Spielberichte vom WE aus Sicht der Vereine

Daniel Richter, 02.03.2011

Spielberichte vom WE aus Sicht der Vereine

Oranienbaum - Trebitz

Aus Oranienbaumer Sicht:

Nicht vorhanden.

Aus Trebitzer Sicht:

Auf sehr holprigen Platz wollte Trebitz auf keinen Fall verlieren. Aus einer verstärkten Abwehr sollte der Gegner ausgekontert werden. Ballführung war aber fast unmöglich. So versuchte man es mit weiten Pässen. In der ersten Spielhälfte gelang das noch nicht so gut. Die beste Chance vergab Andreas Meene kurz vor der Pause, als er aus spitzem Winkel das Tor knapp verfehlte. In der zweiten Halbzeit war man dann erfolgreicher. In der 47. Minute versenkte Andreas Meene einen abgewehrten Freistoßvolley im Tor. Nun verstärkte der Gastgeber seine Bemühungen selbst zum Erfolg zu kommen. Fast wäre dies auch gelungen. Ein aus drei Metern abgegebener Schuss traf Tommy Kurtz am Arm. Der Schiri wertete dies als absichtliches Handspiel. Den unberechtigten Elfmeter vergaben die Gastgeber aber kläglich. 15 Minuten war dann auf beiden Seiten Leerlauf. In der 73. Minute staubte dann Norman Henschel nach einem Freistoß von Dennis Voigt zum 0:2 ab. Den Schlusspunkt setzte dann der Gastgeber selbst. Einen weiten Freistoß von der Mittellinie lenkte ein Oranienbaumer Spieler unglücklich ins eigene Tor. Auf Grund der besseren und zahlreichern Möglichkeiten war es ein verdienter Sieg der Gäste.      

DSV 97 - ASG Dessau

Aus DSV Sicht:

Zum Stadtderby in den Kienfichten trafen sich bei herrlichem Sonnenschein der DSV `97 und die ASG Vorwärts vor 200 Zuschauern. Auf teilweise rutschigem Untergrund übernahm die ASG zu Beginn des Spiels die Initiative. Der DSV dagegen spielte sehr verhalten und kam nicht wirklich ins Spiel, so dass die ASG dann auch in der 4. Minute zu ihrer 1. Chance kam. Kurz darauf endete ein guter Spielzug der Rot-Gelben knapp im Abseits. Nach ca. 10 Minuten hatte dann der DSV mit einem Freistoß von F. Rupprecht seine erste Möglichkeit, vergab diese jedoch. In der 16. Minute sah ASG - Spieler J. Neumann nach einem Foul die gelbe Karte. Unmittelbar darauf brachte ein 40 Meter Schuss von F. Rupprecht den Torhüter der Gäste arg in Bedrängnis, doch er konnte gerade noch zur Ecke klären. N. Heim schoss im Anschluss an diese Ecke knapp über das Tor. In der 20. Minute nutzte J. Neumann eine Unkonzentriertheit in der Hintermannschaft des DSV und erzielte mit einem sehenswerten Schuss aus 18 Metern die 1:0 Führung. Einen schönen Spielzug in der 34. Minute konnte P. Görmer nicht nutzen und schoss knapp gegen das Tor. Auch ein Freistoß durch M. Zabel in der 42. Minute fand nicht den Weg ins Tor der Gäste. In der 43. Minute hielt der Gästetorwart einen Schuss von P. Görmer mit einer guten Parade. Mit der 1:0 Gästeführung ging es in die Halbzeitpause. Nun fand der DSV besser ins Spiel und setzte die ASG unter Druck ohne sich jedoch klare Chancen zu erarbeiten. In der 54. Minute strich ein Freistoß von N. Frauendorf knapp über das Tor der Gastgeber. Nach noch weiteren zwei Gelegenheiten der ASG war der DSV wieder an der Reihe. N. Heim schoss eine Flanke von P. Görmer knapp über das Tor. In der 66. Minute dann die Riesenchance für M. Zabel, der freistehend den Ball nicht am Keeper vorbeibringt. Als in der 72. Minute ASG-Spieler J. Neumann mit Gelb-Rot das Feld verlassen muss, übernimmt der DSV weitgehend das Kommando. Nur in der 77. Minute hatte die ASG noch eine Möglichkeit, der Freistoß klatschte aber an den Außenpfosten. Jetzt setzte der DSV alles auf eine Karte um die Niederlage noch zu vermeiden, und drängte Vorwärts in die eigene Hälfte. Ein Linksschuss des eingewechselten T. Masser ging knapp neben das Tor. Bei einem Pfostenschuss von M. Zabel in der 89. Minute hatte der DSV dann Pech. Danach war Schluss, und in einem mäßigem Spiel die ASG Vorwärts der glückliche Sieger.

