Spielberichte der Vereine vom WE
Daniel Richter, 04.04.2011
Wolfen II - Piesteritz
Wolfen II
Nicht vorhanden.
Piesteritz
Im Auswärtsspiel bei der Verbandsligareserve von Wolfen gelang unseren Jungs nach drei Niederlagen in Folge ein verdienter Punktgewinn. Eine wiedermal durch Verletzungen und Sperren neuformierte Mannschaft wollte endlich den Bock umstoßen und hatte sich für diese Auswärtshürde viel vorgenommen. So begann das Spiel und die Bemühungen unserer Jungs waren von der ersten Minute an zu erkennen. Allerdings wollte natürlich auch Wolfen Ihrerseits weitere Punkte sammeln um weiter in das gesicherte Mittelfeld vorzurücken. So entwickelte sich ein sehr ansehnliches Spiel in der unser Gastgeber in der 7 min. die erste große Möglichkeit hatte, aber in unseren Keeper Christoph Springer seinen Meister fand. In der 13 min. dann eine harmlose Abwehraktion in unseren Strafraum, die der Schiedsrichter leider zum entsetzten aller als Foul bewertete und auf Strafstoß entschied. Diese Chance ließ sich Wolfen natürlich nicht nehmen und verwandelte den Elfmeter sicher zur 1:0 Führung. Mit einer Portion Wut im Bauch versuchten unsere Jungs jetzt schnell den Ausgleichtreffer zu erzielen. Leider fehlte am Ende auch ein wenig das Glück, so bei zwei Möglichkeiten von Michael Müller in der 23 min. und in der 32 min. In der 35 min dann endlich der Ausgleichstreffer als Karsten Niesar unseren Michael Müller klasse einsetzte und dieser sich diesmal die Möglichkeit nicht nehmen ließ und zum 1:1 einschob. So ging es in die Halbzeitpause in der unser Trainer Dietmar Hüller die Mannschaft aufforderte weiter Druck zu machen, aber natürlich Aufmerksam in der Defensive weiter zu arbeiten. In der 64 min. dann der schönste Angriff im Spiel, als Daniel Müller, Maik Trollmann mit einen tollen Pass freispielte und dieser den besser postierten Karsten Niesar zentral bediente und dieser mit tollen Schuss zur 2:1 Führung traf. Die nächste dicke Möglichkeit dann in der 68 min. als Andreas Thöner im Strafraum angespielt wurde und dann rüde von den Beinen geholt wurde. Warum der Schiedsrichter in dieser Situation keinen Strafstoß gab bleibt sein Geheimnis. Die nächste umstrittene Spielsituation nur zwei Minuten später, als Karsten Niesar unseren Michael Müller zentral an der Mittellinie den Ball in den Lauf spielen wollte, dieser den Ball an den Rücken bekam und der Schiedsrichter diese Aktion als Handspiel bewertete. Wolfen ihrerseits hatte in der zweiten Halbzeit einige Standartmöglichkeiten, die aber eine sichere Beute unseres Torwarts Christoph Springer waren. Das es am Ende dann trotzdem nicht zu drei Punkten gereicht hat, war wieder einer Nachlässigkeit unserer gesamten Mannschaft, als alles in der Vorwärtsbewegung war führte ein Ballverlust im Mittelfeld zu einer Kontersituation in der am Ende Daniel Müller den Ball unglücklich ins eigene Tor abfälschte.
Fazit: Eine klare Leistungssteigerung der gesamten Mannschaft in der sich Christoph Springer, Marcus Müller und Daniel Müller Bestnoten verdienten.
Personalie: Nach achtmonatiger Verletzungspause spielte Marcus Müller erstmalig wieder in der Anfangsformation und bot bis zu seiner Auswechslung in der 75 min. eine ganz starke Leistung.
