FC-Präsident Neuberg glaubt an Klassenerhalt

PR Team, 12.03.2014

FC-Präsident Neuberg glaubt an Klassenerhalt

FUSSBALL-OBERLIGA

Piesteritzer lassen ihre Schublade zu

FC-Präsident Neuberg glaubt an Klassenerhalt.

WITTENBERG/MZ - Die Oberliga-Fußballer des FC Grün-Weiß Piesteritz haben es am Sonntag verpasst, im Abstiegskampf das nächste Achtungszeichen zu setzen. Gegen den VfL Halle 96 unterlagen die Volkspark-Kicker durch einen Last-Minute-Treffer 0:1. Mit dem Präsidenten des Vereins, Volker Neuberg, unterhielt sich MZ-Mitarbeiter Thomas Tominski.

In der Winterpause haben Sie gesagt, dass die Mannschaft aus den ersten drei Spielen sieben Punkte holen muss, sonst tritt Plan B Neubeginn in der Verbandsliga in Kraft. Haben Sie den bereits aus der Schublade geholt?

Neuberg: Plan B existiert nicht wirklich. Das ist Theorie. Es gibt keine Schublade, wo etwas Schriftliches dieser Art drin liegt. So lange noch der Klassenerhalt möglich ist, beschäftigt sich der Vorstand nicht umfassend mit diesem Thema und wird auch keinen Plan ausarbeiten. Wir treffen uns alle vier Wochen zu einem Meeting mit den Trainern. Vorstand und Übungsleiter sind überzeugt, dass der Klassenerhalt noch möglich ist.

Die Fakten sprechen aber eine ganz andere Sprache. Piesteritz ist Vorletzter, das rettende Ufer liegt sieben Punkte entfernt. Ist das seitens des Vorstands nicht eher ein Pfeifen im dunklen Wald?

Neuberg: Das sehe ich nicht so. Rein rechnerisch ist noch alles möglich. Natürlich hat die Mannschaft am Sonntag beim VfL Halle 96 einen Punkt liegengelassen. In der Endphase lief eigentlich alles auf ein 0:0 hinaus, doch in der entscheidenden Situation ist das Glück nicht auf unserer Seite. Wichtig ist aus meiner Sicht, dass die Mannschaft weiter zusammenwächst und von Verletzungen verschont bleibt. Dann stellen sich auch die notwendigen Erfolge ein.

Bleibt aber immer noch die Tatsache, dass die Mannschaft die von Ihnen geforderten sieben Punkte nicht erreicht hat.

Neuberg: Am Samstag schlagen wir den FC Oberlausitz Neugersdorf. Mit sechs Punkten liegt das Team dann nur knapp unter der Vorgabe. In der Hinrunde haben sich im Verein viel zu viele mit der Konkurrenz beschäftigt und spekuliert, wer womöglich zum Kreis der Abstiegskandidaten gehören könnte. Ab der Rückrunde gilt: Ärmel hochkrempeln, Punkte holen, Tatsachen schaffen.

Ist Grün-Weiß Piesteritz auf ein Herzschlagfinale vorbereitet?

Neuberg: Ich hoffe nicht, dass wir den Klassenerhalt erst am letzten Spieltag perfekt machen. Das ist zu nervenaufreibend. Es kann ruhig ein bisschen früher sein.


Quelle:MZ