Fußballnachwuchs bevölkert Gräfenhainichens Lindenallee

PR Team, 05.02.2014

Fußballnachwuchs bevölkert Gräfenhainichens Lindenallee

Zwei Pokalwettkämpfe beim VfB

TURNIERE Fußballnachwuchs bevölkert Gräfenhainichens Lindenallee-Sporthalle.

VON DIETMAR BEBBER

GRÄFENHAINICHEN/MZ - Genau 84 Nachwuchskicker und mindestens noch einmal so viele Zuschauer folgten am Samstag der Einladung des VfB Gräfenhainichen, um um den Pokal der Firma "Metallbau Annett Lange" zu wetteifern.

Schon in den Gruppenspielen der zehn Mannschaften zeichnete sich schnell ab, dass die Fußballer aus Sachsen den Ton angaben würden. Aber auch die anderen Teams der Neun- bis Zehnjährigen (E-Jugend) warteten mit ansehnlichem Fußball auf. So, als zum Beispiel Rodlebens Torwart Sebastian Barmki mit seinen Paraden im Spiel gegen Lok Leipzig eine durchaus höhere Niederlage im zweistelligen Bereich verhinderte (0:4). Nicht weniger spannend verlief das Ortsderby zwischen Turbine und VfL Halle 96, welches Jonas Leineweber mit seinem dritten Turniertreffer zugunsten der Turbine-Kicker entschied (2:1). Oder aber auch, als Florian Skulme sein Tor zum 7:0-Endstand im Spiel der Engelsdorfer gegen Rodleben mit einem Überschlag feierte. Gräfenhainichens Kicker hoben sich dagegen ihre beste Leistung für das Spiel um Platz neun gegen Rodleben auf und fuhren einen ungefährdeten 4:0-Sieg ein. Den eigentlichen Höhepunkt gab es jedoch mit dem Finale zwischen Rotation und Lok Leipzig. Erst 37 Sekunden vor Ablauf der Spielzeit sicherte Max Kittel Lok den Turniersieg. Die Titel "Bester Torwart", "Bester Torjäger" blieben in Sachsen-Anhalt und gingen an Jordi Pfeifer (SG Oranienbaum/Wörlitz) sowie Lucas Rzeznitzeck (TSV Aken, acht Treffer).

Am Sonntag führte der "Vehsenbär" als Turniermaskottchen die zehn teilnehmenden Teams in die Sporthalle. Diesmal stand der vom "DS Metallbau" gestiftete Pokal für die beste Mannschaft bereit. Anders als am Tag zuvor blieb der auch in Sachen-Anhalt und steht jetzt beim TSV Niemberg. Fast hätte die SG Oranienbaum/Wörlitz im kleinen Finale gegen RB Leipzig für eine Überraschung gesorgt. Denn erst im Neunmeterschießen musste sich die SG den "Roten Bullen" geschlagen geben. Die hatten zudem mit Felix Schöne den besten Keeper und mit Joey Schierbaum (sechs Tore) den treffsichersten Spieler in ihren Reihen.

"Die eigentlichen Gewinner der zwei Tage waren jedoch alle Nachwuchskicker, sie hatten sichtbar Spaß", zog der Nachwuchsleiter des VfB, Peter Schmidt, ein zufriedenes Gesamtfazit der Turniere.

Endstand E-Jugend: 1. 1. FC Lok Leipzig, 2. SG Rotation Leipzig, 3. SV Lok Engelsdorf, 4. Turbine Halle, 5. TSV Aken, 6. VfL Halle 96, 7. SG O-baum/Wörlitz, 8. Haldensleber SC, 9. VfB Gräfenhainichen, 10. SV Chemie Rodleben; Endstand F-Jugend: 1. TSV Niemberg, 2. SV Chemie Rodleben, 3. RB Leipzig, 4. SG O-baum/Wörlitz, 5. Grün-Weiß Piesteritz, 6. Hallescher FC, 7. SV Schott Jena, 8. VfB Gräfenhainichen (U 8), 9. VfB Gräfenhainichen (U 9), 10. SV Empor Waldersee


Quelle:MZ