Spiele vom WE aus Sicht der Vereine

PR Team, 30.10.2012

Spiele vom WE aus Sicht der Vereine

Ramsin - Einheit Wittenberg 4 zu 1

Ramsin

Ende Oktober ist für gewöhnlich die Zeit, in der die Tabellenbilder langsam Form annehmen, jedoch auch das Wetter beginnt ungemütlich zu werden. So auch am Samstag. Die Temperaturen fielen in den niedrigen einstelligen Bereich, eine weitere Parallele zum Gast aus Wittenberg, der hatte vor der Partie erst drei Zähler auf der Habenseite. In den letzten Wochen hatten die Jungs um Spielertrainer Andreas Jaekel jeweils eine Halbzeit ein torloses Remis gegen die Zweitvertretungen der SGU und GW Piesteritz vorzuweisen, Ramsin war also gewarnt.

Der Gastgeber begann engagiert und druckvoll, schnürte Einheit von Beginn an in deren Hälfte ein. Konsequent wurde das Spiel über die Außen gesucht, folgerichtig ergaben sich auch Torgelegenheiten. Den ersten Riesen gab es nach fünf Minuten. El Gourmat setzte sich gut über die rechte Angriffsseite durch, seine Flanke landete am langen Pfosten beim freien Pärsch, dessen Schuss im letzten Moment von einem Wittenberger Verteidiger geblockt wurde. Nach einem Meyer Chip lief Pärsch kurze Zeit später allein in Richtung Einheit Tor, sein Heber war jedoch zu tief angesetzt und Schulz bekam noch eine Hand an die Kugel. Die SGR spielte weiter geduldig, ließ Ball und Gegner ordentlich laufen. Durch geschickte Spielverlagerung ergaben sich immer wieder Räume. So auch beim Führungstreffer. El Gourmat kam auf dem linken Flügel an den Ball, setzte sich gegen zwei Verteidiger durch und bediente mustergültig Florian Pärsch, der am kurzen Pfosten einköpfte.

Nach einer kurz ausgeführten Ecke gab es die erste strittige Situation. Janjic drehte sich an seinem Gegenspieler vorbei, der ließ das Bein stehen, Schiedsrichter Tauche ließ weiterspielen. Kurze Zeit später war dann Halbzeit, die ganz in grün gekleideten Ramsiner hätten höher führen können, doch Wittenberg bekam im letzten Moment immer einen Fuß dazwischen.

Halbzeit zwei verlief deckungsgleich zum ersten Abschnitt, mit einer Ausnahme. Einheit kam in der 52 Minute zu einem Eckball. Dieser wurde zentral in die Mitte geklärt, wo Michael Witticke den Ball direkt nahm. Leicht abgefälscht schlug das Leder im Ramsiner Kasten ein, der erste Torschuss der Gäste, gleich ein Volltreffer.

Dies sollte jedoch nur kurzzeitig für Unruhe beim heimischen Anhang sorgen, denn am Spielgeschehen änderte es nichts. Angetrieben von den sehr beweglichen Meyer und Schneier, rollte ein Angriff nach dem Anderen in Richtung Gästetor. Dobbermann scheiterte nach Janjic Flanke am Aluminium, den Rebound setzte Holicki ebenfalls an die Latte. Für einen kurzen Moment sah es auch so aus, als würde das Schiedsrichtergespann auf Tor entscheiden, nach Rücksprache mit seinem Assistenten entschied Tauche dann, richtigerweise, auf kein Tor.

64 Minuten waren gespielt, da sollten die SGR Anhänger dann doch Grund zum Jubeln haben. Pärsch flankte in den Strafraum, dort legte ein Einheit Abwehrmann mustergültig für Kevin Roitsch auf und der ließ sich nicht zweimal bitten, netzte zum 2-1.

Ramsin kam zu weiteren Großchancen, in der Wittenberger Abwehrzone brannte es einige Male lichterloh. Zwei Einschussgelegenheiten blieben ungenutzt, dann landete der Ball erneut vor den Füßen von Florian Pärsch. Regelwidrig von hinten am Schuss gehindert, blieb die Pfeife von Tauche erneut stumm, eine klare Fehlentscheidung.

Wittenberg gab sich nicht auf, gefährlich wurden die Gäste jedoch nicht mehr. Der dritte Treffer gelang schließlich El Gourmat, allein vor Schulz, schloss er überlegt ins linke Eck ab. Nur zwei Minuten später erhöhte Roitsch auf 4-1, vorausgegangen war ein kluger Pass auf Janjic, dessen Schuss Schulz genau zu "Jochen" lenkte, der ins verwaiste Tor einschob.

Sicherlich stellt Wittenberg kein Schwergewicht der diesjährigen Landesklassestaffel 5 dar, die Leistung der Dobbermann Elf gehörte jedoch zu den Besten in dieser Saison.

Der November bringt sehr schwere und interessante Aufgaben. Zum Auftakt geht es nach Klieken, die Blau-Weißen spielen ebenfalls eine hervorragende Saison, rangieren derzeit nur sechs Zähler hinter der SGR auf Rang 4. 

Einheit

Bei Niederlagen gibt es leider anscheinend keine Berichte mehr...

Seegrehna - Union Sandersdorf II 2 zu 1

Seegrehna

Leider immer noch keine aktuelle HP...

Union II

Union II überlistet sich in Angriff und Abwehr selbst

Der Fußball kann sehr hart sein, und das in mehrerer Hinsicht. Union Sandersdorfs zweiter Vertretung gelingt es einfach nicht, nach dem sommerlichen Aufstieg in der Landesklasse Fuß zu fassen. Diesmal unterlag man nicht nur in einem sogenannten Sechspunktespiel beim SV Seegrehna 93, sondern musste mit zwei herben Verletzungen der Akteure Alexander Meinhardt und Michael Stelzl nach Abpfiff den direkten Weg ins Krankenhaus antreten.
"Wenn ich hier in der Zweiten mitgespielt habe, liefen die Partien immer deckungsgleich genau wie diese heutige". Worte von Stelzl, denen Meinhardt nur nickend zustimmte. Stelzl spielte nicht jedes Spiel, doch sein Kollege Meinhardt pflichtete bei: "Es läuft nicht immer, aber sehr häufig auf diese Art und Weise. Und die Art und Weise auf den Wittenberger Elbwiesen war folgende. Union dominierte von erster bis letzter Minute die Partie fast durchgängig das Geschehen. Doch so taktisch unklug, wie sich die Unionstürmer in vorderster Front vor des Gegners Tor gaben, so haarsträubend wartete man dann auch in der Defensive mit eklatanten Fehlern aus dem Nachwuchsbereich auf. Bei bestem Fußballwetter- die Wetterlage im Raum Wittenberg sah deutlich besser aus als daheim- traf man in Seegrehna auf einen exzellent zu bespielenden Rasen. Dort reichten zwei gewaltige Schaltpausen, und ein bis dato kaum stattfindender Gastgeber bedankte sich in Person von Torjäger Rene Koppehel innerhalb von 200 Sekunden mit einem ungeahnten Doppelschlag. Ein Freistoß von rechts wurde per Kopf in die Zentrale abgefälscht. Koppehel war handlungsschnell zur Stelle und drückte ebenfalls per Kopf ein (1:0/52.).