Bitterfeld - Trebitz
Bitterfeld
VfLMR Die erste Saisonniederlage besiegelt auch gleichzeitig das Ende der Tabellenführung, denn Verfolger Jessen gewann dessen Sonntagspartie und liegt nun mit einem Punkt vor der Eintracht. Trainer Zenau musste aufgrund der Verletzungen von Perl, Molzahn und Hempel gleich auf drei Defensiv-Kräfte verzichten und mit Skrzypzak fehlte ein weiterer Spieler mit einer Gelbsperre. Weiterhin meldete sich ausgerechnet mit Trümpelmann unter der Woche noch ein Verteidiger krank, konnte aber wenigstens auf der Wechselbank Platz nehmen.
Was die verbliebene Rumpfelf dann in der ersten Halbzeit auf den Platz brachte, war nicht gerade vom Feinsten, aber auch nicht ganz schlecht. Man hielt hinten dicht und ließ eine einzige gefährliche Aktion der Gäste zu, die Torhüter Böckler aber glänzend zunichte machte. Ansonsten sah der VfL-Fan Einbahnstraßen-Fussball in Richting Trebitz-Gehäuse. Die Eintracht bemühte sich über außen zu spielen und kam häufig bis zur Grundlinie. Was dann allerdings die beiden Außen anboten, war einfach zu wenig, um den Riegel der SG zu knacken. Allein Velek schoß dessen Gegenspieler bei jedem Flankenversuch an. Der Tscheche hatte wahrlich nicht seinen besten Tag erwischt und in der Folge sollte ihm nicht viel gelingen. Immerhin hatte dessen Gegenüber Schäfer den Führungstreffer für die Eintracht auf dem Fuß, verfehlte allerdings mit seiner Volleyabnahme knapp. Warum Trainer Zenau noch vor dem Pausenpfiff ohne Not und angesichts der angespannten Personalsituation Velek vom Feld nahm und den angeschlagenen Trümpelmann in die Verteidigung gegen Franzel stellte, bleibt wohl sein Geheimnis. Der Trebitzer Torgarant war bis dahin bei Mauritz in guten Händen. Mauritz hatte, dann auf den Flügel beordert, auch gleich die erste richtige Torchance. Nach einem Solo über die komplette Gästehälfte scheiterte er an dem in der Folge überragend haltenden Gästetorhüter Gieloff. Nicht nur gegen Kuhligs Kopfball rettete Gieloff mit einem Wahnsinnsreflex, sondern lenkte auch einen Kracher des VfL-Kanoniers aus ca 20 Metern, sowie einen Schuss von Michalak in großem Stil zur Ecke. Mit einem deutlichen Chancenplus und einer Feldüberlegenheit für den VfL ging es beim Stand von 0:0 in Halbzeitpause.
Wer weiß, wie das Spiel verlaufen wäre, wenn kurz nach dem Wechsel Bitterfelds Schäfer die 1:0 Führung erzielt hätte. Der Trebitzer Schlussmann Gieloff hatte was dagegen. Blitzschnell war er mit der Faust an Schäfers Geschoß und verhinderte den Rückstand für seine Farben. Was in der Vorwoche für Dessau Nico Frauendorf, dass ist bei SG Trebitz Enrico Franzel. Im Alleingang schoß er in der zweiten Hälfte die Eintracht ins Tal der Tränen. Wie schon in Dessau waren weder Trümpelmann, noch Jancik in der Lage den Torjäger zu stellen. Nachdem Franzel die Gästeführung besorgt hatte, beorderte Zenau Kapitän Wawrzyniak ins Mittelfeld und ließ hinten eins gegen eins spielen, volles Risiko also. Und das nutzten die Gäste an diesem Tag gnadenlos aus. Die SG erhöhte nach einem Konter auf 2:0 und scheiterte nur am Pfosten am 3:0. Nachdem Schäfer im Strafraum den Trebitzer Heede an den Arm schoß, gab der Unparteiische Meißner aus Zahna Strafstoß. Kuhlig verwandelte gewohnt humorlos und sicher. Spielstand nur noch 1:2 und noch 20 Minuten zu spielen. Der VfL spielte weiter ohne Absicherung und bekam postwendend die Quittung in Form des 1:3 durch wiederum Franzel dargereicht. Jetzt überschlugen sich die Ereignisse. Kuhlig hämmerte einen Freistoß zum 2:3 In die Maschen. Abermals den Anschluß hergestellt und wieder machte man den gleich Fehler. Ohne Libero geriet die Eintracht zwei Minuten nach dem Treffer, unaufhörlich nach vorn laufend, in den nächsten Nadelstich der Gäste. Franzel sagte am Ende des Spielzugs zum vierten mal Danke, 2:4. Was in der verbliebenen Zeit für die Eintracht spricht ist, dass man nie aufgab an die Wende zu glauben. Endlich spielte Mauritz dann den Ausputzer hinter der Abwehr und Kuhlig netzte per Kopf, nach einem Mieth-Freistoß, wiederum mit seinem dritten Tor das 3:4 ein. Hier waren noch zehn Minuten inclusive Zugabe zu spielen. Abermals Kuhlig scheiterte per Kopf am Querbalken und was sonst noch alles auf den Kasten des hervorragenden Gieloff kam, war dessen Beute. Fast hätte es noch zum Ausgleich gereicht. Doch auch Kövari scheiterte erst an Gieloff und später um Zentimeter per Freistoß am Tor vorbei zu schießen.