Aus ASG Sicht:

ASG gelingt Revanche im Stadtderby
Unsere ASG hat das Stadtderby beim Dessauer SV 97 mit dem knappesten aller Ergebisse gewonnen und sich damit für die 3.4 Heimniederlage revanchiert.

Durch den Ausfall der gesperrten D. Nesterovskyy und E. Strokosch spielte Stürmer N. Frauendorf als Libero. G. Böckelmann begann für diesen im Sturm.

Unsere ASG war zu Beginn tonangebend, vergab aber gute Chancen durch G. Böckelmann und A. Schubert. Nach gut einer Viertelstunde wurden die bis dahin recht verhalten agierenden Gastgeber aktiver und konnten sich in der 19. und 20. Minuten die ersten DSV-Chancen herausarbeiten. Einen 40-Meter Schuss von F. Rupprecht klärte unser heute sehr gut aufgelegte Keeper Chr. Köhler zu Ecke, welche aus guter Position über das Tor ging. In dieser kleinen DSV-Drangphase nutzten unsere Youngster St. Schädel und J. Neumann geschickt den sich bietenden Raum und die Unaufmerksam der DSV-Defensive. So bediente St. Schädel seinen Mannschaftskollegen J. Neumann, der aus 18-Meter zum 1:0 traf. das bis dahin recht gute Spiel verflachte danach stark und Chancen waren Mangelware. Die beste vergab Ph. Görmer kurz vor dem Halbzeitpfiff, als er am wieder glänzend reagierenden Chr. Köhler scheiterte.

Die 2. Halbzeit begann seitens der ASG ähnlich verhalten wie die 1. Hälfte endete. Anders dagegen die Gastgeber. Dieses versuchten nun die ASG unter Druck zu setzen, blieben jedoch zunächst recht harmlos. So hatte zunächst die ASG die besseren Chancen. Zwei Freistöße von N. Frauendorf verfehlten knapp das Tor, genauso wie ein Kopfball von G. Böckelmann nach Vorlage von J. Neumann. Mit der Zeit kamen die Kicker von den Kienfichten immer besser ins Spiel. Jedoch fehlte N. Heim das Zielwasser und Stürmer-Talent M. Zabel scheiterte am wieder großartig reagierenden ASG-Schlussmann. In dieser kritischen Phase wurde J. Neumann, warum auch immer, mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen. Die Gastgeber sahen nun ihre Chance in der Überzahl und drängten unsere ASG immer weiter zurück in die eigene Hälfte Die letzte ASG-Chance vegab N. Frauendorf. Sein schöner Freistoß ging leider nur an den Außenpfosten. Danach wehrte man sich erfolgreich gwgen die DSV-Angriffe und hatte dabei auch das nötige Glück. Ein Schuss von T. Masser verfehlte knapp das Tor und M. Zabel traf in der 89. Minute glücklicherweise nur den Pfosten. Laut DSV97-Trainer Kreibich soll in der Nachspielzeit auch noch ein Handspiel im Strafraum seitens der ASG gegeben haben, welches nicht geahndet wurde. 

Im Endeffekt war der Sieg in einem mäßigem Derby für die ASG vor 200 Zuschauern verdient aber auch glücklich gegen einen gleichwertigen Gastgeber.
Coach T. Voigt war mit den knappen 1:0 Sieg zufrieden und erleichtert, weniger mit der spielerischen Leistung und dem unberechtigten Platzverweis, der J. Neumann wieder zum Aussetzen gegen Allemannia Jessen zwingt.

