Ziele der Teams in der LK 5 aus Kreis Köthen
Daniel Richter, 06.07.2009
In der kommenden Saison werden alle Derbys am Freitagabend oder Sonntagnachmittag ausgespielt
Gölzau, Köthen und Reppichau einigen sich auf neue Spieltermine

Spiele, wie der VfB Gröbzig gegen den CFC, waren letzte Saison gut besucht.
KÖTHEN/MZ/THR. Der Spielplan für die kommende Landesklasse-Saison steht. Am Samstag einigten sich die Vereinsvertreter auf dem Staffeltag in Bennstedt auf letzte Terminänderungen. Gut für die Fans: alle Derbys der Staffel 5 werden am Freitagabend oder Sonntagnachmittag ausgetragen.
Der SV Gölzau und der CFC Germania verlegten ihr Spiel am ersten Spieltag auf den Freitagabend. Zum Saisonstart hoffen beide Vereine, viele Zuschauer gewinnen zu können. Auch Gröbzig beginnt die Saison in Staffel 4 mit einem Heimspiel am Freitagabend. Darauf einigte sich Präsident Mario Hauenstein mit dem SV Rotation Halle.
Sowohl Ronald Maaß vom CFC als auch Gerd Schäfer vom SV Gölzau wissen um die Anziehungskraft von Spielen, die außerhalb der samstäglichen Anstoßzeit liegen. Diese Termine ermöglichen es anderen Fußballern, solche Spiele zu sehen und am Samstagnachmittag selber gegen das runde Leder zu treten. In der abgelaufenen Saison sorgten beide Vereine im Hin- und Rückspiel für die Duelle mit den meisten Zuschauern. Am 10. Spieltag kamen 451 Fans nach Gölzau. Im Rückspiel lösten gar 847 Menschen ihr Ticket im Köthener Stadion Rüsternbreite. Die Kreisderbys entpuppten sich - wie erwartet - als Zuschauermagneten. Zum Vergleich: Absteiger ASV Eisleben kam in der gesamten Saison zu nicht mehr als 391 Zuschauern. In dieser Statistik führte der CFC. In zwölf Heimspielen kamen 2 770 Zuschauer, ein Schnitt von 231 pro Partie. Gölzau lag auf dem dritten Platz (1 493 / 124) vor dem VfB Gröbzig (1 440 / 120). Die Heimspiele des TSV Elbe Aken wurden im Schnitt von 102 Zuschauern gesehen.
In Sachen Saisonziel erklärte Köthen, man wolle um den Aufstieg mitspielen. "In der abgelaufenen Spielzeit haben wir diese Chance verspielt", so Maaß, jetzt stehen die Spieler in der Pflicht, es besser zu machen." Für die SG Reppichau hingegen hat der Verbleib in der Landesklasse oberste Priorität. Vor zwei Jahren war sie schon einmal aus der Kreisoberliga aufgestiegen, konnte sich aber nur ein Jahr in der Landesklasse halten. Beim SV Gölzau ist es durch zahlreiche Zu- und Abgänge schwer, eine Prognose anzustellen. Das gilt auch für den VfB Gröbzig, für den die neuen Staffelgegner zumeist unbekannt sind. Und auch die fehlenden Derbys wurden bereits beklagt. "Das sind die Spiele, die immer heiß erwartet werden", weiß Trainer Manfred Günther. Das sein Team auf neue Gegner trifft, muss kein Nachteil sein. "Die kennen uns genauso wenig", so Günther.
Auf dem Staffeltag wurde zudem Otfried Zabel verabschiedet. Bis zum Ende der vergangenen Saison war der Schortewitzer Staffelleiter der Landesklasse Staffel 8. Werner Georg, Präsident des Fußballfachverbandes Sachsen-Anhalt (FSA), verabschiedete ihn nach 50 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit.
Zudem wurden die Fairplay-Sieger der abgelaufenen Saison geehrt. Ohne Platzverweis und mit nur 44 gelben Karten gewann der CFC Germania den Fair-Play-Preis der Staffel 5. Aber auch der VfB Gröbzig (2.), der TSV Elbe Aken (3.) und der SV Gölzau (5.) gehörten zu den fairsten Teams ihrer Staffel.
Quelle:MZ
