Spiele vom WE in der MZ
PR Team, 29.10.2013
Annaburg verschenkt Punkte
LANDESKLASSE Heidestädter rutschen auf Rang drei ab. Friederdorf ist jetzt Zweiter.
VON DIETMAR BEBBER
WITTENBERG/MZ - Während Staffelprimus FC Grün-Weiß Piesteritz II am Sonnabend die Tabellenführung sogar ein wenig ausbaute, rutschte Verfolger Grün-Weiß Annaburg im Klassement auf Platz drei ab. Der SV Friedersdorf steht jetzt auf dem Silberrang.
Grün-Weiß Annaburg und Union Sandersdorf II trennten sich im Spitzenspiel des zehnten Spieltages 1:1. Ronny Telle traf zunächst zur Gästeführung (36.), bis Emanuel Clemens (41.) mit seinem Tor wenigstens noch einen Punkt rettete (41.). Durch dieses Remis büßte Annaburg Tabellenplatz zwei ein, ist jetzt Dritter, gefolgt von den Sandersdorfern.
Ligaprimus FC Grün-Weiß Piesteritz II löste hingegen seine Aufgabe beim HSV Gröbern (13.) wie erwartet souverän. 6:1 setzte sich die Volksparkelf durch. Obwohl Gröberns Sebastian Hartmann nach dem schnellen Führungstreffer von Philipp Scopp (5.) die richtige Antwort fand (12.), war die Begegnung mit dem 4:1-Pausenstand eigentlich schon zugunsten von Piesteritz entschieden. Neben Scopp (43.) durfte sich auch Michael Müller (24., 68.) als Doppeltorschütze feiern lassen. Auf ein Tor brachten es Dennis Marschlich (45.) und Pitt Schultz (56.).
Hinter Piesteritz II ist nun der SV Friedersdorf neuer Zweiter. Der SV bezwang auf eigenem Platz den TSV Mosigkau (14.) deutlich mit 4:1. Während Martin Ungefroren schon in der fünften Minute den Grundstein zum Sieg legte, sorgte Christian Grunert (15., 41., 58.) für die restlichen drei Treffer. TSV-Spieler Marcel Schöne gelang immerhin noch der Ehrentreffer zum 3:1-Halbzeitstand (44.).
1:1 trennten sich die Tabellennachbarn VfB Gräfenhainichen (5.) und Blau-Weiß Klieken (6.) nach einem eher mittelmäßigen Spiel. Martin Schmidt erzielte die Gästeführung (63.), welche VfB-Kicker Daniel Richter danach egalisierte (75.). Frust herrscht hingegen wieder bei Allemannia Jessen. Nach der 2:4-Niederlage am Sonnabend gegen Gastgeber SV Rot-Weiß Kemberg (7.) hängt die Rote Laterne erneut in der Elsterstadt. Anfangs vermochte es Thomas Mahler (16., 30.) noch, die von Michal Fiala (15.) und Moritz Hillebrand (19.) erzielte Führung der Rot-Weißen auszugleichen. Doch in der zweiten Halbzeit hatte Jessen den nochmaligen Torerfolgen von Hillebrandt (85., 90.) nichts entgegenzusetzen.
Tabellenachter SG Reppichau schickte Gegner Germania Roßlau (11.) mit einer 0:2-Niederlage nach Hause. Die Tore für den Platzherren erzielten Torsten Wlodarski (38.) und Florian Keil (56.). Aufsteiger Lok Dessau (9.) unterlag auf eigenem Platz Blau-Rot Pratau (10.) 1:2. Damit haben die Pratauer die Abstiegsränge verlassen. Nach den Toren von Philipp Mücke (14.) und dem Dessauer Ausgleichstreffer durch Daniel Baßin (45.) ging es in die Pause. Den Siegtreffer platzierte Christian Zentgraf (50.) in einer Partie, die mit besserer Chancenverwertung auf Pratauer Seite deutlicher hätte enden können.
Der VfB Zahna (15.) rang der SG Trebitz (12.) ein 1:1 ab. Michael Hoy (2.) ließ den Aufsteiger mit dem schnellsten Tor des Tages vom zweiten Saisonsieg träumen. Andreas Meene (56.) rettete jedoch Trebitz vor der Niederlage.
Spätes Tor bringt Entscheidung

LANDESLIGA Elster macht Sieg gegen Braunsbedra erst in der Nachspielzeit perfekt.