Jessen - Klieken

Aus Sicht Jessen:

Das Jessener Publikum hatte in dieser Saison schon wahrlich bessere Partien gesehen, aber am Ende zählte das Ergebnis und dies war ein mehr als verdientes 2:0 für den Gastgeber. Bei nicht gerade optimalen Platzbedingungen begannen die Allemannia Kicker druckvoll und erwischten einen Start nach Maß. Stefan Lutzmann hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt. Seine präzise Hereingabe fand mit Toni Dillan einen dankbaren Abnehmer, der aus kurzer Distanz zur 1:0 Führung einköpfte (2.). Die Elsterstädter waren auch weiterhin die spielbestimmende Mannschaft, zählbares sprang dabei aber nicht heraus. Von den wie erwartet sehr defensiv stehenden Kliekener war bis dato nicht viel zu sehen. In der 38. Minute dann eine Schrecksekunde für die Schwarz-Weißen. Nach einer Hereingabe in den Strafraum konnte Keeper Rene Böhme den Ball nicht festhalten. Beim Nachfassen prallte er unglücklich mit einem Gegenspieler zusammen, verletzte sich an der Schulter und musste gegen Fabia Köhler ausgewechselt werden. Bis zur Halbzeitpause passierte nicht nennenswertes mehr.
Nach dem Wiederanpfiff legten die Allemannen erneut einen Blitzstart hin. Zuerst bekam der frei gespielte Matthias Friedrich den Ball nicht unter Kontrolle, so dass die Kliekener noch im letzten Moment klären konnten (46.). Dann prüfte Stefan Lutzmann deren Schlussmann mit einem fulminanten Distanzschuss (51.). Jessen blieb jetzt zwar am Drücker, aber das Spiel verflachte zusehends. In der 66. Minute hebelte Stefan Lutzmann mit einem Pass in die Tiefe die gesamte Abwehr aus und spielte Enrico Bahr frei. Dieser vergab aber überhastet und setzte den Ball, statt in, über das Gehäuse. Vier Minuten später dann das erlösende 2:0? Denkste, der Unparteiische verwehrte dem Kopfballtreffer von Christoph Danneberg wegen eines vorangegangenen Foulspiels die Anerkennung. Die relativ passiven Gäste kamen, dabei begünstigt durch zahlreiche Fehlabspiele in den Jessener Reihen, immer besser ins Spiel. Nach einem Freistoß wäre ihnen sogar fast der Ausgleich gelungen, aber Fabian Köhler wehrte den abgefälschten Ball noch im letzten Moment ab (77.). In der immer hektischer werdenden Schlussphase setzte erneut Christoph Danneberg ein Achtungszeichen, als er mit einer Direktabnahme den gegnerischen Keeper Sebastian Herrmann zu einer Glanzparade zwang (83.). Kurz vor dem Abpfiff fiel dann doch noch der zweite Allemannia Treffer. Nach einer Hereingabe von Stefan Lutzmann scheiterte Toni Dillan aus kurzer Distanz, aber Enrico Bahr war zur Stelle und hämmerte den Ball zum 2:0 in die Maschen (88.).

Aus Sicht Klieken:

Nicht vorhanden.

Wolfen II - Pratau

Aus Sicht Wolfen:

Zu beneiden war das Trainergespann Bittl/Tkalec vor der heutigen Aufgabe sicher nicht. Nach drei Niederlagen in Folge (ohne eigenen Treffer) musste gegen Pratau unbedingt ein Sieg her. Doch die personelle Situation sah nicht gerade rosig aus. Nur ein Ersatzspieler stand zur Verfügung und so hielt sich auch Trainer Alex Bittl für einen möglichen Einsatz bereit.

Wolfen startete optimal in das so wichtige Spiel. Bereits in der 2. Spielminute war Hagen Bernard freigespielt und ließ dem Gästetorwart mit einem platziertem Schuss keine Chance. Die schnelle Führung sollte Wolfen eigentlich Sicherheit geben, doch zunächst setzten sich die Gäste gefährlich in Szene. Nach einem Eckball kam ein Pratauer Spieler im Wolfener Strafraum völlig frei zum Kopfball, beförderte den Ball jedoch nicht aufs Tor, sondern zurück Richtung Eckfahne.

Wolfen verwertete seine Möglichkeiten dagegen besser. In der 16. Spielminute wurde Bernard mit seinem Schussversuch noch abgeblockt. Der Ball landete jedoch bei David Pfordte und der markierte aus gut 14 Metern das 2 : 0.