Im Fazit kann man sagen, daß man hätte deutlich gewinnen müssen, anhand der im Übermaß vorhandenen Torchancen. Aber wenn der VfL im Defensivverhalten, angefangen bei den Stürmern und blauäugig in der Abwehr, nicht schleunigst die Schotten dicht bekommt, dann wird es schwer das Ziel Wiederaufstieg in die Landesliga zu bewerkstelligen. Die alte Fußballweissheit besagt "Vorne gewinnt man Spiele und Hinten die Meisterschaft!". Nach 8:9 Toren aus zwei den letzten beiden Spiel zeigt die Tendenz eine andere Sprache.
Trebitz
Beim Tabellenersten hatte sich Trebitz eigentlich nicht viel ausgerechnet. Mit einem Punkt wäre man sehr zufrieden gewesen. Die erste Halbzeit stand dann auch ganz im Zeichen der Gastgeber. Schnelles Spiel über die Flügel unter Einbeziehung von 5 Balljungen stellte die Trebitzer Hintermannschaft vor vielfältige Probleme. Doch mit Geschick, etwas Glück und einem herausragenden Torwart, Christian Gielhoff, stand bis zur Pause vorn immer noch die Null. Eigene Bemühungen zum Erfolg zu kommen vereitelte meist die Bitterfelder Hintermannschaft und Unkonzentriertheiten beim Abschluss. Nach der Pause spielte Trebitz seine Stärken aus. In der 52. Minute setzte sich Andreas Meene auf der rechten Seite durch, spielte den freistehenden Enrico Franzel an und es stand 0:1. 7 Minuten später fast die gleiche Spielsituation und wiederum traf Enrico Franzel zum 0:2. Die Einheimischen starteten nun wütende Angriffe auf das Trebitzer Tor. In der 71. Minute wurde Enrico Heede aus 5 Metern der Arm weggeschossen, so dass Bitterfeld durch Mathias Kuhlig per Strafstoß verkürzen konnte. Die Trebitzer spielten ihr Spiel aber weiter. Diesmal war es der eingewechselte Stephan Arnhold, der sich den Ball erkämpfte, und wieder konnte Enrico Franzel zum 1:3 in der 74. Minute einschießen. Nach einem Freistoß verkürzte Mathias Kuhlig per Kopf in der 76. Minute aus abseitsverdächtiger Position zum 2:3. Nun war wieder Trebitz an der Reihe. Diesmal war es Fabrice Janowski der sich den Ball erkämpfte. Der Torschütze in der 78. Minute hieß aber wieder Enrico Franzel. In der 84. Minute verkürzte Bitterfeld durch Mathias Kuhlig , der einen Freistoß scharf an der Mauer vorbei im Netz versenkte. Mit großartiger Kampfkraft brachte Trebitz das Ergebnis über die Zeit.
Pratau - ASG Dessau
Pratau
Nachdem man sich letzte woche erst zum Hinspiel in Dessau traf stand nun gleich das Rückspiel im Jahnsportpark in Pratau an.
