Der VfB trifft auf einen alten Bekannten
Dietmar Bebber, 03.09.2010
Den Weg ins Gräfenhainicher Sportforum wird der SV Friedersdorf sicher noch kennen, auch wenn die letzte Fahrt nach Gräfenhainichen schon eine geraume Zeit her ist. Dies war genau am 24.04.2002 als man in der Rückrunde noch in der Landesliga dann auch bis jetzt zum letzten mal aufeinander (1:1) traf. Das alles sind schöne Anekdoten, welche jedoch keinem der morgigen Kontrahenten jetzt helfen würde. Beide Mannschaften sind derzeit weit von den eigenen Vorstellungen entfernt, während wir beim VfB auch nicht gerade von einem gelungenen Saisoneinstand sprechen können. So kann auf beiden Wunschzetteln nur stehen, am Samstag möglichst wieder Punkte einzufahren, sonst würde an im ungünstigsten Falle nach den Spieltag sich unter dem Strich in der Abstiegszone wiederfinden. Dabei hat Friedersdorf immer noch die bessere Ausgangssituation, da sie mit einem Spiel weniger, das fiel auf Grund der Platzverhältnisse vor einer Woche aus, über drei Punkte verfügen. Personell ergibt sich für VfB-Coach Thomas Schultz: „Jetzt muss der Dreier folgen, nachdem endlich die Null verschwunden ist.“ auch an diesem Wochenende die gleiche Situation. Er muss nämlich wieder eine völlig andere Anfangsformation als in Wttenberg auf Grund verschiedenster Gründe aufs Feld schicken. Dort werden sie mit Florian Braun und Lars Meyer auch ehemalige Gräfenhainicher in den Friedersdorfer Farben wieder treffen. Vielleicht gelingt es dem VfB ja dennoch, mit dem Heimvorteil im Rücken die Partie für sich zu entscheiden. Für unsere Zweite ist die Lage kaum besser. Alle die, welche der Meinung waren, der sofortige Wiederaufstieg sei doch nur eine Formsache, dürften endlich auf dem Boden der Realität angekommen sein. So gibt es leider auch in der Kreisliga Unparteiische, die oftmals Spiel entscheidend sein können. Würden diese glücklicher agieren, würden sie vielleicht ein oder zwei Klassen höher pfeifen. Also kann es für unsere Zweite am Samstag nur bedeuten, durch ordentliches Spiel wie in den letzten Spielen und dann noch die eine oder andere Chance mehr zu nutzen, um sich zu Hause gegen Mühlanger wieder zurück zu melden. Nur dann kann auch der Blick wieder nach oben gehen.