Wolfen blieb die gefährlichere Mannschaft. Zweimal prüfte Kozlowski den Gästetorwart, der beide Male Sieger blieb. Knapp eine halbe Stunde war gespielt, da hebelte Wolfen mit einem langen Ball die, auf Abseits spielende, Abwehr der Gäste aus. Florian Richter kam mutterseelenallein vor dem gegnerischem Tor zum Zuge, spielte den Torwart aus und schob zum 3 : 0 ein.

Trotz der klaren Führung war das Spiel längst noch nicht entschieden. Mit einem Lattenknaller machten die Gäste deutlich, dass sie sich noch nicht aufgegeben hatten. Auch eine weitere Chance, noch vor dem Seitenwechsel zu verkürzen, konnte der SV Pratau nicht nutzen.

Wolfen setzte auch nach der Pause die ersten gefährlichen Akzente und kam sogar zum vierten Treffer. Doch Jens Kozlowski hatte beim Anspiel wohl im Abseits gestanden und so versagte der Unparteiische dem Tor die Anerkennung.

Dann stand erneut der Schiedsrichter im Mittelpunkt. In der 53. Spielminute zeigte er, nicht unbedingt nachvollziehbar, auf den Strafstoßpunkt. Schmidt ließ sich diese Chance nicht nehmen und verkürzte auf 3 : 1.

Dieser Treffer machte das Spiel noch einmal richtig spannend. Pratau witterte Morgenluft und kam in der 60. Spielminute durch einen sehr schön vorgetragenen Konter zum 3 : 2. Der schon sicher geglaubte Sieg schien der Wolfener Mannschaft nun zu entgleiten. Zu allem Übel musste auch noch Hagen Bernard verletzt ausscheiden.

Wolfen fing sich wieder. Kurz nacheinander ergaben sich zwei Möglichkeiten auf 4 : 2 zu erhöhen. Jens Kozlowski scheiterte mit einem Schuss aus aussichtsreicher Position nur knapp und nach dem anschließendem Eckball musste der Gästekeeper einen Kopfball aus Nahdistanz parieren. Dann endlich machte es Wolfen besser. Zunächst scheiterte Hintersdorf im Alleingang am Gästetorwart, blieb jedoch in Ballbesitz und brachte das Leder zu Florian Richter, der zum erlösendem 4 : 2 einnetzen konnte.

Die Gäste hatten nun nicht mehr die Kraft, das Blatt zu wenden, auch, weil Wolfen jetzt viel energischer verteidigte. In Unterzahl spielte Grün-Weiß den Vorsprung nach Hause. Jens Kozlowski hatte sich zu einer Undiszipliniertheit hinreißen lassen und dafür die rote Karte gesehen. In der Nachspielzeit wechselte sich dann noch Trainer Alex Bittl ein und konnte den Schlusspfiff und Siegesjubel auf dem Platz erleben.

Aus Sicht Pratau:

Das erste von fünf Auswärtsspielen liegt hinter den BLAU-ROTEN und man kann sicher sagen,daß hat man sich echt anders vorgestellt.Gegen die in diesem Jahr noch sieg- und torlose Reserve von Grün-Weiß Wolfen setzte es eine herbe 4:2 Niederlage.Das Unheil nahm bereits nach 70 Sekunden seinen Lauf.Der erste Angriff der Gastgeber über unsere rechte Seite lief.Mit einem einfachen Pass in den Strafraum stand Hagen Bernard fast allein im Strafraum und nutzte die Gelegenheit den Ball aus 12 Metern vorbei an Denny Schenk ins Tor zu machen.Für unsere BLAu-ROTEN lief,vor allem im ersten Abschnitt,nicht viel zusammen.Zeitweise hatte man von außen das Gefühl wir spielten in Unterzahl.Immer wieder waren es die Hausherren die schneller am Ball waren und uns frühzeitig im Aufbau stören konnten.Bei unseren BLAU-ROTEN war von der guten Einstellung aus der Vorwoche nicht viel übrig geblieben.Es waren die gastgeber die unser Spiel immer wieder entscheidend störten und schneller am Ball waren,aber auch individuelle Fehler beim Abspiel und der Ballannahme waren Grund hier in der ersten Halbzeit nie in diese Partie zu kommen.Doch trotz alledem gab es auch einige Möglichkeiten hier zum Erfolg zu kommen.In der 10.Minute kam Steven Schmidt nach einer Burdack-Ecke völlig frei zum Kopfball und verzog ihn total.Unsere Elf war bemüht hier gegn zu halten,doch wie gesagt man fand in den ersten 45 Minuten kaum ins Spiel.Bei einem Fernschuß von Steven Schmidt,der heute eine offensivere Rolle spielte,zeigte Wolfens Keeper zwar einige Unsicherheiten doch alles in allem war das zu wenig.Besser machten es da die Hausherren nur zwei Minuten danach.Nach einem fast schon geklärten Angriff der Grün-Weißen unterläuft Stefan Hentschel der Fehlpass direkt vor die Füße von David Pfordte.Dieser fackelt nicht lange und zieht von der Strafraumgrenze ab und trifft zum 2:0(16.).Nach 22 Minuten war es ein Distanzschuß der Wolfener den Schenki zur Ecke abwehren kann.Nach 27 Minuten mal wieder die BLAU-ROTEN.Mathias Lehniger bringt einen Freistoß in den 16er Steven Schmidt verpasst die Kugel und der hinter ihm stehende Mario Höse kommt zum Schuß,drüber.Eine Minute später lässt sich Mathias Matze Lehniger abdrängen,so das ein Wolfener Spieler sich den Raum zum Schuß verschaffen kann,zieht ab und verfehlt das Tor knapp.In der 29.Spielminute dann das Tor zum 3:0.Die Pratauer spekulierten hier auf Abseits welches die Unparteiischen nicht so sahen und plötzlich waren drei Wolfener Spieler frei vor Denny Schenk.Florian Richter nutzt diese Gelegenheit und vollendet zum 3:0.Kurz danach die wohl beste Chance der BLAU-ROTEN in den erste 45 Spielminuten.Der Ball kommt von der rechten Seite in den Strafraum der Grün-Weißen.Steven schmidt ist vor dem heraustürmenden Torhüter am Ball und trifft nur die Torlatte.Ein Schußversuch von Robert Lehmann aus der Distanz sah dann wohl schon eher nach Verzweiflung aus.Der Ball ging über das Tor.In der 43.Minute nochmal eine Möglichkeit für die Gastgeber.Der Klärungsversuch von Matze Lehniger landet beim Gegner der schießt,doch Denny Schenk im Tor der Pratauer war auf dem Posten.In der selbigen Minute dann noch der Gegenangriff unserer Elf.Das Leder kommt von der linken auf die rechte Seite zu Robert Lehmann doch dessen "Schüßchen" war echt zu lasch um für Gefahr zu sorgen.Mit einer 3:0 Pausenführung der Grün-Weißen wurden hier die Seiten gewechselt.

Der Pausentee schmeckte den Pratauern wahrscheinlich so gut,daß man gleich mal etwas länger in der Kabine blieb.Erst als der Linienrichter sich auf dem Weg machte um unsere Jungs zur zweiten Halbzeit zu holen konnte die Partie fortgesetzt werden. Die ersten Möglichkeiten im zweiten Spielabschnitt hatten dann die Gäste konnten sie aber nicht nutzen.Nach einem Foul an Robert Lehmann im Strafraum der Gastgeber bleib die Pfeife des Schiedsrichter stumm,doch die Pratau setzten nach und plötzlich der Pfiff und Elfmeter für Pratau.Steven Schmidt ließ es sich nicht nehmen hier in der 54.Minute auf 3:1 zu verkürzen.In der 68.Spielminute hätte es erneut Elfmeter für die BLAU-ROTEN geben können.Nach einem Foulspiel an Marcel Burdack blieb jedoch die Pfeife des Schiris stumm.Zweimal Elfmeter zu geben da fehlte ihm wohl etwas der Mut.In der 70.Minute dann zeigten die Pratauer wie einfach es ist ein Tor zu erzielen.Langer Ball,vom Kapitän Marcel Burdack,diagonal geschlagen auf Steven Schmidt und dieser überwindet mit einem Heber Wolfens Torhüter zum 3:2 in der 70.Spielminute.Im Anschluß daran fehlte den mitgereisten Zuschauern aus Pratau so der hallo wach Effekt um hier nochmal etwas zu reißen.Vielmehr verlor man sich oft im klein klein Spiel.Es ging kein richtger Ruck durch das Team um zu zeigen hier geht noch was.Einige Akteure der BLAU-ROTEN hatten mit dem Untergrund hier so ihre Probleme,es kam immer wieder zu Standschwierigkeiten.Eine Standardsituation war es die noch einmal so etwas wie eine Möglichkeit für BLAU-ROT war.Freistoß von Stven Schmidt aus dem Mittelkreis erreicht den Kopf von Marcel Burdack.Aus der Drehung ging das Leder dann jedoch am Tor vorbei.Etwas gefährlicher dann die gasgeber.Nach einem abgefälschtem Schuß der das Tor nur knapp verfehlte gab es Eckball für Grün-Weiß.Die Ecke kam herein ein Wolfener Spieler kam vor dem Tor frei zum Kopfball,doch Denny Schenk war zur Stelle und konnte diese Situation,mit einer guten Aktion,entschärfen.Doch zwei Minuten später war auch er machtlos.Bei einem Wolfener Angriff kann er,im Herauslaufen,zwar zunächst den Ball entschärfen,doch das Leder springt direkt Maik Schiemann vor die Füße und dieser trifft zum Endstand von 4:2(78.).Kurz darauf wäre den Gastgebern fast noch der Treffer zum 5:2 gelungen.Ein Freistoß von Steven Schmidt brachte dann nicht mehr wirklich Gefahr für das Wolfener Tor.Wolfens Torhüter konnte den Ball sicher fangen.Die Begegnung endete mit einer roten Karte für Wolfens Jens Kozlowski wegen meckerns(87.).

