Fußball-Landesklasse:Perspektive für die Jugend soll stimmen

PR Team, 05.02.2014

Fußball-Landesklasse:Perspektive für die Jugend soll stimmen

Fußball-Landesklasse Perspektive für die Jugend soll stimmen

Von Andreas Behling

Marko Fehler hat seit Februar das Traineramt beim ESV Lok Dessau von Mario Pompiati übernommen. Doch es hat sich noch mehr getan: Die anfallenden Aufgaben beim Landesklasse-Vertreter soll auf weitere Schultern verteilt werden.

Dessau/MZ. 

Marko Fehler hat keinen Grund, alles umzukrempeln. Der Mann, der seit dem 1. Februar das Amt des Abteilungsleiters Fußball beim ESV Lok Dessau von Mario Pompiati übernommen hat, findet gute Bedingungen hervor. Gleichwohl hat sich an der Spitze noch mehr getan. „Wir wollten die Arbeit auf weitere Schultern verteilen“, sagt Marko Fehler. So kümmert sich Oliver Rönicke um die Öffentlichkeitsarbeit, Jens Schmidt wird Team-Manager der Landesklasse-Elf.

Seinen Nachfolger hatte Pompiati schnell im Visier: „An Marko bin ich zuerst herangetreten.“ Die Wahl hatte nahe gelegen. Beide kennen sich seit dem Jugendalter. „1986 fing ich bei Vorwärts Dessau an“, erinnert sich Fehler. Dort schon lief man sich über den Weg. Bis 1992 hielt Fehler Vorwärts die Treue. Nach einem Intermezzo bei Blau-Weiß Dessau wechselte er komplett das Metier. „Zehn Jahre habe ich Musik gemacht“, so der Törtener. 2003 folgte die Rolle zurück. Marko Fehler widmete sich beim PSV 90 Dessau erneut dem Fußball. Inzwischen ist es vier Jahre her, dass sich 15 Männer und der Nachwuchs komplett dem ESV anschlossen. „So ist unsere dritte Mannschaft entstanden“, sagt Pompiati. „Und wir wurden gut aufgenommen“, ergänzt Fehler.

Fehler, im Besitz der DFB-Trainer-Lizenz, möchte sich zumindest noch bis zum Saisonfinale einer Doppelbelastung stellen. „Als Coach der Dritten will ich die Mannschaft in die Kreisliga führen.“ Die Zeichen dafür stehen als momentan Tabellenzweiter günstig. „Ich weiß, dass hier wie dort Zeit zu investieren ist“, betont der neue Abteilungsleiter.

Für die Zukunft hat sich Marko Fehler vorgenommen, vor allem den aktuellen A-Jugendlichen eine Perspektive im Verein zu bieten. „Wir müssen darauf achten, dass sie bei den Männern wirklich Fuß fassen“, so der 41-Jährige.


Quelle:MZ