Spiele vom WE in der MZ LK/LL/OL/KOL
PR Team, 10.06.2014
Wenig Zuschauer sehen viele Tore
LANDESKLASSE Mannschaften der Staffel fünf setzen trotz Hitze voll auf Offensive.
VON DIETMAR BEBBER
WITTENBERG/MZ - In der Fußball-Landesklasse, Staffel fünf, waren bereits vor dem letzten Spieltag alle wichtigen Entscheidungen gefallen. Trotzdem gibt es vom Finale Bemerkenswertes zu berichten. Es war nicht nur der heißeste, sondern auch der Wettkampftag mit den wenigsten Zuschauern. Nur 347 Anhänger fanden den Weg auf die Fußallplätze. Die mussten ihr Kommen nicht bereuen. Denn mit 40 Treffern fielen auch die meisten Tore an einem Spieltag.
Zwölfmal standen sich der VfB Gräfenhainichen und Grün-Weiß Annaburg in der Landesklasse gegenüber. Den Siegtreffer für den VfB erzielte im vorläufig letzten Vergleich David Hartling (45.) per Kopfball. Denn Annaburg hat sich bereits in der Vorwoche in Richtung Landesliga verabschiedet. Der Dampf war scheinbar raus beim ESV Lok Dessau. Denn zum Abschluss setzte es ein 0:5 gegen die SG Reppichau. Für den Sieger trafen Philipp Görmer (39.), Markus Jahnke (43.), Kevin Jersak (67.), Christian Seiche (80.) sowie Norman Walla (87.). Durch die 2:4-Niederlage beim FC Grün-Weiß Piesteritz II verlor Rot-Weiß Kemberg im letzten Moment noch Rang zehn an Klieken. Dabei fing alles so gut an. Denn Moritz Hillebrand (4.) sorgte für die Gästeführung. Doch die Volkspark-Elf hatte einen Frank Lehmann, der drei Tore (5., 15., 43.) beisteuerte. Die von Maik Trollmann (19.) und Hannes Peeck (85., Kemberg) verwandelten Strafstöße hatten nur statistischen Wert. Trotz einer 3:6-Niederlage beim SV Friedersdorf verabschiedete sich Germania Roßlau mit einem zuschauerfreundlichen Spiel aus der Liga. Stefan Krug (20., 77.) und Marcel Werner (67.) bescherten der Germania drei Erfolgserlebnisse. Für Friedersdorf waren Stefan Matuszewski (31., 56.), Martin Ungefroren (32., 36.), Philipp Anton (65.) und Marc Felix Rohde (71.) erfolgreich. Am 4:2-Erfolg der SG Union Sandersdorf II bei Absteiger VfB Zahna hatte der neue Torschützenkönig der Liga, Jörg Marose, mit seinen Saisontreffern 35 bis 37 den größten Anteil. Ebenfalls zur Jubelrunde drehte Mitspieler Tobias Max (34.) ab. Für Zahna schoss Mirco Kloß (20., 28.) die vorerst letzten Tore in der Landesklasse. Blau-Weiß Klieken reichte ein Tor von Daniel Schmidt (74.), um der SG Trebitz die erste Heimniederlage der Rückrunde beizubringen. Blau-Rot Pratau kassierte gegen den TSV Mosigkau eine deftige 0:5-Niederlage. Christian Minning (19., 43.), Sebastian Eßbach (38.), Patrick Schur (58.) und Christian-Max Dämmrich (78.) zeigten ihren Torinstinkt.
Die Kicker des HSV Gröbern wollten Trainer Hagen Giese unbedingt einen Sieg zum Abschied schenken. Doch Absteiger Allemannia Jessen präsentierte sich stärker als erwartet. Ingo Müller (20., 59.) und Bert Hinterstorf (23.) hielten den HSV auf Kurs. Benjamin Schulze (29.) war für den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer verantwortlich. Dann musste der HSV noch einmal zittern. Denn Jens Wäsch (84.) und Benjamin Philipp (87.) sorgten für den Ausgleich (3:3). Marc Stockmann rettete mit seinem 13. Saisontor seiner Elf den Sieg.
LANDESLIGA
Ungarische Galavorstellung zum Abschluss
Eintracht Elster schlägt Thalheim locker 4:0.