Friedersdorf - VFB GHC

Aus Sicht Friedersdorf:

Nicht vorhanden.

Aus Sicht GHC:

Der VfB Gräfenhainichen ist weiter ungeschlagen und kehrte mit einem 1:1 vom SV Friedersdorf zurück. Zwar war damit die Schmach der Hinspielniederlage (3:1) getilgt, doch wäre diesmal sogar weitaus mehr möglich gewesen. Schon in der dritten Minute hatte Jens Stockmann den ersten Ansatz einer Chance, doch er konnte in dieser Situation nicht unter Kontrolle bringen. Den ersten Torschuss konnte dann David Hartling (5.) anbringen, nachdem er sich auf halb rechts durchsetzte. Nur konnte Friedersdorfs Schlussmann den Schuss im letzten Moment mit dem Bein abwehren. Aber auch Aron Schefflers Versuch in der Folge war nicht vom Erfolg gekrönt. Über die linke Seite kommend flankte Stockmann in den Strafraum. Doch beim Kopfballversuch (18.) bekam Scheffler einen Stoß von hinten, so dass er den Ball nicht unter Kontrolle brachte. Nach dem wir also drei klare Möglichkeiten ungenutzt ließen, kamen die Platzherren zum ersten mal nach 20 Minuten gefährlich vor den Gräfenhainicher Kasten in Position, doch der Schuss ging einiges neben dem Gehäuse vorbei. Doch in einer Phase in welcher wir die Partie immer besser in den Griff bekamen, fiel wie aus dem Nichts plötzlich der Friedersdorfer 1:0 (26.) Führungstreffer. Ausgehend von einem im rechten Mittelfeld gewonnen Zweikampf konnte Florian Braun eine Flanke in Richtung Strafraum schlagen. Hier kam Martin Ungefroren völlig frei zum Kopfball und verwandelte eiskalt. Der VfB wirkte aber nur kurze Zeit beeindruckt und wäre fast durch David Hartling (35.) zum Ausgleich gekommen, aber eben nur fast. Besser klappte es dann bei Jens Stockmann nur drei Zeigerumdrehungen später, als er sich gegen zwei Gegenspieler durchsetzte und beim Abschluss all seine Erfahrung abrief und den nötigen Überblick behielt. Da der VfB im zweiten Abschnitt nicht an die taktische und spielerische Leistung der ersten Hälfte anzuknüpfen vermochte und wieder eine Vielzahl von Chancen ungenutzt ließ, wurden schlichtweg zwei Punkte liegen gelassen.