Als Lucas Rosinsky- ob nötig oder nicht- auf halblinker Position zur Verteidigung grätschte, legte dieser den Ball mit jener Grätsche genau in den Lauf des vorherigen Torschützen. Der zog voll durch und überwand Oliver Thomaschewski im Uniontor blitzartig ein weiteres Mal (2:0/56.). Die Optik der Partie wurde vom Ergebnis in Schallgeschwindigkeit überholt. Wer vorn seine Tore nicht macht...
Es war haarsträubend, wie Sandersdorfs Angriff allein von der Bewegung zum Ball keine Gefahr versprühte. Da man trotz allem das spielerisch bessere Team stellte, mussten sich zwangsweise Chancen eröffnen. Einen langen und abgefälschten Ball auf den zweiten Pfosten verpasste Steffen Hoyer bei dessen Auftropfen nur knapp (29.). Union drängte da bereits eine halbe Stunde, war jedoch am Strafraum mit dem eigenen Latein am Ende. Als ein weiter Ball auf nassem Geläuf durch die Unionabwehr ging, konnte der überraschte Seegrehnaer Ronny Kohn diesen nicht verwerten (33.). Das war das erste Auftauchen der Hausherren im Sandersdorfer Strafraum. Mit Wiederbeginn dann abermals Glück, als ein flacher Diagonalball vom gerade zur Pause eingewechselten SV-Kicker Christoph Thauer den Pfosten streifte (47.). Die Gäste wurden leicht gewarnt. Doch Union diktierte den Rhythmus, und Jörg Marose musste mit Großchance zum 0:1 einnetzen. Ein Ball in den Rücken der Seegrehnaer Abwehr, und der Unioner verzieht diesen Ball knapp aus der Drehung (50.).

Als man immer mehr aufrückte, setzten die Platzherren- eingeladen durch simple Aussetzer in der Uniondefensive- zu besagtem Doppelschlag an. Binnen vier Minuten lag man 0:2 zurück, hatte aber noch eine gute halbe Stunde zur Korrektur. Michael Stelzl opferte sich vollends, spielte in einer relativ fairen Begegnung bereits seit der ersten Hälfte mit dicker Binde an der Hand. Durch Gegners Traktionsstollen wurde seine am Boden liegende Hand bis auf den Knochen aufgerissen, musste später mit dreizehn Stichen genäht werden. Schiedsrichter Chris-Kenneth Griebel versagte Union in Person von Alexander Meinhardt folglich einen glasklaren Elfmeter. Eine weite Flanke von Rosinsky nahm der Unioner aus sechs Metern volley. Als er den Ball traf, traf ihn das heranspringende Abwehrbein von SV-Keeper Robin Brandenburg und streckte ihn nieder (62.). Kein Elfmeter- dafür jedoch Auswechslung und ebenfalls ab zum Nähen eines aufgeschlitzten Schienbeines ins Krankenhaus (65.). Damit soll nicht der Eindruck erweckt werden, es wäre ein unfaires Spiel gewesen. Seegrehna gab alles, um den Vorsprung zu retten.




Resultat eines einfachen, nicht unfairen samstäglichen Fußballspiels

Eine Maßflanke von Rico Schaflik erreichte Marose frei am zweiten Pfosten. Mit Innenseite und Gefühl hätte es geklappt. Mit Gewalt ging der Ball jedoch weit über Seegrehnas Gehäuse (65.). Einen abgewehrten Ball zog Hoyer folglich aus zwanzig Metern auf´s Tor der Hausherren. Seegrehnas Rico Herrmann klärte auf der Linie (69.). Hoffnung seitens der Unioner keimte auf, als Michael Stelzl aus gut 25 Metern zentral unter den Querbalken den Anschluss markierte (1:2/73.). Mit einem wahren Powerplay und vielen Flanken speziell von der linken Außenbahn ging es bis weit in die Nachspielzeit. Der mehr als verdiente eine Zähler sollte aufgrund des Sündigens vor dem Tor nicht herausspringen.
Stellt sich nur die Frage, ob mit der etwaigen Unterstützung aus dem freien Überhang des Verbandsligafreitags (Gröbel/Stürmer, Parthier/Stürmer, Hempowicz/Abwehr) nicht etwas Wertvolles aus diesem Abstiegsduell hätte mitgenommen werden können???!!! Nicht vergessen: Am Mittwoch wartet genau auf diese 2. Unionmannschaft das Kreispokal-Halbfinale in KÖT.
 
Union II: Thomaschewski, Stelzl, Rosinsky, Hoyer (72. Krämer), Schaflik, Th. Franke, A. Meinhardt (65. Haedicke), Krake, Horvath (59. Borstel), M. Meinhardt, Marose
 
Tore: 1:0, 2:0 Rene Koppelhel/52´, 56´, 2:1 Michael Stelzl/73´
 
Schiedsrichter: Chris-Kenneth Griebel/DE-Roßlau, Sven Weise, Frank Senatra
 
Zuschauer: 65

Nedlitz - Piesteritz II 0 zu 2

Nedlitz

Für einen Spielbericht fühlt sich hier anscheinend niemand verantwortlich...

Piesteritz II

Kurz aber prignant?! Nach kürzlicher Besserung lässt man in Piesteritz wieder nach was die HP angeht...

Unsere 2. Mannschaft gewinnt am heutigen Nachmittag ihr Auswärtsspiel ,in Nedlitz , mit 2:0. Bei dem starken Aufsteiger , erzielten Maik Trollmann , mit Elfmeter und Andreas Thöner die Tore. Beim , am Ende , verdienten Sieg der Grün - Weissen hatte Nedlitz nur bei Standarts , gefährliche Aktionen.

ASG Dessau - Klieken 0 zu 11

ASG Dessau

bisher höchste Heimniederlage
Die missliche Situation bei der ASG Vorwärts Dessau erreichte heute einen neuen Tiefpunkt. Mit 0:11 unterlag man der SG Blau-Weiß Klieken, welches gleichzeitig die höchste Niederlage der „neuen“ ASG war. Damit hatte wohl niemand gerechnet, einige liebäugelten damit, heute vielleicht endlich den ersten Punkt in der Tabelle zu verbuchen können.

Dabei standen die Vorzeichen gar nicht so schlecht, denn E. Strokosch lief doch für unsere Mannschaft auf. Weiterhin rückte N. Baumberg, welcher bereits acht Tore für die Landesklasse-Reserve erzielte, in den Kader. Verzichten musste die ASG allerdings auf die gesperrten Th. Rathmann und T. Franzl sowie auf die verletzten Chr. Richter und G. Böckelmann.