Auch in diesem Spiel erwischten die Vorwärts-Kicker den besseren Start.Bei unseren BLAU-ROTen hatte man das Gefühl einige waren noch im Winterschlaf und verpassten so den Anpfiff.Im Gegensatz zum Spiel vor einer Woche nutzten die Gäste aber diesmal ihre sich bietenden Möglichkeiten besser.Bereits nach elf Minuten klingelte es im Gehäuse von BLAU-ROT.Die Situation entstand eigentlich recht harmlos.Nach einem Eckball war der anschließende Kopfball der Dessauer kein Problem für Denny Schenk im Tor unserer BLAU-ROTen.Nach seinem Abschlag verlor man den Ball gleich wieder und noch in der selben Minute kam die Vorwärts-Elf über unsere linke Seite.Stefan *Kante* Hentschel konnte Dessaus Spieler an der Seitenlinie nicht stellen und ließ ihn eine Flanke in den Strafraum anbringen.Völlig ungehindert konnte Dessaus Topstürmer Nico Frauendorf dann aus nähster Distanz den Ball per Kopf im Tor zur Führung unterbringen.Von un serer Elf war in den ersten Minuten wenig zu sehen.In der 17. gab es mal ein eher harmloses Schüßchen Richtung Gästetor von Marcel Schmidt der nach einem kleinen Alleingang sich aber das Leder erst auf seinen starken LInken legen mußte.Eine Minute später kamen erneut unsere Gäste über links in den Strafraum Mathias Lehniger wurde ausgetanzt so kam der Ball in die Mitte des Strafraumes,doch beim Abschluß von Frauendorf waren dann drei BLAU-ROT Verteidiger zwischen ihm und dem Tor und konnten die Situation bereinigen.Unsere bis hierhin größte Möglichkeit führte dann in der 24.Spielminute auch gleich zum Ausgleichstreffer.Ein Pass von Marcel Burdack in den Strafraum zu Marcel Schmidt,der zieht ab und trifft nur den Pfosten.Den zurückspringenden Ball holt sich Mario Hörnig und vollendet zum Ausgleichstreffer für unsere Elf.Jetzt ging ein Weckruf durch unsere Mannschaft und man nahm aktiver am Spiel teil.Zwar gehörte die nächste Szenen nochmal unseren Gästen aus der Muldestadt,die mit einem 15-Meter-Schuß aber an Denny Schenk scheiterten.Nach dessem Abschlag konnte sich Robert Lehmann im eins gegen eins nicht durchsetzen und vertendelt den Ball an der Strafraumgrenze.Die nächste gute Szene für BLAU-ROT hat Mario hörnig.Nach einem Dribbeling im Strafraum verspringt ihm das Leder beim Schuß und auch die nächste Möglichkeit bietet sich Mario Hörnig.Ebenfalls in der 29.Minute kommt Mario nach einer Flanke zum Kopfball die aber vom Vorwärts-Keeper gehalten werden kann.In der nächsten Szene verpasst auch unser Kapitän eine Flanke von Robert Lehmann mit dem Kopf.In dieser doch recht guten Phase der BLAU-ROT-Kicker fällt dann der Führungstreffer für die ASG.Über drei vier Stationen lief der Ball durchs Mittelfeld ehe er zu Jeffrey Neumann kam,dieser war mit der Kugel schon an der Grundlinie ehe er sie aus fast schon aussichtsloser Position doch nach an Schenki vorbei ins Tor schieben konnte(41.).Drei Minuten später dann die große Chance für die ASG hier vor der Pause noch zu erhöhen.Nach einem Pratauer Angriff schaltete man zu langsam auf Abwehr um so das plötzlich Nico Frauendorf frei vor Denny Schenk auftauchte den Ball am herauslaufenden Pratau-Keeper vorbeischob und nur den Innenpfosten traf.Glück gehabt!!!Doch die letzte gute Möglichkeit gehörte,im ersten Abschnitt,unseren Jungs.In der Nachspielzeit bekam Marcel Burdack den Ball im Strafraum angespielt,scheiterte dann aber aus aussichtsreiche Schußposition am Vorwärts-Torhüter.Mit einem 1:2 ging es zum Pausentee.
