Spiele vom WE in der MZ - jetzt mit KOL
PR Team, 17.03.2014
Spitzen-Trio lässt nichts anbrennen
FUSSBALL Annaburg, Piesteritz II und Friedersdorf gehen als Sieger vom Platz.
VON DIETMAR BEBBER
WITTENBERG/MZ - Am 19. Spieltag gab es in der Fußball-Landesklasse, Staffel fünf, keine großen Überraschungen. Das Spitzentrio hat seine Hausaufgaben ordentlich gemacht, die Kellerkinder blieben ohne Punkte. Lediglich der 4:1-Sieg von Trebitz über Reppichau fällt ein wenig aus dem Rahmen.
Klare Endergebnisse
Tabellenführer Grün-Weiß Annaburg setzte sich beim VfB Zahna 5:1 durch. Die Außenseiter ging durch Mirco Kloß (13.) in Führung. Eine Überraschung lag in der Luft. Vier Minuten später besorgte Emanuel Clemens den Ausgleich. Es war der erste seiner insgesamt vier Treffer in dieser Partie. Bevor er wieder traf, war erst einmal Teamkollege Manuel Richter (32.) an der Reihe. Dann folgten die weiteren Clemens-Auftritte (44., 62., 64.). Verfolger Grün-Weiß Piesteritz II bezwang im Volkspark den ESV Lok Dessau 3:1. Die Gäste lagen nach dem Treffer von Stephan Schulze (35.) sogar zehn Minuten auf Kurs Auswärtssieg. Doch in der Schlussphase des ersten Abschnitts schlugen die Gastgeber durch Andreas Thöner (45.) und Pitt Schultz (45.) noch zweimal zu. Für die endgültige Entscheidung sorgte Dennis Marschlich (80.). Der SV Friedersdorf gewann zwar klar 3:0 gegen den VfB Gräfenhainichen, doch die Partie blieb lange spannend. Erst in der 63. Minute gelang Christian Grunert der Führungstreffer. Damit war der Bann gebrochen. Rene Reppert (67.) und erneut Grunert (77.) machten den verdienten Dreier perfekt. Der SV Rot-Weiß Kemberg bleibt nach der 0:2-Niederlage beim TSV Mosigkau in diesem Jahr nun schon im dritten Spiel in Folge ohne Punkte und Tore. Für die Hausherren trafen Patrick Heinelt (3.) und Christopher Felgenträger (18.). Germania Roßlau konnte erneut beim HSV Gröbern nicht gewinnen. Das Match endete 1:1. Dabei führten die Gäste nach nur einer Minute durch das Tor von Danny Mergenthaler. Vom Strafstoßpunkt sorgte Dennis Seliger (38.) nicht nur für den Ausgleich, sondern bereits für den frühen Endstand.
Nächste Niederlage
Es ist immer noch keine Besserung beim Patienten Allemannia Jessen in Sicht. Gegen Blau-Weiß Klieken gab es für den Tabellenletzten zu Hause eine 1:3-Niederlage. Einziger Lichtblick war das erste Jessener Tor im Jahr 2014 durch Thomas Sachse zum zwischenzeitlichen 1:2 (59.). Für die Kliekener trafen Karsten Niesar (37.) und Tim Schölzel (53., 83.). Die SG 1919 Trebitz fertigte die SG 1948 Reppichau recht deutlich 4:1 ab. Bevor Nico Deistler für die Gäste zum 1:2 (53.) traf, hatte Norman Henschel (26., 45.) bereits seine ersten beiden Jubelrunden gedreht. Mannschaftskollege Andreas Meene schaffte den nächsten Doppelpack (58., 65.). Union Sandersdorf II und Blau-Rot Pratau trennten sich 1:1. Christian Zentgraf (20.) machte Pratau Hoffnung auf drei Punkte, doch dann schlug John-Philip Burandt (53.) zu.
Elster ärgert den Tabellenführer
LANDESLIGA Eintracht erkämpft beim Favoriten 1. FC Weißenfels noch ein 2:2.