Dass sich unsere Mannschaft für dieses Spiel vorgenommen hatte, merkt e man in den ersten Minuten. Unsere Jungs spielten mit mehr Drang nach vorne als in den letzten Begegnungen. Zwar deutete auch hier Klieken schon seine Torgefährlichkeit an, aber auch unsere Mannschaft hatte ihre Möglichkeiten. Nach einem Freistoß von E. Strokosch kam N. Baumberg zum Schuss. Leider bekam er keinen Druck hinter den Ball, so dass dieser Schuss kein Problem für den Kliekener Torwart war. Nach 11 Minuten war es dann geschehen. Wieder offenbarten sich die Schwächen nach hoch ausgeführten Standardsituationen. Nach einem hohen Freistoß in den Strafraum erzielte Klieken-Goalgetter K. Niesar die Gästeführung. Hier war aber wohl ein ASG-Bein zuletzt am Ball. Von dieser Führung zeigten sich unsere Jungs noch unbeeindruckt und zeigten nur wenig später, dass auch sie für Torgefahr sorgen können. Chr. Kunze setzte sich von links außen kommend gegen mehrere Gegenspieler durch und kam im Strafraum frei zum Schuss. Klieken-Torwart K. Päschke reagierte aber großartig. Treffsicherer zeigte sich erneut K. Niesar in der 20. Minute. Von der Strafraumgrenze traf er zum 2:0 für Klieken. Dieser Treffer brach unserer Mannschaft das Genick. Statt zu agieren schaute man immer öfter nur noch zu und überließ so den Gästen das Spiel. Aber auch, was die Fitness betrifft, sah man heute einen deutlichen Unterschied zwischen unserer Mannschaft und einem Team aus dem vorderen Mittelfeld. So auch in der 25. Minute. Ihren Schnelligkeitsvorteil nutzend setzte sich Klieken fast mühelos durch, spielte in den Strafraum und es stand 0:3. Torschütze war Th. Berger. Vier Minuten später erzielte K. Kählitz das 0:4. Dass auch unsere Mannschaft noch auf dem Platz stand sahen die nur 39 Zuschauer, davon viele aus Klieken, in der 33. Minute. Nach einem Freistoß in den Strafraum, kam A. Hänsch etwas zu spät zum Kopfball, so dass der Gäste-Keeper den Ball noch wegfausten konnte, der Nachschuss von N. Baumberg ging über das Tor. Im Tiefschlaf befanden sich unsere Jungs in der 41. Minute. Ohne jegliche Reaktion schaute die komplette ASG-Defensive zu wie D. Schmidt aus zehn Meter das 0:5 erzielte. Nur wenige Sekunden später hätte es bereits 0:6 stehen müssen. Die letzte Aktion in der ersten Hälfte hatten unsere Jungs, aber nach einem schönen Zusammenspiel zwischen Chr. Kunze und E. Strokosch agierte der Kliekener Keeper ganz sicher.

Nach einer kurzen Anlaufzeit übernahm Klieken auch in der zweiten Halbzeit das Zepter und ruhte sich nicht auf die sichere Führung aus. Erneut ohne Gegenwehr erzielte erneut K. Niesar in der 56. Minute seinen dritten Treffer im heutigen Spiel. Eine der ganz wenigen ASG-Tormöglichkeiten in den zweiten 45 Minuten hatte E. Strokosch nach gut einer Stunde, doch sein schöner Schuss wurde gehalten, genauso wie der Schuss der Gäste im unmittelbaren Gegenzug. Danach vergab Klieken weitere hochkarätige Chancen. In der 69. Minute sah unsere rechte Abwehrseite erneut ganz schlecht aus. Diesmal ließen sich gleich zwei Spieler fast mühelos ausspielen, so dass der erst kurz zuvor eingewechselte K. Schünhoff leichtes Spiel beim 0:7 hatte. Mit einem Doppelschlag markierte M. Hellwig in der 71. Und 75. Minute das 0:9. Das zweite Tor dabei entstand nach einem schön anzusehenden schnellen Direktpassspiel. Aber es kam noch schlimmer. Mit einer Muskelverletzung musste unsere Keeper J. Gerhardt nach 78 Minuten das Feld verlassen. Für ihn rückte M. Schulze ins Tor und Th. Becker kam neu in die Partie. Aber auch unser neuer Keeper musste noch zweimal hinter sich fassen. In der 83. Minute hatte er noch Glück, als die Gäste den Ball völlig frei am Tor vorbeischoben. Aber nur eine Minute später nach einer schönen Flanke erzielte Th. Berger sein zweites Tor. In der 87. Minute fehlte wieder einmal die Zuordnung. Völlig frei erzielte K. Schünhoff ebenfalls seinen zweiten Treffer. Das M. Schulze Talent als Torwart hat, zeigte er kurz vor dem Schlusspfiff, als er mit einer tollen Parade das 0:12 verhinderte.

Tief enttäuscht und mit hängenden Köpfen verließen unsere Jungs das Spielfeld. Aber auch die Kliekener, mit denen man ein gutes Verhältnis hat, konnten sich nicht wirklich über diesen zweistelligen Kantersieg freuen. Vor allem im Trainerstab war man bedrückt über die sehr schwierige Situation bei der ASG und machte sich ebenfalls seine Gedanken.

Klieken

Anscheinend zu viel zum Schreiben..., da feiert man lieber weiter...