Im zweiten Abschnitt gehörte dann den Gästen die erste gute Szene.Stefan *Kante* Hentschel lässt sich an der Strafraumgrenze ausspielen,doch der schuß des Dessauers ging am Tor vorbei.Pratau wollte nun natürlich erstmal den Rückstand wett machen.In der 55.Minute wurde Mario Hörnig im Strafraum der Gäste-Elf von den Beinen geholt und folgerichtig entschied der Unparteiische auf Strafstoß.Robert Lehmann läuft an und trifft zum 2:2 Ausgleich per Elfmeter.Natürlich wollten die Hausherren nun nachlegen.Zwei Minuten später eine gute Kombination durchs Mittelfeld.Marcel Schmidt auf Marcel Burdack dieser bedient Mario Hörnig dessen Schuß dann aber geblockt wurde.Aber auch die Dessauer wollten hier mehr als dieses Remis.In der selben Minute entwickelte sich ein Angriff bei dem man plötzlich frei vorm Pratauer Gehäuse auftauchte nur noch den Torhüter vor sich hatte,den Ball dann aber mit einem Heber über das Tor beförderte.In der Folgezeit lagen dann die besseren Möglichkeiten auf Seiten unserer Gäste.Nur einmal waren es jetzt noch die BLAU-ROTen,doch ein Freistoß aus dem Mittelfeld erreichte Mario Hörnig nicht mehr richtig mit dem Kopf um für echte Torgefahr zu sorgen.Dann gab es einen Spielerwechsel über den Mann in Pratau besonders froh sein dürfte.Für Marcel Schmidt kam nach fast 10 Monatiger Verletzungspause unser "Wessi" wieder ins Spiel.Jens "Jelle" Hilmer betrat in der 64.Spielminute wieder den Rasen des Jahnsportparks.Seinen letzten Einsatz hatte er hier am 13.06.2010 im Spiel gegen Grün-Weiß Annaburg.Wünschen wir ihm und uns noch viele gute und vor allem verletzungsfrei Spiele im Trikot des SV BLAU-ROT PRATAU.Die nächsten guten Gelegenheiten gehörten ausschließlich den Gästen.In der 72.Minute war es Denny Schenk der im Herauslaufen den ball klären konnte nachdem er von den Dessauern schön in die Spitze durchgesteckt wurde.Eine Minute später gab es einen Einwurf aus dem sich ein gefährliche Situation für das Pratauer Gehäuse entwickelte.Mit dem Ball am Fuß spazierte ein Dessauer Spieler die Torauslinie entlang brachte das Leder nach innen wo es der Länge nach am Tor vorbeirollt.In der 79.bekommt unsere Elf das Leder nicht richtig geklärt ein Dessauer Spieler kommt zum Schuß,doch Schenki hat ihn sicher.Dessau auch in der Schlußphase mit den klareren Chancen hier zum Erfolg zu kommen.Vier Minuten vor Ultimo der Ball kommt von rechts in den Strafraum Nico Frauendorf kommt aus drei Metern zum Kopfball,doch Schenki kann die Kugel über das Tor lenken.89.Minute nochmal die Vorwärts-Elf,wieder kommt der Pass in die Nahtstelle unserer Abwehr und wieder kann Denny Schenk im Tor der BLAU-ROTen klären.Die letzte Szene gehörte dann nochmal unseren Akteuren.Nach einer Flanke von Robert Lehmann war aber der ASG Torhüter einen Schritt vor Jens Hilmer am Ball.Nach drei Siegen in Folge war man am Ende mit dem Unentschieden in Pratau recht zufrieden.
Dessau
Es soll einfach nicht sein. Wieder gelang unserer ASG gegen Blau-Rot Pratau kein Sieg. Trotz zweimaliger Führung trennten sich beide Teams in einem zerfahrenen Spiel am Ende 2:2 unentschieden.
