FC Grün-Weiß Piesteritz Co-Trainer Aßmann geht
PR Team, 08.05.2015
FC Grün-Weiß Piesteritz Co-Trainer Aßmann geht
Von Thomas Tominski
Nach sieben Jahren will Olaf Aßmann wieder Cheftrainer werden und verlässt deshalb mit Saisonende den Verbandsligisten. Aßmann geht zum SV Graf Zeppelin Abtsdorf.
Jetzt ist es amtlich! Olaf Aßmann und Uwe Ferl gehen nach der Saison 2014/15 getrennte Wege. „Es waren tolle sieben Jahre beim FC Grün-Weiß Piesteritz“, betont Co-Trainer Aßmann und fügt an, dass er von „Chef“ Ferl viel gelernt hat. Der 46-Jährige erzählt, dass er seine Entscheidung der Verbandsliga-Mannschaft bereits mitgeteilt hat. „Da war viel Wehmut dabei“, sagt er, denn in Piesteritz habe er mit dem Einzug in das Landespokalfinale plus dem Oberliga-Aufstieg (beides im Jahr 2011) große Erfolge gefeiert.
Ende des vergangenen Jahres sei bei ihm der Entschluss gereift, künftig neue Wege zu gehen. „Ich will wieder Cheftrainer werden und mir eine Mannschaft aufbauen“, sagt er und ist sich sicher, dass ihm der SV Graf Zeppelin Abtsdorf dafür die beste Perspektive bietet. Aßmann übernimmt dort ab 1. Juli die erste Mannschaft, die in der Landesklasse derzeit um den Klassenerhalt kämpft. (mz)
Trennung nach sieben Jahren
FUSSBALL Olaf Aßmann wird ab 1. Juli neuer Trainer von Graf Zeppelin Abtsdorf.
VON THOMAS TOMINSKI
WITTENBERG/MZ- Jetzt ist es amtlich! Olaf Aßmann und Uwe Ferl gehen nach der Saison 2014/15 getrennte Wege. "Es waren tolle sieben Jahre beim FC Grün-Weiß Piesteritz", betont Co-Trainer Aßmann und fügt an, dass er von "Chef" Ferl viel gelernt hat. Der 46-Jährige erzählt, dass er seine Entscheidung der Verbandsliga-Mannschaft bereits mitgeteilt hat. "Da war viel Wehmut dabei", sagt er, denn in Piesteritz habe er mit dem Einzug in das Landespokalfinale plus dem Oberliga-Aufstieg (beides im Jahr 2011) große Erfolge gefeiert.
Klassenzugehörigkeit nicht wichtig
Ende des vergangenen Jahres sei bei ihm der Entschluss gereift, künftig neue Wege zu gehen. "Ich will wieder Cheftrainer werden und mir eine Mannschaft aufbauen", sagt er und ist sich sicher, dass ihm der SV Graf Zeppelin Abtsdorf dafür die beste Perspektive bietet. Aßmann übernimmt dort ab 1. Juli die erste Mannschaft, die in der Landesklasse derzeit um den Klassenerhalt kämpft. "Ich mache meine Entscheidung nicht davon abhängig, in welcher Liga das Team spielt." Selbst im Fall des Abstiegs tritt er seinen Job in Abtsdorf an. "Einheit Wittenberg habe ich damals auch von der Kreisoberliga in die Landesliga geführt", meint er kämpferisch. Der 46-Jährige erklärt entschieden, dass er keinen Spieler aus Piesteritz für sein neues Projekt angeworben hat.
