Eine neue Flutlichtanlage und das Warten auf den Startschuss
Dietmar Bebber, 25.01.2021
Endlich verfügen die Gräfenhainicher Fußballer über eine zweite Flutlichtanlage und könnten in der dunklen Jahreszeit sogar auf dem Rasenplatz trainieren und nicht wie sonst üblich auf dem ungeliebten Hartplatz. So weit so gut. Wäre da nicht ein entscheidendes Problem, denn derzeit ist ja bekanntlich weder das Training noch Fußball spielen möglich. Das ändert aber nichts an den jetzt optimalen Trainingsbedingungen, die sich die Kicker des VfB Gräfenhainichen quasi in Eigenregie mit tatkräftiger Unterstützung zahlreicher Unternehmen geschaffen haben. Im Sommer 2018 begannen die Arbeiten an diesem Projekt und sollten bis zur Fertigstellung im November 2020 doch einige Zeit in Anspruch nehmen. Aber wie heißt es so schön - „Gut Ding will Weile haben“. Die lange Bauzeit war der Tatsache geschuldet, dass alle nur möglichen Arbeiten durch die Fußballer selbst erledigt wurden. Ob das zu schippen der Kabelgräben, anbauen von Verteilerdosen oder das anklemmen der Elektrokabel- und Leitungen. Am meisten brachten sich dabei Adrian Synowzik, Sven Dittrich, Steffen Holzmüller und Steffen Gröbner sowie Jens Stockmann, Matthias Gneist oder auch Andreas Towara und Martin Otto ein, ohne dass die Reihenfolge der Aufzählung eine Wertigkeit darstellt. Unterstützung bekamen sie vom „Baustoffhandel Bley“ durch die Bereitstellung einer Hebebühne genau wie die „BESA GmbH“, die auch noch diverse Kabel zur Verfügung stellte. Der Vereinsvorsitzende Marc Stockmann übernahm mit seiner Firma „SBB Stockmann Baubedarf“ die Planung und die Finanzierung der Metallgestelle für die Leuchtmittel. Die Herstellung derselben übernahm Uwe Lange von „Metallbau Lange“. Einen ebenso wichtigen Beitrag leistete die „Rosenau Tiefbau GmbH“, welche die Kabelgräben aushob, die Flutlichtmasten besorgte und auch aufstellte. Nicht zu vergessen auch die finanzielle Unterstützung durch die Stiftung der Sparkasse Wittenberg und der Stadt Gräfenhainichen zum Kauf der notwendigen Leuchtmittel. „Insgesamt war es viel Arbeit und sehr Zeitaufwendig“ zog der 2. Vorsitzende, Martin Otto, Bilanz und schob nach „Es hat sich aber gelohnt. Unser Dank gilt allen, die das alles möglich gemacht haben“. Fehlt nur noch, dass der Ball auch endlich wieder rollen darf.
Quelle:Hänicher Bote Ausgabe 01 - 2021