Während sich unsere Mannschaft letzte Woche im Chancen auslassen übertraf, nutze unsere ASG nach einer ereignislosen Anfangsphase gleich ihre erste Chance zur Führung. N. Frauendorf köpfte nach schöner Flanke von J. Neumann zum 0:1 ein. Sieben Minuten verpasste es der aktuell Torschützenbeste, diese Führung auszubauen. Zu eigensinnig lief er sich in der vielbeinigen Pratauer Abwehr fest und übersah dabei seinen besser positionierten Sturmpartner. Danach ließ unsere Mannschaft unverständlicherweise immer mehr die Hausherren ins Spiel kommen. Auch diese nutzen ihre erste Chance zum Ausgleich. Torschütze war M. Hörnig. Nach Wiederanpfiff bekamen unser eJungs eine Ecke zugesprochen nach der N. Frauendorf mit einem schönen Schuss am Pratauer Keeper D. Schenk scheiterte. In der 29. Spielminute verhinderte unser Keeper Chr. Köhler den Rückstand indem er mit einer schönen Parade einen Kopfball entschärfte. Insgesamt war das Spiel bis zu diesem Zeitpunkt sehr zerfahren und ohne Spielfluss. Kurz vor dem Halbzeitpfiff wurde unsere ASG jedoch nocheinmal aktiver. J. Neumann startete in der 41. Minute einen seiner Alleingänge und vollendete zur 2:1 Führung indem er den Blau-Rot Keeper tunnelte. Sogar die evtl. Vorentscheidung bei sommerlichen Temperaturen war noch in Halbzeit Eins möglich. In der 44. Spielminute lief wiederum J. Neumann alleine auf das Pratauer Ttor, zielte jedoch zu genau und traf nur den Innenpfosten, von wo der Ball wieder ins Feld rollte. Fast im Gegenzug hatte auch noch unser Gastgeber die Chance zur Führung aber unser Keeper konnte klären.
Auch in der 2. Halbzeit hatte unsere ASG den besseren Start. So schoss J. Neumann eine Minute nach Wiederanpfiff knapp neben das Tor. Vielleicht wäre hier ein Abspiel auf N. Frauendorf die bessre Wahl gewesen. Aber auch Pratau wollte dieses Spiel nicht verlieren. In der 55. Spielminte verwandelten die Gastgeber einen berechtigten Foulelfmeter zum 2:2 Ausgleich. Nur zwei Minuten später vergab J. Neumann die erneute ASG-Führung als er nach schöner Vorlage von N. Frauendorf den Ball über das Tor hob. Was danach kam, hatte auf beiden Seiten nicht mehr viel mit Fußball zu tun. Pratau schien mit dem Punkt zufrieden zu sein und auch unseren Jungs gelang nicht mehr viel. Die hohen Temperaturen taten ihr übriges. So prägte planloses Umhergekicke das Geschehen über weite Strecken. Einzelaktionen waren eher die Ausnahme. So sorgte ein Abseits in der 70. Spielminute für viel Diskussionstoff, da J. Neumann seinen Gegenspieler deutlich überlief. Laut der Pratauer Bank soll das Abseits schon früher gewesen sein, womit sich die Frage stellt, warum dann die Fahne so spät gehoben wurde. Aber auch danach hatte unsere ASG noch zwei gute Chancen. In der 80. Spielminute war O. Galytskyi mit seinem Abschluss zu harmlos und drei Minuten vor Spielende rettete Keeper D. Schenk einen Kopfball von N. Frauendorf mit einer tollen Parade. So blieb es beim 2:2 Unentschieden.
Auch wenn diesmal nicht gegen Pratau verloren wurde, war man ziemlich enttäuscht über dieses Untentschieden. Man hatte sich mher vorgenommen musste aber auch eingestehen, dass man für einen Sieg viel mehr tun muss. Somit bleibt der SV Blau-Rot-Pratau im vierten Spiel nacheinander ungeschlagen und unsere ASG seit fünf Spielen ohne Sieg.
