Die Mannschaft hat ein weiteres wichtiges Spiel vor sich

Dietmar Bebber, 25.03.2010

Die Mannschaft hat ein weiteres wichtiges Spiel vor sich

Der VfB Gräfenhainichen empfängt am Samstag mit der ASG Vorwärts Dessau eine Mannschaft, die nicht nur schwer ausrechenbar ist, sondern dem VfB in der Hinrunde auch eine 3:1 Niederlage beigefügt hat. Vieles eint dennoch die beiden Teams. So haben die Muldestädter vor einer Woche nicht allein die Abtsdorfer mit einer 3:0 Niederlage nach Hause geschickt, sondern konnten mit diesem Erfolg im Rücken gleichzeitig die Abstiegsränge verlassen. Gräfenhainichen hingegen war zum zweiten mal in Folge erfolgreich und hat sich so einen drei Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz gesichert. Diese momentanen Positionen wollen natürlich beide Kontrahenten morgen möglichst mit einem weiteren vollen Erfolg verteidigen. So sprechen beide Lager auch völlig zu Recht von einem so genannten „Sechs-Punkte Spiel“. Der VfB würde sich mit dem dritten Erfolg in Serie endgültig wieder einem etwas sicheren Mittelfeld platz annähern können. Dessau hingegen sollte bei einem Auswärtssieg auf alle Fälle den Nichtabstiegsplatz verteidigen dürfen. Da also keinem der Kontrahenten eine Punkteteilung weiter helfen würde, sollte der Zuschauer von beiden Mannschaften ein voll auf Sieg ausgerichtetes Spiel erwarten dürfen. Große Hoffnung setzen die Vorwärts-Kicker dabei vor allem auf Rückkehrer Victor Antal, der nach nur einem halben Jahr bei den Abtsdorfer Zeppelinen wieder den Abflug machte. Großes Augenmerk müssen die Gräfenhainicher aber auch auf den Routinier und Kopf der Vorwärts-Mannschaft Nico Frauendorf sowie Jeffrey Neumann legen, die mit je 11 und 14 Treffern die interne Torjägerliste der ASG Vorwärts anführen. Dies alles hat natürlich auch VfB-Coach Wolfgang Goral erkannt, denn er bleibt trotz der letzten Erfolge in seiner Analyse sachlich: „Wir werden unserem Gegner mit dem nötigen Ernst, dem nötigen Respekt aber auch mit viel Selbstvertrauen gegenüber treten.“ Personell kann Goral dabei aus dem vollen schöpfen, denn nach seiner Gelb-Sperre ist auch Mannschaftskapitän Jens Störer wieder mit von der Partie.

 

Schiedsrichter: Mirko Werner  (FSV 63 Luckenwalde)   

Der bisher eingesetzte Kader: Befort, Sergej (1 Spiel/0 Tore) – Ebert, Thomas (15/0) - Frauendorf, Nico (17/11) -  Gierth, Martin (6/0) - Kiss, Gabor (17/0) - Mergenthaler, Danny (12/0) - Minning, Kai (16/0) - Neumann, Jeffrey (16/14) - Prag, Oliver (11/3) - Richter, Christoph (2/0) - Schädel, Steven (16/0) - Schmidt, Volker (12/0) - Schubert, André (2/0) - Selonke, Ronny (7/0)  - Sprung, Martin (12/1) - Stechert, Andreas (5/0) - Strokosch, Eike (15/1) - Wodke, Christian (9/0) - Schmidt, Christian (6/0) - Miltz, Sven (1/0) - Sarich, Jan (2/0) - Stuckenberger, Michael (9/0) - Metze, Mike (2/0) - Streitmann, Matthias (1/0) - Hedderich, Frank (2/1) - Blackstein, Ronny (3/0) - Böckelmann, Gino (2/1) - Antal, Victor (2/0)

Trainer der ASG: Torsten Voigt und Alexander Tolmatschew

Das Hinspiel in Zahlen: 1:0 Nico Frauendorf (12.) - 2:0 Oliver Prag (30.) - 3:0 Oliver Prag (71.) - 3:1 René Christoph (78.)