Wahl Fussballer des Jahres LK WB

PR Team, 08.09.2014

Wahl Fussballer des Jahres LK WB

Duell der "Kommandeure"

FUSSBALLERWAHL Schiri-Chef Peter Kein bewertet seine besten Unparteiischen.

VON THOMAS TOMINSKI

WITTENBERG/MZ- Als Peter Kein bei der Fußballerwahl vor drei Jahren prophezeite, dass der Fachverband Wittenberg bald eine Schiedsrichterin in der Regionalliga Frauen stellt, löste er mit diesen Worten bei vielen Besuchern Erstaunen aus. Der Wunsch des Vorsitzenden des Schiedsrichter-Ausschusses ist in Erfüllung gegangen. Stefanie Vehse vom SV Blau-Rot Pratau hat den Sprung in die Regionalliga geschafft und gibt auf Landesebene auch bei den Männern den Ton an. Kein räumt zwar ein, dass der Konkurrenzkampf unter den Schiedsrichtern im Frauen- nicht so groß wie im Männerbereich sei, doch Stefanie Vehse habe bewiesen, dass Konsequenz in der Ausbildung schnell zum Ziel führen kann. Der Schiri-Chef traut der 23-Jährigen sogar zu, dass sie zur Assistentin in die 2. Bundesliga aufsteigt. "Sie ist ruhig, verfolgt eine klare Linie und verfügt über das nötige Fachwissen", meint Kein. Der Seriensieger bei der Fußballerwahl, Dirk Meißner, hat den Sprung auf den MZ-Tippzettel ebenfalls geschafft. Das Vereinsmitglied des SV Eintracht Elster ist in den vergangenen Jahren nahtlos von der Landesklasse in die Oberliga durchmarschiert und glänzt dort mit Bestnoten. "Oberliga ist wie Fallschirmspringen. Entweder man schafft es, oder man schafft es nicht", bemerkt Kein, der stolz ist, dass sich Meißner durchgesetzt hat. Laut dem Vorsitzenden ist der 27-Jährige auch außerhalb des Platzes sehr engagiert und kümmert sich mit um die Ausbildung von künftigen Unparteiischen.

Dietmar Wittig bezeichnet Kein gern als das "Urgestein" in der hiesigen Schiri-Szene. Trotz seiner 54 Jahre bringt er äußerst stabile Leistungen, ist physisch sehr belastbar und sicher in der Regelauslegung. Der Chef rechnet es Wittig hoch an, dass er freiwillig in die Kreisoberliga "abgestiegen" ist, um für einen jüngeren Unparteiischen aus dem Fachverband Wittenberg in der Landesklasse Platz zu machen. Der zweite Routinier aus der Gruppe der Kandidaten ist Mario Jeske, der als einziger Referee aus dem KFV vom Nordostdeutschen Fußballverband im Bereich Futsal eingesetzt wird. Die große Stunde für den 47-Jährigen, der auch Assistent in der Oberliga ist, schlug im Mai dieses Jahres. Beim Landespokalfinale 1. FC Magdeburg kontra HFC stand Jeske an der Seitenlinie.

Alexander Kralisch ist laut Kein das Ergebnis einen guten Nachwuchsförderung im Fachverband. Der Schiri-Chef traut dem Jessener sogar zu, dass er nach der Saison 2014/15 den Sprung von der Landesklasse in die Landesliga schafft. Dort hat Jens Becker bereits Erfahrungen gesammelt. "Jens ist ein ruhiger und sachlicher Referee", betont Kein, der ebenfalls die hohe Einsatzbereitschaft des 47-Jährigen schätzt. Kurzum: Wenn Not am Mann ist, springt Becker ein. "Die sechs Kandidaten, die auf dem Stimmzettel stehen, haben es auch verdient", meint der Schiri-Chef. Alle Gewinner der Fußballerwahl werden am 2. Oktober in der Cafeteria der Wittenberger Sparkasse durch den Vorstand des Kreisfachverbandes ausgezeichnet.Einsendeschluss für die MZ-Stimmzettel ist der 20. September. Diese können neben der Redaktion Wittenberg (Markt 20) auch bei der MZ in Jessen (Markt 17 bis 19) abgegeben werden.

"Alle Kandidaten haben es auch verdient."

Peter Kein

Schiedsrichter-Ausschuss


Quelle:MZ