VON ULF ROSTALSKY
ELSTER/MZ - Ziel erreicht, Haken dran. Eintracht-Trainer Thomas Szczegula könnte zur Tagesordnung übergehen. Schließlich haben seine Landesliga-Fußballer Spitzenreiter 1. FC Weißenfels ein 2:2 abgerungen. Bemerkenswert: Elster kämpfte sich ins Spiel zurück. Denn es lief nicht alles nach Plan. Gegenhalten, den Spielfluss des Gegners unterbinden, keine Möglichkeiten zulassen. So lautete die Marschrichtung Szczegulas, der auf solide Defensivarbeit bauen und mit sicherem Konterspiel Nadelstiche setzen wollte.
Das war die Theorie. "Wir haben die ersten 15 Minuten völlig verschlafen", erklärte der Chefcoach. Keine zwei Minuten nach Anpfiff erreichte ein langer Ball Weißenfels Torjäger vom Dienst. Toni Feist schob die Kugel an Eintracht-Schlussmann Robin Brandenburg vorbei ins Tor. Glück im Unglück für die müde wirkenden Elsteraner: Weißenfels nutzte weitere Chancen nicht. Es blieb beim 1:0. Elster fand zurück ins Spiel. Zumal die Gastgeber eher wenig von der gewohnten Spielfreude erkennen ließen und sich zunehmend auf ein System mit langen Bällen konzentrierten. Genau das liegt der Eintracht aber momentan. "Damit kommen wir gut zurecht. Da können wir gut verteidigen", betonte Thomas Szczegula, der auf beiden Seiten ein eher mäßiges Spiel ausgemacht hat. "Gut war das heute von keiner Mannschaft." Der Trainer ist Realist und macht keinen Hehl aus seiner Freude über den Punkt.
Denn die Eintracht hätte unter Umständen noch richtig unter die Räder kommen können. Die erste Viertelstunde nach dem Pausentee war ein Spiegelbild der Anfangsphase der ersten Hälfte. Wieder verschlief Elster den Start. Prompt fiel auch das Gegentor. In der 58. Minute netzte Ronny Scharf zum 2:0 für Weißenfels ein. "Wir sind wachgerüttelt worden." Der Coach lobt den Willen seiner Fußballer. Von Trotzreaktion will er nicht sprechen. Was zählt, sind Tore. "Glück war dabei", weiß der Coach. In 63. Minute gab es Eckball für seine Mannschaft. David Kühnast zirkelte den Ball in den Strafraum, das Leder zappelte im Tor. Eine unübersichtliche Situation. Im Gewühl vor dem Weißenfelser Gehäuse war Eintracht-Kapitän Fabian Schlüter der Ball ans Bein gesprungen. Der Anschlusstreffer eröffnete den Elsteranern neue Möglichkeiten. Die nutzten sie konsequent. Kevin Schüler lief auf der linken Seite Richtung Grundlinie, flankte und Schlüter machte mit dem Kopf seinen zweiten Treffer des Tages (66.).
Das Remis ging angesichts der Spielanteile beider Mannschaften in Ordnung. Elster musste das Unentschieden allerdings teuer bezahlen. Benjamin Witt handelte sich die fünfte Gelbe Karte ein und fehlt nächste Woche gegen den Tabellennachbarn aus Zorbau ebenso wie David Kühnast. Den schickte Schiedsrichter Christoph Lampe in der 84. Minute mit Gelb-Rot vom Platz. "Korrekte Entscheidung, wiederholtes Foulspiel", betonte Thomas Szczegula, der nun gegen Zorbau improvisieren muss. "Es werden einige Spieler aus der Zweiten aufrücken müssen", kündigte er vorsorglich an. Eintracht Elster: Robin Brandenburg, Zsolt Weigerding, David Kühnast, Fabian Schlüter, Benjamin Witt, Kevin Schüler, René Rosenberger, Kay Stephan (87. Pascal Rothe), Laszlo Lango, Mathias Smetak, Manuel Eckert (60. Jens Puhlmann)
Leidenschaft schlägt Routine
FUSSBALL Oberligist Grün-Weiß Piesteritz bezwingt FC Oberlausitz Neugersdorf 3:1 und schöpft Hoffnung im Abstiegskampf.