VON ULF ROSTALSKY
ELSTER/MZ - Ein Fußballspiel dauert 90 Minuten. Das ist die Theorie. Die Praxis kann allerdings auch anders aussehen. Zu Ende ist die das Spiel, wenn der Schiedsrichter abgepfiffen hat. Bei der Fußball-Landesligapartie in Elster am Sonnabend griff Schiedsrichter Sebastian Görmer erst nach 95 Minuten zur Pfeife. "Das hatte er vorher aber ganz klar angesagt. Fünf Minuten Nachspielzeit sollten es werden", erinnerte sich Eintracht-Coach Jiri Andrusak, ohne den erhöhten Herzschlag und die nervliche Anspannung zu verleugnen.
Denn durch das Last-Minute-Tor zum 2:1 fiel die Entscheidung zugunsten der Elsteraner. Den Sieg oder zumindest ein Unentschieden hätten aber auch die Gäste aus Braunsbedra verdient verbuchen können, wie Andrusak feststellte. "Sie waren einfach präsent, die Qualität hat gestimmt. Wir hätten auch mit einem Punkt leben können. Aber Fußball ist manchmal unberechenbar." Die Eintracht hat dafür bis zur letzten Sekunde gekämpft, Charakter und Moral gezeigt. "Die Jungs wollten den Sieg", war der Trainer zufrieden mit der Einstellung. 94 Minuten waren bereits gespielt in Elster. Das Remis schien sicher. Doch dann das: Flanke Kay Stephan, Laszlo Lango war zur Stelle und machte mit seinem sechsten Saisontreffer den Sieg perfekt. Der Jubel war groß in Elster, wo die Eintracht langsam aber sicher Fahrt mit Blick auf das Aufstiegsrennen aufnimmt.
Da sich die wichtigen Konkurrenten Dessau 05 (1.) und SG Ramsin (2.) bei ihrer Partie die Punkte teilten (2:2), befindet sich die Andrusak-Elf wieder in Schlagweite zur Tabellenspitze (3.). Was für Andrusak noch wichtiger ist, ist die Entwicklung der Mannschaft. "Die Richtung stimmt", meint der Tscheche und serviert seine ganz persönliche Statistik. Er drittelt die Spielserien. Aus den ersten fünf Spielen der Hinrunde holte die Eintracht sieben Punkte. In den folgenden fünf Partien war es elf Zähler. "Es wird", ist der Coach überzeugt und blickt zuversichtlich nach vorn. Immerhin würden jetzt die weniger großen Brocken der Liga auf dem Spielplan stehen.
Alles ist eitel Sonnenschein in Elster? Fast alles. Denn der Samstag-Sieg war ein glücklicher. "Und bitter für Braunsbedra", bleibt Andrusak realistisch. Denn die Gäste hätten schon in der zweiten Minute in Führung gehen können. Goalgetter Benjamin Knaack tauchte allein im Fünf-Meter-Raum auf und scheiterte. Ähnlich Stefan Scholz: Der Schuss des Elsteraners wurde abgelockt. Jubel gab es erst in der 51. Spielminute - allerdings für den SV. Oliver Seidel machte das 1:0 für Braunsbedra. "Verdient", ist Andrusak überzeugt.
Seine Mannschaft steckte indes nicht auf. Der eingewechselte Benjamin Witt zog in den Strafraum und wurde von Gäste-Torwart Chris Lewinski von den Beinen geholt. Rote Karte und Strafstoß. Michal Obrtlik sorgte für den Ausgleich (79.).
In Überzahl drückte die Eintracht, Braunsbedra hielt mit Macht dagegen und wurde für einen Überschuss an Emotion bestraft. Wegen lautstarker Meckerei handelte sich Ralph Marschhausen in der 87. Minute Gelb/Rot ein.
"Das ist Fußball", sagte Andrusak und freute sich, dass dann das Glück auf Seiten der Eintracht war.
Eintracht Elster: Robin Brandenburg, Petr Ruzicka, Zsolt Weigerding, David Kühnast (64. Kay Stephan), Fabian Schlüter, Kevin Schüler, René Rosenberger, Michal Obrtlik, Laszlo Lango, Jens Puhlmann (67. Benjamin Witt), Stefan Scholz
Piesteritzer Totalausfall

OBERLIGA FC Grün-Weiß kommt bei Spitzenreiter Bautzen mit 0:7 unter die Räder.
VON ANDREAS RICHTER
WITTENBERG/MZ - Das Wunder ist ausgeblieben. Das Tabellenschlusslicht der Fußball-Oberliga, der FC Grün-Weiß Piesteritz, kassierte am Sonntagnachmittag bei Spitzenreiter FSV Budissa Bautzen eine saftige 0:7-Klatsche.
