Kreispokal-VF: Trebitz gegen Annaburg heißt der Kracher
PR Team, 10.10.2012
"Trebitz gegen Annaburg ist der Kracher", meinte direkt nach der Auslosung der Spielausschussvorsitzende Stephan Gräfe, der den Gastgebern sogar zutraut, den Favoriten aus Annaburg aus dem Wettbewerb zu kicken. Als der Trainer der SG 1919, Matthias Kleffe, von der Aufgabe hörte, sprach er sofort vom "schwersten Los überhaupt". Der Coach, der mit den Landesklassen-Kickern aus Trebitz 2012 im Pokalfinale stand, traut seinen Schützlingen gegen den Liga-Rivalen die Überraschung zu. "Es ist eine schwere, aber lösbare Aufgabe", meinte er. Denn dass Ziel der "Himmelblauen" sei es, erneut das Endspiel zu erreichen. Mit Matthias Kleffe an der Spitze? "Das ist mein Ziel. Wir haben uns ausgesprochen. Die Mannschaft hat verstanden, warum ich mit einigen Dingen unzufrieden war."
Auch die anderen drei Partien - der Anstoß erfolgt am 31. Oktober jeweils um 11 Uhr - versprechen Spannung pur. Im Duell der Kreisoberlisten erwartet Spitzenreiter VfB Zahna die SG Blau-Weiß Nudersdorf. "Ich freue mich auf dieses Duell", sagte Gäste-Coach Thomas Pielorz, der betonte, dass Zahna im Moment unschlagbar ist. "Beide Mannschaften setzen auf Offensiv-Fußball. Für die Fans wird es mit Sicherheit kein langweiliges Spiel", fügte er an und verriet, dass Nudersdorf versuchen wird, den Favoriten am Reformationstag aus den Schuhen zu kippen.
In den anderen zwei Begegnungen sind die Rollen klarer verteilt. Die Landesklassen-Elf des FC Grün-Weiß Piesteritz II muss bei Kreisligist Grün-Weiß Linda Farbe bekennen. "Trotz des Klassenunterschieds werden wir den Gegner nicht unterschätzen", betonte FC-Coach Dietmar Hüller, der mit seiner Elf endlich in das Finale einziehen will. "Das probieren wir bereits seit fünf Jahren", sagte der Trainer, der hofft, dass sein Traum 2013 in Erfüllung geht. "Wir sind in Linda klarer Favorit. Alle anderen Aussagen würden im Phrasenschwein landen. "
Landesligist Rot-Weiß Kemberg will ebenfalls die nächste Runde erreichen. Trainer Stefan Kohnert meinte zwar, dass seine Elf eine gehörige Portion Respekt vor Landesklassen-Absteiger Glückauf Möhlau hat, doch wer als Favorit gehandelt wird, müsse auch so auftreten. Zum Thema Pokalsieg gab Kohnert nur eine ausweichende Antwort. "Das ist Zukunftsmusik", meinte er. Bis zum 1. Mai 2013 stehen schließlich noch einige Begegnungen auf dem Programm.
Das Viertelfinale: 31. Oktober, 11 Uhr: SG 1919 Trebitz - Grün-Weiß Annaburg, VfB Zahna - Blau-Weiß Nudersdorf, Glückauf Möhlau - Rot-Weiß Kemberg, Grün-Weiß Linda - Grün-Weiß Piesteritz II
Quelle:MZ
