Spielberichte der Vereine vom WE

Daniel Richter, 07.03.2011

Spielberichte der Vereine vom WE

Friedersdorf - Einheit WB

Friedersdorf

Nicht vorhanden.

Wittenberg

SV Friedersdorf – SV Einheit Wittenberg   2:2 (2:1)

Erneut haben die Wittenberger gezeigt, dass sie auch gegen Teams aus dem oberen Tabellendrittel mithalten können. Am Samstag ist es Ihnen sogar gelungen, einen zwei Tore Rückstand zu egalisieren. Dank großartigen Einsatzes und kämpferischer Bereitschaft, war das Remis am Ende auch mehr als verdient. Begonnen hat das Spiel aber gleich mit einer Schrecksekunde, als der Gastgeber schon in der Anfangsphase einen Riesen vergab. Umso länger das Spiel dauerte, umso gleichwertiger wurden die Lutherstädter.  Doch plötzlich, wie aus dem nichts, lag die Kugel im Gästetor. Martin Ungefroren hatte bei seinen Treffer aber große Unterstützung von Einheitkeeper David Becker, 1:0 (36.). Von diesem Gegentor war das Team von Andreas Jaekel sehr beeindruckt und schon der nächste gefährliche Angriff des Gastgebers war erneut erfolgreich. Torschütze zum 2:0 war Ronny Telle in der 42. Minute. Jetzt, auf einmal, waren die Wittenberger wach und beeindruckten den Gegner. Ein gut aufgelegter Ron Maffert, serviert den Ball auf den Fuß von Udo Lindner und dieser hat keine Mühe den Anschlusstreffer zu erzielen (44.). Ron Maffert stand dann in der Nachspielzeit der ersten Hälfte erneut im Blickpunkt. Wieder geht er energisch in den Strafraum, hat die Möglichkeit den besser postierten A. Jaekel  zu bedienen, entscheidet sich aber für die Variante selber abzuschließen und scheitert am Keeper (45.+1). Der zweite Spielabschnitt war dann sehr ausgeglichen aber nicht hochklassig. Beide Mannschaften hatten große Probleme bei der Spielgestaltung,  aufgrund der immer schlechter werdenden Platzverhältnisse. Der Gastgeber wollte die Entscheidung, sündigte aber hierbei, bei der Verwertung der doch recht guten Torgelegenheiten. Co-Trainer Mirko Duscha war gerade dabei, den Wechsel eines weiteren Stürmers vorzubereiten, da setzt Defensivspieler Max Wolff ein Achtungszeichen im Angriff. Mit einem genauen Pass bedient er Spielertrainer A. Jaekel, der von der gegnerischen Abwehr völlig allein gelassen wurde. Diese Freiheit nutzt er zum vielumjubelten Ausgleich, 2:2 (80.).    

Trebitz - DSV 97

Trebitz

Trebitz wollte seine Serie von 3 Siegen in Folge natürlich zu Hause fortsetzen und sich weiter von den Abstiegsplätzen entfernen.
Das Spiel begann sehr flott und beide Mannschaften schenkten sich nichts.
So dauerte es auch nicht lange bis es das erste Tor zu bejubeln gab. Enrico Franzel war es, der den Ball nach einem guten Angriff in der 14. Min zum 1:0 für die Trebitzer im Tor unterbrachte. Danach spielte sich das Geschehen mehr in den Mittelfeldreihen ab.
Die Partie war sehr umkämpft und beide Mannschaften wollten das Maximale herausholen. In der 2. Halbzeit machte dann Dessau mehr Druck und drängte Trebitz in die eigene Hälfte zurück. Der Ausgleich blieb den Gästen allerdings verwehrt. Nachdem Dessau´s Keeper Schmidt bei einer Ecke in der 90. Min. mit nach vorn gegangen war, bot sich bei dem anschließenden Gegenstoß Enrico Franzel die Möglichkeit alles klar zu machen. Er stürmte auf das leere Tor zu doch schob den Ball am Tor vorbei.