Roßlau - Reppichau 4 zu 1

Roßlau

Die Zuschauer bekamen eine temporeiche Partie geboten, in der die Gastgeber einen Traumstart hatten. Bereits der erste Angriff sorgte nach zwei Minuten für die Führung. Über mehrere Stationen gelangte der Ball zu Stefan Krug, dessen Schuss fälschte Sommer ins eigene Tor ab. Und Germania spielte weiter nach vorn. Nach einer viertel Stunde trat Michael Arndt einen Freistoß von der linken Aussenseite weit in den Strafraum der Gäste. Deren Schlußmann verschätzte sich, den Krug war früher am Ball und köpfte zum 2:0 ein. Die Gäste wirkten sichtlich konsterniert und fanden nicht in die Partie. Nach 20 Minuten hätte das Spiel schon entschieden sein können! Lars Lang prüfte den Reppichauer Torhüter mit einem Schuß aus 18 Metern, den Abpraller von Krug klärte ein Abwehrspieler auf der Linie. Von dort gelangte der Ball zu Martin Hartmann, der aus spitzem Winkel nur das Lattenkreuz traf. Das Spiel nahm an Intensität zu. Beide Teams kämpften verbissen in den Zweikämpfen. Nun näherten sich auch die Gäste dem Germania-Tor, doch richtige Torchancen gab es nicht. Auch bei Standards blieben sie harmlos. Dennoch hatte Germania Glück, als der Schiedsrichter ein Foul von Steven Thauer an Keil im 16er nicht Pfiff. Hier hätte es Strafstoß geben können, doch der Referee stand nah am „Tatort“ und war der Ansicht, Thauer hätte erst den Ball getroffen. Der nächste Aufreger in Minute 32. Germania spielte wieder über drei Stationen direkt und schnell nach vorn. Meyer bediente Lang zentral vor dem Tor, sein Schuss klatschte an den rechten Pfosten. Die Gästeabwehr wirkte in vielen Phasen nicht sattelfest. Vor Allem Krug war ein ständiger Unruheherd, war von seinen Gegenspielern kaum zu stellen. In er 40. Minute scheiterte er aus 5 Metern am Gästeschlußmann. Vorangegangen war ein schöner Spielzug über links, Arndt flankte in den Strafraum. Und es war noch nicht Halbzeit. Lang spielte einen Diagonalball auf die rechte Seite, von wo Hartmann in den Strafraum flankte. Erneut war Krug schneller am Ball, traf jedoch nur die Latte. Den Abpraller versenkte sein Sturmkollege Lang ins rechte Eck zum umjubelten 3:0. Germania jubelte etwas zu lange, denn vom Anstoss aus flankte Reppichau in der Germania-Strafraum. Keil war durchgelaufen und traf zum Anschlußtreffer. Die zweite Hälfte ging zunächst so weiter, wie die erste endetet. Natürlich war es Krug, der haarscharf an einer Flanke von Meyer vorbeisegelte (56.). Das Spiel verflachte dann etwas. Weiter gab es viele Zweikämpfe, doch Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Germania zog sich etwas zurück und lauerte auf Konter. Reppichau kam jetzt besser ins Spiel, aber spätesten am Strafraum war Endstation. Roßlau spielte einige Konter nicht gut aus, scheiterte immer wieder an nicht gut gespielten Pässen. So mussten die Zuschauer bis in die Schlußminuten warten, bis wieder etwas passierte. Keil war Christian Elß auf der rechten Seite enteilt, anschließend gab es einen Kontakt und der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Punkt. Göran Siebert konnte den von Frauendorf getretenen Strafstoß halten, denn er ahnte die Ecke (90.). In der dritten Minute der Nachspielzeit krönte Lars Lang seine gute Leistung mit einem tollen Schuss von der linken Seite. Der Ball schlug unhaltbar im rechten oberen Torwinkel ein. Am Ende eine klasse Mannschaftsleistung und ein verdienter Sieg für die Roßlauer, die nun schon seit fünf Spielen ungeschlagen sind. 

Reppichau

Die SG Reppichau verlor das Auswärtsspiel am Samstag, den 27.10.2012 in Roßlau mit 4:1.
Unsere SGR musste dabei erneut einem frühen Rückstand hinterherlaufen. Bereits nach 2 gespielten Minuten, ging Roßlau mit 1:0 in Führung. Kurz darauf wurde Florian Keil frei durch im Roßlauer Strafraum, mit einer Notbremse, von den Beinen geholt. Der Schiedsrichter entschied jedoch, dass Spiel weiterlaufen zu lassen. Der Gastgeber konnte hingegen in der 13. Spielminute auf 2:0 erhöhen.
In der Folgezeit lief der Ball hin und her. Während Reppichauer Torschüsse den Kasten verfehlten, traf Roßlau gleich zweimal Aluminium. Nach und nach kam unsere SGR besser ins Spiel. Roßlau kannte mit dem 3:0 in der 44. Minute die richtige Antwort darauf. Nach wieder Anpfiff konnte Kapitän Florian Keil, nach hereingabe von Felix Brendler auf 3:1 verkürzen.
In Halbzeit zwei hatte unsere SGR deutlich mehr Spielanteile, verpasste es jedoch sich ernsthafte Torchancen zu erspielen. EX-Reppichauer Markus Großmann verletzte sich Mitte der zweiten Halbzeit am Sprunggelenk und musste ausgewechselt werden. Wir wünschen dir gute Besserung Grossi !!! Mit Ablauf der regulären Spielzeit entschied der Schiedsrichter auf einen fragwürdigen Elfmeter für Reppichau. Wahrscheinlich wollte der Unparteiische seinen Fehler aus der Anfangsphase damit begleichen. Nico Frauendorf konnte dieses Geschenk jedoch nicht nutzen. Im Gegenzug setzte Roßlau den 4:1 Schlusspunkt. Mit etwas mehr Cleverness zu Beginn der Partie, wäre auch in diesem Spiel wieder etwas für unsere SGR zu holen gewesen.
Am kommenden Samstag empfängt die SG Reppichau die SG 1919 Trebitz im Reppichauer Waldstadion. Anstoß ist 14 Uhr !!!

Annaburg - GHC 2 zu 1

Annaburg

Am 9. Spieltag war der Tabellendritte VFB Gräfenhainichen vor 108 Zuschauern im Annaburger Waldstadion zu Gast. Verletzungsbedingt fehlten weiterhin Patrick Karpinski und Philipp Grundmann.

Des Weiteren musste Mannschaftskapitän Marcus Kalich nach seiner Gelb-Roten Karte pausieren.

Annaburg versuchte sofort den Gegner unter Druck zu setzen, bereits nach 3 Minuten konnten die Fans das erste Mal jubeln. Emanuel Clemens dringt in den gegnerischen Strafraum ein und schießt überlegt zum 1:0 mit rechts am Torwart knapp vorbei, ins kurze Eck. Unsere Mannschaft versuchte spielerisch zum Erfolg zu kommen, Gräfenhainichen setzt mit Kampf dagegen. Fehlpässe hemmten immer wieder das Spiel der Grün Weißen.

Eine schöne Kombination, eingeleitet von Manuel Richter über Marc Richter, jedoch dessen Flanke köpft Tobias Unger über das Tor. Kurz Zeit später eine erneute Flanke von Marc Richter, doch Tobias Ungers Kopfball ist zu unplatziert und der Torwart fängt ihn mühelos.

Mit dieser knappen Führung ging es in die Pause.

In der zweiten Halbzeit musste Torjäger Emanuel Clemens verletzungsbedingt durch Geburtstagskind F. Klöpping ersetzt werden. Durch einen Stellungsfehler in der Annaburger Hintermannschaft kommt Gräfenhainichen in der 53. Spielminute durch D. Vogt zum Ausgleich. In dieser hektischen Phase des Spiels, sorgte der Schiedsrichter mit vielen unverständlichen Entscheidungen für Unmut bei allen Beteiligten. Viele Unterbrechungen ließen kaum Spielfluss zu. In der 70 Minute ein erneuter Freistoß für Annaburg. Marvin Richter spielt den Ball flach in den Strafraum auf seinen Bruder Marc Richter, der wiederum aus der Drehung zum vielumjubelten 2:1 für Grün Weiß einschießt. Nun Stand das Spiel auf Messers Schneide, aber die Annaburger Abwehr ließ keinen Gegentreffer mehr zu. Trotzdem der Schiedsrichter einen Elfmeter in der Schlussphase für Gräfenhainichen pfiff, revidierte er seine Entscheidung nach Absprache mit dem Linienrichter noch einmal und entschied auf Freistoß für Annaburg. So blieb es bis zum Schluss beim 2:1 für den Gastgeber.

