Abstdorf wertet komplette Hinrunde teambezogen aus
Daniel Richter, 12.01.2010
| Aktuelle Tabelle der LK 5 |
| Geschrieben von Redaktion | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Sonntag, 10. Januar 2010 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Die aktuelle Tabelle in der Landesklasse 5. Lesen Sie zu jedem Team einen kleinen Kurzbericht als Hinrundenbilanz.
Wie lief die Hinrunde für die Vereine der LK5, lesen Sie weiter .... 1. Piesteritz: Die Reserve der Verbandsliga, welche durch D. Hüller trainiert wird, hat eine Klasse Vorrunde gespielt. Mit 41 Punkten und sage und schreibe 61 Toren ist man zu Recht der Primus der Liga. Die Mischung stimmt, erfahrene Spieler, wie Grauss und Keil führen die jungen Wilden. Wenn es gelingt gut aus den Startlöchern zu kommen, dann ist man schwer vom Sonnenplatz zu verdrängen. 2. Kemberg: Die Mannschaft, welche mit enormen finanziellen Mitteln zahllose namhafte Neuzugänge verpflichtet hat, steht auf dem zweiten Platz, lediglich eine überraschende Niederlage gegen Reppichau trennt die Mannschaft vom Platz eins. Die Rot - Weißen sind Aufstiegskandidat Nr.1, denn die Vielzahl an erfahrenen Playern ist sehr groß. Bisher ist das Team aber noch nicht die erwartete Übermannschaft. Jeder Gegner gibt halt 120 %. 3. Germania: Still und heimlich hat sich die Germania nach einem verkorksten Saisonstart an die Tabellenspitze heran gearbeitet. Eine lange Siegesserie war dazu die Grundlage. Köthen´s Schwäche ist die Torausbeute, die lässt zu wünschen übrig. Den Aufstieg wird man wohl bei dieser starken Konkurrenz nicht mehr schaffen. 4. Pratau: Überraschungsaufsteiger Nr.1 belegt den 4. Platz. Bodo Schulz lässt Offensivfussball spielen, das erfreut den Zuschauer. Dem Team fehlt lediglich die Konstanz. Tolle Siege wechseln sich mit erstaunlichen Niederlagen ab. Der Aufsteiger erinnert an Trebitz aus der Vorsaison, unbekümmerter Fußball mit absolutem Zug nach vorn. Die Schwächen liegen eher in der Defensive. 5. Reppichau: Ebenfalls Aufsteiger - landete den Überraschungssieg schlechthin, man besiegte Kemberg mit 1:0. Wo das Team am Ende der Saison liegt, kann keiner so genau sagen, aber sicherlich wird das spielfreudige Team nichts mit dem Abstieg zu tun haben. 6. Oranienbaum: Das Team ist gespickt mit zahlreichen routinierten Spielern und wird vom erfahrenen Trainergespann Wolf/ Gaschka trainiert. Der Saisonbeginn lief überraschend gut und man konnte den Rückenwind nutzen, um sich im gesicherten Mittelfeld zu platzieren. Das Team besticht durch gefährliche Standards und konsequentem Konterspiel und wird durch Woitha dirigiert. 7. Trebitz: Der letztjährige Aufsteiger hat seine Unbekümmertheit verloren und spielt wie das Wetter, mal bringt man einen Aufstiegskandidaten an den Rand einer Niederlage, mal verliert man haushoch. Der absolute Schwachpunkt im Team ist die Defensive, man kassierte bereits 39 Gegentreffer. 8. Gölzau: Für die Vereine in unserer Region ein völlig unbeschriebenes Blatt. Eine Mannschaft, die mit Minimalaufwand, erst 20 Tore geschossen, das scheinbar maximale rausholt. Die meisten Punkte werden zu Hause geholt. Wo die Reise hingeht, kann man nicht sagen. In den letzten drei Saisonspielen blieb man ohne Niederlage. 9. Klieken: Das Team ist mittlerweile Inventar der Liga. Hatte man nach dem Weggang der Niesar - Brüder den Einbruch vermutet, hat sich das Team gut behauptet. Nicht zuletzt liegt das am teilweise stark aufspielenden Spielmacher Jornitz, der dem Spiel seinen Stempel aufdrückt. Es wird aber eine schwere Rückrunde, weil einige Teams aus dem Tabellenkeller wohl keine so schlechte Rückrunde mehr spielen werden. 