DSV 97

Zum nächsten Endspiel um den Klassenerhalt musste der DSV `97 bei der SG Trebitz am Samstag antreten. In der ersten Viertelstunde sahen die 60 Zuschauer ein ausgeglichenes Spiel, ohne Chancen für beide Manschaften. In der 16. Minute spielte Trebitz einen langen Ball in die Spitze, den der Trebitzer Torjäger E. Frenzel zum 1:0 nutzte. Der DSV brauchte danach einige Zeit in das Spiel zu finden, und hatte erst in der 25. Minute eine Chance, der Schuss von M. Zabel ging jedoch nur an den Pfosten und den Nachschuss von T. Masser konnte der Trebitzer Keeper halten. In der 32. Minute verfehlte ein Freistoß der Trebitzer nur knapp das Tor des DSV. Kurz vor der Pause verfehlte ein Schuss von F.Rupprecht knapp das Ziel. Nach der Pause übernahm der DSV das Kommando und hatte in der 50. Minute die Chance zum Ausgleich. Den Schuss von C.Ullrich konnte der Trebitzer Keeper aber parieren. In der 55. Minute konnte der DSV Torhüter C.Schmidt mit einer guten Parade das 2:0 verhindern. Die Gastgeber aus Trebitz spielten nun auf Konter und der DSV machte das Spiel, musste aber immer auf der Hut vor den Kontern sein. Die nächste Chance hatte der DSV 97 in der 70. Minute durch M.Herold, der einen Freistoß aus 20 Metern um die Mauer zirkelte, jedoch seinen Meister im Treibitzer Keeper fand. Dann die nächste Chance für die 97'er in der 76. Minute verfehlte ein Kopfball nur knapp sein Ziel. Ein Konter der Trebitzer in der 89. Minute schob der Torjäger E.Frenzel neben das Tor, obwohl dieses vollkommen leer war. So stand der DSV 97 nach der Leistungssteigerung wieder nur mit leeren Händen da. Aufgrund der Leistung wäre ein Punkt hier sicher verdient gewesen.

Piesteritz II - Oranienbaum

Piesteritz II

Am 20. Spieltag empfing unsere Mannschaft die vom Abstieg bedrohte Mannschaft aus Oranienbaum im Volkspark. Zielstellung unserer Mannschaft war es einen Heimsieg einzufahren und so den dritten Platz in der Staffel 5 weiter zu sichern. Das Spiel begann und unser Gast präsentierte sich nicht wie eine Mannschaft die gegen den Abstieg spielt. Die ersten zwanzig Minuten gehörten dann auch Oranienbaum die versuchten unsere Mannschaft unter Druck zu setzten. In dieser Phase des Spieles war gut zu erkennen wie schwer es unserer Mannschaft fällt ins Spiel zu kommen. Viele Abspielfehler und halbherzig geführte Zweikämpfe ließen einfach kein Spiel zu. Nach diesen anfänglichen Problemen half uns wiedermal eine Standardsituation, denn in der 29 min. gab es nach einen Foulspiel an Andreas Thöner Freistoß für unsere Mannschaft, die Karsten Niesar nach innen Schlug und Michael Müller per Kopf zur 1:0 Führung nutzte. Jetzt wurde unser Spiel immer besser und was folgte waren jede Menge Möglichkeiten um die Führung auszubauen. In der 39 min. dann endlich das 2:0 als sich Maik Trollmann im Strafraum durchsetzte und den besser Postierten Michael Müller anspielte und dieser den Ball versenkte. Weitere Möglichkeiten blieben dann vor der Pause ungenutzt, unter anderen zwei Pfostenschüsse von Michael Müller und Andreas Thöner. In der Halbzeitpause mahnte unser Trainer Dietmar Hüller weiter zu spielen und die Chancen besser zu nutzen. Die zweite Halbzeit begann dann wieder etwas schwächer und genau in dieser Phase war klar zu erkennen wie wichtig unser Australien-Rückkehrer Christopher Butsch für unsere Mannschaft ist, denn er organisierte unsere Defensive sehr gut und versuchte seinerseits unser Angriffspiel mit anzukurbeln. Die größte Möglichkeit für Oranienbaum dann in der 67 min. die unser Keeper Christoph Springer in großer Manier parierte. Das war dann der letzte Wegruf für unsere Jungs denn jetzt folgte ein wahrlicher Sturmlauf, der dann in der 77 min. mit dem 3:0 belohnt wurde als Bodo Grauss eine herrlich Flanke in den Strafraum brachte und Karsten Niesar einköpfte. Was folgte waren zwei weitere dicke Möglichkeiten von Andreas Thöner und Maik Trollmann die leider ungenutzt blieben. In der 82 min. dann das 4:0 als sich Michael Müller auf der linken Seite energisch durchsetzte und nach innen flankte und Maik Trollmann mit einen klasse Flugkopfball den Ball unhaltbar versenkte.

Fazit: Am Ende ein verdienter Heimsieg unserer Jungs. Aber wir können noch besser Spielen und vor allem müssen wir unsere Torchancen noch konzentrierter nutzen.

Personalie: Als Ausbildungsmannschaft arbeiten wir derzeit daran weitere A-Jugendspieler in den Männerbereich zu integrieren. Mit Tim Huth und Kevin Hartkopf kamen zwei Spieler zum Einsatz die Ihr Talent mit einer sehr guten Leistung nachgewiesen haben.

Oranienbaum

Nicht vorhanden.