Leider sorgte die Disziplin einiger Spieler für Unmut beim Trainergespann. Manuel Richter bekam im 9. Spiel die 5. gelbe Karte und Marc Richter sah in der 95. Minute die Rote Karte. Beide Spieler werden beim Derby am nächsten Sonntag in Jessen fehlen.

Zuvor muss unsere Mannschaft im Pokal Viertelfinale am Mittwoch in Trebitz antreten. (Anstoß ist um 13:00 Uhr)

GHC

Der VfB Gräfenhainichen hat das Spitzenspiel in Annaburg unglücklich mit 2 zu 1 verloren. Das Spiel nahm sofort Fahrt auf. Keine Anzeichen von einem gegenseitigen Abtasten. Der VfB im Angriff, verliert dabei den Ball und Annaburg kann Mittels eines langen Balles Clemens in die Spur schicken, welcher aufgrund eines Stellungsfehlers eines VfB-Verteidigers allein aus spitzem Winkel auf das Tor zu laufen kann und eiskalt zur 1 zu 0 Führung für Annaburg einnetzen konnte. Nun hieß es aus den Annaburger Zuschauerreihen schon “das werden heute ja mehr als 6 Buden gegen die Truppe“, doch dies sollte sich im Spielverlauf natürlich nicht bestätigen. Der VfB brauchte zwar die ersten 15-20 Minuten um den schnellen Rückstand zu verdauen, doch dann fing man sich und kam öfters gefährlich vor das Tor der Annaburger. Dieterichs scheiterte in einer guten Phase des VfB aus spitzem Winkel am Spielertorwart von Annaburg. In wenigen Minuten gab es 3 Ecken für den VfB, welche alle brandgefährlich waren. 2 mal landeten die von Luderer getretenen Eckstöße am Querbalken. Hierbei hätte der Annaburger Torwart keine Chance gehabt. Ein weiteres mal kam eine Ecke auf den kurzen Pfosten. Der Ball trudelte kurz vor der Torlinie bis zur anderen Seite ins Toraus. Hier hatte leider kein VfB Spieler spekuliert. Von Annaburg war zuweilen wenig zu sehen. Es gab nur noch zwei gute Kopfballgelegenheiten für die Annaburger. Ansonsten machte Annaburg zwar das Spiel, konnte aber nur wenig Torgefahr ausstrahlen. Kurz vor der Pause ein schöner Diagonalball auf Dennis Vogt, welcher auf Höhe des 5 Meterraumes das Kopfballduell fair gegen einen Verteidiger gewann und damit den freistehenden Wagner bediente, der keine Mühe hatte den Ball einzuschieben. Doch zum Entsetzen aller VfB-Akteure entschied der Schiedsrichter auf Foulspiel. Somit blieb es bis zum Pausenpfiff beim sicherlich verdienten 1 zu 0 für die Annaburger. Die zweite Hälfte verlief völlig anders als die erste. Der VfB machte hier plötzlich das Spiel und baute Druck auf das Gehäuse der Annaburger auf. Resultat war, dass Scheffler einmal in guter Position zum Schuss kam, diese Gelegenheit aber nicht nutzen konnte. Ebenso kam Richter aus ähnlicher Position zu einer guten Gelegenheit, doch auch der Ball war kein Problem für den Annaburger Keeper. Doch die Druckphase sollte sich doch noch auszahlen. Richter wurde von Wagner nach einer Balleroberung schnell in die Spur geschickt und lief allein auf den gegnerischen Torwart zu. Ganz uneigennützig legte er dem mitgelaufenen Vogt auf, der keine Mühe hatte ins leere Tor einzuschieben. Nun hieß es 1 zu 1, völlig verdient bis hierhin. Nun geschah nicht das, was alle vermuteten, dass Annaburg wieder drückte. Nein, der VfB war es, welcher hier weiter Druck aufbaute und dem 2 zu 1 deutlich näher war als die Annaburger. Annaburg wurde sichtbar immer nervöser, konnte sein Spiel nicht mehr aufziehen und hatte auch keinen richtigen Zugriff mehr auf das Spiel. Der VfB hatte hier seine beste Phase, stand kurz vor der Führung. Ein Freistoß von Richter streifte das Tornetz. Stockmann und Dieterichs agierten etwas zu überhastet nach guten Spielzügen des VfB und verfehlten das Tor. Dann ist passiert womit in dieser Phase keiner rechnete. Annaburg bekam in der Hälfte des VfB einen Freistoß zugesprochen. Dieser wurde relativ schnell ausgeführt. Die VfB Abwehr war noch nicht richtig auf der Höhe, sodass ein Verteidiger des VfB den Schuss vom Annaburger Spieler aus spitzem Winkel nicht ganz blocken konnte, sondern abfälschte. Somit wurde der Ball unhaltbar für den rausstürmenden Wiesegart und landete im Tor. 2 zu 1 für Annaburg hieß es nun und der Spielverlauf war auf den Kopf gestellt. Der VfB versuchte noch mal alles, drückte weiter auf das Tor der Annaburger. Es wurde noch einige Male brenzlig im Strafraum der Annaburger, doch eine wirklich gute Gelegenheit wollte nicht mehr raus springen, bis zur Nachspielzeit. Der Schiedsrichter zeigte 5 Minuten berechtigte Nachspielzeit an. In der ersten Minute der Nachspielzeit wurde Dieterichs beim Eindringen in den Strafraum unsanft von den Beinen geholt. Der Schiedsrichter entschied sofort ohne zu zögern auf Elfmeter, eine vollkommen richtige Entscheidung. Doch der Linienrichter hob aus auch immer welchen Gründen die Fahne. Es wurde 2 Minuten lang zwischen Linienrichter und Schiedsrichter diskutiert. Der Schiedsrichter war der festen Überzeugung, dass es ein Strafstoß war, der Linienrichter nicht und redete solange auf den Schiedsrichter ein, bis er kurioserweise auf Freistoß für Annaburg entschied. Dabei hatten wohl die arg in übelster weise brüllenden und beschimpfenden Annaburger Fans ihren Anteil mit ihren Drohungen auf die Entscheidung des Linien und letztendlich auch des Schiedsrichters. Der angehende Freistoß wurde weit nach vorn geschlagen von Annaburg. Der VfB konnte klären und es gab Einwurf für uns. Der eingewechselte Tim Anders wollte den Ball holen, doch dieser wurde von einem gesperrtem Annaburger Spieler weg geschossen, welcher sich neben der Kabine der Annaburger befand. Anders teilte diesem von Mann zu Mann seine Meinung mit ohne den gesperrten Spieler zu berühren, doch ein Windstoß muss dazu geführt haben dass dieser theatralisch zu Boden ging. Der VfB ließ sich nicht beirren und wollte den Einwurf trotzdem schnell ausführen. Doch es kam zur Rudelbildung weil sich ein Annaburger Spieler aus unerfindlichen Gründen auf einmal unprofessionell Verhalten musste, indem er Anders zu Boden streckte. Folglich gab es Rot für den Annaburger Spieler, aber auch für Anders. Warum es für Anders rot gab konnte keiner beantworten, bis heute nicht. Während der Rudelbildung pfiff der Schiedsrichter die Partie ab, obwohl erst 1-2 Minuten der angezeigten 5 minütigen Nachspielzeit gespielt waren. Damit blieb es beim glücklichen 2 zu 1 Sieg für Annaburg. Schade hier war heute deutlich mehr drin für den VfB. Aber mit der Niederlage kann man gut leben und freut sich auf das nächste Heimspiel gegen Roßlau. 
 