VON THOMAS TOMINSKI
WITTENBERG/MZ - "Es ist ein tolles Gefühl", sagt Kevin Redlich, der sich artig die Glückwünsche seiner früheren Teamkollegen abholt. "Und der pure Wahnsinn", fügt der 20-Jährige an, der den 3:1-Triumph gegen den FC Oberlausitz Neugersdorf im Stillen genießt. Ein paar Meter weiter geht die Post ab. Der Piesteritzer Co-Trainer Olaf Aßmann stolziert über den Rasen und streckt alle paar Sekunden die Fäuste in die Höhe, FC-Präsident Volker Neuberg nimmt jeden Spieler persönlich in die Arme. Chefcoach Uwe Ferl steht beherrscht im Zentrum des Bebens. "Meine Mannschaft hat mehr Herz und Leidenschaft gezeigt", betont der 55-Jährige, der weiß, dass dieses Lebenszeichen im Abstiegskampf dringend notwendig war. "Wir haben den Gegner mit einer aggressiven Zweikampfführung beeindruckt", so Ferl weiter, der hofft, dass der Sieg gegen den Favoriten der Startschuss zur großen Aufholjagd ist. Trainerkollege Manfred Weidner steht nach dem Abpfiff alleingelassen am Spielfeldrand und meint, dass er aufpassen muss, was er sagt. "Ich bin maßlos enttäuscht", bringt er nach einer kurzen Pause hervor. Weidner erklärt, dass der 3:1-Sieg für den FC Grün-Weiß völlig in Ordnung geht. Die Mannschaft habe bis zum Umfallen gekämpft und sich für dieses Engagement belohnt. Seine Mannschaft besitzt zwar die besseren Individualisten plus die größere Routine, doch auf dem Platz war davon nichts zu sehen. Die 120 Zuschauer sehen am Sonnabend im Volkspark ein flottes Oberliga-Match. Der FC Oberlausitz Neugersdorf zeigt die reifere Spielanlage, die Piesteritzer setzen Nadelstiche am Fließband.
Der Führungstreffer des Tabellenzweiten ist das Eintrittsgeld allein wert. Jaroslav Dittrich schnappt sich das Leder in der eigenen Hälfte, Solo über das ganze Feld, Keeper Daniel Zschiesche ausgetrickst, 1:0 (20.). Die Antwort des FC Grün-Weiß lässt nicht lange auf sich warten. Nach einer Ecke knallt Florian Freihube den Ball mit dem Kopf in die Maschen (23.). Bis zum Wechsel haben beide Teams Chancen auf das 2:1. Doch Jiri Sisler (27., Neugersdorf) sowie Frank Lehmann (33.) und Oliver Hinkelmann (39.) fehlt im Abschluss des Quäntchen Glück. Pech für die Gäste: Kapitän Sisler verletzt sich kurz vor der Pause. "Eine Fleischwunde", meint Coach Weidner und zeigt mit den Fingern an, dass diese vier Zentimeter lang ist.
Nach dem Wechsel starten die Grün-Weißen ihre große Show. Der Tabellenzweite ist zwar zunächst optisch überlegen, doch der Piesteritzer Abwehrchef Pawel Wojchiechowski lässt nichts anbrennen und bereinigt jede noch so brenzlige Situation. Als die Gäste-Abwehr den Ball nicht aus der Gefahrenzone bekommt, schlägt Jeffrey Neumann (60.) gnadenlos zu. Der Angreifer fackelt nicht lange und knallt das Leder an Keeper Miroslav Samoel vorbei in die Maschen. Wütende Angriffe des FC Oberlausitz? Fehlanzeige! Piesteritz ist längst Chef auf dem Platz. Nach Pass von Marko Trogrlic in den gegnerischen Strafraum behält Frank Lehmann die Übersicht, erzielt das 3:1 und beschert dem FC Grün-Weiß den zweiten Heimsieg in der Rückrunde. "Ich werde keinen Spieler hervorheben", so Ferl, der die Mannschaftsleistung "nahezu perfekt" nennt. Grün-Weiß-Präsident Neuberg betont, dass Piesteritz in den nächsten Partien nachlegen muss. Der "Boss" geht fest vom Klassenerhalt aus. Das Potenzial dafür ist vorhanden. FC Grün-Weiß Piesteritz: Daniel Zschiesche, Philipp Schlüter, Florian Freihube, Pawel Wojchiechowski, Jeffrey Neumann (90. Dennis Marschlich), Frank Lehmann, Kevin Redlich (72. Kevin Gerstmann), Robert Römer, Oliver Hinkelmann, Tobias Haufe, Marko Trogrlic