Annaburg - Nudersdorf

Annaburg

Annaburg - Nudersdorf 5:1 (2:0) Man merkte den Grün Weißen von Beginn an, das sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten. Mit zwei altgedienten Spielern, Marco Nohl und Marco Liebig, mussten die Ausfälle nach der vergangenen Woche kompensiert werden. Und das klappte sehr gut. Die Annaburger befanden sich ab der ersten Minute in der Vorwärtsbewegung, und das war auch die Taktik vom Trainergespann der Platzherren. Die Gäste nicht ins Spiel kommen zu lassen funktionierte einwandfrei. Aber es sollten doch 27 Minuten vergehen als Max Klöpping aus gut 25 Metern seinen Freistoß direkt im Tor der Nudersdorfer versenkte, 1:0. Die Grün Weißen kamen jetzt richtig in Fahrt, in der 30.Minute war es Philipp Grundmann der die Annaburger jubeln liess, 2:0. Nudersdorf kam in der ersten Hälfte kaum mal gefährlich vor das Gehäuse der Platzherren. Halbzeitstand also 2:0.

Nach der Pause drückten die Annaburger weiter und Marco Liebig erzielte in der 54.Minute durch einen direkten Freistoß das vielumjubelte 3:0. In der 59.Spielminute konnte sich dann Florian Kuchenbecker mit dem 4:0 in die Torschützenliste eintragen. Den Sack endgültig zu machte dann in der 62.Minute Steffen Kassuba, sein Treffer markierte dann das 5:0. Durch einen groben Abwehrschnitzer erzielte dann Frank Lehmann für Nudersdorf in der 78.Minute noch den Ehrentreffer zum 5:1. Chancen für Annaburg waren in diesem Spiel genügend vorhanden, aber Schusspech und ein wenig Ungenauigkeit verhinderte für Nudersdorf ein Debakel.

Endstand 5:1.

Nudersdorf

Nicht vorhanden.

Roßlau - VFB GHC

Roßlau

Aus dem Vorhaben, einen weiterer Heimsieg einzufahren, wurde für Germania am Samstag nichts. Gegen den VfB Gräfenhainichen setzte es eine derbe und auch verdiente 1:4 Niederlage. Nach verhaltenem Beginn auf beiden Seiten, beide Mannschaften hatten einige Mühe mit dem rutschigen Untergrund gab es nach zehn Minuten einige Gelegenheiten für beide Teams. Nach einem Freistoss von Arndt nahm versuchte sich Emmert im Nachschuss, der Ball flog knapp über das Gästetor. Auf der anderen Seite stand plötzlich Scheffler nach einem weiten Freistoss völlig frei vor Schneider, köpft jedoch am Kasten vorbei (13.). Auch die nächste Chance hatte die Gäste. Hartling´s scharfer Schuss nach einer zu kurzen Abwehr ging knapp drüber. Die Gastgeber versuchten mit Kombinationsspiel zu agieren. Der VfB setzte immer wieder mit langen Bälle seine schnellen Stürmer ein. Als Fräßdorf einen Freistoos in den Strafraum schlug, verpasste Handrich den Ball knapp und Wiesegart konnte klären (34.). Doch die Führung gelang der Heimelf eine Minute später.

Jersak erkämpfte auf der rechten Seite eine Ecke, die Woldarski in der 16er brachte, Berger sprang der Ball erst vom Fuss, doch er setzte sofort nach und traf zum 1:0. Doch die Freude darüber währte nur kurz, denn bereits vier Minuten später erzielte Hartling unter Mithilfe der Germania-Abwehr den Ausgleich. Durch zwei Mann dribbelte durch und lupfte den Ball über Schneider ins Tor. Roßlau antwortete promt, doch als Arndt sich auf der linken Seite bis zur Grundlinie durchsetzte und nach innen flankte, war niemand mitgelaufen. Dann kam noch einmal der VfB. Bei einem erneut langen Ball agierte die Roßlauer Hintermannschaft erneut zu passiv, Scheffler spazierte an ihr vorbei und netzte zur Gästeführung ein (44.).

Germania wollte dem Spiel im zweiten Durchgang noch eine Wende geben, doch es fehlte an Laufbereitschaft und Zweikampfverhalten. Als Sens einen langen Ball diagonal in den Strafraum der Gäste spielte, köpfte Jersak am linken Pfosten vorbei (53.). Kurz danach gelang Hartling sein vorentscheidender 2. Treffer. Er ließ die Germania-Abwehr einfach stehen und spurtete allein Richtung Roßlauer Tor und verwandelten eiskalt ins lange Eck. Wer jetzt ein Aufbäumen bei den Gastgebern erwartete, sah sich schwer getäuscht. Einzig Arndt stemmte sich gegen die drohende Niederlage und versuchte, seine Mitspieler mitzureissen. Doch alle Aktionen verpufften. Anders die Gäste. Wagner setzte nach einem Kopfball energisch nach und traf mit einem trockenden Schuss zum 1:4 (62.). In der Folgezeit hätte der VfB durchaus noch den einen oder anderen Treffer mehr erzielen können, doch diese bleiben zum Glück aus.

 Germania sollte dieses Spiel ganz schnell abhaken und sich auf das nächste schwere Match gegen Friedersdorf vorbereiten.