VON ULF ROSTALSKY
ELSTER/MZ - Aus, vorbei. Die Fußball-Landesliga 2013/14 ist Geschichte. Eintracht Elster ist Vierter in der Staffel Süd und hat im letzten Spiel der Saison in Thalheim noch einmal ordentlich aufgespielt. "Mit einem solchen Ergebnis gehst du gern in die Sommerpause. Da kommst du auch gern wieder ins Training zurück", sagte Trainer Detlef Stache nach dem 4:0-Kantersieg der Eintracht bei den Rot-Weißen in Thalheim.
Stache übernimmt Kommando
Stache hatte am Sonnabend sein Kurzzeit-Comeback als Chef an der Seitenlinie gegeben und Trainer Thomas Szczegula (Urlaub) vertreten. "Ich freue mich für die Jungs", sagte Stache. "Der Sieg ist wichtig für die Moral." Unter der Woche hatte das Trainergespann weniger auf Taktik und Kondition, dafür aber auf Spielfreude und Teamgeist gesetzt. Einmal noch Leistung abrufen. Das war die Forderung an die Spieler, die in Thalheim couragiert zur Sache gingen. "Wirklich gut gemacht", schätzte Trainerfuchs Stache ein. "Wir waren oft einen Schritt schneller als die Thalheimer", fügte er an. Die Hausherren waren nicht schlecht. Elster war einfach besser. Das ist die Erkenntnis nach dem Spiel, das einen Matchwinner hatte. Laszlo Lango hat nach Ansicht des Trainergespanns eine ordentliche Saison gespielt. Einzig mit der Torausbeute des Ungarn haderten die Verantwortlichen. In Thalheim empfahl sich Lango nachhaltig für eine weitere Zusammenarbeit mit der Eintracht. Gleich drei der vier Treffer steuerte der Vollblutstürmer zum 4:0-Erfolg bei. Lango hat damit in der abgelaufenen Saison 14 Treffer erzielt. Besser in den Reihen der Eintracht war nur Fabian Schlüter. Der Kapitän traf 15 Mal, blieb beim Finale allerdings ohne Erfolg. Anders Mathias Smetak, der die Eintracht nach 17 Minuten in Führung brachte. Bei seinem präzisen Kopfball aus fünf Metern hatte Thalheims Schlussmann André Gehmlich keine Chance.
Lango gelingt Hattrick
Überhaupt taten sich die Hausherren schwer. Sie mühten sich und rackerten. "Es gibt Tage, da kannst du noch einmal 90 Minuten dranhängen und triffst einfach nicht", meinte Detlef Stache. Dass die größte Chance der Thalheimer aus einem Fehler der Eintracht-Abwehr entstammte, war Beleg dafür. Jens Puhlmann hatte den Ball zu Schlussmann Steve Trollmann zurückspielen wollen, zirkelte das Leder aber an den Pfosten. Das passierte Lango nicht. Der Stürmer schoss sich in Laune und erhöhte auf 2:0 (22.). Das 3:0 erzielte der Ungar mit dem Pausenpfiff. Für Begeisterung sorgte Lango in der 59. Minute. Er lupfte den Ball über Thalheims Keeper Gehmlich. Eintracht Elster: Steve Trollmann, Zsolt Weigerding, David Kühnast, Fabian Schlüter (33. Marcus Finke), René Rosenberger, Kay Stephan (85.Jörg Schubotz), Laszlo Lango, Jens Puhlmann, Matthias Lehmann, Mathias Smetak, Martin Thauer (61. Pascal Rothe)
Fußball-Landesliga Der SV Dessau 05 macht das Rennen
Der SV Dessau 05 hat sich am letzten Spieltag in der Landesliga Süd den Aufstieg in die Verbandsliga gesichert. Auch Verfolger Weißenfels gewan seine Partie und kann jetzt nur noch auf die Relegation hoffen.
Dessau-Roßlau/Weißenfels/MZ.