Co-Trainer fast wortlos
Wie bitter diese Niederlage ist, war Co-Trainer Olaf Aßmann gestern nach dem Abpfiff deutlich anzumerken. Große Lust auf eine erste Analyse hatte er verständlicherweise nicht. "Was soll man als Trainer nach so einem Spiel sagen? Das müssen wir alle erst einmal sacken lassen." Aßmann, der seinen Jungs eine durchaus gute Leistung in den ersten 30 Minuten bescheinigte, sprach von einem "Totalausfall der kompletten Mannschaft im zweiten Durchgang. So eine deutliche Niederlage tut enorm weh. Umso mehr, wenn man als Tabellenletzter um jeden Punkt kämpfen muss". Aßmann fügte lediglich an, "dass wir uns am Montag in aller Ruhe zusammensetzen und diese Blamage, die ja auch eine für den Verein ist, auswerten. Dann sehen wir weiter".
Dabei stand es zur Halbzeit aus Sicht der Gäste noch versöhnlich. Gerade mal 1:0 führte der Ligaprimus, der offensichtlich seine Zeit brauchte, um sich auf Platz und Piesteritz einzustellen. Immerhin dauerte es bis zur 33. Minute, bis Paul-Max Walther den ersten Treffer für den Favoriten erzielte. Die Gäste aus dem Volkspark begannen ruhig, ließen sich zunächst vom vermeintlichen Goliath nicht einschüchtern. Allerdings kam der FC in den ersten 45 Minuten auch nur zu einer echten Torchance. In der 42. Minute schnappte sich Robert Römer das Leder, stürmte nach vorn, nur der Abschluss landete nicht da, wo er sollte. Glück hatten die Jungs von Chefcoach Uwe Ferl, als David Ambroziak Bruchteile vor dem Pausenpfiff das 2:0 verhinderte.
Nach dem Seitenwechsel drehte jedoch Bautzen auf. Und das so richtig. Zuerst war es Arne Reetz, der in der 52. Minute das Desaster einleitete. Grün-Weiß versuchte danach, mit der Einwechslung von Jeffrey Neumann - immerhin von Cheftrainer Uwe Ferl als "Joker" bezeichnet - eine Sturmspitze zum Einsatz zu bringen. Doch nur in der 54. Minute konnte sich Neumann in Szene setzen, sein Torschussversuch ging aber knapp am rechten Eck vorbei. In der 60. Minute versuchte es Tobias Klier per Kopf. Das war es dann auch schon an nennenswerten Aktionen bei den Gästen.
Platzherr hat das Sagen
Dafür zeigte Bautzen, wer das Sagen auf dem Platz hat. In der 65. Minute war es erneut Reetz, der die Führung des Tabellenersten auf 3:0 hochschraubte. Es folgte ein Doppelpack von Walther, der in der 69. und 78. Minute traf. Fünf Minuten später überrannte Florian Mielke die Gäste und staubte zum 6:0 ab. Den Endstand erzielte wiederum Paul-Max Walther, der damit zum Vierfach-Schützen avancierte. Dies war in der 87. Minute der Fall, Walther nutzte das geschickte Zuspiel nach einer Ecke.
FC Grün-Weiß Piesteritz: Marvin Kleinschmidt, Philipp Schlüter, Florian Freihube, Pawel Wojciechowski, Kevin Gerstmann, Mateusz Wisniewski (53. Tobias Klier), Frank Lehmann, Dawid Ambroziak (53. Jeffrey Neumann), Robert Römer (72. Andreas Thöner), Oliver Hinkelmann, Tim Hebsacker
TABELLENLAGE
Grün-Weiße Bilanz verschlimmert sich
Alles wie gehabt: Der FC Grün-Weiß Piesteritz rennt weiter dem ersten Sieg in dieser Saison hinterher, die Rote Laterne hängt beharrlich im Volkspark. Die Mannschaft hat bislang drei Unentschieden erkämpft, der Rest sind alles Niederlagen. Die gegen den FSV Budissa Bautzen war bisher die höchste in der aktuellen Serie. Bitter ist zudem, dass die Piesteritzer nun auch beim Kassieren von Gegentoren "Spitze" sind. 28 Mal schlug es bislang im Kasten des FC ein. Damit ist man schlechter als der FC Rot-Weiß Erfurt II, der auf 27 Gegentreffer kommt. Grün-Weiß gelang es bislang nur elfmal, selbst zu Jubelrunden nach Torschüssen abzudrehen.AR
Erfolgs-Rezept entdeckt

KREISOBERLIGA Abtsdorfer Vereinschef setzt auf den Spaßfaktor im Mannschaftssport.
