Neuauflage der Partie gegen Pratau

Dietmar Bebber, 18.11.2010

Neuauflage der Partie gegen Pratau

Der VfB Gräfenhainichen muss am Samstag nach Pratau reisen, um dort gegen den Ligarivalen Blau Rot die sportlichen Kräfte im Achtelfinale zu messen. Während Gräfenhainichen am letzten Wochenende einen knappen aber durchaus verdienten Erfolg in Klieken feierte (1:0), überraschte Pratau auf eigenem Platz mit einem 2:1 Erfolg über den selbst ernannten Aufstiegskandidaten Friedersdorf. Somit dürfte bei der Mannschaft von Bodo Schulz sich der Aufwärtstrend immer deutlicher abzeichnen. Zuvor gab es nämlich nach der knappen 4:3 Niederlage in Piesteritz eine Punkteteilung gegen Annaburg (2:2) und in Gräfenhainichen 3:3 Unentschieden. Somit werden sich im Pokal zwei Teams auf Augenhöhe begegnen, wobei der Heimvorteil eindeutig für die Pratauer spricht. Schließlich werden sich nicht nur die Zuschauer sondern auch die Spieler auf Grund der herrschenden Witterung auf ein Spiel auf einem Kunstrasenplatz, welcher diesen Namen in den kühnsten Träumen nicht verdient hat, einstellen müssen. Bevor es aber zum Anpfiff kommt, mussten beide Mannschaften ihren Weg durch die zwei Vorrunden nehmen. In der ersten gab es wie gewohnt ein Freilos, während in Runde zwei zumindest für die Blau Roten in Seegrehna schon eine reizvolle Aufgabe wartete. Die wurde mit Bravour (4:1) gemeistert, während die Heidestädter bei der Trebitzer Reserve beim 8:0 Erfolg auch keinen Zweifel an ihrer dortigen Favoritenrolle aufkommen ließen. Für die nun anstehende Aufgabe in Pratau kann VfB-Coach Sandor Cseke bis auf die Langzeitverletzten auf den kompletten Kader zugreifen. Dabei stehen die Pokalspiele für Cseke in der Rangfolge erst einmal an zweiter Stelle, denn vordergründig ist für ihn, in den Punktspielen endlich wieder eine konstante Leistung abzuliefern. Ein zurück lehnen gibt es trotzdem nicht, denn seine Motivation für die Mannschaft sieht folgender maßen aus: „Sollten wir ausscheiden, gibt es an den für Pokalspiele vorgesehenen Wochenenden zusätzliche Trainingseinheiten. Die Zielstellung dürfte damit klar sein, denn ich wollte als Fußballer lieber spielen als trainieren“.