GHC

Es war für den VfB Gräfenhainichen das erwartet schwere Spiel in Roßlau gegen den SV Germania mit einem unerwarteten Ausgang. Mit 4:1 gewannen die Heidestädter völlig verdient, da die Platzherren während den neunzig Minuten eigentlich kaum ein Mittel fanden, den VfB entscheidend zu stoppen. Dieser begann recht druckvoll und konnten so recht frühzeitig einige verheißungsvolle Szenen für sich verbuchen. Den ersten Schuss (8.) in Richtung des Roßlauer Gehäuses gab Marc Dieterichs ab, der aber noch abgefälscht und so eine Beute von Germanias Keeper wurde. Als nächstes versuchte sich Robin Schwanengel mit einem Kopfball nach Zuspiel von Nico Hiller (13.), aber auch hier blieb dem VfB der Erfolg verwehrt. Die zwei nächsten Möglichkeiten (17. und 26.) gingen auf das Konto von David Hartling, der aber noch eine Weile warten musste, ehe er als Torschütze aufgelistet werden sollte. Nach etwas mehr als einer halben Stunde (35.) versuchten sich Roßlaus Spieler mit einem Torschuss. Mit der nachfolgenden ersten richtigen Torchance gingen die Hausherren durch Thomas Berger wie aus dem Nichts in Führung (35.) und stellten damit den eigentlichen Spielverlauf auf den Kopf. Doch der VfB fand schnell die richtige Antwort und David Hartling glich nach Vorlage von Aron Schffler nur vier Minuten später aus. Genau zum richtigen Zeitpunkt unmittelbar vor dem Pausenpfiff wurde dann nach mustergültiger Einzelleistung Schefflers nicht nur die wichtige 2:1 Führung erzielt, sondern auch die Verhältnisse wieder zurecht gerückt. Diese Führung sollten die Blau-Gelben nicht mehr aus der Hand geben. Stattdessen wurde der Vorsprung durch Hartling (56.) nach einem Alleingang und anschließendem Schuss ins rechte Eck um ein weiteres Tor erhöht. Hannes Wagner (62.) verwertete dann noch eine Flanke zum 4:1 Endstand. Sicher hätten die Zuschauer noch mehr Tore sehen können, doch zwei mal scheiterte Roßlau genau wie auch die Gräfenhainicher. VfL-Coach Sandor Cseke lobte die gesamte Mannschaft und bescheinigte ihnen „Die wohl beste Saisonleistung“. Grundlage hierfür wäre die in allen Mannschaftsteilen gezeigte Laufbereitschaft.