VON WERNER MICHAELIS UND ANDREAS RICHTER
WITTENBERG/MZ - In der Fußball-Kreisoberliga Wittenberg ist Graf Zeppelin Abtsdorf das Maß aller Dinge. Der Spitzenreiter zieht unbeirrt seine Kreise und eilt von einem hohen Sieg zum nächsten. Auch beim Kreisfachverband Anhalt gibt es mit Chemie Rodleben ein dominierendes Team, wenngleich es sich dieses Wochenende mit wenig Ruhm bekleckerte.
Kreisfachverband Wittenberg
Spitzenreiter SV Graf Zeppelin Abtsdorf begnügt sich nicht mit durchschnittlichen Erfolgen, es muss schon ordentlich rappeln im gegnerischen Gehäuse. Dabei scheint es egal, wer gegen Abtsdorf antritt. Da wird der Tabellenzweite Möhlau ebenso haushoch bezwungen (7:1) wie der Tabellenvorletzte Lebien (6:0). Am Sonnabend erwischte es Grün-Weiß Pretzsch (7.). Der Tabellenerste gewann 6:0. Mannschaftskapitän Andreas Tietel gab in der neunten Minute das Startsignal zum Toreschießen. Zuerst schloss sich Norman Kaiser an, der zweimal traf (17., 57.). Gleichfalls zweimal in der Trefferliste taucht Marcus Gärtner auf (70., 77.). Zudem war noch Sören Kampfhenkel erfolgreich (75.). In der Tabelle kommt Abtsdorf nun auf 30 Punkte, hat fünf Zähler Vorsprung auf den Zweiten. Woher kommt diese Dominanz? Markus Horsch, Vorsitzender des SV, hat eine einfache Formel. "Wir haben Spaß, das passende Team und mit Thomas Szczegula einen Trainer, der die Jungs zu einer sehr hohen Trainingsbeteiligung animiert." Worte wie Herbstmeisterschaft oder gar Aufstieg werden in Abtsdorf nicht in den Mund genommen. "Die Saison ist lang, da kann viel passieren. Wir genießen die Erfolgsserie und hoffen, dass sie hält", so Horsch.
Verfolger Glückauf Möhlau, der in der Vorwoche noch so bitter gegen den Ersten verlor, hatte sich nach der Klatsche gefangen und bezwang die SG Blau-Nudersdorf (4.) 2:1, ohne jedoch als die Übermannschaft aufzutreten. Über weite Strecken war es eine Partie auf Augenhöhe. Nachdem Stephan Dammann Möhlau in Front brachte (7.), glich nur zwei Minuten später Lucas Sekora aus. Christian Ebeling erlöste die Gastgeber dann mit seinem Treffer zum 2:1 (49.).
Kreisfachverband Anhalt
Ligaprimus Chemie Rodleben lässt nichts anbrennen und verteidigt, da auch die Verfolger regelmäßig Punkte liegen lassen, souverän den ersten Tabellenplatz.
Wobei, am Sonnabend hatten die Rodlebener im Spitzenspiel bei der SG Waldersee/Vockerode mehr Mühe als erwartet. Es reichte nur zu einem mageren 1:0-Auswärtserfolg. Und dabei war neben einer großen Portion Glück die "Hilfe" des Gegners nötig. Denn der einzige Treffer des Tages war ein Eigentor der SG (47., Daniel Herbst). "Kompliment an meine Jungs. Sie haben trotz großer Besetzungsprobleme ein Riesenspiel gemacht. Ein Punkt wäre mehr als verdient gewesen", erklärte SG-Trainer Uwe Wilke, dem zudem auf der Wechselbank mit Hartmut Swientek und Frank Riehl nur zwei Alt-Herren-Akteure zur Verfügung standen.
Torlos trennten sich die Spielgemeinschaften Walternienburg/Güterglück und Oranienbaum-Wörlitz. "Es war ein niveauloses und schwaches Spiel von beiden Seiten", resümierte Andreas Wolf, Coach der Gäste. Ebenfalls ohne einen Treffer endete die Partie der SG Jeber-Bergfrieden/Serno bei Vorwärts Dessau. Dafür trafen die Blau-Roten aus Coswig um so besser und mehr. Sie fertigten Aufsteiger BSV Vorfläming Deetz/Lindau mit 6:1 ab. "Mit diesem Ergebnis waren die Gastgeber noch sehr gut bedient", meinte Coswigs Trainer René Gommert nach dem Abpfiff. Torschützen für die Blau-Roten waren Danny Wanzek (20., 51., 84.), Sebastian Weigl (27.), Andreas Schleinitz (57.) sowie Sebastian Kunze (68.).