Gröbern - Jessen 2 zu 2

Gröbern

Es ist schon ein Kreuz mit der Personalplanung beim HSV Gröbern. Zur schon angespannten Lage, kamen heute noch zwei erkrankte Akteure dazu. Auch nach diesem Spiel werden die Sorgenfalten beim HSV Trainerkollektiv nicht weniger werden.
 
Doch die Hoffnung stirbt zuletzt, so ging der HSV ins Spiel mit dem Vorsatz, Punkte zu erkämpfen. Vom Anstoß weg,  ging es für die Gäste aus Jessen sofort in Richtung HSV Tor. Der erste Versuch wurde noch eine Beute von Frank Malerz.
 
Aber bereits der zweite Versuch ließ die Gäste jubeln! In der 5. Minute erzielte Marcus Friedrich im Nachschuß das 0:1. Der HSV war in der Vorwärtsbewegung, es gelang aber nicht, den verlorenen Ball zurückzuerobern.
 
Das Spiel war keine Minute älter, da durften auch die HSV Anhänger einen Torerfolg ihrer Mannschaft feiern. Renè Steudel machte postwendend den Ausgleich, mit seinem 6. Saisontor.
 
Es war danach ein sehr ausgeglichenes Spiel, ein paar kleinere Torchancen auf beiden Seiten. Brenzlich wurde es in der 19. Minute, als Frank Malerz erst einen Schuß im nachfassen sicher hatte. In der 28. Minute prüfte Jörg Schräpler den Gästekeeper Fabian Köhler mit einem Freistoß, der diesen großartig zur Ecke lenkte.
 
Es war heute wieder ein Manko im HSV Spiel, die ruhenden Bälle zu verwerten. Das Abwehrverhalten bei verlorenen Bällen war ebenfalls nicht so doll. Das Mittelfeld rückte nicht rechtzeitig mit zurück, so hatten die Gäste sehr oft eine Überzahl bei ihren schnell gespielten Angriffen.
 
So passierte es dann auch in der 32. Minute, dass die Jessener erneut in Führung gingen. Torschütze zum 1:2 war Thomas Mahler. Mahler auch sehr auffällig bei den Gästen durch ständige Diskussionen. Diesmal der HSV in Schockstarre nach dem erneuten Rückstand.
 
Es dauerte einige Minuten, bis das HSV Spiel wieder geordneter aussah. Angetrieben vom Capitano, gelang es dem HSV, die Gäste in der Abwehr zu beschäftigen. Diese stand aber sehr sicher und hatte vor allem die Lufthoheit!
 
Das änderte sich aber in der 42. Minute, als Tobias Herfurth eine Flanke per Kopf optimal zum 2:2 nutzen konnte. Es war sehr wichtig, vor der Pause noch den Ausgleich zu schaffen. Mit dem Remis ging es dann zum Aufwärmen in die Kabine.
 
Die zweiten 45  Minuten begannen mit sehr gut vorgetragenen Angriffen des HSV. Was aber fehlte, war der erfolgreiche Abschluß. Jessen nun nicht mehr so spritzig wie in der ersten Hälfte, musste nun auch öfters hinten rum spielen, als sofort in den Angriff zu kommen. Beim HSV nun im Angriff Sebastian Hartmann, der Löcher in die Abwehr der Gäste reißen sollte. Er kam für den verletzten Matthias Schräpler. Nun musste der HSV das erste Mal umstellen in der Abwehr.
 
Der Angriff heute beim HSV, leider nur ein laues Lüftchen. Man sollte sich auch einmal mit der Abseitsregel befassen, denn einige von den Spielern standen nicht immer richtig.
 
Nach knapp 60 Minuten waren die Gäste wieder aktiver und hatten auch mehr Möglichkeiten. Auffällig aber ihre Abschluss-Schwäche. Die Schüsse gingen meist weit drüber, auch aus den besten Positionen. Da hatte der HSV wirklich ab und zu viel Glück.
 
Dann kam die 65. Minute. Ein klares Abseits wurde von Schiri Grünwoldt ignoriert. Der Ball ging dann ins Toraus, aber die Gemüter erhitzten sich sehr an dieser Aktion. HSV Libero Jens Störer ließ sich zu einer Tätlichkeit hinreißen, nachdem er provoziert wurde. Schiedsrichter Grünwoldt, der wohl selbst nichts gesehen hatte, befragte seinen Assistenten an der Linie, der es nun dramatisch schilderte. Endergebnis - glatt Rot für Störer!
 
Vier Minuten später Foul an der Seitenlinie an Sebastian Hartmann. Sportfreund Mehlis tritt dabei auch noch nach gegen Hartmann, Gelb für den Sünder! Rot wäre da sehr angebracht gewesen! Jetzt musste der HSV um den Punktgewinn richtig kämpfen. Das tat der HSV auch. Jessen lief sich in der Abwehr der Heidekicker fest und konnte seine Vorteile nicht nutzen, einen Spieler mehr auf dem Platz zu haben.
 
Nur einmal hatte die HSV Abwehr noch Glück, dass ein Schuß an den Pfosten klatschte. Nun musste auch Billy Schneeberger, eigentlich Torhüter, ins Spiel.
 
Das Spiel plätscherte so hin und dann kam wieder Schiedsrichter Grunwoldt! Foul an der Mittellinie an Conrad Eichel durch Jessens Kapitän Sebastian Lehmann. Beide Spieler lieferten sich ein Rededuell, plötzlich wieder Rot! Wieder für den HSV, Conrad Eichel durfte gehen! In solch einem Moment Rot zu zeigen?? Von Fingerspitzengefühl war Herr Grunwoldt wohl weit entfernt. Beide Spieler zu verwarnen und zu belehren wäre weitaus sinnvoller gewesen!
 