10. Einheit: Detlef Stache macht sehr gute Arbeit. Er hat aus einer Mannschaft, die zahlreiche Abgänge zu verzeichnen hatte, eine gute Mannschaft geformt, die sich zum Ende der Hinrunde nahezu in einen Rausch gespielt hat. Aus 6 Spielen wurden 4 Siege, 1 Unentschieden und nur 1 Niederlage (1:2 gegen Abtsdorf) geholt. Das Gute daran, alle Punkte wurde gegen Mitkonkurrenten gesetzt. In dieser Verfassung kann das Team aber nicht immer sein. Herausragende Akteure sind der Routinier Jaeckel und der oft überragende Torwart Zschiesche, der aber immer wieder durch Undiszipliniertheiten auffällt. 11. Abtsdorf: Katastrophaler Saisonauftakt - 5 Spiele, 5 Niederlagen - das Selbstbewustsein lag am Boden. Mehrfach wurden Halbzeitführungen abgegeben. Aus den letzten 10 Spielen machte man dann noch 16 Punkte. Klingt eigentlich ganz gut, ist aber für den durchaus ambitionierten Kader einfach zu wenig. Aber auch wieder nicht, denn der Großteil der Mannschaft trainiert kaum. Ziel ist es, die Mannschaft zu festigen, denn von den Einzelspielern her, muss ein sicherer Mittefeldplatz drin sein. Man absolvierte die meisten Auswärtspartien (9) der Klasse. Das sollte ein Trumpf in der Rückrunde sein - die Zeppeline dürfen 9mal zu Hause ran. 12. Mosigkau: Das Team konnte aus den letzten 9 Spielen lediglich 2 Punkte einfahren, das bedeutete eine rasante Talfahrt bis auf den 12. Platz, zwei Punkte Platz bis zum Abstiegsplatz. Etliche Spiele wurden aber nur knapp verloren, das schwächt die Moral noch weiter. Es wird schwer, mit einem knappen Kader die Klasse zu halten. 13. Gräfenhainichen: Nach einem Auftakt nach Maß, 3 Siege in Folge, konnte man nach einer Heimniederlage gegen Kemberg, lediglich zwei Punkte in 12 Spielen einfahren. So schwach spielt das Team aber gar nicht, die Torausbeute ist auch nicht die schlechteste, es hapert aber in der Defensive. Ein Schwachpunkt ist die Torhüterposition. Wenn es Trainer Goral aber gelingt, die Moral im Team aufrecht zu erhalten, wird man in der Rückrunde die notwendigen Siege einfahren. Dafür ist das Team einfach zu gut besetzt. 14. Vorwärts: Der Aufsteiger ist stark gestartet (Platz 1 am Spieltag 1), aber zum Ende der Hinrunde ging etwas die Luft aus (Abstiegsplatz). In den letzten 8 Spielen gab es lediglich zwei Punkte zu gewinnen. Einer guten Offensive steht eine wackelige Defensive gegenüber, ganze 42 Gegentore hat man kassiert. Es wird ganz schwer für die Dessauer, die Klasse zu halten. Das Potenzial ist aber da. 15. Annaburg: Das es eine schwere Saison für die Grün - Weißen wird, war ja klar, aber dass man zur Halbserie auf dem vorletzten Platz einfährt, hatte man nicht erwartet. Was besonders überrascht, dass das Offensivspiel nicht so ins Laufen gerät. 10 Niederlagen, 1Unentschieden stehen gerade mal 4 Siegen gegenüber. Es half auch nicht, dass Annaburg erstmals auswärts in Abtsdorf gewinnen konnte. 16. Wolfen II: Alle hatten die Verbandsligareserve der Funestädter stärker erwartet. Lediglich 9 Punkte konnte man zu Hause einfahren, auswärts war es gerademal 1 Punkt. Hier darf die Konkurrenz gespannt sein, wie die Politik der Vereinsoberen aussehen wird, denn heißt es, die Reserve in der Klasse halten, dann dürfen sich die jeweils gastierenden Mannschaften warm anziehen. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Quelle:Homepage Abstdorf