Bitterfeld - Pratau

Bitterfeld

Teuer bezahltes 2:1 gegen Blau-Rot Pratau / 3 mal Rot in einem fairen Spiel / Hempel fällt verletzt aus 
VfLMR Der VfL hat den Abstand auf den ärgsten Verfolger Jessen mit dem Sieg über schwache Pratauer konstant gehalten. Die Eintracht tat sich dabei über weite Strecken schwer, weil man die sich bietenden Möglichkeiten zu fahrlässig ausließ. Man hatte zwar deutliche Feldvorteile auf der Habenseite, aber ähnlich wie beim FC Bayern der heutigen Tage nützt das nichts, wenn diese nicht in zwingende Aktionen Richtung gegenerisches Tor münden. Dabei begann alles nach Plan.
 Eine Flanke von rechts erreichte am langen Pfosten Martin Velek. Der Tscheche ließ noch gekonnt einen Blau-Roten aussteigen und vollendete eiskalt in mit zwei Beinschüssen ins untere Eck, unhaltbar für den guten Danny Schenk im Gästetor. Die Eintrachtangriffsmaschinerie lief auf Hochtouren und kam regelmäßig am Sechzehnmeterraum ins Stottern. Pratau fand in der 1. Halbzeit in der Vorwärtsbewegung eigentlich nicht statt. Oft waren die abgewehrten Bälle schon an der Mittelllinie Beute der gut organisierten Bitterfelder Abwehr um Libero Mauritz. Dann folgte die erste Schrecksekunde. Verteidiger Hempel war auf dem holprigen Geläuf im Sportpark Süd umgeknickt und hatte sich schwerer verletzt. Erste Diagnosen ergaben eine starke Bänderdehnung und ein Kapseleinriss im Sprunggelenk. Damit wird der "Lange" wohl eine Weile ausfallen. Karsten Perl ersetzte den Verteidiger und brachte mit einer Eingabe Kuhlig ins Geschäft, der mit seinem wuchtigen Kopfstoss an Schenk scheiterte. Ebenso nach einer knappen halben Stunde, als wiederum Eintrachts Torjäger per Freistoss den Pratauer Keeper zu einer Glanztat zwang. Vorher hatte Schäfer aus aussichtsreicher Position an der Strafraumgrenze knapp verzogen. Mit der verdienten Führung ging es zum Pausentee.
Nach dem Wechsel änderte sich nichts am Bild des Geschehens. Der VfL unermüdlich im Vorwärtsgang und die Gäste auf Sicherung bedacht. Blau-Rot von Gästetrainer Bodo Schulz diesmal so eingestellt, daß man nicht wieder, wie im Hinspiel, der Eintracht ins offene Messer laufen wollte. Dementsprechend dicht war der Riegel, den die Pratauer um ihren Strafraum aufbauten. Bitterfeld agierte hier zu ideenlos, um ersthaft dauerhaft Torgefahr auszustrahlen. So musste ein Glückstor her, welches dem gerade zuvor ins Spiel gekommenen Trümpelmann gelang. Mit einer Volleyabnahme des vor im aufsetzenden Balles, nachdem dieser aus der Gefahrenzone heraus geköpft wurde, traf der Verteidiger aus gut 22 Metern unter Mithilfe eines Pratauer Rückens zum verdienten 2:0. Auch hier war der beste Pratauer Schenk machtlos, denn der Ball nahm, nachdem er abgefälscht wurde, eine völlig ander Richtung an. Das Spiel schien gelaufen und der Eintrachtfan wartete jetzt nur noch auf die Resultatsverbesserung. Als der pikanterweise aus Jessen stammende Unparteiische Felix Schmidt auch noch Farbe ins Spiel brachte, schien die Goitzschekogge im Hafen der Zufriedenheit. Unnötig zwar, aber der Schiedsrichter schickte Marcel Venediger nach Gelb in Halzeit eins, nun mit Gelbrot vorzeitig duschen. Plötzlich machte Pratau mehr für das Spiel nach vorn. Bei solch einem über Bitterfelds linke Abwehrseite vorgetragenen Angriff, stoppte Libero Mauritz, der bis dahin eine ganz solide Partie spielte, diesen regelwidrig. Gelb wäre dafür eine normale Bestrafung gewesen, da sich in seinem Rücken noch zwei weitere Bittefelder Abwehrspieler befanden. Jetzt nahm die Ansetzung des ausgerechnet aus Jessen, dem ärgsten Verfolger des VfL, beheimateten Schiedsrichters Felix Schmidt einen bitteren Beigeschmack an. Völlig überzogen und nicht nachvollziehbar, zog er Glattrot für Mauritz und beförderte ihn, für dessen erstes Foul im gesamten Spiel, hinter die Absperrungen des Spielfeldrandes. Entsetzen machte sich breit bei den Eintrachtspielern und unter den Fans des VfL. Damit nicht genug, flog auch noch der Pratauer Jahns mit einer Ampelkarte raus. Gästetrainer Bodo Schulz sprach auf der Pressekonferenz anschließend von einer Zumutung, wenn er über die Leistung des Unparteiischen angesprochen wurde. "Wenn ausgerechnet hier in Bitterfeld ein Jessener leitet, dann sollte sich der Ansetzter mal Gedanken machen. Man macht es damit nicht nur den spielenden Teams schwer, sondern man bringt auch den Schiedsrichter in Verlegenheit. Bei jeder Entscheidung schwingt der Verdacht der Manipulation mit. So und nicht anders, kann ich mir in einer fair geführten Partie 3 rote Kartons erklären." Pratau, nun mit zwei Mann weniger, kam durch einen abgefälschten Schuss durch Burdack zum überraschenden Anschlußtreffer. In den letzten Minuten schwamm die Eintracht. Völlig konsterniert von der Mauritz-Herrausstellung und vom Gästetreffer rettet man sich über die Zeit. Man hatte wieder einmal verpasst den Sack früh zuzubinden. Skrzypzak hatte beispielsweise in der zweiten Halbzeit an der Fünfmeterlinie völlig freistehend versucht den Ball anzunehmen, anstatt in Stürmermanier einfach die Kelle hinzuhalten und für die Entscheidung zu sorgen.
VfL-Coach Zenau war nach dem Spiel die schlechte Stimmung anzusehen, obwohl sein Team einen weiteren Erfolg letztendlich eingefahren hatte. "Unser Personalsituation wird durch die Rote Karte von Mauritz und die Verletzung von Hempel nicht leichter, auch wenn Kapitän Wawrzyniak, sowie Stürmer Raba eventuell auch, zum nächsten Spiel in den Kader zurückkehren. Ich bin entsetzt und finde keine Worte für das Auftreten des Unpartiischen nach der 75. Minute. Gleichzeitig bin ich aber auch nicht einverstanden, wie wir vor allem in der zweiten Halbzeit hier zu Hause aufgetreten sind. Darüber werden wir unter der Woche mit der Mannschaft zu reden haben."

