VFB Oldies gewinnen Wörlitzer Elbe Cup zum dritten mal

Daniel Richter, 06.07.2009

VFB Oldies gewinnen Wörlitzer Elbe Cup zum dritten mal

Titelverteidiger hat beim Wörlitzer «Elbe-Cup» Nase ganz knapp vor dem vorn

Starker VfB Gräfenhainichen schafft den Pokal-Hattrick

 

 

VfB Gräfenhainichen
Die Oldie-Fußballer des VfB Gräfenhainichen gewannen zum dritten Mal in Folge den Wörlitzer «Elbe-Cup». Zweiter wurde Eintracht Elster. 

WÖRLITZ/MZ/AB. Bei der diesjährigen Auflage des Kleinfeldturniers der Oldie-Kicker um den "Elbe-Cup" wurde auf den Plätzen am Wörlitzer Eisenhart das Gesetz der Serie nicht durchbrochen. Nach den Erfolgen von 2007 und 2008 zeigte sich das Team vom VfB Gräfenhainichen erneut auf die Sekunde topfit und sicherte sich zum dritten Mal nacheinander die begehrte Siegertrophäe.

Allerdings stand die Eintracht aus Elster dicht vor der Wachablösung. Um den Sieger zu ermitteln, bedurfte es im Finale eines Neunmeterschießens. Und in dem lag der VfB letztlich hauchdünn 6:5 vorn. Die Teilnehmer am Endspiel hatten freilich in der Gruppenphase durchaus einige Probleme, sich zu behaupten. Gräfenhainichen kam sowohl gegen Gastgeber Grün-Weiß Wörlitz als auch gegen Hellas 09 Oranienbaum nicht über ein mager anmutendes 0:0 hinaus. Den Ausschlag gab letztlich der klare 5:0-Sieg über Turbine Zschornewitz. In der anderen Staffel rückte vor allem der VfB Zahna den Männern aus Elster mit Nachdruck auf die Pelle. Das direkte Duell beider Mannschaften entschied dann aber die Eintracht 2:1 für sich.

Einen gleichfalls knappen Ausgang nahm das Match um Rang drei. In dem behielt Zahna gegen die Hausherren 1:0 die Oberhand. VfB-Kicker Jens Madaj: "Wir kommen seit vielen Jahren gern nach Wörlitz. Das Turnier ist hervorragend organisiert, sportlich wir den Zuschauern viel geboten. Von unserem guten Abschneiden waren wir selbst überrascht." Die weiteren Plätze wurden per Neunmeterschießen ermittelt. Zum einen sicherte sich Blau-Rot Coswig mit einem 4:2 über Zschornewitz den fünften Rang, zum anderen zwang Oranienbaum die Blau-Weißen aus Nudersdorf 5:4 in die Knie und wurde Siebenter.

Die Ehrung als bester Torschütze konnte Jens Madaj vom VfB Zahna in Empfang nehmen. Von den sechs Treffern, die die Likörstädter erzielten, waren fünf auf sein Konto gegangen. Nach der Siegerehrung schmunzelnd: "Die Flasche Sekt wird mit der Mannschaft gemeinsam geköpft. Einen Extra-Pokal gab es dafür nicht." An seine Quote kamen Norman Schönfeld (Gräfenhainichen, 4) und Matthias Jänicke (Elster, 3) dann doch nicht ganz heran. Keine Chance, die Torjäger-Kanone vom Vorjahr zu verteidigen, hatte im Übrigen Ralf Jenichen von Hellas 09. Er musste für seine Farben kurzfristig als Schlussmann einspringen und so Tore verhindern.

Am Abend zuvor wurde ebenfalls schon Oldies-Fußball gespielt. Der FSV Turbine Vockerode verlor seine Partie gegen Stahlbau Dessau 2:4 (2:2). Beide Treffer für den Gast erzielte Matthias Richter. Turbine haderte vor allem im zweiten Durchgang mit der Leistung des Referees, der die Zweikampfführung beider Teams unterschiedlich beurteilte.


Quelle:MZ