Roßlau - Annaburg

Aus Sicht Roßlau:

Germania konnte sich deutlich für die Hinspielniederlage gegen Annaburg revanchieren. Mit einem 5:0 wurden die Gäste nach Hause geschickt. Germania begann gut, aber die ersten Chancen verpufften erst einmal. Jens Görisch´s Schussversuche waren entweder nicht scharf genug oder zu unplaziert (5. und 12.). Aber auch die Gäste tauchten ein paar Mal vor dem Germania-Tor auf, ohne jedoch aus den Roßlauer Abwehrfehlern Kapital schlagen zu können. Als sich Torsten Woldarski auf der rechten Seite durchsetzte und in den Strafraum flanke, bekam Peter Handrich nicht genug Druck hinter seinen Kopfball (16.). Nach 22 Minuten zappelte der Ball dann endlich das erste Mal im Netz. Thomas Berger setzte sich mit etwas Glück im 16er der Gäste durch und passte flach zurück. Nachdem sowohl Handrich und ein gegnerischer Abwehrspieler verpassten kam der Ball irgendwie zu Jersak, der mit einem flachen Schuss traf. Beide Mannschaften hatte große Probleme mit dem sehr holprigen Platz. Viele spielerische Akzente waren nicht zu sehen, doch Germania kam mehr und mehr besser mit den Bedingungen zurecht und hatte die nächste Gelegenheit: Handrich´s Nachschuss nach einer zu kurzen Abwehr konnte aber Torhüter Karpinski sicher halten. Auf der Anderen Seite stand plötzlich Bastian Schneider im Mittelpunkt. Er musste nach einem verunglückten Rückpass per Kopf vor einem Annaburger Angreifer klären (35.)! Fünf Minuten später das 2:0. Görisch spielte auf der rechten Seite zu Berger, der passte wieder in den Strafraum passte zu Görisch zurück, der nur noch den Fuss ranhalten musste. Kurz danach ein schöner Schuss aus 25 m von den Gästen, Schneider war davon jedoch unbeeindruckt und parierte sicher. Danach stürmte erneut Görisch, mit dem die Gäste einige Mühe hatten, durch das Mittelfeld Richtung Gästestrafraum. Diesmal bediente er Jersak halbrechts, der sich die Gelegenheit nicht nehmen liess und flach in die kurze Ecke zum vorentscheidenden 3:0 verwandelte. Auch nach dem Seitenwechsel hatten die Gastgeber die erste Chance, doch Jersak´s Schuss nach Ablage von Handrich ging deutlich am Tor vorbei. In der 57. Minute dann das 4:0. Handrich legte den Ball im Strafraum zu Berger ab, der den Ball mit der Pieke ins Tor spitzelte. Sebastian Sens versuchte sich mit einem Freistoss an der Strafraumgrenze, nachdem Jersak gefoult wurde, schoss jedoch in die Mauer (62.). Die Gäste hatten sich angesichts des Zwischenstandes noch nicht gänzlich aufgegeben, stahlten aber weiterhin kaum Gefahr aus. Die erste richtig herausgespielte Chance hatte Kassuba, der nach einer Flanke von links deutlich über das Tor köpfte (67.). Bei einem Konter in der 77. hielt Schneider erneut einen Schuss sicher. Und auch mit einem Kopfball, der knapp über das Tor ging, hatten die Gäste keinen Erfolg. Zehn Minuten vor Schluss spielte der eingewechselte Michael Arndt gleich drei Gegenspieler im Strafraum aus, sein Schuss ging aber knapp am Kasten vorbei. Doch drei Minuten später konnte auch er jubeln. Jersak dribbelte quer vor der Abwehr der Annaburger und zog mit rechts ab, den Appraller nutze Arndt zu 5:0. Den Schlusspunkt setzten noch einmal die Gäste, doch Scheider lies sich an diesem Tag nicht überwinden und hielt abermals den Ball sicher. Am Ende ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg, der optimistisch für die nächsten 3 folgenden Heimspiele stimmt.

Aus Sicht Annaburg:

Was ist blos mit den Heidestädtern los? Das Fazit aus dem Spiel gleich vorn weg: bei Annaburg vermisste man die "Laufbereitschaft", das "Durchsetzungsvermögen" und vor allen Dingen den "Willen" dieses Spiel mitzugestalten.

Zu Beginn des Spiels musste man sich auf beiden Seiten an die widrigen Platzverhältnisse gewöhnen, das gelang den Platzherren am schnellsten und so bekamen sie auch in der 16. Spielminute die erste Chance. Doch den Kopfball aus 7 Metern konnte Patrick Karpinski im Tor der Grün Weißen noch entschärfen. In der 17. Spielminute dann eine Erfolg versprechende Möglichkeit für Steffen Kassuba auf Annaburger Seite. Er konnte den Torhüter der Gastgeber noch umspielen aber dann versprang der Ball so unglücklich, dass kein präziser Torschuss mehr zu Stande kam.