Pratau

Schon in den ersten Minuten merkte man,daß die Gastgeber hier das Team sein wird welches die Akzente setzt.Bei unseren BLAU-ROTEN verlegte man sich erst einmal darauf den Spitzenreiter nicht zu nahe an das eigene Tor kommen zu lassen.Mit lautstarken Kommandos aus der eigenen Abwehr an das gesamte Team gelang dies in den ersten Minuten auch recht ordentlich.Lediglich ein Freistoß aus der 9.Minute,der am langen Toreck vorbei strich,brachte mal so etwas wie Torgefahr.Nichts desto trotz waren die VfL-Kicker hier spielerisch die klar überlegen Mannschaft und kamen dann auch folglich nach 12 Minuten zum Torerfolg.Martin Velek setzte sich gegen zwei BLAU-ROT Akteure durch und schoß das Leder flach und unerreichbar für Denny Schenk flach ins lange Toreck.Während die Gastgeber auch danach hier spielerisch die Szenerie bestimmten und nach einem Spielzug,in der 18.Spielminute,nur knapp am 2:0 scheiterten war von unseren Jungs im Offensivbereich wenig zu sehen.In der 25.Spielminute dann aber doch mal die Gäste.Nach einem recht ordentlichen Spielzug im Mittelfeld kam Marcel Venediger zum Schuß.Aus 20 Metern war der Ball aber kein größeres Problem für Bitterfelds Keeper.Nach knapp einer halben Stunde konnten sich die BLAU-ROT Kicker bei Denny Schenk bedanken.Ein Freistoß unweit der Strafraumgrenze zwang Schenki zu einer hervorragenden Parade.Wieter lief hier das Spiel in Richtung des Pratauer Tores.Flanke von der rechten Seite in den Strafraum der Gäste und zum Glück der Pratauer verpasste Bitterfelds Stürmer genauso den Ball wie zuvor Mathias Lehniger bei seinem Klärungsversuch per Kopf.Einmal kamen unsere Jungs noch vor das Tor der Boitterfelder.In der 36.Spielminute wurde Steven Schmidts Freistoß von der Mauer geblockt,aber auch der Nachschuß von Marcel Venediger verfehlte das Ziel deutlich.Mit einem knappen aber jederzeit verdienten 1:0 ging es in die Kabinen.

Im zweiten Spielabschnitt zunächst dasselbe Bild wie vor der Pause.Der Tabellenführer bestimmte hier das Geschehen ging aber etwas fahrlässig mit seinen Möglichkeiten um.Nach 47 Minuten verpasste man es eine Flanke von der linken Seite am langen Pfosten zu verwerten.Auf der anderen Seite nach einem Eckstoß bekam Philipp Schapelt den Ball mit dem Kopf nicht mehr aufs Tor gezogen.Bitterfeld jetzt spielerisch nicht mehr ganz so stark wie in der ersten Hälfte,konnten hier dann aber doch auf 2:0 erhöhen.Nach einem Eckball bringt die Pratauer Elf das Leder zunächst aus dem Strafraum ehe Sebastian Trümpelmann mit einem abgefälschten Nachschuß glücklich zum 2:0 traf.Bitterfeld wollte nun den Sack zu machen doch so spielerisch wie man es sich vorstellte ging es dann doch nicht.In der 70ten kam man über die linke Seite in den 16er doch statt den Pass in die Mitte zu spielen versuchte man sich im Torschuß,doch dieser war recht harmlos.In der nächsten Situation rettete Stefan Jahns indem er eine Flanke vor dem einschußbereiten Stürmern abblocken konnte.Als in der 73.Minute erneut die Bitterfelder etwas zu verspielt im Strafraum der Gäste agierten,indem man sich den Ball zweimal zuspielte und dann im Abschluß doch etwas kläglich zu versagen wurde das Spiel kurz danach etwas bunter dank Schiedsrichter Felix Schmidt.In der 76.Spielminute erwischte es zuerst Marcel "Vedi" Venediger,der mit Gelb-Rot vom Platz musste wegen meckerns.Doch mit nur zehn Akteuren kamen unsere BLAU-ROTEN Jungs nochmal ins Spiel zurück und zwar durch Kapitän Marcel Burdack.Drei Minuten nach der Hinausstellung fasste sich der "Rüde" ein Herz und zog einfach mal ab.Das Leder schlug flach im unteren Toreck ein und es stand plötzlich nur noch 2:1.Jetzt witterte man hier auf BLAU-ROT Seite nochmal so etwas wie Morgenluft.Doch man hatte genau noch eine Möglichkeit hier etwas zu reißen wobei man hier nichtmal von einer echten Torchance sprechen kann.Langer Ball in den Bitterfelder Strafraum auf den eingewechselten Marcel Schmidt dieser versucht den Pass in die Strafraummitte,doch hier wäre der direkte Torschußversuch vielleicht die besser Alternative gewesen.Ehe hier nun die Gastgeber nochmal zu einer echten Torchance kamen trat erst einmal Schiedsrichter Schmidt in den Mittelpunkt.Nach einem Foulspiel zeigte er Sebastian Mauritz vom VfL die rote Karte.Ich denke er wertete dieses Vergehen als Notbremse,doch für mich eine etwas harte Entscheidung.Bevor hier das "Kartenspiel" weiter geht waren es die Gastgeber,die ihre letzte große Chance nicht nutzen konnten.Nach einem Freistoß und anschließendem Kopfball war es erneut Denny Schenk der großartig reagiete und das Leder vor dem Überschreiten der Torlinie aus dem unteren Eck holte.In der letzten Spielminute erwischte es dann Stefan Jahns.Nachdem er gleich zu Beginn der Partie wegen eines Foulspiels schon die gelbe Karte sah durfte er in der letzten Minute sich auch noch die Karte mit der anderen Farbe betrachten.Zwar war es kein Foulspiel,aber auch der Versuch ist schon strafbar und so zeigte Felix Schmidt unserem Jahnsii die Ampelkarte.Ja in vielen Situationen pfiff er doch etwas eigenartig und auffällig oft gegen die BLAU-ROTEN.