Einheit - Klieken
Einheit
Es bleibt dabei, die Wittenberger können gegen Teams, die sich in der Abstiegszone befinden, nicht gewinnen. Wie schon beim Heimspiel gegen Dessau 97 (1:3), kann man am Ende nur festhalten, die gesamte Mannschaft hat komplett versagt. So ist die Geschichte des Spiels auch schnell erzählt. Die Gäste aus Klieken zogen sich tief in die eigene Hälfte zurück und lauerten auf Fehler der Wittenberger. Diese taten den Gästen dann auch den Gefallen und schon in der 9. Minute steht es 0:1, Torschütze Florian Fischer. Der zwischenzeitliche Ausgleich durch Ron Maffert veränderte die Situation auf dem Platz in keinster Weise (29.). Kurz vor der Pause schlugen die Gäste dann noch einmal zu, diesmal war Daniel Schmidt erfolgreich, 1:2 (41.). Auch nach der Pause das gleiche Bild, ohne Tempo und ohne Ideen rannten die Wittenberger gegen die Kliekener Wand. Erneut Daniel Schmidt war dann für die Entscheidung zuständig, als er sehenswert das 1:3 erzielte (77.). Dieser Daniel Schmidt, trat kurz vor dem Ende dieser längst entschiedenen Partie, wieder in den Mittelpunkt. Einem, für ihn nicht zu erreichenden Ball, setzte er nach und zog dann gegen Keeper David Becker voll durch. Dieser verletzte sich dabei schwer und musste den Platz verlassen. Trotz dieser rüden Attacke, durfte der schon verwarnte Schmidt, das Spiel, ohne Konsequenzen beenden.
Klieken
Fehlanzeige
Oranienbaum - Friedersdorf
Obaum
Fehlanzeige
Friedersdorf
Fehlanzeige
DSV 97 - VFB GHC
DSV
Bei herrlichen Frühlingswetter konnten die Zuschauer ein eher mittelmäßiges Landesklassenspiel sehen. Der Gastgeber. in der Verpflichtung seine Heimbilanz zu verbessern und sich im Abstiegskampf zu behaupten, konnte lange Zeit, mit einer dezimierten Mannschaft, nach Ausfall ( 5. Gelbe Karte) des kompletten Sturms ( Zabel, Masser, Herold), den Gästen aus Gräfenhainichen Paroli bieten. Als dann in der 9.Minute noch Florian Rupprecht, nach einem Kopfball-Zusammenstoß, mit einer Platzwunde am Kopf, verletzt ausscheiden musste, sah sich Trainer Kreibich erneut gefordert, die Mannschaft neu zu strukturieren. Allerdings nahm die Mannschaft die Herausforderung an und kämpfte, um zumindest einen wichtigen Punkt zu erzielen. Der VFB hatte zwar in der 1. Halbzeit leichte Feldüberlegenheit, konnte aber die wenigen Chancen nicht umsetzen, da der DSV mit seiner Defensivstatik sich dagegen stemmte und die Gräfenhainicher am glänzend haltenden Torwart K. Schmidt scheiterten . In der Hoffnung nach der Halbzeitpause, den bis dato hart erkämpften Punkt zu halten, musste der DSV, wie im Spiel gegen Vorwärts Dessau, nach einem Abwehrfehler, in der 72. Minute den Führungstreffer, nach einem Schuss, aus 22 Metern von D. Hartling, hinnehmen. Obwohl sich der DSV noch einmal aufbäumte, konnte man auch diesmal keinen, so wichtigen Punkt erzielen. Insgesamt ging der Knappe Sieg für Gräfenhainichen in Ordnung, obwohl auch der VFB weit unter seinen Ansprüchen spielte.
