Neuer Service - Zusammenstellung Spielberichte LK 5

Daniel Richter, 07.02.2011

Neuer Service - Zusammenstellung Spielberichte LK 5

Ab Sofort gibt es auf der VFB Homepage einen neuen Service. Wir stellen für euch die Spielberichte der LK 5 von den Vereinen aus dessen Homepages zusammen (wenn vorhanden) und ihr könnt somit auf einem Blick alle Berichte lesen. Dies ist vor allem von Vorteil, wenn es mal keinen MZ-Bericht im Netz gibt. Quelle ist jeweils die Vereinshomepage, die ihr unter unseren Links findet.

SV Einheit Wittenberg – Dessauer SV 97  1:3 (1:0)

Aus Sicht des SV Einheit:

Eine ganz böse Enttäuschung erlebten die treuesten aller Treuen auf dem Platz der Jugend. Konnte man in der 1. Hälfte noch davon reden, Einheit auf dem Platz gesehen zu haben, so veränderte sich im 2. Spielabschnitt das Geschehen vollkommen. Steven Herold war für die nicht unverdiente Führung, zur Pause, verantwortlich (32.). Nach dem Wechsel waren beide Vertretungen nicht wieder zu erkennen. Die Gäste aus Dessau spielten auf einmal Fußball und die Lutherstädter schauten dem Treiben, ohne große Gegenwehr zu. Die Folge waren dann natürlich die Gegentore 1 bis 3, erzielt von Marcel Herold, Tim Masser und Max Zabel(49.,69.,80.).  Erst jetzt, als alles entschieden war, besannen sich die Wittenberger auf ihre eigenen Tugenden, dafür war es aber viel zu spät. Gästekeeper Karsten Schmidt vereitelte in der 86. Minute, die einzige Chance der Lutherstädter in der 2. Halbzeit.  Sollte nicht bald ein Ruck durch das Team von Andreas Jäckel gehen, sollte das Ziel Klassenerhalt kaum lösbar sein.

Aus Sicht des DSV 97:

Der DSV `97 trat zum Kellerduell gegen den SV Einheit Wittenberg, auf dem Hartplatz der Gastgeber, hochmotiviert an. In der 1. Halbzeit, die auf einem schwachem Niveau stand, fand die Mannschaft des DSV nicht ins Spiel und kassierte nach einem Abwehrfehler das 1:0. Aus der Pause kamen die `97-er jedoch wie verwandelt und erzielten kurz nach dem Wiederanpfiff den Ausgleich durch M. Herold. Danach spielte nur noch ein Team, der DSV `97, und T. Masser schoss den verdienten Führungstreffer. Durch die Leistungssteigerung der Dessauer hatte Wittenberg in der 2. Halbzeit nur noch eine Chance, die der Torhüter C. Schmidt aber mit einer Glanztat zunichte machte. Folgerichtig erzielte M. Zabel den verdienten Treffer zum 1:3 Endstand. Dieser wichtige Sieg gibt neue Hoffnung im Kampf um den Klassenerhalt.

Wolfen II - Allem. Jessen

Aus Sicht der Jessener:

Am Ende einer von beiden Teams sehr fair geführten und vom Unparteiischen Griebel umsichtig geleiteten Partie stand ein ungefährdeter 3:0 Sieg der Elsterstädter, der auch in dieser Höhe vollkommen verdient war. Hochklassigen Fußball bekamen die Zuschauer zwar nicht zu sehen, dafür aber einen lauf- und zweikampfstarken Gast, der sich auch auf den ungewohnten Kunstrasen nicht die Butter vom Brot nehmen ließ. In der ersten halben Stunde passierte nicht viel. Die sehr tief stehenden Grün Weißen verengten geschickt die Räume und die Allemannia Kicker kamen ihnen mit ihrer bis dahin behäbigen und sehr rechtslastigen Spielweise entgegen. Einzig Benjamin Philipp sorgte mit einem Distanzschuss für Gefahr. In der 30. Minute ging es dann sehr schnell. Mit einem Pass in die Tiefe wurde die Abwehr ausgehebelt, Matthias Friedrich marschierte auf Keeper Christian Zehe zu und legte auf den mitgelaufenen Benjamin Philipp ab, der ohne Probleme zur Führung einnetzte. Kurz darauf hatte Matthias Friedrich dann sogar noch die Chance zum zweiten Treffer, zögerte aber im Abschluss. Unmittelbar vor dem Halbzeitpfiff sorgte Matthias Lossin durch einen unnötigen Ballverlust noch einmal für einen Aufreger. Hier bewies Allemannia Keeper Rene Böhme seine Klasse, als er im direkten Duell mit dem Wolfener Angreifer Sieger blieb.
Die zweite Spielhälfte begann mit einem Paukenschlag. Manuel Eckert setzte sich mit einem unwiderstehlichen Antritt auf der rechten Seite bis zur Grundlage durch und flankte in den Strafraum. Der einlaufende Alexander Engelmann nahm mit vollem Risiko den Ball direkt und erzielte mit spektakulären Volleyschuss das 0:2 (48.). Jessen machte weiter Druck, zwang die Gastgeber erneut zu Fehlern und hätte durch Matthias Friedrich und Toni Dillan die Führung ausbauen müssen. Dies blieb aber Matthias Lossin vorbehalten, der mit einem fulminanten Freistoß das 0:3 und damit die Vorentscheidung zu Gunsten der Schwarz Weißen erzielte (66.). Angesichts des sicheren Sieges ließen es die Gäste in den letzten Minuten etwas ruhiger angehen. Wolfen kam so zu zwei hochkarätigen Einschussmöglichkeiten, die sie aber nicht zu Treffern verwerteten.

Aus Sicht der Wolfener

Alemania Jessen ging ohne Zweifel als klarer Favorit in das Duell mit der Grün-Weißen Reserve. Wolfen rechnete sich aber auch gegen den Landesligaabsteiger einiges aus. In der ersten Halbzeit entwickelte sich ein sehr schwaches Landesklassespiel. Wolfen zeigte eine erschreckend hohe Fehlerquote. Kaum ein Pass erreichte den Mitspieler. Jessen war leicht feldüberlegen, bot allerdings auch keine Fussballfeinkost. Mit einem Schuss aus gut 18 Metern sorgten die Gäste für die erste Torgefahr. Der Ball strich nur knapp über das Lattenkreuz hinweg. Möglich dass Christian Zehe auch noch mit den Fingerspitzen am Ball war. Das war für einige Zeit die einzige nennenswerte Aktion. Das Spiel bewegte sich zwischen den Strafräumen.Nach einer halben Stunde ging es dann aber plötzlich ganz schnell. Wolfens Deckung war ausgehebelt. Ein Jessener Spieler marschierte zielstrebig Richtung Tor und bedachte den mitgelaufenen Benjamin Philipp, der keine Mühe hatte, zum 0 : 1 zu vollenden. Kurz darauf bekam Wolfen die Chance zum Ausgleich auf dem silbernem Tablett serviert. Ein Jessener Spieler verlor als letzter Mann den Ball an Patrick Brieg. Brieg hatte nun nur noch den Gästetorwart vor sich, konnte diesen aber nicht überwinden. Alle guten Vorsätze für die zweite Halbzeit waren bereits nach wenigen Minuten nichtig. Ein leichtfertiger Ballverlust im Mittelfeld brachte die Gäste endgültig auf die Siegerstraße. Ein Jessener zog auf der rechten Seite unwiderstehlich davon. Seine Hereingabe wurde von Alexander Engelmann an der Strafraumgrenze direkt abgenommen und unhaltbar zum 0 : 2 ins Tor gehämmert. Wolfens Fehlerquote blieb hoch und so reichte den Gästen eine durchschnittliche Leistung, um das Spiel zu kontrollieren. Vor allem zeigte sich die Jessener Mannschaft Schussstark. In der 66. Spielminute verwandelte Lossin einen Freistoß aus gut 20 Metern zum 0 : 3. Wolfen vermochte in der Schlussphase drei Großchancen nicht zu nutzen und so blieb ihnen auch der Ehrentreffer verwehrt. Am Ende stand nach einer schwachen Leistung eine verdiente Niederlage.