VORSCHAU
Nächster Gegner heißt Chemnitzer FC II
Am Sonnabend um 14 Uhr stehen die Piesteritzer Oberliga-Fußballer Gastgeber Chemnitzer FC II gegenüber. Die Sachsen, die zur Spitzengruppe der Staffel Süd gehören, haben am Sonntag beim FC Rot-Weiß Erfurt II 1:4 verloren. Ein Match gegen die Sachsen werden die Piesteritzer Fans nie vergessen. Am 30. Oktober gewann die Ferl-Truppe im Volkspark trotz der Feldverweise gegen Wellington und Vladimir Penev 2:0. Für die Gäste hatte dieser blamable Auftritt noch ein Nachspiel. Nach der Ankunft in Chemnitz verordnete Coach Kay-Uwe Jendrossek seinen Kickern ein ordentliches Straftraining. TT
Nudersdorfer Blamage
KREISOBERLIGA Blau-Weiß unterliegt Letztem Jessen II. Abtsdorf siegt wie erwartet.
VON WERNER MICHAELIS UND ANDREAS RICHTER
WITTENBERG/MZ - Die Favoriten bei den Fußball-Kreisoberligapartien der Kreisfachverbände Wittenberg und Anhalt wurden am Wochenende fast immer ihren Rollen gerecht. Nur die Nudersdorfer leisteten sich eine saftigen Ausrutscher.
Fachverband Wittenberg
Blamiert hat sich der Ligadritte Blau-Weiß Nudersdorf bei der Partie gegen Schlusslicht Allemannia Jessen II. Die Blau-Weißen unterlagen 1:4. Die Tore fielen alle nach dem Seitenwechsel. Zunächst schoss Philip Schmädt die Gäste in Führung (47.). Diese hielt bis zur 69. Minute, als Stefan Becker zum 1:1 traf. Mit ein wenig Glück ging Alemannia dann in Front (81.). Johannes Engelmanns Schuss prallte zunächst gegen Gästekeeper Alexander Richter, um dann doch noch ins Tor zu trudeln. Die Tore drei und vier fielen in der Nachspielzeit (beide Treffer Felix Wielsch).
Spitzenreiter Graf Zeppelin Abtsdorf hat mit einem 3:1-Sieg gegen Germania Wartenburg seinen Vorsprung in der Tabelle auf acht Punkte ausgebaut. "Wir waren total überlegen", sagt Trainer Karsten Kuschel, der nach 60 Sekunden erst einmal einen Rückschlag verdauen musste. Matthias Burkhardt bescherte der Germania das erste und einzige Erfolgserlebnis. Der Spitzenreiter blieb am Drücker. Norman Kaiser (21.) und Andreas Tietel (30.), der von seinem Coach viel Lob kassierte, brachten den Zeppelin wieder auf Kurs, Kaiser (85.) machte in der Schlussphase den Sack zu. "Meine Jungs haben insgesamt eine super Vorstellung geboten", so Kuschel, der nur die Chancenverwertung im ersten Abschnitt kritisierte.
Nicht zufrieden mit der Leistung seiner Jungs war Raik Klinowsky. Der Trainer von Glückauf Möhlau musste ein 2:2 des Tabellenzweiten gegen die SG Dabrun/Rackith registrieren. Gegen den Sechsten hatte man sich mehr ausgerechnet. Nach den Treffern von Ron Maffert (1:0, 25.), Stephan Damman (1:1, 35.) und Max Bachmann (1:2, 52.) lag der Platzherr zurück. Aber es traf nur drei Minuten später Alexander Lerm zum 2:2. Die SG-Kicker retteten anschließend das Unentschieden.