Der Abtsdorfer Fußball-Abteilungsleiter Markus Horsch betont, dass der Verein schon seit ein paar Jahren um Aßmann buhlt. "Wir haben einen Trainer gesucht, der über viel Erfahrung verfügt und mit dem wir langfristig zusammenarbeiten können", so Horsch, der den Noch-Trainer aus dem Volkspark als "absoluten Wunschkandidaten" bezeichnet. Horsch erzählt, dass der Trainerwechsel kein Rausschmiss von René Zaddach ist. Dieser sei nach den Trennung von Karsten Kuschel (die MZ berichtete) sprichwörtlich ins kalte Wasser gesprungen und habe die Mannschaft mit viel Engagement aus dem Tabellenkeller geführt. "Er hat eine tipptopp Arbeit geleistet", so der Abteilungsleiter, der zusammen mit dem Vorstand aber langfristig auf Beständigkeit setzt. "René hat die Messlatte für mich sehr hoch gelegt", meint Aßmann, der aufgrund seiner Routine aber davon ausgeht, dass er den Erwartungen gerecht wird.
Kein Wechsel nach Elster
Um den Piesteritzer Cheftrainer Uwe Ferl ranken sich derzeit auch viele Gerüchte. Die heißeste Nummer: Der 56-Jährige wird neuer Cheftrainer des Landesligisten Eintracht Elster. "Das ist eine Ente", sagt er und fügt an, dass er gern im Volkspark bleiben will. "Es hat auch keinen Kontakt mit Elster gegeben." Diese Aussage bestätigt Eintracht-Abteilungsleiter Roland Fleck, der in seinem Leben "noch nie ein Wort" mit Ferl gesprochen hat. "Trotzdem", sagt er, "ein Bier würde ich gern mit ihm einmal trinken gehen."
Ferl sieht seine Zukunft im Volkspark. Wenn der Vorstand ihn will, wenn die Mannschaft zusammenbleibt. "Es gibt immer Mal telefonische Anfragen von anderen Vereinen", räumt er ein und sieht dies auch als Wertschätzung seiner bisher geleisteten Arbeit an. Beim FC hat er sich viel aufgebaut und betrachtet die Entwicklung von Talenten künftig als seine Hauptaufgabe. "Auch der Vizemeistertitel in der diesjährigen Verbandsliga-Saison wäre für mich ein Erfolg." Thema Aufstieg abgehakt? "Wenn wir am kommenden Mittwoch bei Preussen Magdeburg verlieren. Gehen wir dort als Sieger vom Platz, sind unsere Chancen weiterhin sehr gut."
Entscheidung fällt demnächst
Der Piesteritzer Präsident Volker Neuberg kann zum Thema Verbleib von Uwe Ferl noch keine konkrete Aussage treffen. "Die Entscheidung fällt in den nächsten 14 Tagen", meint er und liefert gleich den Hauptgrund mit. "Wir werden kein finanzielles Risiko eingehen." Laut Neuberg geht der Verein derzeit gezielt auf Sponsorensuche, damit die Zusammenarbeit mit dem Coach fortgesetzt werden kann. Doch diese Angelegenheit sei schwieriger als gedacht.
"Wir gehen gezielt auf Sponsorensuche."
Volker Neuberg
Präsident Piesteritz
VORSCHAU
Fahrt nach Magdeburg erst am Mittwoch
Am Sonnabendmüssen die Verbandsliga-Fußballer des FC Grün-Weiß Piesteritz nicht ihre Schuhe schnüren. Das nächste Pflichtspiel steht für die Schützlinge von Cheftrainer Uwe Ferl erst am 13. Mai auf dem Programm. Die Volkspark-Kicker (2.) sind zu Gast beim Tabellenvierten Preussen Magdeburg. Der Anstoß erfolgt um 19 Uhr im Heinrich-Germer-Stadion. In der Hinrunde gingen die Grün-Weißen als 4:1-Gewinner vom Platz. Andreas Thöner, Michael Müller und Oliver Hinkelmann trafen. Der Magdeburger Danny Rothe steuerte noch ein Eigentor bei.Uwe Ferlstehen einen Tag vor Himmelfahrt Sebastian Töpfer und Pawel Wojchiechowski wieder zur Verfügung. Hinter den Einsätzen von Frank Lehmann sowie Kevin Jersak befinden sich noch Fragezeichen. Für das Wochenende ist kein Training geplant.TT
Quelle:MZ
