Bericht zu 'Knobis Sporthaus Cup 2009'
Dietmar Bebber, 06.01.2009
Machtbereich von Väterchen Frost endet am Halleneingang
Gräfenhainichens Männer gewinnen Siegerpokal
WITTENBERG/MZ. Die Landesklassen-Fußballer des VfL Gräfenhainichen sowie die C-Jugend des FC Grün-Weiß Piesteritz sicherten sich bei Hallenturnieren den nächsten Siegerpokal für die Vereinsvitrine.
SPORTHAUS-CUP
Die Landesklassen-Fußballer des VfB Gräfenhainichen gewannen den von "Knobis Sporthaus" gestifteten Pokal. Auf den weiteren Plätzen bei diesem traditionellen Hallenturnier folgten Turbine Zschornewitz, Rot-Weiß Muldenstein, VfL 96 Tornau, HSV Gröbern II, Hellas Oranienbaum II, SV Gohrau und der Jüdenberger SV. Schon im Auftaktspiel, die Cup-Veranstaltung wurde in der Sporthalle Lindenallee ausgetragen, setzte sich der spätere Champion gegen die HSV-Reserve 3:0 durch. Die nächsten Siege in der Vorrunde gegen Gohrau (7:0) und Zschornewitz (4:1) folgten. Da letzteres Team gegen Gohrau und Gröbern II erfolgreich war, konnten sich die Turbine-Kicker den zweiten Platz in der Staffel sichern.
Der Sieger der Staffel B hieß VfL 96 Tornau. Der Kreisoberligist war gegen den Jüdenberger SV (3:1), Oranienbaum II (5:0) und Rot Weiß Muldenstein (2:0) erfolgreich. Muldensteins Trainer Sandor Cseke nach dem Sprung in die nächste Runde: "Wir hatten nicht gehofft, so weit zu kommen." Es sollte noch mehr werden. Die Rot-Weißen mussten sich im Halbfinale dem Gruppenersten der Staffel A, Gräfenhainichen, zwar 1:4 geschlagen geben, doch im Match um Platz drei gewannen sie gegen Tornau souverän 4:0. Die 96-Kicker haderten zu diesem Zeitpunkt scheinbar noch mit ihrem Schicksal verpatztes Neunmeterschießen im Halbfinale gegen Zschornewitz. Nachdem ein 1:3-Rückstand aufgeholt werden konnte, versagten vom Punkt zwei Schützen die Nerven. So kam es zum Endspiel zwischen dem VfB und Ortsnachbar Turbine. Dieses Derby war nach dem Geschmack der immerhin 75 zahlenden Zuschauer. Das von Daniel Richter erzielten 1:0-Führungstor für Gräfenhainichen egalisierte postwendend Christopher Werner. Bei der erneuten Führung des VfB profitierte Thomas Kluge von der Vorarbeit des besten Turnierspielers, Daniel Richter. Da das nächste Tor Richters zugleich sein zwölfter Turniertreffer war, holte sich der Stürmer auch noch die Torjägerkanone ab. Der neue "Champion" stellte mit Max Burmeister auch noch den besten Torwart der Veranstaltung. Diese musste im Finale nur noch einmal - Anschlusstreffer durch Philipp Werner - den Ball aus dem Netz holen.
Quelle:Mitteldeutsche Zeitung 06.01.2009