Das Fernduell um den Aufstieg in die Fußball-Verbandsliga hat der SV Dessau 05 gewonnen. Mit 5:0 setzten sich die Muldestädter am letzten Spieltag der Landesliga Süd im heimischen Schillerpark gegen den FSV Bennstedt durch und mussten damit auch nicht auf den Ausgang der Partie in Weißenfels schauen. Dort hatte der Tabellenzweite zunächst vorgelegt, lag bereits frühzeitig mit 2:0 in Führung. Vom Zwischenstand in Weißenfels hatten die 05er aber nichts mitbekommen, gingen ihrerseits in der 38. Minute durch einen Treffer von Benny Woitha in Führung.
Auch nach dem Seitenwechsel spielte nur Dessau und machte durch ein weiteres Tor von Benny Woitha und einen Treffer vom eingewechselten Volker Nickels Mitte der zweiten Halbzeit alles klar. Zu diesem Zeitpunkt hatte Braunsbedra in Weißenfels auf 2:3 verkürzt. Tabellenführer Dessau hatte aber noch nicht genug: Ein Eigentor sowie ein Treffer von Martin Sitte ließen alle Dämme brechen. "Ein hochverdienter Aufstieg", sagte Dessaus Trainer Marcus Jeckel nach der Sekt- und Wasserdusche seiner Mannschaft. Die Stimmung auf der anschließenden Saisonabschlussfeier war natürlich sehr ausgelassen.
Steigt Weißenfels auch auf?
In Weißenfels weiß noch hingegen noch niemand, was der zweite Platz bedeutet. Das abschließende 4:3 gegen den SV Braunsbedra hat nicht gereicht, um Dessau 05 noch vom Thron zu stürzen. Dennoch könnte der Weißenfelser Club noch in den Genuss von zwei Aufstiegsspielen in die Verbandsliga gegen den Zweiten der Nordstaffel, den Burger BC, kommen. Dazu müsste aber der Hallesche FC II in der Oberliga am Sonntag den Klassenerhalt schaffen.
„Herzlichen Glückwunsch erstmal an Dessau 05. Wer am Ende mit 68 Punkten oben steht, ist verdient Meister“, war der erste Satz von Club-Spielertrainer Maik Zimmermann nach dem Spiel. „Das ist schon Wahnsinn. Wir haben 67 Punkte geholt. Bitterfeld ist vergangene Saison mit 60 Meister geworden“, meinte dagegen Zimmermanns Co-Trainer und Kapitän Ronny Scharf. Doch beide vereinte, stolz auf das Geleistete zu sein.
Gegen den SV Braunsbedra ließ nach einer 3:0-Pausenführung im zweiten Abschnitt die Kraft aber auch, aufgrund der Zwischenstände aus Dessau, die Konzentration und Motivation beim 1. FC Weißenfels nach. So sicherte Michal Salak (72. Minute) mit dem 4:2 immerhin noch den Sieg ab, nachdem in der ersten Hälfte Tom Unholzer (2) und Marc Barthmuß für die Gastgeber getroffen hatten.
Abschied aus Oberliga
FUSSBALL FC Grün-Weiß Piesteritz zieht gegen Einheit Rudolstadt 1:4 den Kürzeren.
VON THOMAS TOMINSKI
RUDOLSTADT/MZ - "Jetzt freue ich mich auf eine Woche Urlaub", sagte der Piesteritzer Cheftrainer Uwe Ferl, der mit seiner Mannschaft am Sonnabend die 18. Saisonniederlage kassierte. "Die Chance war da, die Partie zu gewinnen", so der 55-Jährige, der trotz des 1:4 beim FC Einheit Rudolstadt seine Elf nicht mit Kritik überschüttete. "Wir haben die Anfangsviertelstunde verschlafen. Danach waren wir optisch überlegen. Schießt Jeffrey Neumann das 2:1, geht Piesteritz als Sieger vom Platz." Minuten nach dem Abpfiff begann Ferl bereits mit den Planungen für die nächste Saison. Nach dem Abstieg von der Ober- in die Verbandsliga geht der Chefcoach des FC Grün-Weiß davon aus, dass ihm zum Trainingsauftakt am 30. Juni nicht mehr alle Fußballer zur Verfügung stehen werden. "Konkret ist noch nichts", fügte er an und betonte, dass er sich nach dem Urlaub sofort an die Arbeit macht, ein schlagkräftiges Team für die kommende Serie aufzubauen. Das Ziel ist klar. "Wir wollen auf Augenhöhe mitspielen. Vom sofortigen Wiederaufstieg zu sprechen, wäre nur Träumerei", so Ferl.