VFB GHC
Es war wieder mal ein Spiel der Kategorie „Das schönste sind die drei Punkte“, denn der VfB Gräfenhainichen tat sich auch gegen den Abstiegskandidaten Dessauer SV 97 äußerst schwer. So benötigte man wieder 15 Minuten Eingewöhnungszeit, um halbwegs zum eigenen Spiel zu finden. Die wohl klarste Möglichkeit hatte David Hartling bei seinem Tor (25.), dem aber die Meinung des Linienrichters wegen vermeintlicher Abseitsstellung des Schützen entgegen stand. So blieb dann die erste Halbzeit nicht nur ohne Tore sondern auch ohne jeglichen Unterhaltungswert. In der zweiten Hälfte taten sich die Heidestädter nach wie vor schwer, auch wenn sich nun die Zahl der Möglichkeiten erhöhte. Wer weiß, wie sich der Spielverlauf entwickelt hätte, hätte es den fälligen Strafstoß für den im Dessauer Strafraum gefoulten Marcus Giese gegeben. Da der Pfiff aber ausblieb, durfte Dessau weiter auf mindestens einen Punkt hoffen. So dauerte es noch bis zur 72. Minute, bevor David Hartling mit einem unhaltbaren Fernschuss die Gästeführung markierte. Das es bei dem knappen Ergebnis blieb, war auch der Tatsache geschuldet, dass weder Jens Störer (76.) noch Andre Wolterstorf (88.) die sich ihnen bietenden Chancen nutzen konnten. Am Ende musste festgestellt werden, dass der VfB diesmal zwar verdient als Sieger den Platz verließ, aber dennoch weit unter seinen Möglichkeiten blieb.
Nudersdorf - Roßlau
Nudersdorf
Fehlanzeige
Roßlau
Germania löste die Pflichtaufgabe am Sonntag bei der SG Nudersdorf mit einem 6:0-Sieg.
Die Roßlauer bestimmten die Partie über die gesamte Spielzeit. Bereits in der Angangsphase hatte man gute Chancen. Görisch scheiterte mit einem 30m- Schuss in der 3. Minute. Kurz darauf schickte er Jersak auf der rechten Seite, dessen scharfe Eingabe fälschte ein Nudersdorfer in eigene Tor zum 1:0. Drei Minuten später verpasste C. Fräßdorf das zweite Tor. Handrich flankte mit links, doch der Kapitän traf den Ball nicht richtig. Danach verflachte das Angriffsspiel der Gäste etwas, erst nach einer halben Stunde konnten sie erneut jubeln. Nach einer Ecke von Mau war Torjäger Handrich zur Stelle und traf per Kopf. Nur eine Minute später erneut C. Fräßdorf, doch er jagde die Kugel halbrechts über den Kasten. Die Gastgeber kamen nur zu sporadischen Angriffen, waren in der ersten Hälfte zu harmlos. Sie hatten jedoch kurz nach Wiederbeginn die erste Gelegenheit, doch Danke parierte sicher. In der 48. schickte Handrich mit einem Direktpass Jersak steil, der das Laufduell gegen seinen Gegenspieler gewann, jedoch am Torhüter scheiterte. Eine Minute später die gleiche Situation. Wieder wurde Jersak geschickt (diesmal von Görisch) und diesmal ließ er sich die Chance nicht entgehen. Jersak war es auch, der sich nach 60 Minuten gut auf der linken Grundlinie durchsetzte. Seine schöne Flanke auf C. Fräßdorf brachte nicht ein. Doch nur eine Minute später erhöhten die Gäste auf 4:0. Fräßdorf verlängerte per Kopf eine Flanke von Mau, Görisch jagte den Ball direkt in die Maschen. Nach einem Foul an Emmert brachte C. Fräßdorf einen Freistoß auf den langen Pfosten, wo sein Bruder Markus goldrichtig stand und per Kopf das fünfte Tor erzielte. Der gleiche Spieler hatte kurz darauf auch die Chance zu seinem zweiten Treffer, doch sein Schuss knallte an die Latte. Zwei Minuten nach seiner Einwechslung traf Kopocz zum 6:0 (79.) Von C. Fräßdorf mit einem langen Pass bedient schoss er von halbrechts über den Torwart. Kurz darauf hätte er erneut treffen müssen, zögerte jedoch zu lange und traf den Ball nicht richtig. Die Gastgeber hatte noch einige Gelegenheiten zur Ergebniskosmetik, es blieb jedoch bei dem Spielstand.
Jessen - Annaburg
Jessen
Noch nicht vorhanden.
Annaburg
Noch nicht vorhanden.
Quelle:Homepage Vereine
