel Richter nicht an der Schulter zu fassen bekommen und dadurch seine Sturmlauf Richtung Tor im Ansatz unterbunden. Und hätten unsere beiden Stürmer spekuliert, als Hannes Wagner nach einer Ecke unverhofft per Kopf an den Ball kam und der Ball kurz vor der Linie lang trudelte. Doch nur zwei Minuten später war es dann doch soweit und Hartling konnte den lang geschlagenen Ball von Vogt behaupten und schon fast im Fallen den Ball über Kristian Bürrgam ins Piesteritzer Tor zur viel umjubelten Führung lupfen. Mit dieser knappen aber durchaus verdienten Führung ging es erst einmal in die Pause. Doch dürfte Hartling mit seinem Treffer zum 2:0 (49.) alle taktische Neuausrichtungen unserer Gäste über den Haufen geschossen haben. Nur vier Minuten später ergab sich für Richter sogar die Möglichkeit, noch ein Tor drauf zulegen. Unglücklicherweise scheiterte unser Stürmer, der auch nach diesem Wochenende weiter an der Spitze der Torjäger in der Landesklasse steht, an Bürrgam der zur Ecke klären konnte. Mit der Zeit tauchten die Grün Weißen aber immer wieder vor unserem Strafraum auf, sodass Wiesegart in der 58. Minute regelrecht unter Beschuss stand. Doch unser Tor blieb wie vernagelt und Piesteritz blieb der Anschlusstreffer verwehrt. Der VfB kam immer wieder zu sehr guten Gelegenheiten, doch Richter, Dieterichs und Vogt scheiterten jeweils knapp. Den Schlusspunkt zu setzen blieb dann aber doch noch Richter vergönnt, als er sich erst durchzusetzen vermochte um anschließend aus spitzem Winkel zum 3:0 Endstand einzuschießen. Von Vorteil war auf unserer Seite sicherlich auch die Tatsache, dass unser Trainer Sandor Cseke die schon in Sandersdorf erfolgreiche Anfangsformation aufs Feld schicken konnte. Nächste Woche wartet bei Einheit Wittenberg dann eine zumindest auf dem Papier einfache Aufgabe. Wie schwer es aber bei Einheit immer wieder für uns war, belegt dann jedoch wieder die Schwere der anstehenden Aufgabe.
FC GWP II: Kristian Bürrgam - David Möbius (46. Oliver Richter), Sebastian Töpfer (75. Kenneth Reiss), Nils Naujoks, Christian Zentgraf, Christopher Butsch, Maik Trollmann (MK), Tim Huth, Michael Müller, Frank Lehmann, Philipp Scopp
Piesteritz
Am vergangenen Samstag traten die Kicker des Grün-Weiß' die Reise nach Gräfenhainichen an. Auswärts bei den bis dato punktgleichen Gastgebern tat man sich in den Vorjahren immer schwer und so hatte auch dieses Jahr die Partie wieder Spitzenspiel Charakter.
Leider jedoch nur formal auf dem Blatt, denn schnell wurde klar, dass die Piesteritzer an diesem Tag nichts Zählbares aus dem „Sportforum Lindenallee“ mit nach Hause nehmen sollten.
Zu Beginn des Spiels entwickelte sich ein taktisches Abtasten beider Teams. Niemand wollte ins offene Messer rennen und so blieben gefährliche Torraumszenen erst einmal aus. Die beste Möglichkeit für die Volksparkjungs bot sich der in der 18.Minute, als Frank Lehmann gleich doppelt an Gästetorwart Wiesegart scheitert. Doch im Offensivspiel fehlte es den Piesteritzern deutlich an Durchschlagskraft und Konsequenz im Abschluss, um aus den wenig erarbeiteten Chancen bzw. Fehlern der Gräfenhainicher Defensive Kapital schlagen zu können.
Für die Piesteritzer Hintermannschaft hingegen wurde es immer wieder gefährlich, wenn es bei den Gastgebern mal schnell nach vorne ging und die pfeilschnellen Spitzen Hartling und Richter in Richtung Tor starteten. Doch bis dahin ließ der grün-weiße Abwehrverbund nur wenige Chancen zu. Doch die Hausherren wurden zunehmend aktiver und so war es eine Ecke in der 39.Minute, welche ursprünglich zu lang geschlagen, doch durch Vogts erneute Hereingabe, welche die herausrückende Piesteritzer Abwehr aushebelte und durch Hartling in der Mitte per Heber zum 1:0 für Gräfenhainichen vollendet wurde.
Die Lutherstädter versuchten vergeblich eine passende Antwort vor der Halbzeitpause auf diesen Gegentreffer zu geben. So ging es also mit einem 0:1 aus Sicht der Grün-Weißen in die Pause.
Mit der Hoffnung, dass die mahnenden Worte des Trainergespanns Neuberg/Hüller frischen Aufwind geben, ging es in die zweite Hälfte. Doch alles was sich die Piesteritzer vorgenommen hatten, wurde in der 50.Minute mit dem 2:0, wiederrum durch Hartling, welcher eine Folge katastrophaler Fehler in der Hintermannschaft bestraft, zunichte gemacht. Zusehends wirkten die Piesteritzer verunsichert und taten sich schwer, zurück ins Spiel zu finden, zumal die Gräfenhainicher nun wie beflügelt von ihrer zwei-Tore-Führung aufspielten und gute Chancen hatten, um diese Führung weiter auszubauen (Richter/55min.) Doch wollte sich die junge Truppe von Grün-Weiß nicht geschlagen geben und versuchte noch irgendwie die Kurve in diesem Spiel zu bekommen, doch sollte sich das Spiel für sie nicht zum Guten wenden. Im Gegenteil so bekam man in der 79.Minute durch Daniel Richter, welcher Naujoks und Butsch ganz alt aussehen lässt, das 3:0 und somit den endgültigen „Knock Out“.
Nach Abpfiff blickte man in enttäuschte Gesichter und es liegt nun wieder ein ordentliches Stück Arbeit vor dem Team sich aufzuraffen und in die Erfolgsspur zurückzukehren. Doch das Potenzial hat diese Truppe auf jeden Fall dazu. Jetzt heißt es Mund abputzen, Ärmel hochkrempeln, an die Leistungsgrenze gehen und am kommenden Samstag gegen Jessen mit einer Wiedergutmachung zu überzeugen.
Auf geht’s GRÜN WEIß!!!
Quelle:HP Vereine