Pratau - Hellas 09

Aus Sicht der Pratauer:

Der nächste so wichtige Dreier ist eingefahgren.Nach dem Sieg letzten Sonntag gegen Nudersdorf wurde mit den Oranienbaumern auch der zweite direkte Konkurrent besiegt.Doch die Partie begann schleppend,lag vielleicht auch am böigen Wind.Unsere Gäste in den ersten 45 Minuten mit dem Wind im Rücken hatten dann nach 19 Minuten die erste Gelegenheit zum Torerfolg.Robert Lehmann verliert den Ball an der Strafraumgrenze Oranienbaums Spieler kommt an das Leder geht noch zwei Meter in den 16er,doch im Abschluß war das zu harmlos.Denny Schenk hatte keine Mühe den Ball zu fangen.Drei Minuten danach hatte Schenki schon etwas mehr Probleme das Leder abzuwehren.Nach einem langen Ball,begünstigt durch den Wind,der direkt aufs Tor kam wirkte er etwas unsicher,konnte aber zur Ecke klären.Dann endlich auch die erste Möglichkeit für unsere BLAU-ROTEN Jungs.Marcel Schmidt spielt den Pass in den Strafraum und Mario Höse scheitert mit seiner Direktabnahme am Hellas-Keeper.Die Szene war damit noch nicht ganz vorbei,aber auch Marcel Schmidts Nachschuß verfehlte das Ziel knapp.Da waren 24 Minuten vorrüber.In der 28.Minute dann eine Szene mit Seltenheitswert und wahrscheinlich bei seinem Nebenmann Steven Schmidt abgeschaut.Stefan *Kante* Hentschel setzte zu einem Sololauf über dreiviertel des Platzes an.Attackiert von mehreren Gegenspielern konnte er sich jedoch bis zum Strafraum der Gäste durchtanken um dann doch im entscheidenden Moment am Torschuß gehindert zu werden,schade.Jetzt lagen die Vorteile mehr bei unseren Jungs.Nach einem Eckball war es Mario Hörnig´s Kopfball mit dem Oranienbaums Torhüter so einige Probleme hatte und das Leder nicht sicher fangen konnte.Zwei Möglichkeiten noch vor dem Seitenwechsel wären dann zu nennen je eine für jedes Team.Bei den BLAU-ROTEN war es ein direkter Freistoß von Marcel Schmidt der das Tor knapp verfehlte und bei unseren Gästen ein Fernschuß der sich aufs lange Toreck drehte und Schenki zu einer Rettungstat forderte.Mit einem torlosen Unentschieden ging es dann in die Kabinen.Nach dem Seitenwechsel dauerte es gerade mal fünf Minuten und Mario Hörnig verwandelt einen Eckball zum 1:0.Mathias Lehniger hatte die Ecke von der rechten Seite hineingebracht und am langen Pfosten hatte Mario keine große Mühe den Ball per Kopf ins Tor zu bringen.Jatzt schien der Knoten geplatzt zu sein und mit dem Wind von hinten ging es nun nach vorn.Die zweite Halbzeit über sahen die Zuschauer dann eine Pratauer Elf die mehr vom Spiel hatte.Steven Schmidt setzte dann mal zum Sololauf an,kurzer Pass zu Marcel Burdack,der den Ball direkt wieder in den Lauf von Steven spielte der dann aber im Abschluß knapp am Tor vorbei schoß.Die einzigste Chance der Gäste in den ersten 30 Minuten des zweiten Spielabschnittes resultierte aus einem Standard.Nach 56 Spielminuten war es ein direkter Freistoß,geschlagen von Höhe der Mittellinie,der das Gehäuse von Schenki knapp verfehlte.Doch um hier allen Spekulationen ein Ende zu setzen war es erneut Mario Hörnig der in der 59ten auf 2:0 erhöhte.Nachdem sein erster Versuch noch vom eigenen Mitspieler (Höschen) geblockt wurde fiel ihm der Ball erneut vor die Füße und aus der Drehung erzielte er dann das Tor.Etwas kurioser dann der Treffer zum 3:0.Nach einem,vom Rückenwind begünstigten,Freistoß aus der eigenen Hälfte,getreten von Steven Schmidt.wurde der Ball immer länger und überraschte wohl auch Michael Hruby im Tor der Hellas Elf.Jedenfalls hatte er Mühe den Ball festzuhalten und somit kam Marcel Schmidt an das Leder und hatte wenig Probleme zum 3:0 einzuschieben.Jetzt schien hier die Messe gelesen und man ließ die Zügel wohl etwas schleifen,denn die Gäste kamen nochmal ins Spiel zurück.Nach einem Spielzug über die linke Seite erzielte Kevin Brandl in der 77.Minute den Treffer zum 3:1.Auch in der Folgezeit hatten die Hellas Kicker die bessren Möglichkeiten hier nochmal heran zukommen.In der 86.geht ein Gästespieler in den Strafraum der BLAU-ROTEN sein Schuß fälschte Matze Lehniger unglücklich ab,doch Denny Schenk kann ihn noch abwehren.Eine Minute danach war es ein abgefälschter Freistoß der noch einmal für Gefahr sorgte,aber damit war das Pulver auch schon verschossen.Den letzten Torschuß an diesem Nachmittag notierte ich dann noch einmal für die Schützlinge von Bodo Schulz.Mario Höse legt den Ball auf den Rüden Marcel Burdack,doch dessen Schuß verfehlte das Tor.Doch was solls von den angstrebten 9 Punkten aus den ersten drei Spielen sind sechs im Kasten und den letzten Dreier holen wir uns am Samstag in Dessau,denn da ist auch noch eine Rechnung offen mehr dazu im Laufe der Woche.