Weitere Ergebnisse: Fachverband Wittenberg: Elster II - Wartenburg 3:0, Piesteritz III - Zschornewitz/Muldenstein 4:1, Lebien - Einheit Wittenberg 4:1, Linda - Jessen II 4:2, Mühlanger - Seegrehna 0:2, Reinsdorf - Dabrun/Rackith 2:2; Fachverband Anhalt: Dessau 05 II - Roßlau II 5:2, Abus Dessau - Mildensee 2:2, Steutz/Leps - Mosigkau 3:2, Kochstedt - Dessauer SV 1:1
FUSSBALL
Am Feiertag wird nicht gespielt
Am Donnerstag, dem Reformationsfeiertag, haben sowohl alle Kreisoberligamannschaften des Wittenberger als auch des Anhalter Fachverbandes in Bezug auf Pflichtspiele in der Liga frei. Es stehen auch keine Nachholspiele im Plan. Somit geht es am kommenden Sonnabend mit den nächsten Ansetzungen weiter. Dann gilt es in beiden Ligen den elften Spieltag zu absolvieren. AR
Dritter Saisonsieg für A-Junioren

FUSSBALL Piesteritz gewinnt auswärts. Vereinskollegen der B-Jugend verlieren.
WITTENBERG/MZ/AR - Nur zwei Nachwuchs-Mannschaften hatten sich am Wochenende in der Fußball-Verbandsliga zu bewähren. Alle anderen Teams hatten zumeist aufgrund der Herbstferien noch frei.
A-Jugend
Die Kicker des FC Grün-Weiß Piesteritz stellten am Sonntag unter Beweis, dass sie durchaus in der Lage sind, zu gewinnen. Eine Woche zuvor noch unterlagen die Jungs von Trainer Carsten Becker zu Hause Eintracht Gommern 2:3 und kassierten damit die dritte Saisonniederlage. Diesmal klappte es in Haldensleben mit dem dritten Saisonsieg, als 2:0-Gewinner kehrte die Mannschaft in den Volkspark zurück. Je Halbzeit fiel ein Tor. Zuerst brachte FC-Kapitän Tom Polaszek den Ball in den Maschen unter. In Durchgang zwei schob Caciel-Angelo Schönebeck zum 0:2 ein. In der Tabelle hat sich Piesteritz zwar nicht verbessern können, ist weiterhin Siebenter. Aber immerhin wurde das Punktekonto auf nun neun Zähler aufgestockt.
Staffelkontrahent SG Trebitz/Kemberg/Pretzsch/Schmiedeberg musste nicht auflaufen. Die Partie bei Germania Halberstadt wurde auf den 23. November verlegt (12 Uhr). Die SG-Kicker sind aktuell mit sechs Punkten Neunter.
B-Jugend
Ebenfalls 0:2 endete die Sonnabendpartie in Piesteritz. Nur dass in diesem Fall Gastgeber FC gegen Lok Stendal den Kürzeren zog. Die Jungs von Coach Tobias Klier, die noch sieben Tage zuvor Rot-Weiß Weißenfels immerhin ein 2:2-Unentschieden abknöpften, waren diesmal nicht in der Lage, den Heimvorteil zu nutzen. Vor allem einige taktische Missverständnisse bei der Frage, wer denn in die Zweikämpfe gehen soll, führten zu dem Misserfolg. In der 20. Minute kam Lok durch Fabian Ehricke zum ersten Torerfolg. Treffer Nummer zwei fiel im zweiten Durchgang, Ronny Kühn schickte einen langen Ball erfolgreich auf Reisen (71.). Die Tabellenlage bleibt für die Piesteritzer unverändert. Man verharrt mit sieben Punkten auf dem zehnten Tabellenplatz.
Die B-Junioren des VfB Gräfenhainichen sollten am Samstag bei TuS Magdeburg-Neustadt auflaufen. Dieses Spiel wurde jedoch kurzfristig abgesagt. Der VfB hatte wegen Personalsorgen keine Chance, Punkte zu sammeln, um den letzten Tabellenplatz zu verlassen.
Quelle:MZ