Aber es gelang dem HSV, auch mit dann nur noch neun Spielern den Punkt zu erkämpfen. Jessen konnte das zahlenmäßige Übergewicht nicht mehr nutzen, und so blieb es bis zum Schlusspfiff beim leistungsgerechten 2:2!
 
Fazit HSV Trainer Hagen Giese:
Gerechtes Unentschieden, wer soll kommendes Wochenende in Sandersdorf spielen für den HSV??? Ja, sehr gute Frage bei der Personallage!!! 

Jessen

An einem kalten Samstagnachmittag ging es für die Jessener Allemannia zum Auswärtsspiel nach Gröbern. Nach dem eher durchwachsenen Unentschieden gegen Seegrehna waren nun die ersten Auswärtspunkte nötig. Dabei musste das Trainergespann Kretschmann/Kilian allerdings auf Kapitän Stefan Lutzmann, Stammkeeper Thomas Roeschke und die Flügelflitzer Benjamin Philipp und Marcel Freydank verzichten. Keine guten Voraussetzungen für die Aufgabe: "Auswärtspunkte holen!".
Doch die Jessener zeigten von Beginn an das sie nun bereit waren die ersten Punkte aus der Fremde mitzunehmen. Bereits nach 3 Minuten hatte Martin Helwig die Chance zum 1:0. Nach einer Flanke von Sebastian Gawor verfehlte sein Kopfball nur knapp das gegnerische Tor. Nur 3 Minuten später konnte Abwehrroutinier Marcus Friedrich das erste Auswärtstor der Jessener in dieser Saison erzielen. Nach Vorarbeit von Thomas Mahler knallte er den Ball in die Maschen. Doch die Freude hielt nicht lange an. Bereits eine Minute später konnte der Gastgeber ausgleichen. In den folgenden Minuten konnte sich Jessen kaum aus der eigenen Hälfte befreien. Es dauerte bis zur 22. Spielminute bis man wieder einen Angriff auf Seiten der Jessener verzeichnen konnte. Patrick Bachmann spielte Julian Letz auf Außen frei, welcher eine Flanke in die Mitte schlug. Diese Flanke verpasste Martin Helwig nur knapp. Nun waren die Jessener wieder in Fahrt gekommen. Nur 1Minute später eine ähnliche Situation. Andy Grönwald spielte auf Julian, dessen Rückpass Patrick Bachmann nicht ideal traf, sodass der Keeper der Hausherren sicher parieren konnte. Nach knapp 30 Spielminuten gab es Freistoß von einer guten Position für Gröbern. Fabian Köhler konnte diesen aber mit einer Glanzparade von der Linie kratzen. Eine ähnliche Freistoßposition hatte auch Jessen gut 2 Minuten später. Doch auch dieser Standard brachte nichts ein. In der 32. Minute trugen die Jessener einen schönen Spielzug vor. Zunächst nahm Oliver Mehlis 4 Gegenspieler aus und spielte dann auf Andy Grönwald. Dieser schlug die Flanke aus dem Halbfeld, welche Thomas Mahler im Strafraum fand. Er konnte im zweiten Versuch das 2:1 aus Jessener Sicht erzielen. Gut 10 Minuten später hätte es eigentlich 1:3 stehen müssen. Julian Letzt verpasste die Flanke von Patrick Bachmann nur knapp. Thomas Mahler, welcher am langen Pfosten an den Ball kam, reagierte zu überhastet, sodass der Ball weit über das Tor ging. Die Quittung für die mangelnde Chancenauswertung gab es nur 1 Minute später. Das 2:2 durch einen Kopfball so kurz vor der Halbzeitpause.
Die Jessener kamen besser aus der Kabine. Martin Helwig stellte seine gute Schusstechnik in der 49. Minute unter Beweis. Er nahm es jedoch zu genau, sodass sein Schuss aus gut 25 Metern an den Pfosten knallte. Andy Grönwald hatte in der 54. Minute die Führung auf dem Fuß. Nachdem Julian Letzt sich gut über rechts außen durchgesetzt hatte legte er den Ball in den Rückraum auf Andy Grönwald. Dieser probiere es direkt doch durch den unebenen Rasen versprang ihm der Ball, sodass dieser in der 2. Etage landete. Nur 4 Minuten später verpasste Sebastian Gawor nach einer Direktabnahme nur knapp das Tor. Die Jessener drückten nun auf die Führung. In der 63. Spielminute gab es dann eine unschöne Aktion. Ein Spieler der Hausherren streckte Martin Helwig mit einem Ellbogencheck zu Boden. Die folgerichtige Entscheidung des Schiedsrichtergespannes war die Rote Karte wegen Tätlichkeit. Jessen wurde nun immer besser und erspielte sich eine Chance nach der Anderen. Gröbern wusste sich nur noch mit Foulspielen zu helfen. Der Spielfluss wurde dadurch mehrfach unterbrochen. In der 83. Minute hatte Oliver Mehlis wieder eine 100 %ige auf dem Fuß. Sein Schuss ging allerdings auch in die 2. Etage. Kurz vor dem Abpfiff gab es nach einem Foulspiel an Sebastian Lehmann einen weiteren Platzverweis auf Grund einer Beleidigung für die Gastgeber. Jessen konnte diese Überzahl allerdings nicht mehr zu ihren Gunsten nutzen. Es blieb beim 2:2.
Auf Grund der zahlenmäßigen Überlegenheit und der Vielzahl an Torchancen hätte man hier als Sieger vom Platz gehen müssen. Man hat allerdings die Hürde übersprungen ein Auswärtstor zu schießen sowie den ersten Auswärtspunkt zu holen. Am kommenden Wochenende kommt es zum lang ersehnten Derby zwischen dem SV Grün-Weiß Annaburg und unserer Allemannia. Anstoß wird am Sonntag den 04.11.2012 um 14 Uhr in Jessen sein.

Trebitz - Pratau 2 zu 2

Trebitz

Am Sonntag traf unsere SG im Derby auf Blau-Rot Pratau. Bei kalten Temperaturen, aber herrlichem Sonnenschein und knapp 100 Zuschauern wollten wir unbedingt die drei Punkte zu Hause lassen. Personell arg gebeutelt wussten wir, dass dieses Unternehmen nicht leicht werden würde. Mit M. Burkhardt, der nach 5 Wochen das erste mal wieder mit an Bord war, und O. Fümel (eigentlich Torhüter) saßen nur zwei Mann auf der Bank...

Es sollte sich ein munteres Spiel entwickeln mit Chancen auf beiden Seiten. Den Anfang bestimmten wir ganz klar und so verwunderte auch die Führung nach einer knappen viertel Stunde nicht. Danach kam Pratau besser ins Spiel, Gelegenheiten gab es aber für beide Mannschaften. Mit einem 1:0 ging es in die Halbzeit.