Aus Sicht der Oranienbaumer:

nicht vorhanden

Trebitz - Friedersdorf

Aus Sicht der Trebitzer:

Heimspiel gegen Friedersdorf

Trebitz hatte sich nach dem Punktgewinn in der letzten Woche gegen Gräfenhainichen und der ansteigenden Form viel vorgenommen. Man wollte mit einem Dreier endlich der Abstiegszone wieder etwas entrinnen. Beide Mannschaften begannen diszipliniert, wobei Friedersdorf immer mal gefährlich vor dem Trebitzer Keeper Gieloff auftauchte. Beide Mannschaften mussten an diesem Tag mit dem starken Wind auskommen. In der 27 Minute startete dann Friedersdorf eine schöne Kombination über die linke Angriffseite, die schließlich der Friedersdorfer Kapitän mit einem strammen Schuss zum 0:1 vollendete. Doch Trebtiz war keinesfalls geschockt. Die Gästeabwehr hatte so ihre Mühe mit den schnellen Stürmern der SG. So war es dann Enrico Franzel der plötzlich allen davon gerannt war, doch beim Torabschluss in den Rasen trat. In der 39. Minute war es wiederum Enrico Franzel, der allein auf das Tor von Sebastian Rupp zurannte, doch diesmal legte er den Ball gekonnt auf den mitgelaufenen Dennis Vogt ab, der den Ball nur noch über die Linie schieben musste. So ging es dann auch in die Halbzeit. In der 2. Halbzeit hatte dann Friedersdorf etwas mehr vom Spiel. Folgerichtig traf Tobias Gallasch in der 56. Minute zum Führungstor für Friedersdorf. Trebitz versuchte nochmal alles. Die Einstellung und der Wille war sichtlich vorhanden. Kurz vor Schluss hatte dann der eingewechselte Norman Henschel die Riesenchance zum Ausgleich, doch der Gäste-Keeper Sebastian Rupp verhinderte den Punktgewinn für die Trebitzer. So blieb es am Ende bei dem Sieg der Friedersdorfer. Die Trebitzer Elf befindet sich nun endgültig im Abstiegskampf.