Roßlau machte es in der 22. Minute besser. Kevin Jersak verwandelte aus 16 Metern unhaltbar zum 1:0. Nach dem Führungstreffer verflachte das Spiel zusehens. Erst in der 40. Minute spielten die Platzherren wieder schnell in Richtung Annaburger Gehäuse und Jens Görisch netzte zum 2:0 ein. Zwei Minuten später, Tiefschlaf bei den Annaburgern, schaltete Kevin Jersak am schnellsten und erzielt den 3:0 Pausenstand.

In der zweiten Hälfte konnten die Gastgeber nach gespielten 57 Minuten das 4:0 durch Thomas Berger bejubeln. Annaburg beschränkte sich jetzt mehr und mehr auf´s Meckern und lies dem Gegner die ein oder andere Möglichkeit noch ein Tor zu erzielen zu. Das passierte dann auch in der 83. Spielminute, Torschütze diesmal Michael Arndt. Das war auch der Endstand in dieser einseiteigen Partie, die man auf Seiten der Heidestädter schnellstmöglich abhaken sollte.

Nudersdorf - Piesteritz II

Aus Sicht Nudersdorf:

Nicht vorhanden.

Aus Sicht Piesteritz II:

Zum letzten Spiel des 19 . Spieltages hatte unsere Mannschaft ein Auswärtsspiel im heimischen Volkspark. Gastgeber war die Mannschaft aus Nudersdorf, die weiterhin ihre Heimspiele im Volkspark austragen wird. Das Spiel begann und unsere Jungs wollten natürlich sofort Druck auf die Hintermannschaft von Nudersdorf ausüben. Leider brauchte unsere Mannschaft eine gewisse Anlaufzeit um richtig ins Spiel zu kommen. Die erste halbe Stunde war dann eher ein Spiel der Fehlpässe und Unzulänglichkeiten. Der erste konzentriert vorgetragene Angriff unserer Jungs führte dann auch zur Führung, als in der 28 min. Tim Körnig unseren Stefan Neuberg klasse freispielte und dieser sicher zur Führung traf. Nach unserem Führungstor rollte Angriff auf Angriff auf das Tor von Nudersdorf, was zwangläufig  zu großen Möglichkeiten führte. So auch in der 32 min. als Tobias Jost, Philipp Scopp super einsetzte und dieser sich die Chance nicht nehmen ließ und zu 2:0 einschob. In der 40 min. erkämpfte sich Maik Trollmann den Ball und brachte Tim Körnig sehr gut ins Spiel, nach dessen Flanke unser Philipp Scopp zum 3:0 traf. Weitere drei Minuten später war es wieder Tim Körnig der Andreas Thöner in Szene setzte und dieser mit einen schönen Schuss auf 4:0 erhöhte. Eine Schlafeinlage unserer gesamten Mannschaft nutzte Nudersdorf zum 1:4 Anschlusstreffer, in der 45 min. Die Halbzeitpause nutzte unser Trainer Dietmar Hüller um unsere Mannschaft nochmals darauf hinzuweisen weiter Fußball zu spielen und das Ergebnis weiter auszubauen. Nach einigen vergebenen Torchancen dauerte es dann bis zur 62 min. ehe nach einer klasse Vorarbeit von Tim Körnig, Maik Trollmann auf 5:1 erhöhte. Jetzt hatte sich Nudersdorf aufgegeben und in der 88 min. traf der eingewechselte Kevin Hartkopf nach Vorarbeit von Christopher Butsch zum 6:1. Nur eine Minute später war es dann wieder Kevin Hartkopf, der nach Vorarbeit von Maik Trollmann auf 7:1 erhöhte.

Fazit: Sicherlich ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg unserer Mannschaft, trotz allem war klar zu erkennen wo unsere Probleme liegen, die es gilt in den nächsten Spielen abzustellen.

Personalie: Mit Tim Huth aus unserer Verbandsliga A-Jugend gab ein weiterer Spieler seinen Einstand im Männerbereich. Und natürlich ist endlich unsere „Uschi“ Christopher Butsch von seinen Ausflug nach Australien zurück, noch nicht ganz der Alte aber es ist schön Ihn wieder bei uns zu wissen.

 


Quelle:Homepage Vereine