Stimmen zum Spiel unserer Ersten!

Martin Otto, 03.05.2023

Stimmen zum Spiel unserer Ersten!

Luke Hiller:

Dieses Spiel war nach langer Zeit mal wieder ein richtiger Gradmesser. Wir haben Friedersdorf stark erwartet, denn die Qualität des Kaders spiegelt nicht die Platzierung in der Liga wieder. Es war von Anfang an ein temporeiches Spiel mit den zunächst besseren Chancen für uns, zumindest in der 1. Halbzeit. Da ließen wir leider die nötige Kaltschnäuzigkeit vermissen und belohnten uns nicht für die gut herausgespielten Möglichkeiten. Im zweiten Durchgang kommt dann auch Friedersdorf vermehrt zu gefährlichen Situationen und bringt unsere Hintermannschaft des Öfteren ins Schwimmen. Am Ende ist es ein ausgeglichenes Spiel auf hohem Niveau, was in jede Richtung hätte kippen können. An dem Tag hatten wir das Quäntchen Glück auf unserer Seite, wahrscheinlich auch dem geschuldet, weil wir einen Lauf haben und so gut wie alles funktioniert. Friedersdorf hätte aber mit der Performance mindestens einen Punkt verdient gehabt, mit etwas Glück sogar 3.

 


"Wir haben mit Victoria Wittenberg einen Gegner auf Augenhöhe erwartet, der sich für die 2 verlorenen Ligaspiele revanchieren wollte. Doch wir haben an dem Tag sehr effizient gespielt und unsere Chancen umgehend genutzt, sodass wir schon nach einer Halbzeit mit 4:0 komfortabel führten. Das ich noch treffen durfte, machte es für mich umso schöner. Es darf aber auch nicht unerwähnt bleiben, dass Victoria noch Kampfgeist bewiesen hat und in den ersten 15 Minuten der 2. Halbzeit eine Druckphase entwickeln konnte. Bei aller Anerkennung gegenüber dem Gegner muss man jedoch konstatieren, dass sie 90 Minuten lang chancenlos gewesen sind und wir verdient ins Finale eingezogen sind."

Uwe Büttner:
"Mit dem SV Friedersdorf trafen am Freitagabend, aus meiner Sicht, auf die bis dato stärkste Mannschaft in der Rückrunde. Chancen auf beiden Seiten. Fußballherz was willst du mehr. An diesem Abend war jedes Ergebnis möglich. Freud und Leid liegen bekanntermaßen oft beieinander.
Der unbändige Wille, gerade in der Schlussphase der Partie, war wohl ausschlaggebend für den Sieg."

"Ganz anders verlief das Kreispokalhalbfinale am Montag in Wittenberg. Man spürte von der ersten Minute an, das es nur eine Devise gab: Finale.
Die Jungs wurden vom Trainergespann, ich konnte lauschen, perfekt eingestellt.
Vier sehr gut herausgespielte Tore eins ließen auch keine Zweifel aufkommen. Die zweite Halbzeit verlief aus meiner Sicht ruhiger. Wie sagt man: Ein Pferd springt nur so hoch wie es muss.
Unterm Strich ein hochverdienter Sieg, der hätte noch höher ausfallen können.
Zwei Siege, beide Male hinten zu Null und die Offensive weiß wo das Tor steht. Tja es macht Spaß den Jungs beim kicken zu zusehen. Und für meine Phrasen gibt's was in die Mannschaftskasse!"