Aus Sicht der Friedersdorfer

nicht vorhanden

Piesteritz - Gräfenhainichen

Aus Sicht der Piesteritzer

Im Heimspiel gegen Gräfenhainichen kassierte unsere Mannschaft die erste Heimpleite in der Saison 2010/2011. Das Spiel begann und schon in der Anfangsphase war zu erkennen das es heute eine ganz schwere Aufgabe werden würde, denn unser Gast stand ganz tief in der Abwehr und wollte über Konter zum Erfolg kommen. Leider fanden unsere Jungs über die gesamte Spielzeit kein Rezept um diesen kompakten Abwehrriegel zu knacken. Viele einfache Fehler in der Spieleröffnung hinderten uns immer wieder daran den Ball mal schnell in die Spitze zu spielen. So entwickelte sich ein Spiel mit ganz wenigen Torchancen. Gräfenhainiichen versuchte Ihrerseits mit einer  sehr harten Gangart, die der Schiedsrichter leider zu ließ, unser Spiel immer wieder zu zerstören um zu Chancen zu kommen. So endete eine ganz schwache erste Halbzeit in der wir so ziemlich alles schuldig geblieben sind. Dementsprechend viel dann auch die Halbzeitansprache aus, in der unser Trainer Dietmar Hüller doch etwas lauter werden musste. Leider änderte sich dann in Halbzeit zwei wenig, wir waren einfach nicht in der Lage unsere Fehlerquote zu senken und unser Gast nutzte jetzt unsere Fehler besser aus. In der 69 min. dann ein klares Foulspiel an Tobias Klier an der Mittellinie die der Schiedsrichter wiedermal übersah, dann aber bei unsere Balleroberung dreißig Meter vor unserem Tor auf Freistoß entschied. Wieder eine fragwürdige Entscheidung aus der dann die 1:0 Führung für unseren Gast entstand, als ein direkter Freistoß durch unsere Mauer hindurch den Weg unhaltbar für unseren Keeper ins Tor fand. In den letzten zwanzig Minuten versuchte unsere Mannschaft wenigstens einen Punkt zu retten, aber leider kam es noch dicker, denn in der 86. Min. gab es dann noch einen berechtigten Elfmeter für Gräfenhainichen  als Daniel Schwibbe seinen Gegenspieler nur durch ein Foulspiel stoppen konnte und unser Gast sich diese Möglichkeit nicht entgehen ließ und auf 2:0 erhöhte. In der 90 min. verkürzte dann Henry Knape noch auf 1:2 und kurz danach war dann ein ganz schwaches Spiel unserer Jungs beendet.

Fazit: Wenn man sich in neunzig Minuten nur zwei echte Torchancen  erarbeitet, die erste echte Chance hatte Tobias Klier per Kopf in der 60 min. , dann muss man sich nicht wundern wenn ein Spiel verloren geht.   Leider konnte kein Spieler an die tolle Leistung der Vorwoche anknüpfen.

Personalie: Henry Knape erzielte sein erstes Pflichtspieltor in der Landesklasse.

Aus Sicht des VFB

Um es vorweg zu nehmen, es war ein völlig verdienter Sieg für den VfB Gräfenhainichen gegen einen über die gesamte Spielzeit starken FC Grün Weiß. Es war eine Partie, welche von beiden Seiten stets schnell und kraftvoll geführt wurde. Dabei waren die Spielanteile vor allem in den ersten dreißig Minuten durchaus gleichmäßig verteilt, ohne dass sich aber eine der zwei Mannschaften nennenswerte Vorteile verschaffen konnte. Dennoch gab es zwei Szenen, die erwähnenswert wären. Zum einen, als sich nach nur sieben Minuten den Gästen die Möglichkeit bot, eine schnelle Führung zu erzielen. Ein von Toralf Arndt in den Piesteritzer Strafraum geschlagener kam zu Aron Scheffler, der aber den Ball per Kopf knapp am Torgebälk vorbei schoss. Bei der nächsten Aktion (28.) war wiederum Scheffler beteiligt. Diesmal drang er über die rechte Seite in den Strafraum der Platzherren ein und wurde dort durch ein Foul aus gebremst. Nur sah dies der Unparteiische anders und der Pfiff blieb aus. Auch im zweiten Abschnitt war Scheffler das Glück nicht hold, denn diesmal schob er nach einem Solo über die linke Seite die Kugel rechts am Pfosten vorbei. Nun kamen aber auch die Grün Weißen durch Karsten Niesar (52.) und Daniel Schwibbe (58.) zu Möglichkeiten, doch sie fanden im wieder bestens aufgelegten Rene Wiesegart ihren Meister. Obwohl nun beide Teams immer öfter den Weg zum Strafraum fanden, den ersten Treffer erzielte der VfB. Nach einem Foul an Marc Dieterichs, geschätzte Entfernung zum Piesteritzer Tor lag bei 23 Meter, legte sich Mannschaftskapitän Nico Hiller den Ball zurecht. Der anschließende Freistoß landete zur viel umjubelten 1:0 Führung (69.) im rechten unteren Eck. Obwohl nun der Druck der Verbandsliga-Reserve immer stärker wurde, die Gräfenhainicher standen sicher in der Abwehr. Fünf Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit drang der agile Scheffler erneut in den Piesteritzer Strafraum ein und wurde dort regelwidrig von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Dieterichs und baute so die Führung um einen weiteren Treffer aus. Den Schlusspunkt der Begegnung setzten die Platzherren selbst, indem ihnen durch unmittelbar zuvor ein gewechselten Henry Knape der Ehrentreffer zum 1:2 (93.) Endstand gelang.


Quelle:Homepage Vereine