Gleich nach Wiederbeginn übernahmen die Gäste das Zepter. Genau in diese Phase trafen wir nach einem Konter zum 2:0. Leider sollte dieser Zwei-Tore Vorsprung nicht reichen. Ein Doppelschlag führte zum 2:2.

Alles in allem muss man Pratau eine tolle Moral bescheinigen und sagen, dass die Gäste die spielbestimmende Mannschaft waren und sich dieses Unentschieden verdient haben. Für ein Derby war es ein faires Spiel und der Schiedsrichter musste selten drastisch eingreifen...

14. Minute: 1:0 Eigentor...guter Spielzug über T. Kirschke und E. Franzel

57. Minute: 2:0 E. Franzel...langer Ball von E. Heede, E. Franzel ist einfach zu schnell und vollendet sehr gekonnt

61. Minute: 2:1 St. Hinkelmann...Schuss oder Flanke? Auf jeden Fall ein Flatterball bei dem Ch. Gieloff schlecht aussieht

63. Minute: 2:2 St. Schmidt...wir klären den Ball nach einer Ecke nicht, 2. Ball als Flanke, Kopfball, Tor

Fazit: Zur Zeit schaffen wir es nicht, uns für vernünftige Leistungen maximal zu belohnen. Nach einer 2:0 Führung ist es bitter keine 3 Punkte zu holen, die ganz wichtig gewesen wären. Anderseits muss man sagen, dass wir personell zur Zeit auf dem Zahnfleisch gehen und die Leistungen der letzten Wochen dafür recht ordentlich sind. Leider zählen nur Punkte und das waren wieder 2 zu wenig. Jetzt gehts am Mittwoch im Pokal gegen Annaburg und Samstag dann nach Reppichau. Die Personallage wird in beiden Spielen noch dünner sein. Das heißt, noch näher zusammenrücken und Köpfe hoch...

Pratau

Im Sonntagsspiel stand man heute dem Tabellenachbarn aus Trebitz gegenüber und dieser hatte in der 8.Spielminute die große Chance hier in Führung zu gehen. Plötzlich stand ein Trebitzer Akteur frei vor Michael Jasinski, zum Glück blieb er beim Schuß im Rasen hängen und so konnte unser Keeper sicher zupacken. Eine Minute später die erste Gelegenheit für unsere Elf, doch Mario Höses Direktabnahme nach Pass von Steven Schmidt ging über das Tor. Dann mußte erneut Micha Jasinski einiges riskieren um die nächste gute Aktion zu verhindern. Der Ball kam in die Nahtstelle unserer Abwehr ein Trebitzer kommt zum Schuß, doch der aus seinem Tor geeilte Micha Jasinski wirft sich diesem Schuß in den Weg und rettet somit die Null für seine Elf. In der 14.Minute war aber auch er machtlos als der Ball über die linke Seite scharf vor das Tor gespielt wurde und Christoph Keil  beim Rettungsversuch unglücklich ins eigene Tor traf. Die beste Möglichkeit auf Seiten der BLAU-ROTen hatte dann unser Kapitän. Der Schuß von Stefan Hinkelmann wird lang und länger Richtung langes Eck und landet schließlich am Pfosten. Auch Jörg Steiner war es zwei Minuten später nicht gelungen einen Schuß im Gehäuse von C. Gieloff unter zubringen(23.). Es dauerte jetzt bis kurz vor dem Pausentee ehe die Hausherren hier nochmal gefährlich wurden. Nach einem Einwurf kommt der Schuß aus ca 14 Metern auf das Tor der BLAU-ROTen und mit dem hatte Michael Jasinski etwas kleinere Probleme. Begünstigt durch den nicht so guten Zustand des Untergrundes konnte Micha diesen Ball nicht sicher aufnehmen, wurde dann aber von seinen Vorderleuten geklärt. Ein Distanzschuß von Steven Schmidt war dann der Abschluß der ersten 45 Minuten. Der Schuß ging am Kasten von Gieloff vorbei. HALBZEIT!!!

Nach einer Ecke in der 51. Spielminute hatte Mario Hörnig die große Chance hier auszugleichen. Mit dem Fuß kommt er an das Leder, daß aber von der vielbeinigen Trebitzer Abwehr geblockt wurde. Die Vorgeschichte zum 2:0 ist auch schnell erzählt. Ein langer Ball in den Lauf von Enrico Franzel, welcher aus vollem Lauf zu schnell für unsere Abwehrspieler ist und diese Gelegenheit läßt sich Trebitz bester Torschütze nicht nehmen und vollendet zum 2:0 in der 57.Spielminute. Doch danach bewies unsere Elf großen Kampfgeist und kam nochmal in die Partie zurück. Nach einem Rückpass auf Torwart Gieloff, der diesen aufnimmt, gibt es einen indirekten Freistoß. Jörg Steiner spielt zu Stefan Hinkelmann dessen Schuß aber in der Abwehr hängenblieb, doch das war so der Startschuß zur Aufholjagd. In der 62.Minute dann der Anschlußtreffer für BLAU-ROT PRATAU. Ein langer Ball von Stefan Hinkelmann aus dem Mittelfeld kommt in den 16er gesegelt. Flanke oder Schuß? Auch Torwart Gieloff wurde überrascht unterschätzte das Ding und plötzlich lag die Kugel im Netz und es hieß nur noch 2:1 für die SG. Es dauerte nur 60 Sekunden als Christoph Keil eine Flanke in den Strafraum bringt und Steven Schmidt mit dem Kopf zur Stelle war und den Ausgleich köpfte. Im Anschluß daran hatten zunächst die BLAU-ROTen etwas Oberwasser. Nach einem Hinkelmann-Schuß und dem Nachschuß von Matthias Lehniger war es beide male  der Trebitzer Keeper der dem Ball den Weg ins Tor verwehrte. In der 75.Minute war es erneut Steven Schmidt der mit einem Fernschuß aufwartete, doch Gieloff bringt den Ball mit den Fingerspitzen noch über die Latte. In den Schlußminuten kamen dann auch die Gastgeber wieder etwas besser in die Partie. Zunächst aber nochmal unsere BLAU-ROT Elf. Mario Hörnig, der “Jungpapa”, setzt sich im Strafraum durch, aber sein Schuß wird im letzten Moment geblockt und auch der Nachschuß von Stefan Hinkelmann kommt nicht im Ziel an und so war es den Gastgebern vorbehalten hier den Schlußpunkt zu setzen. Einen langen Ball von der linken Seite in den Strafraum unserer Elf erwischt Nico Haase freistehend am langen Pfosten, kann das Leder dann aber nicht im Tor unterbringen und setzt es knapp vorbei. Schiedrichter Griebel pfiff pünktlich nach 90 Minuten ab und so blieb es am heutigen Sonntag bei der Punkteteilung beider Kontrahenten.


Quelle:HP Vereine