Fazit ist nicht die Niederlage ansich ist das große Ärgernis auf Pratauer Seite vielmehr die Tatsache das uns dadurch diese Leute im nächsten wichtigen Auswärtsspiel in Wittenberg gegen Einheit fehlen werden.

Klieken - Wolfen II

Klieken

Nicht vorhanden.

Wolfen II

Noch nicht vorhanden.

Vorwärts - Jessen

Vorwärts

Die Überraschung blieb leider aus. Trotz einer starken kämpferischen Leistung hat unsere ASG Vorwärts Dessau das Duell gegen Allemannia Jessen mit 1:2 verloren.
Nach einer Abtastphase kamen die Allemannen in der 7. Spielminute das erste mal gefährlich vor unser Tor, trafen dieses aber nicht. Mit der Zeit legten unsere Jungs den Respekt ab und kamen immer besser ins Spiel. Die erste nennenswerte Chance hatte St. Schädel, der frei zum Schuss kam, aber zu ungenau zielte. So landete der Ball in den Armen des Gästekeepers. Diese Chance machte unseren Jungs Mut. Es wurde weiter nach vorne gespielt und streckenweise sogar das Spiel bestimmt. In der 20. Spielminute verstolperte G. Böckelmann und zwei Minuten später landete eine Flanke von St. Schädel auf der Latte. Vom Tabellenzweiten war in dieser Phase nur wenig zu sehen. Dieser hatte in der 35. Spielminute viel Glück, als ein Kopfball von D. Meyer nur knapp über das Tor ging. Bei dieser Aktion verletzte sich der Kapitän, spielte aber mit Verdacht auf Rippenbruch weiter. Der zu diesem Zeitpunkt hochverdiente Führungstreffer fiel nur zwei Minuten später. St. Schädel stürmte in den Strafraum, wo sich sein Gegenspieler nur mit einem Handspiel helfen konnte. Den fälligen Elfmeter verwandelte N. Frauendorf sicher zur vielumjubelten 1:0 Führung. Danach wachte der Favorit wieder auf und erspielte sich prompt Chancen. So kamen die Schwarz-Weißen in der 39. Minute völlig frei zum Schuss. Für den bereits geschlagenen Chr. Köhler hielt D. Meyer auf der Linie seine Rippen hin und auch der Nachschuss wurde regelkonform eine Beute unseres Kapitäns. Viel Glück hatte die ASG dann nocheinmal in der Nachspielzeit der 1. Halbzeit, als Jessen das Torgehäuse traf. So ging es mit einer verdienten und überraschenden 1:0 Führung in die Halbzeit. Mit diesem Auftreten und diesem Halbzeitstand hatten wohl nur die kühnsten Optimsten gerechnet.
Die erste Chance in der 2. Halbzeit hatten unsere Gäste in der 51. Spielminute. Doch deren Schuss war zu ungenau und kein Problem für unseren Keeper. Danach war die ASG wieder am Drücker und vergab nach einer Stunde zwei gute Chancen. So traf, der zur Zeit sehr gut aufgelegte, D. Mergenthaler nach einem Kabinettstückchen nur die Latte und kurz darauf verfehlte N. Frauendorf das Tor nur knapp. In dieser Phase war unsere Mannschaft überlegen und traf wenig später auch ins Tor. Leider versagte das gut leitende Unparteiischen-Trio diesem Treffer von D. Mergenthaler die Anerkennung wegen angeblichem Abseits. Da es keine größeren Proteste seitens unserer Akteure gab, schien diese Entscheidung wohl richtig zu sein. So wie es im Fußball oft ist, war es auch heute. Erst fehlte das Glück und dann kam auch noch Pech dazu. Etwas überraschend erzielten die Gäste aus einer unübersichtlichen Situation heraus durch Chr. Danneberg den Ausgleich. Danach zeigte der Tabellenzweite sein wahres Können und war nun spielbestimmend. Beim 2:1 Führungstreffer hatten die Jessener aber auch das nötige Glück. Nach einem Freistoß sprang der Ball von der Mauer entgegen der Laufrichtung von Chr. Köhler vor das Tor. Ph. Schumann hatte so keine Mühe den Ball über die Linie zu bringen. Allerdings muss sich die ASG-Defensive auch die Frage stellen, warum die lange Ecke nicht abgesichert war. Im Stile einer Spitzenmannschaft wollte Jessen jetzt die Vorentscheidung, doch in der 76. Minute fehlte den Gästen das Zielwasser. Aber auch unsere ASG hatte noch die Riesenchance auf den sicher nicht unverdienten Ausgleich. Jedoch scheiterte G. Böckelmann völlig frei an Gästekeeper F. Köhler. Danach spielten die Jessener den knappen vorsprung geschickt über die Zeit. Chr. Köhler verhinderte in der Nachspielzeit einen höheren Rückstand.
eine Torchanc eund etwas Stimmung:
Am Ende setzte sich die spielerisch reifere Mannschaft gegen eine toll kämpfende ASG durch. Ein Punkt wäre allerdings auch angesichts der tollen 1. Halbzeit mehr als verdient gewesen. Trotz der Niederlage verließen die Jungs mit erhobenen Kopf das Spielfeld. Mit der heutigen Leistung braucht man sich vor keinem Gegner zu verstecken.