Frühes Gegentor
Gastgeber Rudolstadt bejubelte vor 150 Zuschauern bereits nach drei Minuten den ersten Treffer. Nach einem Fehlpass von Philipp Schlüter in der Vorwärtsbewegung, landete das Leder bei Maik Müller, der zum 1:0 einschob. Die Piesteritzer erholten sich schnell von diesem Rückschlag und bliesen trotz der hochsommerlichen Temperaturen zur Attacke. Nach ein paar Ausrufezeichen folgte der Ausgleichstreffer. Angreifer Jeffrey Neumann schloss einen schönen Angriff ab (27.). Dieses Tor verlieh den Gästen zusätzliche Kräfte. Sie blieben bis zum Pausenpfiff optisch überlegen, doch vor dem Rudolstädter Gehäuse gingen den Piesteritzern etwas die Ideen aus.
Nach dem Wechsel drängten die Ferl-Schützlinge auf die Entscheidung. Wieder war es Neumann, der im richtigen Moment an der richtigen Stelle stand. Einheit-Torwart Tim Ackermann war bereits geschlagen, doch das Leder klatschte an den Pfosten. Im Gegenzug schlugen die Gastgeber das zweite Mal zu. Philipp Schlüter leistete sich den zweiten Fehler - diesmal aber in der Innenverteidigung. Benjamin Schröter (56.) schoss Rudolstadt zum zweiten Mal in Führung. Der Absteiger aus der Lutherstadt verstärkte in der Folgezeit seine Offensivbemühungen und stemmte sich mit aller Macht gegen die drohende Niederlage. Die dadurch entstandenen Freiräume nutzen die Schützlinge von Holger Jähnisch zu ihrem Vorteil aus. "Zwei klassische Kontertore", meinte Ferl nach dem Abpfiff. Marcel Schulz (74., 76.) machte per Doppelschlag alles klar.
Mit Rückrunde zufrieden
Der Piesteritzer Trainer verabschiedete seine Mannschaft mit einem lachenden sowie weinenden Auge in die Sommerpause. "Die Jungs haben mir in der Rückrunde viel Freude bereitet", sagte er rückblickend, doch wer nach 30 Spieltagen auf einem Abstiegsplatz steht, hat es im Endeffekt auch verdient. "Wir hatten auch viele Personalprobleme", so der 55-Jährige, der diese Tatsache aber nicht als Ausrede ins Feld führen will, warum es mit dem Klassenerhalt nicht geklappt hat. "Ich hatte auch viel Spaß", meinte Ferl, der dies vor allem mit der Weiterentwicklung von jungen Spieler in Verbindung bringt. In Sachen Neuaufbau der Mannschaft setzt der Übungsleiter auf Talente, die unter seiner Regie den Schritt in den Verbandsliga-Bereich der Männer wagen wollen. "Auch zum Thema Neuverpflichtungen kann ich keine konkreten Aussagen treffen. Wir haben auf jeden Fall Spieler im Blick." FC Grün-Weiß Piesteritz: Daniel Zschiesche, Philipp Schlüter, Florian Freihube, Pawel Wojchiechowski, Kevin Gerstmann, Jeffrey Neumann, Frank Lehmann (63. Sebastian Töpfer), Tim Körnig, Andreas Thöner, Oliver Hinkelmann (46. Kevin Redlich), Rick Albrecht (63. Dennis Marschlich)
ABSTIEGSKAMPF
Erfurter Reserve verhindert Absturz
Neben dem Heidenauer SV und dem FC Grün-Weiß Piesteritz hat es auch den Halleschen FC II erwischt. Nach der 1:4-Niederlage am Sonntag beim FC Erzgebirge Aue II haben sich die Schützlinge von Trainer Stefan Blank in den Kreis der Absteiger eingereiht. Der FC Rot-Weiß Erfurt II hat den Sturz in den Tabellenkeller verhindert. Die Truppe von Coach Carsten Hänsel trennte sich zum Saisonabschluss 0:0 von Gastgeber FC Carl Zeiss Jena II. Zwei Punkte (33 zu 31) machten am Ende den Unterschied zugunsten der Erfurter. Zumindest in der Torjägerwertung hatte die HFC-Reserve die Nase vorn. Mustapha Amari (14) belegte den fünften Rang. TT
Piesteritz III schafft Klassenerhalt
FUSSBALL Kreisoberligist FC Grün-Weiß schießt Linda mit 5:1-Sieg eine Etage tiefer.
