Spielbericht vom WE aus Gegners-Sicht

Daniel Richter, 07.03.2011

Spielbericht vom WE aus Gegners-Sicht

Aus dem Vorhaben, einen weiterer Heimsieg einzufahren, wurde für Germania am Samstag nichts. Gegen den VfB Gräfenhainichen setzte es eine derbe und auch verdiente 1:4 Niederlage. Nach verhaltenem Beginn auf beiden Seiten, beide Mannschaften hatten einige Mühe mit dem rutschigen Untergrund gab es nach zehn Minuten einige Gelegenheiten für beide Teams. Nach einem Freistoss von Arndt nahm versuchte sich Emmert im Nachschuss, der Ball flog knapp über das Gästetor. Auf der anderen Seite stand plötzlich Scheffler nach einem weiten Freistoss völlig frei vor Schneider, köpft jedoch am Kasten vorbei (13.). Auch die nächste Chance hatte die Gäste. Hartling´s scharfer Schuss nach einer zu kurzen Abwehr ging knapp drüber. Die Gastgeber versuchten mit Kombinationsspiel zu agieren. Der VfB setzte immer wieder mit langen Bälle seine schnellen Stürmer ein. Als Fräßdorf einen Freistoos in den Strafraum schlug, verpasste Handrich den Ball knapp und Wiesegart konnte klären (34.). Doch die Führung gelang der Heimelf eine Minute später.

Jersak erkämpfte auf der rechten Seite eine Ecke, die Woldarski in der 16er brachte, Berger sprang der Ball erst vom Fuss, doch er setzte sofort nach und traf zum 1:0. Doch die Freude darüber währte nur kurz, denn bereits vier Minuten später erzielte Hartling unter Mithilfe der Germania-Abwehr den Ausgleich. Durch zwei Mann dribbelte durch und lupfte den Ball über Schneider ins Tor. Roßlau antwortete promt, doch als Arndt sich auf der linken Seite bis zur Grundlinie durchsetzte und nach innen flankte, war niemand mitgelaufen. Dann kam noch einmal der VfB. Bei einem erneut langen Ball agierte die Roßlauer Hintermannschaft erneut zu passiv, Scheffler spazierte an ihr vorbei und netzte zur Gästeführung ein (44.).

Germania wollte dem Spiel im zweiten Durchgang noch eine Wende geben, doch es fehlte an Laufbereitschaft und Zweikampfverhalten. Als Sens einen langen Ball diagonal in den Strafraum der Gäste spielte, köpfte Jersak am linken Pfosten vorbei (53.). Kurz danach gelang Hartling sein vorentscheidender 2. Treffer. Er ließ die Germania-Abwehr einfach stehen und spurtete allein Richtung Roßlauer Tor und verwandelten eiskalt ins lange Eck. Wer jetzt ein Aufbäumen bei den Gastgebern erwartete, sah sich schwer getäuscht. Einzig Arndt stemmte sich gegen die drohende Niederlage und versuchte, seine Mitspieler mitzureissen. Doch alle Aktionen verpufften. Anders die Gäste. Wagner setzte nach einem Kopfball energisch nach und traf mit einem trockenden Schuss zum 1:4 (62.). In der Folgezeit hätte der VfB durchaus noch den einen oder anderen Treffer mehr erzielen können, doch diese bleiben zum Glück aus.

 Germania sollte dieses Spiel ganz schnell abhaken und sich auf das nächste schwere Match gegen Friedersdorf vorbereiten.


Quelle:Homepage Germania