Jessen

Respekt beiden Mannschaften für die gezeigte Leistung. Auf einem schwer bespielbaren Boden boten sie den Zuschauer eine gutklassige und kurzweilige Landesklassenpartie, in der es bis zum Abpfiff hart, aber jederzeit fair zur Sache ging. Nach einer kurzen Abtastphase verbuchten die Jessener die erste Tormöglichkeit. Nun legten auch die Hausherren ihre Zurückhaltung ab und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe mit Chancen auf beiden Seiten. Wobei man den Schwarz-Weißen den „Vorwurf“ machen muss, dass sie im Mittelfeld nicht aggressiv genug agierten und einfach der energische Zug zum Tor fehlte. Die zwei Keeper sowie Latte und Pfosten verhinderten mögliche Treffer auf beiden Seiten. Umso überraschender dann die Führung für den Gastgeber. Matthias Lossin klärte nach einem ASG - Konter per Kopf. Der bis dahin fehlerfreie Christian Naujoks wollte dabei eine Hand gesehen haben, pfiff und entschied auf Strafstoß. Nico Frauendorf nahm das Geschenk dankend an und verwandelte eiskalt (37.). Kurze Zeit später wertete er ein Dessauer Handspiel auf der Gegenseite als nicht Strafwürdig. Was solls! Das Magdeburger Schiedsrichter Trio zeigte ansonsten eine souveräne Leistung und bewies in manchen kniffligen Situationen Fingerspitzengefühl. So nach einem Ausraster des schon verwarnten Andre Schubert, als es der Unparteiische bei einer Ermahnung beließ, dem Vorwärts Trainer damit die Möglichkeit zum Handeln ließ und die Fortsetzung des Spiels Elf gegen Elf ermöglichte (51.). Durch den Rückstand endgültig wachgerüttelt, wurden die Allemannia Kicker noch aktiver und drängten auf den sofortigen Ausgleich. Christoph Danneberg hatte dazu die beste Möglichkeit, scheiterte aber gleich zweimal aus Nahdistanz. Da auch weitere gute Einschussmöglichkeiten nicht genutzt wurden, ging es mit dem knappen 1:0 für die ASG in die Pause.
Nach dem Wiederanpfiff waren es erstaunlicherweise die Vorwärts Kicker die sofort Tempo machten und dem zweiten Treffer da näher waren, als die Gäste dem Ausgleich. Zuerst rettete das Aluminium für den schon geschlagenen Fabian Köhler, dann schoss ein im Abseits stehender Dessauer den Ball ins Tor, statt dies seinem einlaufenden Mitspieler zu überlassen. So überstanden die Neiße Schützlinge diese Druckperiode mit Geschick und einer Portion Glück unbeschadet und kamen wieder ins Spiel zurück. Nach einem von Stefan Lutzmann getretenen Eckstoß war Christoph Danneberg zur Stelle und erzielte per Kopf den 1:1 Ausgleich (65.). Allemannia gab sich damit nicht zufrieden, wollte den Sieg und sich die nächsten drei Punkte sichern. Dem stark spielenden Philipp Schumann war es dann vorbehalten zur nächsten Jubelrunde abzudrehen. Stand er doch nach einem Freistoß von Stefan Lutzmann goldrichtig, nutzte das Durcheinander im ASG Strafraum clever und netzte zur 2:1 Führung ein (74.). In der Schlussviertelstunde ließen die Schwarz-Weißen nicht mehr viel zu. Dominierten nun die Partie und ließen geschickt Ball und Gegner laufen. Was fehlte, war aber der dritte Treffer. Chancen dazu waren vorhanden, wurden aber leider nicht genutzt. So kam die nicht aufsteckende ASG kurz vor dem Abpfiff fast noch zum Ausgleich, aber Allemannia Keeper Fabian Köhler klärte mit einem Reflex gegen einen Vorwärts Angreifer und sicherte so den knappen Auswärtssieg.
Ein Dankeschön noch an die mitgereisten Fans sowie an die Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei Dessau, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten.


Quelle:Homepage Vereine