VON WERNER MICHAELIS UND THOMAS TOMINSKI
WITTENBERG/MZ - In den Fußball-Kreisoberligen der Fachverbände Wittenberg und Anhalt herrscht seit Sonnabend 17 Uhr Sommerpause. Viele Begegnungen besaßen lediglich statistischen Wert.
Fachverband Wittenberg
Die letzten Fragen sind beantwortet. Nach der LSG Lebien, Mühlanger SV und Allemannia Jessen II steigt nun auch Grün-Weiß Linda in die Kreisliga Wittenberg ab. Das Team von Torsten Lehmann zog im "Abstiegsgipfel" beim FC Grün-Weiß Piesteritz III 1:5 den Kürzeren. Das gastgebende Volkspark-Team, verstärkt mit den Oberliga-Fußballern Kevin Redlich und Dennis Marschlich, ließ von Anbeginn nichts anbrennen und führte bereits zur Pause durch Tore von Marschlich (15.), Redlich (18.) und Pitt Schulz (29.) klar 3:0. Nach dem Wechsel banden Maik Höse (70.) sowie der eingewechselte Mario Hörnig (89.) den Sack zu. Marek Hasse (73.) verwandelte für Linda einen Elfmeter (73.). Mit diesem Sieg haben die Piesteritzer den Klassenerhalt geschafft. Dem SV Seegrehna ist eine kleine Sensation gelungen. Die Truppe von Coach Ralf Jenichen schnappte mit einem klaren 6:2-Erfolg Gegner Blau-Weiß Nudersdorf die Bronzemedaille noch vor der Nase weg. "Ich bin restlos bedient", knurrte der Nudersdorfer Trainer Jens Stockmar nach dem Schlusspfiff. Für Seegrehna trugen sich Christoph Thauer (30., 44., 78.), Ronny Krohn (56.), Rico Herrmann (70.) und Andre Zeise (88.) in die Torschützenliste ein. Für die Gäste-Elf trafen Andreas Hille (31.) sowie Philipp Pötzsch (76.).
Fachverband Anhalt
Höhepunkte am letzten Spieltag der Saison 2013/14? Fehlanzeige! Mit Chemie Rodleben stand der Aufsteiger schon länger fest, die Reserve von Germania Roßlau II kickt künftig in der Kreisliga. Vizemeister Waldersee/Vockerode lieferte sich mit TuS Kochstedt einen Sommerkick, der 1:1 endete. "Die Luft war raus. Keiner tat dem anderen etwas. Das Schönste war die Heimfahrt auf einem Kremser und jeder Menge Bier", berichtete Trainer Uwe Wilke. Torschütze für die SG war Ronny Swientek. Die SG Oranienbaum-Wörlitz verlor bei Abus Dessau 2:3 und beendete die Saison als Tabellenvierter. Das Ergebnis hat Cheftrainer Andreas Wolf wohl noch nicht registrieren können. Wolf befindet sich schon im Jahresurlaub: "Und da hat mein Handy Empfangs- und Sendepause", meinte der Chefcoach, der von Steve Busse vertreten wurde. Mohamed Touré und Denny Meyer hatten für die SG getroffen. Die SG Jeber-Bergfrieden/Serno trat mit einem verstärkten Reserveteam beim SV Mildensee an und verlor 0:3. "Mir hat die halbe Mannschaft aus verschiedenen Gründen gefehlt. Ich danke den Kickern unserer Zweiten, dass sie ausgeholfen haben", erklärte Trainer Harald Dobritz. Blau-Rot Coswig trennte sich von der Mosigkauer Reserve 3:3. Marco Tille war dreifacher Torschütze bei den Elbestädtern. "Die sechs Tore sind okay. Ansonsten war es ein Langweiler", resümierte Coswigs Trainer René Gommert.
Quelle:MZ