Die meisten Tore bekamen die Zuschauer bei den Partien SG Zschornewitz/Muldenstein gegen Einheit Wittenberg (4:2) sowie FC Grün-Weiß Piesteritz III gegen SG Grün-Weiß Pretzsch (8:3) zu sehen.
Fachverband Anhalt
Die Partie Dessauer SV gegen die Reserve von Germania Roßlau II wurde beim Stand von 6:0 nach einer Stunde wegen sportlicher Überlegenheit abgebrochen. Die Roßlauer waren nur mit zehn Spielern angereist, ab der 60. Minute befanden sich nur noch sechs Germania-Kicker auf dem Spielfeld. Tabellenführer Chemie Rodleben steht indes weiter über den Dingen und lässt sich auf seinem Weg Richtung Landesklasse nicht aufhalten. Auch beim 3:0-Heimsieg über die SG Jeber-Bergfrieden/Serno gab es für die Chemiker keine Probleme. SG- Trainer Harald Dobritz meinte: "Wir hatten dem nicht allzu viel entgegenzusetzen, unsere Punkte müssen wir gegen Mannschaften holen, die mit uns auf Augenhöhe stehen".
Ein Team, das momentan seiner guten Form aus der Hinrunde hinterherläuft, ist Blau-Rot Coswig. Auch gegen die SG Oranienbaum-Wörlitz gelang es den Schützlingen von Trainer René Gommert nicht, endlich den ersten Punkt in diesem Jahr einzufahren. Damit kassierten die Coswiger die fünfte Niederlage in Folge und wurden in der Tabelle bis auf Rang zehn durchgereicht. "Es läuft einfach nicht, der 2:0-Sieg für die Gäste geht in Ordnung", ärgerte sich Gommert. Nach Toren von Denny Meyer (44.) und Christoph Neubauer (84.) bejubelten die Kicker aus der Barock- und Parkstadt drei Punkte, und dies sogar nach einer Stunde in Unterzahl. Mohamed Toure sah die Ampelkarte. "Glückwunsch an meine Truppe, das hat sie gut hinbekommen", freute sich daher SG-Coach Andreas Wolf nach dem Abpfiff.
Die SG Waldersee/Vockerode bleibt nach dem knappen 1:0-Sieg bei der Mosigkauer Reserve weiter auf dem zweiten Tabellenplatz. Schütze des goldenen Tores war Arne Lagemann in der 25. Minute. "Wir waren personell arg gebeutelt. Spieler der zweiten und sogar der dritten Mannschaft mussten aushelfen. Die Jungs haben hervorragend gekämpft und sind als verdiente Sieger vom Platz gegangen", lobte Trainer Uwe Wilke seine Nottruppe.
Weitere Ergebnisse: Kreisoberliga Wittenberg: Elster II - Mühlanger 4:1, Seegrehna - Lebien 2:2, Reinsdorf - Linda 3:2; Kreisoberliga Anhalt: Abus Dessau - Walternienburg/Güterglück 1:0, Steutz/Leps - Vorwärts Dessau 2:0, Kochstedt - Deetz/Lindau 3:0, Dessau 05 II - Mildensee 2:0
AUSBLICK
Brisante Ansetzungen am 20. Spieltag sind eher Fehlanzeige
Der bloße Blick auf die Ansetzungen des 20. Spieltages lässt Langeweile aufkommen. Brisante Paarungen oder Spiele, die gar das Prädikat Spitzenspiel verdienen, sind nicht auszumachen. Ligaprimus Graf Zeppelin Abtsdorf reist am Sonntag (14 Uhr) zu Einheit Wittenberg (Zwölfter). Abtsdorfs Verfolger Glückauf Möhlau versucht indes, gegen den Mühlanger SV (13.) einen Sieg unter Dach und Fach zu bringen. Und Nudersdorf (Dritter) wird alles daran setzen, gegen Germania Wartenburg (Achter) die Negativserie der vergangenen Wochen zu beenden (die beiden Partien beginnen am Sonnabend um 15 Uhr). Wenn, dann ist die spannende Frage, ob Tabellenletzter Allemannia Jessen II in Piesteritz gegen den FC Grün-Weiß III (Neunter) für eine Überraschung sorgt (Anpfiff am Samstag 12.30 Uhr).
Quelle:MZ
